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Aortenklappeninsuffizienz

h2eurzch en-1 hat die Diskussion gestartet


Halli.Hallo.

brauche dringend einen Rat,bei mir wurde eine Aortenklappeninsuffizienz mittelschweren Ausmaßes bei Aortensklerose,

Arterielle Hypertonie

Grenzwertige Linkshypertrophie

festgestellt.

Ich mache sehr viel Sport,jeden zweiten Tag laufen,Halbmarathon und einige Wettkämpfe,Kick-Aerobic.Das Wort langsam kenne ich nicht,

trotzdem habe ich vom Arzt keinerlei Information erhalten wodurch

ich mein Herz schwächen könnte.

Gibt es bestimmte Zeichen wodurch ich erkennen kann,halt stop jetzt auf die Bremse.

Starkes Schwitzen und ein Gefühl als hätte ich Strom in Armen und Beine habe sehr oft und auch Nachts mehrmals.

Mit 45 wollte ich noch nicht kürzer treten.

Antworten
mbedstaudi8x4


Halli-hallo!!

Du musst definitiv kürzer treten, darfst aber auf keinen Fall schlagartig aufhören mit deinen sportlichen Aktivitäten. Dein Herz ist ein Muskel der bei dir genauso trainiert ist, wie viele Muskeln in deinem Körper-nämlich sehr gut. Genauso verhält es sich mit dem Muskelabbau. Ein Herz muss gerade bei Extremsportlern wie dir,LANGSAM heruntertrainiert werden, damit die Pumpleistung aufrecht erhalten werden kann. Ich hoffe du wurdest medikamentös ordentlich eingestellt, eine Status nach Aortenklappeninsuffizienz einhergehend mit hypertensiven Entgleisungen und Aortensklerose ist definitiv nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Gleichzeitig mit der medikamentösen Therapie solltest du zu einem Arzt gehen der sich mit Leistungssportarten auskennt um mit ihm einen, auch auf Dauer funktionierenden, Plan auszuarbeiten.

hBer0zchenx-1


Hallo medstudi84,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Habe mir eine zweite Meinung in einer Fachklinik geholt und der Artzt hat festgestellt der Schaden an der Herzklappe ist (erheblich drei) habe jetzt einen Termin zur Stress-Echokardiographie.

Soll mich mit dem Gedanken an eine Herzklappe vertraut machen.

:-/ Gut hab ich,ist ok :-D

Bin gespannt was mein Hausarzt sagt,der sich unwarscheinlich aufgeregt hat und absolut gegen die Überweisung zu einem zweiten Kardiologen war.

Doch keine Einbildung das er mir schlechter geht.

Der erste Kardiologe hat das Loch in der Herzklappe geschätzt,da er es auf Bildschirm nicht richtig erkennen konnte.

Habe dies aus dem Bericht den ich mit zum zweiten Kardiologen mitgenommen habe. ???

Selbst ist die Frau ;-D alles verarsche :(v

egal, auf ein neues.

hrerzchZen-1


|-o wahrscheinlich währen mir die Rechtschreibfehler mit Arzt schneller aufgefallen. ;-D

C,SXl_L3x7


Hallo

Ich habe vor 3 Jahren eine kündtl. Herzklappe (Aortenklappe) erhalten und auch ich war sportlich sehr aktiv (Bergsteigen, Radfahren). Das mache ich heute auch wieder ;-)

Bin heute wieder genauso fit wie früher. Ausdauersport (kein Extremsport) ist, ob mit oder ohne künstl. Herzklappe, eh viel gesünder. Auch mit einem Herzklappenfehler kann man regelmässig Ausdauersport betreiben...einfach nicht übertreiben

;-)

Liebe Grüsse

hFerzVch{en-x1


herzklappen-op,reha,wie geht es weiter?

Hu,hu

??? mir steht eine OP an der Aortenklappe (insuffizienz)bevor.

Wie lange dauert die Reha,was darf ich danach Zuhause machen,wann darf ich wieder arbeiten,

darf ich wieder Kick-Aerobic(boxen ohne Gegner nach schneller Musik)? :-/

Ich bin eine von den Auserwählten die einen kleinen Schnitt bekommt ;-D.

*:) *:) *:) *:)

CMSX_3x7


@herzchen

OP, ReHa, Arbeiten, Sport usw....das ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren vor, während und nach der OP ab ;-)

Ich kann Dir mal meinen Ablauf kurz schildern:

- Spitaleinlieferung am Montag

- OP am Dienstag abend

- Aufwachen in der Intensivstation am Mittwoch

- 1. Aufstehen aus dem Bett am Donnerstag

- Donnerstag-Sonntag Lungen- und Bewegungstherapie und div. Checks

- Montagmorgen: wieder zu Hause

- ReHa: keine

- Arbeitsunfähigkeit: 3 Monate (+/- normal nach Herz-OP bei uns in der Schweiz)

Ich war also 5 Tage nach der OP wieder zu Hause! Und bin als erstes in den Garten gegangen und habe dort mit leichten Arbeiten angefangen. Ich habe bewusst auf die ReHa verzichtet, da ich erst 38 war. Familie, Haus, Garten und Hobbies waren für mich die beste Therapie. 5 Wochen nach der OP ging ich wieder Bergwandern.

Was Du wann und wie nach solch einem Eingriff tun kannst, hängt sehr von Deiner individuellen Physis und Psyche ab. Im Spital traf ich Patienten, die nach der gleichen OP bereits 4 Wochen Aufenthalt hinter sich hatten und die man die meiste Zeit im Rollstuhl herum fahren musste. Das ist die andere extreme Seite, wenn man Kettenraucher und unsportlich war.

Gruss

c"yzev%sk}ianxne


Evans-Syndrom -Unsere tochter hat es und suchen nun andere z

Hallo unsere Tochter mitlerweile 5 Jahre hat das Evans-Syndrom.

Wir suchen nun auf diesem Weg wieder einmal Betroffene,die sich mit uns mal darüber unterhalten möchte.

Wir freuen uns auf alle anfragen,bis dann es Grüßt euch Cyzevskia

h$erzchNen-1


@:) Danke CSX-37,

deine Antwort war für mich sehr wertvoll.

Jetzt steht mir erst einmal die Stress-Echokardiographie bevor.

Am schlimmsten ist für mich das ich den Kopf nicht ausschalten kann ,ich muss immer wieder darüber nachdenken ???.Es ist nicht die Angst ;-D vor der Op aber das denken macht mürbe >:(.

Vielleicht rede ich auch zuviel davon :-/,

Ciao *:)

C|S'X_x37


@herzchen

Hallo

Ich denke, es ist wichtig, dass Du bis zur OP den Kopf, wenn möglich ;-), klar bekommst und Deinen gewohnten Lebensrhythmus gehst.

Das "richtige Bibbern" kommt dann schon noch beim Eintritt in die Klinik :-/ Das ging mir auch so, vor allem, wenn es dann zur OP geht. Immerhin ist die Sache nicht ganz risikolos, obschon bei jüngeren Patienten (unter 50) sehr selten etwas schief geht oder ernste Komplikationen auftreten.

Immerhin musste man mich nach der OP auch nochmals öffnen, weil im Thorax eine starke Blutung auftrat. Darum dauerte meine OP fast doppelt so lange wie normal. Aber das zählt heute alles nicht mehr, wenn man sich danach wohl, gesund und fit fühlt :)^

Wünsche Dir alles Gute

h<erz%chen-1


Danke CSX-37 :-D,

ok , ich konzentriere mich ersteinmal auf was wichtiges ;-D

:-/ Da war doch noch was.

ciao *:)

K!o&rix75


Baby mit Aortenklappenstenose...

Hallo Leute,

da hier einige sind, die sich etwas auskennen, Erfahrungen haben wollte ich hier mein Herz etwas ausschütten.

Ich habe ein 4 Monate alten Sohn mit Aortenklappenstenose.

Die Verdickung der Herklappe scheint recht stark zu sein. Die Ärzte haben gesagt, dass er auf jeden Fall im ersten Lebensjahr einen Katheder-Eingriff bekommen wird, indem die Aorta mit einem Ballon aufgeweitet wird.

Ich bin total fertig, traurig. Könnte ständig heulen...muss mich jedoch beherrschen, damit meine 3 Jahre alte Tochter nicht verunsichert wird.

Ich überlege mir ständig, was wohl auf ihn/uns zukommt.

Wielange wir in Krankenhäusern verbringen müssen. Wie ich das mit zwei Kindern meistern soll?

Wird mein Sohn viel von seiner normalen kindlichen Entwicklung verpassen? Wie lange wird es dauern, bis wieder der nächste Eingriff bevor steht?

So, jetzt muss ich tief durchatmen, mich zusammenreißen und meine Tochter von der Kita abholen. ICh hoffe sie merkt nicht, dass ich geheult habe :-/

wrow1a2


Infos Aortenklappe

Hallo Kori75,

ich kann dir leider keinen Rat geben außer dem, dein Problem doch einmal im Forum [[http://www.die-herzklappe.de]] zu schildern. Dort geht es zwar hauptsächlich um Aortenklappenersatz, aber es tummeln sich da auch viele versierte Mitglieder.

Für dich und dein Kind alles Gute,

Gruß Wolfgang

K[ori7x5


Hallo Wolfgang,

vielen Dank für den Link. Habe mir die Seite kurz angeschaut, habe nur nicht viel Zeit um alles genau durchzulesen.

Der kleine sitzt gerade auf meinem Schoß :-) und es ist schwer mit einer Hand schnell zu tippen.

Herzklappenersatz ist nicht unbedingt das falsche Thema, denn irgendwann wird diese OP wohl auf uns zukommen. Die Frage ist nur, wann? Wie groß wird er dann sein?

Nach dem Katheter-Eingriff kann es sein, dass der nächste Schritt erst in 3-4 Jahren oder wenn wir Glück haben in 5-6 Jahren erforderlich ist. Was der nächste Schritt ist, hat mir der Arzt nicht genau gesagt, nur das es einige Möglichkeiten gibt.

In 2,5 Monaten haben wir unseren nächsten Termin in Deutschen Herzzentrum in München. Dort ist er in guten Händen.

Grüße

B5if/anaxs


Hallo zusammen,

Herzklappen Operation, bei mir war es die Aortenklappe die im Sep 2007 "repariert" wurde. Da hatte ich 31 Jahre. Meine Klappe war bis zu 75% undicht. Ich war 11 Tage in der Klinik, davon 2 auf der Intensivstation. Am 4ten Tag stand ich das erste Mal mit dem Pflegepersonal aus dem Bett auf.

Am 13ten Tag (zu Hause) bekam ich den Gegenschlag der OP, ich wurde wieder rückfällig wie 4 Tage nach der OP. Hütete dann nochmals 5 Tage das Bett bevor ich dann kleine Spaziergänge unternahm. Im ganzen 7 Monate krank geschrieben, keine Reha.

Auch das soll mal hier erwähnt werden. Wenn ich hier im Forum versch. Beiträge lese, dann muss ich mich ärgen, wie das so runtergespielt wird. Da schreiben Leute, dass Sie schon am 2ten Tag alleine zum Klo gingen, was für ein Blödsinn. Erstens muss man am 2ten Tag noch nicht, zweitens wird eine Urinsonde bei der OP eingeführt, drittens ist man nicht im Stande.

So, der Thorax wird auf einer Länge von ca. 17cm durchschnitten, dann wird das Ganze ca. 10 cm auseinander gerissen und fixiert. Das ganze Sklett wird also bewegt, Muskel im Rücken bekommen dies natürlich zu spüren und werden "hart".

Dann stören noch die Lungen, auch die müssen zur Seite ehe man ans Herz kommt. Während der OP ist das Herz ausgeschaltet, die Lungen bewegen sich auch nicht, und der Magen ist entschlafen.

Am Herzen angelangt, wird Dieses aufgeschnitten und die nötigen Sachen unternommen. (Klappe repariert oder ersetzt)

Dann wird das Herz wieder zu genäht, mit Blut geflutet und gleich getestet, ob die Klappen normal funktionnieren und ob sie "dicht" sind.

Das war bei mir nicht der Fall, so begann man wieder von vorne. (hatte auch noch zusätzlich ein Loch)

Der Thorax bleibt bei mir für ewig mit 8 Platindrähten gehalten. Diese spüre ich bei jedem Schlag auf den Schnitt in der Brust, wenn ich nachts im Schlaf mich auf den Bauch lege.

Ich bin nicht mehr so fitt wie früher. Man ist nicht mehr der Alte.

Gottseidank kann ich meine Arbeit weiterhin machen.

So, ich hoffe ich hab das Wichtigste gesagt. Wenn nun noch jemand der Meinung ist, das wäre nicht so schlimm, der soll sich ruhig bei mir melden.

Für weitere ernst gemeinte Fragen in bezug dieser spezifischen Klappen OP stehe ich aber gerne zu Verfügung.

M.f.G.

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