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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

M$a\ykce19x56


Hallo liebe Forumsteilnehmer,

ich finde es so toll, dass in diesem Teil des Forums seit Jahren so aktiv diskutiert und beraten wird. Ich möchte mich gern unter euch einreihen.

HRS habe ich schon seit vielen Jahren. Sie traten 1985 bei der Geburt meines Sohnes auf. Damals war ich 29 Jahre alt. Seit 2003 kamen sie öfter und die Abstände zwischen den Attacken wurden kürzer. Damals nannten die Ärzte diese Störung paroxysmale Tachykardie. Zur Behandlung gab es Betablocker, die auch anschlugen. Inzwischen kommen die Attacken im wöchentlichen Abstand. Nach vielen vielen Arztbesuchen wurde im Dez. 2016 endlich einmal sichtbar, dass ich an Vorhofflimmern leide. Es setzt mir sehr zu, zumal die Episoden meist etliche Stunden dauern. Auch ich habe bei mir bemerkt, dass bestimmte Körperhaltungen wie zu rasches Aufstehen, Bücken, seitliches Drehen des Oberkörpers, nach vorne gebeugtes Sitzen oder Anheben von Gegenständen VHF auslösen können. Meist setze ich mich dann sofort kerzengerade aufrecht hin und atme konzentriert. Dadurch lässt sich mancher Anfall verhindern. Auch Lachen, angeregtes Sprechen und falsches Atmen bringen mich oft in den Zustand des VHF. Bei bedrängenden oder aufregenden Situationen auf der Arbeit (bin Lehrerin an einer Grundschule) bekomme ich recht schnell VHF. Die Beobachtungen, dass die Attacken von der Hohlvene herrühren könnten, treffen auch bei mir zu. Doch warum kommen die Anfälle immer erst am 8. Tag? Vorher bücke, drehe ich mich doch auch! Und warum ausgerechnet im Urlaub noch öfter? Löst ein gewisser Anteil an Stress die Attacken aus? Urlaub ist bei uns zum Erholen da. Wir sind also keine Abenteurer und reisten bisher sehr gern. Doch allmählich vergeht mir jegliche Ferienplanung angesichts des häufigen VHF. Ich bin leider stark übergewichtig und so könnte es doch stimmen, dass beim gebeugten Sitzen oder beim Bücken die Funktion der Hohlvene beeinträchtigt wird. Meine Mutter hatte VHF; mein Bruder und mein Sohn leiden auch daran. Vielleicht wurde die Anlage für eine deformierte Hohlvene vererbt? Während einer Episode habe ich, besonders wenn sie lange dauert, ein bestimmtes Leeregefühl im Magen. Es gluckert und knurrt wie bei Hunger, doch es ist eher ein Wärmegefühl. Das Kribbeln und Blubbern, das bei vielen von euch VHF ankündigt, habe ich noch nicht beobachten können. Meistens hat das VHF abrupt bei einer Bewegung oder Drehung ein Ende. Überhaupt, in Bewegung zu bleiben hilft oft eher als daheim herumzuliegen.

Mich beeinträchtigt das VHF sehr. Ich gehe nicht mehr gerne aus, habe mich aus meinem Freundeskreis zurückgezogen und bin froh, wenn ich nicht zu einem Termin muss, denn da könnte ja VHF auftreten. Gebuchte Urlaube sind inzwischen auch solche "Termine". Unterricht mit VHF ist auch kein leichtes Unterfangen, zumal ich während es flimmert, ganz oft zur Toilette muss, weil sich die Blase ständig füllt.

Mit der ärztlichen Behandlung bin ich erst am Anfang. Vorerst Blutgerinnungshemmer schlucken und VHF weitgehend ignorieren. Das jedoch fällt mir ziemlich schwer, denn die Attacken machen von sich aus große Angst.

Für heute soll es genug mit dem Bericht sein. Ich freu mich darauf, wenn es hier im Forum weitergeht.

LG Mayke

GCerJharxd


@ Mayke1956

Schön, dass du unseren Thread mal wieder etwas Nahrung gibst. Ich persönlich gebe es hier langsam auf, denn meine Theorie glaubt eh keiner so richtig und für mich gibt es dafür keine Alternative. Diese totale Überzeugung für die Richtigkeit wird durch solche detaillierte Beiträge, wie der von dir, natürlich noch gestärkt – vielen Dank!

Ich hoffe, ich erlebe es noch, dass diese These mal in den Lehrbüchern steht. Gute Voraussetzungen dafür habe ich ja, denn ich fühle mich, je älter ich werde, immer wohler. Dabei wurde mir schon 1983, als ich 40 war gesagt, dass Vorhofflimmern mit dem Alter immer häufiger wird und permanent wird. Jetzt gehe ich langsam auf die 75 zu und es ist ganz verschwunden. Es war keine Therapie notwendig und es ist so gesehen auch keine direkte Heilung eingetreten. Ich habe eigentlich nur gelernt, wie man Vorhofflimmern in der Entstehung hemmt.

Ein wesentlicher Faktor ist, wie du auch vermutest der Stress und somit das Adrenalin im Blut. Und das kann sich schon allein durch die Erwartungshaltung, also durch das Kopfkino, steigern.

So eine "Selbsterfüllende Prophezeiung" -immer am 8. Tag Vorhofflimmern-, hat sich bei dir manifestiert, weil die Attacken vorher ein paar Mal zufällig genau nach 8 Tagen ausgelöst wurden. Ähnlich verhält es sich mit gebuchten Urlaub oder Pflichtterminen, also egal ob man sich darauf freut oder nicht. Auch durch Freude wird Adrenalin ausgeschüttet und das kann auch die Dehnungsrezeptoren in den Herzvorhöfen sensibilisieren, die dann selbst geringe Druckunterschiede als Gefahr melden können wie laut meiner Theorie. Nicht umsonst wird bei Ablationen usw. Adrenalin gespritzt, wenn man den Erfolg der Verödung testen will, bzw. wenn man Herzrhythmusstörungen provozieren will.

Da Vorhofflimmern auch Stress ist, sinkt der Adrenalinspiegel im Blut kaum und es unterhält sich quasi selbst. Wenn das Adrenalin dann mal weniger wird, wenn man abgelenkt ist bzw. man schläft, kommt wieder die Chance für den Sinus.

Vorhofflimmern (Absolute Arrhythmie) ist laut meiner Theorie keine Rhythmusstörung sondern eine Rhythmusanpassung bzw. ein Notrhythmus. Es wird nur das Blut gepumpt wird, was durch die Hohlvenenkompression gerade noch ankommt. Der Sinusrhythmus ist auf volle Vorhöfe angewiesen - die absolute Arrhythmie nicht.

Nun noch ein paar Gedanken über die "schwache Blase", die jeden Betroffenen hauptsächlich zu Beginn von Vorhofflimmerattacken plagt. Wenn die Ursache des Vorhofflimmerns in einer Kompression der unteren Hohlvene lt. meiner Theorie begründet ist, staut sich das Blut in den unteren Organen, weil es nicht zum Herzen zurückgeführt werden kann. Dadurch gibt es auch keinen Nachschub von dem Blut, was noch über die obere Hohlvenen zum Herzen gelangt.

Um Platz für frisches Blut zu schaffen, wird sofort Flüssigkeit ausgeschieden solange die Nieren wegen des aufkommenden Sauerstoffmangels überhaupt noch arbeiten können. War es dann aber nur ein Fehlalarm wegen zu viel Adrenalin, dann war die ganze Aufregung umsonst.

Wenn sich ein Arzt bis hierher verklicken würde, gäbe es wahrscheinlich ein großes Gelächter über meine laienhaften Vorstellungen. Damit könnte ich aber leben, wenn man mich berichtigen würde. Diesen Traum habe ich aber mittlerweile aufgegeben.

Kurz noch etwas zu deinem Übergewicht lb @Mayke1956. Ich glaube schon, dass es Auswirkungen auf die untere Hohlvene lt. meiner These hat. Jedes Kilo Gewicht zusätzlich bedeutet auch weniger Platz für die inneren Organe. Das Vena-cava-Kompressionssyndrom in der Schwangerschaft hat dir wahrscheinlich die ersten diesbezüglichen Rhythmusstörungen beschert. Es ist der gleiche Auslösemechanismus wie der in meiner Theorie, nur von der Gebärmutter ausgelöst und nicht durch Blähungen der Bauchorgane. Aber es ist in der Medizin angekommen – meine Theorie nicht ???

Liebe Grüße und Tschau *:)

Gerhard

Jraydten7x5


Hi,

ich glaube, das ich auch unter Herzstolpern leide! Also zuletzt wurde es beim Ekg festgestellt das es so ist..Also bei mir hängt es oft mit der Situation zusammen aber auch so manchmal, auch beim bewegen.Es fühlt sich so an,als ob hinterm Magen ein Impuls losgeht der bis in den hoden fühlbar ist.Ab und zu geht es auch noch oben hin Richtung Hals, je nach dem, wie intensiv ich in panik gefangen bin.Manchmal ist es wie eine bombardemo lauter kleine Salven und um so öfter sie schlagen desto mehr Kopfschmerzen bekomme ich die Verspannungen sind noch Bonus dazu.Der Stress Pegel ist am intensivsten,wenn ich schon vibrieren im fus habe oder bekomme.Die Vibrationen wandern auch vom Kiefer bis hin zum Po...Auch bei flachem Atmen, lösen sich oftmals die Stolen aus,und auch fast jeder Gedanke oder Stichwort.Achja, das vibrieren ist am schlimmsten im Darmbereich und ich habe schmerzen im Steißbein also der Nerv bis zum Kopf + Hirn...Es war schon so das mein Blutdruck nur vom sitzen zu anlehnend verändert.Und sobald ein wenig Panik einher kommt dann gibt es salven von Stößen!

J"aydeNn75


Dazu merk ich den impuls von oberhalb des Bauchnabels hoch ziehen, ich denk das es verschiedene Ursachen sind wissen tu ich es nicht. Meine Blutwerte die letzten Zeit waren alle ok leichte hypertonie, und ein entzündungswert von 0,7 ich glaube bis 0,6 ist Toleranz Grenze oder 0,4,naja diese Werte hatten auch früher öfters zu hören bekommen das ich erhöhten wert habe, oder Zuviel weise Blutkörperchens,eigentlich schon seit über 20 Jahren.

Rhoemheld Syndrom Diagnostik

That's it !

Lg :)^

:)*

J_aydCenn7x5


Gerhard

sehr logisches denken,Respekt!Soweit in sich hineinzukommen und so detailliert ist schon hammer.Mal ne frage ob der Ischias auch damit zu tun haben könnte ? Ich kann mir auch denken das dieses flimmern als Vibrationen war genommen werden! Ich hab leider noch kein Ventil gefunden um es ableiten zu können.Ich weiß das viele Anzeichen einfach durch die Gedanken entstehen, auch wenn man nicht daran denken will kommt es!!Ich wälz mich meist im Bett dann merk ich es kaum oder wenn ich rum zappeln mit dem Fuß ist es erträglicher!Sobald ich damit aufhören gehen die Vibrationen weiter je nach dem mal im Fuß mal am po!!!

Was könnte helfen?

A5ndyh195x8


Hallo liebe Forumsteilnehmer,

genau 2 Monate ist meine Katheter Ablathion her und ich hatte nicht einen einzigen VHF Anfall oder irgendwelche

Stolperer, die haben wohl sehr gut an meinem Herz gearbeitet ( Kardiologie Bad Segeberg ). Falls es irgendwann wieder kommen sollte werde ich sofort eine 2. Ablation machen. Mein VHF war schlimm, weil ich es mit nichts stoppen konnte, ich hatte auch die Situation beim nach vorne Bücken oder Bauch einklemmen, dadurch habe ich es ausgelöst und bei mir stoppte es nicht einfach so, ich musste mich Abends hinlegen, versuchen zu schlafen und dann irgendwann am nächsten Tag wurde der Puls immer langsamer bis der Sinus zurück kam. Problem soll wohl sein , dass es irgendwann überhaupt nicht mehr in den Sinus wechselt,

oder nur noch mit drastischen Massnahmen, meine Nachbarin ist seit 25 dauerflimmerin und die leidet und ärgert sich nicht früher was unternommen zu haben jetzt kann man bei ihr nichts mehr machen, haben die Ärzte gesagt. Ich finde Gerhards Theorie mit der Hohlvene interessant, aber ich weiss nicht wie die was bewirken soll, dafür habe ich zu wenig Ahnung von den Blutkreisläufen, bei mir wurden im linken Vorhof die 4 Pulmonalvenen isoliert. Jetzt nehme ich 0 Medikament , Xarelto habe ich 5 Wochen genommen , ist mir aber nicht bekommen da ständig übel, Betablocker die ich vorher 1,5 Jahre einnahm , habe ich ausgeschlichen. Alleine weg von den Tabletten ist für mich Lebensqualität. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, bis bald.

Viele Grüße

Andy :-)

Juay_de*n75


Hi,

Cool das Sie so Hilfe gefunden haben!Freut mich aber mir ist es auch so ,das es sich selbstständig auslöst auch Kälte und Vibrationen im Rücken lösen diese Herzsolpern aus! Ich hatte aber ekg und auch Ultraschall,da war nichts zu sehen!Im Krankenhaus und auch beim kardiologen!Ich mach Gewicht Reduktion um den Kreislauf zu fördern,aber auch nervösität bringt mich zum herzflimmern und mit Angst ist es zusammen gleich wie Sylvester!Wenn ich es bewusst auslöse kommen von mal zu mal mehr schmerzen im Kopf und in Knochenpartien! Durch exzessive Vergangenheit ist es möglich das die Venen gelitten haben!Bei mir geht das mit dem Schmerz in Ischias,Lende und bis in Kiefer oder Augenhöhle in Begleitung von Kopfschmerzen! Eine ganze Palette !!

Gute Besserung weiterhin!

Mit freundlichen Grüßen

M{aykex1956


Guten Morgen an alle!

Ich finde es wunderbar, dass es im Forum weitergeht!

@Jayden75 Vibrationen im Körper kenne ich auch. Bei mir ist das oft so, wenn ich körperlich zur Ruhe kommen will. Dann fühlt es sich an, als würde eine Katze in mir schnurren und ein Wärmeempfinden ist ebenfalls dabei. Dieses "Rattern" wird manchmal von einer winzigen Pause (wenige Sekunden) unterbrochen und läuft dann weiter. Es fühlt sich nicht mal unangenehm an. Dass es Vorhofflimmern auslöst habe ich noch nicht beobachten können. Aber ich weiß, dass ich in den Vibrier-Phasen gehörig unter Spannung stehe oder in den Stunden vorher stand: Beruflich, psychisch.

@Andy1958 Ich beneide dich um deine Ruhe im Herzen und auch für deinen Mut zur Ablation. Bisher stoße ich bei den Kardiologen - 3 habe ich aufgesucht - auf Gegenwehr. Jede Ablation brächte Vernarbungen, an denen sich Gerinnsel festsetzen könnten. Vielleicht muss ich einfach weiter nach Ärzten suchen.

@Gerhard Dass Vorhofflimmern auch wieder gänzlich verschwinden kann gibt mir ein bisschen Hoffnung. Es stimmt schon, dass ich, auch wenn ich nicht permanent dran denke, im Hinterkopf immer so eine Mischung aus Resignation und Angst habe, sobald sich das Ende der flimmerfreien Woche nähert. Da reicht dann der Gedanke, "so ohne Flimmern müsste es bleiben" und zack, geht die Attacke los. Mein HNO-Arzt, bei dem ich wegen Nasenbluten als Nebenwirkung des Marcumars war, erklärte mir, dass es ein Hormon sei, welches die Nierentätigkeit anregt. Sobald die Blutzufuhr in den Vorhöfen gestört sei, geht die Meldung an den Körper --> zu viel Flüssigkeit vorhanden. Dann fangen die Nieren an, den Primärharn auszuscheiden. Dieser Zustand belastet mich dann zum Vorhofflimmern noch zusätzlich und das ziemlich massiv. Es kommt zum Beispiel oft vor, dass ich mit einer Flimmerattacke vor der Schulklasse stehe, aber die Blase drängt mich mehrmals nach draußen. Es ist nicht empfehlenswert, eine wilde Klasse für den Toilettengang alleine zu lassen. Was mich wundert, ist, dass ich dieses Kribbeln, Krabbeln, von dem du sprichst, wenn sich eine Flimmerepisode ankündigt, nicht wahrnehme. Vielleicht äußert es sich bei mir auch anders. Ich spüre eher ein mehrmaliges schnelles "Herzhüpfen". Ich erschrecke dann ziemlich, setze mich kerzengerade hin oder stelle mich und kann dann oft die Episode vermeiden. Mit dem ersten Hüpfen fängt auch der Darm an zu arbeiten. So etwas haben viele Forumsteilnehmer an sich beobachtet.

Kann es sein, dass auch die Atmung bzw. falsche oder flache Atmung VHF auslösen kann? Ich beobachte es häufig, wenn ich am PC sitze, für die Schule arbeite und mir dabei viele Gedanken und Ideen durch den Kopf gehen. Habe einen Hinweis in Sichtweite, der mich ans geregelte Atmen erinnert. Dann kommen die VHF Vorboten nicht so oft.

Mein vorhin zu Ende gegangenes VHF dauerte 13 Stunden. Es begann, als ich mich beim Autofahren weit über die linke Schulter drehen musste, um die Straße einzusehen.

Viele Grüße für heute! Mayke

JCayd=en75


Hallo,

an die Panikattacken, habe ich mich ,teils, gewöhnt! Ich, habe das Gefühl, dass wenn man nervös ! Das fieze vibrieren los geht, wenn man es schafft,die Gedanken, zu kontrollieren! Bleibt es nur bei der vibration und flimmern, kann ich es nicht ja noch ertragen,aber sobald Angst dazu kommt! Dann wird es ein regelrechtes Feuerwehr in der Bauch Gegend und auch im Darm, mein Körper ist dann so empfindlich das,wenn nur Luft im Darm wandert,sofort bei mir aussetzer statt finden! Die fehlzündung trifft dann ,auf einen anderen Muskel oder Nerv und manchmal ist es,ein schmerzender Impuls zum Hals und manchmal geht es bis in die Leiste!Fast so,als ob der Darm getroffen wird und es weiter leitet über die ganzen Bereich!-Auch wenn ich nervös mit dem Bein zappel, kommt das flimmern und das Spiel geht von vorne los!Oft,habe ich das Gefühl,so als ob ich eine Kugel im Körper trage, die zu wandern scheint!

Ich kann mich damit beruhigen,das es mittlerweile, fast nur noch in dem Zustand bin! Auf jeden Fall, habe ich mit Kalorien dagegen gehalten,denn diese Angstzustände, waren so intensiv, dass es sich wie nach einem Marathon anfühlt!Je nach Körperhaltung trifft der Impuls auch hinterm Brustbein auf Magen rücken!Ich esse,viel weniger und in Maßen dabei nehme ich jetzt sehr gut ab! Ca.12 kg seit 2 Monaten! Ich bete für Genesung,das falls nicht will ich mir gar nicht ausmalen!

Mit freundlichen Grüßen

Nice day

JOa<ydenE7x5


Lieber Gerhardt,

So ,wie du das erklärt hast fand ich super! Ich fand sehr viel davon logisch und es hat mir geholfen! Danke !,die logische Erklärung dämmte meine Panik ein und ich hab die panikattacken ,jetzt ,besser im Griff! Davor,kam mir nie die Idee das es vorhofflimmern sein könnte,sondern das es bestimmt Entzündung der nerven ist oder schlimmeres!

Merci

Vielleicht findest du eine Lösung!!

LzINASPOPHIxA


Hallo,

Da ich diesen thread nicht missen möchte, hier wieder einmal wieder etwas über mein Befinden. Leider kann ich von wirklich neuentdeckten VHF Gegenmaßnahmen nicht berichten. Bei mir verlaufen die Attacken weitgehend sehr ähnlich wie bei Mayke, wobei ich älter bin und das VHF auch erst mit vor 3 Jahren bei mir angefangen hat, als ich bereits im Ruhestand vor. Dennoch: Der Unternehmungsgeist, die Lebenslust, ist sehr eingeschränkt.

@ Gerhard

Du darfst keinesfalls aufhören, dich als Initiator des Blogs hier zu beteiligen. Auch wenn ich dich bisweilen für eine Art Superman halte, weil dir seit nunmehr Jahrzehnten gelingt, was den meisten Teilnehmern hier - und auch mir - nicht so gut gelingt: Das VHF bzw das vorhergehende Herzrasen IMMER gleich im Vorlauf zu stoppen. Könnte es nicht doch sein, dass die Ablation vor vielen Jahren bei dir ein wenig geholfen hat?

Ich habe allerdings Wertvolles von dir gelernt. Zum Beispiel gleich bei den ersten Anzeichen (bei mir ist es immer ein unruhiges Gefühl direkt im Herzen) die körperliche Position zu wechseln. Wenn möglich, einige Schritte zu gehen, dabei tief zu atmen. Das nimmt Stress und Adrenalin weg, hilft den Vorgängen in Darm und Magen, das Blut kann wieder fließen.

Unbestritten ist für mich die Beteiligung der Verdauung am VHF. Seit einiger Zeit nehme ich als Verdauungshilfen z.B. bei reichlichem Obstverzehr, bei Vollkorn- und Hülsenfrüchten Enzyme ein. Das verhindert u.a. den das Herz wahrhaft 'bedrückenden' Blähbauch.

Auf Alkohol verzichte ich mittlerweile ganz. Hier reagiere ich vor allem in den späteren Nachtstunden fast immer mit heftigem Herzrasen und VHF. Der physiologische Grund ist mir allerdings nicht klar und ich habe nirgendwo etwas darüber gefunden. Wer weiß darüber etwas?

@Mayke

Dein Leiden hat mich sehr berührt. Vielleicht kannst auch du ganz konkret etwas an deinen Essgewohnheiten ändern, darauf achten, wann, nach welchem Frühstück, du den Anfall mitten im Unterricht bekommst. Gegen den Stress hilft natürlich nur mehr Gelassenheit oder sogar ein wenig Fatalismus. Ich weiß, das ich leichter gesagt als getan.

@Christine

Wie geht es dir nach deiner Ablation? Hat sie auch längerfristig geholfen?

@Vidgi

Dich vermisse ich sehr. Deine ganzheitlichen, besonders auf die Ernährung gerichteten Beobachtungen waren sehr hilfreich.

Euch allen die besten 'herzlichen' Wünsche

LinaSophia

C{hrisBt$ine -aus NRW


Ich möchte Euch von meiner Ablation am 10. Januar berichten. Seit dem Tag, das hat ein 48Stunden EKG gezeigt, keine Probleme mehr mit Vorhofflimmern. Ich spüre auch nichts mehr.

Das EKG hat aber auch gezeigt, dass immer wieder mein Herzschrittmacher anspringt, also war auch dieser Eingriff im November für mich von Vorteil bzw. notwendig.

Mein Vorhofflimmern war so schlimm, dass ich damals bei einem Anfall, ohne Vorwarung ohnmächtig geworden bin. Das EKG hatte im November nicht nur das Vorhofflimmern, sondern auch Herzaussetzer bis zu 10 Sekunden angezeigt.

Es mag ja sein, dass viele gute Ratschläge auch helfen, bei mir aber nicht, und bin auch heute, nach 4 Monaten, beschwerdenfrei.

Ich hoffe, es bleibt auch so für die Zukunft. *:)

VVidgKi


@ Linasophia

Ich schreibe gerade wenig, da ich nichts Neues zu berichten habe. Das Vorhofflimmern kommt und geht, gerade etwas häufiger. Für mich ist es verknüpft mit dem Zwerchfellbruch und den Reizen, die dadurch entstehen. Es hat auch mit den Unverträglichkeiten zu tun, die Druck im Bauchraum oder Sodbrennen verursachen. Ich bin ständig am Probieren. Zur Zeit versuche ich es wieder mal mit Autosuggestion, was mir schon zweimal für lange Zeit geholfen hat. Nützlich finde ich dazu, was Emile Coué über das Unterbewusste zu sagen hat. Das Interessante ist, dass man das Unterbewusste nicht mit dem Willen beeinflussen kann, man muss es sozusagen austricksen. Das Unbewusste läuft eben unbewusst ab und hat mit dem Willen gar nichts zu tun. Mit dem Willen erreicht man eher das Gegenteil.

Ansonsten nehme ich Magnesium, vermeide Unverträgliches und Stress, übe Gelassenheit und Achtsamkeit, mache Qigong und lebe allgemein gesund. Mir ist es zwar noch nicht geglückt, das Vorhofflimmern ganz wegzubekommen, aber immerhin war ich zweimal 1-2 Jahre verschont davon. Wenn es schon zweimal geglückt ist, kann es wieder gelingen.

Ich glaube, es ist für mich besser, mich nicht ständig mit der Krankheit zu beschäftigen, denn dadurch halte ich sie am Leben. Dies ist auch ein Grund, warum ich hier selten schreibe. Wenn ich aber etwes Neues weiß, werde ich es euch natürlich mitteilen.

g*ebix88


Danke Vidgi für deine Zeilen !!!

Kann mich total damit indentifizieren.

A&ndy1{958


Hallo,

ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein gesunder Lebenstil besonders eine Paleo Ernährung das VHF weniger werden lässt, leider habe ich es nicht geschafft davon mich zu befreien. Allerdings seit meiner Katheter Ablation am

28.2.17 habe ich keine Probleme mehr , mein Herz läuft wie früher in meiner Jugend, ich fahre jeden Tag 30 KM zur Arbeit

(15KM pro Strecke), habe eine relativ stressigen Job in Schichtbetrieb, Ernähre mich aber weitgehend gesund, Rauche nicht und trinke keinen Alkohol und keinen Kaffee, verschieden Tees , hauptsächlich grünen Tee. Alles anderen wie Magnesium Pillen unter anderen habe ich weggelassen, ich konnte keine signifikanten Veränderungen mit

Nahrungsergänzungsmittel feststellen und das Geld dafür kann man sich sparen, ausser man hat einen nachgewiesenen

Magnesium Mangel wie meine Frau, dann ist eine Einnahme sinnvoll, aber nicht auf Verdacht.

Schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Viele Grüße

Andy

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