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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

f8immxel hat geantwortet


Hallo,

Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, deswegen weiß ich nicht, ob schon darüber geschrieben wurde.

Denn ich habe mal gehört, dass Vorhofflimmern zu einem Schlaganfall führen kann. (weil beim Flimmern Blut im Herzen liegen bleiben kann, welches gerinnen könnte.

Deswegen nehmen viele Menschen in so einem Falle Marcumar. (ich weiß nicht, ob ich es richtig geschrieben habe)

Ich leide übrigens ebenfalls an Extrasystolen und Herzjagen.

Mein Arzt sagt: Fehlsteuerungen, wegen Stress durch psychische Überlastung. (Schläge, Misshandlungen, Missbrauch im Kindesalter und Vergewaltigung im Erwachsenenalter.)

Aber eine höchst interessante These, dass das Essen auch so etwas auslösen kann.

Will bei der nächsten Attacke mal meinen Bauch - oberhalb des Bauchnabels - massieren, ob es dann besser wird.

LG

Vfidgxi hat geantwortet


Hallo, Wiener,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht und den Link, den ich recht interessant finde. Mal kommt es mir so vor, als ob die Herzprobleme mit dem Rücken zu tun haben, mal bin ich überzeugt, dass sie aus dem Bauch kommen. Aber vielleicht muss das eine das andere nicht ausschließen, vielleicht gibt es da eine Verbindung. Nachdem ich alles mögliche ausprobiert habe, bin ich bei Feldenkrais gelandet, das ich mit Hilfe von CDs auch ohne fremde Hilfe ausüben kann. Ich habe schon lange nicht mehr geübt, nehme mir das aber wieder vor.

Ich spüre auch manchmal hinter dem Brustbein einen merkwürdigen undefinierbaren Druck und dann weiß ich, dass Herzrhythmusstörungen bevorstehen. Aber es ist mir noch nicht gelungen, den Ursprung dieses Druckes zu klären. Mal habe ich das Gefühl, er kommt von den Wirbeln dahinter, mal bilde ich mir ein, es kommt vom Essen, mal glaube ich, es hat direkt mit dem Herzen zu tun. Gleichzeitig habe ich auch immer eine Art Durstgefühl. Eine Tatsache ist, wie schon gesagt, dass ich ab und zu Schmerzen wie Messerstiche in der Herzgegend habe, die ganz sicher von der Brustwirbelsäule kommen. Dann drehe und winde ich mich solange, bis sie verschwinden, was meist nur ein paar Minuten dauert.

Trotz allem kann ich mir nicht richtig vorstellen, dass dieses ständige Vorhofflimmern alleine daher kommen soll, denn schließlich macht mir meine Brustwirbelsäule kaum Beschwerden.

Bis das Gegenteil bewiesen ist, ist die Theorie mit dem Histamin für mich einleuchtender.

Es würde mich interessieren, was für dich beim Orthopäden rauskommt.

hJosse2goxr hat geantwortet


Hallo

ich habe genau die gleichen symptome...

Ich bin morgends aufgewacht und habe sofort gemerkt das Pulsmässig etwas nicht richtig ist.

Aus dem weg ins Bad habe ich dann auch noch extremen druch überhalb des Bauchnabels/Reflux bekommen, so als ob mir das Essen wieder hochkommt. Dann ging es los mit dem Herzrasen

und ich habe mich natürlich total erschrocken. Zum Glück war meine Freundin da die es irgendwie schaffte mich ein bischen zu beruhigen. Das Herzrasen ging dann zum glück nach

2-3 minuten wieder weg..aber ich habe ernsthaft gedacht meine letzte Stunde hätte geschlagen.

Ich bin danach direkt ins Krankenhaus gefahren..da wurden die Extrasystollen mit Leichten vorhofflimmern diagnostiziert. Sie haben mir dann eine Kochsalzlösung mit Magnesium gegeben, danach hat sich zum glück alles wieder normalisiert. WAS FÜR EIN ALPTRAUM. Der Kardioprofessor des Krankenhauses sagte das ich mir keine sorgen machen müsste. Mein Herz ist gesund (war im März beim Kardio Checkup, alles bestens), und Sport sollte ich auch machen. Angeblich haben diese Extrasystolen sogar top Sportler (Fußballer, etc).

Aber mir geht es jetzt seelisch erstmal nicht so toll. Ich habe tierische Panik das so etwas nochmal kommt, irgendwie habe ich auch das Gefühl das mein Reflux die Extrasystolen triggert oder begünstigt. Ich habe angst Sport zu machen....das Herzrasen könnte ja nochmal anfangen, so ein mist

Bin 38, habe eigentlich mein ganzes leben schon Sport gemacht, blutwerte sind gut, blutdruck 120/75...aber dieser sch*** macht mich echt fertig

Gruss

Marc

GXe8rShaxrd hat geantwortet


Und wieder Histamin...

Hallo,

nun plagt mich doch langsam das schlechte Gewissen, weil ich mich nun schon fast 3 Monate nicht mehr zu den hier eingegangenen Beiträgen geäußert habe. Jetzt sitze ich vor dem großen Berg von Informationen und kann nicht mehr direkt darauf eingehen.

Ich habe jedoch alles immer sehr aufmerksam gelesen und auch viele interessante Denkanstöße darin gefunden, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte.

Besonders Vidgi bin ich dankbar, dass sie als gute Seele dieses Fadens, immer fachkundige Antworten auf gestellte Fragen parat hatte, wozu ich mich nicht so sehr eigne.

Ich fahre fast nur eingleisig und zwar mit dem Thema "Herzrhythmusstörungen die vom Magen kommen" und muss trotzdem aufpassen, dass ich die Übersicht nicht verliere.

Vidgi sieht noch einige andere Möglichkeiten, die in Verdacht stehen Vorhofflimmern auszulösen. (z.B. auch Rückenprobleme)

Solange selbst die Wissenschaft noch im Dunkeln tappt, solange ist natürlich alles möglich. Wir tauschen schon über ein Jahr lang regelmäßig unsere Gedanken per E-Mail und jetzt auch per Telefon aus. Über neue Erkenntnisse würden wir natürlich hier im Forum berichten.

Für mich hat sich die Histaminvariante, die seit Vidgi’s ersten Beitrag vor über einem Jahr hier durch diesen Faden geistert, weiter erhärtet.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/6547315/]]

Als Haupt-Histamin-produzierendes-Organ habe ich aber jetzt den Dickdarm in Verdacht und nicht mehr den Zwölffingerdarm. Es ist eine sehr komplexe Theorie, die nicht einfach zu erklären ist.

Ein wenig Aufschluss erwarte ich von einem Provokationstest in der Uniklinik am 12.08.08, wo mir bei einem stationären Aufenthalt kontrolliert Histamin gegeben werden soll.

Die Diagnose auf dem Einweisungsschein lautet: "V.a. Histaminintoleranz mit Histamin-induziertem Vorhofflimmern, Aufnahme zur Provokation mit Histamin"

Wenn Herzrhythmusstörungen dabei auftreten würden, wären wir ein Stück weiter. Ich werde darüber berichten.

Ein Bluttest zur Bestimmung ob eine Histaminintoleranz vorliegt, brachte kein sicheres Ergebnis. Der Test wäre laut Aussage des Arztes aber von sich aus sehr ungenau.

Das soll’s erstmal wieder gewesen sein. Ich werde mir Mühe geben mich öfter mal zu melden.

Bis dahin viele Grüße.

Tschau *:)

J;onCals H. hat geantwortet


Hallo

Da ich auch immer wieder les und versuch mein bestes Beizutragen habeich nun ein Paar fragen an den Wiener und an alle anderen:

Wenn es von dem Rücken kommt, müsste es nicht irgendwelche Verbindungen zu herzen geben?

Ich habe auch Stechen im Rippenbereich und am Rippenansatz. Das ist entweder ein Stechen oder ein dumpfer Schmerz. Wenn ich auf dem Sofa liege und mich falsch bewege kommt dieses Stolpern öfters. Aber ich versteh noch nicht den Zusammenhang. Ich bin tendiere eiegentlich mehr zum Gehard und seinem magen. Denn nach dem essen kommen die Stolperer öfters. Nachdem Fussball kommt dann das Vorhoffflimmern, deswegen hab ich aufgehört Fussball zu spielen.

Im Moment hat alles mit allen ein wenig zu tun.

Gruß

Jonas

J,oVnais xH. hat geantwortet


Ach noch was.

Kommt es bei euch vor, dass das Herz ganz langsam schlägt? Mein Puls ist manchmal bei 40 und dann treten die Stolperer und Extraschläge öfters auf?

Das langsame Schlagen könnte von den Betablockern kommen. Es gibt aber auch Zeiten dann schlägt das Herz wieder schnell oder das Vorhofflimmern kommt. Deswegen nehm ich diese Betablocker. Vielleicht weiß jemand was!

Auf jedenfall weiß ich oder meine Ärzte sagen das, dass es nicht schlimm ist!

Gruß

Jonas

Gperhxard hat geantwortet


Histamininduziertes Vorhofflimmern?

Heute möchte ich über meinen angekündigten, so viel versprechenden Histamin-Provokationstest in der Uniklinik berichten. Hierbei sollte ich unter EKG-Überwachung Histamin gespritzt bekommen, um die Vermutung zu untermauern, dass ein erhöhter Histaminspiegel im Blut, Vorhofflimmern auslösen kann.

Es kam aber alles ganz anders als ich es mir gewünscht hatte. In der Herzklinik, wo ich schon Wochen vorher für mindestens 1 Tag angemeldet war, gab es absolut keine Informationen von der dermatologischen Abteilung, die mich überwiesen hatte.

Keine Beziehung zu Histamin und seinen möglicherweise negativen Wirkungen. Im Gegenteil, sie sagten, dass das Histamin ja gut sei, da es die Gefäße erweitere und somit den Blutdruck senke, aber dadurch eben ein wenig den Puls erhöhe.

Nun wurde Blut abgenommen, EKG geschrieben, von Kopf bis Fuß untersucht und Herzultraschall gemacht. Alles mehr oder weniger im Normbereich.

Dann war es mittlerweile 14 Uhr und es wurde mir gesagt, dass es mit der Provokation nichts werde, da es nach einer Beratung unter den Kardiologen, abgelehnt wird, einen Sinusrhythmus eventuell in Vorhofflimmern umzuwandeln und unkalkulierbare Risiken dadurch in Kauf zu nehmen.

Es würde sich auch nichts ändern, wenn man wüsste, dass durch Histamin Vorhofflimmern ausgelöst werden kann, da es in meinem Fall dann eben mal so wäre.

Anschließend wurde mir ein Arztbericht in die Hände gedrückt und ich konnte nach Hause fahren.

Nach anfänglicher Enttäuschung über das Ergebnis, habe ich dann aber die Entscheidung respektiert und war auch erleichtert, da das Unternehmen ja doch irgendwie mit Risiken verbunden gewesen wäre.

Bevor ich nach Hause fuhr habe ich in der Cafeteria noch eine Bockwurst gegessen, die so richtig nach Geschmacksverstärker-Glutamat schmeckte. Nach 15 Minuten schossen einige Salven von Extrasystolen durch meinen Körper, die bei mir als Vorboten von Vorhofflimmern bekannt sind. Ich wäre am liebsten noch mal hoch gegangen zum EKG.

Da ich den ganzen Tag über nüchtern geblieben war und nur Wasser getrunken hatte, ist es für mich einmal mehr der Beweis, dass bestimmte Nahrungsbestandteile spontan Rhythmusstörungen auslösen können. Ist es doch der Zwölffingerdarm wie ich immer vermute, weil die Bockwurst doch bestimmt bei leerem Magen gleich dort gelandet ist?

Seinen Teil mag aber auch der Stress mit dem langen Herumsitzen dazu beigetragen haben, denn der soll ja auch, wie dieses Glutamat, körpereigenes Histamin freisetzen.

Nun bleibt mir nichts anders übrig, als mit histaminreichen Lebensmitteln und Getränken selbst auszutesten, ob an unserer Theorie was dran ist oder nicht.

@ Vidgi,

@ Jonas H., @ wiener2008, @ hossegor

Mit der Rückenvariante habe ich ja nicht allzu viel am Hut, das hatte ich ja schon geschrieben. Ich bin mehr auf die Bauchvariante fixiert.

Jonas schreibt, dass es öfter stolpert, wenn er auf dem Sofa liegt und sich falsch bewegt. Das ist für mich eindeutig ein Teil der Histaminvariante. Durch Einengungen im Bauchraum wird Histamin aus den Mastzellen in den Blutkreislauf ausgeschüttet.

Bei Marc-hossegor ist es sicher nicht anders mit seinem empfindlichen Oberbauch. Also beobachtet nicht so sehr das Herz, sondern den Bauch!!!

Für unsere Magen-Darm-Histamin-Theorie gibt es bestimmt nur so wenig Zustimmung, weil die Symptome so schlecht zu deuten und zuzuordnen sind.

Ich werde mal in einem Bericht, alle meine Episoden mit Vorhofflimmern analysieren um zu beweisen, dass seit 1978 immer Histamin, Glutamat & Co mit im Spiel waren.

Das war’s für heute und viele Grüße.

Tschau *:)

JPonsasx H. hat geantwortet


Hallo

das hört sich ja komisch an.

Ich weiß nicht ob ihr dies schon einmal ausprobiert habt. Aber seit ihr schon einmal auf die Toilette gegangen wenn ihr solch ein Flimmern oder Extra Schläge habt. Irgendwie habich das Gefühl, dass es dann besser ist. Das dekt sich wiederrum mit der Aussage von gerhard, das diese Schläge was mit dem Bauch zu tun haben.

Aber was kann man machen. Immer Rennè oder so etwas nehmen ist dch auch nicht das richtige?!?!

Im Moment binich ein wenig ratlos.

Gruß

Jonas

S&ibxbi hat geantwortet


Hallo und guten Tag,

soeben habe ich mich im Forum neu angemeldet, nachdem ich die ersten 22 Seiten hier gelesen habe :-D

Endlich finde ich hier eine Plattform, wo genau auch meine Problematik beschrieben wird - bislang habe ich nur Beschwichtigungen und Schulterzucken von den behandelnden Ärzten vernommen...

Heute morgen, gegen 3:00 Uhr war es mal wieder soweit: Unruhige Träume, aufwachen mit Herzdruck. Dem Zwang, sich zu erheben gefolgt mit dem Ergebnis, dass mein Herz sich anfühlt wie taub und ich mich vollkommen schwach fühle. Dazu die üblichen Krämpfe linksseitig. Aber: Nochmal Glück gehabt, kein Herzstolpern, kein Vorhofflimmern diesmal - bin rechtzeitig aufgewacht, konnte so Schlimmeres verhindern.

Dies ist mir zweimal in den letzten drei Wochen leider nicht gelungen, mit der Folge, dass ich jeweils im Krankenhaus gelandet bin. Die Symptome: Das Herz fühlt sich an wie eine Pumpe, die Luft zieht. Dazu starke, krampfartige Schmerzen in der linken Brust. Bei der kleinsten Anstrengung große Atemnot gepaart mit ständiger Unruhe/Angst.

Nach den ersten Untersuchungen konnte ein Herzinfarkt jeweils ausgeschlossen werden. Das erste EKG zeigte leichte Auffälligkeiten in Richtung Vorhofflimmern, Nachfolge-EKG's waren unverdächtig. Auch die folgende Ultraschalluntersuchung zeigte ein gesundes Herz. Bereits in der Vergangenheit sind Herzrhytmusstörrungen (Tachyarrhytmia absoluta) regelmäßig bei mir aufgetreten, Vorhofflimmern in dieser Form eigentlich noch nicht. Soviel zur Vorgeschichte.

Bei den Anfällen habe ich folgendes bemerkt: Auch ich hatte immer das Gefühl, dass die Beschwerden vom Bauch ausgehen und langsam noch oben, Richtung Herz "kriechen". Es ist ein Gefühl, als wenn über einen Nervenstrang Strom geleitet wird. Anschließend ist mein Bauch sehr stark geschwollen und hart. Nach einer Stuhlentleerung und dem Luftablassen verspüre ich leichte Besserung. In der Regel beruhigt sich das Herz (nach Gabe von Novalgin und Nitrospray gegen die Schmerzen in der Brust) nach ca. 8 Stunden. Der Bauch fühlt sich dann auch entspannter an.

Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass die Herzbeschwerden (Druckgefühl) in der Hauptsache beim Liegen auftreten, je nach Lage. Reagiere ich nicht sofort mit einer Änderung der Körperhaltung, hat dies Herzrasen zur Folge mit anschließendem Vorhofflimmern.

Seit langem vermute ich schon, dass als Auslöser für die Herzbeschwerden ein übervoller Darm, welcher über das Zwerchfell auf das Herz drückt, verantwortlich ist - daher auch dieses Engegefühl, was mit Angina Pectoris meiner Meinung nach nichts zu tun hat.

Übrigens: Ich versuche mein Übergewicht seit geraumer Zeit mit mehr oder weniger Erfolg zu verringen. Gestern Abend hatte ich aber noch ziemlichen Hunger (Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt), so dass ich ein Paar Wiener Würstchen (abends nur Proteine) gegessen habe. Ich denke, die mich heute morgen aus dem Bett scheuchenden Herzprobleme sind darauf zurück zu führen...

Beste Grüße an alle Leidensgenossen/innen

t?iZggerx45 hat geantwortet


Ein liebes Hallo an Alle,habe schon lange nicht mehr geschrieben aber mit grossem Interesse die Beiträge gelesen.Hatte vor kurzem auch mal wieder 3mal Vorhofflimmern,halt aber nur kurze Episoden mit Rhytmonorm wieder in den normalen Sinusrhytmus gebracht.Für mich heisst das jetzt wohl,das ich Vhf immer häufiger bekommen werde.Tolle Aussichten!Bin mir nicht sicher über den Auslöser,hatte jedenfalls gut gegessen,bin zum Frisör gegangen und hatte mich nach vorne gebeugt und beim hochkommen war es da.Vorab hatte ich aber die Tage vermehrt ES und den Tag,Schwierigkeiten mit der Atmung.Hatte auch den Eindruck das es im Oberbauch anfing,ein merkwürdiger Druck.Werde es auch weiter beobachten und denke schon das es eine Verbindung mit dem Essen gibt.Denke ich habe eine Laktoseintoleranz und eine Nickelallergie,ob es da eine Verbindung gibt muss ich herausfinden.Hoffe das noch viele ihre Erfahrungen mitteilen werden denn mir hilft es schon weiter das ich weiss es gibt viele mit VHf.Bis auf bald Tigger45 *:)

GKeArhard hat geantwortet


Hallo!

Ich freue mich, dass sich immer wieder mal jemand im Forum meldet, um die eigenen Erfahrungen gemeinnützig hier mit einzubringen.

Bei Sibbi deutet es ja auf das angeblich "harmlose" Roemheld-Syndrom hin, aber seine geschilderten Schmerzen und Krämpfe dabei, die er mit Nitrospray und Novalgin behandelt, gefallen mir nicht so richtig. Natürlich soll das Roemheld Syndrom (Magen-Herkranzgefäße-Reflex) auch die Herzkranzgefäße verengen und Angina-pectoris ähnliche Schmerzen verursachen können. Dass keine dauerhafte Verengung vorliegt, sollte aber geklärt sein.

Ich kenne die Schmerzen bei Roemheld zu gut, wie ich sie hier schon mal beschrieben habe.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/7502624/]]

Das Novalgin (Schmerzmittel: Metamizol-Natrium 1H2O) gehört mit zu den Medikamenten, die in den Histaminhaushalt eingreifen und den Histaminspiegel im Blut möglicherweise erhöhen. Ich habe jedenfalls schon mal Vorhofflimmern bekommen, weil ich damit einen Hexenschuss behandeln sollte.

Ansonsten spiegelt der Beitrag genau das wider, wie ich es auch empfinde.

Jonas H. glaubt genau wie Sibbi, dass er das Gefühl hat, mit einem erfolgreichen Toilettengang manche Rhythmusstörung "herunterspülen" zu können. Ich glaube auch manchmal daran, wenn mit der Linderung der Blähungen auch das Herzstolpern verschwindet.

Ich habe über meine E-Mailadresse: gerh.mail@t-online.de wieder einige interessante Berichte erhalten. Einer davon passt genau hier her und ich denke Sara hat nichts dagegen.

Lieber Gerhard,

bin heute beim Surfen auf Deine Erfahrungsberichte zu Herzrhythmusstörungen/Magen/Darm gestoßen und habe mich sehr gefreut jemanden gefunden zu haben, der ähnlich empfindet.

Ich bin 30 Jahre jung und schlage mich nun seit etwa einem Jahr mit Herzrhythmusstörungen/Tachykardie/Vorhofflimmern herum. Nach den ersten Anfällen, die nie auf EKG festzuhalten waren wurde ich erst mal zur Psychotherapie geschickt Nachdem das keine Wirkung zeigte verschrieb man mir Psychopharmaka und Valium ect.

Erst als ich einen Kardiologen fand, der mich ernst nahm und mir einen Event Recorder mitgab, konnten meine Episoden auf EKG nachweisbar festgehalten werden.

Wurde dann wegen verdacht auch AV-Reentry oder WPW-Syndrom zum Herzkatheter geschickt. Man konnte allerdings nichts finden, was ablatiert hätte werden können.

Dann versuchte man mich mit Beta-Blockern (Concor) einzustellen. Die haben nix bewirkt. Jetzt bin ich mit Kalziumantagonisten (Verapamil und Isoptin) recht gut eingestellt und bekomme nur noch 1-2 Störungen im Monat.

Jedes mal nach einer Episode muss ich danach direkt aufs Klo. Nach meiner ersten Störung hatte ich richtig Durchfall - heftig. Wenn ich es schaffe mich während der Störung aufs Klo zu schleppen und Stuhlgang zu haben kann ich die Störung in den meisten Fällen sogar beruhigen/beheben. Blähungen und zu voller Magen spielen auch definitiv eine große Rolle bei mir.

Ich versuche auch glutamatfrei (so gut wie halt möglich) und Aspartamfrei (Süßstoff) zu essen. Konnte auch da einen Zusammenhang feststellen.

Komme aus einer Ärztefamilie und schaffe es aber leider nicht, meine Mediziner von meinen Thesen zu überzeugen. Aber die haben die Lösung halt auch nicht.

War toll von Dir zu lesen.

LG Sara

Vielen Dank Sara.

@ tigger45

Deine geschilderte Flimmerattacke beim Frisör ist typisch für viele hier und auch für mich. Ich lass mir zwar keinen Kopf waschen usw. aber nach vorne beugen wurde mir schon oft zum Verhängnis. Dabei wird der Druck im Darm erhöht und es kommt zur Histaminausschüttung aus den Mastzellen in den Blutkreislauf. So denk ich mir das.

Nun Schluss für heute und viele Grüße.

Tschau *:)

BPubdbelXe hat geantwortet


Liebe Foren-Mitglieder,

ich verfolge seit längerer zeit die Beiträge, insbesondere jene von Gerhard. Ich möchte an dieser Stelle meine eigene Krankengeschichte möglichst kurz wiedergeben. Vielleicht hat ja der eine oder andere ähnliche Erfahrungen gemacht. Vorab aber noch ein grosses Lob an die vielen Teilnehmer hier, die letztlich an einem Strang ziehen und sich versuchen zu helfen.

Mein Krankenstory begann im Oktober 2007 mit Atemproblemen. Ich hatte immer das Gefühl nicht richtig einatmen zu können bzw. das gefühl, dass mir beim Einatmen ca. 10 Prozent Lungenvolumen fehlen. Das kam immer mal wieder und beim zweiten versuch klappte es dann uch wieder, so dass dann wieder kurzzeitig Ruhe war. Das ging nun ein paar Monate. Lunge wurde untersucht und es stand schliesslich noch ein Termin beim Kardiologen deswegen an. Der kam dann auch, doch er fand nichts. Im Januar 2008 traten bei mir das erste Mal Extraschläge auf. Konnte ich zuerst gar nichts mit Anfangen. Da ja eh der Termin beim Kardiologen anstand, befragte ich ihn gleich dazu. Er erklärte mir, dass dies ganz normal sei und lt. Ultraschall alles an meinem Herzen in Ordnung ist. Ich fühlte mich aber die nächsten Wochen und Monate weiter nicht ok. Irgendwie war ich weder richtig krank noch richtig gesund. Ich hatte Probleme mit Erkältungen. Immer wieder hatte ich weiche Beine und litt unter Müdigkeit und Schlappheit. Im Juli wurde mir mal wieder Blut abgenommen und es wurden erhöhte Leberwerte festgestellt. Daraufhein eine Darm-und Magenspiegelung angeordent, die ich dann auch Anfang August hatte. Mitte August hatte ich einen Tag lang Migräne, durfte aber wegen der erhöhten Leberwerte keine Medikamente nehmen. Irgendwann wurde mir übel und ich musste Brechen und Würgen. Daraufhin bekam ich Herzrythmusstörungen und liess mich ins Krankenhaus fahren. Ich hatte Herzstolpern mit schnellem Vorhofflimmern. Über Nacht musste ich auf der Intensivstation bleiben. Ich habe dann Betablocker bekommen und nehme sie heute auch noch. Inzwischen jedoch nur noch die halbe Dosis ( 1/2 Tablette morgens und abends) von Meto Hexal Succ 47,5. Als ich morgens und abends jeweils eine Tabelette genommen habe, hab ich es nicht gut vertragen. Das Gerumpel des Herzens geht weiter. Es ist zwar besser geworden, aber ich habe es immer noch. Dafür war ich bei der doppelten Dosis sehr depressiv und unheimlich "gebremst". Ich habe die letzten 4-5 Wochen wirklich wahnsiig gelitten, weil es mir auch alles psychisch stark zusetzt. man hat vermutet, dass ich eine Herzmuskelentzündig hatte, an deren Ende (als es schon fast wieder ok war) dieses Erbrechen hatte. damit ist das Herz dann nicht mehr fertig geworden. Laut Kardiologen ist mein Herz wieder ok. Sowohl Ultraschall, Belastungs-EKG und auch das Langzeit-EKG sind ohne Auffälligkeiten). Habe aber nach wie vor gefühlsmässig schlechte Tage. Mit weichen Beinen meine ich dann, dass ich gleich nicht mehr kann. Nun steht noch eine Blutabnahme an um die Werte zu kontrollieren (Leberwerte sind wieder nahezu ok gewesen). Ich habe auch mit so kleinen Pickeln im gesicht zu kämpfen. Es ist ganz merkwürdig. Es sind fast wie so Hitzpickel, die schlecht auszudrücken sind. Auch dem Thema Borreliose soll mittels Blutwerten noch nachgegangen werden.

Liebe Grüsse

Bubbele (B j ö r n)

Siibbxi hat geantwortet


Hallo liebe Leidensgenossen/innen, willkommen Bubbele,

nachdem ich sehr viel bewusster als zuvor auf meine Ernährung achte, den Alkohol völlig verbannt habe und versuche mich mehr zu bewegen, geht es mir etwas besser. Darüber hinaus versuche ich Druck auf den Bauchbereich zu vermeiden, den Darm frühzeitig zu entleeren und auf blähende Lebensmittel zu verzichten. Außerdem meide ich Süßigkeiten, da mir auch diese offensichtlich nicht bekommen.

Die erhöhte Problematik vom Juli/August ist wohl auch auf eine Umstellung von Medikamenten zurück zu führen: Statt MicardisPlus nehme ich jetzt HCT und Rasilez sowie die doppelte Menge Bisoprolol.

Ohne 2x300mg Propafenon hätte ich ständig Rhytmusstörungen (schon "ausprobiert").

Ich hoffe, es bleibt so wie es momentan ist – melde mich demnächst noch mal.

Beste Grüße an Alle

lAalalax08 hat geantwortet


Hallo!

Ich bin erst 19 Jahre alt und habe schon seit etwa 3 bis 4 jahren Herzrhytmusstörungen und Herzrasen. Ich konnte mir das noch nie erklären, hatte aber auch angst zu einem arzt zu gehen, denn es könnte schließlich etwas schlimmes sein. Vor einiger Zeit ist mir dann aufgefallen dass ich die Herzrhytmusstörungen eher gegen Abend habe wenn ich im Bett liege und das wohl des öfteren auch mit vollem Magen. Außerdem habe ich beobachtet, dass ich nach Tütensuppen oder auch Tütensoßen von Maggi extremst Rhytmusstörungen bekomme. Ich habe dann solche Angst, dass mein Herz aufhört zu schlagen. Deshalb kann ich meist nicht einschlafen, vor Angst nicht mehr aufzuwachen. Vielleicht bin ich auch etwas zu dick und bin anfällig für die Störungen denn ich wiege um die 70 kg bei 168cm größe. Ich weiß es auch nicht. jedenfalls bin ich jetzt schon etwas beruhigter wenn ich hier sehe dass es möglicherweise wirklich am essen liegt und nicht an meinem Herz. Ich glaube jedenfalls dass es am essen liegt weil unser essen zu viele inhaltsstoffe hat. auch meine freundinnen haben manchmal herzrhytmusstörungen. das ist gar nicht so selten wie alle tun. aber erst hatte ich daran gedacht es könnte vom rauchen kommen, weil ich auch rauche. aber langsam glaube ich eher es liegt am essen. was meint ihr dazu?

liebe grüße

lalala

GOerhJaxrd hat geantwortet


@ Bubbele

Hallo Björn,

schön, dass Du hier ein bisschen mitmischst und mich gleich auf eine wichtige Tatsache aufmerksam machst. Genau wie Du, berichten verhältnismäßig viele Betroffene in den Foren anfangs über Atemprobleme und dann erst später über Herzrhythmusstörungen.

Ist das Zufall oder bestätigt das unsere Histamintheorie? Wenn ich so recht bedenke, hatte ich auch oft solche Zeiten, wo ich das Gefühl hatte, nicht richtig Luft zu bekommen obwohl meine Lungenfunktionen in Ordnung waren.

Ich hatte immer die Medikamente dafür verantwortlich gemacht, da ich ja wusste, dass z.B. Betablocker auch Bronchialkrämpfe mit eben solchen Luft verhaltenden, beängstigenden Erscheinungen auslösen können. Ich musste dann bei kaltem Wetter mit offenem Mund immer angewärmte Luft aus dem Hemdkragen heraus einatmen, da sonst der Atem stockte.

Jahrelang hatte ich dann statt eines Betablockers einen Calciumantagonisten Verapamil genommen, aber die Bronchialkrämpfe blieben. Und jetzt wird mir einiges klar, denn das Verapamil erhöht den Histaminspiegel im Blut.

Und somit wäre ich wieder beim Thema Histamin, denn das produziert auch Asthma ähnliche Anfälle, Bronchospasmus (Krampf der Muskulatur der Luftröhrenäste) usw.

Ich muss dazu sagen, obwohl ich wieder Betablocker einnehme, hatte ich in letzter Zeit keine solchen Atemprobleme mehr und ich denke der Grund liegt in meiner histaminärmeren Ernährung seit einem Jahr. Meine Vorhofflimmerattacken sind auch seltener geworden.

Also Björn, Du siehst, durch eine Umstellung der Ernährung kann man möglicherweise einiges erreichen, wenn’s denn wirklich so ist, wie ich vermute. Auch Dein Vorhofflimmern könnte, wie bei meinen ersten Attacken vor vielen Jahren, durch das von Dir beschriebene Würgen und Brechen ausgelöst worden sein und auch im Zusammenhang mit Histamin.

Ich muss versuchen jedes Würgen und Erbrechen mit allen Mitteln zu verhindern, denn das würde bei mir mit Sicherheit sofort Vorhofflimmern auslösen.

Deine Pickel im Gesicht könnten auch allergischen Ursprungs durch Histamin haben, denn aus der Pubertät bist Du doch sicher raus. Trotzdem würde mich mal Dein Alter interessieren.

@ Sibbi

Hallo Sibbi,

neben Deiner Austestung, welche Medikamente am effektivsten wirken, würde ich an Deiner Stelle mit allen Mitteln versuchen auf der Ernährungsstrecke etwas zu erreichen. Bei histaminarmer und gemäßigter Ernährung könntest Du bestimmt viel erreichen und vor allem ohne Nebenwirkungen.

@ lalala08

Hallo lalala,

auch Dir empfehle ich, die hier aufgestellte Theorie, dass Herzrhythmusstörungen durch bestimmte Nahrungsbestandteile ausgelöst werden könnten, durch Beobachtungen an Dir selbst zu untermauern oder auszuschließen.

Da Du Dich sowieso etwas zu klein für Dein Gewicht fühlst, könntest Du ja auch diese Therapie mit der histaminarmen und gemäßigten Ernährung versuchen. Mal eine Zeit nur das essen was man verträgt, so merkt man am besten welche Art von Störungen es sind. Die Tütensoßen und -suppen sind für mich auch das reinste Gift und das Herz fängt an zu spinnen.

Als Erstes würde ich aber aufhören zu Rauchen, denn das ist auf alle Fälle ein großer Risikofaktor. Ich habe in meiner Jugend auch mal geraucht bis es mit dem Vorhofflimmern begann. Damals habe ich die gefäßverengende Wirkung des Nikotins ganz krass an meinem körperlichen Empfinden gespürt und ich merke heute noch, wenn ich in einen verräucherten Raum komme, wie das Wohlbehagen schwindet.

Wenn Dir Deine Rhythmusstörungen Angst machen oder trotz einer geänderten Lebensweise doch wiederkehren, dann lass das doch einfach mal beim Arzt abklären.

Eigentlich wollte ich heute mal was generell über neue Erkenntnisse der Ursachen meiner bisherigen Vorhofflimmerattacken seit 30 Jahren berichten, doch für heute ist nun Schluss.

Tschau *:)

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