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Erfahrungen mit Thrombose und mit Apc-Resistenz

R.ennix-Chr


Hallo Lupina,

da hast meine Beiträge nicht genau gelesen.

Ich habe NIE gesagt, dass sich mein Thrombus in der Venenklappe festgekrallt hat.....in der VENENWAND!!!!!!!!!

Natürlich hat sich alles rekanalisiert!

NOCHMAL: Der Thrombus liegt fest an der Venenwand, ist mit Bindegewebe durchsetzt und tut nichts mehr. Und innerhalb eines halben Jahres löst sich der nie und nimmer von alleine auf und mit Hilfe von Marcumar shcon dreimal nicht.

Ich glaube, wir drehen uns im Kreis..lies bitte das nächste Mal genau, was ich schreibe.

Ich habe lediglich erwähnt, dass es nicht so ist wie früher......ich hatte eine sehr schwere Thrombose (und einen eindeutigen Auslöser dafür (OP)). Es ist klar, dass das so schnell nicht ausgeheilt ist.

Aber ich fühle mich in guten Händen bei meinem Phlebologen....

Und in der Gerinnungsambulanz haben sie mir eben gesagt, sie testen mich genau, wenn ich mind. 8 Wochen-MArcumar frei bin!

Die machen solche UNtersuchungen täglich und müssten das ja wissen.

Viele GRüße!

slabax71


Hallo Lupina,

es ist durchaus "normal" das sich ein Thrombus nicht auflöst sondern sich an der Venenwand festsetzt und dort mit dem Gewebe "verwächst". Dann bilden sich eben Umgehungskreisläufe.

Gruß

LIupixna


sorry,

ist verständlich, dass du dich ärgerst, da der Thrombus in der Venenklappe viel schlimmer wäre. Trotzdem habe ich dies noch nicht gehört. Allerdings haben sich bei mir gleich zu Beginn auch Umgehungskreisläufe gebildet. Meine erste Thrombose war ja bereits am 30. 08. 05, es entwickelte sich sofort ein blauer Strefen am Bein, innerhalb einer Woche hatte dieser Thrombus sich bereits rekanaliesiert, laut Doppler sono. Ich nahm auch weiterhin Marcumar aber am 13. 10. 05 war dann eine andere Vene echodicht, auch dieser Thrombus hat sich rekanliesiert laut Doppler vom 28. 11. 05. Marcumar nehme ich bis Feb. 2005. Ich vers´tehe jedoch nicht wieso man mir bestätigte die Protein C und S. Untersuchungen unter Marcumar abzunehmen.

Auch die Hämastasiologen der Uniklinik machen diese täglichen Untersuchungen.

Entschuldige bitte das ich mich versehen habe mit der Venenwand, aber ich habe dies auch noch nicht gehört, obwohl ich mir es durchaus vorstellen kann, da ich selbst auch eine Verhärtung im Schienbeinbereich habe die sich mittlerweile verkapselt hat so kann ich mir das mit den Thrombus auch vorstellen. Wird dieser verkrallte Thrombus ständig kontrolliert per Doppler oder sonstigen Untersuchungen? Ich wundere mich trotzdem da nach den sog. Virchow Trias eine Gefäßwandschädigung (evtl. durch den Thrombus möglich) auch zur Blutströmungsverlangsumung führen kann und somit das Risiko einer Thrombose wiederrum erhöht.

Ich weiß es aber nicht genau, man hat sicherlich dir eine Auskunft gegeben.

Grüsse

L/up1iTnxa


noch ne Frage?

hast duch übrigens Beschwerden im Bein?

L6u8pina


Hallo Rennie-Chr.,

ich meine jetzt nicht die geschilderte Schwellung, wie bereits berichtet, sondern echtes Ziehen, sog. FußsohlenWaden Schmerz.

Dann habe ich noch eine Frage zu deinem betroffenen Gefäß, wo der Thrombus noch in der Wand sitzt, welches Gefäß ist das und welche Venenklappe arbeitet nicht mehr so richtig und was haben die Ärzte dir diesbezüglich geraten?

Wie bekommt dir das Absetzten des Marcumar und wie fühlst du dich dabei?

Gruß

L;upixna


Hallo Rennie-Chr.

War deine Doppler sono schon, du sagtest doch die wäre noch vor Weihnachten?

Bin gespannt, was man dir berichtet, ich hoffe das du ein positives Ergebnis hast und du weiterhin auch kein Marcumar nehmen mußt.

Viele Grüße

Viele Grüße

R&e}nni-Chwr


Geduld...

der Termin ist erst am Donnerstag!

ULzxi


Hallo Zusammen.

Hatte auch eine Thrombose im Sommer und nun seit 2 Monaten ein Ziehen in der Wade. Was kann das sein?

LVupmiDna


Hallo Uzi

wann war die letzte Thrombose und in welchem Zusammenhang, wieso warst du nicht schon längst bei einem Phlöebologen um per Ultraschall einmal nachsehen zu lassen, tut ja nich weh.

Man kann nämlich nur nach der Untersuchung auch ausschließen, dass es keine Thrombose ist.

Hallo Rennie-Chr.,

ist ja schon bald, wünsche dir gute Ergebnisse bei der Untersuchung, bin gespannt, was man dir erzählt.

Grüsse

Ldupimna


Hallo Uzi

sorry, bin wieder mal eine Spätsünderin, habe im Nachhinein noch deine weiteren Beiträge gelesen und bin dadurch ein wenig schlauer geworden.

Wann war übrigens die letzte Doppler Untersuchung, weil lieber einmal zuviel als zu wenig.

Bei mir war z. B. am 30. 08. 05 eine Thromb. in der vena posterior. 8 Tage später war alles frei. Am 13. 10. 05 war plötzlich die vena anterior dicht. Da war ich ganz verblüfft. Bin ebenfalls Faktor V Betrofféne, heterocygot. Mir hat man die Einnahme von Marcumar nur ein halbes Jahr empfohlen. Die letzte Doppler am 30. 11. 05 war wiederrum frei.

Ansonsten kann das Zeihen auch von den Venenklappen bedingt sein, hast du die Funktionalität dieser einmal drurchchecken lassen?

Es gibt ja auch harmlosere Ursachen für ein Ziehen in der Waden, deshalb nochmals durchchecken.

Wie verträgst du dein Medikament übrigens?

Grüsse

U5zi


Guten morgen,

meine letzte Untersuchung war Mitte Oktober. Meine Ärztin konnte dabei nichts feststellen. Sieht man mit dem Doppler auch die Venenklappen? Sie will mich nächstes Jahr noch mal sehen und die ganzen Tests nochmal machen. Bin trotzdem etwas ratlos wegen den Schmerzen. Sie bringen mich nicht um, sodass ich auch keine Schmerzmittel nehmen muss, aber nerven tut es schon.

Mit dem Falithrom komme ich sehr gut zurecht. Habe noch keinerlei Nebenwirkungen bei mir entdeckt.

Hab mir nochmal meinen Befund durchgelesen. Da steht drin, dass mein venöser Ausstrom rechts etwas verzögert ist. Vielleicht hängt es ja damit zusammen. Kann man überhaupt kaputte Venenklappen behandeln? Ich denke mal eher nicht, oder?

U!zxi


Noch ne Frage:

Wie hast du eigentlich bemerkt, dass du eine Thrombose hast? Hast du die zweite trotz Marcumar bekommen?

LFupiwna


Hallo Uzi

kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Beschwerden dich nerven.

Bei sog. insuffizienten Venenklappen helfen Kompressionsstrümpfe, die durch die Kompression das Blut wieder aus den Venen heraustranportieren. Die Funktionalität der Klappen denke ich kann man durchaus in der Doppler sono untersuchen. Die Venenklappen haben die Aufgabe das Blut wieder zum Körper zurück zu transportieren. Sie verhindern durch ihre Funktion das Absacken des Blutes in den Beinen und eine sog. Stase. Eine Stase bedeutet wiederrum ein Tromboserisiko, deshalb ist die Kompression der Beine wichtig, da dies den venösen Rückstrom fördert.

Es gibt ja unterschiedl. Venenklappen in den versch. venösen Gefäßen. Ganz auf die Lage der insuffizienten Klappe kommt es nun an. Ist in der Leiste die Klappe Defekt besteht dort die Abflußbehinderung, eine OP ist evtl. notwendig. Der Phlebologe untersucht die Venenklappen und lokalisiert die defekten Klappen. ER kann auch beraten bzgl. Therapie.

Die Gefahr des postromb. Symptoms, ist bei defekten Venenklappen größer. Dazu gehört auch die Schwellung der Beine, evtl. oberflächl. Venenentzündungen, etc.

Aber ich möchte dich nicht beängstigen, die Phlebologen sind auf jeden Fall die Fachleute um dies zu beurteilen und eine entsprechende Therapie zu verordnen.

Ich bekomme die genaue Untersuchung der Venenklappen im Januar, da im Februar 2006 das Marcumar abgesetzt werden soll. Man beurteilt also vor dem Absetzen des Marcumars nochmals die Funktionalität der Venenklappen in der Sonographie.

Heute habe ich übrigens den vorläufigen Befund der Hämastasiologie bekommen, es fehlen jedoch noch einige genetische Untersuchungen. Man emfiehlt bis Feb. 2006 Marcumar.

Muskuläre Überbenspruchung soll ich meiden - hahaha was ist das. Ich gehe 3 x wöchentl. 10 km joggen und fühle mich pudelwohl, ich würde am liebsten wieder anfangen fussballzuspielen.

Nach einem Fussballspiel begannen übrigens meine Beschwerden. Ich hatte eine Schienbeinprellung im Juli 2005.

Bekam immer wieder Traumen auf diese Prellung. Im August (30.ö 08. 05) nach einem Spiel schwoll mein Bein plötzlich an. Eine TVT in der tibea posterior wurde diagnostiziert. Ich habe eine APC REsistenz , heterocygot in Verbindung mit dem Trauma war dies der Auslöser der Trombose. Ich weiß nicht ob ich mir nun zumuten soll wieder mit dem Fussballsielen anzufangen, bin ja auch schon 40, wäre auch Zeit zum aufhören.- Fühlte mich bisher jedoch körperlich sehr fit und konnte noch ganz gut mithalten. Spiele seit 26 Jahren und dachte bisher nicht ans aufhören. Schade das ich nun evtl. aufhören muß. Die Vermeidung der muskulären Überbeanspruchung ist für mich schwer nachvollziehbar, da ich eh schon sehr viel Sport treibe. Mir wurde natürlich von der Pille abgeraten, nehme ich eh nicht. Weiter das übliche Prophylaktische der Hepariniesierung bei Flügen und OPs.

Die Beschwerden als die Trombose diagnostiziert wurden, waren wie bei einer Prellung, nichts besonderes, ich wunderte mich nur über die Zunahme meines Unterschenkelumfangs, ich dachte in keinem Fall an eine Trombose.

Sie wurden später nach zwei Wochen schlimmer, danach wieder besser und kurze Zeit später wieder schlimmer.

Im Moment habe ich lediglich manchmal im Fußspann Schmerzen oder in der Kniekehle. Aber die Doppler vom 30. 11. 05 war ebenfalls frei.

Die zweite Trombose wurde übrigens am 13. 10. 05 in der vena anterior diagnostiziert und zwar unter Marcumar, allerdings war die Ziebereicheinstellung sehr schlecht. Es hatte 8 Wochen gedauert bis ich vom INR auf 2 - 2,5 eingestellt war. Die Echodichte in der Tibea posterior war am 13. 10. 05 aufgelöst und die v. anterior betroffen. Ich war damals ziehmlich verdutzt, da ich feststellen mußte, dass man heutzutage eine sog. TVT recht harmlos umgeht. Ich benötige 1,5 - 2 Tbl. Marcumar täglich um im Zielbereich von Quick 25 % zu liegen.

Am Anfang war man ganz erstaunt welche Mengen an Marcumar ich nehmen muß. Manchmal habe ich Magenschmerzen aber ansonsten vertrage ich das blöde Zeug ganz gut, ich habe zwar eine Abneigung gegen das Medikament, aber etwas anderes bleibt mir halt nicht übrig. Habe jetzt bereits Angst es abzusetzen da dann wieder ein Risiko besteht.

Hattest du im Oktober bei der Untersuchung auch die Beschwerden oder haben die jetzt erst angefangen ?

Ich denke momentan bist du ja eingestellt, so dass du auf der sicheren Seite bist. Nächstes Jahr wird ja alles nochmals untersucht, dann kann man sich vielleicht ein Bild über die Klappen machen.

Wünsche dir gute Besserung.

Grüsse

Uxzi


Vielen Dank,

dass du dir so viel Zeit genommen hast. Zum Zeitpunkt der Untersuchung hatte ich auch schon die Beschwerden. Meine Ärztin weiß also Bescheid.

Ich denke mal Sport an sich ist schon sehr wichtig ... man meint doch immer man sollte sich viel bewegen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass gerade Laufen durch die ruckartigen Bewegungen sehr auf die Venen geht. Vielleicht findest ja einen anderen Sport zum Ausgleich.

Und du hast gemeint, dass du langsam zu alt dafür bist... da kann ich nur sagen: Man ist so alt, wie man sich fühlt. Obwohl, als ich die Diagnose Thrombose bekommen habe mich doch schon sehr alt gefühlt habe :-(, weil ich bis dato dachte, dass kriegen nur alte Leute. Womit ich mal wieder das Gegenteil bewiesen habe.

Mir geht es auch so wie dir. Ich werde mein Falithrom im Sommer absetzen und habe auch etwas Angst. Bin auch herozygot veranlagt, womit die Wahrscheinlichkeit wieder eine zu bekommen, erhöht ist. Man achtet schon auf jedes kleine Picksen und Stechen im Bein. Aber da ich die Risikofaktoren Pille und Rauchen aufgegeben habe, hoffe ich einfach, dass ich nun verschont bleibe.

Noch eine Frage: Wurdest du mit deiner TVT im KH behandelt oder durftest du dich zu Hause auskurieren? Ich hatte Glück, da meine Thrombose "nur" im Unterschenkel war, konnte ich gleich wieder nach Hause.

Viele Grüße

DTanie:lam117x8


ich habe marcumar vor zwei jahren abgesetzt und bisher keine weitere thrombose gehabt. nur mut.

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