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Heparin + Schwangerschaft = Risiko?

F/ischxlein hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich würde mich freuen, wenn die Mütter, die sich während der Schwangerschaft mit Heparin gespritzt haben, mir schreiben würden, ob ihre Kinder davon keine SChaden bzw. Schaden getragen haben.

Ich selber bin jetzt in 16. SSW.

Vor einem Jahr hatte ich Beckenthrombose gehabt, habe halbes Jahr Marcumar genommen. Vor kurzem wurde bei mir Leiden V Mutation festgestellt und die Ärztin meinte, dass ich mich jetzt jeden Tag mit Heparin (40mg) spritzen soll. Ich habe schon damit angefangen, frage mich aber immer wieder, ob Heparin wirklich so charmlos ist, wie er von den Ärzten dargestellt ist.

Wer kann mir helfen? Wer hat sich während der SChwangerschaft mit Heparin gespritzt und welche Erfahrungen habt ihr selber gemacht?

Noch eine Frage: Sind 40 mg nicht zu viel? Ich wiege nur 50 kg.

Ich bin für jede Antwort dankbar.

Antworten
Mläuse#kixnd


hallo Fischlein!

Ersteinmal Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! @:)

Ich selbst habe diesen Faktor V Leiden, bin aber Leider noch nicht schwanger, meine Fruenärztin sagte mir aber schon mal, dass ich auf jeden fall auch Heparin spritzen müsste während der SS!

Meine Schwester (Auch den Faktor V Leiden) war vor kurzem Schwanger und musste auch spritzen, logischerweise wurde vor der Geburt abgesetzt, wegen Blutung!

Aber Schäden hat der Kleine keine! Und meine Schwester ist auch sehr dünn und leicht gewesen, die Menge, die sie nehemen musste, ist mir allerdings nicht bekannt!

Wünsch dir alles gute!

Wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf!?

Gruß, Mäusekind

F]isch`leixn


Hallo Mäusekind,

danke für deine Antwort und Glückwünsche.

Ich bin einbißchen beruhigt, würde mich natürlich freuen, wenn ich mehrere Feedbacks bekommen würde.

Ich bin 28 Jahre alt. Ich bin schon lange reif für ein Kind und freue mich sehr darauf.

Nachdem ich Thrombose bekommen habe, sage ich allen jüngeren Mädels, dass sie Kinder früher als ich bekommen sollten. Je älter man wird, desto mehr Krankheiten kommen raus, ob man das will oder nicht. Und das Kind braucht eine gesunde Mutter. Ich habe gesehen, dass du Jahrgang 1983 bist, du bist noch jung. Aber ich würde jetzt nicht zu lange warten, von weiteren Thrombosen ist man ja nicht versichert.

Ich wünsche dir alles Gute.

Wenn du doch erfährt, wieviel mg deine Schwester gespritzt hat, würde ich dir sehr dankbar sein.

M2äuserkind


Hallo Fischlein!

Ich musste Schmunzeln, als ich dass las, dass ich nicht mehr so lang warten sollte...

Tja, dass ist auch meine rede!

Mal schauen, was die zeit so mit sich bringt!

Gruß

K6aGtim


Schwangr mit Heparin

Hallo,

ich bin 34 und in der 38.Woche schwanger. Ich hatte vor ca. 14 Jahren eine tiefe Bein und Beckenvenentrombose und Embolien. Mit meinen 34 bin ich körperlich so fit wie ich es vorher noch nie war (Sport, Ernährung etc.) - das nur am Rande zum Thema Alter ;-D. Ich habe Faktor V Leiden (homozygot) und spritze daher seit Beginn der Schwnagerschaft Fragmin forte (eine Heparin-Art, es scheint da wohl noch mehrere zu geben wie Klexane...?!) + 100 mg ASS. Seit ich die 75 kg-Marke geknackt habe 2x am Tag. Meine Tochter :-) ist zwar noch nicht geboren, aber ich und auch sie wurden sehr aufmerksam immer wieder untersucht. Man kann halt die Durchblutung der Gebärmutter und die Versorgung des Kindes feststellen. Nach dem was ich gelesen und gehört habe (ich wurde mit Fragmin im Uni-Klinikum in Gießen eingestellt) denke ich jetzt, dass es ziemlich unbedenklich ist (zumindest mit Fragmin). Wenn die Geburtswehen beginnen werde ich kein Fragmin mehr spritzen und dann ca 5 Stunden nach der Geburt wieder anfangen - auf jeden Fall für die Dauer des Wochenbettes. Ich habe mich am Anfang total verrückt gemacht aber es scheint meiner Tochter so weit sehr gut zu gehen....

Ich wünsche dir alles Gute und das deine Schwangerschaft so unproblematisch verläuft wie meine.

Liebe Grüße

FdiYsch`leixn


hallo Katim,

danke für deinen Beitrag. Es freut mich aber zu hören, dass es nach einer Thrombose gesundheitlich Berg auf gehen kann. Mein Hausarzt hat mir nämlich gesagt, dass es nicht besser, sondern nur immer schlimmer wird. Ich werde immer wieder überzeugter, dass man mehr Infos in Forumen als bei den Ärzten bekommt. Welche Sportarten übst du aus? Ich habe nämlich festgestellt, dass joggen oder Aerobik nichts für mich mehr ist, würde aber gerne das machen. Auch deine Ernährung würde mich interessieren. Mir wurde gesagt, dass ich alles essen darf. Aber ich bin auch von der Natur schlank (bei 1m 70 wiege ich nur 50 kg).

Beste Grüße

*:) *:)

Kiatxim


Hallo,

ich war am Anfang meiner Schwangerschaft viel im Internet unterwegs und habe Berichte gelesen von Frauen mit Thrombosen, nach Thrombosen jetzt schwanger etc. Vieles von dem fand ich ganz furchtbar. Es ging mir wohl damals ähnlich. Mit 19 Jahren Thrombose, danach ein dickes Bein, ich konnte nur kurze Strecken gehen und hatte dann Schmerzen, wurde mit Gummistrumpfhose und Marcumar aus dem Krankenhaus entlassen....Ein Arzt sagte mir damals noch zum Thema Verhütung " das mit dem Kinderkriegen können sie eh vergessen". Ich habe mich gefühlt als hätte ich ein amputiertes Bein. Für mich war die Thrombose und die damit verbundene Auseinandersetzung mit mienem Körper echt raumatisch, habe auch später (nicht nur darum) Therapie gemacht und bin einfach meinen Weg gegangen....Vor der Thrombose bin ich gejoggt - das ist einfach mein Sport. Die Ärzte haben davon abgeraten wegen den Erschüterungen und weil das Blut dann nicht gut zurücktransportiert werden kann...Ich habs dann trotzdem probiert, langsam angefangen und es ging. Muskeln in den Beinen sind halt auch ode gerade bei kaputten Venenklappen eine gute Pumpe. Ich laufe 3x die woche ca. 5-10 km und das seit ca. 4 Jahren, zuletzt sogar auf Anraten eines Arztes ohne Strumpf (Marcumar nehme ich schon seit 12 Jahren nicht mehr. Ich denke es ist wichtig nicht blauäugig zu sein aber man sollte sich von Ärzten nicht verunsichern zu lassen. Jeder Körper ist individuell und die eigenen Grenzen und Möglichkeiten kann man nur selber vorsichtig (!) ausloten. Sicherlich war es gut, dass ich damals bei der thrombose so jung war der Körper regeneriert sich wohl leichter, baut schneller Umgehungswege fürs Blut usw. Das klingt jetzt vielleicht etwas altklug, aber mein Vertrauen in Ärzte hat einfach gelitten. Zum Thema Essen, einfach normal gesund, viel Trinken, nix besonderes. Ich wiege (unschwanger!) bei 1,70 m ca. 62 kg.

Wie gehts dir mit der Schwangerschaft jetzt, bist du sehr unsicher? Was merkst du noch von der Thrombose, du bist ja schnell danach schwanger geworden....

Liebe Grüße

Feischxlein


Hallo Katim,

ich bin mir eigentlich nur wegen dem Heparin nicht so sicher. Mir ist jetzt die Gesundheit des Kindes wichtig. Die andere Verändererungen, die bei mir passieren werden oder können, nehme ich in Kauf. Das Kind ist es wert. Nur wenn ich kein Heparin spritzte, mache ich auch nichts gutes für das Kind. Wenn man während der Schwangerschaft eine Thrombose kriegt, ist es auch für das Kind nicht gutes. Ich habe irgendwo gelesen, dass wenn Blut dickflüßig ist, erfolgt die Versorgung des KIndes nicht so gut. Ob das stimmt?

Ich bin nach dem Absetzen des Marcumars fast gleich schwanger geworden.

Schwangerschaft und Thrombose war für mich nie ein Problemthema. Die Ärzte haben mich in diesem Fall richtig informiert: Sie haben gesagt, dass ich die Kinder kriegen kann, aber das werden Risikoschwangerschaften sein. Und mir war gleich klar, dass ich dieses Risiko eingehen werde.

Wie fühlt du dich in 38. SW? Es ist fast so weit.

Wieviel mg spritzst du denn?

Schreib bitte mir auch nach dem Geburt: Wie war die Geburt? Muss man was beachten? Wie geht es dem Kind?

Ich wünsche dir alles alles Gute und drücke dir die Daumen.

Beste Grüße

Fischlein

KHatxim


Hallo Fischlein,

hab lange nix geschrieben...Kind ist noch nicht da! Naja, morgen in einer woche ist ja erst Termin....Du hast ein paar Fragen gestellt: Wie viel ich spritze, ich kann das garnicht sagen (als Vergleich zu "normalem" Heparin). Auf der Packung steht: "1 Fertigspritze (ich spritze am Tag 2x) mit 0,2 ml Injektionslösung enthält: Dalteparin-Natrium entsprechend 5000 I.E. (nicht zu verwechseln mit Heparin I.E.)". Ich weiß nur, dass dieses Fragmin ein "niedermolekulares Heparin" ist, nicht zu verwechseln mit dem "normalen" Heparin das man im Krankenhaus bekommt und das es nicht Plazentagängig ist....

Ansonsten geht es mir so la la. Stimmungswechsel, langsam Bammel vor der Entbindung und ich leb so ein bißchen auf dem "Absprung". Innerhalb der nächsten 14 Tage wird sich mein Leben um 180 ° verändern, meine Beziehung wird sich ändern, mein Tagesablauf, alles halt und ich kann nichts anderes tun als Warten......

LG

Katim

e:l4mapfu


Wann genau habt ihr marcumar abgesetzt?

Hi,

hab eben eure beiträge gelesen. Glüclwunsch an alle künftigen Mamis erstmal!

ich nehme marcumar nach APC-resistenz u. Zustand nach tiefer bein- und beckenvenenthrombose sowie thrombose in der untern hohlvene - und hab von meinem arzt gehört, bevor ich schwanger werden will muß ich erst zu einer genberatung.

danach würde ich entweder marcumar absetzen und mit heparin spritzen. OOOder ich nehme marcumar bis zum 3. Monat und stelle dann auf heparin um, der wechsel Heparin zu marcumar erfogt dann nochmal im letzen drittel der schwangerschaft und am ende wieder heparin..... ???

woher soll ich denn wissen was die bessere methode ist? die letztere erscheint mir nicht so geheuer.... soll aber "innovativer" sein oder so ???

wurden euch auch diese 2 Modelle genannt ??? hab bisher nur gelesen, dass heparin o. ä .gespritzt wird!

wurde mit euch schon über die geburt gesprochen? kaiserschnitt sagte mir meine FÄ, damit ich nicht zu viel anstrengung habe, normale geburten habe ich aber auch schon gehört. wird das situationsabhängig gemacht?

PDA wäre wegen der Blutungsgefahr nicht drin?? ist da was dran?

Liebe Grüße,

Elke

F^ischl:exin


Re:Wann genau habt ihr marcumar abgesetzt?

Hallo Elke,

ich war mit der Marcumartherapie noch vor der Schwangerschaft fertig, aber es war auch nicht noch lange her (ca. 1,5 Monate). Im Infoblatt vom Marcumar steht eigentlich, dass man nach der Marcumartherapie 3 Monate mit dem Schwangerwerden warten muss, sonst kann das Auswirkungen auf das Kind haben. Mein Arzt hat mich aber beruhigt, dass die Marcumarproduzenten sich nur absichern wollen (im Falle des Eintretens der Behinderung und im Falle der Anklage). Sonst höre ich zum ersten Mal von dir, dass man während der Schwangerschaft Marcumar weiter nimmt bzw. nehmen kann. Mir wurde immer (noch während der Marcumareinnahme) gesagt, dass wenn man schwanger wird, Marcumar abgesetzt und man weiter mit dem Heparin behandelt werden muss.

Über irgendwelche Besonderheiten bei der Geburt höre ich auch zu ersten Mal. Die soll ganz normal wie bei allen ablaufen. PDA ist auch möglich, man soll aber vorher sagen, dass man das haben möchte und Heparin ein paar Tage vor der Geburt absetzen.

Viele Grüße

F|is}chlxein


Hallo Katim,

wie geht es dir denn? Wie geht es dem Baby? Ist das ein Junge oder ein Mädchen? Wie war die Geburt? Ich glaube du kannst jetzt mehr über die Geburt Elke schreiben als ich. Du hast schon eigene Erfahrung. Das würde mich auch interessieren. Melde dich, wenn du noch Zeit dazu hast.

Beste Grüße

Fischlein

s/ab8ab71


Hallo an alle,

bin 34 und hatte vor 7 Mon. eine Unterschenkelthrombose.

Nach div. Blutuntersuchungen u.a. in einer Gerinnungsambulanz steht fest: Faktor V Leiden homozygot. War gestern zur Ultraschall-Nachuntersuchung. Ergebnis: alles soweit ganz gut. Thrombus ist kaum noch zu erkennen, Venenklappen sind allerdings in Mitleidenschaft gezogen, allerdings wohl nicht allzu schlimm. Marcumar nehme ich noch. Ärzte sind sich noch nicht einig wie lange (geht von min. 6 Mon.- lebenslang).

Habe mich inzwischen mit meinem Gendefekt "arrangiert", allerdings mein größtes Problem im Moment: möchte ganz bald ein Baby. Meine Hausärztin, mein Frauenarzt und auch der Gefäßchirurg haben zum Glück zu keiner Zeit prinzipiell von einer Schwangerschaft abgeraten. Ist halt eine Risikoschwangerschaft und muss besonders gut betreut werden, und natürlich Heparin spritzen. Aber: ich soll nun noch min. 1 Jahr Marcumar nehmen, dann sieht man weiter. Nur: ich bin schon 34 und höre meine biologische Uhr immer lauter ticken. Wollte immer mit spätestens 35 Mama sein. Die Thrombose hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wollte nämlich die Pille eigentlich gerade absetzten.

Würde mich freuen, wenn man sich hier austauschen könnte und freue mich auf viele antworten von Euch

sVabHa71


Katim,

wie geht es Dir und Deinem (inzwischen sicher geborenen) Baby?

Hoffe bei Euch ist alles ok. Wenn Du Zeit hast, würde ich mich freuen, wenn wir uns ein wenig austauschen könnten. Wie Du in meiner vorigen Antort siehst haben wir einiges gemeinsam.

Ganz liebe Grüße und alles Gute

s.aba7x1


sabab71 ist saba71!! Hatte mich vertippt!!! Sorry!

|-o

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