Kann nicht richtig tief einatmen

08.06.06  20:30

Hallo,

seit ca. 3 Tagen habe ich das Gefühl nicht mehr richtig tief einatmen zu können.

Oft habe ich das Bedürfnis einmal richtig tief Luft zu holen, aber irgendwie geht das nicht so richtig.

Als ob nicht mehr so viel Luft in meine Lunge passt...

Kennt jemand von euch so etwas?

mfG Mira

Mqira$ M1990

08.06.06  22:09

das ist ein typisches Symptom

von Hyperventilation.

Eine Hyperventilation bewirkt folgende Symptome:

anhaltendes Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können, verbunden mit dem Zwang, ein paar Mal tief durchatmen zu müssen,

[[http://www.panikattacken.at/hyperventilation/hyperventilation.htm]]

amgInes

09.06.06  08:48

Wie kriegt man sowas eigentlich dauerhaft wieder weg? Ich habe das seit knapp zwei Wochen, nachdem ich extremen Stress und Ärger hatte. Nun muss ich mich richtig konzentrieren, nicht dauernd tief einatmen zu wollen. Trotzdem fängt es wieder an beim leisesten Stress. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich dieses ständige Bedürfnis nach tiefem Einatmen dauerhaft wegbekomme? Zum Arzt oder in Atem-Therapie will ich deswegen aber nicht...

Iqvonn}e19x78

09.06.06  23:11

Kann nicht richtig tief einatmen

hatte vor ca. 6 jahren auch probleme mit tief einatmen -

nach ca.2 jahre märtyrium hat ein sportarzt zwerchfell hochstand festgestellt - nur sit-ups haben geholfen

gluli

13.06.06  16:37

Wissenschaftliche Überlegungen

@Med1 Kann nicht richtig tief einatmen

Hallo,

seit ca. 3 Tagen habe ich das Gefühl nicht mehr richtig tief einatmen zu können.

Oft habe ich das Bedürfnis einmal richtig tief Luft zu holen, aber irgendwie geht das nicht so richtig.

Als ob nicht mehr so viel Luft in meine Lunge passt...

Kennt jemand von euch so etwas?

mfG Mira

Ich bin kein Arzt, gebe aber folgendes Stück "Biologieunterricht", der vielleicht zusätzlich zum Beitrag von agnes über Hyperventilation hilft, zu bedenken:

Drücken Sie wieder die Schulbank und machen Sie folgendes Selbstexperiment.

Teil 1 Atmen Sie mit weit offenem Mund kräftig ein. Sie hören ein deutliches Röchel- oder sonstiges geräusch in der Kehle. Man würde meinen, die Einatmung gelingt trotz des Widerstandes in der Kehle (Stimmritze).

Teil 2 Atmen Sie durch einen Spalt zwischen den Lippen und einem fingerdicken dazwischen gehaltenen Stab und konzentrieren Sie sich auf den Spalt und die Luftströmung in ihm. Bei entspannt gehaltener Kehle ist eine Abhängigkeit der Einatmungstiefe von einer Verengung (und keinesfalls einer Erweiterung) des Spaltes unschwer festzustellen.. Man kann zwar auch bei der Engstellung flach - mit kleinem Volumen also - atmen, jedoch für den tiefen Atemzug geht es nicht ohne das Engerstellen. Ergo geschieht die Einatmung im Teil 1 kraft (und nicht trotz) des Widerstandes.

Das Experiment ist ebenfalls ein Trick zum Bewußtmachen der Wirkung des normalerweise unwillkürlich eingestellten natürlichen Widerstandes in der Nase und/oder Rachen und bei vielen Menschen der Königsweg zur gesunden Atmung

Es geht speziell darum, erstens die steuernden Auswirkung des Widerstandes zwischen Stab (oder Finger) und Lippen auf die Füllung der Lunge mit Atemluft zu erspüren und dann zweitens dieselbe Wirkung auf den Widerstand in der Nase bzw. dem Rachenraum zu übersetzen, wobei die natürliche Atmung auf Vordermann gebracht wird.

Man soll Yoga-Techniken wie Ujjayi (z. B. [[http://de.ashtangayoga.info/ujjayi-bandha-dristi/ujjayi-pranayama.html]]) bezüglich der Wirkung auf Asthmasymptome und speziell der Belüftung der Lunge unter kompetenter Anleitung überprüfen. Die Techniken trainieren den Einsatz des Widerstandes. Wichtig ist dabei eine Konzentration auf die Belüftung der Lunge und nicht auf die oft empfohlene Bauchatmung, die evtl. hier gefährlich sein könnte.

Das natürliche erquickende Gefühl beim Einatmen wird langsam zurückgewonnen. Gruß,

R.ich$ardP FrieHdexl

13.06.06  20:15

@ Herr Friedel

das was Sie da beschreiben, ist aus der Sicht der Atemtypenlehre (und auch nach meiner persönlichen Erfahrung in der Arbeit als Gesangslehrerin) nur für den Atemtyp des Einatmers günstig. Für einen Menschen des Typs "Ausatmer" könnte sich das sogar nachteilig auswirken.

@Mira

- bevor Du diese (für Einatmer wirklich sehr guten Tipps) ausprobierst, solltest Du auf der Seite [[http://www.terlusollogie.de]] nachschauen, zu welchem Atemtyp Du gehörst. Wenn Du zum Atemtyp Ausatmer gehören solltest, wären die von Herrn Friedel beschriebenen Techniken aus meiner Sicht und nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen.

Grüße

DpyGnaAmi9kxer

14.06.06  09:53

Ich habe dieses Problem mit dem tiefen Einatmen auch seit etwa 2-3 Wochen. Gestern war ich beim Arzt, weil ich auch Rückenschmerzen habe. Ohne dass ich ihm von den Atemproblemen berichtet habe, hat er gemeint, bei mir wären drei Rückenwirbel blockiert und vermutlich hätte ich dann auch Probleme beim Atmen. Sprich: Das Bedürfnis, tief Luft zu holen, und das Gefühl, dass nicht genug rein passt. Das ist völlig ungefährlich und liegt nur an einer Fehlhaltung. Ich sitze den ganzen Tag am Schreibtisch. Ich soll einfach öfter mal die Wirbelsäule in alle Richtungen dehnen, dann gibt sich das wieder. Ich bin also erstmal beruhigt...

*:)

Invonnea19~78

24.08.07  19:21

ja das selbe hab ich auch seit 2 wochen,kann nicht richtig tief einatmen,war beim arzt und der hat meine lunge untersucht und nix gefunden,was das genau ist weiß ich leider nicht,das ist sehr beunruigend,da ich noch fußball spiele und das unheimlich stört

AWsl\an_im

13.12.07  21:04

hi ich bin erst 15 und hab auch diese probleme.

ich spiele fußball und das mit vollem einsatz und manchmal auch fast 2-3 stunden komischerweise hab ich da kein einziges mal das bedürfnis tief lft holen zu wollen.

wenn ich aber fernsehe oda vor dem pc sitze dann fängt es an,ich bekom weniger lusft,ich atme öffters als sonst,ich ich möchte immer tief einatmen usw TIPP: manchmal funktioniert es wenn man gähnt nicht immer aber wenn ich diese probleme hab mach ichs einfach manchmal klappts manchmal nicht.

ich war damit schon beim artzt und der sag er könne nichts ungewöhnliches feststellen und athma hätt ich auch nicht aber was dan und warum nur dann wenn ich daran denke

is das alles nur einbildung ??? dänken wir wir bekommen schlecht lusft dann bekommen wir schlecht luftt ???

wenn es jemand weis bitte bitte bitte helfen !!!

paipoxo

29.01.09  16:12

Hallo, mir geht es genauso, nur bin ich 18. Beim Sport etc. tritt das Problem nicht auf, nur wenn ich sowie jetzt z.b. am PC sitze. Kennt jmd. abhilfe und sollte ich mal zum Arzt gehen?

F*ini`sh{exr

12.07.09  09:24

Hallo,

also mir gehts genauso!

Ich leide seit 6 Jahren an Panikattacken und vor einem Jahr hat dieses Problem mit dem nicht richtig tief einatmen angefangen.

Zur zeit habe ich es wieder und ich bin richtig verzweifelt.

Ich hab ständig das Gefühl richtig durchatmen zu müssen, dann baut sich dieses Druckgefühl für eine ganz kurze zeit ab aber dann habe ich wieder dieses bedürfnis tief einzuatmen. Hab auch dauernd das Bedürfnis zu Gähnen um dadurch tief einzuatmen.

Hatte eine Zeitlang Anti-Depressivum "fluctin" und noch ein anderes sehr starkes mittel aber ich wollte die nicht mehr nehmen weil ich davon 15 kilo zugenommen habe. Jetzt bin ich natürlich am Überlegen ob ich sie wieder nehmen soll, denn unter fluctin gings mir einigermassen gut.

Bin ich aber froh dass ich mit diesem problem nicht alleine bin. :-)

Skchneelfl^oecCkchenx19

17.07.09  04:06

Wisst ihr was euer Problem ist??

Es ist nicht die Lunge und es ist auch nicht das Herz und psychisch ist es zuletzt ihr quällt deshalb noch zu tode!

Das was ihr wahrscheinlich habt (meine Vermutung) haben sehr viele Menschen ohne dass sie wissen was das ist und Ärtzte können es meist auch nicht feststellen es sei ihr gibt ihnen einen Hinweis darauf!

Ihr habt "Struma" wahrscheinlich eine Unterfunktion) es hat etwas mit der Schilddrüse zu tun!

Hier ein paar Sysmptome:

* Missempfindungen beim Tragen hochgeschlossener Kleidung,

* Schluckbeschwerden,

* ein Engegefühl im Halsbereich sowie

* Atemstörungen (beim Einatmen) bis hin zum Gefühl der Luftnot.

* Außerdem können die Halsvenen hervortreten, auch die Stimme kann heiser werden.

Bei Unterfunktion:

* Müdigkeit,

* Leistungsminderung,

* Antriebslosigkeit,

* Verlangsamung,

* Depressionen,

* Kälteempfindlichkeit,

* Gewichtszunahme,

* Verstopfung,

* heisere und raue Stimme,

* trockene und teigige Haut.

Hier eine Quelle (genau durchlesen): [[http://www.barmer.de/barmer/web/Portale/Versichertenportal/Gesundheit_20und_20Krankheit/Lexikon_20Krankheiten/Eintr_C3_A4ge/Struma.html]]

Ich rate euch zum Thema zu recherchieren und den Artzt auf dieses Thema anzusprechen denn dieser kann eine Diagnose machen!

1<0th9SoYldat

24.07.09  19:57

Hallo zusammen!

Habe das Gefühl mit dem Durchatmen auch schon seit ca einem halben Jahr. Mal stärker, mal nicht so stark, im Moment extrem. Und es ist wirklich ein scheiss Gefühl! Bin dann auch mal zum Arzt gegangen, es ist psychisch. Und ich kann jetzt viel besser damit umgehen, hab im Moment starke Umbruchphase und viel Stress! Aber wenn das Gefühl wieder extrem ist steigere ich mich nicht mehr so rein wie davor weil ich weiß das organisch alles in Ordnung ist!:)^

A3nast[asina*1x*

24.07.09  19:59

wie wäre es mit einer therapie für die richtige atmung?

:)* an alle

es gibt doch gewisse atemtechniken die erlernt werden können!

B;el7laSwOan-Cu!lxlen

18.08.10  16:27

Hallo, ich wollte hier einmal um Rat fragen und dringende Hilfe bitten.

Ich bin sehr verzweifelt.

Ich habe wie hier schon ganz ähnlich beschrieben wurde auch das Gefühl nicht richtig ausreichend genug einatmen zu können. Manchmal geht es, dann aber nach einer Minute ist das Bedürfniss schon wieder da. Das hat sich so abgezeichnet, schon seit einige Jahren habe ich immer häufuger dieses Problem. Ich habe auch eine Hausstaubmilbenallergie, diese habe ich aber zumindest von meinem Bett her eingedämmt. Auch war ich Raucher über 17 Jahre, bin jetzt 34, habe aber vor 8 Monaten aufgehört, weil die Beschwerden eindeutig damit zusammen hingen. Vor knapp 2 Monaten bin ich leider rückfällig geworden, das ging eine Woche gut, dann waren die Atembeschwerden wieder so massiv, das ich davon einen Albtraum bekam und mit Atemnot erwachte. Dann habe ich wieder aufgehört. Allerdings wurde es diesmal nicht besser, obwohl ich nur ein Päckchen Tabak in dieser Woche geraucht habe, waren die Gefühle des Luftmangels und der Beengung deutlich höher. Und haben sich gehalten. Und darum schreibe ich. Inzwischen ist es so eng geworden, daß das Gefühl chronisch geworden ist, und mich die ganze Zeit begleitet. Es ist aber noch eine Stufe weitergegangen. Ich versuche nicht nur ständig Luft zu bekommen, was eigentlich nicht Notwendig ist, sondern ich habe dazu noch inzwischen einen Ring um den Hals. Es ist das Gefühl es is der Hals der das ausreichende Atmen verhindert, als wäre er zu eng, und es ist die ganze Zeit im Hintergrund präsent. Ausser wenn ich zu Bett gehe. Wenn ich zu Bett gehe weicht langsam alles, ausser diesem Gefühl. Es wird dann das einzige das ich noch spüre. Ich versuche mich davon nicht in Panik bringen zu lassen, aber vorletzte Nacht hat es mich einige Stunden wachgehalten bis nach nach der Einnahme eine Insidon (altes Antidepressiva) irgendwann nachdem ich schon wieder hochkant im Bett stand einschlafen konnte. Heute war es noch schlimmer. Das selbe, aber nachdem ich nach vielen Stunden in eine Art erschöptes wegdrifften das wunderbar angnehm war gekommen bin, bin ich doch kurz vor der Schwelle zum Schlaf wie von Alarmglocken wieder wachgerissen worden. Wegen dieses Gefühls.

Natürlich habe ich das abklären lassen. Heute ganz gründlich beim Pneumologen. Inklusive Röntgen und Ultraschall. Es ist alles in Ordnung, und das Lungenvolumen ist überdurhschnittlich.

Lediglich über die Grösse meines Istmus, das was die beiden Zwerchfellflügel verbindet hat er gestaunt, das aber in keinen Zusammenhang gesetzt.

Ich kann noch anmerken, das ich bereits als 6 jähriger hin und wieder so auffällig hörbar tief Luft geholt habe, weshalb meine Mutter Rat einholte beim Kinderarzt der sagte "Das haben manchmal hochbegabte Kinder, die sich viele Sorgen machen".

Tja, ich für meinen Teil finde die Vorstellung furchtbar jetzt wieder einmal ein anderes körperlichs Leiden zu haben, aber noch furchtbrer finde ich die Vorstellung jetzt Nacht für Nacht wie mit zugeschnürrtem Hals da stundenlang zu liegen, und eventuell gar nicht mehr zu schlafen, so wie diese Nacht.

Furanxk76

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