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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

GKerhxard hat geantwortet


@ lucky.katenka

Hallo Lucky,

ich möchte Dich gerne von Deiner Meinung abbringen, es gäbe unzählige, auf jeden einzelnen Fall zugeschnittene Auslösevarianten von unseren relativ harmlosen Herzrhythmusstörungen, also Extrasystolen, Aussetzer, gutartiges Herzrasen und im gewissen Sinn auch Vorhofflimmern.

So eine Meinung kann nicht gut für die Bewältigung solcher Episoden sein, da man sich irgendwann in einem Labyrinth von Möglichkeiten verirrt.

Ich habe vor nun schon 3 Jahren diese Diskussion hier mit der Überzeugung eröffnet, dass meine Rhythmusstörungen irgendwie mit dem Magen in Verbindung stehen.

Mein Verdacht hat sich bis heute unter Einbeziehung des gesamten Verdauungstraktes noch erhärtet.

Hier finden meiner Meinung nach ganz simple Vorgänge statt, wo durch die Wirkung bestimmter Nahrungsbestandteile (Laktose, Eiweiß, Histamin usw.) am Ende die Blutzufuhr zum Herzen in der unteren Hohlvene stark gemindert werden kann. Das Herz versucht dann mit Extrasystolen und Herzrasen diese kritische Situation zu beenden oder abzumildern.

Hier noch einmal zum nachlesen…

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lune/290119/13338725/ Warum haben wir Extrasystolen?]]

Von diesen Zusammenhängen bin ich überzeugt, nur leider finden meine Vorstellungen (noch) nicht die Grundlage für eine richtige, gezielte Forschung auf diesem Gebiet.

Würde ich auch wie Du noch x andere Möglichkeiten mit ins Kalkül ziehen, hätte ich schon lange aufgegeben und mich meinem Schicksal ergeben. Infolge der Aussichtslosigkeit hätte aber dann auch bei mir die Angst Nährboden gefunden, die bei derartigen Herzensangelegenheiten nicht der beste Partner sein kann.

@ Moonlight73

Hallo Angela, laut Deinen Angaben in einem anderen Thread bist Du 35 und seit Deiner dritten Schwangerschaft vor 5 Jahren hast Du Extrasystolen, Herzrasen usw.

Immer wieder werden Schwangerschaften mit dem Beginn von Herzrhythmusstörungen in Zusammenhang gebracht. Da liegst Du mit Deiner Vermutung mit der unteren Hohlvene schon richtig.

Jede Verdauungsstörung kann, besonders während der Schwangerschaft, diese "Vena cava inferior" und somit am Ende den gesamten Blutkreislauf empfindlich beeinträchtigen. Da bin ich mir relativ sicher.

Man geht davon aus, dass etwa jeder 20ste Mensch eine missgebildete Hohlvene hat, die auch einen ganz anderen Verlauf im Körper haben kann. Vielleicht gehören wir dazu?

(Seite 187 Absatz 3.2.5) [[http://www.springer.com/cda/content/document/cda_downloaddocument/9783540414209-c1.pdf?SGWID=0-0-45-418100-p52073724 Gefäße im Abdomen]]

Die vielen möglichen Beeinträchtigungen auf die Funktion dieses Blutgefäßes kann sich jeder selbst vorstellen. Dabei denke ich besonders an Zerren, Drücken, Knicken, Stauchen, Quetschen bei bestimmten Verdauungsvorgängen sowie bei bestimmten Bewegungen und Körperhaltungen.

Vidgi fragte mich in einer E-Mail, was ich von den Ärzten erwarten würde, wenn meine Vermutungen mit der Vene richtig wären

Eventuell könnte eine Deformierung der unteren Hohlvene durch geblähte benachbarte Organe verhindert werden, indem man sie mit einer Trennlage im Bauchraum abschirmt??

Auf alle Fälle würde ich erwarten, dass die verbagatellisierten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Völlegefühl, Verstopfung, Durchfall, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen usw. von den Ärzten ernst genommen werden und dass die Medikamente dagegen nicht mehr jeder selbst bezahlen müsste.

Dadurch ließen sich möglicherweise Milliardenbeträge für sinnlose Untersuchungen und Medikamente auf der kardiologischen Seite einsparen.

Es gäbe plötzlich wieder Soforttermine beim Kardiologen, aber für die Pharmaindustrie wäre es allerdings ein Fiasko.

Liebe Grüße

Tschau *:)

lRucky.kdatexnka hat geantwortet


Hallo Gerhard,

Deine Erklärungen bezüglich unserer gemeinsamen "Herzens-Probleme" klingen wirklich sehr logisch und aus deiner Sicht gesehen sicherlich auch sehr gut nachvollziehbar. Doch du schreibst selber, dass du dir viele Dinge auch nur in deiner Fantasie zusammen gereimt hast, weil es dir am realistischsten erschien. Ob es jedoch wirklich so ist, kann natürlich keiner mit Gewissheit sagen. Ich habe deine Beiträge wirklich aufmerksam gelesen und widerspreche ihnen auch in keinerlei Weise. Es sind deine an dir selbst beobachteten persönlichen Erfahrungen, in mehreren Punkten gibt es auch Parallelen zu mir. Auch ich habe manchmal (eher selten) Extrasystolen, wenn ich mich hinlege oder wenn ich mich bücke und dann schnell wieder hochkomme, auch spüre ich Herzsensationen eher nach dem Genuss von z.B. Fast-Food-Speisen oder ungesünderen Lebensmitteln. Das alles kenne ich seit nun schon fast 25 Jahren. Aber ich habe zwischendurch auch immer wieder Phasen gehabt wo es mir super gut ging, wo ich keinerlei Extrasystolen und keinerlei Herzrasen hatte. Dann hatte ich Phasen wo mein Körper andere Symptome entwickelte. Extremstes Sodbrennen z.B. fast 3 Jahre lang ohne irgendwelche Herzprobleme. Dann gab es Phasen wo mir immer sehr schwindlig war, ohne Sodbrennen und ohne Herzprobleme. Abends waren die Symptome dann meistens wie von Geisterhand verschwunden und morgens beim Aufstehen wieder massiv vorhanden sodass ich glaubte körperlich ernsthaft erkrankt zu sein, was die Symptomatik natürlich weiter verstärkte. Seit ein paar Wochen bin ich nun zum Herz zurückgekehrt und habe hierbei wieder ziemlich starke Krankheitsbilder. Auch ich habe jahrelang versucht rauszufinden, woran es bei mir liegen könnte. Mein Hauptproblem ist meine Psyche. In Phasen, wo ich ausgeglichen und froh bin, habe ich auch so gut wie keinerlei Beschwerden, ich kann Kniebeugen und Treppensteigen ohne Ende. Aber in Phasen wo ich sehr viel Stress gehabt habe und in eine Art Depression abgerutscht bin, da habe ich auch massive körperliche Probleme. Bei mir ist die Situation anders als bei dir. Ich habe seit frühester Kindheit schon ziemlich starke Ängste, ich bin Hypochonder, ich kann mich unheimlich in Probleme (auch von anderen hinein versetzen), versuche immer zu helfen, bin vielleicht zu gut für diese Welt. Ich habe nie geraucht und nie Alkohol getrunken, bin immer nur für alle da gewesen. Meine Herzprobleme haben sich immer als Resultat aus Extrembedingungen bemerkbar gemacht. Früher während meiner Ausbildung wurde wir Azubis vom Chef nur gedemütigt und nieder gemacht. Mich hat das psychisch so runtergezogen, dass damals erstmals Herzrasen und Rhythmusstörungen auftraten. Vor der Geburt meiner zweiten Tochter bestand durch Fehlinterpretationen der Ärzte zunächst ein Verdacht auf Down-Syndrom, auch hier steigerte ich mich so hinein, bis ich mit Vorhofflimmern auf der Intensivstation lag. Vor 7 Jahren musste meine damals sechsjährige älteste Tochter in einer schwierigen OP an der Blase operiert werden. Ich stand Todesängste um die kleine aus, resultierend ein paar Wochen später in Vorhofflimmern und weiterem Aufenthalt auf der Intensivstation. Während der ganzen Jahre denunzierte und beleidigte mich meine eigene Frau ständig, ruinierte uns finanziell durch extreme Kaufattacken, ich musste jahrelang bis weit über meine Kraft auch am Wochenende arbeiten um unser Haus und die Familie finanziell halten zu können. Meine Frau verlangte damals immer mehr von mir, ich Dussel tat alles, wollte eine heile Welt auch für meine beiden Töchter, die ich über alles liebe. Eines Morgens hatte ich wieder solch ein Herzrasen und bat in meiner Angst meine Frau um ein Glas Wasser, sie brachte es mir, ich wollte trinken aber es war leer und sie lachte mich nur schäbig aus. Auch hier war das Resultat wieder ein paar Wochen später die Intensivstation mit Vorhofflimmern. Vor zwei Jahren habe ich meine Frau endlich verlassen können, nach fast 10jähriger Liebesverweigerung ihrerseits mir gegenüber. Ich habe mich wie befreit und glücklich gefühlt, habe eine neue klasse Lebenspartnerin und alles ist eigentlich perfekt. Nur.....meine Ex-Frau quält mich weiter, entfremdet mir meine beiden Mädchen, beeinflusst sie ohne Ende, redet mich schlecht. Ich bin nur noch gut um zu zahlen, sehe meine beiden Töchter so gut wie gar nicht mehr, sie wollen auch nicht mehr, zu sehr werde ich von der Mutter schlecht gemacht. Vor Gericht hat sie mir wegen mangelnder Kommunikation und aus Rache weil ich gegangen bin, dass Sorgerecht in schulischen und gesundheitlichen Dingen entziehen lassen obwohl ich das nie wollte. Die Richterin im gleichen Alter wie meine Ex-Frau hielt in allen Belangen zu ihr, ich wurde nur noch fertig gemacht. Das Resultat habe ich jetzt wieder. Des öfteren Extrasystolen und Herzrasen, obwohl ich Betablocker nehme. Alle Herzereignisse von früher kamen mir wieder in den Sinn und ich horche wieder nur ständig in mich hinein, habe wieder Angst vor dem Vorhofflimmern und Todesängste. Es geht auf und ab, es gibt Tage da habe ich nichts und ich denke es ist überstanden, dann auf einmal am nächsten tag, fühle ich mich als wenn ich sterben müsste und das Herz rast und stolpert öfters. Ich versuche mich zur Ruhe zu zwingen so gut es geht, vermeide alle Art von körperlicher und psychischer Anstrengung. In diesen Phasen Gerhard, habe ich auch manchmal die Empfindungen die du auch hast, Stolperer beim Hinlegen, beim Aufstehen oder nach dem Genuss einiger Speisen.

Sicherlich kann es auch an der Hohlvene liegen, will ich gar nicht abstreiten, aber dann müsste ich es auch in Phasen haben, wo es mir gut geht und ich psychisch stabil und voller Tatendrang bin, aber dann habe ich so gut wie keine Probleme. Was habe ich persönlich davon, wenn ich es nur spekulativ auf die untere Hohlvene schiebe. Soll ich mich einer komplizierten Operation unterziehen, die aufgrund meiner Symptomatik eh kein Arzt ausführen würde und vor der ich wieder nur Todesängste hätte ???

Nein Gerhard, ich versuche den Weg zu gehen, der mir persönlich am besten helfen würde und das ist nun mal eben der, auf dem ich lernen muss mit meine hypochondrischen Ängsten umzugehen und mich immer wieder den Situation zu stellen, die mir solchen Stress machen in der Hoffnung, dass sie dadurch wieder abgestuft werden und mir weniger Herzsensationen bereiten werden. Dein Thema hier im Forum hilft mir jedenfalls auch ungemein, ich weiß das ich nicht alleine bin und das viele Menschen hier diese Herzprobleme haben. Ich möchte mich auch für alle deine Beiträge bedanken, weil ich glaube dass du in vielen Dingen mit deinen Vermutungen Recht hast. Vielleicht haben wir tatsächlich eine Verformung der unteren Hohlvene, was die Herzsensationen begünstigt. In deinem Falle wird das hauptsächlich durch Körperhaltungen oder Ernährung ausgelöst, bei mir eben durch meine psychische und damit verbundene nervliche Anspannung oder Angst. Vielleicht wird bei mir dadurch die Vene gereizt und das Herz zu Rhythmusstörungen gezwungen, wer weiß das schon. Das ist das was ich meinte, dass die Auslösereize bei jedem Menschen individuell sind. Das sind eben meine persönlichen Erfahrungen in vielen Jahren, auch Depressionen können Herzsensationen auslösen. Gerhard, du kannst von Glück sagen, dass du das alles scheinbar ziemlich locker und ohne große Panik siehst, damit hilfst du vielen Menschen, die gleich in große Angst und Panik verfallen. Du weißt wie du dich verhalten musst, ernährungstechnisch und auch haltungstechnisch, ich verhalte mich ähnlich, habe noch nie geraucht und noch nie getrunken, ernähre mich möglichst fettarm ohne viel Fleisch, trotzdem habe ich diese Probleme, ich muss in erster Linie meine Psyche stabilisieren, dann werde ich auch besser damit klar kommen.

Bitte tut das Psychische nicht so ab, unser vegetatives Nervensystem wird hierdurch sehr stark beeinflusst !!! Es ist auch keine Schande dazu zu stehen, meine Theorie sind bei mir durch die ständige nervliche Belastung völlig überreizte, vielleicht schon veränderte Nervenbahnen, die möglicherweise Reizungen des Herzens oder auch deiner Theorie entsprechend Reizungen der unteren Hohlvene bewirken, sodass Herzsensationen ausgelöst werden können !!!

Liebe Grüße

Lucky

KqaeCnguZ3c108 hat geantwortet


@ all

hallo zusammen,

ich habe eure beiträge von anfang an gelesen und ich bin wirklich verwundert, wieviele übereinstimmungen ich in euren beitragen gefunden habe. ich leide seit 2002 an herzstoplern und extrasystolen.angefangen hat alles ein halbes jahr nach dem plötzlichem tod meines vaters und den anfänglichen schwierigkeiten mit den arbeitskollegn (die in keinem zusammenhang standen)anfangs waren es nur vereinzelte nächte in denen ich nicht schlafen konnte und nervös in der wohnung auf und ab lief und mich "irgendwie komisch" fühlte, mit einem unsichtbaren kloss im hals der mir schier die luft abzudrücken drohte. ich war morgens nicht mehr in der lage zur arbeit zu gehen, da ich völlig erschöpft war von den zuständen der nacht , ich fühlte mich regelrecht wie nach einem marathon, verschwitzt, wackelig und atemschwierigkeiten. also war mein erster schleppgang zum arzt. natürlich wurde nichts festgestellt, ekg und blut ohne befund. so vergingen jeweils 2-3 monate zwischen den einzelnen vorfällen, die aber stetig und in immer kürzeren abständen wiederkehrten. zahlreiche langzeit ekgs, herzsonos, krankenhausbesuche und kardiologenänge folgten. alle ohne erfolg. "sie sind gesund", "das ist normal" oder "sie machen sich zuviele gedanken machen sie mal urlaub" waren die standartsätze die ich von den ärzten zuhören bekam. einmal sagte mir ein arzt als ich eines nachts in ein krankenhaus eingeliefert wurde, nachdem ich jasmintee getrunken und mich anschliessend nicht mehr auf meinen beinen halten konnte( wie betrunken)und mit herzaussetzern-/stolperer und ein blutdruck von 200 zu 130, da fragte mit der arzt "was wollen sie hier, sowas hat man schonmal" nach dem motto, schonwieder so ein simulant und das auch noch mitten in der nacht.

seitdem sind einige jahre verangen in denen ich versuche mit meinem "leiden" zu leben, meist eher schlecht als recht aber seit gestern schöpfe ich neue hoffnung. es war mal wieder eine nacht der anfälle in der ich nicht schlafen konnte und da bin ich auf euer forum gestossen. bis gestern habe ich mir noch nie gedanken darüber gemacht, ob bestimmte lebensmitel ungüstig oder magen-darm-probleme die ursache allen übels sein könnten. doch nachdem ich mir jetzt viele gedanken und nachrecherchiert habe, hatte ich meist einen aha-effekt. treppensteigen, schnelles bücken, völlegefühl, blähungen etc. genau dabei oder nachdem treten die herzprobleme auf. ich nehme auch seit 2003 betablocker metoprolol , die die ES unterdrücken sollen. naja, ich bemerke nicht viel davon. seit ca. einem 2 jahren habe ich täglich ES wovon ich fast jeden im hals als aufsteigende luftblase verspüre. was ich hochinteresant finde ist, das mit dem glutamat und histemin und deren auswirkungen im körper. ich habe mir jetzt vorgenommen, die lebensmittel die davon betroffen sind eine zeit lang stark zu meiden und zu testen wie sich der köper und die ES verhalten, ob sie nicht mehr auf dem tagesordnungpunkt stehen? :-o

Vli{dxgi hat geantwortet


@ lucky.katenka

Hast du dich schon mit dem Thema Herzkohärenz befasst? Es geht um das Zusammenspiel von unserem emotionalen Gehirn und unserem Herzen, bzw. von emotionalem Gehirn und Verstand oder von allen dreien. Durch die vielen emotionalen Schocks und Schmerzen, die man im Leben erleidet, entstehen Störungen in diesem Zusammenspiel. Das Herz hat hierbei eine wesentliche Funktion. Es kann sich in einem harmonischen Zustand der Kohärenz befinden oder in einem chaotischen Zustand. Kohärenz bedeutet hier, dass der Herzrhythmus (die Frequenz) einem ständigen harmonischen Wechsel unterliegt, d.h. der Puls schlägt mal schneller, mal langsamer und das in einem ständigen harmonischen Wechsel. In diesem Zustand der Kohärenz fühlen wir uns wohl, das Herz sendet entsprechende Signale ans emotionale Gehirn, das wiederum Signale an den restlichen Körper sendet, da es für die Regulation der lebensnotwendigen Funktionen zuständig ist, wie z.B. des Blutdrucks. Es ist also nicht nur so, dass das Herz gut funktioniert, wenn das emotionale Gehirn (und damit meine ich nicht nur das Bauchgehirn, sondern das limbische System im Kopf) funktioniert, sondern es geht auch umgekehrt. Es gibt Methoden, die Herzkohärenz zu trainieren, die anscheinend sehr wirksam sind, um Ängste und Stress abzubauen, ja sogar das Immunsystem kann verbessert werden. Darüber kann man im Internet einiges lesen. Natürlich stößt man hier wie überall auf Leute, die versuchen, diese relatiav neuen Erkenntnisse in Geld umzusetzen. Ich meine aber, dass man, wenn man das Prinzip verstanden hat, sehr viel selbst tun kann, und das habe ich auch vor. In Wikipedia findet man ein bisschen darüber unter [[http://de.wikipedia.org/wiki/Neuropsychotherapie]].

Mit guten Wünschen

lZucky8.katexnka hat geantwortet


@ Vidgi

Hallo Vidgi,

Danke für Deine Antwort ! Nein, von Herzkohärenz hatte ich bislang noch nichts gehört. Habe vorhin schonmal kurz im Netz diesbezüglich nachgesehen. Ist ein sehr interessanter Aspekt, der könnte durchaus auf mich zutreffen. Ich werde mich mal intensiver damit beschäftigen, da ich denke daß das ganze bei mir durchaus in diese Richtung geht.

Ich merke selber, dass ich zur Zeit nicht im harmonischen Einklang mit mir selber bin und das dieser Zustand sich massiv durch Störungen im vegetativen Nervensystem bemerkbar macht. Die Gründe hierfür liegen denk ich mal hauptsächlich in dem ganzen Stress durch die Scheidung und dass mir die Ex-Frau meine geliebten Töchter entfremdet.

Es ist eben für mich manchmal nicht so einfach das zu verstehen, da die körperlichen Symptome manchmal so stark sind und automatisch dann noch die Herzangst dazu kommt, die das ganze dann noch weiter verschlimmert. Meine Hoffnung besteht zur Zeit darin, daß ich das ganze nun schon seit Jahren kenne und es zwischenzeitlich ganz weg war, daß auch diese phase irgendwann sich wieder beruhigt !

Liebe Grüße

Lucky

xCan;x an hat geantwortet


??? Heute ist mir die Schrecksekunde wieder zu Gast da gewesen.Kann man uns überhaupt noch helfen manchmal hat man kein Lust mehr auf nichts und wartet nur noch dadrauf wann und wie stark es wieder kommen wird(wann wird es wieder kommen und mann stirbt;).War Heute wie gesagt am Sitzen bzw gekniet bin ca.3 min auf den knieen gewesen bin daraufhin kurz aufegstanden und hab mich dann wieder auf den boden gesetzt mit mit seitlicher neigung und eingeschlossener beine pluppppssss herzlich willkommen schon da und kurze seit 5 sek später noch eine sofort pulsmessung am hals wo ich dann natürlich beängstigend den Raum verlassen wollte,bin aufgestanden und das gefühl als ob ich umkippen würde wollte rauslaufen bis ich da gesagt habe komm zu dir und setzt dich wieder hin .Das wars dann auch und alles war wieder im grünen bereich NUR DIESE SCHRECKSEKUNDE ES IST VERDAMMT LÄSSTIG WIE KÖNNEN WIR UNS ODER ICH MIR NOCH HELFEN .....Laut dem Ärzten ist alles oki bis das eine fall vor ein Jahr wo ich im Schlaf angeblich ne Vorhofflimmern bekommen haben soll wo ich durch mein Frau geweckt wurde wegen Anruf habe ich es bemerkt das etwas mit dem Herzen nicht stimmte bis ich panisch aufgestanden bin und ins Krankenhaus gefahren bin mit panick.Angekommen im Krankenhaus mit Schüttelfrost Panik Todesangst wurde bei mir EKG gemacht und meinten angeblich Vorhofflimmern .24 Stunden Intensiv danach alles kontrollen und 5 Tage Krankenhaus alle kontrollen in ordnung ekg belast.ekg echo langzeit Schilddrüse ok bis auf extreme durchfallund kaliumwert 3,2 rest ergebnisse ok.Hatte mich schon öfters zum Kardiologen begeben weil ich die lästigen Es seit jahren mit mir schleppen muss bis heute alle kardiologische ergebniss ok nur ich bin am ende fertig mit dem nerven es macht nichts mehr spass und ich kämpfe nur noch mit dem nerven , kann jemand mir dabei helfen was mann da noch machen soll treibe seit letztes jahr seti dem Krankenhaus wöchentlichh ausdauersport laufe mehrere km 2 mal die woche und kein besserung....danke schon mal für die antworten voraus ....danke ???

A9nnA0x5 hat geantwortet


Hallo zusammen *:)

Ich bin nun durch Zufall über google auf dieses Forum hier gestossen und habe mir die ersten Seiten, die ja noch aus 2007 sind, durchgelesen. Als ich dann auf der allerletzten Seite gucken wollte habe ich mich umsomehr gefreut, dass dies eine immer noch aktuelle Diskussion ist. Ich habe mir also bis jetzt noch nicht alle Beiträge durchgelesen, wollte aber gerne auch jetzt schon meine Geschichte in Kurzfassung hier reinschreiben.

Also, ich bin jetzt 30 Jahre alt und bei mir fing alles 2006 in meiner zweiten Schwangerschaft an. Ich hab ein Glas Magnesium getrunken und bekam plötzlich starkes Herzrasen, was ich vorher so noch nie hatte. War dann beim Arzt, soweit alles okay. DAchte also, es kam vom Magnesium. Das nächste Mal hatte ich so einen Anfall nach der Geburt. Wir haben dann einen Krankenwagen angerufen, als der eintraf, war der Herzschlag natürlich wieder normal. Dachte dann es wäre von der Pille, habe sie also abgesetzt. Hatte das ganze dann noch ein paar Mal und schob das dann immer auf irgendwelche Medikamente, die ich in der Zeit nahm. Körperlich war ja so alles in Ordnung laut Ärzten. Bei mir war es dann soweit, dass ich regelrechte Panikattacken daraus entwickelt habe und eine Medikamentenphobie. Ich kann keine Medikamente nehmen, egal was.Habe dann 2008 eine Verhaltenstherapie gemacht, wegen den Panikattacken. Die habe ich dann auch eigentlich sehr gut unter KOntrolle gehabt. Bin sowieso eher ein lebenslustiger Mensch und so was kannte ich von mir überhaupt nicht.

Nun gut, im letzten Sommer war es dann so, dass ich nachts häufig Herzrasen hatte. Habe dies aber erst im Nachinein wahrgenommen, weil ich dachte, ich würde das träumen. Im Juni hatte ich dann einen richtig heftigen Anfall. Ich bin zuhause ausgerutscht und bekam plötzlich Herzrasen und stolpern und es wollte einfach nicht aufhören.Bin dann nach einer Stunde mit dem Krankenwagen ins KH mit einem Puls von 200 und immer noch Herzrasen. Die dort sagten mir ich hätte wohl eine sogenannte AVRNT (ihr wisst bestimmt, was das ist ;-)) und wollten eine EPU machen. Für mich mit meiner Medikamentenphobie unmöglich! Wurd dann dort auf den Kopf gestellt 5 Tage lang mit dem Befund, gesundes Herz. Habe darauf hin relativ schnell 15 Kilo abgenommen. Hab nun kein Übergewicht mehr, esse abends nichts mehr, nicht viele Süssigkeiten, weniger Kaffee und Kohlenhydrate und das Herzrasen war weg. Auch die ES, die ich immer zwischendurch hatte. Soviel also zum Thema vollen Magen und Herzprobleme.

Seit HErbst habe ich allerdings extreme Kreislaufprobleme,meine ich zumindest. Denn eigentlich sind es nur die gleichen Symptome, die von vielen hier schon beschrieben wurden. Wie gesagt, ich habe noch nicht alles gelesen, aber ich habe es auch so, dass wenn ich in der Hocke sass und dann aufstehe, Herzrasen bekomme. Und immer dieser Druck auf der Brust dazu. So als wenn da etwas sein würde, was das Blut nicht richtig weiterverteilt. Dann krieg ich Herzrasen, aber so, als wenn es überhaupt nicht mein Herz wäre. So untergeordnet irgendwie. Kennt ihr das? Manchmal habe ich auch das Gefühl, ich habe zwei Herzschläge. Einen irgendwo in der Bauchgegend, ganz komisch. Habe totale Probleme bei Hausarbeiten im Hocken gebeugt, wie z.B. saugen. Danch krieg ich totales Herzrasen auf einmal. Die Ärztin sagte zu mir nur, manchmal ist man eben nicht so belastbar, ich solle mir Ruhe gönnen. Nicht so belastbar, beim saugen? mit30? Ne, ich hab das Gefühl, irgendwas stimmt da nicht. Ich dachte schon an diesen Vagus Nerv und an HIstaminintoleranz (hab auch ziemlich viele Allergien, auch Nahrungsmittel) und bin dann auf diese Seite gestossen und mir sind so viele Gemeinsamkeiten beim lesen aufgefallen. Ich habe diese richtig heftigen ES (als wenn einer mein Herz zusammendrückt für 2 Sekunden irgendwie) auch nur mit vollem Magen bzw. hab ich dann meist einen Blähbauch und hab voher immer das Gefühl als wenn unter der Brust so ein Gürtel wäre, den man zuzieht oder hab totale Rückenschmerzen. Und habt ihr auch manchmal Schwindelattacken? Ich meine so plötzlichen Drehschwindel. Das hab ich in letzter Zeit auch ein paar mal gehabt, einfach aus dem nichts. Vor dem PC oder auf der Couch, richtig heftig. Die Ärztin sagt, der Kreislauf. Aber es ist nicht dieser Kreislauf- oder dieser Angstschwindel. DAs kann ich schon unterscheiden.

Naja, ich hoffe, es ist nicht zu lang oder zu verworren für euch geworden. Ist nämlich das erste Mal, dass ich selber etwas in ein Forum schreibe :)z Hab versucht mich kurz zu fassen und nix zu vergessen. Find ich übrigens super, dass es diese Seite hier schon so lange gibt!

Liebe Grüsse von hier aus, die AnnA

sGmo8nilxa hat geantwortet


@ xanxan:

Vielleicht hast Du meine Beiträge schon gelesen und ich kenne Deine Schilderungen nur zu gut. Was man da machen kann? Falls wirklich bei allen Untersuchungen nichts gefunden werden konnte, und auch Medikamente nicht helfen, dann solltest Du versuchen, Dich damit abzufinden. Je mehr Du in Dich hineinhörst, desto schlimmer wird es. Ich hab auf so vieles gehört in mir und vieles Versucht, aber nichts hat geholfen - es wurde immer schlimmer. Mein Rücken war ein gutes Beispiel. Ich hatte immer Rückenprobleme und habe gedacht, es kommt davon. Meine Rückenscherzen wurden immer schlimmer und auch meine ES und mein Vorhofflattern. Seit ca. 1nem Monat versuche ich die ES zu ignorieren... und siehe da, plötzlich sind meine Rückenschmerzen weg, aber die ES noch da - ABER nicht mehr so doll. Es hat sich gebessert, aber ich glaube das es von zusätzlichen Herzreitzen oder ähnlichen kommt. Seit dem geht es mir schon besser, obwohl ich die ES noch spüre. Sie sind aber viel kürzer und seltener geworden.

@ AnnA05

Ich kenne leider nicht die medizinischen Gründe warum Du die Proleme hast, aber ich glaube, dass AUSRUHEN keine all zu gute Idee ist. Ich habe einen Artikel darüber in einer Zeitschrift gelesen - ich glaube es war sogar beim Kardiologen. Darin stand, dass es besser ist aktiv zu sein statt sich auszuruhen und zu schonen. Ich glaube sogar es stand darin, dass es bei aktiven Menschen zu einer Besserung der Herzfunktion bis zu 20 % kommen kann. Du solltest den Arzt nochmal darauf ansprechen finde ich. Ich glaube, dass der RICHTIGE Sport für Dich eine gute Sache wäre - kontrolliert vielleicht sogar ein einem Herzzentrum.

Noch etwas anderes ist, das eine EPU Aufschluss über zusätzliche Reizsysteme im Herzen geben kann. Mir wurde das auch vorgeschlagen, aber ich werde es erst machen, wenn es schlimmer wird. Diese zusätzlichen Reizleitungen bilden sich oft nach dem 1. Lebensdrittel und können mit einer Ablation geheilt werden - allerdings hat auch so ein Kathetereingriff risiken, weshalb ich auch im Moment die EPU nicht mache, dafür ist es noch nicht schlimm genug bei mir. Ich würde es mit aktivität probiereb. Versuche was zu machen was Dir Spaß macht und wo Du dich nicht nur ausruhst. Sprich doch nochmal mit de Arzt und frage, ob was dagegen spricht.

lUucbky.kat&enka hat geantwortet


@ xanxan @ AnnA05

Ich habe die gleichen Probleme und Symptome wie ihr seit nunmehr fast 25 Jahre. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Im Moment ist es wieder etwas schlimmer. Auch mir wird plötzlich ohne Grund total schwindelig, ich muß mich dann schnell irgendwo festhalten und nach ein paar Seknden ist es wieder besser. Auch bei mir stolpert das Herz plötzlich ohne erkennbaren Grund und schon lenkt es die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Auch ich habe schon Attacken mit Vorhofflimmern gehabt, war des halb mehrfach im Krankenhaus, nie wurde was ernstes festgestellt, ich sollte es mal mit Entspannungstechniken versuchen, hieß es.

Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus: Es ist nichts Schlimmes !!! Umso mehr man drüber nachgrübelt, desto öfters kommen diese Attacken. Horcht nicht soviel in euch hinein, dass verschlimmert alles noch viel mehr. Das Herz ist das Organ, was am stärksten durch Gefühle, Stimmungen und seelische Einflüsse beeinflußt wird. Nicht umsonst gibt es die vielen Sprichwörter: "Herzschmerz, sich alles zu Herzen nehmen, von ganzen Herzen, sein Herzleid klagen, etc.". Umso mehr man seine Aufmerksamkeit dem Herzen widmet, umso sensitiver wird man für dieses Organ. Jeder Rumpler wird fehlgedeutet, voller Panik beobachtet man sich selber, fühlt ständig seinen Puls, ständig wir der Blutdruck gemessen.....die Angst vor der Angst kurbelt ständig die Adrenalinproduktion an, das bewirkt diesen Teufelskreis, Herzsensationen werden weiterhin begünstigt. Das kann über Jahre andauern, Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche beruhigen nur vorrübergehend, es könnte ja was übersehen worden sein. Nach einiger Zeit sind dann die Symptome wieder da. Ich schließe mich da selber nicht aus, wie gesagt, alle hier beschriebenen Symptome (fast alle) habe ich schon selber miterlebt. Teilweise ist es auch wie ein Lerneffekt, man meidet Situationen in denen die Herzsensationen aufgetreten sind. Bei mir z.B. nach Treppensteigen. Es war so schlimm, dass ich kurz vor der Treppe schon Herzrasen hatte, nach ein paar Stufen ging dan garnichts mehr, ich war aus der Puste und das Herz raste mit Stolpern drin. Gang ganz langsam habe ich dann diese Situationen gesucht, bin bewußt Treppen gestiegen, erst ganz langsam mit viel Pausen. Mit der Zeit wurde es wieder besser, man bekommt wieder Selbstvertrauen, die Ängste verschwinden, es wird wieder besser und die Belastbarkeit stärker. Das Gehirn wird wieder langsam umprogrammiert. Warum ist das so ? Das ganze hat ja nun nicht jeder Mensch, hier muß ich den Beobachtungen von Gerhard wieder Recht geben, wahrscheinlich haben wird von der Veranlagung oder von der Anatomie her, leicht veränderte Nervenbahnen oder Hohlvenen, auf denen diese äußeren Reize verstärkt wirken, dadurch werden wiederum Herzsensationen ausgelöst, die von uns dann wieder fehlgedeutet werden. Vielleicht kommen diese anatomischen Veränderungen mit der Zeit auch von dem ganzen Stress heutzutage. Alles deutet darauf hin, denn immer mehr Menschen haben heutzutage Herzprobleme, wie viele Menschen gibt es in den verschiedensten Internetforen, auch hier. Fast alle haben ähnliche Symptome, man erkennt sich in so vielen Beiträgen selber wieder, überall gibt es keinen gravierenden körperlichen Befunde. Es ist ein Gesellschaftsproblem, die Hektik unseres Alltags, die uns nicht mehr zur Ruhe kommen läßt. EDV und Computer lassen uns beruflich in immer kürzer werdenden Schritten Arbeiten erledigen, für die wir früher mehrere Tage rauchten. Die Reizüberflutung durch unsere Medien zum Beispiel, selbst Kinder in der Schule werden durch immer höhere Anforderungen völlig überlastet, körperliche Ausdaueraktivitäten meistens völlig vernachlässigt. Der Körper macht durch diese permanente Reizüberflutung und Belastung irgendwann nicht mehr mit. Er schreit nach mehr Ausgeglichenheit, nach Ruhe und Entspannung. Vielfältig in Form von angstmachenden Symptomen wie Herzrasen, Herstolpern, Vorhofflimmern, Magenschmerzen, Schwindelattacken, Migränen, Rückenschmerzen etc. Jeder Mensch hat dabei andere Schwachstellen, an denen der Körper die Signae gibt. Statt sich dieser Situation zu stellen, suchen wir nach Ausflüchten ! Der Stress und die Psyche, dass kann nicht sein ! Die Organe sind krank, bestimmt haben wir einen Herzfehler, bestimmt sterben wir bald, man sucht oft jahrelang nach Gründen, nach organischen Ursachen, die es aber oftmals gar nicht gibt. Eine einfache Lebensumstellung wäre vielleicht angebrachter, manchmal zumindestens und wenn es überhaupt geht. Mir ist auch klar, das es in vielen Fällen gar nicht so einfach ist sein Leben zu ändern. Familäre Umstände, berufliche Verstrickungen und auch die eigene Veranlagung lassen Veränderungen meistens leider nicht in dem Umfang zu. Vielleicht sollte man versuchen die innere Einstellung zu ändern. Eine "Scheissegal-Einstellung" ist vielleicht hilfreicher, als wie immer perfekt zu sein.

Durch bloßes Denken geht das nicht, man kann sein ver´getatives Nervensystem dadurch nicht sofort beeinflussen. Es sind die Kleinigkeiten die vielleicht später mal die großen Schritte bringen. Gesunde Ernährung, positive Lebenseinstellung, ein kleines Hobby ewas einem Spass macht, und vor allen Dingen sich selber nie aufgeben. Ich hatte früher monatelang das Problem an Supermarktkassen. Die Einkaufsware lag auf dem Rollband und ich konnte nicht weg. Jedesmal wahnsinniges Herzrasen, Panikattacken, Herzstolpern......warum eigentlich, warum ? Ich habe die Situationen dann bewußt gesucht, erst mit wenig Einkaufsware, dann mit der Zeit immer mehr. Dieser Lerneffekt war mit der Zeit wieder positiv und irgendwann hatte ich keine Probleme mehr. Das kann dauern, aber gebt euch nie auf, nie, in keiner Situation. Die kleinen Schritte lassen einen mit der Zeit wieder selbstsicherer werden, die Fereude kehrt ganz ganz langsam zurück und wenn dann doch mal Herzstolperer auftreten, scheiss drauf, dass hat jeder Mensch, jeder ! Viele merken diese Normalität gar nicht, weil sie ausgeglichen sind und ihre Aufmerksamkeit nicht auf das Herz lenken. Früher konnte ich dauernd meinen Herzschlag spüren und fühlen, auch ohne das ich den Finger am Hals oder am Handgelenk hatte. Das war irgendwann jjahrelang verschwunden, ich spürte gar nichts mehr, ich kümmerte mich auch nicht mehr darum, alles war normal. Leider sind bei mir die Probleme in der letzten Zeit aber wieder gekommen. Ich hatte sehr viel privaten Stress, habe mich monatelang da reingesteigert obwohl ich wußte, dass das mir nicht gut getan hat. Irgendwann hatte ich wieder Herzsalven und schon war meine Herzangst wieder da. Grübeleien über das Herz ohne Ende und ständiges in sich hinein horchen, haben diesen Kreislauf bei mir wieder in Gang gebracht. Aber ich gebe nicht auf, ich habe das ganze schon mehrfach erlebt, es wird irgendwann auch wieder besser werden. Ansätze dazu sind schon da.

Das wünsche ich euch allen "von Herzen" auch. Ich weiß das jeder das schaffen kann, jeder, ohne Ausnahme. Ein oder vieleicht auch mehrere Versuche ist es allemal wert !

Gebt nie auf !!!!

lucky :)^

N~imka&lu hat geantwortet


Rhythmusstörungen und Herzrasen

Hallo zusammen!

Schön, sooo viele andere zu treffen, die sich mit den gleichen Problemen, Ängsten und Sorgen herumschlagen! Habe seit 20 Jahren ES und gelegentlich auftretendes, abrupt beginnendes Herzrasen ( Puls 220 ) , welches sich bis vor kurzem immer innerhalb weniger Sekunden durch tiefes Einatmen in den Bauch unterbrechen ließ. So habe ich die letzten Jahre "prima" mit meinen kleinen Aussetzern gelebt. Vor 4 Wochen wurde ich aber plötzlich mitten in der Nacht wach --- Herzrasen --- tiefes Einatmen --- nichts geschah! Das Herz raste weiter! Es fühlte sich an, als wenn es gar nicht mehr zu meinem Körper gehören würde! Das Ganze dauerte ca 7 Minuten und danach war ich erst einmal fix und fertig! Am darauffolgenden Tag wurde ich beim Kardiologen durchgecheckt : Ruhe - EKG, Belastungs - EKG, Herzultraschall, Schlagadern und Schilddrüse Ultraschall, Blutwerte, etc... Alles in Ordnung! Innerhalb der letzten zwei Wochen hatte ich erneut einen Anfall mit 5 min Dauer. Tägliches Herzstolpern gehört zur Normalität.... Der Arzt vermutet eine zusätzliche Reizleitung im Herzen, die Kurzschlüsse hervorruft. Nun habe ich das Medikament Sotalex mite 80mg verschrieben bekommen. Nach Lesen der Packungsbeilage, habe ich mich jedoch nicht getraut, das Medikament einzunehmen. Die Nebenwirkungen sind ja wirklich extrem! Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Medikament? Und wie sieht es mit Kathederablationen aus ??? Mir wäre es am liebsten, die zusätzliche Reizleitung würde "ausgeschaltet", so als wenn man ein defektes Kabel durchtrennt... Wenn es doch nur so einfach wäre... Ich konnte, wie gesagt, bisher gut mit meinen Stolperern und Herzraseattacken leben, da ich sie immer unterbrechen konnte. Nun fühle ich mich aber so hilflos und ohnmächtig, da ich die Erfahrung machen musste, dass mein Herz einfach macht, was es will und ich keinen Einfluss mehr darauf ausüben kann. Was also, wenn ich auf der Autobahn fahre... meine kleine Tochter hinten im Sitz... Ich mag gar nicht weiter darüber nachdenken. Zum Glück kann ich mir all diese Gedanken im Alltag sehr gut verkneifen, so dass ich mich in meinem Tagesablauf überhaupt nicht einschränke. Aber abends, wenn man zur Ruhe kommt, Berichte liest, die Gedanklen kreisen lässt... Oje!

Wäre toll, wenn ihr mir mit Rat und Tat zur Seite stehen könntet! Montag habe ich wieder nen Termin bei meinem Kardiologen, der bestimmt wissen möchte, wie ich das Medikament ( welches ich mich nicht zu nehmen traue ) vertrage...

Lieben Gruß

Dyocscen hat geantwortet


@AnnA05 @Nikalu @luky.kantenka @Gerhard u.a.

Ich habe ja schon einige eigene Erfahrungen gepostet und möchte zu Euren Beiträgen nochmal folgenden Kommentar und Tipp loswerden:

Es gibt sicherlich immer eine Reihe subjektiv plausibler Erklärungsmöglichkeiten für ES, Herzrasen, Schwindel, Panikattacken und sicherlich auch Abhängigkeiten von Stimmungslage, Stress, etc. Bei mir traten vor einigen Jahren ES (gefühlt etwa alle 20 sek eine ES!) auf, die manchmal mit Schwindel einhergingen. Auch empfand ich in diesen Situationen manchmal Panikgefühl. Vor allem merkte ich aber häufig ein "ich fühl mich irgendwie insgesamt nicht so gut". Und das viel zu oft!

Durch mein nicht locker lassen bei der Suche nach einer Ursache weil es mich belastet hat habe ich irgendwann selber den deutlichen Zusammenhang der "Störungen" und bestimmter Lebensmittel wie z.B. Rotwein, Erdbeeren, etc. festgestellt und konnte für mich sehr deutlich als Ursache das Histamin ausmachen! Seit ich seit längerer Zeit histaminhaltige Lebensmittel oder Liberatoren meide sind meine Beschwerden praktisch auf Null! Deswegen: Probiert eine Reduktion von Histamin unbedingt aus! Allerdings hatte ich des Gefühl, das die Diät zwar sehr schnell anschlägt, aber eine weitere Besserung auch noch einige Monate weitergeht.

Ich glaube auch das die Panikgefühle durch Histamin und im Körper ablaufende Reaktionen ausgelöst werden, und der Schwindel auch. Finde ich auch ganz plausibel da es ja um Kreislaufstörungen bei Histamin geht - bis hin zum systemischen Versagen / Schock (vgl. Tierversuche bei denen Schweine durch Histamngabe verstorebn sind (Kreislaufkollaps)) - dies passt auch zu Gerhards Theorien.

Viele von uns schildern hier in auffälliger Ähnlichkeit die gleichen Symtome (ES, Panikgefühl, Herzrasen, etc.) -ich glaube das diese zusammenhängen und durchaus die gleiche Ursache haben können. Nur mal ist vielleicht zuerst das Panikgefühl zuerst da, beim anderen Mal die ES (Henne / Ei Geschichte).

Zwar glaube ich, dass auch andere Ursachen bestehen können, aber lasst unbedingt 'mal das HISTAMIN weg!! (Das reduziert gleichzeitig oftmals auch allergische Reaktionen).

Wenn das nichts bringt: Weitersuchen aber nicht zum Hypochonder werden - denn unser Körper kann schon einiges ab!

Viele Grüße - und gesundes und gutes 2010

Docsen

S]umisu-mxsum hat geantwortet


Hallo zusammen, ich schließe mich mal eurem Thread an.

Bin auch eine von euch, die sich täglich mit diesen Quälgeistern leben muss. Eigentlich kein Problem, miteinzelnen ES kannn ich gut leben, aber ich habe in den letzten drei Wochen 5 Mal regelrechte Serien dieser Extrasystolen gehabt. So 5-8 gefühlte ES hintereinander und was ist passiert, bin sofort in Panik verfallen, weil ich gedacht habe bei dem Ruckeln des Herzens kann etwas nicht stimmen. Seitdem liegt mein Augenmerk natürlich in Richtung meines Herzens......merke neuerdings bevor ich starke ES bekomme, das ich so ein komisches, nervöses Gefühl in der Magengegend bekomme. Manchmal habe ich das Gefühl, ich merke die ES unterhalb des Magens....sonst immer im Hals, weil wir da die Luft so komisch aus dem Hals gesogen wird. Dann kommt noch manchmal Schwindel dazu oder das Gefühl meine Beine werden schwach....habe große Angst, wenn mir übel wird.....weil bei Frauen ja oft schlecht wird, wenn Sie einen Herzinfarkt haben. Teufelskreis.....konnte so gut damit umgehen....und dann eine Serie von ES und alles ist dahin. Versuchemich zu entspannen, aber nichts hilft. Dazu kommt, dass ich im Mai Abaschlussprüfung habe und ich Angst vor großen Prüfungen habe. Das gibt mir wahrscheinlich den Rest. habe Angst, dass durch den Stress die ES noch schlimmer werden als jetzt schon und ich die Prüfung nicht schaffen werde. Wenn ich bestehe, werde ich übernommen, daher ist es gleich doppelt wichtig zu bestehen.....denn bem heutigen Arbeitsmarkt bekommt man so eineÜbernahmegarantie nicht häufig!!

Och man, ich befürchte das könnte ein großer Auslöser sein. Habe jetzt mal angefangen histaminarm zu essen...mal schauen was es bringt!Jemand vielleicht ein paar Tipps zum Entspannen??

D#oc,sen hat geantwortet


@ Sumisumsum

Probiere doch 'mal autogenes Training. Da findest Du eine gute Anleitung für die Grundübungen in Büchern (rd. 10 €) oder auch im Internet (z.B. bei Wikipedia). Aber erst gut die Anleitung lesen oder einen Kurs (z.B. VHS) machen.

Übrigens: Deine Syptome kenne ich (ES, komisches nervöses Gefühl, Schwindel, Beine weich, etc.). Ist bei mir aber alles mit der Histaminreduktion verschwunden. Ich hoffe Dir hilft es auch.

Gruß

Docsen

l,uckyd.katenkxa hat geantwortet


@ Docsen

Hallo Docsen,

beschreibe doch mal bitte wie deine Histaminreduktion aussieht. Auf welche Lebensmittel verzichtest du ganz, welche sind vielleicht in Maßen erlaubt ? Vielleicht kannst du mal in groben Zügen beschreiben wie dein Ernährungsplan am Tag oder in der Woche aussieht.

Ich leide ja auch zeitweise an massiven Symptomen und möchte es mal mit einer histaminärmeren Ernährung versuchen. Leider werde ich aus dem bei Google gefundenen Informationen nicht so ganz schlau. Histamin enthalten ja viele Lebensmittel. Ab wann wird der Wert kritisch ? Auch scheint der Histamingehalt in den Lebensmitteln mit dem Alter derselben zu steigen. Ich werde nicht so ganz schlau daraus.

Danke in voraus und

Liebe Grüße

lucky

S<umiZsyum9suxm hat geantwortet


Oh ja das würde mich auch brennend interessieren.......habe im Internet nur eine klitzekleine Liste mit Lebensmitteln gefunden, die einen hohen Histaminwert haben, je nachdem wie und wie lange sie gelagert wurden!!!

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