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Herzkatheteruntersuchung

Cfha$-Txu


Ja, das ist auch voll übel. Darum ärgere ich mich so oft hier im Forum, wenn offenkundig Herzgesunden, die eine psychogene oder psychisch mitbedingte Herzangst haben, empfohlen wird, doch mal eben so nebenbei eine Katheteruntersuchung machen zu lassen, "zur Sicherheit". Das ist zwar ein Routineeingriff, aber dennoch kann er Nebenwirkungen bis hin zu Infarkt, Schlaganfall und Tod haben. NUR wenn der kardiologische (nicht der psychologische!!!!) Nutzen grösser ist als das mögliche Risiko sollte man diese Untersuchung machen lassen.

Danke, Dltn, für Deinen Bericht.

Schönen Gruss

Cha-Tu

Drlxtn


Danke, Dltn, für Deinen Bericht.

Ich musste meinen Frust loswerden.

Vom Trauma gar nicht zu schweigen.

In DIE Klinik geh ich nicht mehr. Die haben ich Folge noch andere Sachen an mir verübt.

Naja, der Morphiumrausch

Nicht schlecht.

Ich hab alle angegrinst.

CZha-xTu


Na, wenigstens hast Du Deinen Humor behalten :)^

Alles Gute!

Cha-Tu

D'ltn


Danke

Herzoperation ist fällig (keine Herzkranzgefässe)

Direkt eine Erleichterung :-)

[[http://www.med1.de/Forum/Plauderecke/340915/638/#p17511037]]

CIha-Txu


Herzoperation ist fällig (keine Herzkranzgefässe)

Wann? Ich drück die Daumen und wünsche alles Gute!

Cha-Tu

Dgltn


Wann? Ich drück die Daumen und wünsche alles Gute!

Ende Oktober in Würzburg. Die wollen, dass ich erst mal wieder normal ausschaue.

Schon mal eine blauen Penis gesehen? Das Zeug das im Gewebe ist, sickert noch immer langsam an die Oberfläche. :-|

g+roVtctchxe


hallo DItn !

Das was du da bei deinem Herzkatheter erlebt hast ist zum Glück nicht der Regelfall. Aber schlimm ist diese Erfahrung natürlich gewesen – das wünscht man echt keinem !!

Ich lege zwar auch keinen Wert auf eine neuerliche Katheteruntersuchung – aber ... meine Erfahrung damals war ok.

Das einemal gabs einen Sandsack und ein ANGIO-SEAL und beim zweiten Mal einen Druckverband mit einem Zugpflaster.

Am unangenehmsten daran war das lange liegen (einmal 6 Stunden – das ging ja noch und einmal sogar 12 Stunden).

Wenn ich das in dem andern thread richtig lese hast du eine minimalinvasive OP vor dir ... das ist längst nicht so schlimm wie es sich anhört !

Ich habe eine Mitralklappenrekonstruktion gemacht bekommen mit einer Sternotomie.

Und auch das klingt schlimmer (und man stellt es sich schlimmer vor !!) als es letztendlich ist (gut ... man sollte niesen und husten tunlichst vermeiden nach ner Sternotomie ......................)

Ich wünsch dir jedenfalls alles gute für deine OP und glaub mir : alles wird gut !!

CTha-Txu


Alles Gute auch von mir. Ist das am Uniklinikum Würzburg? Die Herzchirurgie dort hat einen guten Ruf...!

Schönen Gruss

Cha-Tu

D~ltn


Grottche

Ich lege zwar auch keinen Wert auf eine neuerliche Katheteruntersuchung – aber ... meine Erfahrung damals war ok.

Das einemal gabs einen Sandsack und ein ANGIO-SEAL und beim zweiten Mal einen Druckverband mit einem Zugpflaster.

Am unangenehmsten daran war das lange liegen (einmal 6 Stunden – das ging ja noch und einmal sogar 12 Stunden).

Deine Erfahrungen in allen Ehren, aber ich lasse nicht relativieren. Ich kenne, als Erfahrung, von anderen Patienten. Nur Jammern, erbitterte Wortgefechte mit dem Pflegepersonal, wegen der Schmerzen. Aber vielleicht gibt es das nur in der einen Klinik, in der ich sechs Aufenthalte hatte.

Drei Kardioversionen, zwei Herzkatheter, eine Pulmonalvenenisolation.

Und ich kann nur jedem warnen, sich einfach auf Verdacht eine Herzkatheteruntersuchung machen zu lassen. Erst würde ich alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, bevor ich mich kathetern lasse.

Meine ganz konkrete Erfahrung. Beim ersten mal hieß es. Nach 10 Stunden kommt der Druckverband runter. Im laufe der Zeit, dachte ich, die haben einen Backstein in den Verband gewickelt. Nachts um zwei habe ich die Schwester gerufen. Die 10 Stunden waren herum.

Es hieß, der Verband muss bis in der Frühe bleiben. (die wussten also schon, dass sie vorher Mist gemacht hatten)

Ich habe ihr gesagt, wenn der Verband nicht runterkommt, schneide ich ihm eigenhändig auf. (Mann hat immer Messer dabei)

Dann haben sie eine Äztin gerufen. Die hat sich gewundert, die drei Einstichnarben gesehen, und den Verband auf ein erträgliches Maß gelockert.

Beim zweitenmal haben sie mich am Unterleib zum Päckchen, besser zum Paket verpackt. Morphium macht sowas schmerzfrei möglich.

Angst habe ich keine, bzw. sehe ich die Notwendigkeit der Operation.

Und ich sehe endlich die Lösung meines Herzproblems.

Minimalinvasiv hat was, wenns aber schief geht müssen sie auch vorne aufmachen. Beim Brustbein aufmachen, darfst du nachher wirklich nicht mehr husten oder lachen. Aber auch bei der anderen Methode werden zwei Rippen gegeneinander gespreizt. Und vordergründig kann das nachher auch sehr schmerzhaft sein.

D+ltxn


Cha-Tu

Ja, Würzburg.

Und nicht anonym, sondern unter besonderer Obhut.

Tut mir gut, dass mir sowas mal passsiert.

D*ltxn


Herzkatheter:

Nie ambulant,

nie ohne operative Abteilung mit Gefässchirurgen.

Ich hatte noch Glück. Der Arzt der die Sache versemmelt hat, hat wenigstens schnell reagiert, als ich im Schock um mich geschlagen habe.

Dql-tOn


Operation war am 14.11.

Sie ist handwerklich gelungen. D.h. die Herzklappe ist dicht.

Aber es gab zu viele Komplikationen. D.h. ich komme jetzt kaum eine Treppe hoch.

SKa<mmyx2010


wenn ich das so höre und meine Mutter auch nach der Katheteruntersuchung auf der Intensiv aufgewacht ist, da der Druckverband nicht richtig angelegt war, bin ich froh dass Belastungs-EKG und Herz-US gereicht haben :-/

CKha-xTu


Meine Güte, Dltn, und ich hatte so gehofft, der Horror hat für Dich nun ein Ende... Was ist denn passiert?

Lieben Gruss

Cha-Tu

DJltun


Nun denn... vier Tage Intensivstadion, weil das Herz nicht vernünftig angelaufen ist. Das war Horror genug. Dann ein Herzschrittmacher.

Am fünften Tag war das Herz auf einmal zu schnell....

Am 10ten Tag entlassen in die Frankenklinik in Neustadt an der Saale. Während der Reha auf einmal massive Wasseransammlungen im Herzbeutel und an/in der Lunge. Bei Überwachung und Infusionen wurde in zwei Tagen 8Kg an Wasser verloren. (Kortison bis zum Ende der Reha) Sichtbarer Pulsschlag an der rechten Halsarterie, was auch nicht so beruhigend wirkt. Zwischendurch, ein Herz, dass in Tachykardie geht. Unerklärliche Schwankungen der Koagulation mit Marcumar bis in den oberen Bereich.

Am Schluss der Reha wieder Wasseransammlungen.

Zuhause wieder dicke Beine und Füsse. Wasser an/in der Lunge.

Schlechte Blutwerte. U.a. viel zu wenig rote Blutkörperchen.

Positiv. Das Brustbein verwächst gut. Das Herz schlägt weitgehend gleichmäßig.

Trotzdem komme ich schwer die Treppe hoch. (auf Reha hab ich zwischendurch (für kurze Zeit) vier Stockwerke geschafft)

Nach draussen gehe ich nur mit Begleitung. Ich fühle mich zu unsicher.

Angst vor Nebenwirkungen des Amiodaron. Lunge, Auge.

Ach ja........ in der Reha zweimal Flaschbacks zurück in die Intensivstadion.

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