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Heparin + Schwangerschaft = Risiko?

Dcaniaela11x78


:)* aliena.

mQanc~a74


Hallo ihr Lieben,

danke für die vielen Nachrichten.

Erstmal liebe Saba ich gebe Dir gerne Bescheid, wenn ich bei dem Spezialisten am Tegernsee im Oktober war.

Mit der Vererbung habe ich das so von den Ärzten erklärt bekommen, da es sich ja auch bestätigt hat, weil meine Mum ja die gleichen Mutationen hat, bin ich davon ausgegangen es entspricht der Wahrheit.

Was im Endeffekt ja nicht wirklich weiterhilft, da es sich ja sowieso nicht ändern läßt, vererbt oder nicht.

Was mich noch beschäftig ist die Frage ob jemand nach der TVT auch noch Probleme mit dem betroffenen Bein hat. Meine Embolie (die mir keine Beschwerden macht )mit der TVT war im November 2005. Seitdem habe ich immer wieder mal Schmerzen im Bein vor allem im Bereich des Unterschenkels. Auch ist es immer noch dicker wie das andere Bein (dickste Stelle zwischen 2-3 cm dicker je nach Belastung). Unterhalb vom Knie wenn ich abends die Kompressionsstrümpfe ausziehe sieht man eine richtige dicke Wulst wie eine Wasseransammlung. (Wobei der Schmerz durch die Einnahme von Magnesium ,Magnesiumspiegel ist immer niedrig,sehr viel besser geworden ist. Zudem ist es auch immer etwas dunkler (minimal bläulich).

Meine Ärztin hat gemeint das wird wohl leider nicht mehr besser werden, und für die 2-Etagen Thrombose sehe das Bein eigentlich wieder ganz gut aus. Im September gehe ich zum Gefäßchirurgen um die Venenklappen untersuchen zu lassen.

Also eine neue Thrombose ist es auf keinen Fall, trotzdem macht mich das manchmal wirklich verrückt, dann beobachte ich ob es dicker wird und blau oder auch wirklich nicht schmerzt.

Vielleicht kann mich ja jemand beruhigen, daß es normal ist wenn das Bein dicker bleibt.

Danke schönes Wochenende

CAhr8issi6x8


Hallo Manca

also, mein Thrombose Bein ist im Umfang 4cm dünner..das hat aber nichts mit der Thrombose zu tun, sondern mit meinem Achillessehenabriß, dahabich die muskeln verloren und dank der gut stützenden Strümpfe bauen sich die Muskeln nicht vernünftig auf. Mein BEin wird abundzu auch bläulich und tut manchaml auch weh. Die Bläue kommt daher, weil bei mir die Venenklappen hinüber sind, das ist oft bei Thrombosen bis zur LEiste (wie hoch rauf ging sie bei Dir)

Wenn die KLappen kaputt isnd, kann man leider nichts machen..außer brav die Socke anziehen.

Meinem BEin geht es besser wenn es bewegt wird. Joggen und Schwimmen tue ich ohne Strumpf, beim Radeln ohne Strumpf schaut es aber dann eklig aus, blau und dicke Adern, also wird mit Strumpf geradelt.

Wo bist Du denn beim Arzt? Welchen Gefäßchirurgen suchst Du auf?

Ich bin in München in ganz guten Händen.....

Ziehst Du Kniestürmpfe oder lange bis zur Leiste an? Ich frage wegen dem Geschwulst untern Knie?

Liebe GRüße!*:)

mPancxa74


Hallo Chrissi,

danke für die schnelle Antwort. Habe mich noch etwas im Forum umgelesen, kann deshalb gleich antworten.

Mein Hausarzt und der Gefäßchirurg sind in Augsburg (wohne dort).

Die Thrombose war anfangs nur übers Knie und nachdem mich die Ärzte den ganzen Tag von Radiologe zu Orthopäde, Krankenhaus wieder nach Hause und dann mit Lungenembolie per Notarzt zurück ins Krankenhaus schickten war die Thrombose dann eine Handbreit unter der Leiste.

Ich trage von Morgens nach dem Aufstehen bis Abends wenn ich ins Bett gehe eine komplette Strumpfhose. Vorher hatte ich Oberschenkellange Strümpfe die aber immer wieder rutschten, darum bin ich auf die Strumpfhose umgestiegen. Damit habe ich mehr Bewegungfreiheit und muss nicht immer die Strümpfe nachziehen. Ich trage die Strümpfe auch beim Sport. Auch wenn ich abends noch auf dem Stepper zu Hause bin, nur beim Schwimmen natürlich nicht.

Also soll ich den Termin beim Gefäßchirurgen abwarten, wegen der Untersuchung ob die Klappen o.k. sind.?

h#a+ppyo19


Hallo Ihr Alle,

möchte gerne mal eine positive Nachricht in die Runde werfen.

Ich war heute wieder beim Ultraschall und meine Thrombose hat sich komplett aufgelöst, die Vene ist wieder durchgängig.

Nun habe ich in den letzten Tagen hier im Forum eh den Eindruck bekommen, dass ich kein ganz so schwerer Fall bin, aber vielleicht liest hier ja noch 'mal die ein oder andere Schwangere, die während/durch die Schwangerschaft eine Thrombose bekommen hat.

Ich habe sofort nach gesicherter Diagnose angefangen, Heparin zu spritzen und konsequent die Kompressionsstrümpfe getragen.

D.h. das "kranke" Bein war immer bestrumpft, ausser nachts oder unter der Dusche oder beim Schwimmen.

Wenn ich mich tagsüber hingelegt habe, blieb der Strumpf ebenfalls an.

Nur im Urlaub habe ich eine Ausnahme gemacht, allerdings nur, wenn ich gelegen habe. Dafür habe ich mehrfach am Tag im kalten Meerwasser Wassertreten gemacht.

Ansonsten habe ich mein Bein auch tagsüber so oft wie möglich geschont, bzw. hochgelegt.

Ich werde auf Anraten meiner Ärztin dennoch bis kurz vor der Entbindung weiter Heparin spritzen, um einer weiteren Thrombose vorzubeugen.

Ich wünsche Euch allen ebenfalls gute Gesundheit!

sQasbax71


Hallo happy19,

das freut mich so, daß es Euch gut geht :-D

Wünsch Dir weiterhin alles, alles Gute.

LG

efic"hiS80


Hallo an alle!

Mein Mann (30) und ich (26) denken schon länger über ein Kind nach, doch es gibt es noch so viele offene Fragen, auf die wir bisher keine bzw. nur unbefriedigende Antworten erhielten.

1998 hatte ich nach zweijähriger Einnahme der Pille eine tiefe Beckenvenenthrombose in Zusammenhang mit vermutlich mehreren Lungenembolien. Leider hat man in der ersten Klinik die abenteuerlichsten Dinge zur Behandlung der Symptomatik veranlasst, nur die richtige Diagnose wurde hier nicht gestellt. So blieb eine rechtzeitige richtige Behandlung aus. Ich kam etwa 3 Wochen nach Beginn der Erkrankung in eine andere Klinik, in der man sofort die richtige Diagnose stellen konnte und eine Behandlung veranlasste. Leider konnte nur die Lunge von Thromben befreit werden, mein gesamtes linkes Bein ist nach wie vor betroffen. Es wurde bei einer Blutuntersuchung eine "genetische Disposition" festgestellt, d.h. ich habe ohnehin schon ein erhöhtes Thromboserisiko. Fast zwei Jahre habe ich orale Antikoagulanzien bekommen.

In regelmäßigen Abständen bin ich zu Kontrolluntersuchungen beim Angiologen. Dieser hat mir die Möglichkeit einer Schwangerschaft unter der zwingenden Notwendigkeit von Heparingabe erklärt. Doch ich habe viele Bedenken.

Wer von Euch kann mir eigene Erfahrungen mitteilen?

Welchen Arzt / welche Klinik kann ich zur genauen Abklärung und Beratung kontaktieren?

Wer kann mir Risiken und Komplikationen mit / ohne Heparingabe in der Schwangerschaft schildern?

DDanie}la117x8


hallo eichi. welchen genetischen defekt hast du denn? die faktor-V-leiden-mutation? wie wurde die lunge denn von den thromben befreit? ich hatte ebenfalls mehrere embolien und die sind immer noch in der lunge.

zum thema schwangerschaft kann ich nur sagen, dass es ja logisch ist, dass die heparingabe wichtig ist. die genetische disposition plus pilleneinnahme haben bei dir thrombosen verursacht. in der schwangerschaft wäre eine ähnliche hormonelle situation hergestellt und das thromboserisiko stiege wieder an wie damals. ohne thromboseprophylaxe wird eine thrombose also wieder wahrscheinlicher. deshalb wäre es dumm, auf heparin zu verzichten. auf das baby hat das heparin doch keine auswirkungen. weshalb hast du bedenken?

e"i}chi8x0


Hallo, Daniela, endlich habe ich Zeit gefunden, dir zu antworten. Bis vor kurzem habe ich garnicht gewußt, dass eine genetische Disposition verschiedene Formen haben kann. Also musste ich auch erstmal rausfinden, welche Form es bei mir ist: eine Faktor V - Mutation mit APC-Resistenz sowie Protein S-Mangel. Aber nun muss ich auch erst noch rausfinden, was das genau für mich bedeutet. Du fragst, wie die Lunge wieder frei wurde. In der zweiten Klinik wurde ich sofort auf die ITS verlegt und es wurde mit einer Lyse-Therapie begonnen, die zunächst nicht die erhofften Erfolge zeigte und deshalb gleich anschließend wiederholt wurde. Leider waren die Thromben im Bein schon zu alt und verfestigt, doch in der Lunge hat es zum Glück geklappt. Naja, was ich zurückbehalten habe, war ein Bein voller alter fester Thromben, geschädigter Venenklappen und zunehmend mehr Varizen. Nicht gerade schön und oft ziemlich belastend (Schmerzen, Schwellungen), aber ich finde, ich habe trotzdem richtig Glück gehabt. Was mir im Nachhinein noch geholfen hat, war eine homöopathische Behandlung mit Schlangengift. So haben sich zumindest teilweise die Thromben auflösen lassen, so dass jetzt an manchen Stellen die Vene wieder Blut durchlässt. Wie ist das denn da bei dir, wenn du noch Thromben in der Lunge hast? Bist du im Alltag sehr eingeschränkt? Wie alt warst du, als dir das passiert ist? Und gab es bei dir schon eine weitere Thrombose/Embolie zu einer späteren Zeit? Ich habe zur Zeit gerade eine oberflächliche Thrombose mit Venenentzündung in der Kniekehle des betroffenen Beines. Das ist das erste Mal in den vergangenen acht Jahren, dass es wieder etwas gab. Ich mache mir nun aber viele Gedanken, wie das mit einer Schwangerschaft wird. Und als ich mich auf verschiedenen Seiten im Netz informiert habe, habe ich widersprüchliche Dinge gefunden. Es gab auch Meinungen von Experten, die ein ebenso großes Risiko einer Schädigung bei Heparin wie bei oralen Medikamenten für möglich halten. Und sichere Studien gibt es ja (noch) nicht. Ich frage mich auch, ob der Zeitpunkt einer Schwangerschaft von großer Bedeutung ist. Ich habe jetzt wahrscheinlich die Möglichkeit, mich beruflich selbständig zu machen, doch das würde bedeuten, den Kinderwunsch auf fünf Jahre oder mehr zurückzustellen. Aber wenn das mit einem noch größeren Risiko verbunden wäre, würde meine Entscheidung ganz klar bei der sofortigen Familiengründung liegen. Hast du selbst auch schon ein Kind? Wenn ja, wie waren deine Erfahrungen in der Schwangerschaft und bei der Geburt? Ich schicke dir liebe Grüße und verspreche, jetzt auch schneller zu antworten!

tlin>a3x7


Hallo in die Runde

Bin durch Zufall auf diese Seiten gestossen und echt froh darüber! Werde im September 37 und nehme seit Dezember 2005 Marcomar wegen einer APC Resisdenz und einem Protein C Mangel im Blut. War im Vorjahr bereits schwanger und stellte auf Fragmin 5000 um, hatte jedoch in der 12. Woche eine Curettage, keine Herztöne, warum wusste keiner. Nun bin ich wieder schwanger in der 6. Woche und die Meinungen gehen auseinander. Mein Frauenarzt sagte immer ich sollte Marcomar ruhig nehmen bis ich schwanger bin und dann umstellen auf Spritzen. Leider sagte ein Internist ich sollte jetzt abtreiben weil ich Marcomar genommen habe. Mein Kopf schwirrt da ich nicht weiß was richtig ist. Hat jemand von euch Erfahrung?

liebe Grüße aus Ö

tina

dYeniHse7x7


den Protein C Mangel hast du durch die APC Resistenz. Leider schreibst du nicht ob du heterozygot oder homozygot bist. Soweit ich informiert bin geht Marcumar in die Plazenta über und Heparin eben nicht.

Wie das jetzt mit der Gesundheit deines Babys ist kann ich dir leider auch nicht sagen. Ich würde mir auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen (eher Gynäkologisch). Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen.

LG

D'aniNela11x78


normalerweise sagt man, dass das marcumar mehrere monate VOR einer schwangerschaft abgesetzt werden muss, weil es den fötus schwer schädigt.in der packungsbeilage steht ja auch, dass man ene schwangerschaft unter marcumar unbedingt verhindern soll. ich kenne allerdings zwei fälle, die unter marcumar ungeplant schwanger wurden. beide bekamen das kind und beide kinder sind gesund. du solltest also echt nochmal mehrere gynäkologen fragen.

txina3x7


Danke

Danke Denise und Daniela...

Ob ich heterozygot oder homozygot bin weiß ich leider nicht- kenne auch den Ausdruck nicht?! sorry. Habe noch einige termine zur Klärung des Ganzen und warte den nächsten Frauenarzt termin am 14.5. ab. Mich ärgert ja an dem ganzen das ich mich vorher genau beim Frauenarzt erkundigt habe und der meinte ich kann ruhig Marcomar nehmen bis ich schwanger bin und dann umstellen......grrrrrrrrr ..........auf jeden fall mal danke.........halte euch auf dem laufenden.

LG

Tina

DCanielaaY1178


@:) die beiden begriffe kann man vereinfacht so erklären: man ja ja für alles ein genpaar. ein gen von der mutter und eines vom vater. so also auch zwei für die blutgerinnung. heterozygot bedeutet, dass man ein gesundes und ein mutiertes gen für die blutgerinnung hat (das heisst auf deutsch gemischt-erbig). homozygot ist reinerbig. das heisst, dass beide gene für die blutgerinnung mutiert sind und kein gesundes gen da ist. heterozygot hat man ein 5-10fach erhöhtes thromboserisiko und homozygot um ein viiiiiiiiiiiiieeeeeeeelfaches mehr.

DmoelSlscxhe


Sehr interessantes Thema

Hallo ihr Lieben,

zunächst einmal an Tina37: Meine Ärzte waren alle der Meinung schnellstmöglich auf Heparin umzustellen. Ich nehme seit 2 Wochen wieder Marcumar, wegen einer Varizen-OP. Habe die Vermutung, jetzt schwanger geworden zu sein, und daher stelle ich jetzt direkt auf Heparin um. Ich würde es dir auch empfehlen. Schnellstmöglich, da Marcumar placentagängig ist. Naja, also, alles Gute weiterhin und viel Glück

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