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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

hXospi/tal


Hallo Ihr da draußen,

bin froh Euch gefunden zu haben.Mir geht es absolut besch.......!!!!!

Habe seid 1999 mit VHF und ES Herzrasen zu kämpfen.Seid 1999 nahm ich 2 mal täglich Sotalol 80

und kam auch ganz gut damit zurecht.Bis ich im August wieder im Krankenhaus mitVHF landete .Sie änderten

meine Tablettenmedikation auf Tambocor 1-0-1 und Beloc zoc mite,2 mal ne halbe.

und durch die Nebenwirkungen von Tambocor ist meine Lebensqualität gleich Null.Ich habe keineLust mehr zu nix,bin depressiv,habe Panikattacken,und dabei habe ich 2 Kinder,die mich brauchen.Ich weiß

einfach nicht mehr weiter.

Hat jemand Erfahrungen mit Tambocor :°_

ich bin weiblich und 39 Jahre alt

Hospital

Gkerhjarxd


Hallo hospital,

wer schon öfters am eigenen Körper gespürt hat, dass der Puls von einem Herzschlag auf den anderen in Vorhofflimmern umspringen kann, der lebt natürlich mit einer Ungewissheit, die manchmal auch Angst macht.

Auch die Zweifel, ob man das richtige Medikament gegen diese Attacken hat, nagen an den Nerven. Doch diese Zweifel wird Dir hier sicher keiner nehmen können, weil Du das nur zusammen mit Deinem behandelnden Arzt erreichen kannst. Gerade das Tambocor (Flecainid) ist ein wirksames Medikament und hat natürlich auch seine Nebenwirkungen. Ich selbst habe es noch nicht genommen.

Du solltest auf alle Fälle Deinen Arzt auf die Symptome, die Du damit hast, aufmerksam machen.

Vielleicht findest Du beim Lesen unserer Beiträge auch für Dich hilfreiche Anregungen, mit denen Du die Häufigkeit solcher Episoden verringern oder sogar ganz verhindern kannst. Du solltest aber nicht, wie wahrscheinlich auch viele Ärzte, vermutete auslösende Faktoren, die man sich nicht gleich erklären kann, von vorn herein als absurd abwerten.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Tschau *:)

GPerchard


Ursachen von Vorhofflimmern?

Da ich sehr früh den Zusammenhang zwischen Störungen im Verdauungstrakt und Vorhofflimmerattacken erkannt und mir Einzelheiten darüber notiert habe, existieren jetzt gute Dokumentationen über auslösende Faktoren von etwa 50 derartigen Episoden seit 1978.

Anhand dieser 30jährigen Aufzeichnungen von solchen immer wiederkehrenden absoluten Arrhythmien, möchte ich das Schema erklären, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit bei mir schon immer zur Auslösung führt.

Jetzt erst kristallisiert sich heraus, dass besonders nach der Aufnahme von histaminreichen Nahrungsmitteln immer erst Extrasystolen auftraten, aus denen sich dann oft das Vorhofflimmern entwickelte.

Auch solche Nahrungsbestandteile und Medikamente, die den Histaminabbau im Körper blockieren bzw. körpereigenes Histamin zum Freisetzen anregen, kann ich jetzt eindeutig so manchem jeweiligen Ereignis zuordnen. Aber auch andere Faktoren haben deutlich den Histaminhaushalt negativ beeinflusst und wenn meine Theorie stimmen sollte, die Entstehung von Vorhofflimmern begünstigt.

Analyse meiner Ursachen (Diagnose Vorhofflimmern von 1978 – 2008)

Ursache Nr.1 – Essen und Trinken

Bestimmte Vorhofflimmerattacken kann ich mit Sicherheit dem Genuss folgender Nahrungsmittel zuordnen: Brat-u. Grillwürste besonders mit Senf, Ketchup oder Sauerkraut; Rahmspinat; Erbsen-u. Linseneintopf als Fertiggerichte; Rindsrouladen mit Rouladen-fix zubereitet und Rotkraut; Fertigsuppen u. Soßen; Thunfisch und andere Fischkonserven; Bergkäse; Emmentaler; Essiggemüse; Rotwein; Kuchen; versch. Obst; Zwiebeln.

Wenn viele Speisen und Getränke mit einem so hohem Histamingehalt zu sich genommen wurden, konnte unbemerkt eine Aufsättigung im Blut und in den Mastzellen stattfinden. Diese Mastzellen, die sich hauptsächlich im Bindegewebe der Schleimhaut von Zwölffingerdarm und Dickdarm befinden, speichern das zuviel aufgenommene und nicht abbaubare Histamin.

Manche Lebensmittel blockieren das Enzym DAO, was für den Abbau des Histamins im Körper verantwortlich ist, andere bewirken eine Ausschüttung von in Mastzellen gespeichertem Histamin.

Diese Konstellation allein reichte in den meisten Situationen noch nicht aus um Vorhofflimmern auszulösen, aber sie erzeugte ein unverwechselbares Gefühl im Oberbauch, welches gepaart mit Extrasystolen, heute als höchste Alarmstufe gilt. Das Risiko erhöhte sich jedoch drastisch, wenn weitere Ursachen wie nachfolgend beschrieben, den Histaminspiegel im Blut zum Eskalieren brachten.

Ursache Nr.2 – Blähungen (Hauptursache)

Histamin verursacht auch Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl, erhöhte Magensäureproduktion, Erbrechen, Reizdarm.

Zum Zeitpunkt des Auslösens von Vorhofflimmern verspürte ich schon immer ein gewisses Zappeln & Krabbeln im Oberbauch kurz über dem Bauchnabel. Genau dort bemerkte ich auch jedes Mal massive Gasansammlungen in Form von weiter wandernden Gasblasen.

Durch diese Blähungen könnten doch die Darmwände dermaßen überdehnt bzw. gereizt werden, dass die im Gewebe befindlichen Mastzellen ihr Histamin in den Blutkreislauf ausschütten, wobei die Konzentration noch mehr steigt. Das ist in den seltensten Fällen schmerzhaft, sondern eher als Völlegefühl mit heftig spürbaren Verdauungsvorgängen zu beschreiben.

Bestimmte Bewegungen oder Körperhaltungen, bei denen der Dickdarm bzw. Zwölffingerdarm noch mehr eingeengt und gedehnt wird, können dann den Histaminspiegel explosionsartig erhöhen. Dies geschieht hauptsächlich z.B. beim Bücken, Hocken, Hochsteigen, nach vorn Beugen, nach links Drehen, eingeengt Sitzen, auf der linken Seite Liegen und manchmal auch nur bei unwillkürlicher Anspannung des Bauchmuskels.

Plötzlich fühlt man wie das Herz anfängt zu stolpern und dabei immer schneller wird. Der Griff an die Halsschlagader bringt die Gewissheit, wieder mal Vorhofflimmern.

Ursache Nr.3 – Medikamente und Nahrungsmittelzusätze

Ich habe ständig Medikamente eingenommen, die das Auftreten von Vorhofflimmern und die Risiken verhindern sollten, aber nach jetziger Sicht das Gegenteil bewirkten.

So habe ich jahrelang Chinidin; Verapamil; Acetylsalicylsäure ASS; auch bei Bedarf Metoclopramid bekannt als Magenmittel MCP - Paspertin Tropfen; Metamizol als Schmerzmittel – Novalgin eingenommen ohne zu wissen, dass davon der Histaminspiegel im Blut noch erhöht wurde und wahrscheinlich zu vielen solchen Episoden mit beigetragen hat.

Auch Geschmacksverstärker (Glutamat) und viele andere Zusätze der Nahrung haben die Eigenschaft, den Histaminabbau zu blockieren bzw. körpereigenes Histamin zu aktivieren.

Ursache Nr.4 – Alkohol

Bis 1983 trat das Vorhofflimmern nur nach dem Genuss von zuviel Alkohol auf und nur mit anschließendem Würgen und Erbrechen.

Alkohol mindert den Abbau von Histamin, verstärkt die Resorption von Histamin und führt gleichzeitig zu einer Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen.

Außerdem bewirkt das Würgen und Erbrechen eine Vagusreizung mit noch mehr Histamin.

Besonders oft wurde bei mir nach dem Genuss von Rotwein und auch Sekt Vorhofflimmern ausgelöst. Zwei mal nach dem Genuss von schon leicht trüben Fassbier, was sicher regelrechte Histaminbomben waren.

Ursache Nr.5 – Schreck, Aufregung und Stress

Sehr oft trat das Vorhofflimmern im Zusammenhang mit starkem Stress auf, da periphere Nerven die Mastzellen aktivieren können und dadurch Histamin freigesetzt wird.

Bei Schrecksituationen wo sich dabei der Puls schlagartig erhöht, wurde bei mir schon sehr oft Vorhofflimmern ausgelöst, besonders wenn vorher, als Zeichen einer erhöhten Histaminkonzentration, schon Extrasystolen zu spüren waren.

Ursache Nr.6 – Laute Musik (Bass)

Da auch durch Vibrationen Histamin in den Blutkreislauf freigesetzt werden kann, erklären sich für mich auch meine Vorhofflimmerattacken im Zusammenhang mit sehr lauter Musik auf Volksfesten und Musikveranstaltungen.

Der durch Blähungen gespannte Oberbauch wirkt dabei wie ein Resonanzboden und leitet die Schwingungen weiter zu diesen Mastzellen. (wie Ursache Nr.2 – Blähungen)

Zuerst verspürte ich immer Extrasystolen, die mit schneller werdendem Puls zum VHF wurden.

Ursache Nr.7 – Starker Luftdruckabfall

Besonders bei Annäherung eines Sturmtiefs habe ich schon mehrfach Vorhofflimmern bekommen, welches sich immer im Vorfeld mit einer besonderen Häufigkeit von Extrasystolen und Aussetzern ankündigte.

Auch hier schließe ich eine Histaminausschüttung aus Mastzellen nicht aus. So könnten sich doch die durch Blähungen aufgeblasenen Därme infolge des niedriger werdenden atmosphärischen Luftdrucks noch weiter ausdehnen und die Dehnungsreize verstärken, was wiederum eine Histaminfreisetzung erwirkt. ( wie Ursache Nr.2 – Blähungen)

Ähnlich wie ein mit Helium gefüllter Luftballon, der beim Aufsteigen, durch den niedriger werdenden Luftdruck, immer größer wird bis er platzt.

Die Frage, ob solche Luftdruckunterschiede überhaupt einen spürbaren Unterschied im Volumen des Darms bewirken können, kann ich aber auch nicht mit Sicherheit beantworten.

Ursache Nr.8 – Histamin durch Brennnesseln

Hierzu zählt mein wahrscheinlich erstes Vorhofflimmern etwa 1968. Damals bin ich im alkoholisierten Zustand mit dem Fahrrad in einem Brennnesselgestrüpp gelandet, wobei ich üble Verbrennungen am Kopf, Hals und an den Armen davongetragen hatte. Ich war ganz aufgedunsen, bekam Herzrasen und in der Nacht im Bett verspürte ich einen schnellen, vollkommen unregelmäßigen Puls. Am nächsten Tag schlug das Herz wieder normal. Gedanken darüber habe ich mir damals noch nicht gemacht.

Heute nach 40 Jahren ist mir klar, dass das mein erstes "Histamininduziertes Vorhofflimmern" war, denn das Brennnesselgift ist Histamin. Ich bin schon immer sehr empfindlich bei Berührungen mit solchen Pflanzen und spüre noch Tage danach einen Nervenschmerz.

Ich glaube das reicht erst einmal zum Nachdenken.

Tschau *:)

WtebwSorkxer


Hallo zusammen...

Ich bin auch per Zufall auf dieses interessante Forum gekommen und habe mir (fast alle) Beiträge aufmerksam durchgelesen.

Das mit dem Vorhofflimmern habe ich wohl nicht, jedoch dieses komische Herzrasen, wobei ich da mittlerweile auch an einen Zusammenhang zwischen Herz und Magen-Darm-Trakt glaube.

Ich bin 30 Jahre alt und begonnen hat das alles (so glaube ich) durch einen psychosomatischen Schock (warum ich den hatte, möchte ich hier lieber nicht erläutern, weil sonst alles wieder von vorne losgeht) vor 2 Monaten. Daraufhin hatte ich Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt (das schlug mir buchstäblich auf den Magen) und merkte, dass ich nicht mehr so belastbar bin wie früher. Vor allem bei körperlicher Anstrengung hämmert das Herz bis zum Hals und mir wird schwindelig. Ich kriege dann immer voll die Panik und hab so ein komisches Gefühl in den Beinen als würde ich nächstens ohnmächtig zusammenklappen (ist allerdings bisher zum Glück noch nie passiert).

Vorgestern Abend hatte ich keinen Hunger weil mich seit Wochen Magenprobleme plagen (Reizmagen / Reizdarm), zwang mich dann aber, doch etwas zu essen. Gebratenes Hühnchen, Kartoffelbrei und Speckbohnen haben mich am meisten angemacht, also hab ich dieses Menu ausgesucht und gegessen. Gestern Morgen bin ich ein bisschen spatzieren gegangen, hatte aber schon die ganze Zeit dieses flaue Gefühl in der Magengegend. Als es dann etwas bergauf ging habe ich meinen Oberkörper ein bisschen nach vorne gebeugt um die Steigung besser bewältigen zu können. Nach 50 Metern gings dann los. Mein Herz hämmerte mit 160 Schlägen bis zum Hals, mir wurde total Unwohl und ich bekam Panik. Ich bin dann an Ort und stelle stehengeblieben, hab mich gegen einen Zaun gelehnt und dachte so für mich "Jetzt ist's soweit.. Jetzt kippst Du gleich um...", ist allerdings wieder nicht passiert und ich hab mich ein paar Meter weiter oben auf eine Bank gesetzt. Nach ca. 30 Minuten war wieder alles ok.

Ich wurde wegen einer ähnlichen Attacke auch schon mal mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert. Die haben aber nach zahlreichen Untersuchungen (grosses Blutbild, EKG, Röntgen, Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut) nichts auffälliges finden und ich wurde mit Schmerztabletten wieder nach Hause geschickt. Langzeit-EKG und Belastungs-EKG wurde nicht gemacht und auch nicht angeordnet.

Man hat mir auch schon mal gesagt, es könnte eine Unterversorgung von Kalium und Magnesium sein. Vielleicht weiss ja jemand von euch weiter. Ich bin meinem Latein langsam am Ende. Ich hab nur noch Angst, dass es etwas schlimmes sein könnte. Und dieser Gedanke bestimmt im Moment total mein Leben.. :°(

Übrigens, was ich oben vergessen hatte: Gerhard, ich finde Deine Erfahrungen super. Auch finde ich bemerkenswert, wie Du mit der Situation umgehst. Ich glaube ich könnte das nicht. Nur schon beim kleinsten Ziehen in der Brust kriege ich schon wieder total die Panik. So kanns auf Dauer echt nicht weitergehen... :|N

Liebe Grüsse

Webworker

B\ubbexle


Zum Thema Magen-Darm und Herzprobleme möchte ich auch noch folgende Erläuterungen geben. Ich stelle fest, dass ich besonders im Sitzen ein Problem mit einem unruhigen Bauch bzw. Herzbereich habe. Besonders schlimm ist es, wenn ich auf meinem Schreibtischstuhl sitze. So wie gerade jetzt, wenn ich vor dem Computer sitze. Dann ist der Bauch durch die Sitzhaltung eingeklemmt. Kommen jetzt noch Blähungen dazu, weil ich z.B. zuvor besondere Nahrung zu mir genommen habe, dann werden die Beschwerden um so schlimmer, da der Bauch so dick ist und durch die Sitzhaltung zusätzlich eingeklemmt wird. Im Liegen habe ich hingegen meist viel weniger Probleme. Alles zusammen für mich im Alter von 33 Jahren nicht wirklich normal!!!!!

lxockVeed


Hallo!!

Mein Name ist Johannes, bin 26 Jahre alt, völlig gesund und hatte im Mai 2008 plötzlich Herzrasen und unregelmäßigen Pulsschlag. Diagnose "idiopathisches, paroxysmales Vorhofflimmern ( ohne Herzerkrankung)". Im Abstand von etwa 2 Wochen folgten zwei weitere Episoden von VHF und des öfteren Herzstolpern. Natürlich wurde auch mir eine Therapie mit Betablockern, Antiarrhythmetika usw. angeboten, aber damit gab ich mich nicht zufrieden und bestand auf eine Katheterablation. Durchgeführt wurde diese auf der Univ.-Klinik in Innsbruck (Österreich/Tirol) mit Hilfe des Kryoballonkatheters, die zur Zeit modernste Methode.

Seit dem Tag des Eingriffes hatte ich nie mehr Herzstolpern, VHF oder ähnliche Dinge.

Das Motto bei VHF lautet....je früher die Ablation gemacht wird, desto besser die Chancen auf Heilung. Vermeidungstaktiken ( z.B. Ernährung, kein Alkohol, kein Stress.....) sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aud Dauer nicht erfolgreich!!

LG und glaubt mir...

B_ubabele


Eine Katheterablation direkt nach den ersten Beschwerden machen zu lassen, halte ich persönlich für etwas zu überstürzt. Aber gut, bei Dir mag es gewirkt haben. Man kann es ja eh nicht verallgemeinern, denn bei jedem Menschen sind die Beschwerden und die Auswirkungen bzw. Symptome anders.

l;ocnkeyed


Wenn man sehr darunter leidet, halte ich es für eine tolle Variante. Bei mir hat natürlich auch der Beruf ( Linienpilot) eine große Rolle gespielt. Natürlich muss das jeder für sich entscheiden, doch gerade bei jungen Patienten ist es nach Meinung vieler Kardiologen der richtige Weg.

J3onasq H.


Hallo

eine Anmerkungen und eine Frage :

1. Eine Ablation würde ich nur durchführen lassen, wenn ich starke Beschwerden bzw. solche Beschwerden die mein Tagesgeschäft verschlächtern habe. Bei locked ist das der Fall, da er Pilot ist und hier einen Konstanten Puls haben sollte. Mein Arzt hat mir abgeraden diesen Beruf auszuüben. Aber locked geht es gut und dafür Herzlichen Glückwunsch. Starke Schwankungen (Druckabfall, Klima usw.) können dies auch auslösen.

2. Hallo mir ist aufgefallen, dass wenn ich dieses Herzstolpern habe ich meistens zusätzlich sehr langsamenoder sehr schnellen Puls bekomme. Schnellen Puls kann ich ja durch Angst, Aufregung usw. erklären. Aber langsamer Puls so ca. 44-48 Schläge die Minute ist denk ich ein wenig langsam.

Ist das schlimm? Was kann mit niedrigem Puls passieren? Ich habe nur gelesen, dass Schwindel und Kopfweh auftreten kann. Was schlimmes aber nicht. Langsamer Puls soll sogar besser für das Herz sein. Stimmt das.

Das waren jetzt ein Paar mehr fragen. Bitte beantworten!

Danke

LpindenBblü\te 01


Hallo Gerhard und alle anderen die mit Vorhofflimmern, etc zu tun haben.

Ich habe beim stöbern im Internet nachfolgenden Artikel gefunden. Nun meine Frage - gibt es dazu neueste Erkenntnisse? Artikel ist ja schon etwas älter! Falls das nicht der Fall sein sollte hat vielleicht jemand von Euch schon mal eine Untersuchung auf Heliobacter machen lassen ? Und wenn ja mit welchem Resultat ? Ich muss gestehen ich habe mir nicht alle Seiten des Forums durchgelesen - sollte also dieser Artikel schon mal erwähnt worden sein möchte ich das entschuldigen.

Ganz kurz zu meiner Person, bin weiblich, 41 Jahre, und hatte einen bisher einmaligen Anfall von VHF

der nach 12 Std. wieder von allein weg ging. Herzuntersuchungen waren o.B. Habe dann 9 Monate BetaBlocker genommen diese jetzt aber wegen den Nebenwirkungen abgesetzt. Habe Stolperer, Extrasystolen etc. die ich mit Magnesium, Kalium und Calciumeinahme versuche unter Kontrolle zu bringen.

Danke für die Antworten

Lindenblüte 01 :-)

Vorhofflimmern: Liegt die Ursache im Magen?

Eine Vielzahl von Patienten mit Vorhofflimmern weist einer italienischen Studie zufolge auch eine Infektion mit Helicobacter pylori auf.

Bisher war der Keim nur als Verursacher der Gastritis sowie von Magengeschwüren bekannt. Nun machen italienische Wissenschafter das Bakterium Helicobacter pylori allerdings auch für das Herz betreffende Beschwerden verantwortlich. Wie die Fachzeitschrift "Heart" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, haben Sandro Montenero vom Policlinico Multimedica in Mailand und Kollegen 59 Personen mit Vorhofflimmern untersucht. Das Ergebnis: Bei 97 Prozent der Patienten konnte eine Infektion mit Helicobacter pylori nachgewiesen werden.

In einer Vergleichsgruppe von 45 Menschen ohne Herzrhythmus-Störungen wiesen hingegen nur fünf Prozent eine derartige Infektion auf. Dies würde bedeuten, dass Helicobacter pylori bei Patienten mit Vorhofflimmern 20 Mal häufiger vorkommt als in der Restbevölkerung, schreiben Montenero und Kollegen. Die Forscher vermuten, dass sich bestimmte Antikörper, die bei Patienten mit dem Gastritis-Keim anzutreffen sind und normalerweise Magenzellen angreifen, auch gegen Zellen der Herzvorhöfe richten könnten und so die Rhythmus-Störung auslösen.

Wie aus früheren Untersuchungen bekannt, weisen etwa zwei Drittel der Menschen mit Vorhofflimmern entzündliche Veränderungen im Bereich der Vorhöfe auf, berichtet Montenero. Helicobacter pylori könnte bei diesen Entzündungen eine entscheidende Rolle spielen. Dies würde gänzlich neue Möglichkeiten zur Behandlung dieser häufigen Herzrhythmus-Störungen eröffnen, so die Mailänder Wissenschafter. Allerdings seien noch weitere Forschungen nötig, um die derzeitigen Erkenntnisse zu untermauern.

17.06.2005

http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=114925

JGonams Hx.


Hallo

Am 08.10.2008 war es mal wieder so weit.

Habe Chinesisch gegessen. Eigentlich hatte ich da nie Probleme doch am 08.10.2008 schon. Es gab Reis, verschiedenes Gemüse und Hünchenfleich. O.K. es war mit viel Öl gekocht und die Soße weiß ich nicht, was da drin war.

auf jedenfall ging es eigentlich ganz harmlos los. Das Herz schlieg langsamer (Puls so bei 44). Nach meinen Einschätzungen ist das nicht so schlimm. Doch dann kamen die Herzstolperer und das VHF dazu. Ich hab dann versucht zu schlafen und am Morgen war alles wieder weg. Ich versteh es aber nicht. Da ich sonst immer Chinesch essen kann. Deswegen bin ich eher der Meinung, dass es nichts mit dem Essen zu tun hat, sondern damit wie schnell man isst, wie man dort sitzt und was man danach macht! Gibt es hier vielleicht eine Erkenntniss??

Lindenblüte 01 hat Helicobacter beschreiben. Hier gibt es sehr viele Bericht im Internet. Doch diese anzeigen müssten immer auftreten, da man diesen Typ immer im Magen hat. Das andere ist ja eine Verbindung zum Herzen das nur manchmal auftritt.

Was kann niedriger Puls auslösen? Ist dies schlimm?

wLiener42008


ein puls unter 50 ist auf keinen fall normal, sofern man nicht gerade schläft bzw. aufgewacht ist.

vhf kann auch bradykard auftreten. woher wusstest du, dass es sich um vorhofflimmern handelt?

von der heliobacter-theorie halte ich nichts.

J*asimone


Eine wichtige Ursache für Vorhofflimmern wurde hier noch nicht erwähnt.

Ich hatte Extrasystolen, Tachycardien bis 160 Schl. die dann in Vorhofflimmern übergingen. Dabei konnte man die Schläge absolut nicht mehr zählen, außerdem war ich dabei immer fast ohnmächtig.

Die Ursache des Übels konnte inzwischen behoben werden,

denn es lag an einer S c h i l d d r ü s e n f e h l f u n k t i o n.

Nach zwei qualvollen Jahren schlägt mein Herz wieder ruhig, gleichmäßig und zuverlässig.

JUonaxs H.


Hallo

Mein Puls ist einfach so niedrig und alle Ärzte sagen es sei nicht schlimm, obwohl ich denke das es schon irgendetwas bedeutet.

woher wusstest du, dass es sich um vorhofflimmern handelt?

Als ich das Langzeit EKG gemacht habe, habe ich etwas gespürt das unheimlich war. Danach sagte der Arzt, das dies VHF wäre. Dieses Gefühl hatte ich nun wieder. Aber es ist war, das war nur mein Gefühl und kein Ärztlicher Befund.

Sonst spüre ich halt die Extraschläge oder Aussetzer und die sind einfach anders.

Ich bin halt einfach am Glauben, dass das Ganze damit zu tun hat wie schnell, wie viel, wie und wann man das Essen zu sich nimmt.

Wenn ich mein Essen umstelle, wie es manche schon beschrieben haben, dann denk ich auch essen sie viel bewusster ( Langsamer, am frühen Abend, nicht so viel usw.).

Jfasioxne


Eine Schilddrüsenunterfunktion verursacht meist einen niedrigen Blutdruck.

Meist sind auch Magen-Darm-Probleme (Gastritis, Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen, Nahrungsmittelallergien) in der Folge von Über- oder Unterfunktionen.

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