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Herzrasen/ starkes Herzklopfen

S~ucaxnn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit einiger Zeit habe ich ganz plötzlich auftretendes Herzrasen bzw. mir schlägt das Herz dann sehr stark (habe das Gefühl es schlägt aus meinem Körper raus). Bin dann auch sehr unruhig (klar aus Angst) und es dauert eine Zeit bis das es wieder normal schlägt.

Alkohol darf ich nun überhaupt keinen mehr trinken, denn nach nur ein paar Schlücken setzt später dieses starke Pochen ein.

Wer kennt sowas oder weiß woran es liegen kann oder was ich dagegen tun könnte.

Grüße Sucann

Antworten
pcepe-^augujsto


Schau mal in diese Antwort ....

hier klicken:

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/183585/]]

Gruss Pepe

SLucZann


Hallo Pepe,

erstmal danke für die Antwort. Vielleicht kannst du mir ja auch noch was zu den Vitamin B Präparaten sagen (war zwar nicht deine Antwort) oder ist es besser ich frage in einer Apotheke nach?

".....die tägl. Einnahme von einem Vitamin-B-Präparat (versch. Vitamine der B-Gruppe können wundersam bez. dem Nervensystem wirken , welches auch den Herzrhythmus beeinflusst) haben mir bisher sehr geholfen............

Hatte eigentlich gehofft, es würde jemand dieselben Beschwerden haben, denn man fühlt sich doch ziemlich hilflos in diesen Momenten und auf Dauer (Stress besteht schon länger bei mir) wird es wohl dem Herzen nicht guttun. Aufregung, und dazu zählen Kleinigkeiten, wird direkt mit diesem Herzklopfen bestraft.

Gruß

Sucann

SIpowrt"lerixn


Herzrasen

mh... warst du denn schon beim Doc und hast das Herz organisch abchecken lassen? Würde vielleicht nicht schaden - vor allem auch für dich selber , damit du dir nicht noch mehr Sorgen machst....

es gibt hier viele die genau diese symptome haben bzw. hatten, auch ich....

Was dir z. B. wenn du so nen Anfall von Herzklopfen bekommst dann würde dir Yoga oder autogenes Training sicher helfen, um einigermassen ruhig zu bleiben - jede Aufregung und Panik macht es nur schlimmer....

Ich wünsch dir gute Besserung --- kannst dich gerne mal melden okay :-)

b8ellfa6x7


Hallo Sucann,

Herzrasen und Herzklopfen sind, obwohl sie manchmal gemeinsam auftreten, zwei unterschiedliche Dinge. Herzklopfen, so wie du es beschreibst, ist an sich harmlos. Hast du dagegen öfter Herzrasen, also eine erhöhte Herzfrquenz, würde ich mal einen Kardiologen oder Internisten bitte, sich das ganze anzusehen. Herzrasen, also eine Tachykardie, geht in Richtung Rythmusstörung. Aber auch das kann ganz harmlose Ursachen haben.

Ich hatte früher öfter Herzrasen, habe einen Mitralklappenprolaps (eine der Klappen im Herzen schlägt ein wenig durch und ist auch minimal undicht, haben recht viele und ist in der Regel harmlos). Wenn ich Rotwein trinke (was ich sehr gerne mache ;-) ), dann bekomme ich manchmal mitten in der Nacht auch Herzrasen und -klopfen. Eigentlich soll ich daher auf Wein ganz verzichten, aber das wäre dann doch zuviel des guten, fand ich.

Bei dir klingt das ja recht ähnlich. Mein Kardiologe meinte allerdings, wenn man da nicht aufpasst und es übertreibt, könnte sich diese Rythmusstörung verfestigen und dann auch ohne Wein auftreten. Also alles in Maßen!

Hoffe, dir geht es besser, ich kenne diese beunruhigende Gefühl, kann einem wirklich Angst machen. Ich hab im Laufe der Zeit irgendwiegelernt ruhiger zu bleiben.

Srucaxnn


Hallo bella,

ja da besteht schon eine Ähnlichkeit, wobei ich absolut keinen Tropfen mehr trinke, denn die Angst bzw. die Attacken danach sind mir zu erschreckend (und natürlich mit großer Angst verbunden).

Für mich (oder auch andere) ist es schwer zu verstehen, dass psychische Belastungen sich eines Tages dermaßen körperlich äußern können. Heute glaube ich mittlerweile daran, dass dort die Ursache liegt, aber ich kann ja nicht einfach sagen: "halt, Zeit zurückdrehen und mein Körper hat nie einen Schaden genommen".

Bin ja froh, hier dieses Forum entdeckt zu haben, um einfach auch zu sehen, man ist nicht alleine damit und eben vielleicht auch etwas "Hilfe" zu bekommen. Das mit dem Vitamin B wusste ich z.B. nicht. Ich nehme seit längerem Weißdorntabletten (teuer aus der Apotheke) und jetzt wo es so schlimm ist in letzter Zeit, denke ich , die Dinger bringen auch nix.

Werde noch zu meinen Arzt gehen (der hat wieder Urlaub ;-) ) und es auch von ihm noch mal abchecken lassen, aber ich bin weiter dankbar für jede Antwort hier im Forum. Und vielleicht kannst du mir ja noch was zu dem "im Laufe der Zeit gelernt ruhiger zu werden" schreiben :-)

Gruß

Sucann

M~one-]Mini


Hallo Sucann...

..also wichtig ist natürlich erst einmal abchecken zu lassen ob nicht wirklich etwas organisches dahintersteckt. Bei den meisten, auch bei mir war jedoch organisch alles ok.

Ich hab meine Phase damals wirklich mit autog. Training überwunden. Du lernst dann bei solchen "Attacken" besser damit umzugehen und dich nicht noch mehr hineinsteigerst (was jedoch auch völlig normal am Anfang ist).

Ich hab damals den Tip von meinem Arzt bekommen und mir daraufhin ein Taschenbuch darüber gekauft. Schon die ersten Seiten haben mich ziemlich beeindruckt. Später hab ich dann einen Kurs bei der VHS belegt und auch einen weiteren Fortgeschrittenen gemacht. Alleine dort ist es schon hilfreich und beruhigend zu wissen, dass es noch andere mit den gleichen Problemen gibt.

Heute mache ich es eigentlich viel zu wenig - aber wenn ich es brauche - schaffe ich es immer noch mich selbst zur Ruhe zu bringen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und "gute Genesung".

*:)

b>ellxa67


Hallo Sucann,

du wolltest noch wissen, wie ich gelernt habe, ruhiger und gelassener damit umzugehen.

Das war eigentlich ein recht langer Prozess. Autogenes Training, eine Verhaltenstherapie, einen Jogaversuch u.ä. habe ich auch irgendwann gemacht, aber ich glaube, mein inneres Gleichgewicht habe ich erst später wiedergefunden. Mein Mann hat sich öfter darüber lustig gemacht, dass ich ein Hypochonder sei und irgendwann hat mich das dann wirklich gewurmt - aber leider steckte da wohl ein Körnchen Wahrheit drin. Mittlerweile gelingt es mir meist ruhig zu bleiben, weil ich 1. weiss, dass organisch alles bis auf den Mitralklappenprolaps ok ist und 2. hat es mich ganz einfach irgendwann genervt, mich so stark von meinen Ängsten /Wehwehchen beherrschen zu lassen. Vieles geht wirklich einfach vorbei, wenn man es nicht beachtet, vor allem ist nicht alles so dramatischm wie es einem oft erscheint. Solche Dinge wie Pulszählen und dieses ständige in-sich-hinein-horchen beruhigen einen nicht, sondern sie lenken den Blick vom wirklich Relevanten ab.

Krankheiten und Wehwehchen gehören zum Leben dazu, man darf sich davon nur nicht beherrschen lassen und ihnen nicht zu viel Raum geben.

Früher habe ich jede Erkältung, jeden Infekt unheimlich wichtig genommen und dementsprechen gelitten. Heute kann ich mir das gar nicht leisten, denn ich habe zwei Kinder, da kann man sich nicht mal eben mit Halsweh ins Bett legen. Die beiden haben an Kinderkrankheiten in den ersten Jahren echt eine Menge mitgemacht (ich auch, sind beides Frühchen) - auch das half mir, meinen Blickwinkel zu relativieren. Man kann sogar 41 grad Fieber überleben ;-), mehrwöchige, Krankenhausaufenthalte wegen PurpuraSchönleinHennoch, gerade mein Sohn hat irgendwie keine Kuriosität ausgelassen.

Ich denke, heute bin dadurch wesentlich abgeklärter. Ich gehöre auch nicht zu den Müttern, die permanent beim KA sitzen. Vieles kann der Körper ganz allein, alles andere muss eben behandelt werden.

Eine gewisse Unruhe mit Herzklopfen habe ich bis heute, wenn ich im Wartezimmer sitzen und warten muss, die konnte ich nicht ablegen. Aber damit kann ich leben. Irgendwann muss man den Blickwinkel festlegen, mit dem man sich und sein Leben sieht - sehe ich mich krank oder sehe ich mich gesund und lebe (oder kämfe, um genau das zu erreichen, denn es gibt ja natürlich auch wirklich schwerwiegende Erkrankungen).

Vielleicht konnte ich dir damit ein bischen Mut machen. Versuch doch einfach zu leben, mach das was dir Spass macht. Wenn du gern Wein trinkst, lass dir das nicht vermiesen, denn genießen zu können ist ein wesentlicher Faktor dafür, sich wohlzufühlen. Keine Trinkgelage, du weisst sicher, wie ich das meine.

Ach ja, lernen musste ich auch noch, auf meine Bedürfnisse zu achten. Ich brauche Ruhephasen, auf denen bestehe ich und ich habe gelernt auch mal NEIN zu sagen, wenn dann jemand etwas von mir will.

Viele Grüße von

s[ilkelrZockxy


Zufällig fand ich diese Internetseite. Ich leide seit 8 Jahren unter Herzrhythmusstörungen. Habe auch schon fast alles durch. Vor 7 Jahren ließ ich mir eine Ader veröden in einer Herzklinik. Mein Herzrasen ist etwas besser geworden, aber leider nicht weg. Aus heiterem Himmel fängt es an sehr schnell zu schlagen. Es versetzt einen in Angst und Panik manchmal auch in Todesangst.

Ich nehme seit 8 Jahren Betablocker (100 mg pro Tag). Ich mache autogenes Training, gehe spazieren wenn ich Zeit habe und mache auch immer etwas Sport. Aber es ist einfach nicht weg zu kriegen. Meine Lebensqualität ist total eingeschränkt. Aus ständiger Angst es könnte auftreten, vermeide ich Busreisen, Theater oder Kinobesuche etc..

Ich bin regelmäßig beim Internisten zwecks Blut-, Schilddrüsenwerte usw. Immer ist alles in Ordnung. Ich weiß auch nicht mehr weiter. Die ständige Angst macht mich kaputt.

Silke

A!neur'ylsm-ve\ruxm


Schonmal über eine Psychotherapie nachgedacht?

D`ocHatxer


Hallo,

auch ich habe diese Seite per Zufall gefunden, und auch ich leide seit ca. 3 Monaten an starken Symptomen, wie Herzrasen, Herzklopfen, Sodbrennen, Angst und Panikattacken. Wobei die Angst und Panik erst dann kommen, wenn die Beschwerden auftreten.

Kaffee, Bier und Nikotin (passiver Art, bin kein Raucher) sind auch in kleinen Mengen mein Untergang.

Erst lief ich Wochenlang von Arzt zu Arzt, und es wurde alles übliche getestet - ohne Erfolg.

Blutwerte Top, EKG + Langzeit EKG dank täglichem Sport absotut traumhaft.

Und dennoch, die Beschwerden zermürben mich mehr und mehr. Dann verschrieb mir ein Arzt ein Beruhigungsmittel. Mit dem Erfolg, dass ich in der gleichen Nacht per Notarzt in die Klinik überwiesen wurde, weil ich vor Angst zusammengeklappt bin.

Dieses Mittel habe ich absolut nicht vertragen.

Hier wurde ich nun erneut, wie man so sagt, auf den Kopf gestellt. Ohne jeglichen Erfolg - was ja auch an sich gut ist.

Nun habe ich einen Termin bei einem Neurologen und ich denke, dass ich es auch mal mit Akupunktur versuchen werde.

Scheinbar bin ich nicht alleine mit meinen Beschwerden und ich muss durch diese Phase hindurch.

Konkrete Hilfe darf man hier auch nicht erwarten. Was ich aber wissen möchte, ist, ob jemand auch diese Erfahrungen gemacht hat, und ob dieses Krankheitsbild irgendwann auch wieder verschwindet, wie es aufgetreten ist.

Lieben Gruss

DocHater

Niutelylax1


Hallo,

mir geht es seit ca. 1 Jahr ähnlich, plötzlich auftretendes Harzrasen, Extrasystolen und ganz schlimm ist für mich das mein Herz schon bei sehr geringer Belastung so heftig schlägt als hätte ich einen Marathon hinter mir. Ich wurde auch schon komplett durchgecheckt, mit EKG, Langzeit-EKG, Ultraschall, Belastungs EKG, war alles ok, bis auf das Belastungs EKG, das wurde nach nur 3 min. abgebrochen weil meine Herzfrequenz schon viel zu hoch war und ich Atemnot hatte. Aber warum das so ist konnte mir der Arzt auch nicht erklären, Er versprach mir sich mit kollegen zu beraten und mich dann anzurufen um weiteres auszumachen, das ist jetzt 3 Monate her.......

Schilddrüse habe ich auch schon abklären lassen, zumindest die Blutwerte, da wäre auch alles ok, wobei ich jetzt hier im Forum auch schon vieles entdeckt habe, was doch auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse zurückzuführen wäre, obwohl die Werte "normal" waren. Leider werden diese Symptome von den Ärzten fast immer auf die Psyche geschoben, was ich aber 100% ausschließen kann. jetzt habe ich noch eine Schilddrüsenultraschalluntersuchung vor mir, wenn das auch nichts ergibt dann weiß ich so langsam auch nicht mehr weiter.Es schränkt mich sehr im Leben ein, durch die ständige Angst es könnte gleich wieder los gehen, bin ich auch fast nur noch zu Hause. :(v

Dlo;cHatxer


Hi Nutella1

Habe ein großes Blutbild machen lassen. Das muss man zwar selber bezahlen, aber dann hat man halt Sicherheit, weil alles untersucht wird.

Am besten aber, man studiert selber Arzt.

Es könnte ja auch mehr dahinter stecken - was wir alle nicht hoffen wollen - z.B. eine Viruserkrankung, oder ein Tumor.

Das wird dann erst untersucht, wenn es zu spät ist. Traurig was heute so alles abläuft.

Hoffentlich bekommen das die Leute die dafür verantwortlich sind später alles haarklein zurück - ich würde es ihenen gönnen.

Gute Besserung Nutella1

Gruss

DocHater

XixSc<hnug'gValexX


Hallo,

ich bin hier ganz neu im Forum und hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann.

Ich habe seit ca. zwei Jahren öfters Herzrasen verbunden mit hohem Blutdruck und Kreislaufproblemen.

Angefangen hat alles als ich aus dem schlaf aufgewacht bin und ein ganz komisches Gefühl hatte. Als ich dann aufgestanden bin wurde mir schlecht und kurz darauf wurde mir schwarz vor den augen für einen kurzen Augenblick.

Als ich mich dann nach kurzer zeit aufs Bett legte merkte ich das ich zudem noch Herzrasen hatte und die Geräusche um mich immer leiser wurden.

Dies ist bei mir ca. jedes halbe jahr einmal aufgetreten kann man sagen. Und danach in immer kürzeren abständen.

Aufgrund dessen habe ich mich vor einem Montag ins krankenhaus zur beobachtung einliefern lassen.

Es wurden herzultraschall, EKG, langzeit EKG usw. von einem sehr guten kardiologen gemacht aber nichts gefunden! Es sei "alles bestens" und das komme bei jüngernen Frauen öfter mal vor! Die ursache hierfür sei aber unbekannt.

Mittlerweile beobachte ich dies genauer und man kann eigentlich sagen das ich "dauernd" etwas erhöhten puls und blutdruck habe.

Also der Blutdruck liegt bei mir immer bei ca. 150 und der puls bei ca. 80 ….

Meiner Meinung nach ist das aber zu hoch, nachdem ich ja erst 20 Jahre alt bin.

Vermutet wurde auch schon das WPW Syndrom, aber dann doch wieder ausgeschlossen.

Was mir sonst noch aufgefallen ist, dass wenn ich z.B. nur ein Bier trinke, das Herzrasen heftiger wird….

Kann mir jemand weiterhelfen?

XPxSchDnuggalewxxX


Ach ja was ich noch vergessen habe :

Mein hausarzt hat ein blutbild gemacht auf dem eine leichte schilddrüsen überfunktion festgestellt worden ist ! daraufhin habe ich auch ein schilddrüsenhormon bekommen, das ich allerdings nicht lange genommen habe.

Im krankenhaus hat sich aber herausgestellt das der schilddrüse gar nichts fehlt (Blutwerte + ultraschall war bestens) ! Also kann ich das ja schon mal ausschließen…

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