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Flugreise nach Pneumothorax

DjerChrdis-x20 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr,

zunächst ein wenig über meine gesundheitliche Vorgeschichte:

Im März 2001 kam ich ins Krankenhaus, da ich nicht mehr richtig atmen konnte, mein Brustkorb sich aufblähte und ich kaum eine Möglichkeit gefunden habe, mich irgendwie hinzusetzen/zulegen, ohne das es schmerzte oder die Atmung noch schlechter wurde. Am Abend auf der Station wurde dann festgestellt, dass der linke Lungenflügel komplett in sich zusammengefallen war. Kurz darauf lag ich auch schon im Bett und wurde in einen kleinen OP geschoben. Dort hat man mir dann eine Drainage in den Brustkorb gelegt, diese mit einer Pumpe verbunden, wodurch dann die Luft in meinem Thorax abgesaugt wurde, ein eine halbwegs normale Atmung wieder möglich war. Nach mehreren Untersuchungen, Röntgenaufnahmen und einem CT hat man dann festgestellt, das an der Lungenspitze eine Bullae (Ansammlung von Luft) sitzt, die geplatz ist und somit das Lungengewebe aufgerissen hat. Entstanden ist eine Art Ventil, wodurch zwar Luft beim einatmen durch die Lunge in den BRustkorb gelangte, aber dort nicht mehr heraus kam ... also staute sich die eingeatmete Luft. In der folgenden Operation wurde das "defekte" Lungengewebe dann entfernt und das Loch mit Titanklemmen "zugetackert". Nach 4 1/2 Wochen war ich dann wieder aus dem Krankenhaus raus.

Einige Monate später, November 2001, kam ich wieder ins Krankenhaus. Scheinbar das gleiche Spielchen wie im März des gleichen Jahres. Jedoch konnte diesmal keinerlei Perforation der Lunge festgestellt werden (es trat also nirgendwo Luft und somit war auch kein Loch vorhanden). So wie es aussah, halt "nur" das Lungenfell nicht richtig am Rippenfell gehalten. In der darauf folgenden Operation wurde dann ein Stück Rippenfell entnommen um dadurch zu bewirken, das sich Lungenfell und Rippenfell miteinander vernarben. Anscheinend hat es geklappt, denn seit dem hatte ich keine größeren Schwierigkeiten mehr (abgesehen von Narbenschmerzen, astmatischer Atemnot etc.).

Astma wurde bei mir schon einige Jahre vor den Operationen festgestellt. Da ich sowohl Heuschnupfen, als auch eine Gräser-Pollen-Allergie habe, kommt das Astma daher. Dazu sei gesagt, das ich noch nie einen wirklich Anfall hatte sondern lediglich stärkere Atemnot, wenn ich mit z.B. Heu in Berührung kam (ich selbst würde sagen, das ich 'nur' ein hyperreagibles Bronchialsystem habe).

Nun, ca. 4 Jahre nach der ersten OP, stellt sich mir die Frage, was ich denn eigentlich darf? Von Presslufttauchen, schnellen Karussells auf der Kirmes, Fallschirmsprungen und auch Kampfjet-Fliegen wurde mir dringstens abgeraten. Laut meines zur Zeit behandelnden Lungenfacharztes steht einer Flugreise jedoch nichts im Wege, da es auf entsprechenden Flughöhen auch einen gewissen Druckausglecih gibt.

Nun wäre für mich jedoch interessant, auch mal ein paar Erfahrungsberichte anderer Pneumothorax-Patienten zu hören und eventuell auch die Meinung anderer Fachärzte (hier im Forum) zu erfahren.

Freue mich auf eure Antworten. :-)

Liebe Grüße, Chris

Antworten
M%onikxa2


Pneumothorax

Hallo Chris,

mein Sohn (19 Jahre) hatte vor 2 Monaten einen kompletten Pneumothorax links. Er wurde allerdings nicht operiert, sondern bekam nur die Drainage und bei Entlassung den Hinweis nicht mehr zu rauchen, was er auch nicht mehr tut. Ansonsten soll er für 2 bis 3 Monate nicht fliegen und natürlich Tauchen ist tabu, sonst keinerlei Verhaltensmaßnahmen. Obwohl sich auf dem CT Bild bei Entlassung rechts ebenfalls diese Bläschen zeigten. Er hat allerdings öfter noch ein Ziehen in der linken Brusthälfte und sehr müde ist er auch. Er schläft unheimlich viel. Wa hast du denn noch für Probleme?

Liebe Grüße Monika2

D?erCvhrisx-20


Hallo Monika,

danke für deine Antwort. Was ich noch für Probleme habe? Zum einen tut es immer noch weh, wenn ich mich im liegen auf die Seite drehe, dieser Schmerz vergeht aber schon nach kurzer Zeit wieder. Ansonsten habe ich leichte Narbenschmerzen und Atemproblem bei Wetterumschwüngen bzw. bei schwülem Wetter. Meine Kurzatmigkeit (schlechte Kondition) kommt daher, das ich nicht viel Sport treibe. Das war es eigentlich an Problemen. Somit nichts weltbewegendes oder unberuhigendes.

Viel schlafen konnte ich nach den Krankenhausaufenthalten nicht, da ich immer wieder in die Schule musst. Das Ziehen in der Brust wird er auch noch eine Zeit lang haben (so war es bei mir zumindest).

An Verhaltensmaßnahmen wurde mir halt mit auf den Weg gegeben, dass ich nicht mehr rauchen sollte, keine Kampfflugzeige fliegen darf und Presslufttauchen ist auch tabu. Ich selbst gebe mir die kleine Einschränkung, das ich auf der Kirmes oder in Freizeitparks (wie Phantasialand) nicht auf schnelle Geräte gehe, da ich halt auch dabei starke Schmerzen habe.

Leider hat man mir früher nie etwas zum Thema "Fliegen" gesagt. Kürzlich habe ich dann meinen Pneumologen darauf angesprochen, der mich prompt zum CT geschickt hat. Heraus kam, das ich noch immer kleine Bullaes am linken Lungenflügel habe, diese mich aber nicht weiter beunruhigen sollten. Der Doc hat mir auch das OK gegeben, dass ich durchaus einen Flug riskieren kann. Natürlich sinkt das Risiko mit der Zeit noch mehr, da aber in spätestens einem Jahr ein Flug ansteht, möchte ich da eventuelle Vorkehrungen treffen oder vielleicht sogar ganz darauf verzichten (wenn mir jemand schlechte ERfahrungen berichten kann).

Lieben Gruß, Chris

M*urkosexl


Der erste flug 2 4 wochen später

Hallo Ich hatte letztes Jahr auf der rechten seite ein Pneumothorax

nach 1 woche Drainage wurde ich entlassen. mann sagte fliegen könne ich wieder weil der Urlaub schon gebucht war bin ich geflogen 4 Wochen danach, war sehr aufgeregt aber es ging ganz am anfang beim Start bekamm ich leichte schmerzen aber dann war alles Ok, nur wenn es schwül ist habe ich auch große probleme mit der Atmung und Schmerzen so schlimm das wir überlegen irgend wo ans Meer zu ziehen. Wünsche dir noch alles gute :)^

s~pan>nxy


pneumothorax und fliegen....?

hallo

ich hatte vor drei Jahren einen spontanen Pneumothorax. Das enstandene Loch wurde heraus operiert. Nun habe ich aber Angst zu fliegen, dass die Lunge beim Flug oder bei der Landung nochmals platzt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Die Ärzte meinten zwar, dass ich es durchaus probieren sollte , habe aber echt große Angst. Doch ich will in die USA und muss daher fliegen. Würde mich freuen, wenn mir jemand Tips gibt oder eigene Erfahrungen erzählt :-)

liebe grüße spanny

DKerC:hrKiss-2x0


Hey spanny,

ich bin bisher noch immer nicht geflogen, aber viel mehr, weil sich nicht die Gelegenheit dazu ergeben hat und ich im letzten Jahr keinen Urlaub gemacht habe. ^.^

Nachdem ich im vergangenen Jahr meinen behandelnden Pulmologen darauf angesprochen habe, hat er erstmal eine weitere LuFo gemacht. Anschließend bekam ich eine Überweisung zum Radiologen, da ein CT gemacht werden sollte. Auf den Bildern des CTs waren dann allerdings noch/wieder 2 kleine Bullaes zu sehen, das eine davon mit etwa 2cm durchmesser.

Der Befund ging dann natürlich zu meinem Pulmologen, welchen ich dann natürlich auch darauf angesprochen habe. Er hat mir dann erklärt, dass ein gewisses Risiko immer vorhanden ist (genauso besteht die Gefahr, dass du 'nen Autounfall baust ... oder am Bordstein umknickst). Sorgen sollte ich mir aber keine großen machen. Die Erkrankungen und Operationen sind mittlerweile 5 Jahre her (wie oben geschrieben März und November 2001). Mit jedem Tag, den ich nicht fliege, sinkt die Gefahr, dass es passiert.

Später dann habe ich mich mal mit einer Flugbegleiterin darüber unterhalten und diese hat mir dann auch erzählt, dass für ehemalige Pneumothorax-Patienten keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden - das Risiko scheint beim Fliegen als wirklich eher niedrig zu sein. Es ist nur wichtig, dass das Bordpersonal bescheid weiß, das überhaupt ein solcher ehemaliger Patient an Bord ist.

Ansonsten ... hm ... ja, rede noch mal intensiv mit deinem Lungenfacharzt darüber und überleg dir dann, ob du schon bereit bist, das Risiko einzugehen. Vielleicht macht es Sinn, erstmal 'nen Kurzflug von z.B. Berlin nach Düsseldorf zu unternehmen. Da siehst du ja, wie's klappt. Und wenn dabei alles gut geht, dann wird bei Langstreckenflügen wie z.B. in die USA auch alles klappen. Die Flughöhe ist dann zwar etwas höher, aber dementsprechend ist auch der Druckausgleich im Flugzeug.

Weiternoch habe ich mal erfahren, bzw. wurde mir erzählt, dass der Druck im Flugzeug ungefähr der ist, als wenn du auf einem 2000-Meter hohen Berg stehst. Anfang 2004 war ich dann in Österreich zum Ski fahren und bin da auch schon bis 1600 Meter Höhe (oder war's doch mehr? :confused :-) gekommen ... Am ersten Tag war es ungewohnt, danach ging es aber ohne Schwierigkeiten.

Nach all den Informationen kann ich für mich selber sagen, dass ich mich da nun ziemlich sicher fühle und keine Sorge mehr habe, zu fliegen. Somit plane ich für nächstes Jahr auch meinen ersten Flug ... Urlaub in Irland, oder Schweden oder vielleicht doch USA? ;-) Mal gucken, was der Geldbeutel dann hergibt.

Grüße, Chris

PS.: Ach hey ... weißt du, mach dir nicht solche Gedanken. Mittlerweile bin ich auf den Level, dass es mir egal ist. Wenn ich wieder einen Pneu bekomme, dann ist das halt so ... daran ändern kann ich auch nichts. ;-)

sCpaTnny


heyyyy

ich bin geflogen :-).....nach Spanien Studienfahrt und es war cool ich bin so happy :-D........Lunge ist nicht geplatzt. Ich freu mich voll ;-D Ein Glück, dass ich einfach geflogen bin. Und du hast Recht, wenn es passiert dann passiert es. Man kann ja schließlich nicht immer ängstlich sein, da man dadurch auch nicht glücklich wird. Also no risc no fun ;-)

DderChrZis-2x0


Hey Ho :-)

Schön, dass alles geklappt hat, hehe. Wie war's denn? ALso, das Fliegen. Hast du irgendetwas gemerkt? Erzähl mal! :-)

s5pan8ny


heyyyyyy

war cool naja meine klammern in der lunge schmerzten zu erst, aber als ich oben war, war es einfach nur schön :)* ich empfehle es weiterrrrr......naja und spanien ist einfach nur schön und da ist viel besseres wetter als hier in germany :p>

aber ich hatte richtig Angst gehabt als ich drin saß :-o

liebe grüßeeeee

DKerCkhrxis-20


Ai ai

mh, so ähnlich habe ich es mir auch vorgestellt. Beim Start und bei der Landung - also in den Situationen, wo etwas größerer Druck entsteht - schmerzt es und danach ist alles in Ordnung. Na, hoffentlich wird's bei mir auch so reibungslos.

Vielleicht flieg' ich ja über Sylvester weg. Wer kommt mit? :D

Also, freut mich, dass bei dir alles gut gelaufen ist und du die Studienfahrt in/nach Spanien genießen konntest.

Viele Grüße, Chris

s&paxnny


heyyy

lol ich komm mit *:)

dArqeHaomD-night


Pneumothorax [mit 14 fing es an]

Meine Vorgeschicht bis jetzt...

ICh dachte ich schreibe auch einmal einen Beitrag. ich habe schon sehr viele Beiträge gelesen und jetzt will ich auch mal meine Situation aufzeigen. Jetzt bin ich 15 Jahre alt, doch am April vor einem Jahr hat sich mein Leben verändert. Kurz von einem Konzert musste ich notfallmässig ins Spital. Ich hatte starke Atembeschwerden und konnte kaum noch laufen, da da der Schmerz riesig war. Mein linker Arm wurde dunkler, da sich das Blut gestaut hatte.

Im Spital wurde dann ein Spontan- Pneumothorax auf der linken Seite festgestellt. Auch wurde ein kleiner Spannungspneu festgestellt, die Organe haben sich ein bisschen nach rechts verschoben, was gefährlich werden kann. Notfallmässig mussten sie mir eine Drainage legen. Eine Woche musste ich im Spital verbringen.

Als ich wieder draussen war machten wir und erst einmal schlau, was das alles heisst. Die Ärzte sind heute noch ratlos, doch dazu komme ich noch.

Ich dachte es wäre eine einmalige Sache, doch bereuts im Julia musste ich erneut für 2 Tage ins Spital. Wieder wurde ein Spontanpneumothorax auf der selben (linken) Seite festgestellt, da er aber nicht sehr gross war konnte ich bald wieder nach Hause. doch die Angst holte mich immer wieder ein. Denn ganzen Sommer lang hatte ich dann Ruhe. Schon fast wieder vergessen, kam ich am Dienstag den 26. Dezember 2006 nach Hause und plötzlich war wieder einen Schmerz zu spüren, aber auf der rechten Seite. Ich redete mir ein, mach dirkeine Sorgen das kann gar nicht sein. Ich habe beschlossen erst einmal zu warten. Die Schmerzen waren jedoch fast nicht auszuhalten drum konnte ich in dieser Nacht auch nicht schlafen. Am anderen Tag gingen wir ins Spital und wieder wurde ein Spontanpneumothorax (diesmal auf der rechten Seite) festgestellt.

4 Tage verbrachte ich im Spital. Für mich brach dort fast eine Welt zusammen. Das kann doch nicht sein? Sagte ich zu mir. Wieso ich?

Nach 4 Tagen kaum Schlaf wurde ich wieder entlassen.

Am 23. Februar 07 hatte ich erneut einen Spontanpneumothorax und zwar wieder rechts. Da er aber nicht sehr gross war durfte ich zu Hause bleiben. Eine Woche lang lag ich fast nur im Bett. Der Blutdruck im Eimer geschweige denn der Kreislauf.

Ich dachte so, jetzt hatte ich 4 mal einen Pneumothorax, 2 mal rechts zweimal links, vielleicht oder ich hoffe es ist jetzt fertig.

Doch bereits am 18. März hatte ich zum 5. mal einen Pneumothorax (rechts). Meine Psyche war am Boden doch immer sagte und sage ich mir es kann nur noch besser werden. Wieder durfte ich zum Glück zu Hause bleiben.

Und nach einer Woche der Schock.

Am Sonntag den 25. März, schon wieder einen Pneu, ich konnte es nicht glauben, diesmal aber wieder links. Ich musste im Spital bleiben. Ich bekam Sauerstoff und so weiter.

6 Mal hatte ich in einem Jahr einen Pneumothorax, die Ärzte sagen operiert wird erst ab dem 18. Lebensjahr, doch wie soll ich das aushalten? In 5 Wochen dreimal einen Pneumothorax.

Ich weiss nicht was ich machen soll, wenn das so weiter geht dann...

Die Ärzte sind ratlos, wieso ich das habe. Ich sei zu jung und so weiter doch wieso bekomme ich es dann? Ich rauche nicht, musste meinen Sport schon seit 2 Jahren hinschmeissen, betreibe also keinen Spitzensport (habe ich noch nie), seit 1,5 Jahren singe ich doch das wurde mir jetzt auch verboten. Ich darf im Moment keinen Sport mehr treiben und so weiter.

Meine Psyche ist am Boden, doch immer versuche ich nach jedem Mal mich wieder aufzufange. Bereits 6 mal habe ich das geschafft, nie richtig aber immer wieder ging es mir besser, ich sage mir immer du schaffst das, doch wenn es so weiter geht kann ich das nicht schaffen... Ich denke schon längere Zeit über eine Therapie nach, doch wäre das richtig?

Ich habe mir auch schon einmal überlegt nach Zürich zu gehen in ein UNI Spital, da ich in Zug lebe (Schweiz), aber wenn die Ärzte ja sowieso immer verschiedener Meinungen sind?!

Ich lebe jeden Tag in Angst, probiere natürlich das alle simmer wieder zu vergsessen oder einfach wegzudrängen doch wenn ich dann wieder alleine bin oder irgendwie daran erinnert werde geht es mir wieder schlecht, Tränen fliessen und ja, obwohl ich so gut wie möglich versuche an etwas anderes zu denken.

Liebe Grüsse Dreamnight

s1oOmme>rsprosxse 2


Hi

ist mal ein ct gemacht worden, um zu schauen, ob emphysemblasen vorhanden sind, welche platzen und dann den pneu auslösen? Ist dein blut auf Alpha1-Antitrypsin-Mangel untersucht worden?

sonnige Grüße von jemanden, der ähnliches durchgemacht hat

Sommersprosse

dcream5-niZghxt


CT

Für ein CT sei ich zu jung. Die Ärzte sagen, sie würden warscheinlich sowieso nichts unternehmen da ich so jung sei.

Nein, mein Blut ist glaube ich zumindest noch nicht untersucht worden auf diesen Mangel, doch beim letzten Mal hatte man verschiedene Bluttests durchgeführt, mir wurde aber nicht gesagt für was, oder ähnliches....

liebe Grüsse Dreamnight

DoipBidowxner


Pneu...

Hallo Allerseits,

@dream-night

Du wirst um CT und Blutuntersuchung nicht rumkommen. Ich würde Dir zudem empfehlen eine Klinik aufzusuchen in der man Dich zufriedenstellend behandelt. Hier in Deutschland kann ich Dir ein Krankenhaus nennen, was zwar nicht allein darauf spezialisiert ist, mit dem ich aber wirklich gut Erfahrungen gemacht habe. Vorher war ich in einem Krankenhaus, wo man nicht wirklich weiter wußte und ich zwei Tage vollgepumpt auf Opioiden rumvegetiert habe...

Zu meiner Vorgeschichte... ich hatte ab 15 auch mal hin und wieder einen Pneumothorax... es war hier und da immer mal etwas Luft zwischen Lunge und "Fell"... es wurde nur einmal diagnostiziert ( mit 15 etwa) und danach hatte ich nur ein paar Male ähnliche Schmerzen... ach ja ich habe sehr lang geraucht , was sicher ziemlich dumm ist...

Im Mai 2004 mitten auf der Arbeit habe ich dann so brutale Rückenschmerzen bekommen, dass ich mich nach einiger Wartezeit für eine Untersuchung unterschieden habe... erst wollte ich selbst fahren, doch dann habe ich mich fahren lassen, was für mich echt ungewöhnlich ist. Auf dem Röntgenbild sah ich dann was passiert war noch bevor der Arzt etwas sagte. Der linke Lungenflügel war vollständig kollabiert.

Ziemlich zur gleichen Zeit in 2006 gab es dann Schmerzen auf der rechten Seite. Die wurden so stark, dass ich ins Krankenhaus gefahren bin (war natürlich zu eitel einen Krankenwagen zu rufen)... dort durfte ich dann gleich bleiben und hab denen gesagt "Nicht warten so schnell wie möglich operieren" ... weil solangen das problematische Gewebe drin bleibt kommen auch die Pneus wieder, da Lungengewebe ja in dem Sinne nie wieder nachwächst müssen die "dünnen" Stellen alle raus! Zusätzlich wird dann Deine Lunge "festgetackert" und somit hast Du wenn wieder was passiert zumindest keinen Total-Kollaps mehr (falls Du schon einen hattest, sonst ist der zu erwarten)... wenn Du noch Fragen hast kannst Du sie mir gerne stellen. Aus gegebenen Umständen habe ich mich da weitergebildet! :-D

Zum Fliegen oder sonstigem... also ich habe auch mit einigen Ärzten gesprochen und gefragt was ich so machen kann. Eine wirklich konkrete Auskunft kann einem da wohl keiner geben, denn auch einem "gesunden Menschen" der noch keinen Pneu hatte kann der ja irgendwann zusammen fallen.

Also habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass es keinen Sinn macht alles sein zu lassen... ich werde vermutlich sogar Presslufttauchen machen wenn es sich ergibt (natürlich nur Korallenriffe und keine Tiefenrekorde)... Fallschirmspringen und Karusellfahren natürlich auch... ich denke auch, dass ich den Platz in einem Kampfjet nicht ablehen würde, wenn man schon mal einen angeboten bekommt. ;-)

Jetzt steht allerdings auch erstmal ein Flug in die USA an. Klar können mich die Ärzte beraten aber letztendlich muss ich das Risiko eh für mich selbst abwägen... und ich werde nicht übermässig vorsichtig leben... ich fahr ja eh Motorrad :-)

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