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Wie entsteht hyperventilieren?

GCerThard& La5ng


Hyperventilation

Meine Tochter ist 13 Jahre alt und hatte eine Bronchitis. Seit mehreren Tagen wird sie in der Nacht wach und kommt ins Badezimmer und hypervebtiliert. Vorher musste sie sich übergeben. Sie hat Angst keine Luft zu bekommen. Nach wenigen Minuten konnten meine Frau und ich sie so weit beruhigen, dass sie wieder normal atmet und dann ins Bett geht und weiterschläft. Am nächsten Morgen kann sie sich daran kaum erinnern.

Das Hyperventilieren kommt bei ihr auch bei sportlicher Aktivität vor, z. Bsp. beim warmlaufen vor einem Tennistraining.

Auch beim Erledigen der Hausaufgaben muß sie sich manchmal plötzlich übergeben und beginnt dann zu hyperventilieren.

Selbst der Lungenfacharzt bescheinigt beste Gesundheit. Ein Allergietest wird in Kürze vorgenommen.

Meine Frau und ich sind sehr beunruhigt.

Was kann man hier tun?

s<ilvler sur7fer2x8


zu flache Atmung

Hi Gerhard,

deine Tochter atmet zu flach und zu schnell.

Sie atmet nur über die Brust und nicht über den bauch.

Bei hyperventilation ist das Verhältnis zwischen Sauerstoff und kohlendioxid im Körper nicht mehr gegeben - eigentlich paradox - man atmet mehr Sauerstoff ein, was der körper aber nicht verarbeiten kann denn er ist schon durch die normale Atmung geättigt und man hat deshalb das Gefühl schlecht luft zu bekommen.

Leider atmet man aber durch die hohe atemfrequen zuviel kohlendoixid aus, was symptome wie Übelkeit, schwindel, druck in der brust verursacht.

lange ruhige atemzüge (ein und aus) die bewußt über die bauchdecke gemacht werden sind die einzige möglichkeit wieder mehr kohlendioxid im körper zu halten.

im extremfall ca. 10 mal in eine tüte ein- und ausatmen, damit man das ausgeatmete kohlendoixid gleich wieder einatmet und so den sauerstoffgehalt im Blut wieder senkt, bzw. den kohlendioxidgehalt erhöht.

Ganz wichtig ist ruhe - nur keine Panik denn das fördert nur noch mehr die Hyperventilation !!!!

Mit dem bewußtsein was passiert und der kenntnis wie man damit umzugehen hat, kriegt man das Problem eigentlich recht schnell wieder in den Griff ....

Gruß

Christian

Sqeanetx7or


Das Problem bei deiner Tochter wird von der Änderung des Atemrhythmus beim erbrechen hin herrühren. Man Atmet unregelmäßig, ist gestresst, kriegt manchmal nicht genug luft weil der Brechreiz zum falschen Moment kommt, man atmet dann nach dem erbrechen zu schnell und zu flach (weil der brechreiz beim einatmen sehr unangenehm wird). So kann man das nach dem erbrechen (was vllt schon zu einer leichten alkalisierung geführt hat) leicht in eine respiratoprische alkalose mit den bekannten tetanie und dysästhesien führen, die ihrerseits dann wieder stress und angsat auslösen was die ganze sache natürlich in dem Moment weiter verschlimmert.

Ich denke hier sollte nicht die Hyperventilation in Angriff genommen werden (die sich ja so wie du es beschreibst nur als Begleitsymptomatik einer anderen Grunderkrankung zeigt). Ich denke hier sollte primär der Grund für das Erbrechen gesucht werden. Wenn es regelmäßig bei den Hausaufgaben besteht sollten psychische Stressfaktoren (Leistungsdruck etc.) nicht ausser acht gelassen werden.

Gruss

G9ra?s-Haxlm


:-o

das ist ja ein alter Thread. Wusste gar nichts mehr von dessen Existenz.. :-

gAnub>b?eldyi


ich habe einige fragen zum thema hyperventilieren

hallo! ich bin 29 jahre alt und habe zwei Kinder.Eine gewisse art von Stress hat ja so jeder von uns.nun habe ich seit ca.gut 3 wochen enorme Kopfschmerzen und letzten Freitag bin ich dann auch zusammengebrochen.der Arzt im Krankenhaus sagte mir schliesslich,das ich Hyperventiliert hätte,was unter anderem auf Stress zurückzuführen wäre.also blieb ich am wochenende im Bett und hatte wirklich sehr viel ruhe.wollte dann montag zum hausarzt um dieses eben abzuklären und prompt passierte das gleiche.starke kopfschmerzen,schwindel,benommenheit und wieder mit der typischen sogenannten Pfötchenstellung ab ins krankenhaus.nun bin ich gleich wíeder entlasssen worden mit den worten:ich bräuchte wohl mehr ruhe.aber heute morgen nach dem Aufstehen ist das ganze wieder passiert und ich kann meinen gergelten tagesablauf nicht mehr nachgehen.gibt es irgendwo hilfe?gruss

bmekIa


gnubbeldi

Könnte es sich bei Dir um einen [[http://de.wikipedia.org/wiki/Magnesiummangel Magnesiummangel (tetanisches Syndrom)]] handeln ? Auch die Schilddrüsenwerte überprüfen lassen.

gynubbZeldxi


Kurzatmigkeit,Schwindel,Kopfschmerzen.....

Hallo!!!

Ich habe seit Dez. eine wirkliche Tortour hinter mir.Habe im Dez.zweimal Hyperventiliert.Aber wurde auch gleich aus dem Krankenhaus wieder nach Hause geschickt,ohne jegliche Diagnose.

Die Kopfschmerzen wurden unerträglich,dazu kam dann auch noch Schwindel,der sich anfüllt,als würde ich auf Watte laufen.

Bin also zu meinem Hausarzt,Blutwerte sind okay und mir wurde aufgrund einer festgestellten Schutergürtelverspannung,6 massagen verschrieben.Also ging ich natürlich mit Begleitung (alleine geht gar nichts mehr) zur massage.Nach der massage wurden die Kopfschmerzen viel stärker als zuvor und nächsten morgen wachte ich auf und war geich wieder der Ohnmacht nahe.Also überweisung zum cct vom Kopf sowie Röntgen der Halswirbelsäule.Alles ohne befund.

Dann sollte ich in die Praxis von meinem Hausarzt erscheinen um ein langzeit EKG durchführen zu lassen,aber ich wurde Direkt in der Praxis Ohnmächtig.Ich werde beim vollen Bewusstsein Ohnmächtig.Herzrasen,kalter Schweiss ausbrüche,Puddingbeine,Zittern usw....Wenn ich die möglichkeit habe,mich in diesem Moment hinzulegen legt sich das Gefühl

nach ein paar minuten wieder.Am schlimmsten sind diese Anfälle,wenn ich z.B.Medikamente gegen die Kopfschmerzen nehme.Also nehme ich seit Wochen gar nichts mehr ein.Nun habe ich mal wieder den arzt gewechselt und habe eine Praktische Ärztin mit Naturheilverfahren,die Gleich ein HWS-SYNDROM diagnostizierte und mir mit Spritzen zunächst einmal ein wenig die Kopfschmerzen nahm.Sie Sagte,das ein langer langer Weg vor mir liegen würde um all das wieder in den Griff zu bekommen.

Ist es tatsäclich möglich,durch ein HWS-Syndrom folgende Probleme zu haben:

Kopfschmerz (Druck) beim Bücken

Herzrasen

Schwindel

Zittrige Hände und Beine

Augendruck

Angstzustände

kurzatmigkeit

Schmerzen zwischen den schulterblättern

Ohnmachtsnähe

Müdigkeit

Vielleicht kann mir jemand was dazu schreiben?!?!

Vielen dank schonmal im Vorraus.

Gnubbeldi

awgKnjes


(alleine geht gar nichts mehr)

Das und Deine Symptome weisen auf eine psychogene Ursache für Deine Probleme hin.

Auf die HWS paßt von den Symtome kaum was.

g9nu5bb$elxdi


AW agnes

Hatte dazu noch was im Forum unter .Orthopädie" HWS Syndrom" geschrieben.vielleicht liest du dir das einfach mal durch und meldest dich dann nochmal,denn Tipps kann ich wirklich gut gebrauchen.gruss gnubbeldi

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