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Polizeiärztliche Untersuchung Belastungs Ekg

m$i.ckyx19 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich war kürzlich bei der polizeiärztlichen Untersuchung zwecks Einstellung in den Polizeidienst. Beim Belastungs EKG war der Ruhepuls aber schon bei 118, und bei der Belastung ist er dann ziemlich schnell auf über 180 angestiegen, Erholungspuls und Blutdruck waren auch nicht gut. Das ganze hat mich gewundert, da ich eigentlich regelmäßig 2-3 mal die Woche Rad fahre und auch extra trainiert hatte. ich war eine Woche vorher erkältet, aber wirkt sich das im Nachhinein noch so krass aus?? Wenn der Hausarzt misst, sind die Werte auch zu hoch, im Gegensatz wenn ich es selbst mache, Blutdruck bei ca. 125/78 und Puls zwischen 60 und 80. Belastungs und Langzeit EKG sowie Blutdruck waren beim Hausarzt dann aber ok. Also denke ich, es muss einfach an der extremen Aufregung gelegen haben. Weil sicher viele dieses Problem haben, wollte ich fragen, ob jemand ein paar gute Tips für den Testtag und allgemein hat, z.B. was/ob man direkt vorher essen sollte, ob man vorher noch ein bischen Sport machen sollte, Atemübungen etc.

Ich habe auch gelesen, dass der Puls sinkt, wenn man tief einatmet und dann die Luft kurzzeitig anhält. Aber wirkt sich das dann vielleicht negativ auf das restliche EKG oder den Blutdruck aus??

Ein paar Tips wären sehr hilfreich!!! lg

Antworten
D9er2 Chef=koxch


Re:

Das lag warscheinlich an der Aufregung.

Afregung bedeutet puren Stress für den Körper => er schüttet Adrenalin und andere Alarmstoffe aus.

Die sorgen dafür, dass der Puls und der Blutdruck sowie die Körpertemperatur steigen.

Bei manchen Menschen steigt der Puls bei Aufregung auf über 170.

Am besten ist es, wenn du dir den Prüfungstag schonmal vorstellst, und davor nochmal so richtig ausspannst. Lass dich durch nichts aus der Ruhe bringen, dann wird das schon klappen.

BJinex71


kenne ich

Hallo Micky,

ich hab zwar keinen Tip für Dich, wie Du Deine Aufregung in den Griff bekommst, aber vielleicht hilft es Dir, daß ich das gleiche Problem habe.

Ich wäre beinahe mal durch eine Einstellungsuntersuchung durchgefallen, weil mein Puls beim EKG über 140 lag. Das EKG ist dann am Ende der Untersuchung nochmal gemacht worden, und da hatte sich meine Aufregung soweit gelegt, daß der Puls um die 100 war.

Du kannst ja mal schreiben, wie die nächste Untersuchung war.

Grüße

Bine

s3uperc7x77


Ja, ja...

Das kenn ich nur zu gut. Bekomme auch immer grundsätzlich Panik, sobald ich in die Arztpraxis komme, obwohls eigentlich keinen Grund gibt. (alle sind nett dort ! ;-))

Bin deswegen auch schon stark bei meinem Arzt in Verdacht, Bluthochdruck zu haben, weil er bei mir eigentlich immer nur zu hohe Werte mißt.

Genauso beim EKG: hatte glaub noch kein EKG mit Puls unter 100... Sobald mich die Arzthelferin anschließen will, bekomme ich die absolute Panik.

Mein Arzt will mich demnächst mal ans 24-h-EKG hängen; er glaubt mir einfach nicht...

BQine7x1


@super777

Ich bin echt froh, daß ich nicht die einzige mit dem Problem bin. Das mit dem Blutdruck-Messen habe ich jetzt gelöst, indem ich mir selbst ein Blutdruck-Meßgerät gekauft habe. Ich habe ein paarmal zuhause selbst gemessen und festgestellt, daß ich in Wirklichkeit einen deutlich zu niedrigen Blutdruck habe. Bei meinem letzten Frauenarzt-Besuch war ich dann beim Blutdruckmessen nicht mehr ganz so aufgeregt und mein Blutdruck lag im normalen Bereich.

Aber vor meinem nächsten EKG graut es mir total. Ich sollte mich schon lange mal wieder durchchecken lassen, mache es aber nicht, weil ich Angst habe, daß das wieder in so einer Katastrophe endet wie beim letzten Mal.

Mir hat mal jemand Entspannungsübungen empfohlen, aber die helfen nur so lange bis der Arzt mich aufruft und ich im Untersuchungsraum liegt.

Du kannst ja mal schreiben, wie Dein Langzeit-EKG gelaufen ist. 24h am Stück kann man ja (hoffentlich) nicht nervös sein.

Grüße

Bine

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