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Herzstolpern nach Ablation

L<iluLDilu


Hallo!!

Ich hatte vor zwei Tagen eine Ablation!!

Seit meinem 16. Lebensjahr hatte ich Herzrasen.

Es stellte sich dann heraus (bin mittlerweile 25 J.a.), dass ich an AVNRT leide. Mein Kardiologe hat mir dann eine Herzkatheteruntersuchung + eine Ablation vorgeschlagen. Obwohl ich sehr viel Angst hatte, habe ich mich dann aber zu entschlossen. Nun habe ich es gemacht...

Die Abaltion hat c.a. 3,5 Std. gedauert. Es war sehr schmerzhaft...

Der Arzt hat gesagt,dass die Ablation gut verlaufen ist, er jedoch nicht die ganze Bahn ''veröden'' konnte...

Was mir jetzt Probleme bereitet sind;

-leichte Schmerzen in der Brust/Zwicken die selten auftreten(schwer zu beschreiben)

-leichte Schmerzen im Bauch/Bauchmuskeln?

-Herzstolperer!!!! die sehr häufig auftreten!

Es ist wirklich ein schreckliches Gefühl, da auch mehrere hintereinander kommen und manchmal glaube ich sie hören nicht mehr auf...

Jetzt wollte ich **EUCH fragen, ob das normal ist ???**

Und wie Eure Erfahrungen nach der Ablation waren... ???

Hört das auf? :°(

Danke und LG!

v"iv[ie-nnxa


ja vermehrtes Herzstolpern hatte ich nach meiner Ablation auch und sowas soll auch in der ersten gut vorkommen.

Allerdings hat es bei mir ziemlich lange gedauert, bis es einigermaßen wieder soweit ok war, dass ich wieder normal leben konnte.

naja ich hatte auch eine AVRNT, diese ist bei mir trotz Ablation nach Jahren wieder aufgetaucht.

M]iniFmandy


hallo LiluLilu,

ich hatte schon zwei ablationen eine im vorigem jahr august und eine dieses jahr im märz.

ja leider habe ich seit der ersten ablation extreme extraschläge bekommen, hatte ich vorher garnicht :-( . dachte das mit der zweiten ablation diese wieder verschwinden aber die hoffnung war für um sonst

bin dann zur kardiologen, da ich mit dieser situation nicht klar gekommen bin, diese verdammten extraschläge machen mich richtig feritg, da ich das gefühl habe mir wird die luft genommen. habe dann ein medikament flecainid verschrieben bekommen gleich nach der 1 tablette war es so gut wie weg 1-4 am tag, war voller hoffnung. aber seit heute treten sich auch wieder vermehrt auf ??? weiß nicht woran es liegt, vielleicht ist es so wie ich auch schon gelesen habe mit wetterabhängig.

drücke dir die daumen das es weniger wird oder aufhört ich weis wie du dich fühlst :)*

M;iHnimaWnYdy


hay vivienna,

wie lange hast du mit diesen extraschlägen /herzstolpern nach deiner ablation gelebt ??? ??

hast du immer noch welche oder bist du davon erlöst ???

L_il[uLiklxu


@ Minimandy

Danke für deine Antwort!! Sehr lieb :)_


Nun sind etwa zwei Wochen seit der Ablation vergangen...

Das Herzstolpern habe ich noch immer. Es ist aber besser geworden.

Ganz besonders wenn ich mich zu schnell bewege oder manchmal auch beim Atmen.

Eine zweite Ablation will ich auf keinen Fall machen. Die eine hat mir gereicht... {:(

Wollte euch noch fragen ob ihr auch (außer Herzstolpern) andere Beschwerden habts??

Ich habe nämlich manchmal ein komisches Gefühl, als ob ich ein Stein o.ä. im H. hätte. Ganz besonders wenn mich etwas nervt oder ich Streß habe.

v6ivinenna


wie lange hast du mit diesen extraschlägen /herzstolpern nach deiner ablation gelebt ??

hast du immer noch welche oder bist du davon erlöst

also um ganz ehrlich zu sein. Die ES hatte ich vor der Ablation und nach der Ablation natürlich vermehrt. Weggegangen sind sie seitdem nie. Habe diese Dinge seit 10 Jahren!

Allerdings ist es so, dass ich mittlerweile oft gar keine ES merke (owohl wohl welche da sind), an anderen sind sie wieder extrem.

Sie sind zwar plötzlich gekommen aber dass sie irgendwann mal genauso plötzlich wieder verschwinden, diese Hoffnung habe ich aufgegeben.

Wollte euch noch fragen ob ihr auch (außer Herzstolpern) andere Beschwerden habts??

ja, über Kreislaufbeschwerden und komische Beschwerden am Herz, wie stechen oder als wenn es sich aufbläht und man dann stoßweise die Luft rauslässt, kann ich auch ein Lied singen.

cYarrejra3m


Ablation ist die hohe kunst der elektrophysiologen. das kann leider nicht jeder!!

ich hatte jetzt die 2. nachdem die erste vor einem halben jahr zwar die sache verbesserte aber nicht eleminierte. diesmal hat die ablation 5 stunden gedauert und es sind immer wieder einzelne "lecks" in der fehlstromblockade vor allem in einer schwer zugänglichen unteren lungenvene aufgespürt worden. die wurden dann abladiert und danach wieder versucht, störungen auszulösen, um weitere, auch kleinste fehlströme aufzuspüren.

das dauert. und wenn ich lese, dass hier beschriebene ablationen eine gute stunde oder 2 gedauert haben, dann wundert mich nicht, dass das nix wird und manche kliniken unter kostendruck da ein kurzprogramm durchziehen. die sache erfordert aber leidenschft, zeit und vor allem können und erfahrung des operateurs. mehr als in anderen disziplinen.

bei meiner super ausgerüsteten bremer freien klinik in lilienthal gibt es z.zt. nur 2 ärzte, die die linke kammer abladieren aus der ja meistens die störungen kommen. und die machen das seit bald 10 jahren.und ein jüngerer kardiologe, der auch seit 2 jahren zum team gehört, hat mir gesagt, er bräuchte noch länger um das wirklich dann auch perfekt selbst und allein zu beherrschen.

nach der 2. ablation habe ich jetzt wieder einen super sinus ohne jede störungen und muß keine medikamente mehr nehmen bis auf marcumar, das sicherheitshalber noch 3 monate angesetzt ist. es ist wirklich wie eine neue geburt mit blutdruck 80 zu 120 bei meinen bald 70 jahren, nachdem ich die letzten 5 jahre wg. der dauernden rythmusstörungen meist nur schlaff in der ecke lag.

nur, das müssen wirklich ausgewiesene profis machen, die nur das machen und über jahre erfahrungen gesammelt haben.

also, meine erfahrung: unbedingt machen lassen aber die richtigen leute aussuchen!!

p_asexcrit


Hallo an alle Betroffenen,

ich bin männlich 23J. und ich habe seit ca. 2 Jahren, aber erst seit 2 Monaten diagnostiziert, eine Tachykardie ("paroxysmale Tachykardie mit schmalem QRS-Komplex", welche vermutlich(laut Kardiologe)einer AV-Reentry-Tachykardie entspricht). Aufgrund der gesteigerten Häufigkeit,(mittlerweile mehrmals die Woche/dann auch mehrmals täglich, phasenweise von 20 Schlägen bis zu 60 min),einem geringen Ruhepuls,eher niedrigem Blutdruck und sportlichen Ambitionen rät mir mein Kardiologe von einem medikamentösen Versuch ab und auch zu einer Katheteruntersuchung/ablation.

Meine HRS setzt vor allem ein, wenn ich aus einer Ruheposition ruckartige Bewegungen vollziehe oder einfach, wenn ich morgens oder aus einer Ruheposition aufstehe.

Sie ist allerdings noch nie aus einer totalen Ruheposition spontan aufgetreten.

Nach der ganz normalen Sinus-Impuls-Anpassung auf ca. 100b/min beim Aufstehen, springt es um und landet dann plötzlich für variable Phasen bei ca. 150-180 b/min und hört dann plötzlich wieder auf. Oft probiere ich es mit dem Vasalva-Manöver oder einem kalten Tuch in Nacken, was auch häufiger mal direkte Wirkung zeigt.

Mich interessiert wie es euch mittlerweile ergeht und was ihr mir hinsichtlich der Symptomatik empfehlen würdet. Da ich zusätzlich (und evtl. auch durch die HRS hervorgerufen) unter einer Angststörung & Panikstörung leide, ist die HRS für mich sehr einschränkend und sie hält mich davon ab am normalen Leben teilzunehmen, von sportlicher Aktivität ganz zu schweigen.

Bei mir ist die KA am Anfang März in Lillienthal(bei Bremen – siehe carreram) geplant, aber ich würde lieber noch ein paar Meinungen dazu hören, bevor ich diesen Eingriff machen lasse. Gibt es unter euch jemanden mit sehr ähnlichen Symptomen/Verlauf?

Liebe Grüße, Pasecrit

NOin7x7


Meine Ablation war 2007, wegen WPW & AVNRT (AVNRT hatten sie während der Katheteruntersuchung noch gefunden).

Ich habe das im Klinikum St.Georg hier in Hamburg machen lassen, weil sie dort ein Magnetfeld-gesteuertes Katheterlabor haben. Dort wird das Herz dreidimensional nachgebildet, so dass die Ärzte auf dem Monitor genau sehen können, wie der Strom durch das Herz fließt. Es steht also niemand neben einen, der mit der Hand den Katheter bewegt, dies passiert über das Magnetfeld und man bekommt dank Schlafnarkose überhaupt nichts davon mit.

Bis heute ist keine Tachykardie mehr aufgetreten.

Und ja: Einige Wochen/Monate nach der Ablation ist mit vermehrten Herzstolperern zu rechnen! Das Herz muss sich an die neue Situation gewöhnen.

Mittlerweile, 5 Jahre später habe ich zwar selten noch mal ES (Herzstolperer), aber sie stören mich nicht. Wenn ich von einer stärkeren Anstrengung in Ruhe übergehe, kann es auch mal sein, dass sie gehäuft vorkommen (couplets). Aber dann maximal 3-4 und danach ist's wieder gut.

Also im Vergleich mit der Angst, jederzeit wieder einen Puls von 240+ zu haben (so hoch war er in meinem Fall immer) und mich so ins nächste Krankenhaus zu begeben, weil ich ihn mit Vagus-Manövern nicht mehr runter bekommen habe, ist das ein sehr kleiner Preis gewesen.

Bei so etwas ist es natürlich sehr wichtig, sich zu informieren und den/die Spezialisten seines Vertrauens zu finden, wie carreram geschrieben hat. Bei mir hat es so 1-2 Jahre gedauert, bis ich mich durchringen konnte, diese Ablation zu machen. Und erst als ich vom Magnetfeldlabor erfahren habe und dass mir diese Option offen steht, habe ich es machen lassen.

Mittlerweile können die Ärzte dort schon komplexere Störungen dort sehr erfolgreich behandeln. Meine Tachykardie(n) gehörten da noch eher zum Alltags-Repertoire.

Ganz nebenbei: Dort wird mittlerweile auch eine Nierennerven-Ablation durchgeführt, bei der sich der Blutdruck normalisiert und, so hat man später herausgefunden, auch der Blutzucker verbessert. Leider bisher nur bei schwereren Fällen, aber ich kann mir vorstellen, dass dies bald eine Standardbehandlung auch für leichtere Fälle wird.

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