» »

Soll ich eine Reha nach Aortenklappen-op machen, ?

hEerzclhexn-1 hat die Diskussion gestartet


Hallo *:),

ich brauche eure Meinung ,soll ich eine Reha nach Herzklappen-OP

machen oder nicht.

Bin 45 Jahre sportlich fit und werde eine Bio-Klappe bekommem.

Freue mich wenn ihr viele Vor und Nachteile schreibt.

ciao *:)

Antworten
CXha-TWu


Hallo, Herzchen,

ich würde das auf jeden Fall machen, einfach auch um zu erfahren, wie und auf welche Weise steigernd Du z.B. Sport machen kannst. Meine Mutter war Schwimmerin, und wurde 1990 operiert (damals allerdings schon über 60), und ihr tat das sehr gut, sie hat viel gelernt, und konnte sehr viele Fehler vermeiden.

Viele Grüsse und alles Gute

Cha-Tu

CsSX?_37


Ich habe auf die ReHa verzichtet

Mit 38 bekam ich eine Kunsklappe (bin jetzt 41) und habe, auch mit Absprache des Chef-Arztes Herzabteilung, auf eine ReHa verzichtet, weil ich

- zu jung war und daher in der ReHa mit den über 60-jährigen (95% aller Patienten) völlig unterfordert bin

- zu Hause Familie (2 Kleinkinder), Haus, Garten und meine Freiheiten habe.

- die nötigen Kontrollen auch beim Hausarzt, bzw. beim Kardiologen machen kann

Ich hätte es keine Stunde mit den älteren Patienten in so einer ReHa ausgehalten!

Nichts gegen ältere Leute, aber ich habe mir schon genug in den 5 Tagen in der Klinik nach der OP anhören müssen...Gejammer Tag und Nacht, alle 5 Minuten haben meine älteren Bettgenossen in der Nacht der Schwester geläutet.

Dann haben sie Durst, dann tut ihnen das weh, dann brummts im Ohr, dann summts im Kopf, dann ist die Decke verrutscht, dann drücken sie am falschen Knopf und das Bett ist bald an der Decke, dann fällt dem einen was auf den Boden, dann muss der andere Pinkeln, dann Fenster auf, weil der eine zu warm hat, dann Fenster wieder zu, weils dem anderen an die Füsse zieht, usw. usf.

Das 5 Nächte lang...puhhhh

Ja bloss keine ReHa hab ich mir geschworen!!! ;-D

Frage: Warum eine Bio-Klappe? Die hält ja "nur" etwa 15 Jahre, d.h. mit 60 musst Du erneut aufgeschlitzt werden... ???

Gruss

C/ha-Txu


>Nichts gegen ältere Leute, aber ich habe mir schon genug in

>den 5 Tagen in der Klinik nach der OP anhören müssen...

Das wage ich zu bezweifeln, dass Du nichts gegen Ältere hast. Du redest nämlich sehr herablassend über diese Menschen, die mit ihren 60 oder 70 oder 80 Jahren das alles nicht so locker wegstecken wie Du mit Deinen 41 oder 36 (Wie alt bist Du denn nun? Hier schreibst Du 41, und in Deinem Profil bist Du Jahrgang 1970).

Schönen Gruss

Cha-Tu

wTowa2


Reha nach HKE

Hallo herzchen-1,

im Gegensatz zu CSX_37 Meinung rate ich dir unbedingt zu einer Reha-Maßnahme nach deiner Klappen-OP.

Ich habe vor 4 Jahren in Oldenburg/Nds. eine künstliche Aortenklappe eingesetzt bekommen (mit 52 Jahren) und die anschließende Reha-Maßnahme als sehr förderlich empfunden. Wenn man nicht gerade so ein "Superman" ist wie CSX-37 bekommt einem eine solche Maßnahme sehr gut, bevor man wieder in seinen Alltag zurückkehrt. Im Übrigen empfehle ich dir zur Information über die ganze Angelegenheit das Forum der Website: [[http://www.die-herzklappe.de]]. Dort kannst du das ganze Spektrum abfragen. Die Maßnahme, mit 45 Jahren eine Bioklappe zu bekommen, kann ich allerdings auch nicht ganz nachvollziehen, da muss ich CSX_37 Recht geben!

@ CSX_37

Deine Äußerungen über die "alten" Patienten im Krankenhaus oder in einer Reha halte ich schlichtweg für unverschämt! Sooo jung bist du ja nun auch nicht mehr und 5 Tage in einem Mehrbettzimmer wird man wohl aushalten. In meiner Reha-Klinik gab es dann auch nur Einbettzimmer und das ganze Altersspektrum von ca: 30 bis 70 war vertreten.

LG, Wolfgang

C9SX7_Y3x7


@wowa + Cha Tu

Wie gesagt, ich habe nix gegen ältere Menschen, da inzwischen selbst 41, und vielleicht hatte ich auch Pech mit meinen Mit-Patienten gehabt, aber die Nachtschwester, die mich und die anderen betreute, hat mir (bei einer Blutdruck-Kontrolle) selbst zugeflüstert, dass die ältere Patienten manchmal (!) eine "Katastrophe" wären. Ich meine, man kann sich ja auch mal etwas zusammen reissen.

Was die ReHa angeht, denke ich, das muss jeder selbst entscheiden. Es kommt auch immer auf das persönl. Umfeld und die persönl. Konstitution an (zB. eigenes Haus, Frau/Kinder, Haustiere etc.). Ist man nach der OP 4-6 Wochen in der ReHa, bleibt immerhin alles am Partner hängen. Und mir hat mein Zuhause, das Spazieren mit den Kindern (die Kleinste lag da sogar noch im Kinderwagen) und der Garten soviel Kraft und Lebensfreude gegeben, dass ich im Nu wieder fit war.

PS:

War grad gestern beim Kardiologen zum Ultraschall-Untersuch.

Befund: Die Kunstklappe (Typ St.Jude Medical/Minnesota) funktioniert tadellos und auch sonst alles im grünen Bereich.

Als ich ihm erzälte, ich wäre letzten Samstag auf einer Bergwanderung gewesen mit 2500 Höhenmeter auf und ab, war seine Frage, in 2 oder 3 Tagen? Für alle die auch eine Kunstklappe oder Bioklappe erhalten, möchte ich ermuntern, möglichst viel Ausdauersport (Puls nicht über 130/140) zu treiben. Die Wanderung habe ich als Tagestour in knapp 8 Std. (inkl. Pausen) gemacht :)^

Grüsse

h@erzcChen-x1


Huch ,hier gehts ja rund,

%-|

Habe mich sehr über eure Tipps gefreut.

Zu meiner Bioklappe:mein Arzt meint ,ich solle die Bioklappe nehmen weil sie leiser ist.

:-/ momentan bin ich mit meinem Wissen und Befinden doch sehr auf mich allein gestellt.

Kann mir jemand sagen ob die Schweißausbrüche mit Beklemmungen (Summen,Kribbeln)in Armen und Beinen zum

Krankheitsbild gehört. ???

ciao *:)

CKSX_;37


@herzchen

Kann mir jemand sagen ob die Schweißausbrüche mit Beklemmungen (Summen,Kribbeln) in Armen und Beinen zum

Krankheitsbild gehört.

Das weiss ich leider nicht. Ich hatte zum Schluss eine Insuffizienz III. Grades und fühlte mich trotzdem sehr wohl. Hätte mein Hausarzt nicht zufälligerweise ein komisches Geräusch am Herz festgestellt, wäre meine Insuffizienz evtl. unentdeckt geblieben. Die Ursache war aber eindeutig ein Geburtsfehler.

Bioklappe vs. Kunstklappe:

Den Entscheid Deines Arztes, dass Du eine Bioklappe nehmen sollst, nur weil sie leiser ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Kunstklappe:

-Klicken ist zu hören, aber nicht schlimm. Gewöhnungssache!

-Haltbarkeit mind. 30-50 J., eher aber über 50 Jahre, d.h. 1x OP

-tägl. Gerinnungshemmer einnehmen = grösster Nachteil

Bioklappe:

-unhörbar

-schneller Verschleiss, Haltbarkeit max. 15 Jahre = grosser Nachteil!

-kein Gerinnungshemmer nötig

Auf das Risiko und die evtl. Komplikationen hin, möchte ich persönl., wenn immer möglich, keine 2. oder 3. OP diesbezüglich machen wollen. Immerhin wird Dein Herz bei der Aortenklappen-OP stillgelegt...es schlägt also nicht mehr...denn es muss aufgeschnitten werden. Es geht also wirklich ans Innerste! Und deine Lungenflügel werden vorher zusammengelegt und beiseite geschoben.

Gruss, Uwe

w#owax2


Bestätigung

Hallo herzchen-1,

ich möchte Uwes Ausführungen nur bestätigen. Der einzige Nachteil ist wirklich die Einnahme von Marcumar. Daran gewöhnt man sich aber auch; wenn man seine Blutgerinnung mit einem Gerät selber misst, ist man auch unabhängig von Ärzten. Deine Symptome "Schweißausbruch, Kribbeln" würde ich eher auf die Psyche schieben als auf körperliche Gründe. Ein guter Informationsstand bruhigt auch, deshalb würde ich dir noch einmal gern das Forum [[http://www.die-herzklappe.de]] "ans Herz legen".

Du wirst das schon schaffen - wie Tausende vor dir auch!

Gruß, Wolfgang

h^erz/chenx-1


Vielen Dank an alle,

@:)

habe mich kurz in dem Forum die [[http://www.Herzklappe.de]] umgesehen.

Sehr interessant,hier bekomme ich sicher auch noch gute Tipps.

Danke .....und ersteinmal ciao *:)

amntoxi'ne1x01


Ich bin jetzt 52 und habe seit 9 Jahren eine künstlich Aortenklappe.

Die Einnahme von Markumar ist ein kleiner Nachteil bei der künstlichen Klappe.

Aber wegen der Geräusche das Risiko einer oder vielleicht zwei Operationen auf sich zu nehmen, ich habe es nicht gemacht und würde mich auch immer wieder für eine künstlich entscheiden.

Meine Frau findet es sogar beruhigend, wenn sie in meinen Armen liegt und dieses leise "klappern" hört.

Ich selber muß mich sehr darauf konzentrieren um das Geräusch zu hören.

Ich kann auch nur ein zu einer Reha raten, dort sind Spezialisten

die bei allen auftretenden Problemen helfen, Tips für das weitere Leben mit der künstlichen Klappe geben( Selbstkontrolle Blutgerinnung, Sporttips, Autogenes Training und vieles mehr) und man lernt viele nette Leute kennen. Ich war in der Reha in Bad Berleburg und habe eigentlich durch die älteren Patienten eher Mut gewonnen und gute Vorbilder gehabt.

Wichtig empfand ich auch die physiologische Betreuung, da bei sehr vielen durch den Eingriff ein Tief auftritt aus dem man eventuell ohne Hilfe von Profis nicht ohne sehr langsam herauskommt.

Ich habe Sie in anspruch genommen:

Ich wünsche Dir alles Gute zu deiner OP.

Das Leben danach ist wie ein neuer Anfang.

Gruß Antoine

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH