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>>>Septum und Foramen ovale - Übersetzung?

hZeiut662 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

kann mir bitte jemand folgendes übersetzen?

"Echokardiographisch Nachweis einer regionalen Kontraktionsstörung des Septums sowie eines offenen Foramen ovale."

Weiß nur das das Septum zu dünn sein soll, der Rest ist für mich ein großes Fragezeichen. Was bedeutet beides letztendlich für die Zukunft?

Vielen Dank für Erklärungen

Antworten
G!elxi


Re:

Hallo heiut62,

also,

Echokardiographischer Nachweis:ist Dir ja klar,Ultraschalluntersuchung des Herzens,

Kontraktion:Zusammenziehen

Septum:Defekt der Scheidewand zwischen den Herzkammern

Foramen ovale:ovale Öffnung der Scheidewand zwischen den Vorhöfen des Herzens,die sich nach der Geburt schließen.

Gruß Geli

h`ei|u.t6x2


Re:

Hallo Geli,

dann hat sich bei meiner Tochter vor über 19 Jahren wohl nicht alles geschlossen, was sich hätte schließen sollen :-(

Wegen anhaltenden massiven Beschwerden müssen wir, nach bereits ewig vielen Untersuchungen und großem Herzkatheter, nächste Woche ins Herzzentrum. Bin gespannt! Deswegen meine vorsichtige Anfrage, womit wir noch alles rechnen müssen.

Vielen Dank und Gruß!

GVelxi


Re:

Hallo heiut62,

ich wünsche Deiner Tochter gute Besserung.

Gruß Geli

R)en5atxe


offenes Foramen ovale

Hallo miteinander,

vor drei Jahren wurde, eher durch Zufall, bei mir eine Doppler Untersuchung gemacht. Ergebnis: offenes Foramen. Man sagte mir, dies hätten 30 Prozent aller Menschen und erklärten mir, jeder Mensch wird wohl so geboren und danach schließt sich die offene Stelle am Herzen, die bedingt durch den "Mutter-Kind-Kreislauf" da ist.

Tauchen unter 30 Meter dürfte ich nicht - aber das mache ich sowieso nicht. Ansonsten keine Einschränkungen. Man sagte mir weiter, bei Anstrengungen würde durch das "Loch" auch verbrauchtes, sauerstoffarmes Blut ins Gehirn gepumpt. Auch die Frage, ob ich weiter Trompete blasen darf, was ja teilweise auch anstrengend ist, konnte mir keiner beantworten.

Nach drei Jahren nun, meinte mein Hausarzt, ich solle die Sache nochmal überprüfen lassen.

Ich war vor 14 Tagen in der Kardiologie einer Frankfurter Klinik und es wurde EKG, Ultraschall und Echo gemacht - das Ergebnis - alles ok - aber um es genau zu machen solle ich noch ein Schluckecho machen lassen. Das habe ich gestern machen lassen. Vorher hatte ich mich im Internet über diese Untersuchung informiert - Beruhigungs- oder Schlafspritze, SChlauch schlucken. Leider bekam ich keine Beruhigungsspritze und keine Schlafspritze, nur ein Spray in den Rachen und empfand die Untersuchung als äußerst unangenehm. Nun denn.

Das Ergebnis des Schluckechos hat nun ergeben, also doch ein offenes Foramen.

Leider gab es so gut wie keine Instruktionen wie ich mich nun verhalten soll. Langsam tun, Laufen wurde mir genannt, gesund leben, natürlich nicht rauchen. Auf die Frage nach dem Trompetenspiel - die Antwort - das kann ich ihnen nicht verbieten.

Ich weiß nicht weiter, vielleicht kann mir einer von Ihnen, der auch betroffen ist, weiter helfen. Ich habe keine massiven Herzbeschwerden, nur manchmal einen Druck auf der linken Seite, habe niedrigen Blutdruck ca 110/60 und mein Puls wäre mit 80-90 ständig zu hoch und nehme keine Medikamente. Ich bin 49 Jahre und wiege bei einer Gr. von 1,58 - 63 Kilo.

Kann ich schwimmen oder joggen ???

Würde mich freuen einige Meiunungen von Gleichgesinnten zu hören.

Gruß

Goldi

T>at@ti


foramen ovale

Hallo,

ich bin 33 Jahre alt und auch ich hatte ein offenes Foramen ovale. Dieses wurde aber im Febraur in FFM verschlossen (mit einem sog. Schirmchen). Es gibt viele Menschen mit einem solchen Loch im Herzen - bei mir allerdings hat dieses Loch mit 27 Jahren einen Schlaganfall ausgelöst und daher wurde es verschlossen (leider wurde es erst dieses Jahr entdeckt - nach dem Schlaganfall kam kein Mensch auf die Idee, nach solch einem Loch zu suchen...). Du solltest Dich also vielleicht mit einem guten Kardiologen auseinandersetzen und dann entscheiden, ob und was zu tun ist. Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie ein solches Loch haben und es hat auch keine negativen Auswirkungen.

jqolan*da


fragen zum offenen foramen ovale

hallo zusammen,

ich habe,was ein offenes foramen ovale angeht,ein paar fragen und würde mich freuen,diese vielleicht hier beantwortet zu bekommen.

gerade habe ich den bericht von tatti gelesen,in dem es heißt,das foramen ovale sei geschlossen worden,nachdem es sogar einen schlaganfall ausgelöst hat.

auf der anderen seite steht dort auch,dass ca. 30% aller menschen davon betroffen wären und es keinerlei negativer auswirkungen hat. nun bin ich schon etwas beunruhigt und verwirrt.

denn die wahrscheinlichkeit,selbt ein solches loch im herzen zu haben ist ja dann gar nicht so klein und wenn ich mir überlege,dass damit ein erhöhtes schlaganfall-risiko besteht,macht es mir angst,da ich eh dazu neige,immer vom schlimmsten auszugehen...gerade,was meine gesundheit angeht. ich habe seit meinem 9. lebensjahr migräne mit aura. allerdings glüklicherweise nur relativ selten...mal jahrelang gar nicht...dann 1-2 mal im jahr. in meiner schwangerschaft hatte ich es 2x...dann 2 jahre nicht. da es aber nun in den letzten 3 wochen schon 2 mal aufgetreten ist und ich gelesen habe,dass auch bei einer aura-migräne ein offenes foramen ovale eine rolle spielen kann,kriege ich langsam echt panik und rechne ständig damit,einen schlaganfall zu bekommen.

ich sprach mit meinem kardiologen darüber...er sagte,man könne das zwar mit hilfe einer *schlauchschluck*-untersuchung feststellen,aber ob man es dann verschließen würde,ist fraglich,da die meinungen,was einen zusammenhang mit migräne oder anderen krankheiten angeht,stark auseinander gehen.

ich bin echt ein wenig hilflos und sehr ängstlich.

über antworten würde ich mich sehr freuen.

liebe grüße von jo

SPkixp


Hallo jolanda,

ich bin 54 Jahre alt und hatte am 7. Januar einen Schlaganfall. Da ich keinerlei Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Cholesterin, Übergewicht oder Zigarettenkonsum hatte, wurde letztendlich ein Schluckecho gemacht, bei dem dann festgestellt wurde, dass ich unter einem foramen ovale leide. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich davon noch nie etwas gehört und hatte lediglich verstanden, dass es sich um ein Loch in der Herzscheidewand handelt, was sich nicht vollständig geschlossen hatte. Die Neurologen im Krankenhaus sagten mir, dass ich diesbezüglich nichts unternehmen müsse, um das Loch zu verschließen. Als ich wieder zu Hause war, machte ich mich mit diesem Thema vertraut und befragte auch einige andere Ärzte, die mir schließlich rieten, das Loch verschließen zu lassen mit einer so genannten Katheteruntersuchung. Es handele sich hier nicht um eine Operation am offenen Herzen, sondern lediglich um eine "Untersuchung" mittelt Katheter, die etwa 20 Minuten dauern würde.

Es hat etwa 2 Wochen gedauert, bis ich mich mit dem Gedanken vertraut machen konnte und mich entschied, diesen Eingriff machen zu lassen. Zunächst hatte ich einen Besprechungstermin in der Kardiologie des Krankenhauses, für das ich mich entschieden hatte. Nach diesem Gespräch, was sehr konstruktiv verlief und bei dem mir auch eventuelle Risiken aufgezeichnet wurden, war ich fest entschlossen, diesen Weg zu gehen. Ich wollte nicht mehr mit dieser Unsicherheit leben, aufgrund des Loches einen zweiten Schlaganfall zu erleiden.

Vorige Woche war es dann schließlich soweit, und ich begab mich in die Klinik. Zunächst wurde noch einmal ein Schluckecho gemacht, um das Loch genau zu lokalisieren. Am nächsten Tag wurde die Katheteruntersuchung durchgeführt und ein "Schirmchen" auf das Loch gesetzt, vereinfacht ausgedrückt. Das Ganze geschah bei lokaler Betäubung mit Beruhigungsspritze, so dass ich sehr entspannt und völlig schmerzfrei den Eingriff erlebte. Ich hatte es mir viel schlimmer vorgestellt, und im Nachhinein war es wirklich die ganze Aufregung und schlaflosen Nächte der Vergangenheit nicht wert. Das einzig unangenehme an der ganzen Sache war der anschließende Druckverband an der Leiste, da hier der Katheter eingeführt worden war. Ich durfte 24 Stunden nicht das Bett verlassen. Danach war aber alles in bester Ordnung, und ich konnte nach 2 Tagen das Krankenhaus verlassen. Jetzt bin ich schon eine Woche zu Hause und fühle mich total gut. Ich bin sehr erleichtert, dass ich diesen Eingriff habe machen lassen. Der große Unsicherheitsfaktor ist einfach nicht mehr gegeben, und ich kann mich wieder auf normale Dinge des Lebens konzentrieren und muss nicht mehr ständig an meinen Schlaganfall bzw. einen weiteren denken.

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten helfen. Falls noch weitere Fragen sind, jederzeit gerne

alles Gute

Skip

bVernexrin


Hi Skip...und alle anderen Betroffenen... *:)

mein Mann hat genau dasselbe vor fast 3 Jahren im Alter von 46 Jahren erlebt und er hat sich auch für die schliessung mittels eines Schirmchen entschieden. :)^ Er konnte auch nicht mit dem Gedanken leben,dass da nun ein Loch in der Herzscheidenwand ist und sich dort evt.wieder ein Gerinnsel bilden könnte. :|N

Lasst euch gut beraten. :)z Liebe Grüsse @:)

gIroEt.tche


Mein Herz Chirurg sagte damals auch, daß es das sehr häufig gibt, daß sich das Foramen nicht schließt.

Damit könne man im Normalfall auch gut leben - nur manchmal klappt es eben nicht so.

Bei mir wurde das Foramen auch geschlossen - allerdings während einer Herz OP die sowieso nötig war, da meine Mitralklappe nicht so wollte, wie sie sollte...

(also statt "Tür auf Tür zu" hat sie lieber "Saloontür" gespielt.

Aber das ist natürlich nicht die Regel. Wenn es "nur" ein offenes Foramen ist, so wird häufig (soweit mir bekannt) mit diesem Schirmchen verschlossen.

@ heiut62

was es letztendlich genau heißt weiß höchstens der Arzt.

Aber - wenn ihr ins Herzzentrum müßt, werdet ihr dort sicherlich erfahren, was gemacht werden soll ....

Ich drücke die Daumen !!

Vielleicht erzählst du uns, wie es weitergeht !!

Gruß Grottche

b\erXne-r=ixn


grottche... *:)

haste gesehen die meisten Beiträge sind vom Jahr 2002... :=o

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