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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

B0ellRa6000 hat geantwortet


Hallo Freunde,

ich schlafe nur noch auf dem Bauch oder auf der rechten Seite. :-)

Habe ES täglich.... laut EKG 18.000 Stück die ich fast alle spüre. Lebe damit jetzt 6 Jahre, und bis auf wenige Zwischenfälle, ohne Angst. ES hat jeder Mensch, das Herz ist schließlich ein Muske der ständig seine Schläge verändert.... sei es durch Belastung oder Ruhepausen etc. Warum dann nicht auch mal stolpern ???

Alle Untersuchungewn ohne Befund. Herzkathetheruntersuchung im November 08 gab mir zusätzliche Gewissheit das organisch alles ok ist.

Ich bin eben so......... :)^

Liebe Grüße

Bdell`a60x00 hat geantwortet


Hallo Blitzgewitter,

kannst mir gerne auch hier über PN schreiben wenn du dich mal austauschen willst.

Ich bin werder depressiv noch herzkrank. :-) Nur habe ich täglich die Rhythmusstörungen in starker Form.

LG

k9no.wbodxy hat geantwortet


Hallo,

nachdem mir dieser Faden hier schon lange bekannt ist und bedingt auch weitergeholfen hat, hab ich mir gedacht, dass es vllt sinnvoll wäre hier meine Geschichte zu erzählen. Natürlich in der Hoffnung auf wertvolle Tips....

Also, ich bin 25 Jahre, 190cm gross und ca. 90kg schwer und meine Geschichte hat mit einer schweren Erkrankung vor ungefähr zwei Jahren begonnen. Damals hat mein Imunsystem mehr oder weniger durchgedreht und hat gegen mich selbst rebelliert. Die Begleiterscheinungen waren eine Herzmuskelentzündung, eine Lungenentzündung und eine Hepatitis sowie eine Splenomegalie(Milzvergrösserung) und einige kleinere Zwischenfälle im Laufe der Differentialdiagnose( Herzecho, Magen-, Darmspiegelung, Lungenendoskopie, Leberpunktion mit angschliessender Einblutung in die Bauchhöhle ...., Knochenmarksbiopsie....usw....)

Die Krankheit habe ich unbeschadet überstanden. Nur habe ich danach mehr oder weniger eine Angst bzw Panikstörung entwickelt welche eigentlich auch erfolgreich therapiert wurde...

In der darauffolgenden Zeit hab ich mein Leben und meine Jugend ein wenig mehr genossen als vielleicht gut für mich gewesen wäre, was soviel heisst wie immenser Alkoholkonsum(3-4 Vollräusche pro Woche) und ca. zwei Schachteln Zigaretten am Tag.... Ich bin nicht stolz drauf aber ich bereuhe es auch nicht. Ich bitte hier nicht um moralische Kommentare zu dieser Lebensweise.

Im Laufe dieser Phase meines Lebens kam es dann dazu, dass ich eines Nachts nachdem ich tierisch betrunken war und mich mehrmals übergeben hatte in die Notaufnahme gegangen bin weil ich iwie ein komisches Gefühl in der Brust hatte. Ich war schon oft in der Notaufnahme zwecks EKG´s etc wegen der Angststörung, welche sich unter anderem in Form einer mal mehr, mal weniger ausgeprägten Herzneurose äusserte.

Die EKG´s waren immer in Ordnung gewesen, bis auf einen leicht erhöhten Puls ab und an mal...Es ist im EKG auch keine Narbe o.ä von der Herzmuskelentzündung sichtbar....

Deshalb hat mich dann auch fast der Schlag getroffen als mir der Arzt erzählte ich hätte Vorhofflimmern...

Man hat mir Blut genommen und ca. 8h später wurde mir dann ein Betablocker und Tambucor IV verabreicht. Der Puls wurde langsamer aber meine Nervosität kämpfte den Puls wieder hoch. Weshalb der Betablocker dann nach ca. 5min auch keine Wirkung mehr zeigte.

Anschliessend wurde eine elektrische Kardioversion vollzogen, welche auch erfolgreich war.

Ich ging wieder nach Hause, mit einem echt beschissenen Gefühl im Magen...

Nach ein paar Wochen habe ich wieder zu trinken angefangen und etliche Vollräusche über mich gebracht - ohne Vorhofflimmern...

Eines Abends wollte ich wissen ob das VHF wirklich vom Alkhohol oder dem anschliessenden Erbrechen kommt. Also habe ich mich derbst betrunken bis ich wieder mehrmals erbrechen musste und tatsächlich hab ich den Moment an welchem mein Herz aussetzte um mit Vorhofflimmern wieder einzusetzen genau bemerkt. klasse.

Nachdem man mir beim letzen mal in der Klinik gesagt hatte, dass VHF nicht direkt Lebensbedrohlich ist bin ich erstmal ins Bett gegangen und hab bis zum Morgen geschlafen.

Dann wieder in die Klinik und dasselbe Spiel wie beim ersten mal.... seither( ca. 1 Jahr) keine besonderen Vorkommnisse mehr. Allerdings habe ich den Alkoholkonsum fast gänzlich aufgegeben... und ich muss sagen, dass mir mein Leben keinen Spass mehr macht.

Es vergeht keine Tag, keine Stunde in welcher ich nicht daran denke wie unbeschwert ich einmal gelebt habe. Es geht mir nicht mehr darum ständig betrunken sein zu müssen, allerdings macht es mich fertig, dass ich auch an Silvester oder Geburtstag keine zwei Bier mehr trinken kann ohne panische Angst vor diesem unglaublich beschissenen Vorhofflimmern zu haben...

Kanns den sein, dass man so einen Mist schon mit 25 haben muss?

Falls noch irgendjemand interesse an meinen Fragen hat, ohne zu denken: "selber Schuld, der Depp"... hier sind sie:

- Kommt das Vorhofflimmern vom Erbrechen in Verbindung mit Alkohol oder nur vom Alkohol?

- Kann ich es Riskieren vllt ab und an mal Kardiovertiert zu werden um wenigstens ab und an mal an einer Feier teilnehmen zu können (mit Alkohol :-)) ?

- Kann mir evtl eine Katheterablation o.ä helfen ??? Diese Frage ist mir am wichtigsten, da ich nicht vorhabe eine längere Vorhofflimmerkarriere zu beginnen.

- Ist es sinnvoll eine weitere Untersuchung machen zu lassen nachdem EKG´s(viele!!!), Belastungs-EKG´s ( ein paar) sowie Herzultraschall und Blutwerte sowie Schildrüsenwerte(inkl Ultraschall derselben) immer völlig in Ordnung waren.

Ich bedanke mich im Vorraus vielmals für sinnvolle Antworten, auch wenn meine Lebensweise für einige nicht unbedingt verständlich sein sollte... :-)

s0tef&fix00 hat geantwortet


hi ihr lieben ....

ich bin 18 und leide eigentlich unter panikattaken und angstzuständen hmmmmm.......

ich hab noch nie was von dem gehört was ihr hier schreibt ........aber mir fällt was auf das es bei mir genau so ist ...ich bekomme manchmal ganz stark herzrassen und so ...muss auch dazu sagen habe zu hohen blutdruck und zu hohen puls .....letztens meinte ich zu mein freund jetz fängt es wieder an und komischer weise genau nach dem essen ..ich merke wie der körper arbeitet und dann fängt es an mein herz rasst und ich verspüre im ganzen körper wie es pumpt und so ....ich nähme auch Bisoprolol wie ( Wather Violett )....

ich weiß nicht könnte es auch so was sein wie ihr habt ??

ich habe auch seit dem ich im letzten jahr depression hatte 30 kilo zugenommen habe aber auch schon wieder 16 kilo abgenommen ....seit dem ich abgenommen habe ich es schon besser geworden......

währe lieb wenn jemand schreibt

lieben gruß

s#teffxi00 hat geantwortet


jetz zum beispiel habe ich es auch gerade habe gerade was gegessen und merke das mein puls voll hoch geht..... :(v :(v :°(

Mioni_ka6x5 hat geantwortet


Dass nach dem Essen der Puls hochgeht ist normal. Wichtiger finde ich die Blutdruckkontrolle, wobei bei mir - ich neige auch zu höherem Puls, vor allem in Arztpraxen - digitale Messgeräte immer ungenau sind. Ich vermute, es liegt an dem höherem Puls beim Messen in der Praxis, wird mit normalen Geräten gemessen ist immer alles ok. Ich habe selbst daheim ein nicht digitales Gerät und da ist auch immer alles in Ordnung. Vielleicht ist das bei dir ähnlich?

snteffli,0x0 hat geantwortet


na zu hohen puls habe ich ja das weiß ich nimm ja auch tabletten deshalb ...helfen auch jetz gut ....mein puls lag sonst immer bei 100 ruhe puls jetz liegt er bei 85 ungefer......und man merkt den unterschied ....

hmmmm aber nach dem essen ist immer alles voll komisch im körper...

ktmicJhxl hat geantwortet


@ steffi00

Also, es gibt nicht nur Vorhofflimmern, sondern auch Vorhofflattern. Flattern ist rythmisch und im Bereich von 180 bis 250 pro Minute, - je nach Medikamenteneinnahme! Ohne Medikamente im oberen Bereich. Bestimmte Rythmusmedikamente können Flattern auslösen. Das Flattern betrifft die Vorhöfe (meist den Rechten), der AV-Knoten leitet diese hohe Fequenz allermeist nicht weiter (gottseidank), sondern nur jeden 2. Impuls. Daher ist der Puls dann die Hälfte. Wenn du dich in einem ruhigen Raum aufs Ohr legst (tatsächlich!) kanst wahrscheinlich das klopfen im 200er Takt hören! - Hoffe, dass das bei dir nicht der Fall ist!! Frag deinen Arzt!

Ein voller Magen ist dafür zwar nicht die Ursache, aber sicher ein Auslöser!

Und, -Flattern kann Flimmern auslösen!

Über längere Zeit andauernder Bluthochdruck (auch, -besonders wenn - es schon länger her ist, gilt als Ursache zur Neigung zum Flattern UND/ODER flimmern, weil die Vorhöfe auffällig mehr Bindehaut gebildet haben.

Auslöser gibt es dann viele!

(So ist das alles jedenfalls bei mir.)

Gruß, Klaus

kznowbxody hat geantwortet


Hallo,

muss mich hier noch mal melden. Also durch bekanntes Problem( siehe oben) leide ich natürlich auch manchmal massiv an Herzstolpern, ES und respirativem Puls.

Jetzt habe ich nochmal mein letztes Blutbild erforscht. Es kam dabei raus, dass mein Kaliumwert mit 3,7 mmol/l eher an der unteren Normgrenze liegt und mein Calciumwert mit 2, 58 eher an der oberen.

Also eigentlich ist diese Kombination dieser beiden Werte in meinem Fall höchstwahrscheinlich mitverantwortlich für eine anfällige " Herzelektrik"....

Nach weiterer Recherche hab ich mich dazu entschlossen mir ein Kalium/Magnesium - Kombinationspräparat( Kalium 300mg/Magnesium 350mg pro portion und täglich) zu kaufen.

Gestern habe ich wieder an ES und Stolperern gelitten und mir daraufhin dieses Pulver in die Figur geschüttet. Und ich weiss nicht ob ich es mir einbilde aber ca 20-30 min später waren die ES und Stolperer wie weggeblasen,,,auch der Puls war von ca. unruhigen 80 auf ruhige und regelmässige 60 gesunken. :-)

Ich gehe aufgrund dieser Erfahrung, die ich wohl noch durch mehrere Tests untermauern werde, davon aus, dass ich vielleicht einfach nur unter einer latenten Blutsalzstörung leide, die ja durch den Genuss von Alkohol im Übermass durch die Flüssigkeitsauspülung natürlich sofort und stark verschlimmert wird. ...

Wenn die Versuche weiterhin erfolgreich sein sollten wage ich es zu hoffen, dass es mir in Zukunft zu evtl. Feiern o.ä wieder möglich sein wird mal mehr als ein Bierchen trinken zu können ohne die hässlichen Folgen von Herzstolpern oder im schlimmsten Fall VHF...

Werde auch am Montag nochmal den Arzt konsultieren und evtl nochmal das Blut untersuchen lassen ob sich die beiden Werte ins Gegenläufige gekehrt haben.

Ich würde mich sehr freuen wenn evtl der TE oder andere Personen die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und auch ein wenig Ahnung haben sich mal dazu äussern würde. Es könnte ja sein, dass dieses Thema im Interesse einiger User hier liegen könnte.

k4michxl hat geantwortet


@ knowbody

Magnesium hilft ein wenig (vorallem am Anfang!). Die Anfälle werden aber immer häufiger und stärker. Ich kennen niemanden bei dem es von alleine besser geworden wäre. Jede Episode von VHF gewöhnt dein Organ daran. Umso länger diese dauern umso schlechter. Bei vielen Menschen wird es dann irgenwann persistent.

Alkohol wirk tatsächlich arythmisch und ist bei anfälligen Menschen ein markanter Auslöser, -auch bei mir.

Wenn das bei dir so auffällig zusammenhängt, dann LASS ES SEIN! Gewöhn dich dran auch ohne Vollrausch eine Party zu genießen (das ist wirklich nur Gewöhnungssache!). Unterhalte dich ein bischen und nutze den Vorteil des Nüchternen bei den Mädels ;-).

Im anderen Fall wirst du nach wenigen Jahren mit Bedauern zurückdenken, weil du dich dann schon bei viel wichtigeren Dingen einschränken musst. Denk einmal an deine Frau und Kinder in der Zukunft, -und du bist immer krank, -kanst sie nicht hochheben, -nicht mit ihnen spielen, -nicht rodeln, schifahren, ..., ....#

Gruß, Klaus

k_nlow1body hat geantwortet


Hey Klaus,

danke für die Antwort. hm. denkst du tatsächlich, dass das VHF tatsächlich wiederkommt? Also auch ohne Alkohol? Warum wird diese Sache schlimmer, wenn doch oranisch absolut alles in Ordnung ist ???

Und was meintest du mit "Am Anfang"? Mein Arzt meinte, dass wenn ich es mit dem Alkohol ein wenig langsamer angehen lasse, ist es gut möglich, dass es nie wieder auftritt...

Überhaupt riskiert man doch nur ein persistierendes VHF wenn ein "Anfall" länger als ein paar Wochen bzw Monate anhält weil sich erst dann die Vorhöfe dran gewöhnt haben.

Ich hoffe ja echt nicht, dass sich diese zwei Vorfälle nur als Anfang einer lange Geschichte herausstellen sollten. damit käm ich nicht klar.

danke für die antwort. :-)

G_erhPard hat geantwortet


@ knowbody,

irgendwie interessant sind Deine Recherchen und Tests in punkto Kalium schon, doch sie sind auch mit Vorsicht zu genießen.

Bei mir wurde auch mal bei einem Krankenhausaufenthalt im Zusammenhang mit Bigeminusattacken (spezielle Form von Extrasystolen) ein Kaliummangel diagnostiziert der auch anschließend kurzzeitig mit entsprechenden Kaliumpräparaten behandelt wurde. Gleichzeitig verordnete man mir ein kaliumsparendes Diuretikum (Spironolacton), von dem ich zurzeit noch täglich 25mg einnehme. Das ist jetzt 4 Jahre her, doch eine neuerliche Überprüfung des Kaliumspiegels wird als nicht wichtig eingestuft.

Daher kann ich nicht beurteilen, ob meine seit über einem Jahr vorherrschende relative Beschwerdefreiheit möglicherweise diesen Hintergrund hat.

Eine Selbstmedikation kann aber gerade bei Kalium zu Komplikationen führen und sollte auf keinen Fall durchgeführt werden.

Sehr interessant sind auch Deine Beobachtungen, dass Deine Vorhofflimmerattacken, ebenfalls wie bei mir direkt bei Einsetzen von Erbrechen, ausgelöst werden. Du beschreibst es ganz treffend, dass Du bemerkt hast wie das Herz aussetzt und mit Vorhofflimmern wieder einsetzt. Solche Aussagen sind mir besonders wichtig, da sie doch Zweifel ausräumen.

Bei mir wird seit mehr als 30 Jahren durch Würgen und Erbrechen Vorhofflimmern ausgelöst, egal ob ich Alkohol getrunken habe oder nicht. Deshalb versuche ich unter allen Umständen Situationen zu verhindern, wo mein Magen rebellieren könnte und mir schlecht wird.

Ich erlebte auch so manchen Vollrausch in jüngeren Jahren, aber Vorhofflimmern hatte ich immer nur nach solchen Zechtouren, die mit Übelkeit und Erbrechen endeten.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist was man trinkt. Auch bestimmte Biersorten haben viel Histamin und da ist schnell ebenfalls die kritische Marke erreicht…nicht nur beim Alkohol.

Ich kann jedem Betroffenen nur raten sich mal damit zu beschäftigen. Auch meine Beiträge sind voll mit Beispielen, die natürlich auch vielen Lesern hier auf die Nerven gehen mögen.

Beherzige die Worte von Klaus@kmichl ein wenig und lass Dich nicht beherrschen von solchen einprägsamen Episoden. Einen Liter Bier trinke ich heute noch fast täglich, denn daran kann es - glaub ich - nicht liegen.


Vielen Dank auch für die anderen interessanten Beiträge. Mir fehlt leider die Zeit überall zu antworten.

Tschau *:)

M8on|ika66x5 hat geantwortet


Gerhard

. Auch bestimmte Biersorten haben viel Histamin

Weißt du, welche das sind?

k|no8wbjoxdy hat geantwortet


@ Gerhard :

Vielen Dank für die prompte und hilfreiche Antwort.

Ich war heute nochmal bei meinem Hausarzt, der über sehr viel Erfahrung(auch intensivmedizinisch...) verfügt und dem ich voll und ganz vertraue. Mit ihm hab ich dann diese Kaliumgeschichte nochmal besprochen.

Er sagte, dass das Präparat(300mg Kalium/350mg Magnesium täglich) auf keinen Fall schaden könnte und das ich das ruhig nehmen solle.

Dann hab ich ihn noch bezüglich der Aussagen vom Klaus angesprochen worauf er mir allerdings in einigen Punkten wiedersprochen hat. Er war der Meinung, dass das VHF bei mir nur durch Alkohol in hohen Mengen ausgelöst werden könnte.

Er habe durch seine lange Erfahrung im Krankenhaus doch feststellen können, dass die meisten Menschen(ausser die Alkoholtäter, die Rückfällig werden ;-) ) doch nur einmal im Leben VHF bekommen, wenn überhaupt. Es ist überhaupt nicht zwingend oder höchstwahrscheinlich, dass es wiederkommt wenn man es einmal hatte. Klar das Risiko ist ein wenig höher, aber ebenso hoch ist das Risiko eines jeden Menschen irgendwann - warum auch immer - mal im Laufe seines Lebens VHF zu bekommen...

Ich vertraue ihm wie gesagt total und von daher werde ich mich daran halten was er mir sagte, dass mein Nervensystem(auch das Vegetative) nunmal nicht sehr gut mit Alkohol klar kommen aber wenn ich es bei 2-3 Bieren belasse wohl kein Risiko bestünde ein VHF zu entwickeln. Auch werde ich nicht mehr mit einem weiteren "Anfall" in den nächsten 10Jahren oder so rechnen. :-). Er sagte meine einziges Problem sei, dass ich mich deswegen verrückt mache. Und das sagt nicht nur er..... also werde ich jetzt einen Schlussstrich ziehen. Das muss aufhören, dass dieses Thema ein ganzes Leben beherrschen kann...

Um nochmal ne Frage an dich zu richten, Gerhard.

Du hattest in jungen Jahren(so wie ich jetzt?) auch öfter mal vhf nach exzessiven Gelagen?

Und es kam auch nur nach Erbrechen sagtest du.

Jetzt meine Frage, die mich speziell interessiert: Ging das VHF von alleine wieder weg?

Meine Kardioversionen sind beide ca. 8Stunden nach eintritt des VHF geschehen.

War das zu früh? Wäre es evtl nach 1-2 Tagen von alleine wieder verschwunden? Es spricht wohl einiges dafür. Das würde mir auch sehr helfen wenn ich wüsste, dass es wohl wieder von alleine geht.

Vielen dank nochmal für deinen Rat und ich bin gespannt auf die Antwort.

schöne Grüsse und alles Gute bis dahin...

scuper#gro]by1 hat geantwortet


Hallo Gerhard, ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und habe festgestellt, daß es mir nicht alleine so geht. Es sind bei mir die gleichen Symptome wie bei dir. Eigentlich dachte ich bis jetzt , daß ich mir das nur einbilde (die Theorie wird ja von den meisten Ärzten vertreten). Aber jetzt berichtest du von genau den gleichen Beschwerden, die zu 100% auf mich zutreffen. Ich habe dazu noch hinzuzufügen, daß die Beschwerden auch auftreten wenn ich längere Zeit Auto fahre und wenn ich Schokolade esse. Ich weis nicht wie es dir geht , aber wenn die behandelnden Ärzte fragen wie man die Symptome beschreiben soll hören sie einfach nicht zu oder sie würgen jeden Ansatz meiner eigenen Theorien sofort ab und kümmern sich einen sch.... darum was du sagst. Ich hab immer das Gefühl die wollen einem nur ihre "guten" Medikamente verschreiben und der Rest spielt keine Rolle. Ach so, dann kommt noch das Rauchen, Alkohol und Fettleibigkeit. Ein Mitarbeiter von mir raucht nicht , trinkt nicht und ist spindeldürr. Hat aber die selben Beschwerden. Als er das seinem Arzt sagte, kam allgemeine Ratlosigkeit bei ihm auf. Zwischenzeitlich hat er aber die Ursache selbst herausgefunden. Bei ihm liegt es an der Wirbelsäule. Er geht zum Physiotherapeuten seines Vertrauens und lässt sich dann wieder "zurechtbiegen". Wenn du deinen Arzt fragst, ob es eventuell an der Wirbelsäule liegen könnte wird dir sofort und unmißverständlich gesagt "....das kann nicht sein!". Man wird immer nur belächelt und von diesen Ärzten und wie auch Thomas schreibt mit Arroganz und Nichtachtung abgespeist. Naja ich wollte dir nur sagen du bist nicht allein.

mit freundlichen Grüßen

Uwe :)^

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