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Schmerzen nach Thrombose

Uuzi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte im Sommer diesen Jahres eine Thrombose im rechten Unterschenkel und bin derzeit noch auf Falithrom eingestellt und trage noch Kompressionsstrümpfe. Hervorgerufen wurde es durch Faktor V Leiden, was im Nachhinein festgestellt wurde. Nun habe ich seit 2 Monaten erneut Schmerzen in der rechten Wade. Sie sind von Tag zu Tag sehr unregelmäßig. Ich habe es bereits bei meinem Internisten checken lassen mittels Doppler. Es wurde keine neue Thrombose festgestellt. Was kann das sonst noch sein?

Und noch eine weitere Frage: Da mein Gendefekt hetrozygotisch ist, meinte man ich sollte das Falithrom nach einem Jahr absetzen. Wie hoch ist das Risiko dann wieder eine erneute Thrombose zu bekommen? Oder sollte man doch auf lebenslänglich plädieren?

Uzi

Antworten
EYscadxa


ist faltirom (oder wie das heisst) blutverdünnend? ich nehme marcumar, muss es für immer nehmen und solange ich das tue, ist eine thrombose bei mir so ziemlich ausgeschlossen!

Uxzi


Ja, Falithrom hat die gleiche Wirkung wie Marcumar. Hattest du schon mehrere Thrombosen, oder warum lebenslänglich?

Emsc&a#da


nee nur eine, aber ich muss es halt trotzdem für immer nehmen, ist genetisch bei mir!

UPzi


Bei mir auch, man sagte mir aber dass man nach einem Jahr die Tabletten weglassen kann., darum meine Verwunderung.

Eys_cada


hmmm... komisch, vielleicht isses bei dir etwas anders! ich muss diese doofe socke nen halbes jahr tragen, aber marcumar bis an mein gesegnetes ende! ich würde das nochmal bei hausarzt oder beim spezialisten nachhaken!

s~abax71


Hallo Uzi,

die Schmerzen können davon kommen, daß sich in Deinem Bein "was tut" (weiß nicht wie ich es anders erklären soll). Es bilden sich evtl. Umgehungskreisläufe. So hab ich es mal zu Anfang meiner Thrombose irgendwo gelesen (weiß dummerweise nicht mehr wo :-/). Da es ja vom Arzt mit US abgeklärt ist, würd ich mir nicht so sehr Gedanken machen. Zu Anfang einer Thrombose reagiert man auch überempfindlich auf jedes kleinste Zwicken und Zwacken (kenn ich selbst von mir, bin alle Nase lang zum Arzt gerannt).

Zur Dauer der Medikation: es kommt halt immer drauf an was man für einen Gendefekt hat, und wie hoch das Risiko einer erneuten Thrombose ist. Bei einem heterozygoten Faktor V Leiden hat man ein 4.5fach erhöhtes Risiko, welches sich durch die bereits erlittene Thrombose noch etwas erhöht. Normalerweise nimmt man das Marcumar/Falithrom etwa 1 Jahr ein. Ich habe Faktor V Leiden homozygot (50-100fach erhöhtes Thromboserisiko, da scheiden sich die Geister. Mal steht es so, mal so). In der Literatur heißt es lebenslange Marcumarbehandlung. Meine Ärzte möchten sich da aber noch nicht festlegen. Bin da auch ein wenig zwiegespalten: einerseits ist man durch Marcumar vor einer erneuten Thrombose (oder noch schlimmer einer Embolie) geschützt, andererseits gibt es doch einiges was gegen eine lebenslange Einnahme spricht (an erster Stelle: mein noch unerfüllter Kinderwunsch).

Auf der anderen Seite: wenn ich bedenke, daß ich 34 Jahre ohne Thrombose durch's Leben gegangen bin, trotz des sehr hohen Risiko's (und noch einigen anderen Risikofaktoren dazeu, allen voran 16 Jahre die Pille. Und zwar eine wahre Östrogen-Bombe), wer weiß schon was richtig ist. Ich werd mich da wohl auf meine Gerinnungsärztin verlassen. Werde mir da im Februar nochmal einen Termin geben lassen.

Soweit erstmal,

liebe Grüße

s*aba771


4.5fach erhöhtes Risiko

Upps, soll natürlich 4-5fach heißen

Dvanie5la1x178


escada, auch die faktor-V-leiden-mutation ist ein genetischer defekt. ich habe die auch heterozygot (gemischterbig) ich musste trotz mehrerer thrombosen und embolien nur ein jahr lang marcumar nehmen. würde nicht auf die idee kommen, marcumar lebenslang zu nehmen. angeboten hat mein arzt es mir auch,weil die gefahr einer weiteren thrombose dann sinkt. aber das ist ja nun auch kein harmloses medikament. und auch unter marcumar sind thrombosen nicht ausgeschlossen.

wer es absetzen DARF, kann froh sein. mir ging es mit dem zeug sehr schlecht.

E<scad#a


tja, ich darf es halt NICHT absetzen und feddich!

kann aber nicht gerade sagen, dass mich das so übelst stört!

U+zi


Ich denke, ich werde es nach dem einem Jahr absetzen und mal schauen was drauß wird. Schließlich war 25 Jahre lang nichts und die Risiokofaktoren wie Rauchen und Pille habe ich ebenfalls abgschafft. Also toi, toi, toi.

@ Daniela,

wie hast du denn die Embolien bemerkt?

D%anielra117x8


die ersten waren nur klein und haben mir das atmen erschwert wie ein leichter asthmaanfall. die letzte tat sehr weh und ich bekam keine luft und mir ging es sehr schlecht. dass es embolien waren, habe ich aber erst später erfahren.

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