» »

Stechen im Brustkorb: Diagnose Herzklappeninsuffizienz

k)am1ikxaze


Hab doch gesagt, dass alles gut geht ;-) :)^

M"iss BY<ou lx3


Wurde sie etwa tracheotomiert ? :-o

Bei uns auf Station werden Tracheotomien erst nach frühestens 7 Beatmungstagen durchgeführt.

cVlaudi37/ ex [claxudi36


Hallo Yakumo,

es dauert zwar noch ein wenig, bis du das hier selber liest, aber es geht aufwärts.

Ich wusste ,du schaffst es. Man du hast aber auch einen tollen Freund, der so zu dir hält.

Jetzt schau nach vorne, es wird alles gut werden.

Weiterhin viel Kraft.

LG Claudia :)* @:) :)* @:)

UewOe_D


Hallo

Sorry, ich habe den Thread erst heute gelesen.

Und wenn ich das hier lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln

1. man macht keine Herzklappen-OP bei einer möglichen (bakteriellen) Infektion / Erkältung / Grippe !!!

2. eine Herzklappen-OP kann ist 99% aller Fälle nie dringend, also keinen Not-OP, kann also aufgeschoben werden. Es gibt genug Medis, die auch ärgere Symptome einer Aorten-Insuffizienz IV Grades lindern (Atemnot, Rhythmusstörungen u.a.)

3. man muss sich vor so einer OP auch selbst über die Risiken und Vorbereitungen informieren, und auch den Mut haben, den Ärzten zu sagen, dass man sich nicht fit für eine OP fühlt (denn auch im Kopf muss man dafür bereit sein)

Ich habe selber seit knapp 4 Jahren eine Kunstklappe und weiss, von was ich rede. Ich hatte auch eine Insuffzienz IV. Grades.

Ich war vor der OP allerdings (körperlich) topfit und war 5 Tage nach der OP wieder zu Hause. Aufstehen musste ich schon am 1.Tag nach der OP, trotz der Wundschmerzen am aufgesägten Brustbereich.

Ich lag im 11.Stock (!) bei uns im Stadtspital Zürich und bin schon 2.Tag zu Fuss die Treppe runter in den Park "geschlurft" (laufen konnte man dem nicht sagen ;-D) und später auch wieder hoch. Ich hatte den totalen Wille, möglichst schnell wieder so fit zu werden wie vor der OP.

Auf die Reha habe ich verzichtet. Ich war lieber zu Hause, bin mit den Kindern spazieren oder in den Wald gegangen oder habe im Garten gearbeitet (es war Frühling 2003).

4 Wochen nach der OP war ich soweit, dass ich wieder meinem Lieblingshobby, dem Bergsteigen und dem Mineraliensuchen, nachgehen konnte und 1000m Höhenunterschied schaffte. Nach 8 Wochen erklomm ich wieder den ersten 3000er.

Wenn aber die Ärzte "pfuschen", dann ist es schon heavy.

Und ich denke, das war ein Pfusch (wenigstens nach dem Thread hier zu urteilen).

Kopf hoch, das wird wieder! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

PS: bin jetzt 41 (bei der OP also 38), und nehme seither Marcoumar.

Gruss und gute Besserung

C@h ax-Tu


Hallo, Uwe,

der Allgemein-Zustand von Yakumo war derart schlecht, dass dringendst operiert werden musste, da vermutlich Bakterien ihre Herzklappe zerstört hatten. Dass man sie allerdings im Zustand einer akuten Erkältung operiert hat, fand ich auch ziemlich seltsam, von so etwas habe ich noch nie gehört oder gelesen. Das war meiner Meinung nach in der Tat etwas fragwürdig (wobei ich nicht weiss, wie schlimm der Zustand wirklich war), die Schnelligkeit der OP schien mir aber bei allem, was ich darüber weiss, durchaus geboten.

Aber danke für Deinen Bericht, so etwas macht Mut, und zeigt verunsicherten Lesern dieses Threads, dass es auch anders laufen kann.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

Umwce _D


Frage:

Woher stammen die Bakterien an der Herzklappe?

Lag bereits eine Endokarditis vor?

Ok, bin kein Arzt, kann das so nicht beurteilen. Aber bei einer Infektion + einer (schweren) Erkältung eine OP durch zu führen, ist nicht ganz risikolos.

Aber wenn es notfallmässig war, also nur Stunden entscheiden, dann musste es wohl sein...

Gruss und gute Besserung

C.ha-xTu


Hallo, Uwe,

Yakumo hatte in den Monaten vorher diverse Anginen, und 8 Wochen vorher wurden ihr die Mandeln entfernt. Alles andere wäre Mutmassung, vielleicht äussert sie sich irgendwann selbst mal dazu, sofern sie noch Interesse daran hat.

Alles Gute,

Cha-Tu

A<mare na Kisqchxe


Sie hatte schon nach der Tonsillenentfernung im Krankenhaus eine Lungenentzündung....ich denke, dass das vielleicht ziemlich agressive Bakterien waren.

Weißt du Uwe, es ist schön, dass es dir heute so gut geht, ich hoffe das bleibt auch für immer so und ich hoffe Yakumo geht es auch bald wieder gut.

Aber ich muss dir leider auch sagen, dass wir oftmals im Leben in Situationen kommen, mit denen wir einfach überfordert sind und aus lauter Verzweiflung vielleicht nicht genug Infos darüber sammeln - oder vielleicht keine mehr Zeit dazu haben. Hinterher ist man vielleicht immer schlauer und sagt, man hätte das so machen sollen, oder da hingehen sollen. Aber sei doch etwas nachsichtig, immerhin wissen wir nicht 100% was los war und ich kann mir vorstellen, dass ich, falls ich mit 19 so eine Diagnose bekommen hätte, völlig unter Shock gestanden hätte und damit mit Sicherheit total überfordert gewesen wäre.

Man ist dann sicher froh, wenn man Hilfe bekommt, egal wie....

C\ha-Txu


So. Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass Yakumo wieder selbständig atmet, ohne Gerät. Sie ist auch bei Bewusstsein und ihre Genesung macht von Tag zu Tag Fortschritte. Endlich...

Gruss

Cha-Tu

c8laudiv37 Tex clauxdi36


:)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

m[auseb|acks


Eine schöne Nachricht, ich freue mich!

Jetzt weiter in kleinen Schritten....auch kleine Schritte bringen einen dem Ziel näher.

RUisMi x5


Welch eine dramatische Geschichte, die mich tief bewegt.

Ein guter Bekannter von mir, musste sich gerade einer Aorta OP (sie war über 6 cm im Durchmesser) unterziehen. Er wurde in München in der Herzklinik operiert und ich habe noch keine Information wie es ihm geht. Er hatte jedoch auch verständlicherweise unendlich große Angst. Dies nur nebenbei, denn es war der Grund, warum ich diese Beiträge gelesen habe.

Nun zu mir, ich bin männlich und mit inzwischen fast 44 Jahren wohl auch recht erwachsen. Dennoch werde ich gerade von meinen Gefühlen, die so beim lesen entstehen völlig überwältigt.

Ich sitze hier, lese die dramatische Geschichte von Yakumo und erfahre eine unglaublich intensive "virtuelle Solidarität" und eine Loyalität zwischen Menschen von denen sich die meisten nicht mal persönlich kennen.

Und ich glaube es kaum, es tropfen Tränen auf meine Tastatur, die ganze Sache berührt mich so dermaßen tief, dass ich von mir selbst absolut überrascht bin.

Dass es Yakumo nun endlich besser geht, ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Ich bin weder Kirchgänger, noch ein sehr religiöser Mensch - aber ich hatte teilweise bei euren Beiträgen das echte Gefühl "ich kann Gott spüren". Und ich glaube, dass all Eure Emotionen, guten Wünsche, Gedanken und vielleicht auch Gebete (in welcher Form auch immer) Yakumo gut tun.

Ich wünsche Yakumo, ihrem Freund und euch allen ein glückliches, gesundes, langes und zufriedenes Leben.

Liebe Grüße

Bebeer

Y`äsFi


das sind ja endlich mal schöne NAchrichten!! Ich wünsche weiterhin gute Besserung, Kraft und Geduld...weiterso Yakumo, du schafft das :)* :)^

C,ha-Txu


Hallo, Bebeer,

Deine Anteilnahme berührt mich sehr. Ich bin sicher, dass Yakumo sich sehr freuen wird, wird sie das (hoffentlich bald) lesen wird.

Viele Grüsse

Cha-Tu

dganiRelax333


von mir auch wieder die aller besten Wünsche :)* :)* :)* :)* :)*

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH