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Ein paar Blut- und Knochenmarkspende-Fragen

GargasP-Ha-lm hat die Diskussion gestartet


Ich hab ein paar Fragen bezüglich Blutspenden.

- Es gibt doch irgendeine Krankheit - wenn man die einmal in seinem Leben gehabt hat, darf man nicht mehr spenden. Bei meinem Vater ist das der Fall. Was ist das für eine Krankheit, und wieso darf man nicht mehr spenden?

- Ich nehme momentan Paroxetin, Lamotrigin, Doxepin und zwischendurch mal Quetiapin. Darf ich trotzdem spenden?

- Gibt es sonst noch was zu beachten?

- Was führt alles dazu, dass man nicht mehr spenden kann?

- ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst davor, weil die einem doch ziemlich viele Röhrchen abzapfen. Will ja nachher nicht umkippen.. :-

Bezüglich Knochenmarkspende:

- eigentlich habe ich da ähnliche Fragen. Was sind die Voraussetzungen? Tut es weh? Hat man am nächsten Tag oder nach der Abnahme irgendwelche Beschwerden?

Antworten
L\ucpo049


Ich nehme momentan Paroxetin, Lamotrigin, Doxepin und zwischendurch mal Quetiapin. Darf ich trotzdem spenden?

Ne ganz neue Idee, "Blutkonserve - all inclusive"

Sorry, ich weiss, doofer Witz, Grasi, aber es ist ja Karneval, oder... ;-) ;-) ;-)

*:)

Lupo

G!ras--Haolm


:-D

naja, vielleicht auch ne doofe Frage von mir, aber ich weiss nicht, inwiefern diese Medikamente im Blut sind? :- ???

darf man nur spenden, wenn man keinerlei Medikamente nimmt? Was ist mit Schmerzmitteln?

Swchue@ttg}ut


Hi Gras-Halm!

Zum Thema Knochenmarkspende:

Möchtest du dich als Knochenmarkspender typisieren lassen? Ich bin selber als Spender typisiert. Um als Spender in Frage zu kommen dürfen keine Schwere Erkrankungen vorliegen. Es gibt z.B. folgende Ausschlussgründe: Gewicht unter 50kg oder starkes Übergewicht, Rheuma, Diabetes, Infektiöse Gelbsucht (Hepatitis B, C, D) schwere Erkrankungen des Herzens und der Lunge sowie des blutbildenden Systems /Herinfarkt, Asthma bronchiale, Thrombose), Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Krebserkrankungen sowie die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. Du solltest über dies hinaus zwischen 18 und 55 Jahre alt und in guter gesundheitlicher Verfassung sein.

Die Entnahme findet unter Vollnarkose statt. Nach der Entnahme können Wundschmerzen auftreten die in seltenen Fällen auch länger anhalten. Die Entnahme selber dauert ca. 1 Stunde. Manche Spender fühlen sich nach ein bis zwei Tagen wieder vollkommen fit, andere benötigen etwas länger, in der Regel spricht man von 5 Tagen.

Ich persönlich finde das das alles Nebensache ist, immerhin geht es hier um ein Menschenleben das ich diesem Fall retten kann. Da kann man ein paar Unanehmlichkeiten schon in Kauf nehmen.

Gkras:-Haxlm


Es gibt z.B. folgende Ausschlussgründe: Gewicht unter 50kg oder starkes Übergewicht, Rheuma, Diabetes, Infektiöse Gelbsucht (Hepatitis B, C, D) schwere Erkrankungen des Herzens und der Lunge sowie des blutbildenden Systems /Herinfarkt, Asthma bronchiale, Thrombose), Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Krebserkrankungen sowie die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. Du solltest über dies hinaus zwischen 18 und 55 Jahre alt und in guter gesundheitlicher Verfassung sein.

trifft nichts zu. Ich bin 19. Was ist "gute gesundheitliche Verfassung"? Wie definiert man das?

Danke für deine Antwort! @:)

Goras-!Haxlm


vergessen

wo mach ich das überhaupt, bzw. wo melde ich mich an?

Mir ist eben eingefallen, dass ich ja eigentlich als gesunder Mensch was für andere Menschen tun kann, die eben nicht gesund sind.

G{raes-Halxm


sorry, ich hab nochmal eine Frage... |-o

du schriebst:

Manche Spender fühlen sich nach ein bis zwei Tagen wieder vollkommen fit, andere benötigen etwas länger, in der Regel spricht man von 5 Tagen.

Wie fühlt man sich denn nach der Entnahme? Es ist mir bewusst, dass das sicher bei jedem anders ist, aber so generell? Müde, schlapp? Kopfweh? Übelkeit?

C\hanxti


die zapfen einem auch nicht viele röhrchen ab, sondern einen halben liter, der in einem beutel aufgefangen wird!

GGrasz-Haxlm


ach so. :-

ein halber Liter ist ganz schön viel. :-o

C=hanxti


aber dafür bekommst du z.b. an uni-kliniken auch ca. 25 € für die blutspende

GLrlaus-Halm


oh. :-o

naja, ums Geld gehts mir nicht. :-)

und ich weiss nicht, obs hier in der Schweiz gleich ist...

was ist jetzt mit den Medikamenten, und wo muss ich mich melden, wenn ich spenden will?

CJhanxti


wie das bei deinen medikamenten speziell ist, kann ich dir nicht sagen, aber du mußt vor dem spenden einen langen fragebogen ausfüllen, wo du zu medikamenten, erkrankungen, vorerkrankungen, drogen etc. befragt wirst. außerdem wirst du kurz untersucht und dann entscheidet der arzt, ob du zur spende zugelassen wirst oder nicht.wo man bei euch in der schweiz spendet, weiß ich nicht, bei uns an (uni-) kliniken oder beim roten kreuz

aQgnexs


die Medikamente

nimmst Du ja nicht ohne Grund. Ich kann mir vorstellen, daß eine psychiatrische Erkrankung Dich von einer Knochenmarkspende ausschließt.

G\raEs-HHaxlm


Ich kann mir vorstellen, daß eine psychiatrische Erkrankung Dich von einer Knochenmarkspende ausschließt.

:-o wieso das?

ich weiss nicht ob ich krank bin. Wohl nicht mehr richtig...

SDchuetxtgut


"trifft nichts zu. Ich bin 19. Was ist "gute gesundheitliche Verfassung"? Wie definiert man das?

Danke für deine Antwort!"

Tschuldige aber irgendwie ne ungewöhnliche Frage. Wie definiert man gesund? ;-) Eine schlechte gesundheitliche Verfassung würde wohl vorliegen, wenn du deine zwanzig Schachteln Zigaretten am Tag rauchst, fettleibig und Biertrinkend den ganzen Tag auf der Couch verbringst. Wenn du Fit bist und keine gesundheitlichen Probleme hast, hast du die besten Voraussetzungen um Spender zu werden und somit evtl. jemanden das Leben zu retten. Hoffe dr das jetzt etwas klarer geworden ist?

"wo mach ich das überhaupt, bzw. wo melde ich mich an?

Mir ist eben eingefallen, dass ich ja eigentlich als gesunder Mensch was für andere Menschen tun kann, die eben nicht gesund sind. "

Finde das eine äusserst lobenswerte Einstellung! :)^ Die Registrierung kannst du z.B. durch die DKMS "vornehmen" lassen. Auf deren Homepage findest du alle Informationen die du benötigst. Du kannst dir dort auch erstmal kostenloses Informationsmaterial zukommen lassen. Die Internetadresse lautet [[http://www.dkms.de]] .

Kurz und knapp erzählt, du bekommst von der DKMS ein Blutentnahmeset zugeschickt mit dem du zu deinem Hausarzt gehst und dir Blutabnehmen lässt. Nach der Entnahme schickst du deine Blutprobe in ein Spezial Labor der DKMS wo dein Blut typisiert wird. Anhand der Typisierung ist es den Medizinern möglich einen passenden Spender für Ihren Patienten zu finden.

"Wie fühlt man sich denn nach der Entnahme? Es ist mir bewusst, dass das sicher bei jedem anders ist, aber so generell? Müde, schlapp? Kopfweh? Übelkeit?"

Kann ich dir nicht schildern, da ich noch nicht als Spender in Frage gekommen bin. Wie du schon sagst ist das bei jedem anders, der eine braucht ein paar Tage mehr bis er wieder Fit ist der andere steckt das schneller weg. In der Regel wird der Spender einen Tag vor der Entnahme ins Krankenhaus aufgenommen. Zur Nachbeobachtung bleibt er die folgende Nacht im Krankenhaus, um dann üblicherweise (am 3. Tag) nach Hause entlassen zu werden... Zumeist bist du dann noch ein paar Tage krank geschrieben.

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