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Aortenklappeninsuffizienz

Csha-9Tu


Hallo, Bifanas,

ich finde es gut, dass Du hier Deine Erfahrungen mitteilst, sie sind anschaulich, und so in etwa läuft das tatsächlich immer ab.

Aber eines muss ich sagen: Es sind DEINE Erfahrungen, und ich finde es nicht gut, wenn Du die Erfahrungen anderer "Blödsinn" nennst. Ich selbst kenne Menschen, die am zweiten Tag nach einer Aorten-OP oder einer Bypass-Operation (die ja in etwa gleich abläuft wie eine Herzklappen-OP) aufstehen MUSSTEN, um aufs WC zu gehen. In vielen Kliniken kommt bereits 24 Stunden nach der OP die Krankengymnastin und dann heisst es: "Aufstehen!". Meine Mutter hatte eine Aorten-Ersatz-OP und während der OP einen Schlaganfall. Sogar sie musste bereits am 3. Tag aufstehen, obwohl es ihr durch den Schlaganfall sehr sehr schlecht ging. Das ist kein "Herunterspielen", sondern das ist ein Teil der Therapie, wie sie an vielen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird (das Stichwort heisst "Mobilisation des Patienten, so früh wie irgendwie möglich").

Kurz: In VIELEN Kliniken ist das Aufstehen am zweiten Tag bereits ein Teil der Therapie (in einigen aber (noch) nicht), und zwischen dem 10. und 14. Tag werden sie in der Regel in die Reha entlassen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

Byifannas


Hallo,

ja, in der Tat beschreibe ich wie es bei mir ging. Ich war in keiner Reha. Nein, nicht "in etwa", meine Familie und ich wissen, wie es bei mir ablief. Also das "in etwa" kannst-Du weglassen.

Blödsinn, und Herunterspielen, das meine ich dennoch so, wenn ich verschiedene Beiträge hier lese. Da schreibt z.B. eine Krankenpflegerin, dass diese OP gar nicht so schlimm wäre...

Aus Erfahrung wird Sie wohl nicht reden...

Kurz und bündig, die Prozedur ist ziemlich überall gleich. Und mit dem Klo, da bestehe ich auch drauf. Es wird bei der OP eine Urinsonde eingeführt, und Stuhlgang ist sowieso nicht und falls im Ausnahmefall dennoch, dann im Bett. Hast Du selber bestimmt noch nicht mitgemacht, aber unmittelbar nach der OP bist Du kein Mensch mehr. Dann kommt noch hinzu, wiederum nun bei mir, dass mein Herz nach der OP viel ergiebiger war. Die Adren hatten sich aber auf einen kleinen Blutfluss eingestellt. usw. Was man die ersten Tage braucht ist Ruhe. Der ganze Körper muss sich nun auf den erhöhten Blutfluss (bei mir war die Klappe bis zu 75% undicht) neu einstellen. Das braucht nun mal Zeit und geht nicht von heute auf morgen. Dazu kommt dann auch noch das Risiko beim Aufstehen, dass man hinfällt. (Blutdruckschwankungen, schlechte Sauerstoffsättingung im Blut) Was das Hinfallen nun wiederum alles für Komplikationen mit sich ziehen kann, das kannst-Du dir bei einem durchschnittenen Thorax ja selber ausmalen.

Also wenn manns selber nicht miterlebt hat, dann kann man nur schlecht mitreden.

Also, nimms nicht schlecht auf, aber so war es nun mal. Zudem hatte ich vor der OP 3 Monate Zeit mich schlau zu machen, und Informationen zu sammeln. Da gingen Bücher drauf. Daraufhin wählte ich dann eine Uni-Klinik in Belgiens Haupstadt, mit an der Spitze der Herzchirurgie ein Mann der 30 Jahre Erfahrung nur in Sachen Klappen-OP hat. Der hat mich dann auch operiert.

M.f.G.

CfhaC-Txu


Ja, so war es BEI DIR, und das bestreite ich auch nicht.

Aber Du solltest auch anderen nicht bestreiten, dass sie andere Erfahrungen gemacht haben. Als Mensch mit zwei (!) Herzinfarkten habe ich nämlich auch die eine oder andere Erfahrung gemacht, aber Erfahrungen anderer Menschen scheinen für Dich nicht zu zählen bzw. werden als Blödsinn abgetan. Das ist keine Diskussion, und daher klinke ich mich jetzt hier auch aus.

Schönen Abend noch.

Cha-Tu

Brifa<naxs


Hallo,

ja ja, Du bist einer, der vergleicht gerne Apfel mit Birnen.

Ein Herzinfarkt ist keine Herzklpappen-OP und somit nicht vergleichbar.

Ich suche Leute, die am eigenen Leibe eine Klappen-OP miterlebt haben. Und Keine, die glauben was zu wissen, da Ihre Tante oder Mutti so operiert wurde.

Also wie gesagt, hier geht es um Aorten-Klappen-OP.

Ich widerhole mich nur ungern. Was man nicht selber miterlebt hat, das kann man nicht ausführlich erklären. Das ist genau, wie wenn ich jetzt zu glauben wüsste, was ein Herzinfarkt wäre, da ich noch nie einen hatte.

M.f.G.

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