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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

Vmidgji


Ich warte ab, weil mein VHF bis jetzt immer von selbst aufgehört hat, auch wenn es manchmal Tage gedauert hat. Allerdings nehme ich Waran, einen Gerinnungshemmer, so dass die Gefahr eines Schlaganfalls nicht so groß ist. Du solltest das eigentlich mit deinem Arzt diskutieren, denn nur er kann die Risiken bei dir einschätzen (u.a. abhängig von deinem Alter und deiner sonstigen Gesundheit).

Ansonsten wünsche ich euch allen ein gutes herzgesundes Neues Jahr @:)

g-eb_i88


Hallo Gutes Neues !!!

Zurzeit gehts mir gut.

Wollte aber schon länger etwas teilen:

Immer wenn ich VHF habe (dann ca. 2 - 5 Tage durchgehend) habe ich keine einzige Blähung im Magen oder Bauch.

Wenn ich im Sinusrythmus bin - habe ich sehr sehr viele Blähungen hauptsächlich im Magen.

Seit ich OmniBiotic6 nehme - ist es mit den zittrigen Reizen von der Bauchgegend herauf, die ich immer vor dem VHF habe wirklich um einiges ruhiger geworden.

Gebi88

M Xone


@ Vidgi

Danke für deine Antwort.

Ein Gerinnungshemmer hab ich bisher noch nicht verordnet bekommen. Nur Flecainid und Bisoprolol.

Gerinnungshemmer wohl wegen den geringen Score nicht, bin nämlich erst ende 20.

Bekomm immer von den Ärzten gesagt wenn VHF dann ins KH, hat mich dennoch mal Interessiert wie die anderen das so handhaben.

Was ich aber bemerkt aber bzgl. mein VHF als Auslöser:

Bei mir ist es oft aufgetreten als ich Übermüdet war.

Wünsche euch auch allen ein hoffentlich entspanntes und ruhiges Jahr :)

E_hemalrigeBr Nutzer (#4&8898x1)


gebi888

genau das meine ich.

An den Darm denken!!!!

Grüsse

Enhemaligrer` Nutbzer (x#488981)


ich hab noch was vergessen, und nicht denken uaaaahhhh, ist das teuer!

ich bin mir sicher der eine oder andere kommt dadurch auf ganz andere erkenntnisse:

[Werbelink entfernt]

uSvjg41


Eine Frage an die Teilnehmer dieses Fadens, thematisch wurden derartige Dinge hier ja ab und an diskutiert:

Kann es möglich sein, dass sich das subjektive Wohlbefinden, vor allem was Herz(-Angst/Stolpern) angeht, bereits durch relativ moderates Übergewicht (5-10 kg zuviel) deutlich verschlechtert, durch die erwähnten Phänomene a) Druck des Bauchfetts auf die Hohlvene, b) Druck des Bauchfetts gegen das Zwerchfell und damit dieses gegen das Herz?

Mit dem Effekt, dass es sich "komisch" und irgendwie ungut anfühlt und stolpert und vor allem generell sehr intensiv spürbar ist. Bei mir scheint das so zu sein. Aber es geht da wirklich nur um wenige Kilo Unterschied. ist das dennoch denkbar?

Vnidg*i


Denkbar ist es schon, obwohl ich bei mir keinen Zusammenhang sehe. Ich war früher ziemlich schlank und hatte häufig Vorhofflimmern, jetzt habe ich einige Kilo mehr, aber es geht mir deswegen nicht schlechter, sondern besser. Ich führe es bei mir vor allem auf den Zwerchfellbruch bzw. Reflux zurück. Blähungen rufen bei mir kein VHF hervor.

Manche sagen aber, dass ihnen Abnehmen hilft. Was sagen die anderen?

Rka6iMd


Hallo liebe Leute,

ich will mal versuchen in Kurzform meine Geschichte und Erkenntnisse einzubringen. Also ich bin Jungunternehmer, habe mit 15 meine Firma gegründet und da es im Internet-Business war (also Server & Co.) war ich quasi 24 / 7 unter Strom und immer erreichbar und mit dem Blackberry verheiratet. Urlaub kannte ich nicht, maximal 3 Tage Ostsee im Jahr.

Als ich 29 war, kam dann der Tag X, wo sich mein Leben um 180 Grad drehte. Anfang des Jahres ist die halbe Familie verstorben, die Freundin ist ins Ausland gegangen, die Firma lief gerade auch nicht so toll und der letzte Akte war, dass Haus musste verkauft werden. Nachdem das Haus verkauft war, bin ich den nächsten Morgen aufgestanden hab gefrühstückt und plötzlich bekam ich übelstes Herzrasen, wobei jeder Herzschlag wie ein Boxer-Kick gegen die Brust war, rasend schnell, so dass man den Puls unmöglich fühlen konnte (VHF), hatte auch wie Atemnot und mir war uselig. Dazu kam wie ich dann später gelernt habe Hyperventilation bzw. eine Panikattacke, habe Arme und Beine kaum noch gespürt.

Das Endergebnis war Notaufnahme, keiner hat sich gekümmert, als ich komplett auf den Boden gesackt bin hat man mich ins Herzzentrum gebracht. Dort war ein recht cooler Arzt der nach einigen Untersuchungen ne Tavor aus dem Schrank geholt hat und ruck zuck waren meine Probleme vergessen. Ich merkte schon damals und fragte den Arzt auch, warum so wahnsinnig viel Luft aus dem Magen kommt, doch der zuckte nur, weiß man nicht ... wurde entlassen mit dem Hinweis, wenn sowas ist, soll ich spazieren gehen.

Den Tag drauf ging es mir immer dreckiger, hatte immer so ein Aufstoßen, was ich schon vorher hatte, aber dem nie Beachtung geschenkt habe. Es folgte ein Ärzte Marathon, vom Neurologen bis zum Kardiologen, Magenspiegelung und alles was geht. Immer sagte man mir, ich sei top gesund und am Ende stempelte man mich als Psycho ab mit somatoformen Störungen bzw. Burn Out. Verzweifelt wie ich war, hab ich dann eine Psychotherapie begonnen, aber kam mir nach einem halben Jahr veräppelt vor. Ich betrieb selber Recherche und fand heraus, dass das alles vom Roemheld-Syndrom kommt und man mit Bauch-Atmung Erleichterung bekommt.

Zwischendrin immer wieder diese Herzattacken mit VHF und ich beobachtete auch immer wieder Dinge, die ich hier gelesen habe. Bei mir ist es besonders wenn ich mich a) nach vorne lehne oder b) in der Hocke bin, also wenn der Bauch Richtung Oberschenkel presst und dadurch die Gase im Darm hoch gedrückt werden.

Also pebbelte ich mich selber wieder auf vom Burnout, 3 Jahre später gings mir wieder halbswegs gut und dumm wie ich bin, verfiel ich in alte Muster, immer überall online und Energydrinks, dazu ungesunde Ernähung. Und dann vor wenigen Monaten bin ich in meiner Firma wieder mit VHF und diesem wahnsinnigen Herzrasen wo jeder Herzschlag wie ein Tritt in den Brustkorb ist zusammengebrochen. Wieder der Ärzte Marathon, wieder sagen alle ich sei gesund nur ein "Prof. Prof. Dr. Dr." war ein ganz schlauer, der wollte mir die Galle raus nehmen und meinte, dann hätte ich nie wieder Probleme mit dem Roemheld Syndrom und dem Herzrasen. Das ist das Übel als Privat-Patient ...

Um es auf den Punkt zu bringen, ich war verzweifelt, dass mir keiner helfen konnte und nur alle Geld geil waren (5 Minuten Ultraschall beim Kardiologen = 520 EUR). Ich hatte nichts zu verlieren und ging zu einem Heilpraktiker und der fand heraus, was sämtliche hoch studierten Professoren nicht schafften über Jahre, dass ich eine Nebennierenschwäche habe, genau genommen viel zu wenig Cortisol (damit kennt sich kaum ein Arzt in der BRD aus). Weiterhin hab ich zu viele E. Colis im Darm und eine Dünndarmfehlbesiedelung.

Und da kommen dann viele Aspekte zusammen, die Nahrung passiert den Magen und geht in den Dünndarm, fängt da schon an verdaut zu werden, was Gase entstehen lässt. Wegen der Nebennierenschwäche fehlen viele Hormone in ausreichender Menge, ergo arbeitet auch die Bauchspeicherdrüse nicht korrekt und der Kalium / Natrium Haushalt hängt schief, dass heißt dann, dass Fette im Darm gären und nun noch dazu kommt, dass zu viele E. Colis im Darm vorhanden sind (bei Kohlenhydraten = viel Gas; bei Eiweisen = viel biogene Amine die die Leber schädigen).

Naja und dann haben wir jede Menge Gase und bei der falschen oder ruckartigen Bewegung drücken Darm und Magen dann aufs Zwerchfell, dass Herz wehrt sich und dann geht der Sch.... los mit der Herzattacke. Ich hab dann auch immer wie einen Adrenalin Ausstoß am Solar Plexus, wenn da die Gase dran knallen.

Ich wurde jetzt 2 Monate mit diversen Probiotika Präparaten behandelt, der große Durchbruch ist noch nicht da. Was mir hilft bei einer Attacke, auf die linke Seite legen, durch Zufall habe ich bemerkt, dass Elektrolytgetränke super helfen, dazu ne dicke Lefax und eine Rennie und dann versuchen den ganzen Druck heraus zu rülpsen. Manchmal brauch ich noch ne halbe Tavor, wenn es ganz schlimm ist.

Ich hab gelesen, dass solche Attacken bzw. VHF von zu viel aber auch zu wenig Cortisol kommen kann, aber in meinem Fall merke ich wirklich, wenn ich den ganzen Magen Darm Bereich "entlüfte" das dann alles aufhört.

M!Xopne


Manche sagen aber, dass ihnen Abnehmen hilft. Was sagen die anderen?

Sehe ich eher im Gegenteiligem, ich hatte meistens meine VHF Episoden als ich sehr Schlank und Trainiert war (60-62kg). Bei ~70 hab ich weniger VHF.

Ich halt es für mich gesehen ausgeschloßen dass VHF etwas mit Ernährung bzw. Magenprobleme zutun hat. Mir hat offengestanden auch noch nie ein Kardiologe gesagt dass es damit was zutun haben könnte, auch hat kein Arzt mir gesagt "Ernährung so und so" ..

Vielmehr höre ich immer dass VHF nen großes Rätsel ist und in meinem speziellen Fall das Herz so Unschuldig wirkt, man würd es gar nichts böses zutrauen wenn man die ganzen Aufzeichnungen nicht hätte die gegenteiliges behaupten.

@ Raid

Untersuchungen werden nunmal nicht nach Minuten abgerechnet, 5 Minuten Ultraschall ist völlig normal und reichen bei nem Fähigen Arzt absolut aus.

Hat jetzt weniger mit Geldgeilheit zutun, wieviel Zeit sich nen Arzt für den Patienten nimmt hat mehr mit Sympathie und Zeitdruck zutun als vom Versicherungsstatus.

IAtzyB$itzy:Spi(der8x9


Guten Morgen,

ich hätte da mal 'ne Frage:

Wie kann sich mein Arzt, obwohl er nie ein EKG davon sah, eigentlich so sicher sein, dass mein immer wieder auftretendes Herzrasen mit Frequenzen um die 180 Schläge in der Minute nicht von den Kammern ausgeht? Es sich also nicht um ventrikuläre Tachykardien handelt? Gibt es da bestimmte Hinweise während einer tachykarden Episode für? Bestimmte Symptome? Oder ist er einfach nur optimistisch?

Ich bin abgesehen von diesen Anfällen übrigens herzgesund, ist er sich deswegen evtl. so sicher? Darf er das denn überhaupt?

g8ebix88


@ Raid

Unglaublich - hab mich so mit deinem Beitrag identifiziert !

Halt uns bitte am Laufenden mit dem Probiotika.

Seit bei mir VHF festgestellt wurde - komme ich ausschließlich durch

Blähungen und die damit verbundenen "zittrigen" Reize von der Bauchgegend aus

dem Sinusrythmus.

Darf ich noch fragen wann du die Elektrolytgetränke zu dir nimmst ? Während einem Anfall oder

davor, oder um einen Anfall zu verhindern ? Oder um wieder zurück in den Rythmus zu kommen ?

gebi88

Eahemalig0eru Nutz~er (#46y9x485)


ItzyBitzySpider89

Ich bin abgesehen von diesen Anfällen übrigens herzgesund,

Du bist komplett herzgesund. Diese Anfälle haben nix mit einer Herzerkrankung zu tun. Sie sind in Deinem Fall wohl eher psychisch bedingt.

Darf er das denn überhaupt?

natürlich darf er das

M9XLone


@ spider

Gibt es da bestimmte Hinweise während einer tachykarden Episode für? Bestimmte Symptome? Oder ist er einfach nur optimistisch?

Aufgrund Optimismus äußert er sicher nicht das keine Gefahr besteht.

Du schreibst du bist Herzgesund, um dies Attestiert zubekommen hast du sicher paar Untersuchungen wie Herzecho, Belastungs EKG und co. bekommen.

Das gibt schon nen Eindruck wieder, besonders weil langfristige Tachykardien wenn sie bösartig sind auch Spuren hinterlassen.

Bei Tachykardien kommt es auch darauf an wielang sie anhalten, wie stark sie sind, wie ruhig man dabei bleibt ..

Deine Tachykardie kann auch einfach nen Puls von 120 haben, durchs Messen und unterbewusste Angst kann der mal flott auf 180 ansteigen aber das bleibt meistens nur kurz.

Darf er das denn überhaupt?

Ja, wenn aber was passiert und es erwiesen wird das er es hätte bemerken müssen kann er auch haftbar gemacht werden.

uMvg4x1


@ Raid

Das mit der Niere.. also "Nebennierenerschöpfung" aufgrund von viel zu viel Cortisol-Ausschüttung über längere Zeit (aufgrund von Dauerstreß) mit der Folge von "Nebennieren-Burnout" und entsprechend einem Cortisol-Mangel ist ein beliebtes und nicht unumstrittenes Krankheitsbild, welches ausschließlich in der Heilpraktikerszene beschrieben wird. Die Schulmedizin hat nichts derartiges zu berichten. Ich wage nich zu sage, ob das nun stimmt oder nicht.

Ansonsten scheinst Du den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Nur Du kannst Dir selber helfen, indem Du das hier

und dumm wie ich bin, verfiel ich in alte Muster, immer überall online und Energydrinks, dazu ungesunde Ernähung.

nicht mehr tust.

Ich kenn das selber, man fällt abrupt relativ tief in Angst und Panik und beänstigende Symptome und dann dauert es monatelang bis man wieder fit ist und wenn man sich dann wieder "wie früher" verhält, ist man relativ schnell wieder unten, und muss wieder monatelang mühsam..

IQtzyB2it;zyS%pider8x9


[quote]Du schreibst du bist Herzgesund, um dies Attestiert zubekommen hast du sicher paar Untersuchungen wie Herzecho, Belastungs EKG und co. bekommen.[/quote]

Ja und da war abgesehen von einer leichten Mitralklappeninsuffizienz im Echo alles in Ordnung.

[quote]Bei Tachykardien kommt es auch darauf an wielang sie anhalten, wie stark sie sind, wie ruhig man dabei bleibt ..[/quote]

Während einer solchen Tachykardie geht es mir eigentlich gut, habe weder Angst noch Panik, nur das Herz rast wie verrückt und wenn es mal etwas länger dauert (bis zu 1 Std.) wird mir etwas zittrig in den Beinen, aber sonst...

[quote]Deine Tachykardie kann auch einfach nen Puls von 120 haben, durchs Messen und unterbewusste Angst kann der mal flott auf 180 ansteigen aber das bleibt meistens nur kurz.[/quote]

Ich war während einer solchen Tachykardie mal an einem EKG in der Notaufnahme, da lag die Frequenz zwar durchschnittlich bei 150, ging aber auch mal auf bis zu 180 hoch. Im Bericht an meinen Hausarzt stand trotzdem "nur" 150 Schläge in der Minute... Also kommt es wohl nicht auf das Maximum, sondern den Durchschnitt an, wie du schon sagst...

Ausgelöst, da sind sich alle Ärzte inzwischen einig, werden/wurden die Tachykardien übrigens durch einen zu niedrigen Kaliumspiegel (2,9), wogegen ich inzwischen aber Kalinor verschrieben bekomme.

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