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Marcumar: Welches Schmerzmittel und wie viel Alk?

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Au weia, da wird mir ganz übel...

Es ist umgekehrt!!! Du darfst Paracetamol nehmen. Ibuprofen geht in Ausnahmefällen, wenn nichts anderes zur Hand ist. Solange du Marcumar nimmst, darfst du kein Aspirin oder ASS nehmen!

Alkohol ist grundsätzlich auch ein Risikofaktor für Thrombosen. Solange du Marcumar nimmst, kann aber nichts passieren - zumindest keine neue Thrombose. Den Quick-Wert kann das natürlich schon beeinflussen - wie ja auch falsches Essen.

p,umm4elch4en4x8


Danke auch für die Beiträge, habe auch schonmal bei einer Ernährungsberaterin ber der Krankenkasse nachgefragt, sie meinte auch in maaßen Grünzeug essen ist besser, als komplett drauf verzichten. Vitamin K ist fettlöslich, man kann also Paprikaschoten und Tomaten essen, aber eben das Fett reduzieren.

Habe mir bei Aldi vor 2 Jahren mal eine Vitamin-Fibel gekauft, man kann sich gar nicht vorstellen, wieviel Kalium in Obst, Gemüse und Innereien ist. Ist schon wahnsinn. Also danke nochmal und alles Gute euch allen Lg Ciao

m3a(rDysxue


es ist wirklich erschreckend was für ärzte praktizieren...

CXSX_x37


@Pummelchen und Mondstein

Bitte nicht Kalium mit Vitamin K verwechseln ;-)

Ersteres ist häufig im Wein oder auch in Früchten (zB. Bananen), Obst und Gemüsen, aber für Marcoumar-Patienten völlig harmlos im Gegensatz zu Vitamin K, dass sich am häufigsten in grünen Kohlgemüsen (Broccoli zB.) finden lässt.

Grüsse

s=abag71


Bitte nicht Kalium mit Vitamin K verwechseln

Uff, genau das dachte ich auch gerade. Warst schneller als ich ;-D

M1on\dstdeixn


@CSX

Hi...also ich wusste dass das Vitamin K gemeint ist, im Zusammenhang mit Marcumar ...

Ich hätte da aber noch mal ne Frage zum Wein:

Mein Doc meinte, dass Rotwein nicht so gut wäre, weil der gegärt und nicht wie Weisswein gekelltert wird!(oder umgekehrt?)

Hab ich das richtig verstanden :-/

Und in wie fern spielt das denn eine Rolle in Zusammenhang mit Marcumar?

Kannst du mir das vielleicht erklären?

Gruss Mondstein *:)

C%SDX_37


@Mondstein

Einige Ärzte verstehen anscheinend nicht viel vom Wein ;-D

Es gibt bei der Kelterung (Gärung) von Rot-, Rosé- und Weisswein keinen Unterschied, ausser, dass bei Rotwein die Maische (das Gemisch aus Häuten und Kernen) eine zeitlang drin bleibt und zusammen gären, was dem Wein die Farbe und den Geschmack gibt.

Bei Weisswein wird das Ganze vor der Gärung getrennt.

Der Saft von Trauben, egal ob helle oder dunkle Sorte, ist immer hell ;-)

Es lässt sich also aus jeder roten Traubensorte auch ein Weisswein herstellen, umgekehrt natürlich nicht. Man kann also zB. einen weissen Burgunder herstellen :)^

Gegärt werden aber beide Traubensorten, denn der Zucker muss (grösstenteils) in Alkohol umgewandelt werden.

Ob die Bestandteile in den Häuten/Kernen der Trauben allerdings einen Einfluss auf die Blutgerinnnung haben, mag ich angesichts der knapp 100 chemischen Bestandteilen nicht beurteilen. Sicher ist aber, dass der Alkohol einen Einfluss hat, und der ist bei Wein ja mit mind. 10% drin, während die anderen Stoffe nur in Mikrogrammdosen vorhanden sind.

Mein persönl. Fazit: Ob Rot- oder Weisswein, der Einfluss auf Dein oder mein Blut wird kaum anders sein.

Liebe Grüsse *:)

MfonjdHsoteixn


@CSX

Hi...

....danke für die Aufklärung, ich hab was dazu gelernt ;-)

Ich werde mir also am Wochenende meinen Wein gut schmecken lassen... ;-D

Gruss Mondstein *:)

p<uxmm]elcchenx48


Ups, ist mir hinterher auch aufgefallen. Aber es ist schon enorm, wieviele verschiedene Meinungen doch auch von den Ärzten kommen. Was meine Ernährung anbetrifft, waren bis auf ein HA alle einer Meinung. Der eine war der Meinung, das mich Spinat, Rosenkohl und alles was ganz oben auf der Liste steht, mich gleich umbringt. War allerdings dafür mit einem Quick von 30 - 35% höchst zufrieden. Die Ärzte im Krankenhaus haben geschimpft viel zu hoch und gefährlich für mich, da Gefahr eines weiteren Schlaganfalls besteht. Und da gehen dann die Meinungen auch auseinander, da es einen nationalen Wert und einen internationalen gibt. Wichtig ist mir nur dabei, das ich keinen Schlaganfall bekomme.

Liebe Grüße und alles Gute

Pti[a-YLara


Alkohol bei Marcumar

Hab damals auf der Intensiv-Station die Ärzte gefragt, wie es mit Alkohol und Marcumar aussieht und sie meinten nur:

"Sie dürfen beim Saufen nur nicht umfallen".

Daran halt ich mich nun, also :)D Prost!

CwSX_x37


Hallo nochmal

@Pia-Lara:

Schlecht ist, wenn Du mal viel, mal wenig/nichts trinkst, denn dann macht Dein Gerinnungswert eine Berg- und Talfahrt. Das kann dazu führen, dass Du ständig Deine Dosis korrigieren musst, und je nach Grund, wieso Du überhaupt Marcumar nehmen musst, kann da auch mal ein Schuss nach hinten losgehen!

@Pummelchen/alle:

Hausärzte sind im "Quick-Ernährung-Blutgerinnungswert"-Dreieck oft überfordert! Mein Kardiologe musste bei meinem Hausarzt scharf protestieren, da mein Hausarzt die Marcumar-Dosis jeweils zu lasch korrigierte und mein Wert zu lange zu tief war. Dann sollte man sich Heparin spritzen!

Künstl. Herzklappe, das heisst, der INR-Wert muss mind. 2,5 betragen! Sinkt er darunter, bildet das Blut beim Überstreichen der Karbonklappe evtl. Mikrogerinsel. Diese werden wie kleine Kometen in Körper ausgesteut, gelangen in die Organe und ins Gehirn.

Meist lösen sie sich wieder auf, aber es kann kurzfristig zu Sehstörungen (Doppelbilder) oder Schwindelanfällen kommen. Man spricht dann von einer TIA (Transitorische Ischämische Attacke), eine Art leichter Hirninfarkt. Diese Störung bildet sich aber innert Minuten oder weniger Stunden wieder zurück.

Ich hatte 2x eine TIA nach der OP, weil sich Blutklümpchen, die von der OP her kamen, noch Tage oder Wochen später lösen können. Einmal passierte es während dem Auto fahren und ich hatte plötzlich Doppelbilder. Zum Glück konnte ich zur Seite fahren. Aussteigen ging auch noch, aber alleine Laufen nicht mehr. Meine Freundin war zum Glück dabei und wir fuhren unverzügl. ins nächste Spital. Nach 2 Std. war alles wieder normal.

Aber solche Störungen sind ein Warnsignal!!! Man muss sofort zum Arzt/Spital und den Gerinnungswert kontrollieren lassen.

Auch gibt es Geräte, die nicht einwandfrei funktionieren. Sollte also bei einer Blutkontrolle der Wert plötzlich nach unten oder oben extrem vom letzten Wert abweichen, MUSS unbedingt eine 2.Kontrolle durchgeführt werden! Ein zu tiefer Wert ist extrem gefährlich! Ein Hirninfarkt kann ein em das ganze Leben kaputt machen!

Grüsse

pvummelVchexn48


@ CSX_37,

das ist echt interresant, Nur leider habe ich den Hirninfarkt schon hinter mir. Mein damaliger HA hätte eigentlich schon früher bei Blutuntersuchungen feststellen müßen, das mein Blut zu dick ist. Habe nach meinem Stammganglieninfarkt auch mit bekommen, das bewußter HA mit mir als kranker"Hausfrau" leider total überfordert war. Seine Worte waren:" Er sei stolz auf mich, wegen der tollen Fortschritte, aber nun müßte ich alleine fertig werden, ich werde ihm zu teuer." Habe damit die Tür der Praxis für immer von außen geschlossen. Ich bekomme noch heute, 3 Jahre nach dem Infarkt, ohne Einschränkung Ergo und KG.

Was mich allerdings noch interresiert, merkt man eigentlich, wenn nach zu hoher Dosis Marcumar das Blut zu dünn ist? Mein niedrigster Quick war mal 17 % und ich fühlte mich nicht anders als sonst. Denn ungefährlich soll es ja nicht sein, wenn das Blut zu dünn ist! Bekomme hier anscheinend mehr Information, wie bei meinen Ärzten. Im voraus schonmal danke und ein schönes Wochenende

LG

p&umm_elche9n4x8


%-| Ich nochmal, bzw. schon wieder: Hatte übrigens vor meinem Schlaganfall auch die TIA, war darauf 11 Tage in der Uniklinik (Hannover). Es konnte nichts festgestellt werden, allerdings wollte man erforschen, wo mein zu hoher Blutdruck herkommt. Organ technisch gesehen war alles ok. Kein Befund!!!! Die ischämische Attacke hielt ca 5 Minuten an, ich konnte die gesamte linke Seite nicht bewegen, konnte danach ca. 20 Meter zum Krankenhaus nur mit Schlenkerbein gehen. Als ich endlich ankam, war alles vorbei, nur das mein Kopf knallrot war. Bis der Notarzt mich sah, war alles futsch. Für 2 Monate ging dann alles gut und dann ging es stark bergab. Heute feiere ich zweimal Geburtstag, nach Aussage des behandelnden Arztes der Uniklinik dürfte ich nun 3 x feiern. Das wollte ich nurmal am Rande so nebenbei erwähnen.

schönes Wochenende und Liebe Grüße

C;S Xm_37


@Pummelchen

Diese TIA's sind ein unwiderrufliches Anzeichen dafür, das es Mikrogerinsel gibt! Und sie sind ein Vorzeichen für einen drohenden (Hirn)Infarkt.

Inwieweit ein zu hoher Blutdruck das ganze noch verstärkt, das mag ich nicht zu beurteilen, da ich generell normalen bis leicht zu tiefen Blutdruck habe. Meine Ausführungen beruhen auf Gespächen mit meinem Kardiologen (der zum Glück ein absoluter Crack auf diesem Gebiet ist) und persönl. Erfahrungen.

Ein zu hoher INR-(zu tiefer Quick-)Wert ist erst ab INR 6-7, bzw Quick unter 16% evtl. problematisch, besonders bei älteren Menschen, Frauen (Mens.) oder Leuten, die gerne zu blauen Flecken, Blutergüssen etc. neigen.

Die Ermittlung des INR-Werts (Quick = veraltet, sollte nicht mehr gebraucht werden, da nicht internat. Standard) ist das A und O.

Viele besser gestellte Afrikaner kommen zB. zu uns in die Schweiz und lassen sich an den Herzklappen behandeln (Kunstklappe). Weil aber in Afrika die Ärzte keine Ahnung von INR-Messungen usw. haben, leben die meisten operierten Leute mach ihrer Rückkehr nicht mehr allzu lange. Nach ein paar Wochen oder Monaten bekommen sie den 1. Infarkt, weil sie kein Marcumar mehr haben oder weil sie den INR-Wert nicht ermitteln lassen (können)...tragisch, aber leider wahr!

Grüsse

p%um;melchnenx48


Hey CSX_37 ja das ist wirklich interrasant. Das die TIA's ein Warnzeichen sind, weiß ich mittlerweile auch, aber ob die Ärzte das in der MHH auch wußten, ist fraglich. Mir wurde gesagt, ich sei mit 45 zu jung für einen Schlaganfall!!!!! und mit den Symptomen die ich 24 Stunden vorher hatte ( linksseitigen Krampf, später dann die kurzzeitige Lähmung) könne man nichts anfangen, bzw konnte man sich nicht erklären. Im Endeffekt hat man ein herrendaumennagelgroßes Blutgerinnsel übersehen!!! Die Schattierungen auf den CT-Bilder hat man auf einen älteren Schlaganfall geschoben. Bis dahin hatte ich noch keinen.

Sicherlich ist zu hoher Blutdruck, zu hoher Cholesterin, Nikotin und Übergewicht für einen Infarkt förderlich. Auch die Gene spielen eine Rolle. Bei mir waren Oma und Mutter Vorreiter.

Aber was nützt jetzt das Meckern, ich habs überlebt, mir geht es gut. Ich kann nur hoffen, das es anderen in ähnlicher Situation besser ergeht.

Und ich glaube es wäre wirklich förderlich, sich mehr um die Medizinische Grundausstattung in Afrika und ähnliche Länder zu kümmern, als noch mehr Soldaten dort hin zu schicken.

Liebe Grüße

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