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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

S$tef!an BxJ80


Hallo zusammen,

ich bin 30, 180cm groß und wiege 90 Kg und habe aufgrund der vielfach beschriebenen Symptome (Blähbauch, Aufstoßen, Herzstolperer, manchmal Schwindel bzw. weiche Kniee) ebenfalls alle möglichen Untersuchungen mitgemacht, leider ohne Befund. Ich nehme nur 1,25 mg Bisoprolol, was meinen Puls schon unter 60 treibt, der Blutdruck ist optimal aber die Stolperer sind geblieben, betroffen bin ich seit ca. 5 Jahren. Aspirin habe ich abgesetzt weil der Kardiologe meine, dass es eigentlich nicht nötig wäre.... Das einzige was ich noch an Symptomen hinzuzufügen habe ist ein seltenes Druckgefühl auf der Brust mit Atembeschwerden (keine direkte Atemnot) und Engegefühl im Hals. Hat das sonst noch einer von euch?

Meine Theorie zur Panik:

Ich war 20 Stunden beim Psychotherapeuten und habe über die abgefahrensten Sachen gesprochen. Das einzige Ergebnis ist, dass ich inzwischen fast keine Panik mehr bekomme wenn Symptome auftreten. Ich schlussfolgere daraus, dass nicht die Psyche die Symptome auslöst, sondern die Symptome lösen die Panik und die psychischen Probleme aus! Die Aussagen von allen möglichen Ärzten "das ist psychisch" & "versuchen Sie Entspannungstechniken" bringen mich daher echt zur Weißglut!!! Wenn ihr die Panik bekämpfen wollt kann ich die Psychotherapie absolut empfehlen, das Grundproblem löst sie aber leider nicht. :-/

@ Gerghard** (für die Statistik)

Beim Hockversuch habe ich ebenfalls Herzstolperer, die jedoch nach dem Aufstehen wieder verschwinden. Zudem habe ich festgestellt, dass ich meine Stolperer oft mit bewusstem Aufstoßen und etwas Bewegung vermeiden kann. Vermehrt Probleme habe ich nach Tomaten, Paprika, Chips und Blätterteig. Habe dann auch einen Blähbauch der offensichtlich das Herz beeinflusst. Besserung bringen Sport und/oder Alkohol (bin aber noch kein Alki) jedoch bekomme ich dann am nächsten Tag mehr Probleme!?

@ gnil**:)^

Den Vorschlag mit der Webseite bzw. mit der Statistik wollte ich auch machen. Ich denke nur so würde sich vielleicht mal ein Mediziner der Sache annehmen. Bei Interesse könnte ich was erstellen (mache Webdesign). Man sollte dann eine Sammlung machen z.B. alle Symptomen, möglichen Ursachen, was kann helfen usw. Jeder betroffene kann dann sein Kreuzchen setzen. Dann sehen wir genau die Parallelen und können diese aufzeigen.

Das Forum gibt es ja schon lange, wieviele Betroffene sind es eigentlich ???

Viele Grüße

Stefan

S~milinYgSxun


[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/503481/#p13479811]]

hallo :) können sich die experten,diesen beitrag vllt mal anschauen :) gerade diejenigen die meine geschichte schon etwas kennen.

es ist unglaublich,aber wahr ^^

würde mich über hinweise und tipps sehr freuen!

liebe grüße und alles gute :)

GLerha$rxd


Ein Hallo an Alle!

Will mich heute mal nur so und ohne ein direktes Thema melden. Für die wieder eingegangen Berichte möchte ich mich bedanken.

Die sehr verhaltene Zustimmung sagt mir, dass meine Vermutungen über Ursachen und Sinn von Extrasystolen & Co. wahrscheinlich doch sehr schwer vorstellbar sind.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, diesen gesamten Diskussionsfaden hier seit Januar 2007, unter dem Blickwinkel meiner letzten Beiträge zu betrachten.

Irgendwie passen alle Schilderungen in Verbindung mit Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern in das Raster meiner neuerlichen Hypothese.

Darum hat sich meine Meinung erhärtet, dass solche Herzrhythmusstörungen auch einen Sinn haben und uns möglicherweise sogar vor größeren Kreislaufepisoden schützen.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lune/290119/13338725/ Warum haben wir Extrasystolen?]]

Jetzt lese ich Eure und auch meine Beiträge mit ganz anderen Augen als sonst. Hier mal in indirekter Form ein paar Worte zu Euren Gedanken und Problemen.

lucky.katenka’s Bericht versetzt mich in die Zeit vor 30 Jahren. Er könnte mein Sohn sein, der viele Eigenschaften von mir geerbt hat. Bei mir hat alles mit einer Vorhofflimmerattacke begonnen, die genau wie er berichtet, durch Würgen und Erbrechen ausgelöst wurde (1975).

Nur mir hat das damals nicht soviel ausgemacht wie ihm, obwohl mir bewusst war, dass ich nach solchen Zechtouren mit anschließendem Erbrechen immer dieses Chaos im Herzen bekam. Als mal dieses Holpern 1983 nach 4 Wochen noch immer nicht weg war, bin ich zum Arzt gegangen und hörte zum ersten Mal die Diagnose "Absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern" (lt. 1. EKG mit 30 Jahren).

Vorher, fast zeitgleich, war ich Stammgast beim Gastroenterologen wegen massiven Verdauungsbeschwerden, mit der ganzen Palette; "Magen- Darmröntgen mit Breischlucken" und "Magenauspumpen mit Schlauchschlucken" (kein Magenspiegeln wie heute). Passt haargenau zu meiner Theorie.

Ich kann das so genau dokumentieren, da ich von meinem damaligen Hausarzt meine gesamte handschriftliche Krankenakte (1957 bis 1989) bekommen habe, als er in Rente ging. Er war sehr gewissenhaft und hat jeden Praxisbesuch bis ins Detail genau protokolliert.

Stress hatte ich damals eigentlich nicht, von dem hätten Vorhofflimmerattacken ausgehen können. Später, ab etwa 1995 hat aber doch Stress, Wut, Schreck, Aufregung usw., neben anderen Faktoren, die Entstehung von VHF sehr begünstigt. Dabei könnte es schon zur Ausschüttung entsprechender Mengen Histamin im Körper gekommen sein.

Lucky.katenka’s Angst- und Panikzustände sind wahrscheinlich sein größtes Problem. Also muss er versuchen, die Herzsensationen auszuschalten. Ich bin mir sicher, dass er das schon viel mit einer histaminärmeren Lebensweise erreichen könnte. Dazu brauch er nur hier in den Beiträgen blättern und auch bereit sein, die so bequeme Ernährung aus dem Überangebot, an seine Verträglichkeit anzupassen.

Ich habe schon in meinem ersten Beitrag geschrieben: "Ist die Verdauung in Ordnung, ist auch mein Herzrhythmus in Ordnung". Das Sprichwort aus Österreich sagt es doch auch - "Wenn’s Arscherl brummt, ist’s Herzerl g’sund."

Es entsteht schnell eine Notsituation bei der Blutrückführung zum Herzen.

Wenn die Wirkungen von z.B. Alkohol, Histamin oder Adrenalin schon mehr Herzleistung verlangen, dazu vielleicht die gerade einsetzende Verdauung - was ja für den Organismus auch harte Arbeit ist, und dann noch eine Einengung der unteren Hohlvene durch Blähungen der benachbarten Organe… Dann gibt es ja noch plötzliche körperliche Belastungen.

Wer sich vorstellen kann, wie bei Würgen und Erbrechen die untere Hohlvene im Bereich des Durchtritts durch das Zwerchfell deformiert wird, dem muss doch einleuchten, dass es binnen Sekunden zu einem Versorgungsengpass für Blut im gesamten Kreislauf kommen kann.

Leider mag mir keiner die Frage beantworten, ob dies möglich, kaum möglich oder nicht möglich ist? Es ist sicher sehr schwer den momentanen Zustand dort zu beurteilen oder den dortigen Blutdruck zu messen.

Genau dieser Zustand ist maßgebend, wenn @Stefan BJ80 seinen Hockversuch startet und Herzstolpern bekommt, was nach dem Aufstehen wieder verschwindet. Da wird ja auch diese fast armstarke Vene zusammengestaucht.

Die Psyche, also die Seele löst diese Symptome nicht aus, das ist auch meine Meinung. Aber wer ängstlich und panisch auf diese körperlichen Krankheitszeichen reagiert, der kann schon auch psychisch krank davon werden.

Den Beitrag von @Gnil muss man einfach nur lesen. Es könnte mein eigener Bericht sein, bei soviel Übereinstimmung

Er hat die gleichen Erfahrungen gemacht bei abrupten Bewegungen, Aufspringen etc. und vermutet eine Mitbeteiligung der Baro-Rezeptoren, die für die Regulierung des Blutkreislaufs mit verantwortlich sind.

Ich denke diese Rezeptoren spielen auch eine Rolle bei einem plötzlichen Luftdruckabfall bei einem Sturmtief. Durch den atmosphärischen Druckabfall, können sich die Verdauungsorgane bei Blähungen, wie im Flugzeug mehr ausdehnen und die untere Hohlvene zusammendrücken.

Durch diese Drosselung der Blutzufuhr zum Herzen kommt es dann zu einen schweren klinischen Ereignis.

Zu @Vidgi’s interessanten Wirbelsäulenvariante möchte ich mich nicht äußern, da ich keine direkten Rückenbeschwerden habe.

Es gibt für mich keinen handfesten Bezugspunkt dafür, warum das Herz schneller, langsamer oder durcheinander schlagen sollte, nur weil mit den Wirbeln was nicht klappt. Gut die Nerven gehen dort durch, aber??

In meiner Jugend bis etwa 25 konnte ich nicht lange auf dem Rücken liegen, ohne Schmerzen in der Nierengegend beim Einatmen zu bekommen. Dabei stockte mir der Atem dermaßen, dass ich nur noch ganz oberflächlich Luft holen konnte. Das nur mal so zur Information.

An @charlot1 habe ich eine Mail geschickt und sie hat mir wieder geantwortet. Vielen Dank.

kmichl sieht die Sache mit dem Histamin nicht so komplex wie ich. Dafür hat er ein Fructoseproblem und eine Zwölffingerdarmentzündung.

Mehr Beweis kann er mir gar nicht liefern, denn das ist das gleiche wie mein Histamin mit allem Drum und Dran. Ob Histaminintoleranz, Fructoseintoleranz, Laktoseintoleranz… das ist alles Wurst, wer auf solche Verdauungsbeschwerden mit Herzrhythmusstörungen reagiert, der hat damit ein Problem und das sind eben wir.

Alles was Verdauungsbeschwerden auslöst, kann demnach auch unsere Herzbeschwerden auslösen. Die Liste der nicht verträglichen Lebens- u. Genussmittel sowie Getränke, muss jeder für sich selbst zusammenstellen.

Das Histamin nimmt natürlich eine Schlüsselrolle ein, weil es nachweislich Magen und Darm krank machen kann, aber auch negative Wirkungen an anderen Organen und am Kreislaufsystem verursacht.

Gnil und Stefan BJ80 haben vorgeschlagen, diese hier gesammelten Informationen auf einer Extra-Webseite zu sammeln. Auch @Docsen schrieb schon mal, dass diese Erfahrungen publiziert werden sollten.

Ich habe 2006 und früher schon ständig versucht, meine Erfahrungen auf diesem Gebiet per E-Mail und Brief der Fachwelt zugänglich zu machen.

Dabei verschickte ich vom Inhalt her die Ausführungen meiner Beiträge der ersten Seite dieses Threads.

Ich möchte jetzt keine "dreckige Wäsche" waschen, aber es waren Fachkreise mit Rang und Namen dabei.

Antworten wie "Werden Sie erst Mitglied, dann können wir Ihr Schreiben bearbeiten" (36 € jährlich), oder "Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt", haben mich dann veranlasst, diesen Faden hier zu eröffnen.

Laut Nutzungsbedingungen von med1, die ich vorher gelesen habe, ist es nicht gestattet, Inhalte zu kopieren und in andere Webseiten usw. einzufügen.

Ich sah hier in erster Linie die Möglichkeit einer kostenlosen, weltweiten Publikation, ohne irgendeine kommerzielle Vorstellung zu verfolgen.

So hatte ich die Chance, auch die Erfahrungen anderer Betroffener zu nutzen, um sie dann, zusammen mit meinen 30 jährigen persönlichen Beobachtungen, für jedermann zur Verfügung zu stellen.

Dafür möchte ich mich auch mal bei med1, dem besten Forum das ich kenne, herzlich bedanken.

Mit unseren Beiträgen bleibt dieser Diskussionsfaden aktuell, informativ und manchmal auch nützlich, das ist doch schon allerhand.

Wir müssen nur die Vorzüge der med1 Software voll ausnutzen, dann können wir z.B. durch Verlinken, auf gewaltige diesbezügliche Datenmengen zurückgreifen. Auch um das "Gefundenwerden bei Google", brauchen wir uns keine Sorgen machen.

Viele Grüße

Tschau *:)

k"m4ichxl


@ SmilingSun

Das ist nicht unglaublich:

1. Alkohol wirkt selbst antiarythmisch

2. Alkohol verstärkt die Wirkung der meisten Medikamente

3. Alkohol ist einer der häufigsten Auslöser für VHF.

Du solltest deinen Alkoholkonsum ab sofort auf ein Minimum einschränken!

Siehe [[http://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de]]

Gruß

S.milinxgSun


NEIN!

ich habe eben NULL herzstolpern wenn ich alkohol trinke bzw wenn ich betrunken bin!

aber am tag danach gehts irgendwann wieder los ^^

sobald ich 2-3 whisky-cola intus habe und merke wie alles warm wird ist es WEG!

und es liegt NICHT an der lockerheit etc.,da ich gerade DURCH den alkohol voll angst bekomme,gerade wenn ich betrunken im bett lag und sich alles dreht. habe auch sehr oft meinen puls gefühlt und nie einen stolperer gehabt.

komisch oder??

außerdem:

im langzeit ekg habe ich mehrmals notiert dass es sticht und danach stolpert. der arzt meinte,dass es nicht IMMER gestolpert hat als ich das stechen wahrgenommen hatte!! (dennoch hängt das stechen mit dem herzen direkt zusammen..das stechen bringt das herz also OFT zum stolpern)

außerdem habe ich ja diesen starken druck unter den letzten rippen,wobei ein genauer punkt nicht auszumachen ist. auf jeden fall ist der druck ebenfalls durch alkohol weg.

ich habe alllllllllllllles ausprobiert gegen dieses stolpern und nie hat irgendwas geholfen.

nun..der alkohol..

aber ich kann ja nicht dauerbesoffen sein..

habt ihr sonst noch ideen?

V'idgxi


@ smilingsun

In der Klinischen Ökologie - ein alternativer medizinischer Zweig, der sich mit Nahrungsmittelunverträglichkeit befasst – gibt es die Hypothese, dass wir paradoxerweise auf bestimmte Nahrungsmittel, die wir eigentlich nicht vertragen, einen erhöhten Appetit haben. Das bedeutet eine Art Suchtverhalten. Nahrungsmittelunverträglichkeit geht also oft mit einer Art Sucht einher. Dazu gehört, dass die Unverträglichkeit dadurch entsteht, dass wir ein Nahrungsmittel zu oft zu uns genommen haben, wie z.B. Weizen (in Form von Brot) oder Kaffee, die wir praktisch täglich zu uns nehmen, ohne Variation. Der Körper hat sich also an das Nahrungsmittel gewöhnt und ein bestimmtes Gleichgewicht in seiner Körperchemie hergestellt. Wird ihm nun plötzlich dieses Mittel entzogen, wird das Gleichgewicht gestört und der Körper verlangt danach. Diese milde Form einer "Sucht" führt dazu, dass wir, wenn wir dieses Nahrungsmittel nicht zu uns nehmen, "Entzugserscheinungen" bekommen, in Form von Kopfweh, Gelenkschmerzen, psychischen Symptomen, wie schlechte Laune, Aggressivität etc., aber auch Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen. Theron Randolph hat dazu Tausende von Fällen untersucht und den Mechanismus sehr genau beschrieben. Die Klinische Ökologie ist wissenschaftlich meines Wissens nicht anerkannt, aber auch nicht widerlegt und außerdem bei den Ärzten kaum bekannt.

Das oben Gesagte gilt also nicht nur für Drogen, sondern für jedes gewöhnliche Nahrungsmittel, das wir aus irgendeinem Grund nicht vertragen und häufig zu uns nehmen. Es kann also ohne weiteres sein, dass die Herzprobleme verschwinden, wenn du Alkohol trinkst und dass sie nach einer Weile wiederkommen, wenn du eine Weile ausgesetzt hast – aufgrund des oben genannten Mechanismus. Es wäre also ratsam, ein bis zwei Wochen oder länger mit dem Alkohol aufzuhören und zu schauen, ob die Extrasystolen mit der Zeit aufhören. Wenn der Körper sich umgestellt hat, müssten sie verschwinden. Wenn das der Fall ist, solltest du eine längere Zeit mit dem Alkohol aufhören. Er ist schließlich nicht lebensnotwendig. Später kannst du gelegentlich etwas trinken. Dies also die Theorie der Klinischen Ökologie, die ich sehr interessant finde und die ich persönlich auch anwende, z.B. indem ich abwechslungsreich esse.

Die Theorie lässt sich auch auf das anwenden, was wir über die Haut und die Luft aufnehmen, also z.B. Kosmetika oder Schadstoffe aus der Luft. Es können die gleichen negativen Wirkungen auftreten. Es ist also denkbar, körperliche Störungen zu bekommen durch Autoabgase, Duschgel oder was auch immer, das wir in unseren Körper aufnehmen. In Google gibt es dazu einiges zu finden.

SBmil%ingUSun


ich hab die extrasystolen zum ersten mal nach dem alkohol verspürt,vor einem jahr (der abend danach sozusagen). deshalb habe ich es dann bis vor 2-3 wochen GANZ gelassen und nichts mehr getrunken, zwischen januar und märz hatte ich vllt 5-10 stolperer aber seit märz jeden tag und nun seit 3 monaten jeden tag 500 mal oder so um den dreh. nun habe ich beim trinken NULL,aber danach halt.

ich sehe bei mir definitiv den zusammenhang mit dem rücken. also ich bin mir sogar SICHER.

früher hatte ich zb nach dem trinken diesen rückenschmerz, vorm trinken GAR NICHT,aber anscheinend habe ich so merkwürdige bewegungen gemacht,dass es schlimmer wurde.

seit anfang dieses jahres--bzw seit märz hab ich einen bandscheibenvorfall in der LWS wodurch das problem oben zwischen schulterblatt und wirbelsäule ebenfalls verkompliziert wurde.

das einzige was ich getan hatte bevor die extrasystolen im märz permanent wurden, war physiotraining! wobei mir schmerz genommen wurde und taubheit gegeben wurde.

ich habe am montag ein paar spritzen in die stelle bekommen wo ich den schmerz verspüre,danach war es wieder taub und sofort ging es mit dem geholperer los.

es ist 100 pro irgendetwas was entweder NICHT gereizt wird,obwohl es gereizt werden sollte ODER es ist etwas eingeklemmt (was ich eher glaube)..der schmerz kann kein stolpern machen,aber dass was sich dahinter verbirgt auf jeden fall.

es muss etwas anatomisches sein, ich merk das ja einfach und durch essen ist es nicht zu beeinflussen,da kann ich essen was ich will. ich hab auch schon diverse diäten ausprobiert,aber es brachte halt NULL linderung.

ich merke nur,dass sich die extrasystolen je nach lage im liegen auch anders anfühlen. so habe ich zb manchmal mittig ein stechen und manchmal ganz links. und nach längerem steifen sitzen.

ab donnerstag bin ich wieder in physiotherapie.

ich werde berichten.

und auf jeden fall noch einmal ausführlicher.

ich bin mir sicher..und mein kardiologe und diverse anderer ärzte auch.

so unglaublich es klingt.

es kommt vom rücken ;-)

wahrscheinlich ist es,weil ich mir 2-3 rippen mal verdreht hatte,also an dem punkt wo sie sozusagen in die wirbelsäule gehen. sowas triggert dann nach vorn usw.

das herz liegt nämlich nicht frei schwebend sondern umgeben von muskeln usw. wenn man einen davon einklemmt oder verschiebt dann wird natürlich auch das herz in mitleidenschaft gezogen. vllt sind es dann auch nur die elektrischen impulse wodurch das herz dann fehlerregt wird.

wer weiß..auf jeden fall ist es davon.

alles liebe..

vllt findet ihr was ähnliches.

das dumme ist nur,beim herzen kommt so vieles in frage.

alles gute und schlaft schön!

E7v$i58


Ich habe die Beiträge mit großem Interesse gelesen und möchte als

"Herzrhythmusstörungs-Profi" - leider :-( mich kurz vorstellen.:

Weiblich 57 Jahre und seit ich 17 bin, habe ich Herzrhythmusstörungen.

Vor ca. 10 Jahren wurde eine Ablation gemacht.

Das Herzrasen/Vorhofflimmern war "fast" ganz weg. Die Extrasystole

und Salven sind geblieben.

Da ich auch so meine Theorien habe und in all den Jahren versucht habe, die Auslöser ausfindung zu machen, kann ich nur folgendes sagen:

Am Anfang waren die ES vielleicht nervös bedingt. Auf der Herzseite zu schlafen war ganz schlecht, heute kann ich nur links schlafen und rechts werden Störungen ausgelöst.

Die Störungen beim Vornüberbeugen fingen dann auch sehr schnell an und endeten meist in Vorhofflimmern. Kaltes Wasser, Luft anhalten half manchmal, aber nicht immer.

Mein Leben bestimmten die Herzrhythmusstörungen - Urlaub nur noch in Nähe von Krankenhäusern, bei Veranstaltungen immer in der Nähe der Tür, am liebsten zuhause usw.

Betablocker haben immer meinen zu schnellen Puls heruntergeholt,

aber mir die Luft genommen. Ich nehme sie heute nur noch in ganz geringen Mengen, wenn der Puls jagt.

So - zu meinen Beobachtungen kann ich folgendes sagen:

Alkohol geht bei mir garnicht, dann gehts sofort los.

Voller Magen natürlich auch nicht und im Moment bin ich dabei auszuprobieren, mich säurearm zu ernähren - hier bilde ich mir auch einen Einfluss ein.

Hocke bzw. knien treiben auch den Puls hoch und fördert ES.

Vornüberbeugen - ganz gefährlich.

Aber was ich bei starken Beschwerden in letzter Zeit immer wieder feststellen kann ist, daß bei mir, wie auch jemand schon geschrieben hat, starke Verspannung in der linken Rücksenseite zu spüren sisnd. Im bin mal nachts wachgeworden und hatte einen Krampf im Rücken. Ich denke eigentlich nicht, daß es von der Wirbelsäule kommt, eher von einer Übersäuerung oder Magnesiummangel.

Ich werfe mir zur Zeit jede Menge Magnesium ein auch in Kombination mit Kalium, das hatte auch super geholfen.

Aber seit 2 Wochen bin ich wieder voll. Der Druck im Rücken und auf der Schulter ist wieder da, Säurebeschwerden auch.

Und was ich jetzt feststellen kann ist, daß schon leichtes nach vorne beugen z.B. am Computer die ES auslösen. Im liegen - keine Probleme.

Meine Theorie ist jetzt, daß der Körper übersäuert ist und Verspannungen auslöst. Außerdem drückt der Magen beim vornüberbeugen auf irgendeinen Nerv ein und löst die ES aus. Alles nur meine Theorie.

Ich muss auch noch erwähnen, daß ich ein Reflux Patient bin, ohne Sodbrennen und das haben die Ärzte erst sehr spät erkannt. Bei 6 Magenspiegelungen haben es nur 2 Ärzte erkannt. Bei den anderen

war alles ohne Befund.

Bei der Ablation übrigens wurde ein Nerv in der hinteren Region lahmgelegt und ich hatte danach wochenlang dieses aufgeregte, blubbernde Gefühl mit ES, bis sich das Herz dann langsam erholt hatte.

Außerdem wurden ja die Nerven extra gereizt und als die ES und Salven ausgelöst wurden, hatte der Professor damals gesagt, da können wir mit einer

Ablation nichts anfangen, das muss medikamentös behandelt werden, nur das Herzrasen können wir beeinflussen, eben mit dem Nerv lahmlegen.

Soviel wollte ich garnicht schreiben. Sorry !!

Aber das ist ein Thema bzw. Beschwerden, die einem die Lebensqualität schon sehr vermiesen können.

Lieben Gruss

Evi

s:monixla


Hallo,

habe das erste mal eine Art von Vorhofflattern im Februar diesen Jahres gehabt, nach einem Umzugsmaraton von 5 Tagen. Habe damals spät am Abend Nudeln gegessen und und plötzlich fing es an. Nachdem ich total unsicher war und es nicht aufhörte, bin ich nach einer halben Stunde in die Notaufnahme unserer Klinik gegangen. Dort angekommen wollte man mich gleich ans EKG anschließen und siehe da, es war plötzlich weg. Man hat mich dann 6´Stunden lang überwacht und noch Blutuntersuchungen gemacht, aber nichts gefunden.

Nach Vorstellung beim Hausarzt danach schickte dieser mich zu einem Chiropraktiker, da ich starke Verspannungen im linken Rückenbereich hatte. Ich hatte seit dem Anfall immernoch Extrasystolen. Der Chiropraktiker hat mich dann 1 mal eingerengt und er sagte, ich habe Blockierungen, die er löste. Siehe da, 3 Wochen nach dem Anfall war alles weg. Hatte dann 5 Monate Ruhe, bis alles wieder anfing - doch diesmal anders.

Ich hatte Verstopfungen und mir ging es im Magen rum. Ab und zu verspürte ich wieder Herzrasen und unregelmäßige Schläge. Auch die Rückenschmerzen wurden jeden Tag stärker, is ich dann wieder zum Chiropraktiker gegangen bin. Der hatte die Blockierungen wieder gelöst - doch diesmal ohne Erfolg. Mittlerweile hat sich das Problem verschlechtert. Habe jeden Morgen beim Aufwachen Rhytmusstörungen und an jedem Abend Vorhofflattern. War auch beim Kardiologen, der hat mich in die Uni-Klinik überwiesen zu weiteren Untersuchungen. Die Verspannungen sind immer noch da - keine Physiotherapie hat geholfen. Es wurde jedoch mal der Rücken geröngt und festgestellt, das ich eine Skoriolose habe (krumen Rücken in Richtung Linke Seite - Herz).

Bücken ist bei mir auch ganz schlecht. Oft wird dadurch die Rhytmusstörung ausgelöst und es geht über in ein Vorhofflattern, was meisst 5-30 Minuten lang geht und dann durch meine Bewegungen wieder aufhört.

Auch durch Aufstoßen hab ich das gefühl, das es sich verbessert und mich entspannt.

Wenn es am Abend losgeht, dann immer im selben Muster. Erst verspürge ich einen Druck im Brustbereich, dann erste Extrasystolen und dann geht es in eine schnelle Schlagfrequenz über.

Meine Vermutung ist, das ich durch die wenige Bewegung in den letzten 1 1/2 Jahren (hab einen Schreibtischjob) es zu einer Rückbildung der Muskulatur gekommen ist und mein Bewegungsaparat ins Ungleichgeweicht gekommen ist. Anders kann ich mir die Verspannungen im Rückenbereich nicht erklären (besonders links)

Magen schließe ich aber auch nicht aus, da es immer beim Bücken kommt - könnt aber auch der Rücken sein. Bei einem Druck in den Magen bereich unterhalb der Rippen, verspüre ich auch einen leichtes Piecksen.

Meine Symptome sind ähnlich wei bei Evi58.

Wenn man dies aber beim Kardiologen anspricht, sagt der eindeutig "NEIN, das sind Reizleitungen im Herzen", ohne sich über meine anderen Symptome gedanken zu machen.

GXerxhard


Hallo Evi,

vielen Dank für Deinen Bericht, in dem man lesen kann wie in einem Lehrbuch.

Dass sich Deine Herzrhythmusstörungen von nervös bedingt in körperlich bedingt so einfach umwandeln, kann ich mir nicht vorstellen. Eher glaube ich an ein differenzierteres Empfinden der Symptome, was diesen Wandel vorgaukeln könnte.

Ich denke ja schon immer an generell körperliche Ursachen, die natürlich auch von Gefühlsregungen nervlich mitbeeinflusst werden können, z.B. in Form von Adrenalin- oder Histaminfreisetzung in den Blutkreislauf.

Auf welcher Seite man schlafen kann oder auch nicht, hängt sehr mit dem zeitlichen Stand der Verdauung und mit dem gegenwärtigen Platzverhältnissen im Bauchraum zusammen (Blähungen).

Du schreibst, Betablocker haben zwar Deinen Puls heruntergeholt, aber Dir die Luft zum Atmen genommen. Das gleiche Problem hatte ich auch, bis ich anfing histaminarm zu essen, womit auch dieses Atemstocken (Bronchialkrampf) mit verschwand.

Betablocker und Histamin haben die Tendenz, solche Erscheinungen hervorzurufen. Und beides zusammen ist die doppelte Wirkung, diese Erfahrung habe ich gemacht.

Heute vertrage ich meinen Betablocker (Bisoprolol 5mg) ausgezeichnet. Doch sobald ich dazu auch viel Histamin im Blut habe, bleibt mir beim Einatmen die Luft weg und ich muss ganz flach aus meinem Kragen heraus Luft holen oder in und aus einer Tüte atmen. Ob es die angewärmte Luft ist, die dabei Linderung verschafft oder ob es die veränderte Zusammensetzung der Luft ist, weiß ich auch nicht.

Fakt ist jedenfalls, dass Du mit Histamin auch Probleme hast. Ich denke dabei nur an Deine Übersäuerung des Magens ohne ein Gefühl von Sodbrennen zu haben.

Zitat:

Meine Theorie ist jetzt, daß der Körper übersäuert ist und Verspannungen auslöst. Außerdem drückt der Magen beim vornüberbeugen auf irgendeinen Nerv ein und löst die ES aus. Alles nur meine Theorie.

Nach meiner Theorie aber drückt der Magen nicht auf einen Nerv, sondern was viel schlimmer ist, auf die untere Hohlvene (Vena cava inferior) und drosselt die Blutzufuhr zum Herzen.

Ich frage mich einfach was an meiner Theorie so unverständlich sein soll, dass sie hier wie es scheint, nicht mal ins Bereich des Möglichen aufgenommen wird.

Dabei gibt es ein plausibles Beispiel dieser Störung bei Wikipedia.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Vena-cava-Kompressionssyndrom Vena-cava-Kompressionssyndrom]]

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die hier geschilderten Komplikationen auch durch andere Raumforderungen im Bauchraum (Blähungen) vorkommen und nicht nur bei schwangeren Frauen möglich sind.

Es wäre ja auch ein Indiz dafür, dass mehr Frauen unter Extrasystolen & Co. leiden, haben sie doch ein Organ mehr im Bauch, als wir Männer. Besonders schlanke Menschen und solche mit viel innerem Bauchfett, müssten theoretisch besonderen Platzmangel im Bauchraum haben, was dann bei Blähungen zum Abdrücken der Hohlvene führen könnte.

Hallo @smonila, bei Dir könnte es auch durch solche Verdrängungen im Bauch entstehen. Dafür sprechen Deine Schilderungen über den Verlauf der Beschwerden.

Du müsstest mal versuchen bei den ersten Anzeichen den Bereich um den Bauchnabel tief eingedrückt zu massieren. Ich hab dort immer so ein seltsames Zappeln bevor es los geht und kann es durch diese Druckpunktmassage meistens abblocken.

Mit Deiner Nudelmahlzeit am späten Abend könntest Du schon Recht haben, die vertrage ich auch nicht sonderlich gut. Dabei dürften aber die Zutaten die Hauptübeltäter gewesen sein, zusammen mit dem Stress vom fünftägigen Umzug. Stress setzt Histamin frei und in der Nudelsoße war bestimmt auch genug Histamin drin.

Vielen Dank @Vidgi für Deine Hinweise auf einen etwas anderen medizinischen Zweig. Es ist interessant und man erkennt Parallelen zum eigenen Essverhalten. Nur leider ist die Umsetzung schwierig, auf uns liebgewordene Nahrungsmittel zu verzichten, obwohl wir genau wissen, dass wir sie nicht vertragen.

Das histaminreichste Essen schmeckt leider auch am besten, um mit meiner Histamintheorie für heute abzuschließen.

Tschau *:)

k_mi}cxhl


Hallo wiedermal,

ich bin doch überrascht wieviele hier nun schon über die absolut selben Symptome berichten!

@ Gerhard

Ich komme geraden von meiner Osteopathin und sie hat auch ein Problem an einem unteren Rückenwirbel festgestellt. Dies war für mich sehr gut zu spüren. Sie hat dazu gemeint, dass hier ein Druck auf die untere Hohlvene leicht möglich ist.

@ smonila

Ich empfehle dir auch einen Besuch beim Osteopathen (=! Chiropraktiker)

LG

sxm;onixla


@ kmichl:

ich war ja schon beim Chiropraktiker, welcher mich eingerengt hatte ... aber das hat nicht geholfen - zumindest diesmal nicht, damals schon. Bin dann zu einem Orthopäden gegangen, welcher mich auch nochmal eingerengt hatte und gesagt hat, ich wäre ziemlich steif geworden für mein Alter. Er rät mir zu Sport und Muskelaufbau für den Rücken. Allerdings ist das mit dem Sport schwierig bei den vielen Extrasystolen und dem geholper. Im Januar bin ich nochmal bei Orthopäden! Ich habe nur gelesen, das ein Osteopath vielleicht noch mehr darauf eingehen kann - weiss nicht. ???

Wie geht es denn jetzt nach Deinem Besuch dort weiter? Hat er Dir zu irgendwas geraten? Musst Du nochmal hin? Was hat er gemacht das es "gut spürbar" war? Als ich beim Chiropraktiker war und er mich einmal eingerenkt hatte, da hatte es beim Einrenken angefangen wie wild zu poltern.

Bei mir treten meine Rhytmusstörungen ja fast immer am Abend auf (so ca.1-2 Stunden lang) und morgens beim Aufwachen ca. 10 Minuten. Das ist echt schon mysteriös :°(

k9miHchl


@ smonila

Geh zu einem Osteopathen. Der ist zuständig. Es fühlt sich beim leichten drücken auf den Wirbel so an als ob dieser hoch entzündet wäre.

Bendenke auch, dass das Vorhofflattern etwas ganz anderes ist als Vorhofflimmern. Lass dich von einem Kardiologen oder besser Rythmologen aufklären.

Ich hatte auch lange Zeit Flattern als Nebenwirkung der Antiarythmika, welche gegen das Flimmern gedacht waren.

LG

somonixla


Bin am Freitag in der Rhytmussprechstunde in der Klinik - mal sehen was die sagen.

In wie weit ist Vorhofflattern anders?

Osteopathen haben bei uns 3 Monate Wartezeit - herzlichen Glückwunsch an das Gesundheitssystem ]:D

Was macht der Osteopath jetzt mit Dir und dem Rücken ???

Medikamente nehme ich ja noch garnicht, aber ich denke mal, das wird sich ab Freitag ändern.

kImziJcahl


@ smonila

Beide Begriffe sind grundsätzlich in der Wikipedia gut erklärt.

Mein Rücken wird behandelt, das dauert, da gibt es kein Wunder.

Und, weil ichs oben noch gelesen habe: Langsam vom Bett aufstehen! Abends, nach dem Essen, nicht gleich aufs Sofa liegen! und viele weitere praktikable Tipps sind in diesem Thread nachzulesen.

Alles Gute für Freitag, LG

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