» »

Atemnot und Kraftlosigkeit ohne Diagnose

hlarroytuttUlxe hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

Seit Wochen quäle ich mich mit Beschwerden rum, die bisher von der Ärzteschaft nicht ganz ernst genommen wurden.

Ich hoffe sehr hier von anderen mit vergleichbaren Symptomen zu hören und zu erfahren, was denn die Ärzte jeweils gesagt/diagnostiziert haben.

Hier meine "Leidengeschichte":

Vor 2 Wochen bemerkte ich erstmals einen Konditionsabfall - mir blieb einfach jedesmal die Luft bei körperlicher Belastung weg (auch schon beim Treppensteigen), was erstaunlich war, da ich bisher immer ausreichend Kondition hatte. Seitdem bekomme ich schwerer Luft und bin schon zu früh erschöpft.

Ca. 2 Tage später bemerkte ich auch eine bis heute andauernde Kraftlosigkeit.

An Sport, den ich davor regelmäßig machte, ist seitdem nicht mehr zu denken.

Wenn ich mich dann doch mal belastet habe (kann nicht lange einfach nur rumsitzen und mich "schonen") bekam ich Herzstiche, die noch lange nach der Belastung andauerten.

Ganz schlimm wurde es dann während der Arbeit (körperlich schwere Arbeit): kaum hatte ich die ersten Handgriffe getan, bekam ich nicht mehr richtig Luft, und mein Herz pochte sehr stark und schmerzte.

Bin dann gleich zur Ärztin. Es folgte eine Einweisung ins Krankenhaus. Dort wurde einiges mit mir gemacht, aber bis auf eine Auffälligkeit nichts gefunden:

Blutbilder - ok

EKG - ok

Sonographie vom Herzen und anderer Organe - ok

Und dann: Ergospirographie (Radfahren mit Atemmaske zur Überprüfung der Atemfunktion bei Belastung) - pathologisch verminderte Sauerstoff-Aufnahme um ca.20 %.

Es wurde also als einziges eine verminderte O2-Aufnahme festgestellt.

Wenige Tage nach diesem Befund wurde zu einem Pulmologen (Lungenfacharzt) gebracht.

Meine Angst, es würde sich um Krebs oder sowas handeln konnten dort schnell ausgeräumt werden.

Hier wurde auch nochmal eine Spirographie durchgeführt, die ich aus den UNtersuchungen wegen meiner Allergie schon kannte.

Das seltsame bei der Spirographie war aber, daß ich diesmal nach dem Einatmen des für die Spiro nötigen Aerosols zur Reizung der Lunge enorm husten musste (war vorher nie der Fall), und auch noch Minuten nach der Untersuchung wegen der Reizung nur sehr schwer atmen konnte.

Als nach dem Test der Lungenfacharzt sagte, er finde nichts, kam ich mir regelrecht verarscht vor. Ich erzählte zwar sofort von den unüblichen Atemschwierigkeiten durch die Spirographie, er meinte aber das die Messergebnisse und das Röntgenbild auch nicht für ein Asthma sprechen würden.

Mit diesen Worten bin ich also wieder ins Krankenhaus zurückgefahren wurden.

Am Folgetag wurde ich mit der Verdachtsdiagnose Myokarditis (Herzmuskelentzündung) entlassen, obwohl gar keine Entzündung oder andere Veränderung des Herzens festgestellt wurde.

Nächste Woche habe ich einen Termin beim Kardiologen, der das Herz wie auch schon im Krankenhaus geschehen, auf Veränderungen hin checken soll.

Die Sache mit der verminderten Sauerstoffaufnahme macht mich langsam echt verrückt.

Wer von euch hat ähnliches erlebt und/oder kann mir sagen was mit mir los sein könnte?

Antworten
a`gnexs


maximale Sauerstoffaufnahme

hängt from Trainingszustand ab. Wievel Sport hast Du bisher getrieben?

h arrfyxtuttxle


Naja, durchschnittlich 3x die Woche, im Mai habe ich noch mit jogging angefangen. Außerdem rauche ich seit einem Jahr nicht mehr (bis dahin ca. 6 Sargnägel am Tag geraucht).

Seltsam finde ich auch, dass ich nicht husten muss oder so.

Ohweia.

Hyadrrisfxan


Sprich doch mal einen Arzt auf Lungenhochdruck an.

MHon)e-Minxi


@harrytuttle

..hast du schon einmal deinen Rücken untersuchen lassen ??? Wenn ich Atemnot und Herzrasen etc. habe - weiß ich meine Wirbel oder Rippengelenke sind nicht da wo Sie hingehören. Dann gehe ich zum einrenken und die Luft kann direkt voll beim Einatmen in meine Lungen gelangen. Es ist direkt ein himmelweiter Unterschied.

Ein Versuch ist es wert. Röntgenaufnahmen vom Rücken bringen nichts - darauf kann man es nicht erkennen. Suche dir einen guten Orthopäden oder Chiropraktiker.

Viel Glück

:)^

hearry'tutOtlxe


@ mone-mini:

Vielen Dank für deinen Hinweis. Ich hab wirklich schon seit einigen Jahren vermehrt Probleme mit meiner Wirbelsäule. :-o

Ständig muss ich mich zwischendurch mal strecken und recken, damits "knack" macht, und ich mich erleichtert fühle.

Aus diesem Grund, und weil ich einen ständig verspannten Nacken habe, war ich schon öfters beim Orthopäden, der mir eine hypermobilität bescheinigte, aber bisher nur Massagen der HWS verordnet hat. Auf die Idee wohldosiert Sport zur Muskel- und Bänder-Unterstützung zu machen durfte ich selbst kommen, da hat mir kein Arzt auch nur irgendetwas empfohlen >:(

Und wenn du schon die Rippengelenke ansprichst: Es ist auch so, dass ich im Breich der linken Rippen (etwas weiter links vom Herzen) seit meinen Beschwerden ein Zwicken spüre.

Der Pulmologe meinte, es sei eine Reizung der Interkostalnerven.

Warum aber das Zwicken auftritt, und ob es im Zusammenhang zu meinen weiteren Beschwerden steht, habe ich nicht gefragt.

Wenn die letzten Untersuchungsergebnisse feststehen, und keine Herz/Kreislauf-Krankheiten gefunden werden, befolge ich deinen Rat und und such mir nen Chiropraktiker.

@ harrisfan:

Lungenhochdruck? hab ich noch nie gehört, hätte das nicht durch meine Untersuchungen beim Pulmologen festgestellt werden können? Naja-ich spreche bei der nächsten Gelegenheit einen Arzt darauf an.

MNonAe-Mitnxi


@harrytuttle

..meine Geschichte fing damals auch so an - das ich Atemnot hatte und ewig ein Stechen links - in Richtung Herz. Ich dachte damals ich tue mir was gutes und gehe zum Internisten. Das war der größste Fehler meines Lebens. Der hat mich auf alles mögliche versucht zu behandeln (Bluthochdruck, Nervenentzündung etc.) aber nichts war es.

Dann bin ich zum Neurologen gegangen. Ich dachte der kann mir auf jeden Fall helefen. Entweder kann er feststellen, dass ich eine Nervenentzündung hab oder er bescheinigt mir das ich bekloppt bin und mir alles einbilde. War auch falsch. Er hat 2 x den Psychologen gespielt und wollte mich dann nicht mehr sehen.

Letzendlich geholfen hat mir mein Hausarzt - er hat gemerkt das am Rücken was nicht in Ordnung ist und hat mich überwiesen zum Chiropraktiker.

Mittlerweile hat mein Hausarzt aber einen jüngeren Kollegen mit in die Praxis genommen der sich perfekt damit auskennt. Es ist jedes Mal so eine Erleichterung wenn er mich eingerenkt hat - das ist unglaublich.

Besser ist es geworden seitdem ich Krankengymnastik hatte und regelmäßig auf den Crosstrainer gehe.

Laß es auf jeden Fall einmal abchecken beim Orthopäden - Chiropraktiker - oder Sporttherapeuten.

Viel Glück *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH