Was passiert bei einer Katheteruntersuchung?

Tach Leute!

Wer kann mir sagen, was genau bei einer Katheteruntersuchung passiert?

Und wo ich schon grad frage: Was ist eine Farbdoppleruntersuchung?

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FlowingTear

Farbdoppleruntersuchung = Darstellung des Blutflusses in farbcodierten DOPPLER-Echobildern. Also ein Ultraschallbild in Farbe.

Zur Katheteruntersuchung hier mal ein Link: [[http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/herzkatheter.htm]]

Wurde bei mir auch schon gemacht und ich muss sagen, dass meine Aufregung vollkommen unbegründet war. Fand es sogar sehr interessant mal mein Herz auf dem Monitor zu sehen :-)

Grüße

A'nwnita

Annita

Danke Annita!

Sage mal, hast den Katheter irgendwie/wo gespürt?

Der Blutdruck erhöht sich dabei doch auch, oder? Das Herz muss ja gegen den Katheter anpumpen.

Hab ab und zu mal leicht erhöhten Blutdruck, also 145/87 war er gestern Abend. Hatte dabei ein Brennen in der rechten und in der linken Brust und in der linken Armbeuge. macht jedesmal vollkommen verrückt!

Alle Ärzte, die ich bis jetzt durch hab meinen, daß es vom organischen ok sei. Die Katheteruntersuchung soll ich nur zur Vergewisserung machen, um 100%ig sicher zu gehn... :-/

FGlowEingWTear

FlowingTear

...nein, ich konnte keine Blutdruckerhöhung feststellen. Während der gesamten Zeit wird der Blutdruck überwacht. Da ich selbst an Bluthochdruck leide, war auch für mich das die größte Sorge. Aber wirklich es ist alles halb so wild. Das ruhig Liegen danach fand ich viel schlimmer ;-)

Während der Zeit danach sollst du möglichst viel trinken. Entweder wird dir das vom Krankenhaus? gestellt oder du musst es dir selbst mitbringen. Meine es waren so 2 Liter die ich unbedingt trinken musste :-/

Gespürt habe ich wirklich nichts. Ich habe auf dem Monitor mit verfolgen können, wie der Schlauch nach oben ging. Einzig etwas unangenehm ist, wenn sie dann ein Mittel über den Schlauch in die Adern pumpen. Dann wird dir warm von Hals bis zum Genitialbereich. Das wird so ungefähr 3 x gemacht. Tut aber nicht weh. Dabei kannst du dann genau sehen, wie sich die Flüssigkeit verteilt. Echt interessant.

Ähm über einen Blutdruck von 145/87 würde ich mich freuen ;-). Ich bin schon zu frieden wenn ich nur 150/100 habe.

Wann hast du denn die Katheteruntersuchung? Bitte lasse danach auch mal von dir hören wie es dir so ergangen ist.

Alles Gute @:)

Abnnibta

Annita

Mein Hausarzt meint, ich soll's mir überlegen.

Am Montag wollen wir nochmal Blutbild überprüfen und dann soll ich ihm Bescheid geben.

Wie lange dauert denn die ganze Prozedur? Voruntersuchung, die Untersuchung und die Ruhezeit, Nachuntersuchung etc.

Hat der Arzt denn die Möglichkeit eventuelle Verkalkungen gleichzeitig zu entfernen?

Konntest du noch am selben Tag das Krankenhaus verlassen?

Bin nicht so der Fan von Krankenhäuser... ;-)

FWlowindgTxear

FlowingTear

also der Einfachheit halber arbeite ich mal eben die Fragen der Reihe nach ab:

>>>Wie lange dauert denn die ganze Prozedur? Voruntersuchung, die Untersuchung und die Ruhezeit, Nachuntersuchung etc.

Also morgens in Krankenhaus, 1/2 Std. später lag ich auf dem Untersuchungstisch. Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten. Genau danach muss man 6 Std. ruhig liegen. Danach durfte ich nach Hause und am nächsten Morgen hab ich bei meinem Hausarzt den Druckverband abnehmen lassen. Das wars.

>>>Hat der Arzt denn die Möglichkeit eventuelle Verkalkungen gleichzeitig zu entfernen?

Ja, leichte Verkalkungen werden sofort entfernt. Selbst die Einsetzung von einem Stent würde am gleichen Tag noch vorgenommen werden.

>>>Konntest du noch am selben Tag das Krankenhaus verlassen?

Ist schon weiter oben beantwortet worden.

>>>Bin nicht so der Fan von Krankenhäuser...

Wer ist das schon? ;-)

Zum Thema machen oder nicht, selbstverständlich sollte man sich genau überlegen, ob man diese Untersuchung machen lässt oder nicht. Wissen sollte man aber auch, dass diese Untersuchung nun mal die sicherste Methode zur Erkennung einer Herzerkrankung ist.

Die letzte Entscheidung musst du treffen und dann musst du auch dazu stehen ;-)

Grüße @:)

A_nnitxa

Blutdruck 145/87 und leichtes Brennen in der Brust und in der linken Armbeuge, dann, um sich Gewissheit zu verschaffen, eine Katheteruntersuchung vorschlagen: Leute, in welchem Land und mit welchem Medizinsystem sind wir denn hier?

Nicht dass man mich falsch versteht: Ich bin absolut für die Abklärung von Beschwerden, insbesondere dann, wenn es mit dem Herzen zu tun hat oder haben könnte (ist nämlich auch mein Problem)! Aber man muss doch, wenn es denn angezeigt erscheint, "angemessene" Untersuch.-Methoden wählen, die weitestgehend mögliche Abklärung bringen, aber noch im RISIKOFREIEN Raum angesiedelt sind, d. h. z.B.: sog. Stressecho mit Farbdoppler unter Belastung, da kommen schon sehr wichtige Einzelheiten an's Licht bzw. auf den Bildschirm. Fachleute werden auch noch einige andere bildgebende Verfahren nennen können.

Ansonsten sollte man, nach naturheilkundlich und alternativ ausgerichteten Ärzten, mal das alte Thema "Übersäuerung" betrachten (der gute Dr. Kern hat schon vor rd. 30 -35 Jahren nach einer Studie an 15.000 seiner Patienten gesagt: das ganze Problem ist nur ein Übersäuerungsproblem; die Aussage hat ihm jahre- und jahrzehntelange Probleme und Diffemierungen seiner Kollegen eingebracht, irgendwann mit dem Aufkommen von Betablockern und ACE-Hemmern ist seine ganze Ansicht dann still und leise "beerdigt" worden).

Also, den eigenen Stresspegel betrachten, die Lebensweise ggf. einen oder mehrere Gänge "zurückschalten", ggf. Magnesium, einen absolut wichtigen Stoff (500 bis 1000 mg) am Tag zuführen und mit Basenstoffen/-salzen (z.B. 3 x tgl. 5 Bullrich vital, hier gibt es auch noch viele andere, z.B. Dr. Jacobs Basenpulver usw.) die eigene, garantiert vorliegende Übersäuerung angehen. Das hat bei manchem schon die Dinge wieder in's Lot gebracht. Gegen meine eigenen leichten Angina-pectoris-Beschwerden nehme ich z.B. Galgant-Tbl. (löst Übersäuerungen im Herzmuskel), 2 Stück im Mund zergehen lassen, nach spätestens 10 Minuten ist die Sache vorbei.

Also: Problem absolut im Auge behalten, etwas dagegen tun, aber nicht sofort mit einer Untersuchungsmethode, von der die Statistik sagt: Jeder 500. Fall ein Zwischenfall, jeder 1.000. Fall ein Todesfall. Ich habe im Verwandten- und Kundenkreis nach Kath.-Untersuchungen 1 Herzinfarkt, 1 Schlaganfall, und einen Herzinfarkt mit Todesfolge (vor 2 Jahren meine Mutter) erlebt.

Es ist wohl offfensichtlich, warum ich den Vorschlag meines Kardiologen, einen Herzkatheter machen zu lassen, auf der Stelle abgelehnt habe. So etwas würde ich nur im äußersten Notfall mit mir machen lassen, wenn keine Methode von "aussen" mehr das erforderliche Ergebnis bringen würde.

Vg und gute Besserung

MZar9k46

Mark46

In gewisser Weise kann ich dir beipflichten.

Bitte missverstehe mich nun nicht falsch aber stimmt das wirklich mit deiner Auflistung an Problemen nach Herzkatheteruntersuchungen? Wenn ja, wo wurden die denn gemacht? Wurde da dann auch alle Risiken vorher sondiert? Also irgendwas scheint mir hier doch sehr im argen zu sein :-/

Deiner Ausführung könnte ich nun entgegensetzen, dass, nur mal so als Beispiel, meine Mutter innerhalb von 1 /1/2 Jahren drei dieser Untersuchungen hatte. Erst nach der dritten Untersuchung hat man ihren wirklichen Herzfehler entdeckt. Das sie heute noch lebt, verdankt sie letztendlich genau der dritten Untersuchung.

Im Übrigen gehe ich mal stark davon aus, dass der Arzt von FlowingTear schon seine Gründe hatte, weshalb er diese Untersuchung vorgeschlagen hat. Hier wird oft nur die Hälfte der wirklichen Problematik geschrieben, sonst würde ja auch jedes Posting viel zu lang. Zur Folge hat dies natürlich, dass dann auch schnell ein falscher Eindruck entstehen kann.

;-)

Aonnixta

@Mark46

Ich habe im Verwandten- und Kundenkreis nach Kath.-Untersuchungen 1 Herzinfarkt, 1 Schlaganfall, und einen Herzinfarkt mit Todesfolge (vor 2 Jahren meine Mutter) erlebt

Ich frage mich, war da wirklich diese Untersuchung die Ursache oder wären diese Fälle so oder so eingetreten?

Gruss

C/SX_3x7

Aus dem blaue-Augen-Alter bin ich

inzwischen schon etliche Jahre raus:

Als steuer- und unternehmensberatend tätiger Selbständiger gehe ich täglich meine Probleme nur auf der Basis von Fakten und solidem Hintergrundwissen an. Meine Schilderung der Zwischenfälle beruht auf wahren Gegebenheiten, wobei alle 3 Fälle in den ersten 2 bis 7 Stunden nach einer Kath.-Untersuchung aufgetreten sind. Dazu ergänzend noch folgende Punkte:

- In Deutschland stehen die meisten Herzkliniken weltweit; der Betrieb jeder Klinik soll jährlich ca. 80 bis 90 Mio. Euro kosten.

- In der BRD werden jährlich doppelt soviel Kath.-Untersuchungen gemacht wie n unserem Nachbarland Holland und 3 mal so viele Bypässe gelegt wie dort. Das alles muss einem doch zu denken geben; diese grossen Kliniken sind doch auch dem Zwang zur Erwirtschaftung möglichst grosser Einnahmen ausgesetzt.

- Das Risiko der Kath.-Untersuchung liegt in der Gefahr, dass durch die eingeführte Sonde Kalk-, Fett- oder Plaque-Teilchen, die an den Innenwänden der Arterien haften, gelöst werden, die dann auf Wanderschaft gehen, sich in den Kranzgefässen festsetzen = Möglichkeit eines Infarktes oder im Kopf landen = Möglichkeit eines

Schlaganfalls. Deshalb sagt die Statistik: Jeder 500. Fall ein Zwischenfall, jeder 1.000 Fall ein Todesfall. Der mich untersuchende, noch relativ junge Kardiologe auf meine Frage nach seinen Fallzahlen: ca. 3.000 Katheter hätte er gelegt, bisher,

toi, toi, toi ohne Zwischenfälle, aber er wüsste, auch ihn holte die Statistik eines Tages ein.

- Wenn der Kardiologe gefragt wird, wie viel Risiko so eine Untersuchung – besser ausgedrückt dieser Eingriff – habe, so kommt die Antwort: "Oh, das liegt unter einem Promille, also ein Fall von tausend." Allerdings ist dieser eine Fall von

tausend ein Todesfall (Blattschuss und Exitus), wobei für den Betroffenen das eine Promille dann 100 % Wirkung hat.

- Eine weitere interessante Feststellung: Meine Mutter haben wir damals nicht in dem nahegelegenen Krankenhaus in der Provinz untersuchen lassen, sondern in einer grossen Klinik in Dortmund, die mit 3 Kath.-Messplätzen jährlich rd. 8.000 Kath.-Untersuchungen vornimmt; wir hatten dort auf bessere Geräte, mehr Routine und hohen ärztlichen Standard gesetzt. Meinung meines Kardiologen: Das wäre möglicherweise ein Denkfehler gewesen; in der Provinz mache garantiert der leitende Kardiologe seine 400 bis 600 Fälle im Jahr selbst; in der grossen Klinik

wären ja auch zwischendurch Assistenten im Einsatz, die das lernen müssten und ihre Routine bekommen müssten, na ja, soll ich Ihnen dazu jetzt noch mehr sagen ???

Hat das jetzt den Sachverhalt deutlich gemacht? Und, Annita, VORHER alle Risiken abklären, wer kann das denn, es kann doch keiner von aussen die beschriebenen Gefahrenherde sehen. Deshalb meine Neigung, die neuen, bildgebenden Ver-

fahren zu wählen, ausser STressEcho mit Farbdoppler unter Belastung heissen die dann wohl MRT, PET und ultraschneller Comp.-Tomograph, wobei ich mir darüber im Klaren bin, dass nicht alle vorstehenden Geräte zur Herzdiagnostik geeignet sind; man mussdann schauen, welche Klinik mit sowas arbeitet. Ich weiss, dass 18 Km von mir entfernt mindestens ein so ein neues, 1,5 Mio. Euor teures "Wundergerät" steht.

Vg

Mrairk4x6

Mark46

An Kernspin, CT oder Angiographie hab ich auch schon gedacht.

Mein ach so weiser Hausarzt ist der Ansicht, daß dies keine Alternativen seien... %-|

Wo befindet sich denn die sagenumwogene Zeitmaschine?

F4ldowingT}eaxr

@Flowing Tear

schau mal unter med1.Diverse Erkrankungen.Leberbiopsie (8) Thorgrim ... Mirisfad 20:34 , dort wird gerade so ein ganz neues CT beschrieben;manche Radiologen-Praxen mit ziemlich neuen CT

können selbst schon Kalk in den Kranzgefässen sichtbar machen;

aber, ich betone: nicht jedes Gerät ist für das Innere von Organen geeignet, einfach mal googeln oder einen technisch versierten Medizinmann befragen.

Die von Dir erwähnte Angiographie dürfte allerdings nach meiner Kenntnis wiederum ein "invasives" Verfahren sein.

Vg

M;arkx46

Kathederuntersuchung nach Ultraschall

Ich kann aus Erfahrung reden, sonst hätt ich zu dem Thema gar nichts gesagt ;-)

Bei mir wurde 2003 ein Kathederuntersuch gemacht, aber nur nach vorgängiger Ultraschalluntersuchung. Schon dort kann eine Verengung festgestellt und somit das Risiko für den Kathederuntersuch kalkuliert werden. Und bekommt bei möglicher Thrombosengefahr nicht zuvor Antikoagultive (zB. Heparin)?

Bei Karnzgefässverengung wird ja oft ein Ballonkatheder gelegt.

Ok, bei mir war das nicht der Fall, mein Herz war/ist ausser der defekten Aortenklappe, in einwandfreiem Zustand :-D

Der Untersuch war nötig, damit sich die Chirurgen ein Bild vor der Kunstklappen-OP machen konnten.

@ Mark:

Ein Risiko besteht im Krankenhaus immer. Ich denke, sich eine Blutvergiftung mit Todesfolge zu holen, ist schon beinahe grösser, als beim Katheteruntersuch zu sterben.

CKSX:_3x7

ich wollte hier keinem Angst machen und schon garnicht dramatisieren; allerdings wollte ich meine persönlichen Erfahrungen schildern und damit auf das bestehende Risiko dieser Untersuchung/dieses Eingriffs aufmerksam machen. Dieser Aspekt kommt hier im Net, wenn es um Fragen zu Kath.-Untersuchungen geht, nämlich immer deutlich zu kurz.

Auf die Fragen nach dem Ablauf von Kath.-Unters. lese ich immer folgende Antworten: Habe ich selbst schon einmal, 2 mal oder 3 mal gemacht, ist nicht schlimmes, brauchst keine Angst vor zu haben! Man wartet dann förmlich noch auf den Satz: "Ist etwas ganz UNGEFÄHRLICHES". Und das ist es eben nicht; deshalb habe ich mal zur Risikoabwägung etwas Kontrastprogramm eingestellt.

Die Pflicht des Arztes ist es, vorher die über die Risiken aufzuklären; wie deutlich das jeweils geschieht oder geschehen ist, kann nur der beurteilen, der es mitgemacht hat.

Nicht für ungut: Ich freue mich mit jedem, der das gemacht hat und nun sagen kann: Ich wusste garnicht um das Risiko, aber bei mir ist es total gut verlaufen. Sollte es ein nächstesmal geben, wird derjenige dann sicher ins Nachdenken kommen.

M}arkx46

Mark 46

Ich kann dir nur beipflichten, ich selbst habe mit 24 jahren eine Kathederuntersuchung gehabt ,die auf der Intensivstation endete.

Mit 25 jahren dann eine Herz OP und und ein Jahr später wieder eine Katheder-Nachkontrolle und wieder Intensivstation. Seit der Herz OP sind jetzt 15 Jahre vergangen und ich habe nie wieder einer Katheder-Untersuchung zugestimmt. Es gibt inzwischen genügend gute Untersuchungsmethoden von "aussen" um bestimmte Sachverhalte zu klären. Ich würde vorher alles andere probieren.

J$upitRer-!Mxond

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