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Nach der Bypass-Operation

p@edterx70


Hallo Cha-Tu, hallo Norbert,

danke für Eure Antworten. Ja ich bin 70 Jahre und lebe in Spanien und bin auch hier

operiert worden. Eine Reha gibt es hier nicht.

Mein Arzt sagte mir, ich müsse sehr viel Geduld haben mit meiner Lunge. Jezt habe ich noch

eine Erkältung bekommen und das Husten tut mir sehr weh.

Weis Jemand wann man wieder fliegen kann?

Viele Grüße von der Sonne und mir

Peter 70

J9enYny20x2


Hallo!

ich hab folgendes problem: meine mutter ist 60 jahre alt... sie hatte vor ca. vier wochen ihren dritten herzinfarkt! nun brauch sie eine dreifache bypass operation die dringend notwendig ist & so schnell wie möglich durchgeführt werden muss!

mein problem ist: sie will sich dieser operation nicht unterziehen..

wenn ich mit ihr offene gespräche über die situation und das thema suche, blockt sie direkt ab! überspielt es, sie will nichts davon hören usw...

ich habe schon alles mögliche versucht mit ihr darüber zu reden und an sie ranzukommen...

kann mir irgendjemand weiterhelfen, wie ich an sie rankomme & ihr den ernst der lage vermitteln kann?!?

sie brauch diese OP ganz dringend!

weiss nicht was ich noch machen soll?! muss/soll ich druck auf sie ausüben??

was kann ich tun ???

ich danke euch schonmal im voraus, für die hoffentlich baldigen antworten!

LG Jenny

Cyha+-Tu


Jenny, so schwer das auch ist, aber wenn Deine Mutter nicht will, kann sie niemand zwingen. Wie willst Du denn Druck ausüben?

Deiner Mutter muss aber klar sein, dass es eine lebensgefährliche Sache ist, wenn sie den Kopf in den Sand steckt und das Problem verdrängt. Wenn die Ärzte zur OP raten, dann ist es dringend. Das kann bedeuten, dass der vierte Infarkt droht, und dass sie den dann vielleicht nicht überleben wird.

Wenn sie das alles weiss, und trotzdem eine OP ablehnt, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als das zu akzeptieren. Es ist IHR Leben, das sie aufs Spiel setzt. So schwer das auch zu akzeptieren ist. Vielleicht erinnerst Du sie aber mal daran, dass sie auch eine Verantwortung ihrer Familie gegenüber hat... Aber mehr kann man nicht tun.

Lieben Gruss

Cha-Tu

JvennyS202


Hallo Cha-Tu!

danke für deinen rat, aber das hab ich auch schon alles versucht...

habe ihr gesagt sie solle doch bitte auch an mich denken, ich will sie nicht eines morgens tot in der ecke vorfinden usw..

dann macht sie ein auf stark & sagt: ach, mir passiert schon nichts! ich bin zäh!

sowas darf ich mir dann anhören..

ich muss dazu sagen, dass ich ja noch mit ihr zusammen lebe!

ich bin jetzt 22 jahre.. ich lebe mit ihr alleine.. wir haben eigentlich eine sehr innige mutter-tochter beziehung!

ich weiss nicht ob ich ihr vllt. mit meinem auszug drohen sollte?!? indem ich zu ihr sage: ich halte dem psychischen druck einfach nicht mehr stand! wenn sie nicht darüber nachdenkt etwas dagegen bzw. dafür zu tun, dass ich dann gehen werde?!

dieses kopfzerbrechen über ihren weiteren gesundheitsverlauf macht mich echt kaputt!

ich kann nicht mehr durchschlafen, wache tausend mal auf in der nacht... kann mich auf meine arbeit nicht mehr wirklich konzentrieren...

ich leide sehr darunter!

ich will mir nicht hinterher wenn es zu spät sein könnte, vorwürfe machen-wieso hab ich bloß nicht mehr versucht & auf sie eingeredet?!?

ich bin echt verzweifelt! man kann doch nicht einfach so spielerisch mit seinem leben umgehen?!

sie schont sich nicht, sie ernährt sich auch noch immer ungesund! sie ist nicht übergewichtig, aber das trägt ja auch alles dazu bei..

freu mich von euch zu hören..

LG Jenny

CAha-xTu


Hallo, Jenny,

vielleicht solltest Du Deiner Mutter mal diesen Text zeigen, den Du hier geschrieben hast. Oder ihn ausdrucken und als Brief schicken. Deine Mutter scheint zu glauben, wenn sie sich einredet, dass sie stark sei, dann passiert nichts. Mich wundert das bei Deiner Mutter besonders, da sie ja bereits "drei Schüsse vor den Bug" bekommen hat. Nach drei Infarkten sollte man eigentlich wissen, wie weit man seinem Körper gehen kann. Wirklich verstehen kann ich das nicht. Vielleicht glaubt sie, für Dich die Starke spielen zu müssen, und sieht nicht, wie sehr sie sich selbst gefährdet. Einen dritten Infarkt überleben nur sehr wenige Menschen, das ist ein grosses Geschenk, das sie da bekommen hat! Aber einen vierten überlebt kaum noch jemand. Wenn sie das nicht versteht, wird man ihr nicht helfen können.

Ob es was nutzen würde, wenn Du ihr mit Auszug drohst, weiss ich nicht. Es wird vermutlich nichts bewirken, wenn Du es dann nicht wirklich tust. Wenn man mit so etwas droht, sollte man es dann auch machen, finde ich.

Einen lieben Gruss

Cha-Tu, ziemlich ratlos.

m~unig(alxl69


Hallo Jenny,

ich kann mir vorstellen, wie es Dir geht.

Mein Mann hat seine Bypass-OP hinter sich, wurde am 29.12. operiert und hat soweit erst einmal alles überstanden. War bis 8. Januar 2010 im Krankenhaus und anschließend zur Reha für 3 Wochen.

Er hatte noch keinen Infarkt vorher, aber es waren alle 3 Herzkranzgefäße betroffen und auch an Stellen, wo ein Infarkt ( der wohl hätte schnell auftreten können ) schlimm ausgegangen wäre. Also, ich bin kein Freund von OPs und diese OP ist auch nicht einfach. Aber leider lebensnotwendig in manchen Fällen, bei Deiner Mutter wohl auch. Die Patienten wollen es oft nicht wahr haben, dass sie so krank sind. Man selbst will es auch nicht wahrhaben.

Nun ist mein Mann seit Freitag zu Hause und es ist für uns im Moment nicht leicht. Ich war auch ca. 4 Wochen nicht arbeiten, weil ich es gar nicht konnte und dann meinen Mann auch einige Zeit zur Reha begleitet habe. Nun muss ich in der Arbeit vieles nachholen und auc zu Hause habe ich nun alles allein zu bewältigen und dazu einen Kranken Mann. Das braucht nun mal seine Zeit, bis alles verheilt ist. Aber mein Mann war nie krank und kommt sich im Moment "überflüssig" vor und "er macht mir noch mehr Arbeit". Das tut mir auch weh und er soll sowas nicht sagen oder denken. Wobei ich diese Gedanken wahrscheinlich z.T. auch hätte, wenn es anders herum wäre.

Auf jeden Fall sind dei Patienten auch nach der Reha noch eingeschränkt und können im Haushalt usw. halt auch noch nicht viel machen, da sie nur bis 5 kg tragen sollen. Das Brustbein muss erst wieder richtig verheilen und dann kann man langsam mit Aufbautraining anfangen.

Hast Du Deine Mutter denn umstimmen und überzeugen können von der Notwendigkeit der OP? Ich wünsche es Dir, damit Du Deine Ruhe wieder findest. Auch danach brauchst Du noch Kraft. Denn dann wird Deine Mutter auch eingeschränkt sein und damit wahrscheinlich auch nicht so gut klar kommen. Aber es soll ja besser werden.

Mein Mann hat wahnsinnige Probleme mit dem Schlafen (auf dem Rücken ) und dadurch Rückenschmerzen und ich kriege das auch alles mit und bin auch ziemlich angeschlagen im Moment. Würde mich so gerne mehr um ihn kümmern können, aber muss den ganzen Tag zur Arbeit. Einer muss ja gehen, er fällt wohl noch etwas aus.

Ganz viel Kraft wünsche ich Dir!

munigall69

jDunipxer


Hallo,

jetzt will ich auch mal was dazu schreiben.

Mein Vater ist vor drei Wochen gestorben. Er hat an Weihnachten eine Bypass-Op gehabt und hat an Neujahr plötzlich einen Infarkt bekommen. Sie wollten ihn schon fast zur Reha schicken, seine Werte waren in der ersten Woche nach der Op sehr gut.

Nach acht Tagen im künstlichen Koma auf der Intensiv-Station wollten sie ihn aufwachen lassen. Er ist nicht aufgewacht. Am 14. Januar haben sie ein CT gemacht. Es war niemand mehr da.

Auch wenn man meint, das wäre ja nur die Statistik, es ist immer noch so, dass bei 1-4 % etwas schiefläuft.

C.ha&-xTu


Hallo, Juniper,

das ist richtig, aber Jennys Mutter hat nach drei Infarkten (!) eine Chance im zweistelligen Prozentbereich, innerhalb der nächsten 12 Monate einen vierten zu erleiden, und der ist dann fast immer tödlich. Das OP-Risiko von 1-4% ist deutlich geringer als das Risiko, das Jennys Mutter durch ihre Weigerung eingeht.

Lieben Gruss

Cha-Tu

jdunipper


Das ist mir klar. Aber ich wollte nicht, dass sie erwartet, dass nach einer Op alles gut ist.

l~idaxrh


guten Morgen im Kreise der Bypässe bzw. deren Anwärter

gehöre seit 10 Tagen auch dazu... scheint gut verlaufen u sein

morgen Entlassung aus dem Heimatspital in das ich - nach 8 Tagen im Hptst.spital

wo die op stattfand - überstellt wurde, zwecks Einstellung etc...

Frage - da ich sehr gerne immer gut aber nicht fettreich ass

im Moment scheckt mir nichts ...

weiss da Jemand Ähnliches zu berichten..

wenn ja - wielange bis wieder......

schönes wochenende allen

lidarh

C9ha-7Txu


Hallo, lidarh,

herzlich willkommen im Forum. Und schön, dass Du "es" hinter Dir hast. Du klingst ganz munter :-) Bist Du aus der Schweiz? Weil Du "Hospital" schreibst...

Ich denke, ich kann Dich da beruhigen. Sowohl meine Mutter (Herzklappenoperation, also auch geöffneter Brustkorb) als auch einer meiner besten Freunde (übrigens auch ein Schweizer, der in der "Insel" in Bern operiert worden ist; 6facher Bypass!) haben wochenlang keinen Appetit gehabt, das ging sogar bis zu Geschmacksstörungen. Kam alles wieder, also keine Sorge. Das wird schon!

Alles Gute für die Genesung!

Cha-Tu

iNmgnartAenzwSerg


Guten Tag!

Vieleicht hat jemand die gleichen Probleme wie ich und Zeit sich auszutauschen.Ich bin männlich,50,habe vor der Bypass Operation 86 kg gewogen.Bin Choleriker,war Raucher (ca.17ST.) Beruflich in einer JVA.

Die "Geschichte" fing mit Luftbeschwerden beim schnellen Gehen an.Hauptsächlich im Winter.Aber bereits seit 2-3Jahren.Im letzten Winter spitzte sich die Luftnot zu,so das ich eine Lungenärztin aufsuchte ,die sofort ein Belastungs EKG bei einem Kardiologen veranlasste.Verdacht auf Angina Pectoris. Der wiederum sagte: das sähe nicht gut aus und hat mich nach einem weiteren Luftnotanfall am 26.03.2010 ins Krankenhaus Friedrichstadt Dresden zu einer Herzkathederuntersuchung überwiesen.Vier Tage später war dann die Bypass Operatin im Herzzentrum Dresden.Es wurden 4 Bypässe gelegt.Eine Woche Krankenhaus danach drei Wochen Rehaaufenthalt in Hetzdorf bei Dresden.Seit dem 27.04.2010 zu Hause.

Mein Zustand: Gewicht 82kg,Blutdruck unter 120 zu 80,immer noch Brustschmerzen,Wundheilungsstörung der Narbe,tgl.kommt eine Schwester zum verbinden.Nur geringe Depressionsneigung aber tgl.3 halbe Bier.Wenn Feedback dann mehr.

Grüße

FqTxM


Ich hatte Oktober 2008 Bypass op wurde minimal inversiv gemacht . habe trotzdem linksseitig narbenschmerzen ,taubheitsgefühl rund um die Brust,teilweise depressive verstimmung aber alles zum aushalten ich lebe und das ist doch das wichtigste. Die erste zeit konnte ich nicht richtig liegen dadurch verspannte sich mein rücken wurde aber mit pysiotherapie besser bis ich wieder voll fit war verging doch fast ein ein Jahr.Also nicht den Mut verlieren. :)^

Liebe Grüße

CJha-`Txu


Hallo, FTM und imgartenzwerg,

habt Ihr schon mal dran gedacht, in eine Herzsportgruppe zu gehen? Dort wird nicht nur Sport gemacht, es werden auch Informationen und Gespräche angeboten, in ganz zwangloser Runde. Ich war nach über 10 Jahre in so einer Gruppe (bzw. in mehreren), und das hat mir fast so viel geholfen wie die professionelle Hilfe durch Kardiologen, Ärzte und Therapeuten.

Adressen solcher Gruppen gibt es bei der Krankenkasse (die auch einen grossen Teil der Kosten übernimmt)

Alles Gute!

Cha-Tu

SZto,eps2el10x78


Hallo,

meine mana hatte vor fast 14 tagen auch eine bypass operation, sie bekam 5 stück. 5tage nach der op, als sie wieder auf ihrem normalen zimmer lag war alles ok, sie fing an zu laufen, hat sich alleine gewaschen... doch dabei wurde sie irgendwann ohmächtig, was nach einer solch grossen op auch völlig normal ist. danach aber fiel sie auch psychisch in ein grosses loch, ignorierte meinen vater, hatte einfach kein interesse mehr an dingen die sie sonst gerne tat. nach 1 woche wurde sie dann auf die kardiologische station verlegt, weil sie zu schwach war, sich selbst zu helfen. dort kümmert man sich sehr gut um sie und fordert sie auch auf zu kämpfen. sie ist dort jetzt 2tage und kann sich langsam mit einem rollator ein paar meter fortbewegen. viele leute sagen es ist durchaus normal, dieser schwächezustand und auch die psychische verfassung nach einer solchen op. meine mama ist 67jahre alt und vielleicht kann mir jemand aus erfahrung einen rat geben ob der zustand normal ist und wie lange man rechnen muss, bis es aufwärts geht.

lg Stoepsel

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