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Kurze Frage zu Thrombose und Marcumar

M2ar\k axc


Hallo affenzahn

Schön eine Leidensgenossin zu hören. Da bei mir der Thrombos in der Kniekehle sitzt wurde es als Oberschenkelthrombose eingestuft. War sechs Tage im Krankenhaus. Hatte viel zu viel Zeit zum nachdenken. Kann mich insgesamt noch nicht mit der Diagnose abfinden.

Zum Sport hat man mir gesagt, dass ich alles was mit fließenden Bewegungen zu tun hat machen kann. Auch joggen. Habe es auch ein paar Schritte versucht, war aber sehr unsicher. Beobachte jetzt alle meine Körpersignale. Heute Morge hat der Doc noch mal im Ultraschall nachgeschaut, ob die Thrombose evtl gewandert ist, Gott sei Dank nicht.

Was hat man dir zu den Langzeitwirkungen und den Aussichten gesagt? Würde mich einfach interessieren. Trägst du die Kompressionsstrümpfe auch beim Sport? Hast du sonst noch Symptome beobachtet? Ich weiß, eigentlich sollte ich mir nicht so viel Gedanken machen. Aber dieses Sch..Marcumar flößt mir zusätzlich ungeheuren Respekt ein.

LG Mark

aaffwenzxahn


Hallo Mark!

Krass, dass du solange im Krankenhaus warst! Was wurde da mit dir gemacht? Wie gesagt, wurde ich ambulant behandelt. Gott sei Dank!!! Krankenhaus hätte mir wahrscheinlich den Rest gegeben...

Was war denn der Auslöser deiner Thrombose? Ich hatte den Verdacht auf ne Fusswurzelfraktur. Deswegen wurde mein Bein eine Woche ruhig gestellt. Und dann ging's los...

Bezüglich Marcumar hab ich mich ehrlich gesagt nicht verrückt gemacht. Für mich war der Strumpf das schlimmste Übel.

Trotzdem hab ich den immer brav angezogen, um ein postthrombotisches Syndrom zu vermeiden. Denn wenn die Venenklappen kaputt sind, dann sind sie nicht mehr regenerierbar. Aus diesem Grund hab ich mich den ganzen letzten (wirklich heißen) Sommer mit dem Strumpf rumgeschlagen, um meine Venenklappen zu entlasten.

Wie es scheint, hat es auch was gebracht. Nach über 6Monaten Strumpf-Zeit kann ich mich jetzt an nem Bein ohne Verfärbungen und Schwellungen erfreuen.

Deshalb würd ich dir auf alle Fälle raten, die Anweisungen deines Arztes bezüglich des Strumpftragens zu befolgen. Zieh ihn lieber einmal zu oft als einmal zu wenig an. Dein Bein wird es dir später danken! Ich bin (nachdem sich der Thrombus aufgelöst hatte) auch mit dem Strumpf joggen gegangen.So schlimm ist das gar nicht

:-)

Außerdem hab ich darauf geachtet, mein Bein so oft als möglich hochzulagern und ich bin (als der Thrombus noch da war) ziemlich viel spazierengegangen.

Ich weiß, dass die erste Zeit echt hart ist. Aber lass den Kopf nicht hängen, es kann nur besser werden!

LG Katrin

M-ark Gac


Ja echt krass

im Krankenhaus haben die nicht viel gemacht. Nur Bein hochgelagert, viel Blut abgenommen, bisher nix gefunden (Gott sei Dank). Dann wurde ich von Heparin auf Marcumar umgestellt.

Ich werde den Strumpf regelmäßig tragen, alleine um kein Risiko einzugehen. Sitzen ist echt etwas problematisch, traue mich gar nicht ohne Beinbewegung zu sitzen. Und das bei einem Bürojob.

Woran hast du eigentlich gemerkt, dass sich der Thrombos gelöst hat, hattest du auch ein Zwicken und Zwacken in der Wade, kann das bei mir noch nicht einordnen. Manchmal wüßte ich gerne, was da so in meinen Venen abläuft, wie so in einer Computeranimation.

Gründe hat man mir nicht nennen können, man sagte mir, dass in 60 % der Fälle Ursachen nie geklärt werden konnten. Der wahrscheinlichste ist, dass ich zuviel gesessen habe und zu wenig getrunken habe (war bei mir in den letzten Monaten ein echtes Problem. Sport war in den letzten Monaten Mangelware. Gepaart mit einer Aduktorenzerrung und einseitiger Belastung etwa eine Woche vor der Thrombose...vielleicht sind das ja Gründe.

Danke dir für deine aufmunternden Worte

LG Mark AC

a<fgfenzxahn


Hi!

Hatte oft so eine Art "Gluckern" im Unterschenkel. Kam mir vor, als hätte ich Luftblasen in meiner Vene.

Bin einfach nach 3Monaten zu meiner Gefässärztin und hab sie gebeten, doch Ultraschall zu machen, um zu sehen, ob sich was tut. Und da war er dann schon weg. So richtig gemerkt hab ich das also nicht.

Mir ging's und geht's auch immer noch genauso wie dir. Hab auch jetzt immer wieder so komisches Zwicken im Bein. Keine Ahnung woher das kommt. Manchmal denk ich schon, das ist so ne Art "Phantomschmerz"...

Denke aber, dass man sich daran gewöhnen wird.

Da ich ja eine angeborene Gerinnungsstörung habe (wie ich vor knapp 14 Tagen erfahren habe), werd ich irgendwann schon lockerer mit dem Ganzen umgehen :-)

Das mit dem Sitzen ist echt blöd, wenn du im Büro arbeitest. Ich konnte Gott sei Dank zu Hause arbeiten. Da kann man es sich dann schon "gemütlich" machen, indem man sein Bein auf nem Hocker oder ähnlichen platziert. Vielleicht geht das bei dir in der Arbeit ja auch?

Wünsch dir noch nen schönen Tag!

LG Katrin

M>ark$ ac


Danke dir

für deine wirklich für mich hilfreichen Informationen. Und da sage man noch, man könnte von Jüngeren nichts lernen.

Leider kann man bei mir dir ganze Sache über Ultraschall nicht darstellen. Mein Internist sagte mir am Freitag noch beim Ultraschall, dass wenn er nicht die Röntgenbilder kennen würde, er immer noch keine Thrombose bei mir diagnostizieren könnte.

War bei mir eher ein Zufall, dass sie überhaupt entdeckt wurde. Ich hatte eher auf eine Muskelzerrung getippt und war erst beim Physio. Am nächsten Tag war es aber eher schlimmer als besser, so dass ich aus Angst vor Schlimmerem meinen Internisten aufgesucht habe. Der wiederum hatte in den letzten Monaten erst einen atypischen Fall selber in seiner Praxis erlebt und hat vorsichtigerweise einen Bluttest bei mir gemacht, wo die sogenannten D-Dimere (was auch immer das ist) erhöht waren. Hat mich dann sofort zur Phlebografie geschickt. Eigentlich ein Zusammenspiel aus meinem durch langen Sport geschultes Körpergefühl und einem sehr sorgfältigen Arzt. Gott sei Dank.

Darf mir gar nicht ausmalen, war mir hätte passieren können.

Wünsche dir auch einen schäönen Tag.

LG

Mark AC

asff+en$zahxn


Guten Morgen Mark!

Freut mich, wenn ich dir ein wenig helfen kann.

Ich scheine wohl echt "Glück" gehabt zu haben mit meiner "Standard"thrombose ;-) Bei mir konnte man sie schon per Ultraschall diagnostizieren (allerdings schaffte dies erst der zweite Arzt). Musste aber auch zur Phlebographie, um den genauen Standort des Thrombus feststellen zu können.

Kannst echt froh sein, dass du selbst gemerkt hast, dass irgendwas nicht stimmt. War denn bei dir dein Bein nicht geschwollen?

Ich hatte einen Tag lang eine "Monsterwade". Sah aus wie ein Elefantenfuß und war rot und glänzend. Allerdings tat mir das Bein zu dem Zeitpunkt nicht weh. Bis zur Diagnose (ca. eine Woche später) war es dann um den Knöchel herum geschwollen und begann dann höllisch weh zu tun :-(

Schönen Tag!

LG affenzahn

MWark xac


Hallo Katrin

die Wade war fest wie bei einer Zerrung oder Verhärtung und etwas dick, aber eben nicht übermäßig. Konte nicht auftreten, fast eine Woche lang. Die Schmerzen waren schon doof.

Ich habe nochmal eine Frage an dich: Hast du irgendwie wegen des Marcumars Nebenwirkungen wie Herzrasen oder Kreislaufprobleme gehabt? Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu empfindlich und beobachte alles zu sehr.

LG Mark ac

a'f&fenNzahxn


Nebenwirkungen von Marcumar

Hallo Mark!

Während der ersten Woche der Marcumareinnahme hatte ich Kreislaufprobleme. Mir war ein wenig schwindlig und so flau im Magen. Aber nach einer Woche hatte sich das gelegt.

Hast du denn Probleme damit?

Ist verständlich, dass du auf sämtliche Reaktionen deines Körpers momentan sensibler reagierst. War bei mir auch so. Mit der Zeit legt sich das aber :-)

LG Katrin

Mzarck ac


Guten Morgen Katrin

ja so einige Kreislaufprobleme habe ich, bin ein wenig zittrig und habe zwischendurch Herzrasen. Geht dann irgendwann wieder weg.

Es ist schon sehr schwer für mich, mit der Diagnose umzugehen. Vor allen Dingen steckt die Angst davor, doch noch eine Lungenembolie kriegen zu können, sehr tief. Obwohl die Wahrscheinlichkeit durch die Tabletten und die Kompressionstrümpfe sehr gering ist, geht mir das Ganze nicht aus dem Kopf.

Je mehr man darüber liest, um so mehr wird man verunsichert.

Ich möchte mich an dieser Stelle aber nochmals für deine Hilfe bedanken.

LG Mark ac

C{hrlisvsi6x8


Hallo Marc

die selben Probleme hatte ich anfangs auch.

Ist aber wohl der eher Zustand nach der Thrombose, und nicht das Marcumar,

und vor allem die Angst, dass noch was passiert.

Hatte ich auch, meine TH ging bis zur Leiste hoch (bis zur Lunge ists da nicht mehr weit)

Es wird besser mit der Zeit...Der Mensch gewöhnt sich an alles.

Aber ich KANN Dich verstehen!

Kopf hoch und alles Gute!*:)

Mear1k ac


Danke allen

die mir so nett helfen. Ärzte erzählen einem meistens, dass alles nicht so schlimm ist. Dachte ich stehe mit meinen Sorgen und Gedanken allein. Das dem nicht so ist tut gut.

Gruß

Mark ac

MLarkk ac


Hallo zusammen

habe noch einmal ein Frage. Habe seit dem ich aus dem Krankenhaus bin immer wieder mal Herzrasen und Anzeichen von Drücken in der Brust. Geht immer wieder weg, dann gehts mir gut.

Ist das jetzt alles Einbildung oder Angststörungen oder was sonst. Wer kann mir nochmal über ähnliche Erfahrungen nach einer Thrombose berichten. Ich weiß nicht, bin völlig verunsichert

F\ranrz63


Positivs Denken

hallo leute, trombose is schon schlimm genug, ich habs seid kurzem zum 3x. ich lebe immer noch.

es soll nicht lächerlich klingen, aber man ,oder wir alle machen uns zuviele gedanke, was im schlimmsten fall pasieren kan.

bei meinem 2x war sogar eine lungenembolie dabei.

da hab ich schon mit dem sensenmann abgeschlossen.

und hurra ich sitz immer noch da.

viele symtome die ihr hier beschreibt hab ich auch gehabt.

heute hab ich die trombose in der wade, zurzeit nehm ich macumar und spritze mir täglich fraxodin in den bauch. noch 3 tage lang.

dieses blubern in der wade, is schon ein merkwürdiges gefühl.

dachte schon ich bilde mir das ein, aber ihr habt das ja auch.

zum thema strumpf, es soll ja nicht gut aussehen, es soll helfen.

der strupf is auch nur notwendig wen ich länger sitze.

denkt positiv

S'peedyj30x2


Nun auch Markumar Patient

Also ich bin nun auch ein Markumar Patient, obwohl ich (nächsten) Monat erst 21 Jahre alt werde.

Kam am 07.01 mit krassen Beinbeschwerden ins Krankenhaus. War abends zuvor in der Notaufnahme vom Krankenhaus aber die haben mich wieder heim geschickt. Haben nur gemeint ich sollte nächsten Tag mal zum Gefäßchirurgen gehen, was ich auch gemacht habe (die Schmerzen waren kaum auszuhalten...).

Der hat dann einen Thrombose Schnelltest gemacht, gemessen wieviel Blut durch meine Beine geht und anschließend einen Ultraschall. Bei dem Ultraschall wurde dann festgestellt, dass ich eine Beckenthrombose im linken Bein habe. Vom Oberschenkel angefangen bis ins Becken. Das erklärte auch warum ich sogut wie garnicht mehr auftreten konnte. Ich konnte das Bein in keinster Weise mehr belasten. Was seltsam war, da ich 3 Wochen vorher eine Krampfader Operation hatte und nach ein paar Tagen wieder herumspringen konnte wie "ein junges Reh".

Danach kam ich dann Notfallmäßig ins Krankenhaus. Dort machte man abends lediglich eine Ultraschall Untersuchung und dachte meine Vene Carva wäre zu. Man sprach schon von Bauchschnitt etc. Bis ich dann in der Kernspin war und man festgestellt hat, dass ich die genannte Vene Carva gar nicht habe, sie wurde von meinem Körper gar nicht angelegt. Daher hatte ich auch zwei Tage zuvor, bevor die Beinschmerzen auftraten so starke Rückenschmerzen.

Dann haben dir mir eine Strumpfhose gegeben, von einem Sanitätshaus, haben mir intelligenterweise eine Frauen Strumpfhose mitgebracht, aber ich bin ein Typ. In dieser Strumpfhose stecke ich noch heute, da dieses intelligente Sanitätshaus die falsche hatte. Dann haben Ärzte im Krankenhaus ein falsches Rezept ausgestellt, wo keine Kompression im Becken vorhanden ist. Da die blöde Thrombose aber in der Leiste sitzt habe ich jetzt fast unerträgliche Schmerzen und kann sogut wie kaum laufen.

Jetzt warte ich auf die Lieferungen der Strumpfhosen. Muss dann noch in ein anderes Krankenhaus die die Experten sind, weil bei mir eine Lupus-Antikoagulanz festgestellt worden ist. Dadurch bekomme ich evtl. das Coagu Check System. Mein Arzt meinte zwar das würde vom Medizinischen Dienst abgeschmettert, aber ich könnte ja mal mein Glück versuchen. Aber mir wurden von den Internisten gesagt, das ich lebenslang Markumar nehmen muss. Meine Gefäßchirurgin meinte das auch, da ich der Druck in meinen Venen nicht so gering ist und das Blut nicht schnell genug zum Herzen transportiert wird. Das kommt bei mir irgendwie über den Rücken zum Blut.

Bezüglich des Markumars bin ich auch noch etwas verunsichert. Mein Arzt meinte ich sollte jetzt 1,5 und dann 1 wieder 1,5 und nochmal 1 nehmen. Jetzt ist mein INR Wert zu hoch, mit 3,44. Jetzt darf ich kein Heparin mehr sprizen und bis Montag auch gar kein Markumar nehmen.

Hoffe ich könnte das Markumar irgendwann absetzen, aber die Strumpfhose werde ich wohl mindestens ein halbes Jahr bis ein Jahr tragen müssen und dann könnte man überlegen ob man die Strumpfhose weglassen könnte.

Vielleicht hat noch jemand Informationen für mich.

*Chris*

M3arina726


Hallo Chris,

ich hatte auch erst vor kurzem eine Beckenvenentrombose, ich bekam nur einen Kompressionsstrumpf für das linke Bein.

Ich nehme seit dem auch Marcumar, als ich aus dem KH kam war marcumar mäßig alles in Ordnung dann viel aber anfangs des Monates unter 2 ich sollt zwischen 2-3 liegen, letzte Woche war er mit 3,9 auch viel zu hoch ich sollte einen Tag pausieren und dann jetzt immer in wesel eine und eine Halbe nehmen.

Aber das mit dem Heimschicken kam mir irgendwie bekannt vor so erging es mir auch, und den nächsten Tag war für mich Laufen auch kaum noch möglich. Mittlerweile ist es fast sieben Wochen her und ich habe immer noch Schmerzen, aber dagegen bekomme ich Valeron in Tabletten-Form.

Mit dem Laufen geht bei mir schon wieder aber immer noch mit Einschränkungen, da das Bein auch immer noch geschwollen ist.

LG

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