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Nebenwirkungen bei lebenslanger Marcumar-Einnahme

SXawalEach


GOOGLE kennt das, ich will aber dafür nicht mehr schreiben (ich verwende es mit sehr gutem Erfolg als Ersatz für andere Blutverdünnung)

nmafrleyxa


da frag ich mal den doc nach.

Mal schaun.Vielen Dank

SLaalaxch


JA, aber vorsichtig, meine Ärzte hatten keine Freude meinten aber - das kennen wir nicht - ich sagte dann - ich schon, mit dem Vorteil - keine Nebenwirkungen, ist aber auch nicht gerade BILLIG das Zeug!

Nachteil für meine Ärzte: Früher besuchte ich die jedes Monat - nun nur noch halbjährlich zur Blutkontrolle

n~afrexya


Ich hatte jetzt mal just for info gefragt.Mir wurde definitiv gesagt man könne es nicht als Marcumar-ersatz geben.Dafür sei die Wirkung zu schwach.Ich werd mich aber noch anderweitig schlau machen.

S|a`ala*ch


nafreya sehr gut, lasse es uns bitte wissen was da rausgekommen ist. Ich sollte "Clopidogrel" ein Leben lang einnehmen - mit allen "bescheidenen" Nebenwirkungen und Angina Pectoris Anfälle schon bei geringer Belastung und "Gehprobleme".

Diese Anfälle sind bei mir nun verschwunden - mit 2x HypertoSan täglich - leider ist das Zeug sehr teuer. :)D

n.a$frexya


Mein Sohn muss zurzeit auch Clopidogrel nehmen.Hab echt Angst vor Nebenwirkungen.das Zeug ist nicht ohne,aber im Moment geht es wohl nicht anders.

Das macht mir etwas zu schaffen.

Der Kinderarzt meinte gestern,man könne HypertoSan in manchen Fällen nehmen,aber bei ihm kommt das wohl nicht in Frage,da sein Krankheitsbild etwas komplizierter ist.

Gruß *:)

StaalNacxh


"Hab echt Angst vor Nebenwirkungen", ja das ist schlimm, ich kenne die Probleme, ich habe 3 Herzinfarkte überlebt und habe 6x Stent in der Pumpe (auch Gallenblase entfernt, Zwerchfellriss operiert) und litt fürchterlich unter den Nebenwirkungen einiger Medikament (jahrelang), ich habe sicher so an die 20 bis 30 diverse "Pillen" probiert, die sind fast ALLE verschwunden und vom bescheidenen Rest nehme ich nur immer die HÄLFTE + Hyperto.....

Ich habe eben in meiner Jugendzeit zuviel Sport betrieben - nun muss ich "nachzahlen"

nafreya ich wünsche Dir viel ERFOLG bei der Betreuung Deines Sohnes, ich kann verstehen wie das ist, ich würde doch noch einmal mit dem zuständigen Arzt sprechen ob nicht doch einen Halbierung der Medikamente + Hyperto..... möglich ist, meine Ärzte hatten auch keine Freude, nur, mir geht es bedeutend besser und die Kosten für Hyperto.... sind mir egal - es muss helfen - viel Hilfe findet man im Internet!:=o

Herzliche Grüsse :)D

nlafr2eyxa


Danke für deine lieben Worte :)z

Mal sehen was der Arzt zu diesem Vorschlag meint.Kosten sind mir recht egal,hauptsache meinem Zwerg geht es gut. :-@

Ich werde beerichten wenn es was neues gibt.

LG :)D

B#en1ny$2x4


Hallo Leute,

bei mir wurde 2001 Faktor V Leiden heterozygot festgestellt.

Seit dem lebe ich ohne Thrombose und ohne Marcumar (=noch nie gehabt und noch nie eingenommen).

Meine Mutter (von ihr habe ich das geerbt, das heißt sie hat es auch) nimmt seit über 10 Jahren Marcumar

und hatte wohl bisher alle Nebenwirkungen, die man sich vorstellen kann:

Blutergüsse, Probleme mit der Schilddrüse, Gallensteine und seit neuestem Probleme mit den

Augen (einschränkung des Sichtfeldes, erweiterte Pupillen) und Lungenflecken (Sarkiodose) und wer weiss,

was da sonst noch so alles kommt.

Für mich steht fest: ICH WERDE NIEMALS MARCUMAR NEHMEN !!!

Mir wurde bereits 2x von Ärzten angeraten lebenslänglich zu nehmen, aber zum Glück blieb ich hartnäckig.

Ich hatte schon viermal (angeblich) Thrombose. Heute weiß ich, dass dies Fehldiagnosen waren, denn es waren

immer Sportunfälle (Knochenbruch, Muskelfaserriss, Muskelzerrung).

Mit dem heterozygot verhält sich das so (ich bin kein Mediziner, aber rein biologisch betrachtet):

Die Genmutation befindet sich nur auf einem Gensatz, der andere ist gesund.

Das heißt, ich kann Protein C und Protein S produzieren (nämlich mit dem gesunden Satz).

Schon mehrmals zur Verwunderung der Ärzte habe ich dies nachgewiesen.

Also was liegt näher, mit gesunder Ernährung und Naturheilverfahren die Leistung des gesunden Gensatzes

zu verdoppeln und somit das zu produzieren, wozu der mutierte nicht in der Lage ist?

Beste Grüße

C{hoclaxte


Es gibt genügend Menschen die Heterozygot positiv sind und nie eine Thrombose hatten. Diese Personen müsdsen dann nur in bestimmten Situationen (Flug, Schwangerschaft, OP, ...) aufpassen, da sich da das Risiko eine Thrombose zu bekommen erhöht.

Deswegen sollte man sich nie überreden lassen Marcumar zu schlucken nur weil man heterozygot ist und ansonsten gesund ist.

:p>

B%ennPyx24


Das mit dem Überreden hat meine Mutter leider falsch gemacht. Leider zahlt Sie jetzt den Preis dafür.

Es wird einem immer eingeredet und Angst gemacht wegen einer Lungenembolie. Klar ist das ein Risiko

und die Angst ist berechtigt. Aber ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die Ärzte bewusst mit der

Angst der Patienten spielen.

Ich möchte jetzt versuchen, meine Mutter auch auf Naturheilverfahren zu bringen.

Hat jemand Erfahrung, was passiert wenn man Marcumar über einen längeren Zeitraum genommen hat

und dies dann absetzt? Geht eine paralelle Einnahme von Beidem? Wie groß ist das Risiko nach dem Absetzen

von Marcumar wieder eine Thrombose zu erlangen (wie gesagt bei heterozygot).

Beste Grüße

CEheoclxate


Marcumar nie selber absetzen!! Das muss unter der Aufsicht eines Arztes geschehen. Bei unseren Marcumarpatienten ist es so, daß die Gefäße "ausleihern und zum Teil sind die Thrombozyten im Keller.

Hab ich das richtig verstanden, daß deine Mutter nie eine Thrombose hatte? Wenn bei deiner Mutter sonst keine Erkrankungen vorliegen spricht nix gegen ein Absetzen. Versucht einen Arzt zu finden der das mitmacht (auch wenn es schwer ist).

:p>

B`enny2x4


Hallo Choclate,

natürlich NUR unter Aufsicht eines Arztes.

Nein, meine Mutter hatte ca. 4 Thrombosen. Ich hatte noch nie eine,

da ich mit Naturheilverfahren sehr gut vorbeuge und meine Homöopathin meint,

dass mir das ganz gut tut. Jetzt möchten wir das Selbe auch bei meiner Mutter machen.

Es ist völlig richtig, bei meiner Mutter sind die Gefäße vermutlich total ausgeleiert.

Die Frage war, ob man das mit einer Therapie hinbekommt , die anläuft während sie noch

Marcumar nimmt (also ob man das gleichzeitig nehmen darf). Ich denke so alle 2-3 Wochen sollte

sie dann bei einem Angiologen einen Ultraschall machen und wenn der die Gefäße für gut befindet,

dann kann sie das Marcumar absetzen.

Beste Grüße

D~ie_ExHtra*ver|tierte


bei meiner Oma bspw., die auch Marcumar nimmt, tritt häufiger mal Nasenbluten auf, sie hat viele blaue Stellen am Körper, ohne dass sie sich ständig stößt etc. Ok, ihre Haut ist natürlich auch dünner als die eines 20-jährigen; aber ich stelle mir das auch problematisch vor, das ständig zu nehmen. Nun ja, wenn die Gefahr einer Hirnthrombose und anderer Erkrankungen besteht, wird man aber kaum drumherum kommen.

@ kroellebora:

die Risiken, die mit der Nichteinnahme des Marcumars verbunden sind, scheinen dir offenbar gar nicht so bewusst zu sein. Gegen Thrombosen in den Gliedern kann man im Krankenhaus natürlich leichter etwas machen, als wenn, wie der eine Poster geschrieben hat, eine Hirnthrombose leicht auftreten könne.

Es gibt viele Leute, die viele Medikamente schlucken. Marcumar ist sicherlich nicht das einzige, was langfristig zu irgendwelchen Problemen führen kann. Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol längere Zeit hochdosiert einzunehmen, wird auch nicht gerade angeraten - einige Leute müssen es auf Grund chronischer Schmerzen jedoch.

Es wird bei langfristiger Einnahme auch regelmäßig das Blutbild überprüft, ob sich da eventuelle neue Störungen eingenistet haben. Also wer jetzt wirklich lebenslang oder über einen längeren Zeitraum ein Medikament einnimmt, sollte das in jedem Fall mit seinem Arzt besprechen (bei Marcumar findet die Überprüfung schon automatisch statt), aber wer bspw. langfristig mehr als 1200 mg Ibuprofen pro Tag nimmt, sollte sich auch regulär 'abchecken' lassen.

nYafreyxa


Jedes medikament kann Nebenwirkungen haben.bei dem einen treten sie verstärkt auf,bei dem anderen garnicht.Mann solle individuell das Risiko abschätzen und das für und wieder.Viele menschen haben garkeine andere Wahl als den Rest ihres Lebens Medis zu schlucken.

Gruß :)D

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