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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

kaludi5naxfee


Hmmmmm

das hab ich vor einiger Zeit auch gehabt, komisch.

Bei mir war es, als ich während eines Alptraums (hab ich eigntl. nie) aufwachte in den frühen Morgenstunden.

Allerdings hab ich erst am ganzen Körper gezittert und danach wurde mir, da wo die Fontanelle ist/war, brennend heiss.

Ich dachte erst, da brennt mir was vom Gehirn weg.

Hatte es auch gleich ner Freundin erzählt, die mich auch nur Kopfschüttelnd ansah.

Und was sind nun ES ???

Oder ist das beides, was ich geschrieben habe?

Wie schon gesagt: Beim EKG hab ich nichts gespürt.

Antwort *:) wäre schön, damit ich es einordnen kann.

SMumi,suymsum


HHmm gute Frage. Ich habe bevor ich wusste das es Extrasystolen sind auch immer Herzstolpern gesagt...als ich das dann meinem Kardiologen sagte, da sagte er das sind Extrasystolen, Extraschläge des Herzens die aufgrund von Fehlzündungen losgehen würden. Dies verursacht auch immer diese Missempfindungen...bei den einen im Hals, bei den anderen in der Magenegegend. Absolut nicht gefährlich, aber lästig...der eine merkt sie halt der andere nicht!!

Manchmal macht das Herz ein paar Schläge zu viel, dann macht es ein mal kurz Pause und macht mit nem kräftigen Schlag weiter......tja ich fürchte wir müssen lernen damit zu leben. Nicht einfach, aqber machbar....das haben schon ganz andere geschafft. Es gibt ja Leute in diesem Forum, die sind wirklich herzkrank.....die müssen sich Sorgen machen und haben damit zu kämpfen. Da sollten wir ja mit ein paar Extrasystolen fertig werden können ;-)

Irgendwann sind wir so weit, dass wir diese einfach nicht mehr wahrnehmen. Hoffe ich zumindest!!!

kDludi'nafexe


Ohja

das wär schön.....

Endlich mal entspannt :)D

Aber es nervt total und Frau bekommt wieder schiss, dass irgentwas nicht i.O. ist.

Ja, du hast recht....ich hab auch schon so einiges hier gelesen und denke dann *Mensch, sind die aber Tapfer und du selber machst hier ein auf ........*.

Trotzdem finde ich es schlimm, wenn man von einem Arzt zum anderen rennt und immer wieder kommt: *Ohne Befund*.

Das ist zwar wunderbar, aber es geht einem nicht besser dadurch, sondern noch schlechter.

Aber in letzter Zeit geht es.

Danke dir erstmal

Bneertlxino


Hallo Ihr Lieben,

heute ist es auch bei mir mal wieder so weit. Dieses Mal allerdings ist das VHF nicht nachts aufgetreten, sondern beim Sport. Das ist etwas untypisch.

Typisch aber wieder war, dass mein Darm voll gewesen ist. Ich habe dieses "Problem voller Darm" noch in der Sporthalle beseitigen können. 8-) Sonst hat mir immer Tambocor geholfen ("Pill in the pocket") aber dieses Mal ist das VHF auch nach 5 Stunden nicht wieder weg.

Fazit: bei mir tritt Vorhofflimmern immer nur mit einem vollen Darm auf, sonst nicht! Histamin spielt bei mir bestimmt keine Rolle. Ich liebe Rotwein und trinke davon "viel" - aber davon hab ich noch kein VHF bekommen.

Tja, wie kann ich das nun verhindern? Nichts mehr essen?

Außerdem noch ein Hinweis und eine Frage:

Ab Januar diesen Jahres soll das neue Medikament "Dronedaron", das in dem Präparat "Multaq" enthalten ist, über die Apotheken vertrieben werden. Es ist nun auch in Deutschland zugelassen, guckstu hier [[http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2009/12/01/dronedaron-kontrolliert-herzrhythmus-und-frequenz.html]]. Ich werde mal prüfen, ob das schon verschrieben werden kann.

Meine Frage: Gibt es schon Erfahrungen von Euch in Sachen Katheterablation?

Gruß und bis dann...

M/eliX8x1


Wow,

der Beitrag ist irre hilfreich. Zwar schon etwas älter, aber sehr, sehr hilfreich

Danke

H<erz_2KaHspexr


Hallo liebe Leidensgenossen,

nachdem ich schon längere Zeit hier hin und wieder reingeschaut habe, möchte ich mal meine Erfahrungen und Theorien zum Besten geben. Voarab möchte ich Gerhard für die stichhaltigen Analysen danken, die diese Diskussion erst ins Leben gerufen haben.

Vorhofflimmern, welches bei mir seit 10 Jahren fast täglich, allerdings meistens nur wenige Minuten lang, als sog. "lone atrial fibr." auftritt, hat bei mir ganz unterschiedliche Trigger, die hier alle schon in irgendeiner Form zum Ausdruck kamen:

(1) Mechanische Auslöser: Ich kann die Theorie von Gerhard in Bezug auf die untere Hohlvene gut nachvollziehen. Bücken, Beugen, Linke-Seite-Liegen etc. verändern die Druckverhältnisse im Oberbauch - direkter Druck auf die Hohlvene oder aber auch eine "Bedrängung" des Herzens durch ein hochgeschobenes Zwerchfell mögen relevant sein.

(2) Metabolische Auslöser: Damit meine ich irgendwelche Stoffwechselvorgänge, angefangen von suboptimalen Elektrolyten bis hin zu - warum nicht - evtl. Histamin-Entgleisungen spielen eine Rolle. Auch insofern halte ich die Überlegungen von Gerhard für plausibel. Konkretes Beispiel: Alkoholfreies Hefeweizen löst bei mir häufig ES aus, Alkohol geht sowieso gar nicht.

In Bezug auf Elektrolyte: Die Einnahme von einer halben Kalinor-Brausetablette reduziert bei mir Extrasystolen fast sofort, auch wenn der K+Spiegel grundsätzlich hoch genug ist. Ärzte glauben mir das nicht, schon gar nicht die schnelle Wirkung. Ich habe durch Kalinor aber schon so manchens VHF im letzten Moment verhindern können.

(3) Vegetative Einflüsse: Diese spielen bei mir - da bin ich sicher - die Hauptrolle. Übertriebene Dominanzen entweder des Sympathikus oder des Vagotonus bewirken eine vegetative Schieflage oder Labilität, die mich anfällig für SVES (und ggf. VHF) macht. Beispiele: Tiefe Ruhe/ Entspannung/ Schlaf kann zu Extrasystolen führen. Auch das Gegenteil ist möglich: Körperliche Anstrengung, vor allem, wenn diese mit psychischem Stress/ emotionaler Erschöpfung zusammen fällt. Das hat dann nichts mit "klassischer" Herzerkrankung (z.B. Ischämie etc.) zu tun.

Nach meiner Erfahrung gibt es eben nicht nur das adrenerge VHF (Sympahtikus getriggert) ODER das vagotone VHF (Parasympathikus getriggert), sondern auch Mischformen. (Das macht z.B. die Behandlung mit Betablockern so schwierig, weil diese auf´s vegetative Nervensystem wirken und den Parasympathikus verstärken. Manchmal brauche ich geradezu BB, dann wieder habe ich den Eindruck ich hätte sie besser weg gelassen.)

In diesem Zusammenhang habe ich z.B. auch vegetative Umstellungssituationen in Verdacht ES auszulösen. Also den Wechsel von Anspannung zu Erholung und umgekehrt. Oder plötzlich einschießende Adrealin-Stöße (Husten z.B.) können eine Rolle spielen.

Bei mir gibt´s sogar die seltsame Bewandnis, dass ich manchmal beim Sport ES bekommen und aufhören muss, damit diese nicht in VHF degeneriern. Dann mache ich 10 Minuten Pause, mache weiter Sport und kann mich auspowern ohne Ende. Nicht eine ES - warum das so ist, habe ich noch nicht ergründet. Hängt aber mit Sicherheit auch mit vegetativen Einflüssen zusammen.

Das waren ein paar grobe Anmerkungen, die man sicherlich noch wesentlich differenzierter behandeln müsste. Aber für meinen ersten Beitrag hier im Forum soll´s erst mal gut sein. :-)

Viele Grüße vom

Herz_Kasper

lduckgy.katexnka


@ Herz_Kasper

Hallo Herzkasper,

du schreibst mir aus der Seele. Das sind genau die Punkte, wie ich sie auch erlebe, vielleicht nicht ganz so heftig wie bei dir, aber immerhin. Ich kann das ganze auch nicht nur immer auf eine Ursache oder eine Situation festmachen. Das habe ich ja auch schon oft versucht hier zu erklären. Auch ich kann feststellen, dass ich manchmal beim Bücken oder links drehen oder wenn ich krumm auf dem Sofa liege, plötzlich ES bekomme. Durch schnelles Hochspringen kann ich das VHF meistens immer abwehren. Das ist aber nicht immer so. Es gibt auch Situationen, in denen das nicht vorkommt. Es hängt meiner Meinung nach von meinem Gesamtzustand ab. Meistens bin ich dann immer depressiv und ängstlich ums Herz oder ich grübel über Dinge die mir nicht gut tun. In diesem Zustand bin ich extrem anfällig für ES und wenn sie auftreten verfall ich in totale Angst und Panik, was das ganze dann noch verstärkt.

Gerhardts Theorie mit dem Histamin kann ich auch nachvollziehen. Ich habe in der letzten Zeit bewußt auf Schokolade verzichtet, die ich immer viel gegessen habe. Ich meine, dass es mir seitdem auch etwas besser geht. Auf der anderen Seite konnte ich aber auch immer viel Schoki essen, wenn mein psychischer Gesamtzustand stabil war, dann habe ich auch keine ES bekommen. Ich denke es hängt von vielen Faktoren ab und ist individuell bei jedem verschieden.

Ich denke, man muß sich immer nur wieder vor Augen halten, dass ES und auch VHF nicht so schlimm sind, wie sie sich anfühlen.

Ich habe damit ja schon seit über 20 Jahren Probleme. Aus Erfahrung kann ich sagen. dass ich Zeiten hatte in denen ich psychisch total ausgeglichen war. In diesen Zeiten stimmte der Gesamtzustand und ich hatte absolut keine Herzprobleme und war voll belastbar. Erst persönliche extreme Streßsituationen habe mich wieder "Entgleisen" lassen, mein vegetatives Nervensystem ist dadurch wieder ziemlich durcheinander geraten und die Anfälligkeit für ES enorm gestiegen. In diesen Zuständen verfalle ich leicht in Panik und grübel ständig über mein Herz nach. Ich bin äußerst depressiv in solchen Momenten. Dann wiederum gibt es Tage, da bin ich auf einmal viel fröhlicher und habe wieder Lust viele Dinge zu tun. In diesen Situationen habe ich auch keine Herzprobleme.

Hier gebe ich Herz_Kasper absolut Recht, das Hauptproblem, was alles mit beeinflußt ist die Psyche, zumindestens bei mir. Treten dann auch noch die Dinge auf, die Gerhard so treffend geschildert hat, dann ist das Auftreten von ES und VHF weitaus wahrscheinlicher.

Man kann sich meiner Meinung nach durch ständiges Grübeln übers Herz und ängstliche Selbstbeobachtung in einem Kreislauf verrennen, aus dem man nur sehr schwer wieder rauskommt.

Liebe Grüße

lucky

k.nowboxdy


Ich hatte jetzt seit fast 2 Jahren kein VHF mehr und ES bemerke ich nicht mehr, bei mir ist VHF auch nur zweimal aufgetreten und zwar nach einer schlimmen Erkrankung bei der ich eine mehr oder weniger ausgeprägte Herzneurose entwickelte

Seitdem ich eine Verhaltenstherapie gemacht habe und mich auch zur Genüge mit dem physischen und psychischen Aspekt der ganzen Sache beschäftigt habe kann ich mich der Meinung meiner beiden Vorredner nur anschliessen.

Dinge wie Angst, welche zu Vermeidungsstrategien führen sind absolut kontraproduktiv für ein normales Leben.

Wer ES verspührt sollte diese einfach mit dem Bewußtsein, dass es gar nicht schlimm ist wegignorieren - das funktioniert wirklich - und eines Tages bemerkt man sie nur noch ganz ganz selten und hat sie in der nächsten Sekunde wieder vergessen.

Sich eine solche Denkweise anzugewöhnen erfordert viel Arbeit und kann bei Rückschlägen auch sehr frustrierend sein aber ich kann sagen es lohnt sich.

Eine Therapie hilft hierbei enorm.

Und wie schon gesagt wurde sollte man sich immer mal wieder vor Augen führen, dass ES und auch VHF nicht so schlimm sind wie sie sich anfühlen. Andere Leute sind wirklich schlimm krank und können sich zur Heilung lange nicht so gut selbst helfen wie wir hier, wenn wir nur wollen.

Ich habe auch des öfteren gelesen das grade Menschen mit permanentem VHF immer besser damit zurecht kommen weil sie es einfach nicht mehr bemerken.

Eine gelassene Art in Bezug auf diese Rhytmusstörungen ist das erstens besser als ständig in nackter Panik zu leben und zweitens auch noch das beste Heilmittel.

Wünsche euch allen eine gute Zeit.

S1umisu\msum


Wie hast du dich denn abgelenkt ??? Ich denke wirklich zu viel darüber nach. Wenn ich beschäftigt bin, dann merke ich die ES gar nicht. Erst wenn ich zu RUhe komme und irgendwie bewusst dran denke...also mal wieder die psychische Koponente,sobald ich mich irgendwie komisch fühle geht es los.......dabei habe ich auch oft Momente wo es geht.....habe auch immer so ein komisches Gefühl in der Magen und Bauchgegend. So als wäre ich nervös.....irgendwie total unangenehm...und manchmal pocht mein Bauch (Herzschlag) als wenn irgendetwas entzündet werde. So als wenn man sich den Finger prellt und es pocht. Das geht dann so 2 Minuten und dann ist es gut......meine Hausärztin nimmt mich glaube ich gar nicht mehr ernst.....naja......ich versuche mich jetzt mal abzulenken!Schönen abend euch!

GXerhfard


@ Bertlino,

ich hoffe, Du hast Deinen Sinus wieder. Es gibt schon bestimmte Zeitabschnitte im Jahr und auch am Tag, wo Vorhofflimmern vermehrt aufzutreten scheint. Bei Dir trat VHF bis vor kurzem nur nachts um 3 auf und auf einmal plötzlich abends um 7 beim Sport, aber wie immer mit vollem Darm. Für mich liegen die Zusammenhänge klar auf der Hand, denn es gibt ja nicht nur eine Mahlzeit am Tag, die dann zeitversetzt bei bestimmten Konstellationen der Verdauung das Auftreten von Vorhofflimmern begünstigen könnte.

Also erst hat vielleicht immer nur das Abendessen mit Deinem so geliebten Rotwein in der Nacht dann um 3 den Histaminspiegel im Blut so hochgeschaukelt und jetzt beim letzten Mal könnte es demnach das Mittagessen gewesen sein.

Wir lassen bei der Einschätzung, ob es mit der Ernährung zu tun haben könnte, immer die Zeitspanne außer acht, die zur Verdauung gebraucht wird. Meistens schieben wir Unpässlichkeiten im Verdauungstrakt nur auf das zuletzt Gegessene und denken uns: "kaum gegessen und schon die Beschwerden".

Dabei kann ich mir sehr wohl vorstellen, wie sogar schon ab dem ersten Bissen das Histamin über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen kann. Durch die sofort neu einsetzende Peristaltik in Magen und Darm wird der Inhalt wieder gemischt und weiter transportiert, sodass auch wieder eine Menge Histamin an die Schleimhaut gelangt um aufgenommen zu werden. Während der Verdauung der Nahrung wird ja auch noch mehr Histidin in Histamin umgewandelt, was zusätzlich zur Verfügung steht.

Genau so wandern aber auch Luftblasen im Dickdarm weiter, die die untere Hohlvene abdrücken könnten.

Das würde haargenau zu Deiner Vermutung passen vom 25.01.10.:

Zitat:

Da es ja nicht immer passiert, wenn mein Darm voll ist, das aber immer die Ursache des VHF ist, ist es für mich offensichtlich, dass es mit der Zusammensetzung des Stuhls zu tun haben muss - also mit der Nahrung, die verdaut wurde.

Man kann demnach sehr schwer einschätzen, welche Mahlzeit zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort Probleme bereitet. So kann man sehr schnell ganz unschuldige, verträgliche Nahrungsmittel zum Sündenbock machen und die wirklichen Übeltäter werden nicht entlarvt.

@ Herz_Kasper,

danke für Deinen sehr aufschlussreichen Bericht.

Wenn Dein Sinusrhythmus fast täglich in eine absolute Arrhythmie umspringt und nach wenigen Minuten wieder zurück, dann müssten sich doch ziemlich genaue Merkmale herauskristallisieren, die zu solchen Ereignissen führen.

Wichtig ist die Erkennung der Vorboten dieser Episoden und was in diesen Momenten im Körper anders ist als sonst. Oder merkst Du den Wechsel gar nicht? Weitere Einzelheiten darüber wären sicher für uns sehr hilfreich.

Vegetative Einflüsse spielen Deiner Meinung nach bei Dir die Hauptrolle. Genau diese Meinung hatte ich lange Zeit auch, weil das Vorhofflimmern offensichtlich immer in Phasen von Anspannung (Stress, Wut, Aufregung) oder Ruhe aufgetreten ist, also im Wechsel von Sympathikus und Parasympathikus. Dabei tippte ich besonders auf den Magennerv Vagus, weil es überwiegend in Ruhezeiten wie Urlaub, Wochenende usw. auftrat, aber schon damals in Verbindung mit dem Verdauungstrakt. Diese vegetative Theorie habe ich dann nach und nach fallen gelassen, da ich dabei eh nichts hätte ändern können.

Das soll aber keineswegs heißen, dass ich sie jetzt für falsch halte.

Auch die zuversichtlichen Beiträge von @lucky.katenka und @knowbody zeugen doch davon, dass man selbst etwas Positives bewegen kann, als sich seinem Schicksal hilflos zu ergeben.

Mir selbst hat mein Interesse, die Zusammenhänge zu ergründen, sehr geholfen. Dadurch bin ich, auch dank dieses Forums, so gut wie beschwerdefrei geworden.

Ob sich am Ende meine Theorien für richtig erweisen oder im Bereich der Phantasie angesiedelt sind, steht in den Sternen. Für mich jedenfalls sind sie nicht unmöglich.

Viele Grüße und

Tschau *:)

Void?gi


Hallo,

ich möchte mal eine Erfahrung weitergeben. Ich habe mit der Atmung experimentiert, da ich davon ausgegangen bin, dass eine tiefe Atmung dem Herzen mehr Sauerstoff zuführt und das Herz unterstützt. Dabei habe ich bemerkt, dass jedes Mal, wenn ich tief atme, das Herz einen Stolperer macht. Das hat mich gewundert und erst mal von weiteren Übungen abgehalten. Schließlich habe ich meine Versuche wieder aufgenommen und herausgefunden, dass es besser ist, tief in den Bauch zu atmen. Dabei bleibt das Herz ganz ruhig. Der Grund ist, dass sich bei der Bauchatmung das Zwerchfell nach unten bewegt und somit im Brustraum kein unnötiger Druck entsteht. Durch Nachlesen habe ich noch Folgendes herausgefunden: laut Wikipedia führt die Bauchatmung also nicht nur Sauerstoff zu, sondern sie wirkt beruhigend, ist energiesparend, blutdrucksenkend, massiert die Eingeweide und fördert somit die Verdauung und – was hier vielleicht von besonderem Interesse ist – sie fördert den venösen Rückstrom aus der unteren Hohlvene, da sich der im Bauchraum entstehende Unterdruck auch auf die untere Hohlvene überträgt. Alles Wirkungen, die für uns nützlich sind. Bei aufkommenden Angst- und Panikgefühlen kann sie als Beruhigungsmittel eingesetzt werden, denn gerade bei Ängsten haben wir die Tendenz zu flacher schneller Brustatmung. Voraussetzung ist, dass man die Bauchatmung erst mal übt, damit sie einem vertraut wird und wie von selbst abläuft und einen – auch das Herz – nicht durch das Ungewohnte durcheinander bringt. Logischerweise sollte auch die Kleidung um den Bauch nicht eng sein. Ich erlebe die tiefe, langsame Bauchatmung als sehr wohltuend und erfrischend. Allerdings bin ich noch am Anfang meiner Erfahrungen mit dem Atmen. Mal sehen, was es langfristig bringt. Da ich gerade kein Vorhofflimmern habe, kann ich nicht sagen, wie die Bauchatmung sich dann auswirken würde, ich wende sie vorbeugend an, um meinem Herzen und meinem vegetativen Nervensystem was Gutes zu tun. Sogar mein Rücken profitiert davon, denn mit jedem tiefen Atemzug bewegen sich die Wirbel etwas mit. Das ist gerade bei langem Stillsitzen gut. Außerdem kann man schlecht tief in den Bauch atmen, wenn dieser durch nach vorne Beugen eingeklemmt ist. Man sitzt also automatisch aufrechter. Umgekehrt könnte man sagen, wenn man nach vorne gebeugt ist, muss man zwangsläufig mehr in den Brustkorb atmen und engt dadurch das Herz mehr ein. Dies als Ergänzung zur Hohlvenentheorie.

S:umisumSsum


Mich hat das auch immer abgeschreckt.......wollte mich entspannen und beim tiefen Einatman hat es noch mehr gestolpert. Ach ja.......diese ES......jetzt habe ich z.B seit 6 Tagen Ruhe und mir geht es gut....mal schauen, wann die nächste Phase kommt.

F`eezncarxd


Hallo,

ich bin neu im Forum.

Mein Mann hat eigentlich ein gesundes Herz, man hat einen Katheder gesetzt und es war alles in Ordnung.

Er hat aber bei Anstrengung z.B. schneeschippen oder mit dem Enkel ein bisschen rumtoben oft hohen Puls.

Es kommt wohl vom Genick her, meint der Arzt. Er hat dann manchmal 150 Puls und das dann viele Stunden lang

oder es geht dann bissle runter auf 110. Dann nach ein paar Stunden oder 2 Tagen ist er wieder normal. Manchmal dann nur um 50 rum.

Hat irgend jemand Erfahrung damit. Er nimmt dann ASS 100 Phosphor 200 3 Globulis und jeden Tag Betablocker. Ich habe manchmal sehr Angst um ihn.

Er ist dann sehr angespannt und kaum zu ertragen.

LG Feencard

M\arcoxG


Hallo an alle, ich möchte hier mal was schreiben, ich 32 leide seit meinen 15 lebensjahr an Extrasystolen, anfangs nur gelegentlich, und im laufe der Jahre kam eine angst und panikstörung hinzu. Was die extrasystolen verschlimmerte, letztes jahr im September hatte ich die schlimmste zeit was extrasystolen angeht, kein normaler Pulsschlag mehr, bei jedem schlag aussetzter, in dieser zeit hatte ich viel stress,(trennung von Freundin) hab so gut wie nichts mehr essen können, hab mich nur von kaffe und cola ernährt und viel geraucht.

Naja jedenfalls bekam ich es mit der Angst zu tun und bin ins Krankenhaus.Dort stellte man salven, bigeminus, Ventrikuläre.supraventrikuläre ES fest. ich glaub sie nannte es Low Typ. das war das schlimmste was mir in all den jahren passiert ist, davor hatte ich immer nur gelegentliche ES. Trotzdem sagte man mir das ich Herzgesund bin, was schwer zu glauben war. Bekam dann Betablocker die ich später wieder absetzen konnte, da sich alles wieder normalisierte, dann kam im november letzten jahres mein Clusterkopfschmerz, was wiederrum zu gelegentlichen ES führte, aber nur gelegentliche. Ja und nu sind seit gestern wieder gehäufte ES spürbar, ohne erkennbaren Grund, ich merke jedenfalls wie ich wieder mehr in mich horche, und verspüre sie stärker, Angst macht sich breit, das es wieder so schlimm wird wie im september, auch macht sich eine angst breit die ich kaum erklären kann, man sagt es ist Harmlos und man solle sie nicht beachten, ich hab es nun schon so viele jahre, ich hab es bis heute nicht geschafft es in den Griff zu bekommen, und mache mir natürlich gedanken wie ich es in ein paar jahren wohl wegstecke, meine lebensqualität ist in solchen phasen stark herabgesetzt, da ich bei solchen attacken vor allem angst habe, angst zu arbeit zu gehen, angst mich zu verabreden weil ich denke wenn mir was passiert ich mir schnell hilfe holen muß. ein teufelskreis-.---

H5eronixmus


Hallo miteinander,

ich habe mich hier neu angemeldet und zu diesem Thema nun schon eine Menge der bisherigen Posts gelesen- vielleicht zu viele und ich bin daher momentan in bischen verwirrt. Vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen:

Ich hatte Anfang Januar zu ersten Mal und dann gestern abend erneut aus dem Nichts heraus so ein "Druckgefühl" im oberen Bereich des Brustkorbs. Hinzu kam eine innere Unruhe die ich mir nicht erklären konnte. Hinlegen verschlimmerte das Unwohlsein, Umhergehen und mäsige Bewegung waren angenehmer. Diese Zustände hielten beide Male so ca. ein bis anderthalb Stunden an. Anfang Januar ging ich am nächsten Tag zum Hausarzt, der machte ein EKG und schickte mich zur Sicherheit, da ich einen hohen Puls hatte (Ruhepuls um die 90) per RTW ins Krankenhaus. Da wurden Blutuntersuchungen (2 Stück) und Ultraschall sowie Belastungs-EKG gemacht. Alles war okay und ich konnte nach 24 Stunden wieder nach Hause.

Nun habe ich aber gestern abend, da mein Puls ja im Januar erhöht war, den Puls gemessen und hatte da immer diese Aussetzer. Im Moment der Aussetzer fühlte es sich so an, als wenn jemand auf meine Brust drückt und ich für diesen kurzen Moment schwerer Luft bekomme. Ich habe mich dann ins Bett gelegt und hatte aber weiterhin (ich lag in Rückenlage) dieses Gefühl schwer Luft zu bekommen. Aussetzer im Puls habe ich da dann nicht mehr feststellen können. Nach gut einer Stunde war der Spuk vorbei.

Wie bemerkt Ihr diese ES oder Aussetzer? Merkt ihr die Aussetzer direkt (war bei mir nicht so, ich habe sie nur am Puls bemerkt) oder bemerkt ihr Symptome, die aus den Aussetzern resultieren? Und wenn ja, stimmen Eure Symptome mit meinen überein?

Sorry, falls das schon irgendwo beschrieben war, ich es aber überlesen haben sollte.

Danke für Eure Antworten.

LG Heronimus

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