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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

W^hoK=nows1x0


Hallo Leute,

bin froh diesen Bereich des Forums gefunden zu haben, da ich mich auch seit 4 Jahren mit den hier beschriebenen Problemen herumschlage.

Angefangen hat es bei mir mit 22 (heutiges Alter: 26). Ich spürte über mehrere Tage hinweg einen Druck auf dem Oberbauch aber dachte mir nichts dabei. Bis ich dann so ein Zusammenziehen an dieser Stelle spürte, wie wenn einem die Luft wegbleibt. Hatte direkt Panik vor einem Herzinfarkt, mein HA hat aber nach einem EKG sofort Entwarnung gegeben.

Seitdem hab ich immer wieder die gleichen Symptome, besonders häufig abends wenn ich ins Bett gehe, organisch ist aber alles o.B. Ich muss dazu sagen, dass ich auch ein großer Hypochonder bin seit die ganze Geschichte angefangen hat. War schon tausend mal in der Notaufnahme, bei verschiedensten Ärzten, niemand findet etwas. Einzige Ausnahme ist, dass ich Anfang diesen Jahres meine Gallenblase entfernt bekommen habe, aufgrund immer wiederkehrender Koliken ausgelöst durch Gallensteine.

Nun bin ich seit einem halben bei einer sehr guten Ärztin gelandet, die sich sehr viel Zeit für Ihre Patienten nimmt. Dort wurden u.a. diverse Mängel festgestellt die beseitigt wurden. Interessenterweise wurde bei mir dort auch eine Histaminintoleranz festgestellt, gegen die ich aber vorerst nichts unternommen habe. Am Dienstag bin ich wieder bei ihr und möchte auch nochmal die Thematik mit dem Stolpern im Bauch-/Brustbereich und darauffolgenden Herzstolpern, innere Unruhe, Herzrasen etc. besprechen.

Da ich mir nicht alle Seiten hier durchlesen könnte, wollte ich fragen ob mir hier Personen schreiben könnten, was ich meine Ärztin dazu fragen könnte, welche Untersuchungen ich veranlassen soll usw.

Liebe Grüße

W\hoKnowVs1x0


Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen: Ich hab auch häufig ein Pochen im Oberbauch/in der Magengegend. Wie wenn mein Herz dort schlagen würde. Besonders wenn ich mich schlafen lege und auf dem Bauch liege.

sDesseSl col7by


@ WhoKnows10

Das Pochen habe ich auch im Bauch. Faszinierend.

Welche diversen Mängel hast du?

GAerhagr$d


@ Vidgi

Vielen Dank für deine Nachricht mit dem Link über Risiken bei der Einnahme des Medikaments Apibaxan.

Über den Link landet man zwar auf einer Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, aber dann wird abgeblockt. Bin aber dann mit Google-Suche über die Hintertür doch noch ans Ziel gekommen. Du aus Schweden wurdest durchs Portal rein gelassen – da kannst du mal sehen. Werde mal mit meinem Hausarzt darüber reden und es in Zukunft evtl. etwas vorsichtiger dosieren.

@ Max71

Was du hier schilderst, passt nicht so recht in meine Hohlvenentheorie und ich kann mich auch nicht richtig damit identifizieren. Dies ist vielleicht auch der Grund, dass du mit nicht einer Silbe auf diese These eingehst. Möglicherweise hast du wirklich bei deinem Kraftsport etwas kaputt gemacht, denn auffällig viele Betroffene hier im Forum betreiben oder betrieben Kraftsport.

Die dadurch vergrößerten Bauchmuskeln nehmen allerdings auch Platz weg und lassen es im Bauch enger werden. Dies könnte für eine Kompression der Hohlvene sprechen – aber die führt leicht rechts von der Bauchmitte nach oben zum Herzen. Außerdem geht das nicht mit Schmerzen einher, sondern mit undefinierbaren Gefühlen und Symptomen, bis hin zu Schwächeanfällen mit Extrasystolen & Co.

@ kaulli

Du schreibst von Stoffen, die ursächlich an der Entstehung von Herzrhythmusstörungen beteiligt sein sollen. Davon halte ich nicht mehr allzu viel, was aber natürlich nicht heißt, dass es falsch ist. Ich habe mich selbst vom Histamin und vom Glutamat als Auslöser etwas distanziert. Solche Stoffe sind möglicherweise an der Entstehung von Verdauungsbeschwerden beteiligt, die dann Blähungen und andere Raumforderungen im Bauchraum erzeugen und den Blutrückstrom zum Herzen stören.

Auch solche Stoffe, die Auswirkungen auf die Empfindlichkeit von Nervenzellen und Rezeptoren in z.B. Blutgefäßen haben, greifen negativ in das Geschehen ein. Dazu gehören natürlich auch Histamin, Glutamat, Alkohol und zahlreiche andere Stoffe und Verbindungen – auch das Adrenalin.

Ich beschränke ich mich bei meiner Theorie lieber auf logisch-realistische und vor allem erklärbare Vorgänge im Körper.

@ WhoKnows10

Ich muss dazu sagen, dass ich auch ein großer Hypochonder bin seit die ganze Geschichte angefangen hat. War schon tausendmal in der Notaufnahme, bei verschiedensten Ärzten, niemand findet etwas.

Was für eine Geschichte hat denn vor 4 Jahren angefangen? Vielleicht hat sich da schon die Galle gemeldet, weil ein Stein den Abfluss behinderte. Aber das Problem hast du nun nach der Operation nicht mehr und die vielen Besuche in der Notaufnahme im Krankenhaus fallen zukünftig aus.

Es gibt nämlich noch viele andere harmlose Möglichkeiten, die im Oberbauch ein seltsames Gefühl hervorrufen. Dazu gehört bei mir auch das pochende Gefühl, was @sessel colby ebenfalls bestätigt.

Da ich mir nicht alle Seiten hier durchlesen konnte, wollte ich fragen ob mir hier Personen schreiben könnten, was ich meine Ärztin dazu fragen könnte, welche Untersuchungen ich veranlassen soll usw.

Durchsuche doch einfach meine "Hohlvenenkompressionstheorie" nach Parallelen zu deinen Beschwerden und bespreche diese dann am Dienstag mit deiner Ärztin. Viel Erfolg!

[[www.hortsch-online.de]]

Liebe Grüße und Tschau *:)

Gerhard

sAessedl Ucolxby


Hallo,

ich hoffe keiner hat meine Empfehlung überlesen, denn es hilft wirklich - Magnesium.

Es verpasst einen Schalldämpfer, sodass das Herz allgemein entspannter ist auf innere Störungen.

Probiert es aus, 300mg am Tag zusätzlich. Die Form ist egal, wenn auch verkaufstüchtige Seiten etwas anderes behaupten und besser in kleinen Portionen, dadurch wird es effektiver vom Körper sufgenommen.

Also 100 mg Morgen, Mittags, Abends. Dadurch vermeidet man Durchfall.

Ansonsten ist Magnesium harmlos, im Gegenteil ein essentieller Nährstoff und im Gegensatz zu Medikamenten ohne Nebenwirkungen. Einzig bei schweren Nierenschäden wäre ein Supplementierung zu meiden. Es gibt Hinweis die darauf hindeuten, dass bei 20 % der Bevölkerung ohnehin schon ein latenter Magnesiummangelvorliegt.

Stress kann den täglichen Bedarf auf 30% erhöhen. Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen mit Stress im Beruf wäre somit 455 mg Magnesium. Auch starkes Schwitzen (Sport oder Veranlagung) kann den Magnesiumbedarf zusätzlich erhöhen. In einem Liter Schweißverlust stecken 9 mmol/l Magnesium (281 mg Magnesium). Im Sommer sind bei einer Ausdauereinheit 2-3 Liter Schweißverlust (entspricht bis zu 656 mg Magnesium) keine Besonderheit. Somit haben Leistungssportler oftmals einen Magnesiumbedarf von 500-900 mg.

s4ammLy1x1


Hallo,

schreibe mal wieder nach etwas längerer Abwesenheit um meine Erfahrungen zu teilen.

Vor ca. 3-4 Tagen hatte ich verstärkt HRS-Störungen verbunden mit Herzrasen, z.T. mit VHF-Attacken (vor allem am ersten Tag), gegenwärtig hat sich der Zustand verbessert und habe nur noch vereinzelt Stolperer.

Ich bin erschrocken und besorgt, denn aufgrund meiner Supplementierung der Elektrolyte war ich wieder im Hormonhaushalt verbessert, habe mit der Zeit wieder Sicherheit gefunden und fühlte mich in den letzten Wochen körperlich recht gut, Herzstolperer habe ich kaum noch oder nur vereinzelt festgestellt.

Verständlicherweise sucht man nach den Gründen:

1. Am Tag zuvor habe ich einstündiges unangenehmes geschäftliches Horrortelefonat führen müssen (zum Verständnis: wie ein Messer im Rücken, mit Durchstoß - 3 Jahre Arbeit zerstört - da hängen zukünftige Aufträge mit hoher Volumina und Arbeitsplätze dran).

Stelle mir die Frage, ob dieses Ereignis so stark zur inneren Aufwühlung und Adrenalinausschüttung - Zusammenspiel Sympathikus/Parasympathikus - beigetragen hat, das ich wieder verstärkte HRS-Störungen habe. ?

2. An der Nahrung kann es nicht liegen, dafür achte ich recht stark auf die Lebensmitteleinnahme - Kohlenhydrat-/Weizenarm, wenig säurehaltiges - Süßigkeiten etc.

3. In der Nacht habe ich bis zum Aufwachen durch die HRS-Störung, offensichtlich auf den Bauch gelegen/geschlafen (ungewohnlich für mich), evtl greift hier Gerhard's Hohlvenentheorie. Darüber hinaus, beobachtete ich, dass während der Ruhepausen und normalem Sinusrhythmus bereits bei einer geringen Oberkörperbewegung der Rhythmustakt negativ beeinflußt wurde.

Die Einnahme von Diazepam hat mein Zittern beruhigt und Ängste verringert, die Unregelmäßigkeit wurde subjektiv geringfügig verbessert, aber dieses Mittel finde ich ungeeignet, auch aufgrund des Abhängigkeitsfaktors.

Die Lebensqualität leidet ist eingeschränkt, fühle ich mich verunsichert und besorgt.

Viele Grüße

Samuel

s^essel icolby


Dieser Artikel ist auch interessant. Zeigt den Zusammenhang zwischen Blähungen, Darmbeschwerden und die Kompression der unteren Hohlvene.

Follow-up 5 months later revealed no further dyspnea, and he was walking without his cane. He denied leg heaviness, hypotension, dyspnea, or near-syncope and was able to work without restrictions. He only complained of abdominal bloating that was more consistent with his UC. On examination, the abdominal wall collaterals were no longer visible.

[[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352667X15000818]]

h o lderdaigpolt|er


guten tag gerhard,

wenn ich auch nicht mehr große hoffnung habe.daß meine zeilen dich erreichen werden,ich versuchs drotzdem!

bin mittlerweile ca 73 jahre und habe mein lebenlang HR_STÖRUNGEN(abblation vor ca.10 jahren)

dein beitrag bzw.deine selbsterkenntnis-auslöser herzrythmusstörung- kann ich nur bestätigen!

nun meine erfahrungen(seid ca.65j)

meine beobachtungen gehen noch etwas weiter.;wetter,wetter wetter!!

tiefdruck schickt(habe davon erst vor ca.5jahren erfahren)eletromagnetische wellen einem tiefdruckgebiet um ca 6.8 bis 12

std voraus!da unser "solarplexus"(sonnengeflecht),relativ groß ist,stelle ich mir das ähnlich wie eine antenne vor.

im moment habe ich herzrythmusstörunen-drei tiedruckgebiete- im anmarsch!(sind aber noch ca.5-6 std weg)

nun esse ich noch etwas unpassenes:so entsteht druck von außen und innen!

anthon tschechow(russischer arzt und schriftsteller)hat schon vor ca.hundert jahren in einer novelle erwähnt:zwerfellhochstand

kann zu herzrythmusstörung führen!!

erfahrung mit kardialogen

luftdruckeinfluß auf herzrythmus nicht nachweisbar!

bestimmte lebensmittel haben keinen einfluß auf herzrythmus

im moment erstmal freundliche grüße

holderdipolter

s^ess2el coolby


Welche Seite ist bei euch besser?

Logisch wäre bei einer Kompression die Linke Seite, Gerhard meint rechts.

Vorteilhaft ist vor allem die linke Seitenlage (jedoch nicht dauerhaft und ausschließlich). Dadurch verlagert sich die Gebärmutter weg von der unteren Hohlvene, die eher in der rechten Körperhälfte verläuft. Legen Sie unter Ihre rechte Körperseite flache Kissen, um die Seitenlage zu unterstützen

[[https://www.netdoktor.de/krankheiten/vena-cava-syndrom/]]

Eine Häufung solcher Ereignisse scheint das Liegen auf der linken Seite zur Folge zu haben, was ursächlich möglicherweise durch die Lageveränderung der schweren Leber zurückzuführen ist. Diese ist verwachsen mit der unteren Hohlvene und könnte solche Abknickungen im Oberbauch verursachen. Durch die Nähe zum Herzen gibt es kaum noch eine Pufferung bis zum rechten Vorhof, sodass schon kleinste Druckunterschiede herzwirksam werden. Außerdem behindert Linkslage die Magenentleerung.

[[http://hortsch-online.de]]

cAonc$hixti


Lieber Gerhard und ein Hallo an Euch Alle!

Ich bin seit 20 Jahren betroffen. Deine Hohlvenenkompressions-Theorie ist für mich Alltag. Traurig, dass die Ärzte einen Zusammenhang gerne abstreiten. Meine Odyssee begann als Kleinkind. Nach dem Essen litt ich unter Bauchschmerzen. Ein typischer Satz als Kind war nach dem Essen: "Mir ist schlecht" anstatt "ich bin satt".

Wahrscheinlich habe ich da schon unter meinen Nahrungsmittel Unverträglichkeiten gelitten, die einen aufgegasten Bauch zur Folge haben.

in der Pubertät , also nach den ersten grösseren Wachstumsschüben, begann dieses Herzstolpern. Es hat Jahre der Angst mit sich gebracht und kein Internist oder Kardiologe konnte den Auslöser finden. Ich war kerngesund .

Ich entwickelte aus diesem hilflosen Gefühl und der Angst daran zu sterben eine manifestierte Herzneurose und Angststörung. Musste immer meinen Puls unter Kontrolle haben. Merkte jedes Mal wenn der Takt nicht so war wie er sein sollte. Ich lernte irgendwann , dass mir sowieso niemand helfen kann. So ein Gefühl sollte ein Kind oder Jugendlicher nicht erleben müssen.

Dieses Stolpern konnte auch immer Herzrasen verursachen. Ich musste schnell meine Haltung ändern, hüpfen oder mich bewegen, dann ging es weg.

Ich bekomme mittlerweile Betablocker um dieses Herzrasen einfach einzudämmen.

Im Laufe der Jahre wurde mir klar , dass mein Darm oder Magen verantwortlich ist.

Ich leide unter Verstopfung und Gasbildung durch verschiedene Lebensmittel oder deren Unverträglichkeit. Ich führte ein Essenstagebuch und konnte so einen Zusammenhang zum Essen herstellen.

Seitdem ich auf Milch, blähende Lebensmittel und Glutamat verzichte, geht es mir sehr gut. Ich merke auch wenn es kritisch wird und kann so vorbeugen.

Das Stolpern entsteht in der linken Bauchgegend. Dort merke ich ein Flattern, dass sich nach oben zum Herz bewegt und dort das Herz reizt. Und dann überlege ich sofort, was ich zu mir genommen habe. Und meistens habe ich nicht aufgepasst und Zwiebeln gegessen oder eine Fix Tüte verwendet. Ich kann es mir jedenfalls immer zu 100 Prozent erklären. Manchmal merke ich auch, dass die Verdauung das auslöst. Also ein gluckern und glucksen kann alleine diese Rhythmus Störung herbeiführen.

Alleine um das Wissen, dass ich mir nach 20 Jahren sicher bin, wo mein "Problem" herkommt, hat mich geheilt. Ich brauche keine Ärzte mehr. Wofür? Mein Herz hilft mir so wie Gerhard es beschrieben hat , den Druck zu nehmen während die Verdauung arbeitet.

Ich denke auch , es müsste mehr geforscht werden, was dieses Syndrom angeht. So viele Menschen leiden , weil sie keine Antworten bekommen. Gerade weil die Symptome am Herzen zu spüren sind, bekommen die Menschen Todesangs. Das muss man doch ändern können.

Nun ist nur noch zu wünschen, dass alle Betroffenen ihnen Weg finden gut damit leben zu können.

Ich bin am Ziel. Es war ein langer Weg und ich bin glücklich, dass ich mir selber helfen kann.

Es ist wichtig, gerade hier in solchen Foren darüber zu sprechen. Deshalb mein erster langer Beitrag hier.

Alles Gute,

Conchi

s<esjse%le colbxy


"Ich leide unter Verstopfung"

Danke für diesen Beitrag. Stärkt mich in meiner Annahme.

Ich habe auch eher festen Stuhl, weil ich viele Ballaststoffe esse.

Meine Idee: Der feste Stuhl drückt (vor allem in Sitzhaltung) im Querdarm (dieser ist links höher) ggf auch vom geblähten Dünndarm gegen die Vena cava inferior (untere Hohlvene).

GDerhxard


@ Alle

Nun sind schon wieder 2 Monate seit meinem letzten Auftritt hier vergangen, ohne dass ich Neuigkeiten zu vermelden hätte.

Meine in dieser Zeit getätigten Versuche, die Hohlvenen-Theorie einem Arzt schmackhaft zu machen, sind leider wieder fehlgeschlagen. Immer nach dem gleichen Motto "Wer keine Antwort gibt, braucht sich nicht zu rechtfertigen".

Aber ist das wirklich so? Ich selber mach mir nur noch diesen Stress, weil ich zu 100% sicher bin, dass diese Hohlvenenkompressionstheorie richtig ist. Wenn sie mal in den Arztpraxen ankäme, könnten Millionen Menschen davon profitieren. Ich denk mir auch, wenn du jetzt das Handtuch wirft, wäre das wie "unterlassene Hilfeleistung". Die Professoren usw., die meine Aktivitäten einfach ignorieren, denken sich das wahrscheinlich nicht.

Dabei könnten sinngemäß auch die noch weitläufig unbekannten Ursachen für den plötzlichen Herztod oder den plötzlichen Kindstod, mit dieser Theorie in Verbindung stehen. Was wäre, wenn es sich doch mal bewahrheiten würde? Hat man dann ein schlechtes Gewissen, wegen der verstrichenen Zeit?

Publizieren geht eben nur über Ärzte, da geht kein Weg vorbei.

@ Sesselcolby

Vielen Dank für Deine Beiträge. Es ist nicht zu übersehen, dass Du Dich in diese These hineinversetzen kannst.

Auch die englischsprachige Seite, die mit Deinem Link vom 26.12.2017 geöffnet werden kann, beweist die vielen Konstellationen, die möglich sind, um die untere Hohlvene bzw. die später schon gebildeten Umgehungskreisläufe, zu komprimieren. Dieser Thread hier ist voll mit Beispielen, wo Betroffene schildern, wie durch einfache Dehnungen mit den Armen usw., Rhythmusstörungen ausgelöst wurden (z.B. mit dem linken Arm etwas oben links aus dem Schrank nehmen oder ein Bergsteiger angespannt einen Griff weit oben sucht). Du hast ja auch schon über solche Phänomene berichtet.

@ sammy11

Danke auch für Deinen Bericht, der in Punkt 1 und 3 perfekt in meine Vorstellungen passt. Wenn Du noch ein bisschen aufmerksamer wirst, kannst Du garantiert künftige Episoden schon im Vorfeld abblocken und auf das Diazepam ganz verzichten.

@ holderdipolder

Dein Beispiel mit den Luftdruckunterschieden ist plausibel und auch in meiner Theorie im Punkt 5.4 verankert. Ich fühl mich ständig als wandelndes Barometer, wenn Extrasystolen & Co. durch die Adern schießen.

@ conchiti

Willkommen bei uns und vielen Dank für Deinen ausführlichen und lesenswerten Bericht, der wiedermal zeigt, dass man sich auch selbst helfen kann – Glückwunsch!

Wenn man bei Dir ein bisschen mehr die Ursachen solcher simplen Symptome erforscht hätte, wäre Dir in Deiner Kindheit manches erspart geblieben.

Es ist uns noch immer nicht gelungen, die genaue Ursache von dem flatternden Bauchgefühl zu identifizieren, das Du ebenfalls so treffend beschreibst. Für mich ist es ein Symptom einer beginnenden Hohlvenenkompression. Aber was genau löst dieses kribbelige – flatternde – Gefühl aus und welches Organ ist beteiligt? Vielleicht fallen Dir noch ein paar charakteristische Besonderheiten dazu ein.

Liebe Grüße und Tschau *:)

Gerhard

sKessel Ccxolby


Ich würde gerne auf die Ursache zurückkommen.

Es stehen Blähungen und Verstopfung im Vordergrund.

Im Prinzip kennt die Medizin ja auch das Problem und hat dem den Namen Vena-cava-Kompressionssyndrom gegeben. Leider kennen Ärzte es wohl nur im Zusammenhang mit der Schwangerschaft, wobei eindeutig auch eine Raumforderungen im Bauchraum in der medizinischen Literatur genannt wird.

Was kann man nun gegen die Raumforderung des Magens und Darms tun?

Eure Strategien?

Blähfreie Lebensmittel, ballastoffarme Kost, Low FODMAPs, viel trinken, Anis Kümmel Tees, Bauchmassagen?

Zweite Frage, kennt jeman eine Quelle wo man den genauen Verlauf mit Organkontakt der Unteren Hohlvene nachvollziehen kann?

K(anga


Habe selber paroxsymales Vorhofflimmern und empfinde es nicht so dass das VHF etwas mit der Verdauung, Blähungen oder Verstopfungen zu tun hat.

sSesse]l coxlby


Muss ja nicht bei jedem sein, aber bei vielen Menschen scheint die Problematik vom Magen & Darm im Zusammenhang mit der unteren Hohlvene zu kommen.

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