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Herzstolpern

gqlue2cMksfexe


Ich finde das auch zu übertrieben mit allen Mittelchen...aber Magnesium mit Kalium ist eine gute Kombi und hat mir auch geholfen. Spazieren gehen, viel trinken und versuchen so wenig Stress wie möglich. Überlegen wann es angefangen hat und versuchen den Auslöser zu erkennen. War was bestimmtes vorgefallen, Ärger, Stress, Wut usw. Wenn mann es dann weiß versuchen an daem problem zu arbeiten. Hab dafür auch lange zeit gebraucht aber es funktioniert, Geduld haben. :)z

m/arkym0881


Hallo an alle,

Wollte mir heute einmal alles von der Seele reden und zwar über meine extrasystis,wie ich sie mittlerweile nenne!!

bin jetzt 28 und habe dies eben gesagten schon seit einem jahr,sie kamen auf einmal,so ohne eine ankündigung oder so!!

Saß bei der arbeit mit kameraden rum,mit einmal ein klopfen in der brust,schreck,angst alles auf einmal,ich fiel um,wurde abtransportiert in ein kh,dort war dann plötzlich wieder ruhe!!

lag über nacht an der telemetrie,nichts ausser angst! muss ich bald sterben,meine mum ist im alter von 29 an einem herzfehler gestorben,ich ja vielleicht auch,dachte ich!!aber ruh im karton,wurde anderen tag wieder los geschickt mit den worten eines jungen arztes ist alles kein problem,das ist normal,der eine spürt es,der andere nicht!!toll oder,fühlt man sich so richtig beruhigt!!!

Mein dienstherr sicherte sich natürlich ab,zum kardiologen auf das belastungs EKG,keine extrasysti,nichts!! der sagte dann nimm mal magnesium hochdosiert,300-600 mg auf den tag verteilt,das ist alles nicht schlimm!! sagte er dann auch nochmal,ist nicht organisch!!!naja dann is ja gut!!

Aber ich mache mein leben lang sport,Handball fussball volleyball,schwimmen,alles im leistungs bereich,nie was gewesen!!nun ich angst,kaum noch sport,aufgehört zu rauchen,was ja eigentlich gut ist!!mit einmal bei einer körpergrösse von 1,90 und 85 kilo idealgewicht auf 102 kilo!!!was ist die folge ich beim doc,der in weiss!!ich gleich nen blutdruck von 160,mehr angst bd auf 180!!Was los mit dir fragte ich und die extrasystis noch mehr,erst so 5 mal amtag dann 20 und mehr,was das doofe ist man zählt und wartet förmlich drauf,fast wie ein freuen auf einen freund!!man kommt sich langsam dumm vor,man ist gesund ,das sagen alle ärtzte,bin ich ein psycho,hab ich vielleicht was im kopfkopfund die extrasystis werden immer mehr!!!Was nun,lesen im netzt reden mit anderen,alles negativ wie aber auch positiv,man ist nicht allein damit,das macht doch mut,oder aber sie gehen nicht weg!!Sagt da nicht ne junge gutaussehende bw ärztin zu mir komm ma runter entspannen sie sic mal!!machen sie mal wieder sport,gehen sie laufen machen sie krafttraining nehmen sie mal wieder was ab,dann geh ich auch mit ihnen essen!!Ich los,laufen!!Angst aber egal,ich geh laufen,beim laufen keine extras.dann wieder doch, angst weiter zu laufen!!ja aber egal und los!!ruhe in der brust!!dann zuhause gets los!!was habe ich gemacht sche....drauf wirst schon nicht dran sterben und wenn doch,kannst es dann auch nicht mehr ändern!!also gehe ich rgelmässig zum fussball im verein,wenn eine kommt dann renn ich los,als wenn nichts wäre,was passiert sie verschwinde!!Gehe zum kraftsport,auch da,wenn sie kommt mache ich einfach weiter!!</p>
<p>nun wieg ich so 90 kilo,sehe gut aus,kraftig,wieder farbe im gesicht!!!angstjaja manchmal,dannist sie auch wieder da!!meiune extras.aber meuin BD ist wieder nahezu da wo er sin soll!!! versuche auch damit zu leben ist schwer,aber da muss man wohl durch!!! an alle macht euch niht verrückt den man kann sich auch was einreden und plöztlich wirklich krank sein!!! mfg mark

MYonikax65


marky

an alle macht euch niht verrückt den man kann sich auch was einreden und plöztlich wirklich krank sein!!!

:)z

erst so 5 mal amtag dann 20 und mehr,was das doofe ist man zählt und wartet förmlich drauf

Solange du noch mitzählen kannst, ist es auch wirklich nicht schlimm. Es gibt etliche Menschen, die mehrere Tausend pro Tag haben und auch als gesund und ungefährdet gelten.

mRiss|mooxn


Hallo,

ich habe seit Tagen - einige stressige Situationen in der Familie und im Beruf-

dieses "Kullern" am Herzen und eine gewisse Enge/Drücken in der linken Brust -

was kann das Kullern im Ruhezustand sein? auch beim Liegen, wenn ich entspannen will, ist es sehr stark.

EKG letztes Jahr war unauffällig - ich bekam ein Sartan 8 mg verschrieben (ACE vertrug ich nicht) - damals war mein BD 150/95 - nach einigen Wochen war er dann ziemlich konstant 130/85 auch mal gelegentlich auf 150/85.

Ich bewege mich sportlich 2-3 x die Woche und bemerke jetzt, daß nach einer anstrengenden Radtour (ca. 50 km)

so nach einer gewissen Zeit, wenn ich zu Hause ankomme, der BD auf 135/65 ist -

hatte ich ein komisches, seltsames, unbekanntes Gefühl im Kopf, deshalb hatte ich gemessen.

Nächstes Mal nach der Radtour war es wieder so.

Magnesium hilft kurzzeitig, das habe ich ausprobiert. Doch nach ein paar Stunden ist alles wieder beim Alten.

Wie hoch soll eigentlich die Differenz zwischen den beiden Drücken sein?

Ich bin Ende 50 und habe einen BMI von 25.

kUoolcKhrixs


Hi Leute, ich bin 31 Jahre alt und habe diese probleme (zucken in der Brust, plötzliches Herzrasen und Rythmusstörungen) seit ca einem Jahr. Seit ca 2 Monaten sogar sehr heftig und regelmässig. Vor 2 Wochen hatte ich nachts solche Probleme damit, dass ich mir mitten in der Nacht einen Krankenwagen kommen lies. Daraufhin folgte ein einwöchentlicher Aufenthalt im Krankenhaus mit Langzeit EKG, Belastungs EKG, Herz Ultraschall, Lunge röntgen und diversen anderen Tests mit dem Ergebniss, dass ich scheinbar "Kerngesund" bin. Im Krankenhaus begann ich damit sehr viel Magnesium zu nehmen und seit dem ist es sehr viel besser. Weiterhin habe ich mir einen Termin beim Psychologen gemacht, da diese Probleme scheinbar einen psychichen Hintergrund haben. Ich möchte mich hieermit bei allen bedanken, die Ihre Erfahrungen bisher hier notiert haben und mir damit sehr viel Angst genommen haben. Mein Tip: versuchts mal mit starken Magnesium Präperaten. Gruss Chris :)^

H4omexr


Hi

auch ich kenne dieses Prob.

aber ich weiß für mich, woran das Herzrasen liegen mag....ich rauche zuviel und das seit 30 Jahren.

Wenig Bewegung, den ganzen Tag in der Firma vorm PC. Nach dem Essen, egal ob Vesper oder Mahlzeit, tritt es auch oft auf..... ich trinke dann viel Wasser, wie auch des Nachts, wenn ich nicht vor Herzklopfen schlafen kann.

Zu Beginn vor 3 Jahren bekam ich dadurch Panikattacken..... Ich wei0, ich habe burn-out... aber ich kann mit dem Herzklopfen inzwischen umgehen..ist unangenehm, die Atmung stimmt nicht mehr, man fühlt sich unwohl.

Macht Euch dann schöne Gedanken und atmet gleichmäßig...nicht zu tief aber ruhig. Ein Rückzug auf ein "stilles Örtchen" kann da nicht verkehrt sein....Don't PANIC

Grüße

S(kl{yine


Hallo,

ich saß gerade auf dem Sofa und nichts ahnend und ohne Stress bekam ich wieder diese Doppelsystolen.

Ich geriet schon wieder völlig in Panik innerlich, obwohl auch bei mir schon zich EKGS (lang und kurz, Belastung etc.) gemacht wurden, während ich die gleichen Probleme hatte.

Ich habe einfach immer solche Angst, dass ich einfach tod umkippe und man mir nicht mehr helfen kann.

Ich würde am liebesten immer sofort ins KH und mich wieder einmal untersuchen lassen.

Da ich erst kürzlich eine Diskussion mit meinem Freund hatte und er mir sagte, dass es ihn schon nerve, wenn ich immer von meiner Herzangst erzähle, traue ich mich schon gar nicht mehr ihm das zu sagen.

Und so dachte ich mir, dass ich nochma im Internet darüber nachlese. Doch meistens lese ich dann immer etwas, was mir noch mehr Angst macht...doch zum Glück fand ich dieses Forum und es macht mir wirklich Mut, dass es so viele Menschen gibt, die die gleichen Probleme haben, wie ich.

Mir wird auch seit Jahren gesagt ( ich bin jetzt 23). dass ich gesund bin und daran nicht sterben werde, dass alles normal ist, das jeder hat nur nicht jeder merkt.

Außerdem hab ich auch seit dem ich ca. 17 war heftige Panikattacken etc. gehabt und durch eine Therapie ( bis heute andauernd) damit umzugehen gelernt, bzw. die Panikattacken kommen nicht mehr, aber dafür das Herzstoplern, was es nicht einfacher macht.

Ich habe es auch öfter am Tag oder dann auch mal ein paar Tage gar nicht.

Es kommt immer aus hierterm Himmel und geht dann auch wieder, und mir ist dabei auch nicht komisch außer, dass dann sofort die Panik kommt und ich mir dann einbilde, dass mir schwindelig wird und ich nicht mehr atmen kann, obwohl ich das eigentlich kann.

Jedem, dem ich das erzähle, die können das nicht verstehen und erklären mich für verrückt, was mich teilweise recht einsam macht. Ich habe auch Zeiten, in denen ich kaum raus will und am liebsten im KH liegen würde, sodass ich auf einem Knopf drücken kann, falls etwas kommt.

Aber ich bin ja jung und anscheinend gesund, so möchte ich mich auch wieder fühlen, dmit ich mein Leben wieder genießen kann, doch manchmal verlässt mich shcon die Hoffnung.

Ich nehem auch Magnesium Tabeletten, manchmal heflen sie, manchmal nicht...

Ich habe auch Beta-Blocker bekommen, damit das Gefühl weggeht, aber ich brauche sie nicht nehmen, wurde mir gesagt. Ich habe auch Angst sie zu nehmen, wenn doch eigentlich gar nichts mit meinem Herzen ist.

Ich möchte ja gerne mal wissen, ob es jemanden gibt, der auch diese Doppelsystolen hat und sie auch öfter spürt, doch sich daraus keine Gedanken macht oder Angst bekommt. Wie kann man denn mal darüber denken, sodass man nicht immer glaubt sterben zu müssen...

Ich freue mich über weitere Beiträge, denn das hilft wirklich ein bischen endlich mal auf Verständnis zu stoßen;)

l5ucqky.kaqtenk"a


Hallo Sklyine,

ich habe seit Jahren das gleiche wie du auch. Mal mehr mal weniger. Ich saß neulich ebenfalls nichtsahnend auf dem Sofa und bekam diese Herzstolperer, seitdem habe ich auch wieder Angst, Angst ums Herz. Bei mir fing es vor über 20 Jahren an, ich hatte extrem viel Stress während meiner Ausbildung. Täglich hatte ich zunächst Herzrasen, irgendwann sprang der Puls über in Vorhofflimmern. Nach 20 Stunden war wieder alles ok. Im Krankenhaus war ich mehrfach, man hat nie was schlimmes Organisches festgestellt. Ich hatte dann zwischendurch auch jahrelang mal Ruhe und es ging mir eigentlich sehr gut. Seit dieser Attacke neulich horche ich wieder ständig in mich hinein und habe wieder solche Angst um mein Herz. Ich denke, dass ich durch viel Stress in der letzten Zeit wieder depressiv geworden bin, was sich auf Herzebene widerspiegelt und deshalb diese Probleme verursacht. Ich denke, weil ich es schon so lange habe, es kann nichts Ernstes sein und es wird auch irgendwann wieder verschwinden. Auch ich will meinem Partner und meinen Freunden nicht mit dem ständigen Herzgerede auf die Nerven gehen, ich denke jemand der sowas noch nie gehabt hat, kann gar nicht verstehen, wie quälend die ganze Sache manchmal ist. Mach dich nicht verrückt, ich kann dich sehr gut verstehen, aber hab keine Angst, es ist nichts schlimmes. Es ist ein Teufelskreis, umso mehr du dich reinsteigerst, umso schlimmer wird es. Jeder Mensch hat Herzstolpern, die meisten merken es gar nicht, wir sind wahrscheinlich zu sehr auf unser Herz sensibilisiert, sodass wir jede vermeintliche Kleinigkeit sofort merken.

Also, du bist nicht alleine, es ist nichts schlimmes, das Herz kann mehr ab, als man glaubt. Es ist wie bei einem Horrorfilm. Der ist so schrecklich und angsteinflößend, aber wenn du die Leinwand untersuchst, dann wirst du nie was abnormes oder krankes feststellen.

Liebe Grüße

lucky

S0k%lyinxe


Hallo,

danke, das hört sich wieder beruhigend an. Ich habe einfach immer mal so Phasen, wo die Herzgefühle total ernst nehme und Angst bekomme, aber dann gibt es auch wieder Phasen, in denen ich das zwar merke, aber es überhaupt nicht beängstigend finde.

Es kommt glaub ich auch immer auf die ganze Situation drum herum an, ob man sonst überall zufrieden ist oder nicht. Das spiegelt sich sofort auf den Körper wieder und wenn man etwas sensibel dafür ist, merkt man es sofort wieder...

Aber man sollte sich wirklich immer vor Augen führen, dass es alle Menschen haben, die meisten es zwar nicht merken, aber dass das Herz wirklich viel abkann und man von diesen Stoplerern nicht sterben muss, auch wenn es ein unangenehmes Gefühl ist.

Immerhin wurden die meisten schon mehrfach von Fachärzten untersucht und nie etwas organisches gefunden, das sollte doch Beweis genug sein.

Aber ich weiß auch selber, dass man das nicht gut glauben kann, wenn die ängstigen Symptome wieder auftreten.

LG Skyline

LIoveV_mKy_Life


Hallo,

Ich hatte oder habe das Problem auch...

bin 21 Jahre alt und vor ca 1Jahr diagnostizierte mein Artzt eine Virale Herzmuskelentzündung. (zu viel Sport verschleppte Krippe)

In diesem Jahr habe ich die Hölle mitgemacht 3 wochen KH Intensivstaion, Herzbiobsie, Monate lang

war fast keine Besserung zu erkennen, Habe jeden Tag Todesängste durchlebt, der Notarzt musste oft kommen weil ich mich in die ganze Sache so reingesteigert habe und noch alles schlimmer gamacht habe.

Menschen die sowas noch nie hatten (Herzrytmusstörungen usw..) können das garn nicht nachvollziehen was diese Ängste alles anrichten können.

Was glaub ich aber jeden so gehen würde der das durchmacht.

Hab gar nicht mehr am Leben teilgenommen hatte immer schiss das ich was falsch mache und mir schade...

Oft habe ich den ganzen Tag nur mit meinem Bludruckgerät verbracht und mich ungewollt verückt gemacht.

Man macht es unweigerlich nur noch schlimmer wenn man so hellhörig ist und auf jeden einzelnen Schlag achtet, einerseits ist es ja ganz gut aber zu viel ist schlecht!!!

Ich habe das auch gemacht und versuche das nicht mehr zu tun und siehe da es funktioniert...

Beim letzten Ekg hatte ich ca nur noch 1000 Extrazystolen am Anfang weit über 3000 am Tag...

Mir geht es seit ca 3 Monaten wieder ganz gut und meine Leistung steigt mit jedem Monat aber nur weil ich wieder am Leben Teilgenommen habe. Und den Lebenswillen wieder entdeckt habe.

Ich bin dankbar das ich leben darf und dankbar für jede einzelne Minute.D

Ich bin wieder nach draußen geangen, habe Sachen gemacht die mich glücklich machen(soweit wie möglich), soviel wie möglich ablenken und versuchen immer positiv zu denken. Kein Medikament hat mir so gut geholfen wie (Glücklich zu sein) :)z

Was ich damit sagen will ist,

Wenn der Geist und die Psyche zufrieden sind dann wirkt sich das auf dein Körper aus, und du wirst sehen, dir geht es viel viel besser...

Ich versuche diese Krankheit positiv zu sehen, den sie hat mir die Augen geöffnet.

hoffe dir macht es ein bischen Mut

Viele Grüße Love_my_Life

Ps: Think positiv :)^

s1en4gaE.axb


Hallo an Alle *:)

ES TUT SOOOO gut das alles hier zu lesen! Ich habe diese Stolperer (SVES) das erste mal im November gehabt. Erst ca 1 Std dann ein paar Tage später wieder ca 1 Std, nach einer Woche einen ganzen Tag lang. Nun habe ich es seit letzten Sonntag (also bis heute sind es 7 Tage) durchgehend!!! Alle 4-15 Schläge. Am Dienstag war ich beim Hausarzt- er meinte auch gleich- zu viel Stress und hat mir Magnesium verschrieben. Ich hatte an Silvester (do) Nachtdienst und am Freitag auch, da konnte ich aber nicht mehr..... da ich seit einer Woche nur noch schlafe wenn ich tot müde bin(sonst kann ich nicht einschlafen, weil man das Stolpern ständig spürt) hab ich einen Heulkrampf auf Arbeit bekommen und wollte nur noch ins Krankenhaus... Nachs dort angekommen waren die Stolperer deutlich sichtbar. Die Ärztin war sehr nett und sagte aber auch dass das was sie gerade im EKG sieht nicht gefährlich ist, da ich aber so fertig war, wollte sie mich für 24 Std an an die Telemetrie (intensiv EKG) anschliessen. Dabei ist rausgekommen dass ich "gehäuft"%-| SVES bei sonst unauffälligen Befund habe... Seit Freitag nehme ich Betablocker ( Metoprolol) aber die Stolperer sind nicht verschwunden. Man fühlt sich so hilflos, nicht ernstgenommen und einsam....

Klar heißt es "nicht lebensgefährlich" - aber wenn man eine Woche lang Zahnschmerzen hat ist es ja auch nicht lebensbedrohlich aber kein Mensch würde es so lange aushalten !!!

Nun zurück zu meinem Problem. Ich habe heute abend mal im Internet nachgeforscht... und bin auch auf diese Seite gekommen-die bisher mit Abstand die BESTE ist. Habe schon sooo viele Beiträge gelesen u.a den mit dem "Luft anhalten" und "was kaltes trinken" - und dachte mir- probiers doch mal aus - und ihr werdet es nicht glauben eine ganze 1/4 Std hatte ich RUHE !!!!:-D

Es ist nicht zu glauben!!!! Absolut SENSATIONELL !!! 1/4 Std nicht als regelmäßiger Puls - WOW :-)

Nach den 15 Minuten waren die Stolperer wieder da, ABER lange nicht so oft wie davor !!!

Danke euch allen für die Beiträge - die helfen einem wirklich weiter und geben vorallem Mut und Kraft

Morgen muss ich wieder zum Hausarzt und Kardiologen - mal schauen was die sagen... Hoffe ich kann die Nacht besser schlafen....

Gute Nacht und euch allen noch ein glückliches und vorallem ein GESUNDES 2010 *:)

Ps. bin 30, alleinerziehende Mama, 171cm, 60 kg (finde es hilf zusätzlich, wenn man weiß wie alt die Menschen sind)

S4k%lyinxe


Hallo,

mich erstaunt dieses Forum auch immer wieder..das ist soo hilfreich, dass man endlich mal Menschen hört, die genau das selbe fühlen, die selben Ängste durchleben und endlich mal verstehen, was man selber schreibt.

Das allein tut schon soo gut, ich danke wirklich für diese tollen Beiträge.

Und ich finde es auch wirklich hilfreich, wenn man weiß, wie alt man ist...ich bin 23...habe es weiter oben schonmal geschrieben...und sitze in einer schrecklichen Arbeit, auf der nichts zu tun habe und ich somit die ganze Zeit mein Herz beobachten kann.

Eine woche waren die Extraschläge fast weg, ich hatte schon soo gute Laune und dachte auch, dass es daran liegt, dass ich nun regelmäßig viel Magnesium in Form von Tabletten einnehme, ich fühlte mich richtig entspannt und alles war gut.

Doch nun habe ich wieder die Woche, in der ich die Pille absetze und somit meine Regal bekomme,....und schwups sind die Stoplerer wieder total da....und es macht mich wieder so ängstlich....außerdem hab ich diese Woche auch noch meine mündliche Abschlussprüfung und ich habe so Angts, dass diese doofen Stoplerer genau in der Pürfung kommen, was mich dann total aus dem Konzept bringen würde, da ich unbedingt eine 2 bekommen muss um eine 2 im Endergebnis zu bekommen...

Ich habe einfach Angst. Vorallem wenn die Stolperer mal weg sind, dann kann ich gar nicht glauben, dass ich sie mal hatte, bis sie dann wieder kommen...

Ich finde es auch wirklich schlimm, dass ich es in dem Moment keinem sagen kann, weil es nicht so etwas ist, was jeder veersteht, wie z.b. wenn man schnupfen oder halsschmerzen hat.

Wenn man dieses Gefühl noch nie hatte, kann man es einfach nicht nachvollziehen...

Wie gesagt, bei mir war auch immer alles in Ordnung, aber ich habe in 2 wochen auch nochmal einen Termin zum LZEKG, da ich es einfach nochmal für mich untersuchen will....mein Arzt meinte, es wäre nicht notwendig, doch ich kann mich damit nicht abfinden.

Ich bin einfach nur froh, dass wir alle dieses Problem kennen und uns verstanden fühlen, und immerhin sind wir alle noch am Leben, wir müssen irgendwie damit klarkommen lernen, doch ich bvrauche dafür bestimmt noch eine Zeit.

Freue mich über weitere Beiträge, danke. :)^

I#defixne


??? Ja was soll ich sagen,immer wenn meine Periode da ist da bekomme ich auch die Extraschläge.Furchtbar kann ich nur sagen. :-/ Und immer diese Angst was kann passieren.Ich hoffe es geht wieder weg.Ich habe es jetzt schon 2 Jahre und hoffe noch.

LG Anke

S]klyi}nxe


@ Idefine

Das beruhigt mich zu hören, dass es bei dir auch so ist, dass du Stoplerer bekommst, wenn du deine Regel bekommst.

Das habe ich gerade auch in ganz vielen anderen Foren-Beiträgen gelesen, und die schreiben alle das gleiche.

Ich habe heute nämlich wieder so einen ganz schlimmen Tag, an dem mein Herz total verrückt spielt und dazu auch meine Nerven blank liegen...ständig stoplert es und mir ist dadurch total zum weinen und verzweifeln zu Mute.

Dabei habe ich mich so gefreut, dass es ca 1,5 wochen komplett weg war und schwups ist es wieder voll da.

Aber ich merke auch in meinem Körper, dass sich da ordentlich was tut und die Hormone total verrückt spielen, daher kommen bestimmt die Extrasystolen.

Ich hasse dieses Gefühl und auch, obwohl ich weiß, dass es mich nicht umbringen wird, kann ich mich damit nicht abfinden und habe immer wenn es wieder da ist, solche Panik. Besonders schlimm ist es, wenn ich auf der Arbeit bin und es dort vermerhrt auftritt, dann kann ich es keinem sagen und zerbreche innerlich an der Angst vorm Herztod...

würde dann immer am liebsten gleich raus aus dem werk und ins nächste kh fahren, doch dort würde die mir wie immer sagem, dasses nicht schlimm ist und sie nichts machen können, bzw. sind die eh schon immer von mir genervt.

Hatte vor 2 wochen einen langzeitekg mal wieder und wie soll es anders sein, in dieser zeit hatte ich gaaaar nix, 2 stunden nachdem ich das ding wieder abgeben habe, kamen die stoplerer wie am fließband...toll, somit wurde wieder nix aufgezeichnet...alles ok, das ergebnis...

und während ich hier nun schreibe hat sich auch schon wieder eine extrasystole bei mir verirrt, weiß gar nicht wie ich heiute schlafen soll, denn dann schrecke ich auch total oft auf und denke ich müsste sterben....

ich wäre soo froh, wenn das aufhören würde, für immer, dann könnte ich wieder unbeschränkt leben, denn jetzt schränkt mich diese angst immer toal ein...traue mich keinen sport mehr zu machen und bevor ich irgendwo hinfahre, denke ich immer an mein herz und ob es das aushält....

ich hoffe auf eine gute nacht...bis bald

haerzkr@ank-Qodier-nichxt


Hallo an alle, zunächst hatte ich in etwa folgendes Posting woanders "untergestellt", aber hierher passt es richtig. Die vier Seiten hier habe ich mit höchstem Interesse und zunehmender Beruhigung gelesen. Es geht also ganz vielen so. Dazu war ich erstaunt über all die guten Ratschläge, die mir noch kein Kardiologe geben konnte. Ein paar Dinge habe ich schon ausprobiert, ohne gänzlichen Erfolg, aber immerhin einer deutlichen Besserung der Beschwerden:

Ganz unverzichtbar für mich seit Jahren die tägliche Einnahme eines Multi-Präparats, in dem Vitamine, auch das hier so oft betonte Magnesium sowie das wichtige Kalium enthalten ist. Wenn ich das nicht nehme, bekomme ich garantiert nachmittags ES.

Ebenso wichtig ist für mich kein Gang hinaus, ohne ein Getränk mitzunehmen. Sobald ich ES oder Herzflattern bekomme, trinke ich.

Auch habe ich immer ein hochdosiertes Johanneskrautmittel bei mir (von Kneipp, 300 mg/Tabl.). Das ist vor dem Gang nach draußen sowie im Akutfall sehr hilfreich.

Nun zu meiner Krankengeschichte:

Ich leide seit 1996 an ES, 1-3, selten mehr, v.a. schlimm beim Bewegen, eher weniger angstauslösend in Ruhe, auch häufig unmittelbar nach dem Essen, ebenfalls häufig beim Sex. Ein Häufung tritt auch zyklisch ein, außerdem jetzt im Winter. Beim Gehen draußen oft ein Gefühl der Luftnot, das Bedürfnis aufzstoßen und zu husten. Außerdem leide ich seltener unter einer Art "Herzflattern", das ausschließlich draußen in Bewegung vorkommt, also schnell aufeinander folgende, scheinbar ins Nirvana führende Herzschläge.

Die frühen Untersuchungen haben nichts erbracht. Dann bin ich vor 2,5 Jahren wegen eines stark angeschwollenen Unterschenkels (links) zum Arzt gegangen, der eher zufällig einen erhöhten Blutdruck feststellte.

Meine Kardiologen-Odyssee begann, zuerst das Cardiologicum Hamburg, eher eine kardiologische Massenabfertigung. Mit viel Überreden (der Hausarzt hatte nicht genau notiert, welche Art der Untersuchungen erfolgen soll) habe ich es durchgesetzt, dass ein Belastungs-EKG, ein 24-Std.-EKG sowie ein Herzultraschall durchgeführt wurden - ohne Befund. Dort wurde mir Ramipril verschrieben, was zu einer erheblichen Verschlimmerung der ES führte. Meine Klage darüber interessierte dort gar nicht, im Gegenteil, man fixierte im Arztbericht, dass man sich v.a. auf den Bluthochdruck, nicht auf die HRS konzentriere.

Daraufhin habe ich zu Dr. Sauermost gewechselt, ein angenehmer Kardiologe. Er wiederholte alle Untersuchungen und führte eine Reihe weiterer durch, ebenfalls alles ohne Befund. Auch er "vergaß" ständig die HRS und konzentrierte sich ebenfalls überwiegend auf den Bluthochdruck.

In diesem Zusammenhang befragte er mich danach, ob ich schnarche: und ob. Er überwies mit zu einem Pneumologen, der eine heftige Schlafapnoe (minütliche Atemaussetzer) feststellte. Zwei Wochen später war ich schon in seinem Schlaflabor, das die erschreckende Diagnose bestätigte. Dann habe ich mir sofort, auf eigene Kosten, ein CPAP-Gerät besorgt. Die Krankenkassenbewilligungsprozedur dauerte mir zu lange. Nun habe ich zwei Geräte. Nun weiß ich wieder, wie schlafen geht. An den Herzbeschwerden hat es zwar nicht viel geändert, allerdings ganz viel am Schlaf, der, fällt er schlecht aus, auch mein Herz negativ beeinflusst.

Nach Monaten der Wehklagen über dieses furchtbare Ramipril verschrieb mir mein Kardiologe endlich Blopress. Der Sommer im letzten Jahr war gerettet. Die HRS gingen in Häufigkeit und Intensität um etwa 90% zurück. Ich konnte wieder meist beschwerdefrei gehen, sogar Fahrrad-Touren und lange Märsche durch Berlin und Rom unternehmen. Es war ein Lebensgefühl, das ich schon lange nicht mehr hatte. Die US-Schwellung, teilweise auch beidseitig, blieb indes.

Meine Hoffnung, man könne aus dieser starken Unverträglichkeit von Ramipril und der zügig einsetzenden starken Verbesserung durch Blopress irgendwelche Rückschlüsse auf die Erkrankung ziehen, wurde enttäuscht. Vielleicht hat jemand dazu Erfahrungen? Ich werde mir mal pharmazeutischen Rat einholen, wenn die Mediziner schon nichts dazu wissen.

Seit November kehrt fast der alte Zustand trotz unveränderter Medikation mit Blopress zurück. Ich weiß nicht, ob es an den winterlichen Temperaturen oder dem Luftdruck liegt. Die Luftnot hat erheblich zugenommen. Nun bin ich seit letzter Woche in der Herzrhythmus-Ambulanz des UKE in Behandlung. Meine nuancierte schriftliche Darstellung der Krankengeschichte sowie der Symptomatik hat dort wohl eher zu negativen Irritationen geführt. So etwas muss ja schließlich auch in die Akte, dann kann keiner mehr sagen, er hätte von nichts gewusst. Wenigstens arbeitet man dort nur an den HRS - der Bluthochdruck ist dank der Medikation ohnehin gar kein Problem mehr. Bislang sind wieder Ultraschall sowie gerade jetzt ein Langzeit-EKG durchgeführt worden. Ersteres ohne Befund, letzteres muss ich noch bis Montag tragen. Dann bekomme ich für zwei Wochen ein "Tele-Gerät", das ich bei HRS auf das Herz legen muss, damit es aufzeichnet. Immerhin, dieses Gerät kannte ich noch gar nicht.

Ich wäre dankbar um jede Art von Hinweisen von Euch!

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