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Atemnot/ hohe Atemfrequenz

S%emperfxidelis hat die Diskussion gestartet


Hallo

Habe seit dem 27 Jänner 2006 ein Problem.

War wie fast jeden zweiten Tag in der früh laufen(8-10km). Nur an diesem Tag merkte ich ca eine Stunde nach der Anstrengung, dass ich noch immer ziemlich hochfrequent atmete. Diese Symptome(das gefühl, nicht genug Luft zu bekommen hielt dann mal eine Woche an bevor ich zum Arzt ging.

Da bekam ich mal "auf Verdacht" ein Antibiotikum für ne Woche, wurde aber nicht besser. 3 Tage darauf war ich wieder beim Arzt der zwar nicht wußte was es sein könnte, mir aber wieder auf Verdacht ein stärkeres Antibiotikum gab. Dieses legte mich dann wirklich flach, nur das Atmen fiel nicht leichter.

Anschließend war ich dann beim Lungenfacharzt durchleuchten und Bildchen schießen sowie einen Allergietest machen. Bis auf Gräser, die erst Juli-August blühen, war alles negativ. Dann ab zu Internisten Belastungs EKG machen und Ultraschall. Da wurde zwar im oberen Belastungsbereich, also jenseits der 100% Leistungsfähigkeit ein auffälliges Blutdruckverhalten festgestellt(bei 270 Watt nach 18min Belastung hatte ich 220/95 Blutdruck bei 162 Puls), aber sonst schon auch nichts.

Ab zum HNO der Nase und Rachen checkte--negativ.

Selbst mein Blutbild ist bis auf etwas erhöhte Leberwerte(was sie schon immer waren) ebenfalls in Ordnung.

Da nun die Ärzte nicht wissen was es sein könnte, da sie keinen Anhaltspunkte finden, wurde ich mittlerweile in die psychsomatische Ecke gestellt. Ich gehe aber davon aus, dass es nicht so ist, da ich seit 3 Jahren 4-6 mal Sport machte und Stress oder anderes kann es auch nicht sein, da ich seit Oktober als Berufsausteigerstudent eher weniger habe und mich bis zum 27 Jänner auch ganz glücklich fühlte.

Jetzt hätte ich die Bitte, falls jemand ähnliche Erfahrung hat(hatte) oder Tips oder Ratschläge, diese zu posten.

Kann es sein das dies eine Symptomatik von einer übertauchten Krankheit ist?? Grippe oder ähnliches, die ich zwar nicht wissentlich hatte, aber wer weiß schon.

Hoffe auf zahlreiche Antworten, da ich mittlerweile am verzweifeln bin.

Lg

Semperfidelis

Antworten
D|ynamixker


Hallo semperfidelis, ich würde Dir empfehlen, mal zu überprüfen, zu welchem Atemtyp Du gehörst (Einatmer oder Ausatmer). Die Atemtypenlehre (Terlusollogie), mit der ich seit ca. 10 Jahren als Gesangslehrerin und Sängerin arbeite, unterscheidet zwei Atem- und Konstitutionstypen.

In der Regel ist es so, dass der Körper von selbst "richtig" atmet, es sei denn, man trainiert sich etwas anderes an (was im Sport häufiger vorkommt). Eine Atmung, die nicht dem Atemtyp entspricht, kann der Körper in jungen Jahren meistens kompensieren, aber wenn noch andere Belastungen hinzukommen oder man älter wird, kann es sein, dass es auf einmal nicht mehr geht.

Solltest Du zum Typ "Ausatmer" gehören, wäre es wichtig, beim Laufen bzw. überhaupt bei Belastung mehr auf die aktive Ausatmung zu achten und das Einatmen passiv geschehen zu lassen. Wenn ein Ausatmer zu viel aktiv einatmet, kann es paradoxerweise sein, dass er das Gefühl hat, zu wenig Luft zu bekommen.

Man kann den Atemtyp auf der Seite [[http://www.terlusollogie.de]] austesten. Falls Du weitere Fragen dazu hast, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

Grüße

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