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Blutdruck: Wann hoch, wann niedrig, was ist Blutdruck überhaupt?

CXhizzxo hat geantwortet


Hallo,

da mir seit ein paar Tagen Abends immer ziemlich schwindelig wird und ich mich richtig schwach und müde fühle habe ich mir mal ein Blutdruckmessgerät zugelegt. Jetzt habe ich ein paar mal gemessen und muss feststellen, dass meine Blutdruckamplitude zwischen 19 und 26 liegt... Durchschnittsblutdruck ist ca. 95/72. Jetzt habe ich gelesen, dass eine niedrige Blutdruckamplitude auf eine Aortenklappenstenose hinweisen soll... ich habe seit Geburt Fallotsche Tetralogie und war das letzte mal vor 2 Jahren beim Kardiologen zum Komplett-Check und da war auch alles soweit in Ordnung (wies bei meiner Krankheit eben in Ordnung sein kann). Damals hatte ich noch eine BD-Amplitude von knapp 40 im Durchschnitt beim 24h-Blutdruckmessen. Kann sich eine Aortenklappenstenose so schnell entwickeln (2 Jahre) und dann von jetzt auf gleich mit Schwindel und Schwäche einhergehen? Ich habe übrigens KEINE Probleme bei Belastung. Kann den ganzen Tag ganz normal alles machen (außer ich denke dran, dann fühl ich mich auch schwach und müde) nur Abends gehts dann halt los mit Schwindel und Schwäche... Muss ich mir Sorgen machen?

Cbh izzxo hat geantwortet


PS: Puls ist nicht erhöht. Liegt zwischen 63 und 70.

C&ha-Txu hat geantwortet


Kann sich eine Aortenklappenstenose so schnell entwickeln (2 Jahre) und dann von jetzt auf gleich mit Schwindel und Schwäche einhergehen?

Ja, kann.

Gruss

Cha-Tu

NQaturZheiSlk5üns%tler hat geantwortet


Wie messe ich mit einem digitalen Blutdruckmessgerät den Blutdruck richtig?

Am linken oder am rechten Handgelenk?

Elbogen auf einen Tisch abstützen und Meßgerät in Herzhöhe?

GGourmxeta hat geantwortet


Wer bestimmt ab welchem Wert der RR zu hoch ist?

Als ich meine Ausbildung machte galt die Faustregel für den systolischen Druck Lebensalter+100, aber nicht höher als 160. Die Diastole sollte 90 nicht überschreiten. Nun hat man plötzlich mit 140 schon Bluthochdruck. Ich komme nicht um den Verdacht, dass da die Pharmaindustrie ihre Hände mit im Spiel hat, die natürlich ihre diversen Präparate gegen "Bluthochdruck" verkaufen möchte. Dazu gab es übrigens auch in diversen Zeitschriften und im TV durchaus kritische Berichte.

Bekannt auch das Weißkittelsyndrom, wo bei Patienten vor lauter Aufregung der RR nach oben schnellt, obwohl sie in Normalsituationen einen völlig normalen, nicht behandlungsbedürftigen Druck haben.

pjraxxa hat geantwortet


Am linken oder am rechten Handgelenk?

Eigentlich egal, wichtig ist nur, dass immer auf der selben Seite gemessen wird.

Elbogen auf einen Tisch abstützen und Meßgerät in Herzhöhe?

Ja.

Als ich meine Ausbildung machte galt die Faustregel für den systolischen Druck Lebensalter+100, aber nicht höher als 160.

Hat sich eigentlich nichts geändert.

Bei Werten ab 140/90 bis 159/99 spricht man von leichten Bluthochdruck, welcher aber nicht wirklich behandlungsbedürftig ist, zumindest nicht mit Tabletten.

Oft genügt hier ein gesünderer Lebenswandel.

GVou+rmSeta hat geantwortet


Hat sich eigentlich nichts geändert

Aus dem Eingangsthread:

Bluthochdruck besteht erst, wenn man nach mehreren Messungen immer einen Blutdruck über 140/90 hat.

Und den hat man beim Arzt schnell. :-/ Und ich kenne genug Menschen die medikamentös behandelt werden und sich mit ewigen Messungen total verrückt machen. Ist es nicht auch so, dass die gefürchteten Folgeerkrankungen wir z.B. Schlaganfall in den letzten Jahren eher zu- als abgenommen haben?

CJhAizxzo hat geantwortet


Ja, kann.

Gruss

Cha-Tu

Wäre aber im EKG erkennbar, oder?

Ist es nicht auch so, dass die gefürchteten Folgeerkrankungen wir z.B. Schlaganfall in den letzten Jahren eher zu- als abgenommen haben?

Das würde ich allerdings nicht auf Medikamente schieben. Wir leben nun mal in einer hektischen, schnelllebigen Zeit und da zollt man eben irgendwann Tribut wenn man sich keine ausreichenenden Pausen gönnt. Ebenso ist Nikotin und Alkohol nach wie vor fest in unserer Gesellschaft verankert und die Leute fangen immer früher damit an. Das wären für mich die Hauptgründe, warum es mehr Schlafanfälle und Herzinfarkte gibt, aber bestimmt nicht Medikamente gegen Bluthochdruck!

7>7)erg;reis hat geantwortet


Vielleicht sollte man mal unterscheiden zwischen Ruhe und Belastungs und 24 h EKG ;-)

Ich vertraue dem Arzt nicht mehr wenn im Ruhe EKG alles ok ist. Das heißt eigentlich nicht viel.

Und selbst nach der 1001. Untersuchung kann man zu den 2% gehören die eben doch was haben.

C?hizxzo hat geantwortet


Also ich denke, wenn man eine Aortenklappenstenose hat wäre die wohl auch im Ruhe-EKG erkennbar (sofern sie überhaupt in irgendeinem EKG erkennbar ist).

7d7er|grei"s hat geantwortet


das mag sein...nur würde ich generell aufpassen zu sagen : Das ist erkennbar und dann hat man das. Viele Sachen sind erkennbar werden aber eben nicht erkannt. Es ging mir nicht um die Aortenklappenstenose.

Cohizxzo hat geantwortet


Ok, klang grade so. Gebe dir da schon zum Teil Recht, habe allerdings soviel Vertrauen in meine Ärzte, dass sie sich mich weiter untersuchen / überweisen sofern irgendwas auch nur minimal von der Norm abweicht...

7.7erxgreis hat geantwortet


Darf ich mal kurz auf mich hinweisen: Ruhe EKG war absolut gar nix. Beim Belastungs EKg dann der Kollaps. Jetzt hab ich nen Schrittmacher. Ich wollte damit nur sagen: Jede Technik für seinen Zweck nur drauf verlassen ist nicht, nur das Ausschlussverfahren zählt.

C6hizxzo hat geantwortet


Was hast du denn wenn ich fragen darf?

7E7er_grexis hat geantwortet


;-D wenn ich das genau wüßte ;-D

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