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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

bsoRnsei


Hallo Leute, Hallo Gerhard,

nach langem schau ich mal wieder in dieses Forum und ich kann kaum glauben was ich lese.

Genau die Probleme habe ich auch :-(

Angefangen hat alles vor knapp 1,5 Jahren auf einer Party mit zuviel Alkohol. Eigentlich sogar nur 5 Bier auf 5 std, aber am nächsten Tag musste ich mich übergeben. Danach habe ich sofort Extrasystolen und Herzrasen bekommen (RuhePuls von 170). Bin zum arzt und der hat mich direkt ins Krankenhaus geschickt wegen Vorhofflimmern. Dort angekommen wurde nochmal ein EKG gemacht und es war kaum mehr was zu erkennen.

Trotzdem haben sie wegen paar anderer Symptome mir Antibiotika gegeben auf Verdacht auf Herzmuskelentzündung. Im Nachhinein völliger Blödsinn, aber egal.

Herz, Lunge und Organe wurde gründlichst untersucht. Krankheiten wurden ausgeschlossen und ich wurde mit dem Holiday Heart Syndrom wieder nach hause geschickt.

Ich konnte seit dem genau das gleiche Beobachten wie ihr. Esse ich zuviel, zu fettig oder trinke Alkohol, bekomme ich spätestens abends im Bett die Störungen. Da ich unter der Woche alleine im Bett liege kommen oft Panikattacken dazu. Habe deswegen schon 2 mal den Notarzt gerufen, aber bis der da war schlug mein herz wieder normal und er konnte unverrichteter Dinge wieder gehen.

Wenn ich lange am PC sitze oder im Büro habe ich die gleichen Symptome. Daher denke ich mittlerweile auch das es vom Magen/Darm kommt. Ich bin 170 groß und wiege ca 85kg. Wobei ich früher regelmäßig Krafttraining gemacht habe und es jetzt wieder angefangen habe um eine gewisse Stützfunktion zu bekommen.

Bestehe aus 22,7% aus fett, also kein extremes Übergewicht, aber sicher ein Mitgrund. Daran arbeite ich.

Leider finde ich hier in Karlsruhe auch keinen Arzt der motiviert genug ist mit mir eine Lösung zu finden und mich dementsprechend zu behandeln.

Ich habe schon so viele probiert und war bei vielen Ärzten. Von Schmerzambulanz bis hin zu 3 Hausärtzen... bei der Mamographie etc. Wurde nie etwas gefunden ausser das ich eine 2% Skoliose durch einen Beckenschiefstand habe. Dadurch vermutet man das an der Wirbelsäule gewissen Nerven gereizt werden und es zur Störung kommt. Habe desöfteren bisschen Rückenschmerzen.

Im Moment habe ich ein kaltes Gefühl in den Gliedern und ih fühl mich bisschen wie benommen. Denke mal das irgendwas unterversorgt ist.

Es gibt Tage da liege ich im bett und denke es ist gleich vorbei, will meiner Freundin schon eine Abschiedssms schicken.... klingt hart... aber so ist es manchmal. Man kriegt einfach extreme Angst wenn das Herz nicht funktioniert wie es soll. Vor allem wenn man erst 24 ist.

Sollten vielleicht sogar mal ein kleines Forum dafür aufmachen wenn sich noch genug finden.

Viele Grüße,

Roman

Ggerhaxrd


Hallo!

Ein Dankeschön erstmal für Romans Beitrag, der wieder mal zeigt, dass ich doch nicht ganz allein mit meinen Empfindungen bin.

Ich glaube die Diagnose "Holiday-Heart-Syndrom" kommt manchem Arzt gelegen, wenn jemand mit Vorhofflimmern zur Behandlung kommt und sagt, er habe vorher ein Bier getrunken. Sofort kommt der Zeigefinger hoch, man sagt AHA und schon hat man die Ursache.

Dieses Holiday-Heart-Syndrom welches zur "AHA-Schnelldiagnosenfamilie" gehört, habe ich ja schon auf der ersten Seite ausführlich beschrieben und auch meine Meinung dazu geäußert.

Es gibt aber noch eine andere Diagnose, die sofort ein AHA auslöst und sich mittels Überweisungs- und Arztberichten etc. wie ein Computervirus zwischen Fachärzten und Krankenhäusern bis zum Hausarzt verbreitet.

Ich spreche hier von der "Psychosomatischen Komponente" die einer Erkrankung angeblich zugrunde liegen soll. Sie kommt nach meiner Meinung immer dann mit zur Anwendung, wenn ein Arzt mit seinem Latein am Ende ist.

Vor etwa 20 Jahren, wegen immer wiederkehrendem Vorhofflimmern wieder mal im Krankenhaus, erschien plötzlich ein Krankenhausseelsorger an meinem Bett und bat um ein Gespräch mit mir. Hier wurde mir mitgeteilt, dass meine Herzattacken einen psychosomatischen (seelischkörperlichen) Ursprung hätten und ich das "autogene Training" erlernen sollte.

Ich dachte mir – gut, das kann ja nicht schaden – und verabredete mich zu einem Termin. Als ich zum ersten Mal dort erschien, wurde mir klar in welche Fänge ich mich begeben hatte. Eine alte Privatvilla mit Klingel, mit ständig verschlossenen Türen, mit halbdunklen Räumen und mit einem etwas unheimlich anmutenden Personal.

Von autogenen Training erstmal keine Spur und schon gar nicht in einer Gruppe, wie ich mir es vorgestellt hatte. Es wurde immer nur in meiner Vergangenheit herumgewühlt. Für das autogene Training bekam ich ein Heftchen zum Lernen mit nach Hause.

Nach fünf solchen "Sitzungen" habe ich den Spuk selbst beendet, indem ich abgebrochen habe. Hier wäre ich vielleicht erst psychosomatisch krank geworden.

Ich will nicht unterstellen, dass das die Regel einer solchen Behandlung war oder noch ist.

Dieser kurze Kontakt mit der Psychiatrie zog sich dann lange Zeit wie ein roter Faden durch meine Patientenakten und immer wieder empfand ich, bei den Ärzten die Gedanken lesen zu können, wie: "AHA, da haben wir es ja schon".

Durch einen radikalen Ärzte und Klinikenwechsel hat sich das gegeben.

Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern neben anderen Ursachen, eher einen neurologischen (Nervenfasern betreffenden) Hintergrund hat, als einen psychischen (seelischen).

Die Nerven gehören zu den Organen und somit ist, wenn z.B. eine Reizung von Darmnervenfasern zu Herzstolpern führt, eine körperliche Ursache dafür verantwortlich.

So, ich wollte mich eigentlich nur mal wieder kurz melden, nun bin ich doch wieder abgeschweift.

Ich habe wieder einige E-Mails erhalten, die aber im Grunde keine neuen Erkenntnisse brachten. Vielen Dank dafür, sie sind für die Statistik doch sehr wichtig.

Adresse noch mal: gerh.mail@t-online.de

Oder bei med1 anmelden und schreiben, mit einer dafür eingerichteten E-Mailadresse oder die eigene nehmen, die auch im Verborgenen bleiben kann.

Das kleine Forum, was Roman meint, könnten wir doch so gleich auf dieser Plattform hier machen.

Tschau *:)

U{schxa


Hallo an alle!

Ich habe mich in diesem Thread wiedergefunden, was die ganzen Symptome und Zusammenhänge angeht. Ich bin froh, daß ich damit nicht alleine bin, auch wenn es sehr beunruhigend ist.

Ich habe dieses Herzstolpern, welches manchmal zum Rasen wird( Puls ca. 180), seit ich 17 Jahre alt bin.

Bin damals von einem ca. 1 Meter hohen Fensterbrett runtergesprungen (kein Selbstmordversuch, sondern kein Schlüssel gehabt, um reinzukommen, und dann durchs Fenster), und als ich unten in der Hocke angekommen bin fing mein Herz erst an zu stolpern und dann zu rasen. Seitdem plagen mich diese Herzrhythmusstörungen immer öfter.

Damals, also die nächsten 9 Jahre ging es immer weg, wenn ich mich auf den Rücken gelegt habe. In den letzten 4 Jahren habe ich im Krankenhaus eine Spritze dagegen bekommen.

Vor 4 Tagen war es "Adrekah" - ich glaub, so hieß das Zeug. Der Arzt im Krankenhaus sagte mir, daß es harmlos ist und hat mir noch ein paar Tips gegeben(1 Glas kaltes Wasser trinken, Beine hochlegen, aber das hat vor 4 Tagen auch nicht geholfen). Aber ich weiß noch, daß es direkt nach dem Mittagessen passiert ist - mit richtig vollem Magen.

Mein damaliger Arzt sagte mir, daß das alles von der Wirbelsäule kommt und hat mir diese regelmäßig durchgedrückt, was nicht so gut war.

Bis vor ein paar Monaten habe ich auch noch daran geglaubt - bis mein Orthopäde mir sagte, daß es nicht vom Rücken kommen kann.

Danach fiel mir auf, daß diese Attacken immer kommen, wenn ich zu viel Luft im Bauch habe oder wie so oft unter Verstopfung leide, obwohl ich ballaststoffreich esse und 2 Liter täglich trinke(zählt nur Wasser oder Saft).

Vor ein paar Tagen fand ich diesen Thread im Forum und war erstmal baff.

Damals hatte ich in einem Jahr 25 kg abgenommen und in der Zwischenzeit hatte ich es ca. 3 Jahre nicht, bis die Kilos wieder drauf waren.

Ich finde, daß Gerhard die Zusammenhänge total gut und ausführlich beschrieben hat, aber für solche Experimente bin ich zu feige. Hut ab!

Tut mir leid, daß es so viel geworden ist, aber es ging nicht anders.

Ich hoffe, daß trotzdem jemand schreibt.

e^dwixe


Hallo - bin neu hier

aber sehr froh, Euch entdeckt zu haben. Seit über 20 Jahren quäle ich mich auch mit den von Euch geschilderten Symptomen mal mehr mal weniger herum - und habe schon wie z.T. Ihr diverse Herzkatheteruntersuchungen, Facharztbesuche beim HNO-Arzt, beim Kardiologen, beim Internisten, beim Psychiater usw. hinter mir. Eine regelrechte Odyssee - aber eigentlich immer "o.B." - ohne Befund. Während mir die das Herz pochte oder Sprünge machte hatte ich teilweise Panikattacken - und ich wusste nicht, kommen die Attacken wg. der Rhythmusstörungen oder die Rhythmusstörungen wegen der Panik. Und das konnten mir die Herren Ärzte auch nicht beantworten: Treiben Sie Sport - Sie haben zu viel Übergewicht usw.: das waren die "Rezepte" und natürlich Betablocker und andere blutdrucksenkende Mittel.

Ich habe besonders an Gerhard aber natürlich auch an alle anderen folgende Fragen bzw. Selbstbeobachtungen:

Bei mir traten verstärkt meine "Zustände" (bis hin zum Vorhofflimmern) nach übermäßigem Kaffee-/Coffein-Genuss auf.

Gibt es dafür eine Erklärung - habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

Nach der Umstellung auf Coffeinfreien Kaffee ist es etwas besser geworden.

Manchmal beim Herunterschlucken größerer Nahrungsstücke oder von Flüssigkeit, nachdem ich vielleicht längere Zeit nicht gegessen habe, spüre ich subjektiv, wie der Nahrungsbrocken einen Punkt erreicht oder auf einen Punkt drückt (bei einem Gefühl, als würde sich die zusammengezogene Speiseröhre kurz vorm Magenpförtner etwas mühsam zur Aufnahme öffnen) der einen kurzen Schwindel bzw. eine Extrasystole auslöst. Vielleicht hat das aber auch mit dem Vagusnerv (?) insgesamt zu tun... ??? (Bitte um Eure derartigen Beobachtungen). Weiß jemand ob in der Nähe des Magenpförtners Nervenfasern angebracht sind, die das alles auslösen?

Insgesamt glaube ich auch, dass das alles mit dem "Roemheld-Syndrom" einhergeht - dessen Existenz ich erst auch vor ein paar Tagen im Internet entdeckt habe.

Aber so bekommen die eigenen Symptome endlich einen Namen und werden nicht mehr von der Schulmedizin einfach weggelacht - nach dem Motto: Watt der Buur nich kennt, datt frett hej nich ...

Ich freue mich auf Eure Antworten - gern auch an meine veröffentlichte Mail-Adresse.

Gruß edwie

G9erhaxrd


Re: Uscha und Edwie

Hallo wiedermal,

vielen Dank für die interessanten Beiträge von Uscha und Edwie, die, von der Beschreibung der Symptome her, von mir sein könnten.

Die Auswirkungen von Uscha's Fensterkletterei bestätigen doch eindeutig meine Schilderungen im Zusammenhang mit dem "Hockversuch" (Beitrag 28.02.07).

Dabei dürfte nicht nur das kurze Hinhocken bei der Landung ausschlaggebend gewesen sein, sondern schon vorher das etwas längere Verweilen in gehockter Körperhaltung auf dem Fensterbrett. Hierbei ist es wahrscheinlich zum Herzstolpern gekommen und dann nach dem Aufstehen zum Herzrasen.

Bei mir kommt dann öfters noch Vorhofflimmern hinzu, wie am Ostersonntag.

Hier gab es wieder einen unliebsamen Beweis dafür, dass diese Theorie stimmt.

Es "geschah" am Nachmittag beim Osternester suchen, besser gesagt beim verstecken. Die Nester für die Enkel waren schon versteckt und die für deren Eltern wollte ich in zwei großen Plastikschüsseln auf dem Gartenteich schwimmen lassen. Dabei hockte ich eine ganze Weile am Rand weil sie immer wieder fast umkippten. Auf einmal rief meine Frau, dass die Kinder schon suchen kommen. Ich schnell aufgestanden und ein paar Stufen hoch, damit sie nicht mitbekommen sollten, dass ich der Osterhase bin, schon war das Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern da und damit FROHE OSTERN!!!

Bei der Suche nach dem Schuldigen wurde nicht der Osterhase, sondern meine Frau, also die Oma, ermittelt. Denn sie hatte für die ganze Sippschaft das leckere Mittagessen gekocht (Rouladen mit Rotkraut, Spargel und Kartoffeln) und die Soße mit Rouladen-fix, "verfeinert". (mit Inhaltsstoff - Geschmacksverstärker Glutamat)

Ich falle bei aller Vorsicht immer wieder mal darauf rein, weil das Zeug in sehr vielen Lebensmitteln unter X-Namen versteckt ist. (Google-Suche "Glutamat")

Auch Rotkraut vertrage ich in dieser Hinsicht überhaupt nicht.

Diesmal habe ich kein Sotalol genommen, sondern einfach den Betablocker Bisoprolol 5 mg auf die Maximaldosis 10 mg erhöht und nach 2 Tagen auf dem Fahrradergometer bei 125 Watt gestrampelt bis der Sinusrhythmus wieder da war, nach ca. 15 Minuten bei einem Puls von 170.

Danach hatte ich noch 2 Stunden lang einen Puls von 140 aber Sinus bis er schlagartig auf 80 abfiel. Ich konnte es so genau dokumentieren, da ich eine Pulsuhr trug.

Diese Methode, die nun schon wiederholt funktioniert hat, könnte man doch in den Krankenhäusern, wo Notfallausrüstungen und Notärzte vorhanden sind ausprobieren, anstelle der elektrischen Kardioversion. Doch dort heißt es meistens:"ja nicht anstrengen!" und zu jeder Untersuchung wird man mit dem Krankenstuhl gefahren.

Ich kann mir auch gut den Mechanismus für das spontane Umspringen bei Belastung vorstellen. Die Herzfrequenz wird in dem Fall höher getrieben als das Vorhofflimmern, damit wird diese Störfrequenz gelöscht und der Sinusrhythmus, der als Teil der Flimmerschläge immer noch vorhanden ist, kann wieder Fuß fassen.

Auch meine am 20.01.07 geschilderte Möglichkeit einer rückkopplungsmäßig, sich selbst vervielfältigenden Rhythmusstörung, könnte doch dadurch unterbrochen werden.

Das wäre doch wirklich mal ein Fall für die Wissenschaftler, oder ???

Die Ernährung scheint doch eine große Rolle bei der Entstehung von Herzrhythmusstörungen zu spielen und mir fällt gleich wieder die dadurch entstehende Bauchnervenreizung ein mit der Auslösung von Herzstolpern usw.

Edwie vermutet in seinem Beitrag, dass Koffein solche Störungen begünstigen könnte und ich muss sagen: "bei mir auf alle Fälle".

Mit Kaffee, schwarzen Tee usw. muss ich ganz vorsichtig sein, da ich danach sofort Extrasystolen und Aussetzer bekomme, aber mit einem trotzdem angenehmen Gefühl in der Brust. Ich lasse es lieber sein, weil ich selbst geringste Mengen spüre und schon oft mein Vorhofflimmern damit in Verbindung gebracht habe. Koffein wird bei mir wahrscheinlich auch nur ganz langsam im Körper abgebaut, sodass ich wegen einer Tasse Kaffee am Nachmittag, noch in der Nacht um 3 Uhr im Bett sitze und nicht schlafen kann.

Die Sache mit Edwie's Schluckbeschwerden würde ich eher doch auf den Vagusnerv schieben bzw. einen Krampf der Speiseröhrenmuskulatur, denn der Magenpförtner liegt doch am Magenausgang zum Zwölffingerdarm. Ich hatte auch schon mal so einen Krampf mit unheimlichen Schmerzen im Brustkorb nach dem Herunterschlucken von einem gefüllten Champignon.

Vielen Dank auch erneut für die umfangreichen und viel sagenden E-Mails von Sandra, Marion und Abi. Ich gehe demnächst mal darauf ein.

Ich frage mich immer wieder, warum die Ärzte nicht die Betroffenen befragen, um daraus Rückschlüsse und Ursachen ableiten zu können. Leider wird solches Insiderwissen durch die Arroganz vieler Mediziner einfach nicht genutzt und man fängt abermals beim Urschleim an zu suchen.

Bisschen Luft ablassen tut auch gut!

Tschau *:)

Wninn.iex1


Sorry, ich habe die Beiträge nur überflogen. Hat schon jemand auf das Roemheld-Syndrom hingewiesen?

H=endxl NVr.6


Herzrasen

Hallo,

ich hab seit Jahren Herzrhytmusstörungen. Und kürzlich war das "kollern" in der Brust beinahe unerträglich.

EKG, Langzeit EKG, Blutdruckmessung u.s.w..

Beim Suchen im Netz bin ich auf Magnesium gestossen und da ist mir folgende Geschichte eingefallen.

Vor Jahren hab ich einen Beitrag im FS gesehen von einem Mann, Mitte 50 und wegen Herzproblemen arbeitsunfähig.

Herzprobleme die eigentlich nicht so richtig greifbar waren.

Arzt war in Urlaub, die Vertretung hat auf Magnesiummangel getippt, der Mann war nach 2 Wochen wieder voll arbeitsfähig.

Ich hab also auch Magnesium genommen und siehe da, die Rhytmusstörungen sind praktisch weg, der Blutdruck (immer ein Grenzwert) hat sich gesenkt.

Ich hab eine Blutuntersuchung machen lassen im Hinblick auf Mineralien und da hat sich rausgestellt, dass ich einen massiven Mangel an Magnesium, Kalium, Kalzium habe, ausserdem soll ich Zink und Selen zu mir nehmen.

Vielleicht könnt Ihr Euch einmal in dieser Richtung untersuchen lassen.

Liebe Grüsse

Ingrid

Umschxa


Hallo Gerhard

Du hast recht - das Herzrasen kam beim aufstehen aus der Hocke, und in der Hocke hat's nur gestolpert.

DAs mit dem Stolpern bzw. Rasen kenne ich auch, wenn ich zu lange vorm PC sitze(durch den ich glücklicherweise dieses Forum gefunden habe), einen zu vollen Magen habe, mich bücke usw. Ich vermeide aus diesem Grund das Fußballspielen mit meinem Sohn(7Jahre alt), weil ich bei ner falschen Bewegung wieder Herzrasen bekomme. Schade, daß die Ärzte oft nicht weiter als bis zum Rand ihres Medizinbuches schauen.

Da beste Beispiel war ja, als du die Selbstversuche im Krankenhaus gemacht hast, und es niemanden interessiert hat.

Und wenn ich damit mal wieder im Krankenhaus lag, dann sagte man mir immer: "Laufen Sie nicht so viel rum, Sie brauchen Ruhe!"

Ich lese deine Beiträge über unsere Herzrhythmusstörungen jedesmal mit offenem Mund, weil mir mein damaliger Arzt doch tatsächlich 13 Jahre lang einreden konnte, daß es von der Wirbelsäule kommt. Krankengymnastik und Massagen konnten ja auch nicht helfen. Mir hat damals wirklich nur meine Gewichtsabnahme von 25 kg in einem Jahr geholfen.

Heute weiß ich es besser. Jetzt weiß ich auch, warum mich die Ärzte im Krankenhaus immer so blöde angekuckt haben, wenn ich denen erzählt habe, daß das von der Wirbelsäule kommt - hat mein Arzt ja gesagt. Aber außer, daß es harmlos ist, hat mir noch kein Arzt erklären können oder wollen, woher das kommt.

|-o

Das wäre wirklich ein Fall für die Wissenschaftler.

Ich frage mich immer wieder, warum die Ärzte nicht die Betroffenen befragen, um daraus Rückschlüsse und Ursachen ableiten zu können. Leider wird solches Insiderwissen durch die Arroganz vieler Mediziner einfach nicht genutzt und man fängt abermals beim Urschleim an zu suchen.

Weil das, was die Betroffenen erzählen nicht in Ihren Büchern steht - so kommt es immer wieder für mich rüber. Ist leider so. Es gibt sicherlich nur wenige Ärzte, die sich das anhören und darüber nachdenken würden. Bei uns gibts die leider noch nicht.

Hallo Winnie1

An Roemheld habe ich auch schon gedacht - habe auch viel darüber in diesem Forum gelesen.

Hallo Hendl Nr. 6

Habe es schon mit Magnesiumtabletten probiert - hat nichts gebracht, weil es bei mir vielleicht keiner ist. Ich denke mal, daß es festgestellt worden wäre, wenn bei mir ein Mg - mangel vorliegen würde. Es wurden dieses Jahr schon 2 Blutuntersuchungen gemacht, und ich hoffe, daß der Mineralienhaushalt mitbestimmt wurde.

Ich freu mich für dich, daß es mit Magnesium zu beeinflussen ist.

:-)

Vielleicht verirren sich ja noch mehr Betroffene hierher. Mich beruhigt das ungemein, daß ich damit nicht alleine bin.

Ist ein bißchen viel geworden, aber macht ja nix.

Bis dann und schöne Grüße aus der Uckermark

*:)

SphQiva5x0


Probleme seit mehr als 20 Jahren

Hallo an alle,

ich melde mich heute mal zu Wort, in der Hoffnung, dass noch jemand eine Idee für mich hat. Seit ca.25 Jahren bin ich mit HRS behaftet. Am Anfang kaum merklich und in sehr langen Abständen auftretend. Im Laufe der Jahre aber immer schlimmer werdend. Das was ihr beschreibt ( Todesängste während einer Attacke, nicht mehr an Ärzte glaubend, wenn gesagt wurde, dass Herz ist eigentlci gesund) habe ich in all den Jahren auch erlebt. Im Jahr 02 war ich mit meinem Latein am Ende. Jedes Medikament, dass den Herzschlag korrigieren sollte, wirkte bei mir meistens nur wenige Wochen, mal ein paar Monate, dann war alles wieder so unerträglich wie vorher ( Herzrasen, Extrasystolen, Salven ) im ständigen Wechsel. Natürlich war auch bei mir die " Psyche" gestört, oder ich hörte zu sehr in mich rein!! In einem Starken Anfall von Extrasystolen stellte ich mir zu Hause mal ein gefülltes Glas Wasser auf den Brustkorb, mein Mann konnte an der Wasserbewegung das Stolpern und Hämmern "sehen"!!Mein HA empfahl mir daraufhin eine renomierte Herzklinik. Ich bekam einen ambulanten Termin und es erst ein Herzkatheder gelegt, um die Gefäße zu überprüfen. Es wurden keine Defekte gefunden, die Medikamnte umgestellt und ich wurde mit warmen Worten entlassen, mit der Bitte, bei Wiederauftauchen der Beschwerden erneut anzureisen, was ich einige Wochen später auch tat, denn die Beschwerden kamen natürlich zurück. Man besprach mit mir eine Kathederablation ( eine Verödung der störenden Reizleiter )und in meiner Verzweiflung und dem Versprechen, dass danach Ruhe in meinem Herzen wäre, willigte ich ein. Die Ruhe in meinem Herzen hätte ich bald gänzlich gehabt, denn unter der Ablation platzte ein kleines Gefäß und blutete in den Herzbeutel. Gott sei Dank nur ein kleines gefäß, dass sich selbständig tamponierte. Am nächsten Tag auf der Herzintensivstation bekam ich das erste Mal in meinem Leben Vorhofflimmern und wurde erfolglos kardiovertiert. Nch 36 Stunden schaltete sich der Sinusrhythmus alleine wieder ein. Kurz und gut, es folgte eien 2malige Herzbeutelentzündung mit Erguß und Vorhofflimmern. Das bin ich heute zum größten Teil los, aber die ständigen und über den ganzen Tag anhaltenden Extrsystolen und die plötzlich, für mich grundlos, unabhängig vom Essen, zu allen unterschiedlichen Zeiten, machen mir sehr zu schaffen. Nun hatte ich vor 4 Wochen einen starken Infekt, der dann auch leider aufs Herz gegangen ist. Ich wurde von der Praxis meiner HÄ mit Rettungswagen und Notarzt mit einer absoluten Sinustachykardie auf die Intensivstation gebracht und kardiovertiert. Trotz starker Antiarrythmetika und Betablockern versucht mein Herz immer noch sein eigenes Konzert zu geben. Mit den leichteren Beschwerden konnte ich prima leben, habe dafür 10 Jahre gebraucht, nur mit meiner jetzigen Situation kann ich es nicht. Durch leider auch immer wieder erlebte Situationen mit Möchtegernmedizinern, die mich nach 5 Minuten in die Psychoschiene brachten und meine Probleme mit entspr. Medikamenten heilen wollten, bin ich so verunsichert, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich zum Arzt sollte und wann ich es aushalten soll. Ich habe schon mehrere Male zu spät gehandelt, bin angeschimpft worden, doch wenn ich zu schnell in die Klinik fahre, habe ich eine sog. neurovegetative Labilität! Hört sich gut an, oder? So, bevor es ein Roman wird, möchte ich euch noch sagen, dass meine 3 Töchter die gleichen, noch vereinzelten Probleme haben!! Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, wo bei mir die Ursache des ganzen Elends liegen kann! Danke für eure Geduld

dyanieTla33x3


Hallo Shiva,

Dein Bericht ist echt zerreißend!!!! Es tut mir so leid für Dich, dass Du nun schon so viele Jahre erfolglos kämpfst und an Stümper gerätst!

Ich leide auch an ES und Aussetzern seit ca. 3 Jahren. Es begann 10 Monate nach Geburt meines Sohnes und seitdem ist es präsent.

Allerdings bin ich "erst" 31, ich könnte also Deine Tochter sein ;o)

Ich habe auch viele Untersuchungen machen lassen, weil ich keine Ruhe hatte. Man fand zusätzlich heraus, dass ich eine geringe Mitralklappeninsuffizenz habe, was die Ursache sein KANN aber nicht muss! Auch mir erklärte man, dass diese "Störungen" des Herzens nicht schlimm sind und auf keinen Fall gefährlich... Fast jeder Mensch hat sie aber nicht alle spüren sie... Aber die die es haben, leiden darunter.

Vor ca. 8 Wochen hatte ich dann ein Highlight: 2 Tage Dauerstolpern...

Ich bekam ein Langzeit-EKG und ich spürte in 20 Std. über 300 Extrasystolen und Aussetzer, gemessen wurden über 600.

Ich war beängstigt...mal wieder... aber der Kardiologe schrieb in seinem Bericht, dass ALLES NORMAL ist und die ES UNTER 1% liegen!

Klingt komisch nicht wahr? Ich wollt es auch nicht wahr haben, aber seit dem bin ich etwas beruhigter und kann mich mit regelmäßiger Einnahme von Belablockern und vorallem Magnesium gut "über Wasser halten". Natürlich hatte ich auch schon Panikattacken wegen dieser Sache, aber Gott sei Dank treten diese nicht mehr so heufig auf.

Ich hab mir vorgenommen, eine Verhaltenstherapie zu machen, wegen der Angst, die ja immer noch in mir schlummert. Vielleicht ist das ja auch was für Dich oder Deine Töchter.

Über Vorhoflimmern habe ich hier schon viel gelesen und ich hoffe und wünsche es keinem!!!! Bisher bin ich davon verschont. Darüber kann Dir Gerhard sicher viel berichten! Er ist ein richtiger "Experte" auf diesem Gebiet ;o)

Ich wünscht ich könnt Dir irgendwie helfen... Ich denke, dass die Ablation nicht nötig war bei Dir und dadurch noch mehr Probleme geschaffen wurden! Nimmst Du momentan Medikamente und bist Du regelmäßig beim Kardiologen in Behandlung?

Alles Liebe, Daniela :)*

Sihiv-a5x0


Hallo Daniela333

für deine Antwort lieben Dank. Ja, ich nehme z.Zt. starke Medikamente ein, die den Rhythmus momentan stabilisieren, Mal sehen, wie lange. Magnesium, hochdosiert aus der Apotheke, gehört zu meinem tgl. Essen dazu, 1x wöchentl. auch Kalium! Ich denke auch, dass die Ablation nicht nötig war, hat sie mir doch mehr Schaden gebracht als Nutzen, denn dadurch hat mein Herz jetzt Vernarbungen, aber wenn man verzweifelt ist, greift man nach jedem Strohhalm, zumal die Erfolgsaussichten ja angebl. bei über 80% lagen, lt. Arzt. Da geht man dann auch mal den falschen Weg. Autogenes Training, Verhaltenstherape, künstlerisches Gestalten ( sah bei mir nicht unbedingt sehr kunstvoll aus ) habe ich durch, bin auch kein Angstpatient oder unruhig, sicher sehr aktiv, beruflich und familiär gefordert, aber das alles macht mir Spass und ist Teil meines Lebens, anders will ich es gar nicht haben. Du siehst, selbst da sehe ich keinen Ansatz für meine anhaltenden "Episoden". Ich denke oft, dass bei mir eine genetische Disposition vorliegt, meine Mutter und die Oma waren auch betroffen. Trotz der auch damals schon angenommenen harmlosen HRS starb meine Oma mit 63 einen plötzlichen Herztod!! Ironie des Schicksals! Gut, heute ist die Überwachung sehr viel besser und diese Ängste habe ich eher gar nicht, die HRS sind Teil meines Lebens, nur wenn sie wie momentan so sehr meinen Alltag beeinträchtigen, fällt es mir schwerer, damit umzugehen. Für deine Verhaltenstherapie viel Erfolg!

Liebe Wünsche

eClfritedxa


überschlagendes gefühl im Brustkorb!!!Herzstolpern ??? ?

Hallo alle zusammen,mein Name ist elfrieda ich bin 38Jahre alt und habe mich heute getraut mich bei euch zu registrieren nachdem ich schon so viel bei euch gelesen habe.

Meine Probleme sind folgender Natur:ich habe des öfteren das gefühl das sich in meinem Brustbein etwas überschlägt,oder besser gesagt stolpert,ich weiss gar nicht wie ich es richtig beschreiben soll,es ist kein Schmerz,ich leide zudem auch noch an niedrigem Blutdruck,aber ich kann diese stolpersymptome nicht einordnen,war auch schon beim Arzt zwecks EKG,war alles ok.

Aber dieses komische Gefühl werde ich einfach nicht los,es gibt Tage da habe ich gar keine beschwerden und es gibt Tage da könnte ich ausrasten so schlimm ist es,wie gesagt es tut nicht weh,kein Herzrasen ec. .....!Ich habe auch das Gefühl als ob es Luft ist die da aufsteigt und ich mal ganz kräftig aufstoßen müsste was aber nicht geht.ich hoffe sehr das mir hier jemand weiterhelfen kann,denn mein ganzer Alltag wird nur noch von Angst gesteuert das ich was schlimmes haben könnte.Muss noch dazu schreiben ich bin ein mensch der sehr viel Stress hat und sich sofort erst mal über alles aufregen muss.Ich weiss das tut einem auch nicht gut,aber ich bin im Moment ganz schön verzweifelt.ich hoffe sehr das mir jemand schreibt.danke schon mal.Liebe Grüsse elfrieda

VBidQgi


Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern und Histaminintoleranz?

Hallo,

vielleicht kann ich jemandem mit meinen Beobachtungen und Überlegungen nützen:

Im Oktober 2005 wurde bei mir zum ersten Mal Vorhofflimmern festgestellt, wobei ich das wahrscheinlich schon seit Jahren, ca. einmal pro Jahr, hatte, aber nie zum Arzt gegangen war.

Mir wurden ein Betablocker, Bisohexal 5 mg, und 300 mg Acetylsalicylsäure verordnet, wobei mir gesagt wurde, dass der Betablocker das Vorhofflimmern nicht verhindern könne, aber die Herzfrequenz vermindern, wenn es auftreten sollte.

Der Betablocker ist mir überhaupt nicht bekommen, ich hatte das Gefühl, dass er das Herz geschwächt hat. Da ich nach diesem Arztbesuch nach Schweden umgezogen bin (als Rentnerin, 62 Jahre alt) und ich in Schweden 8 Monate auf einen Arzttermin warten mußte, hatte ich reichlich Zeit, das Kommen und Gehen des Vorhofflimmerns zu beobachten. Ich habe den Betablocker eigenmächtig im Laufe von zwei-drei Monaten auf 1/4 Tablette reduziert und bin mit dieser Dosis zufrieden. Tritt Vorhofflimmern (VHF) auf, nehme ich noch 1/4 dazu und meine Herzfrequenz ist zufriedenstellend.

Das VHF kam einigermaßen regelmäßig in Abständen von 3 Wochen, dann etwa alle 10 Tage oder auch häufiger. Folgende Auslöser sind mir aufgefallen:

Nach vorne Beugen, Wetterwechsel (vermute ich), Vibrationen durch laute Musik, oft nach dem Essen, abrupter Stellungswechsel (besonders nachts vom Liegen zum Sitzen oder umgekehrt), Aufregung, zu große körperliche Anstrengung, eine schlaflose Nacht. Wie ich es auch gedreht und gewendet habe, konnte ich diese Auslöser nicht auf einen Nenner bringen.

Das VHF fängt an zwischen dem späten Nachmittag und etwa Mitternacht. Am Morgen nach den ersten Tätigkeiten wie Waschen verschwindet es meistens. Ich habe wie Gerhard festgestellt, dass eine große Anstrengung das Vorhofflimmern zum Verschwinden bringen kann, ebenso eine freudige Erregung oder Überraschung. Da vom Kardiologen bisher keine Ursache festgestellt worden war, tippte ich auf die Wirbelsäule, die im Brustbereich manchmal zu spüren ist, oder auf einen Zusammenhang mit dem Essen.

Blähungen habe ich keine. Aber ich habe seit Jahren eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, und ich sagte mir, wenn diese Unverträglichkeit alle möglichen Erscheinungen hervorrufen kann, warum nicht auch eine Reaktion am Herzen? Eines Tages hörte ich, dass es so etwas wie eine Histaminintoleranz gibt. Ich machte mich im Internet schlau und bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass sehr wohl eine Histaminintoleranz die Ursache für das VHF sein kann, aus folgenden Gründen:

Eine HIT tritt auf, wenn das Enzym, das überschüssiges Histamin abbaut, die Diaminoxidase = DAO, nicht ausreichend vorhanden ist, so dass der Histaminspiegel im Körper ansteigt. Das Enzym wird im Darm hergestellt und wenn die Darmschleimhaut nicht in Ordnung ist (wie z.B. bei Nahrungsmittelunverträglichkeit), wird nicht genügend Enzym hergestellt. Isst man histaminreiche Nahrungsmittel, steigt der Histaminspiegel an. Das Herz hat einige Histaminrezeptoren, über die bei erhöhtem Histamin Herzrasen und Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden können. Ich habe aber gefunden, dass außer dem Essen auch andere Faktoren den Histaminspiegel in die Höhe treiben können, wie Stress, Vibrationen, Hitze, Kälte, wahrscheinlich auch Schlaflosigkeit. Mehr fällt mir gerade nicht ein, es gibt sehr gute Artikel darüber im Internet. Ich kann nun noch nicht behaupten, dass ich damit alles erklären kann, aber vielleicht ist es möglich, wenn man die Mechanismen besser kennt. Alle Nahrungsmittel, die durch Prozesse mit Mikroorganismen, wie Gären, Fermentieren etc. entstanden sind, z.B. Rotwein, Bier, Hefebrot, Miso, Sauerkraut etc. sind stark histaminhaltig und ich habe festgestellt, dass ich genau diese seit Jahren vermieden habe, weil sie mir besonders Beschwerden machen.

Ich habe nun konsequent alle stärker histaminhaltigen Nahrungsmittel weggelassen und Histamin in homöopathischer Form eingenommen. Daraufhin hatte ich 9 Wochen kein VHF. Das gibt mir Hoffnung. Es gibt ja mehrere Ursachen für Vorhofflimmern, aber Histamintoleranz könnte eine sein und daran denken die Kardiiologen im allgemeinen nicht. Ich werde weiter beobachten und berichten. Interessant ist, dass die Acetysalicylsäure den Abbau des Histamins behindert. Ich glaube, Alkohol wirkt in der Hinsicht auch negativ. Ich habe das jetzt spontan in einem Stück hingeschrieben, ohne die Details noch einmal zu überprüfen. Wahrscheinlich habe ich einiges vergessen, aber vielleicht gibt es euch Anregungen für eigene Beobachtungen.

Der nächste Schritt für mich ist, an die Ursachen zu gehen und z.B. die Darmschleimhaut zu verbessern.

Mit den besten Wünschen für euch alle,

Vidgi

U0schxa


Hallo an alle hier!

@Shiva50

Als ich deinen Bericht vom 17.04. las lief es mir eiskalt den Rücken runter. Wo nimmst du diese ganze Kraft her?

Habe leider keine Idee, wie man dir helfen könnte - habe es so extrem auch noch nicht gehört oder gelesen. Tut mir leid!

@Winnie1

An Roemheld habe ich auch schon gedacht und auch schon danach gegooglet. Könnte bei mir zutreffen. Andererseits könnte es auch in Richtung Zwerchfellbruch gehen. Wurde ja noch nie untersucht.

@daniela333

Das mit der Verhaltenstherapie ist eine gute Idee, ich bin seit einem Jahr bei einer sehr lieben Therapeutin - und es hat mir bisher sehr viel gebracht. Hast du bei deinen Stolperern auch immer so einen komischen Druck auf dem Brustkorb, der sich anfühlt, als kriege man schlecht Luft?

@Vidgi

Interessant, was du da schreibst. Ein paar der Auslöser, die du beobachtet hast treffen auch auf mich zu - abrupter Stellungswechsel, nach vorn beugen, nach dem Essen usw.

Was macht das homöopathische Histamin mit deinem Körper? Ich meine damit, daß ich wissen möchte, was die im Körper auslösen oder auch nicht. Weiß nicht so recht, wie ich mich ausdrücken soll.

Du schreibst, daß du deine Darmschleimhat verbessern möchtest. Berichte doch mal, obs was gebracht hat1

Liebe Grüße aus der Uckermark

Yvonne

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