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Schmerzen in der linken Brust

Shlixmie hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

Ich bin neu hier also erzähle ich erstmal etwas über meine Vorgeschichte. Vor ungefähr 3 Jahren wurde ich ins Krankenhaus aufgrund von einem Blutdruck von 200 zu 90 eingeliefert. Die Ärtzte diagnostizierten das "hyperkinetische Herzsyndrom" was ja an sich keine wirkliche Erkrankung des Herzens ist. Die Untersuchungen des Blutes, Urins usw. (ich wurde komplett durchgecheckt) waren alle i.O.! Als ich aus dem Krankenhasu wieder rauskam traute ich mich kaum noch auf die Straße und nam auch sonst am sozialen Leben kaum noch teil. Meine Hausärztin überwies mich dann zum Psychologen und der stellte eine schwere Depression mit Angstgefühlen fest. Nun nehme ich schon seit zwei Jahren Multum, Trimipramin, Imipramin und zum senken des Blutdrucks Obsidan. Ich muss sagen Alles ist schon viel besser geworden und Angstanfälle bekomme ich nur noch sehr selten und wenn dann kann ich sie meistens kontrollieren. Naja, will ich nicht mehr länger um den heißen Brei drumherum reden. Ich bin heute früh mit Schmerzen in der linken Brusthälfte aufgewacht. Die Schmerzen waren nicht stechend und ich habe kein Engegefühl verspürt. Ich weis nicht wie ich sie beschreiben soll. Es hat eben nur einfach weh getan. Das ganze hat so zwei Stunden angehalten und ist dann langsam wieder weggegangen. Jetzt verspüre ich nur noch einen leichten Schmerz. Ich bin erst 18 und denke das es für einen Herzinfakt noch zu früh wäre. Blutdruck war auch OK, ich hatte auch keine Herzrythmusstörungen. Bloß mein Ruhepuls liegt durch die Antidepressiva bedingt immer so bei 90-100 und steigt bei Belastung dementsprechend auch schneller an. Es könnte auch

Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie Auskunft geben und mir helfen. Ich bedanke mich schon jetzt für eure Antworten.

Antworten
L8ocxke


Re: Schmerzen in der linken Brust

Hallo Slimie!

Ich bin auch neu hier, bin durch Zufall auf dieses Forum gekommen, wollte eigentlich etwas über Herzrasen und Herzstolpern finden und habe dabei Deinen Beitrag gelesen. Ich habe seit über 6 Jahren mit Angstattaken zu tun. Es hat mit Hyperventilieren angefangen, ging mit Magenproblemen weiter, dann bekam ich zweimal einen Hörsturz, habe mich davon nie so richtig erholt. Alles was mit den Ohren zu tun hat, ist mir heilig. Ich bin total sensibilisiert, besuche keine Veranstaltung, auch wenn es nur eine Familienfeier ist, ohne Ohrenschutz und was ich eigentlich erzählen wollte ist das, dass ich nun bei Herzrythmusstörungen angekommen bin, die mit Herzrasen, Herzstolpern und Schmerzen in Rücken, Brust und linken Arm einhergehen. Ich war schon damals, bei den ersten Angstmomenten, bei mehreren Neurologen ohne Ergebnis, nur das: "Psychosomatische Störungen". Bin daraufhin in psychologische Behandlung gegangen, bin dort auch heute noch, aber meine Beschwerden sind nicht weniger geworden. Ich kenne eine ausschlaggebene Ursache für diese psychosomatischen Störungen, doch diese zu klären, dazu fehlt mir der Mut. Ich bin 29 Jahre alt, habe einen tollen Mann, eine süße Tochter und einen angenehmen Job. Was will man mehr. Das Problem steckt in mir drin. Ich bin sehr sensibel und zu gutmütig. Das ist eigentlich nicht verkehrt, doch man wird häufig ausgenutz oder viel schlimmer ist meine Eigenschaft nicht "Nein" sagen zu können.

Vielleicht hast Du ja etwas entdeckt, was Dir irgendwie bekannt vorkommt und vielleicht konnte ich Dir ein bisschen helfen.

Nur soviel noch, ich war auch beim Internisten, nehme Beta-Blocker in kleinester Dosis und bin bisher ohne Beruhigungsmittel ausgekommen, was aber nicht heißt, dass ich nicht so manchmal welche gebraucht hätte (vom Kopf her).

I@sxo


Re: Slimie

Ein punktueller Schmerz deutet nicht auf ein Herzproblem hin, vielmehr auf ein Verklemmen der Zwischenrippenmuskulatur. Dies kann geschehen durch eine " blöde " Bewegung. Beim Verklemmen des Muskels werden auch Nerven abgedrückt, das verursacht Schmerzen. Durch Deine psychische Konstellation entstehen natürlich grosse Ängste, das ist klar. Hab keine Angst, wenn nämlich die Schmerzen auf der rechten Seite aufgetreten währen, hättest Du Dir gar keine Gedanken gemacht.      

J_arostcxh


Iso vom 08. 01. 2003

Hey Iso,

genau mit diesem Problem kämpfe ich gerade. Mit diesem punktuellen Schmerz in der linken Brusthälfte, über den man sich logischerweise seine Gedanken macht - natürlich denkt man auch an einen Herzinfarkt, der übrigens nicht allzu viel mit dem Alter der / des Betroffenen zu tun hat.

Hattest Du auch schon einmal solch einen eingklemmten Nerv ? Wie geht man denn mit sowas um ?

Ich war schon beim Orthopäden, der eine kurze Chirotherapie verabreichte und sagte, so wie sich der Nerv von allein einklemmt, klemmt er sich auch von allein wieder aus.

Aber wie lange dauert sowas. Es ist so schrecklich unangenehm. Ich trage es jetzt schon die dritte Woche mit mir rum.

Grüße,

von Jarosch

Ixso


Re: Jarosch

Guten Abend Jarosch, ja ich hatte schon öfters einen Nerv eingeklemmt. Der Therapeut hat recht, der Nerv löst sich von selbst wieder. Aber wenn es schon 3 Wochen dauert, dann ist es schon happig. Bei mir dauert es immer c.a. eine Woche. Dabei kann ich am ersten Tag nicht durchatmen. Nachher ist es nach dem Gefühl wie Weichteilrheuma.

Bei Dir vermute ich eine Entzündung des Nerves,denn auch das kann sich ergeben durch die ständige Belastung an der Klemmstelle.

Behandeln kann man die Schmerzen durch einreiben (nicht massieren) und einnehmen von entzündungshemmenden Medikamenten.

Gute Besserung wünscht Dir Iso

J}arozsch


Re: ... Iso vom 10. 01. 03

Hey Iso,

nett, dass du so schnell geantwortet hast. Ich finde es sehr interessant, sich mit anderen Menschen mal direkt über solche Dinge auszutauschen statt immer von einem zum anderen Arzt zu rennen.

Dass es bei mir so lange dauert, wundert mich ja selber.

Was mich noch mehr wundert, ist, dass ich - im Gegensatz zu Dir - wunderbar durchatmen kann.

Bei tiefem Einatmen verspüre ich zwar einen leichten Druck in der li Brust, den ich aber nicht wirklich als schlimmen Schmerz bezeichnen würde.

Der Orthopäde äußerte ja die interessante Vermutung, dass es mit der Bandscheibe zu tun hat, weshalb er mich ja auch gleich zum Radiologen schickte - dort gehe ich Montag früh hin.

Ich habe ja nicht nur diesen Schmerz in der Brust, sondern auch eine Blockierung der Hals - und der Brustwirbelsäule. Diese Blockierungen hat der Orthopäde schon gelöst - dennoch habe ich furchtbare Schmerzen im Nacken und teilweise auch im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Fazit : Es tut überall weh, ich weiß streckenweise gar nicht, ob ich mich nach links oder nach rechts oder ob ich mich überhaupt bewegen soll.

Vielleicht hast Du ja einen Tip, was man als Laie machen könnte, bspw. gymnastische Übungen oder ähnliches ...

Herzliche Grüße,

von Jarosch

I*sxo


Re: Jarosch

Hoi Jarosch, ich kann Dir zur Linderung Deiner Schmerzen Voltaren 100 empfehlen und dazu Pantozol 20, damit der Magen geschont wird. Ich kann Dir versichern, dass ich diese Medis, wenn nötig, auch nehme und dabei keinerlei Probleme habe, auch beim Sport nicht. Am besten Du nimmst jeweils am Morgen von Beiden je eine, das genügt. Die Medis sind in Deutschland erhältlich, aber nur gegen Rezept, wie bei uns in der Schweiz.

JPar~osxch


Re: ... Iso ...

Hey Iso,

dass ist ja wahnsinnig interessant, dass Du mir magenschonende Medis empfiehlst.

Mit dem (also mit dem Magen) hab ich´s nämlich auch.

Schlagen diese Probleme mit der Hals- Brust- und der Lendenwirbelsäule etwa auf den Magen ?

Wenn dem so wäre, hätte ich ja eine Erklärung für meine Probleme ...

Hast Du da Erfahrungen ?

Wenn ja, kannst Du mich ja vielleicht etwas genauer aufklären. Wäre Klasse.

Bis bald,

von Jarosch

IEs%o


Re: Jarosch

Jawohl, kann sein. Das Problem ist der Nevus vagus, der bediehnt viele Brust- und Bauchorgane. Bei anhaltendem Schmerz, oder auch psychischen Problemen, verursacht eben dieser Nerv eine minder Beschleimung des Magens, das heisst, der Magensaft oder Medis haben nun freien Zugang zur Magenwand. Saures Aufstossen und Magenbrennen sind die Folgen davon. Pantozol verhindert diese Unannehmlichkeiten.

JCaroxsch


Hey Iso,

... vielen Dank !

Das sind ja wirklich sehr interessante und wertvolle Informationen, die mich schon sehr beruhigen, was die Erklärung meiner Probleme angeht.

Nun bin ich ja gespannt, was die Frau Dr. mir am Mittwoch mitteilen wird, es ist doch irgendwann, das wirst Du verstehen, eine furchtbare psychische Belastung, wenn Dir alles weh tut und du nicht weißt, wo es herkommt.

Vielleicht hören wir noch voneinander, würde mich freuen.

Alles Gute für Dich

von Jarosch

I)so


Re: Jarosch

Lieber Jarosch, sicher wirst Du wieder von mir höhren, wann immer du willst.

Langsam denke ich, dass die Dauerschmerzen doch auf Weichteilrheuma hindeuten. Bitte schreib was Frau Dr. diagnostizierte, dann sehen wir weiter. Sei tapfer viele Grüsse Iso

B|enija:mi'njo


Hallo zusammen

und zwar hat es bei mir vor vier tagen angefangen zu ziehen und zwar im linken oberen bereich des rückens, über die schulter bis zu einem stechen in der Brust, vor allem bei tiefen Atemzügen.

Ich dachte es würde von alleine wieder verschwinden, aber im Gegenteil es wurde schlimmer.

Seit 2 Tagen sticht es fast nur noch in der Brust und nicht nur beim Atmen auch wenn ich mich bücke oder sonstig "Verrenkungen" mache.

Heute Nacht bin ich 2 mal aufgewacht, weil ich die Schmerzen kaum ertragen konnte. Als ich dann aufgestanden bin war es wieder einigermaßen O.K..

Aber ich denke ich werde jetzt mal zum Arzt gehen.

Vielleicht kann mir hier ja auch jemand weiterhelfen.

MfG

I1sxo


Re: Benijamino

Es ist richtig, wenn Du zum Arzt gehst. Angst brauchst du Dir nicht zu machen, das ist ein eingeklemmter Nerv, mit dem Herzen hat das nichts zu tun. Dieser Nerv löst sich in der Regel so, wie er sich einklemmte.

v'ibxi


Re: und hi@all

hi@all, naja das kenne ich auch alles :-(, bis vor einem halben jahr war alles gut, guter job, 2 süße kids, liebevolle frau, dann kam ne hirnhautentzündung mit herzmuskelentzündung und hat mich völlig aus der bahn geworfen. seit einem halben jahr renne ich nu von einem arzt zum anderen, habe etliche langzeit ekg's, herzultraschalls, langzeitblutdruck usw. durchlebt. resultat: alles Bestens, aber die schmerzen sind da linke brust dauernd, mit schwindelanfällen usw. und natürlich psychotherapeutische behandlung :-o.

irgendwann kam doch mal ein lichtblick und meine hals und brustwirbelsäule wurde ge MRT't und siehe da ehemals morbus scheuermann, bandscheibenquetschungen (oder wie auch immer man das nennt) 2 wochen therapie mit voltaren und pantozol, resultat: magenschleimhaut platt...super schmerzen im magen und angehende refluxösophagitis (schreibt man das so ??? :-D ) naja resultat des ganzen ist nun nach dem aufsuchen von !7 internisten! 3 mal Krankengymnastik die woche und alles soll gut werden...naja ich lass mich überraschen.....

ILso


Re: vibi

Das ist tragisch, aber bestätigt, dass es mit dem Herz ok ist.

Dass Du nach nur 2 Wochen Voltaren mit der Magenschleimhaut Beschwerden hast erstaunt mich, da Pantozol dies verhindern sollte.

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