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Blutdruck: Wann hoch, wann niedrig, was ist Blutdruck überhaupt?

pcraxxa hat geantwortet


@ Sterngesicht

Ich denke nicht, dass deine Symptome von deinem Blutdruck kommen. Peps könnte schon recht haben, mit der Schilddrüse.

c_haxp hat geantwortet


...dann hab ich noch ne frage...die diastole und systole scheinen nicht voneinander abzuhängen...was beeinflusst diese werte ??? einer hat eben die 100/61 und bei wem anderes sieht das wieder ganz anders aus...ich hatte 108/45 (warum is der untere wert verhältnismäßig tiefer?) *:)

p?raxa hat geantwortet


Die Werte hängen schon voneinander ab.

Bei sehr hohen systolischen Werten, ist die Diastole auch oft erhöht, zumindest dann, wenn der Hochdruck krankhaft ist. Bei einem gesunden Blutdruck, steigt die Systole bei Anstrengung zwar auch an, aber die Diastole steigt nicht, bzw. nur sehr gering.

Bei einem niedrigen Blutdruck, ist die Diastole, auch sehr oft niedrig.

Die Systole steigt zb. an, wenn die Elastizität der herznahen Blutgefäße, wie zb. der Aorta, nachlässt. Dadurch wird der Druck, der durch das Pumpen des Herzens entsteht, nicht mehr richtig kompensiert und der Blutdruck steigt. Dies alleine hat aber noch keinen Einfluss auf die Diastole.

Die Diastole ist ja der Wert, welche bei der "Erschlaffung" des Herzmuskels gemessen wird, also quasi der Mindestdruck, der immer in den Adern vorhanden ist. Dieser Wert ist immer gleich, da ja auch immer die selbe Menge an Blut im Körper ist.

Der "Standarddruck" ändert sich allerdings dann, wenn der Widerstand in Gefäßen zu hoch wird, zb. durch Ablagerungen in den Adern. Es ist immer noch die selbe Menge Blut im Kreislaufsystem, es hat aber weniger Platz, da die Adern durch die Ablagerungen an Elastizität verlieren, sich dadurch nicht mehr vernünftig ausdehnen können und der Druck steigt.

Umgekehrt sinkt die Diastole, zb. bei starken Blutungen, da nun ja weniger Blut in den Gefäßen vorhanden ist.

Bei sehr elastischen Adern ist die Diastole auch niedrig, die Systole ist dann allerdings auch niedrig.

....ich hatte 108/45

Das ist schon ziemlich niedrig. Als Anhaltspunkt kann man den mittlere arteriellen Blutdruck nehmen, welche mindestens um die 70 liegen sollte. Bei dir wären es rund 66 mmHg.

MAD = Diastolischer Druck + 1/3 (Systolischer Druck – Diastolischer Druck), also:

45+21=66

Solange du dich aber dabei noch wohl fühlst, ist das OK. Zumindest kannst du davon ausgehen, dass deine Adern in einem guten Zustand sind. ;-)

cVhap hat geantwortet


wieder was gelernt...danke für die tolle, ausführliche antwort! :-)

den blutdruck hatte ich nur im kh (wurde jede stunde gemessen und blieb über stunden so niedrig....da gings mir auch echt nich gut).

normalerweise hab ich etwa 100-115/65-70 ;-)

p^rzaxa hat geantwortet


normalerweise hab ich etwa 100-115/65-70 ;-)

Das sind doch perfekte Werte, nicht zu hoch und nicht allzu zu niedrig.

Damit kannst du 100 Jahre werden. :-D

cJh5amp hat geantwortet


echt? juhuu, ich meld mich dann, wenn ich 100 geworden bin ;-D ;-D

c-hap hat geantwortet


...und menschen mit niedrigem blutdruck haben einen tieferen puls als menschen mit hohem blutdruck?! (ich hoffe ich nerv nich... :=o )

p+rxaxa hat geantwortet


Nein, dass kann man so nicht sagen.

Menschen mit niedrigen BD können auch hohe Pulswerte haben und Menschen mit hohem BD, eine niedrige Herzfrequenz.

Die Herzfrequenz wird in erste Linie von dem Sinusknoten im Herzen gesteuert und dieser reagiert unabhängig vom Blutdruck.

Bei sehr niedrigen BD kann das Gehirn allerdings "befehlen", den Puls zu beschleunigen um die Blutversorgung, des Körpers zu gewährleisten. Bei sehr hohen BD, ist auch eine Senkung des Pulses möglich.

Diese "Befehle" werden durch Rezeptoren in der Halsschlagader ausgelöst, dem sogenannten, Karotissinus.

Bei "Fehlermeldungen", durch den Karotissinus (zb. durch Ablagerungen in den Adern), kann es schlimmstenfalls zum Herzstillstand kommen.

Im "Extremfall" ist es also eher umgekehrt, ein niedriger BD erhöht den Puls und ein hoher BD verringert die Herzfrequenz.

Nun muss man natürlich auch den Grund für einen zu hohen BD mit einbeziehen. Sind verschlossene Adern für den erhöhten BD verantwortlich, dann macht es für den Körper, natürlich wenig Sinn , den Puls zu senken. Um die Versorgung des Körpers weiterhin aufrecht zu erhalten, wird der Puls dann ansteigen.

Genau so wenig macht es Sinn, den Puls zu erhöhen, wenn zb., bei einem BD von 90/60, der Körper noch ausreichend versorgt wird.

Eine allgemein gültige Regel, gibt es also nicht. Das Verhältnis von Puls und BD, wird sich immer individuell auf die Situation anpassen.

cZhap hat geantwortet


alles klar! :-)

SOternCgesxicht hat geantwortet


Ich habe heute 118/78 und Puls 107

Ich habe Probleme mit meinem Puls, meiner

Meinung nach ist der immer sehr schnell. Auch

wenn ich am Hals fühle pumpt mein Herz sehr schnell.

Mein Arzt sagte jedoch ich hätte nichts am Herz, nach

EKG und Belastungs EKG meinte er ich wäre nur untrainiert

und soll mehr Sport machen. Zeitlich komme ich aber zu selten

dazu aufgrund der momentanen Berufung. Habe auch oft kalte

Hände und Füße. Was soll man dazu sagen? ;-D

pfepxs hat geantwortet


@ Sterngesicht

Sorry ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber wurde deine SD schon mal überprüft? Schwitzen und schneller Puls können nämlich auch daher kommen.

BRonni1e87 hat geantwortet


Ich musste erst letztens ein 24h-Blutdruckmessgerät tragen.

war ganz schön nervig das Teil, vorallem in der Nacht. :(v

Lg Bonnie87 *:)

p\epxs hat geantwortet


@ Bonnie87

In letzter Zeit schwitze ich auch oft, %-| vorallem wenn ich von draußen (wo es mir angenehm vorkommt) nach drinnen gehe, egal ob U-Bahn, Arzt, Hausflur,...

Mir kommt es vor (was wahrscheinlich auch so ist), dass ich wie eine Tomate anlaufe, glüht förmlich sogar vom Gefühl. :-(

Manchmal fröstel ich auch ein wenig unterwegs (habe eine dünne Jacke an), dann ist es voll schlimm wenn ich die Jacke nicht sofort noch ausziehe. :(v

Wie schauts mit der Schilddrüse aus ? Wurde die schon mal überprüft, hört sich evtl. nach Überfunkton an.

B*o~nnixe87 hat geantwortet


Ja beim Hausarzt nahm sie Blut ab und ermittelte den TSH der war soweit ich mich errinere bei 3,19.

Sie schickte mich dann zu einen Endokrinologen um mich da mal durchschecken zu lassen.

Nicht wegen den TSH, sondern wegen dem an diesen Tag zu hohen BD und anderes. Nebenbei meinte sie noch ich soll mal 24h BD messen lassen. Als ich beim Endo war, erzählte ich mal wieder meine Problemchen und er machte ein Ultraschall meiner SD. Über die Größe sagte er nichts, er meinte nur das ich links einen kleinen Knoten hätte. Zum testen nahm er mir dann auch nochmal Blut ab.

Den Befund und so schickte er dann zu meiner HÄ.

Sie meinte dann widerum, das meine SD-Werte normal wären und ich nur in einem halben Jahr zur Szintigrafie zum Endo gehen sollte. :-/

Zum erhöhten BD sagte er nichts, habe ich glaube ich wie so oft vergessen zu erwähnen, aber es stand auf dem Überweisungsschein drauf.

Dazu meinte meine HÄ, dass er eigentlich mal die Nebennieren oder so kontrollieren sollte.

Sie wollte glaube ich mit ihm sprechen.

Sollte dann halt von Donnerstag früh zu Freitag früh BD messen lassen (24h), da sie mir vorher vergessen hatte ein Termin zu geben.

Zum BD meinte sie noch es könnte auch sowas wie ein Weißkittelsyndrom sein.

Naja muss dann zur HÄ an diesen Dienstag hin zur Auswertung und so.

Danach habe ich noch einen Termin bei der Physiotherapie (Handgelenk) und gleich danach bei meiner Neurologin zur Auswertung meines EEGs und so.

Mal schauen was dabei alles rauskommt. %-|

Lg Bonnie87 *:)

p]eps hat geantwortet


ermittelte den TSH der war soweit ich mich errinere bei 3,19.

Der TSH ist zu hoch .... 2,5 ist der obere Grenzwert den ich kenne ...... du hast also eine SD-UF.

Schreib doch dann mal was im Brief vom Endo stand. Am besten machst du einen Faden im Stoffwechselforum [[http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/]] auf und stellst da deine Befund ein.

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