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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

G&erha>rd hat geantwortet


Liebe neue und alte Forumsteilnehmer,

leider wird von so einem Forum viel zu oft professionelle Hilfe erwartet, die es aber natürlich nicht geben kann.

Hier kann man sich nur selbst helfen und abwägen, ob man aus den Beiträgen brauchbare Erfahrungen der Beitragsschreiber selbst nutzen könnte.

Niemand kann hier Diagnosen stellen und Therapien empfehlen. Deshalb sind auch spezielle Fragen dazu sinnlos.

Auch die oft gestellten Fragen zu Extrasystolen & Co., wie sie sich anfühlen usw., kann sich doch jeder selbst beantworten indem die Beiträge gelesen werden. Dazu muss man nur die Seitennavigation benutzen. Hier wird man feststellen, dass sich im Inneren des Fadens ein regelrechtes Archiv befindet.

Also bitte nicht so viele Fragen stellen, sondern Erfahrungen hier mit einbringen. Die Frage lautet ja: "Was sind die Ursachen von Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern"?

Und nun geht’s über zur Tagesordnung.

Vidgi hat zu Recht darauf hingewiesen, wie wichtig eine richtige Atemtechnik ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Bewegungen in den Bauchraum hinein, wie sie bei der Bauchatmung stattfinden, positive Wirkungen auf benachbarte Organe haben.

Für den Blutrückfluss zum Herzen zurück sind diese sekundären Pumpsysteme unerlässlich, wie z.B. auch die Muskelpumpe der Beine oder die Arterienpumpe.

Erlernen und dauerhaftes Anwenden der Bauchatmung ist leider nicht so einfach, da man immer wieder unbewusst zur oberflächlichen Brustatmung wechselt.

Also vielen Dank Vidgi für die wichtigen Hinweise, die perfekt zur Hohlvenentheorie passen.

Nun noch zu einem Ereignis vom vorigen Wochenende.

Ich habe in meinem letzten Beitrag noch davon berichtet, dass ich so gut wie beschwerdefrei bin. Damit meinte ich nicht "ohne gelegentliche Extrasystolen", sondern "ohne Vorhofflimmern". Diese Aussage stützte sich auf meine erworbene Fähigkeit, Vorhofflimmerattacken in der Entstehungsphase zu hemmen. Als Vorboten solcher Episoden habe ich ja schon seit Jahren ein zappelndes, vibrierendes Gefühl im Oberbauch beschrieben.

Dieses Zappeln kurz über dem Bauchnabel, was in bestimmten Situationen immer mal wieder auftrat, ging früher üblicherweise in Extrasystolen - Herzrasen - Vorhofflimmern über. In den letzten 3 Jahren konnte ich meistens durch meine sofortige, spezielle Druckpunktmassage an dieser Stelle, ein Überspringen in Vorhofflimmern verhindern.

Letztes Wochenende kam nun plötzliche wieder eine solche Situation, bei der ich mich aber spontan entschieden habe mal nicht einzugreifen und bin ganz ruhig auf meinem Stuhl vor dem Computer sitzen geblieben.

Das Resultat waren 18 Stunden Vorhofflimmern und für mich die Gewissheit, dass meine Theorie mit dem sensiblen Punkt kurz über dem Bauchnabel stimmt.

Es fing tief im Bauch an leicht zu vibrieren, zu krabbeln, zu zappeln und es wurde immer stärker. Nach etwa ½ Minute verspürte ich Extrasystolen, die sofort zusammen mit einem schneller werdenden Puls in Vorhofflimmern übergingen.

Dies konnte ich an der Halsschlagader richtig verfolgen. Der Anfang des Herzrasens war noch im Sinusrhythmus und dazwischen die Extraschläge.

Merkwürdig war danach auch wieder der sofort einsetzende und anhaltende Harndrang, verbunden mit kräftigen Turbolenzen im Bauchraum.

Meine sofortige Bedarfstherapie "Pill in the pocket" (Propafenon) hat innerhalb von 24 Stunden wieder geholfen. Nur durch die gute Erfahrung damit in letzter Zeit, war dieses Experiment zu entschuldigen und ein bisschen mulmig ist mir schon gewesen, als ich den Mist dann am Hals hatte.

Das Vorhofflimmern hat, wahrscheinlich auch durch den langen kalten Winter, schon lange bei mir "angeklopft" und ich hätte es bestimmt irgendwann mal verpasst. Komischerweise ist jetzt danach wieder alles in Butter, als wenn sich doch irgendetwas (Histamin?) dadurch abgebaut hat. Ich muss sagen, dass ich auch sehr unvorsichtig mit der Ernährung in letzter Zeit war und besonders an diesem Tag.

Einen Punkt möchte ich noch erwähnen, der scheinbar mit zu dieser Situation geführt hat.

Ich war gerade beim Kauf eines Kühlschrankes im Internet und speziell beim Abschicken der Bestellung. Ich glaubte auf einmal, dass es doch die falsche Bestellnummer gewesen sei, die ich noch im letzten Moment auf dem Monitor verschwinden sah.

Diese Schrecksekunde war der letztendliche Auslöser dieser Attacke, obwohl es ja nun nicht gerade "so eine Gefahr" darstellte. Es war dann doch die richtige Bestellnummer und wenn schon…was wäre denn gewesen??

Ich habe auch festgestellt, dass solche Herzrhythmusstörungen allgemein oft aus gewissen Stresssituationen heraus entstanden sind. Ich war beim Suchen des geeigneten Einbaukühlschrankes im Internet schon ein bisschen gestresst, da er ja wieder genau in die Schranknische passen musste.

Und nun noch das Fazit das nicht fehlen darf:

Stress setzt Histamin in den Blutkreislauf frei und bringt somit einen schon erhöhten Histaminspiegel an eine kritische Marke. Histamin führt bei Hohlorganen zur Kontraktion der glatten Muskelzellen (Krampf).

Welches Hohlorgan hat in meinem Fall nun gekrampft – bzw. gekrabbelt, gezappelt, vibriert? War es die untere Hohlvene oder der Zwölffingerdarm? Fakt ist, dass die Blase auch ein Hohlorgan ist und sich verkrampft hat, daher der anhaltende Harndrang…etwa auch vom Histamin?

Das lass ich mal so im Raum stehen.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Tschau *:)

aVn'iykruxse hat geantwortet


Hallo Ihr Lieben,

ich lese nun seit November in diesem Forum, seit November weil ich da mal wieder aus dem Krankenhaus kam. Kurz zu mir, ich bin 30 Jahre jung, weiblich, keine Kinder, Pharmareferentin.

Seit Jahren habe ich Rhythmusstörungen- wobei ich sagen muß wußte ich nie das es welche sind bis vor 2 1/2 jahren. Ich kenne mindestens seit dem ich 15 bin Rhythmustörungen- immer in Verbindung mit Bücken. Ich habe damals Arzthelferin gelernt und habe mir das ganze immer so erklärt: Du bückst Dich da klemmt irgendwas ab- und dann versucht das Herz durch ordentliches Klopfen (bis in den Hals) das Defizit wieder auszugleichen.

Mmh..nun gut....manchmal bin ich über Jahre beschwerdefrei gewesen.

Im Dezember 2007 wollte ich nach Dresden auf den Weihnachtsmarkt. Ich muß dazu sagen ich war echt krank, ich hatte einen hochfieberhaften Infekt + übelste Heiserkeit. In Dresden angekommen ging es zu Fuß vom Bahnhof in die Pension. Ich bekam schon am Bahnhof Herzklopfen....mein Puls raste....im Hotel ging es mir so schlecht das ich zu meinem Freund sagte ruf nen Krankenwagen. Der guckte mich ganz erschrocken an weil er so was von mir nicht kannte- man ging´s mir da schlecht. Ich dacht echt ich geb den Löffel ab. Der Notarzt kam stellte stellte eine SVT fest, Puls jenseits der 250 !!!

Ab auf die Intensiv in die Herzklinik- toller Weihnachtsmarkt.

Hier gab es 12mg Adenosin, also es wurde ein künstlicher AV Block hergestellt.

Danach ging es mir wesentlich besser...mein Puls fiel von 278 auf 120 im Bruchteil einer Sekunde. Wer schon mal Adenosin (Adrekar) bekommen hat weiß wie unangenehm es ist. Aber das ist nur ein Moment lang.

Dann hatte ich monate lang nichts! Gar nichts. Im April auf einmal wieder. Ich versuchte etwas aus dem Kleiderschrank zu ziehen das eindeutig nicht für eine Person mit 1,65 m weggepackt war. Ich streckte mich, griff nach oben und da war sie- meine SVT. Ich nahm einen Betablocker ( seit Dresden nehme ich Beloc zok mite 47,5). Nichts half. Ich rief den Notarzt. Im Gespräch hörte es auf-puh glück gehabt.

Die nächsten Ereignisse waren im November- zwei mal!!!! Aber auch hier selbstlimitierend.

Im Januar 2009 fing ich in einem Fitnessstudio an, Cardiotraining und Muskel. Da hatte ich nie Beschwerden. Im Oktober war ich nicht einmal da da ich beruflich es nicht mehr hin bekommen habe, im November letzten Jahres dann wieder- ich habe mich gebückt....und auf gings. Nach einer Stunde rief mein Freund dann den Krankenwagen ab gings- wieder 12mg Adrekar und danach hätt ich gehen können.

Mich nervt das total. Mein Karfdiologe nimmt mich überhaupt nicht ernst. Wenn ich ihn frage ob andere das auch haben durch bücken guckt er mich an wie ne Kuh wenn´s donnert und sagt: ja aber das ändert ja nix das sie das trotzdem haben....

Man das weiß ich auch. Dann komm ich nach meinem Termin beim Kardiologen nach Hause, geb bei Google Rhythmusstörungen durch Bücken ein und komme auf dieses Forum...

Ich hab schon gedacht ich bin bekloppt.

Auch ich denke das die Ernährung viel in das Geschehen einspielt. Ich habe die meißten Ereignisse im Winter, sprich immer November, ich esse allgemein nicht viel Süßes, außer zu Anfang der Adventszeit, Kekse, Marzipankartoffeln....das übliche....auch früher hatte ich immer die Beschwerden im Winter.

Ich weiß nicht wie sinnvoll eine Ablation ist. Hat hier irgendwer Erfahrungen ??? Ich will natürlich auch gern für Nachkommen sorgen, aber auch das zeichnet sich zu einem Problem ab, hat hier jemand was zu berichten ???

So nun wünsche ich Euch eine beschwerdefreie Woche ;-) und wir hören uns *:)

Lieben Gruß Anison

g.erGdi 5x5 hat geantwortet


hallo kennt jemand herzstolpern täglich und und auch dann am tag zusammen gezählt nur 5 std.ruhe im schlaf werde ich gott seii dank niicht immer wach davon . angst macht mich verückt .habeeinen upside down magen .das heisst der magen drückt sich was durch den schliessmuskel was durch und soll auf mein herz drücken und mir die beschwerden machen.maqn kann es operieren.aber der kardiologe kann es nicht garantieren.habe auch eine nahrungsmittelunvertäglichkeiten vieleicht kommt es ja auch davon.habe einfach angst das ich umfalle und sterbe.weil mir dabei oft schlecht.bei kardiologe konnte man leider nicht sehen der berümhte vorführefekt.vielleicht hat einer von euch die erfahrungen mit iberogast tropfen gemacht sollen auch helfen gruss gerdi *:) *:) %-| %-| %-|

g~erdi6 5x5 hat geantwortet


ich meinte derkardiologe weiss nicht ob die beschwerden daann weg sind aber sie können davon kommen,

S+miliAngSxun hat geantwortet


Hallo :)

Ich wollt nur auch mal wieder einen Beitrag leisten.

Also bei mir kommen die Stolperer 100 prozentig nicht von Histamin. Ich kann Fisch essen so viel ich will oder auch sonstiges und es bleibt alles beim alten, letztens hatte ich mal einen angenehmeren Tag (nur 20 Stolperer) und hatte an dem Tag auch superviel gegessen (u.a Fischstäbchen und Schokolade). Nun esse ich jeden Tag wieder Schokolade und habe halt wie immer meine 300-700 Stolperer am Tag.

Merkwürdig ist es,dass es in der Berufsschule in den ersten 2-4 Stunden nicht ein einziges mal stolpert (nein am essen liegt es wohl nicht, da ich vor der Schule und in der zweiten Pause meistens dasselbe esse).

Und zwischen 5-7 Std wird es unerträglich, da geht es plötzlich los mit einzelnen ES und auch Salven. Umso später desto schlimmer.

Gleichzeitig tut auch mein Bandscheibenvorfall in der LWS immer mehr weh, und als ich dort gespritzt wurde vor 3 Wochen hatte ich 2 Tage nahezu keine ES aber dann WIEDER und die Schmerzen auch. Nun wurde ich noch einmal gespritzt wobei der Tag an dem ich die Spritze bekam SUPERHEFTIG und rekordverdächtig war was die ES anzahl anging. Komisch irgendwie (gebracht hat die Spritze leider nichts).

Aber LWS und Herzrhythmus ??? Wieso sollte das sein??

Was ich nun permanent dazu habe ist, dass ich Druck an den untersten Rippen habe und oft Luft unter der Haut, die aber minimal ist (so wie wenn man einen Schneeball macht fühl sich die Luft an,ist mir nun mal aufgefallen ^^)

und das Stolpern ist immer an denselben Stellen, entweder ganz links am Herzrand oder unten links am Herzen. und bei linkslage halt fast 100 prozentig. (aber halt auch im Stehen,beim Sport usw..)

Komisch irgendwie. Der Druck unter den Rippen erschleicht sich bis über die hälfte des Herzens ungefähr,ist echt nervig. Aber das Stolpern ist immernoch das dämlichste. Aber naja lässt sich mit Leben, ich mache auch alles wie vorher :)

Das lustigste ist aber, dass bei mir Alkohol meine ES GANZ verschwinden lassen, aber wenn ich wieder nüchtern werde bzw der Alk aus dem Blut ist, gehts halt wieder los ^^ Aber besoffen lag ich schon 2 mal nun Stundenlang im Bett mit meiner Freundin und meinte,dass sie meinen Puls fühlen soll und ich tat dasselbee.. Resultat = KEINE EINZIGE ES! hahaha echt merkwürdig. Aber trinken ist ja niemals ne Lösung. Trotzdem das erste seit fast 2 Jahren,was die ES verschwinden lies.

Joa ansonsten bin ich wohlauf, nur dass ich halt eingeschränkt bin in der Schule, weil ich ständig zu Ärzten muss und halt nach 4 Std echt nur noch nach Hause will bzw mich kurz hinlegen,damit sich das Theater etwas legt.

ECHT KOMISCH!

vor allem auch,dass ich anfangs nur zum WOchenende mal 2-3 Stolperer hatte, dann mal unter der WOche, dann jeden Tag,dann jeden Tag ca 5-10,dann 20, dann 50 und nun immer 300-700 ^^ und es nun IMMER ist,sogar beim Sport ^^ Echt blöd -.-

Naja HERZGESUND und NULL ANGST, dass ist das Wichtigste. Das es stört ist halt normal, sowas würde jeden stören ^^ Meine Verhaltenstherapie vor nem Jahr hat mir die Angst genommen,aber die ES wurden monatlich mehr ^^ Aber so habe ich meine Lebensquali wieder ;-) DENNOCH...so kann es nicht immer weitergehen..

Hoffe ihr habt Anregungen oder Ideen :)

Vllt ja was mit dem Nerven in der LWS..aber aufs Herz?? Echt keine Ahnung.

Alles Liebe!

S|milvingxSun hat geantwortet


Achja, ich hatte einen plötzlichen Kindstod überlebt und meine Mutter meinte, dass deshalb mein Zwerchfell schnell beschädigt wird (auch weil ich direkt nach Geburt eine Lungenentzündung hatte). Da mein Druck genau am Zwerchfell ist,habe ich mal meinen Arzt drauf angesprochen,aber der meinte,dass das nicht möglich wäre und man das Zwerchfell nicht untersuchen kann und meine Schmerzen dann mehr im Bauch wären. Hab keine Schmerzen sondern DRUCK. Ach komisch.. Denke heute seit Monaten mal wieder über die Ursachen nach. Es ist irgendwie sinnlos ^^ Hab auch gar keine Lust mehr zu Ärzten zu gehen ^^

So..eine gute und erholsame Nacht wünsche ich!

g1erd0ix 55 hat geantwortet


hallo smilingsun du ich möchte deine nerven haben ich kann es bald nicht mehr ertragen dieses stolpern täglich auch so einige hundert mal .bin sonst immer positiv eingestellt und lass mich nicht untrkriegen aber das ist für mich schlecht auszuhalten .die angst ist das grösste da ich es ja bis in den magen spüre .habe aber auch angst vor der op ich weiss auch ständig diese angst zu sterben macht mich krank vor allem seid meine schwester kurz vor weihnachten starb .aber mal was anderes man hat bei der krankengynastik mir auch gesagt das die wirbelsäüle da dort ja auch die ganzen nervenbahnen liegen das stolpern verursachen kann ich habe eine leichte skoliodas kann auch eine ursache sein . lass doch mal die sache röntgen.warte auf deine antwort wie du es hinbekommst ohne angst zu sein gerdi :°_ :°( :°( :°( :°(

CRrowYwomxan hat geantwortet


Hallo Gerhard,

erst einmal ein dickes Dankeschön an dich, dass du dies hier alles auf die Beine stellst @:)

Ich habe auch festgestellt, dass ich manchmal, bevor es zu ES kommt, ein Kribbeln/Zittern... in der Magengegend habe. Dann weiß ich ganz genau, heute stolpert das Herz wieder heftiger.

Am 20.1. hatte ich eine kleine OP an der Schulter. Ich war daraufhin 2 1/2 Wochen krankgeschrieben, also zu Hause. Habe viel geruht. Dadurch entstanden leichte Verdauungsstörungen /-änderungen (sonst jeden Tag Verdauung). In der Zeit hatte ich aber keine ES.

Jetzt gehe ich seit dem 8.2. wieder arbeiten (sitzende Tätigkeit vorm PC). Die Verdauung hat sich wieder wie vorher eingestellt und siehe da... dieses komische Gefühl in der Magengegend ist wieder da.

Bei Bewegung habe ich diese ES auch: ein ist es mir schon passiert beim Einkaufen, beim Bücken bzw. etwas aus dem Regal holen oder auch schon mal zu Hause... etwas aus dem Wandschrank holend.... Habe mich dann aber nie wirklich tief gebeugt sondern eher nach vorne gelehnt. Ich strecke mich dann immer....atme sehr tief ein.... dann geht es meistens auch wieder weg. Danach überkommt mich dann aber meistens eine Panikattacke und ich bin fix und alle für den Tag, richtig ko.

Ich habe diese ES aber auch sehr oft kurz bevor ich meine Periode bekomme. So ca. 5 Tage vorher.

Ach, fast vergessen, meine Mutter hatte dieses Gefühl auch... dieses Blubbern (natürlich hat der Doc sie mal fragend angeguckt). Sie hat jetzt aber ziemlich viel abgenommen und seitdem hat sie es nicht mehr erwähnt.

Und zu meiner Person: bin weibl., 37 Jahre, 1, 76 cm und wiege 85 kg (also auch übergewichtigt, leichter/guter Bauchansatz)

LG

von mir

PS: Vielen Dank nochmal

k/michxl hat geantwortet


Hallo an alle, - nach längerer Pause wieder!

Ich wollte nur kundtun, dass ich gestern eine Gastroskopie hatte. Mein Magen und Zwölffingerdarm sind hochentzunden. Es sind bereits offene, blutige Flecken vorhanden. Es gibt eine noch zu klärende Überproduktion an Magensäure. - Der Zusammenhang mit meinem VHF ist den Lesern dieses Threads wohl eher klar.

Gruß,

Gge1r_harxd hat geantwortet


@ anikruse

Vielen Dank für den aufschlussreichen Bericht über Deine bisherigen Rhythmusstörungen. Es sind sehr typische Voraussetzungen beschrieben, die nach meinem Muster zu solchen Episoden führen können.

Gerade die Situation in Dresden als Du mit dem Zug angekommen bist und diese Tachykardie bekommen hast, spricht für meine Erfahrungen nach längerem Sitzen. Da gibt es viele Möglichkeiten die zu einer plötzlichen Veränderung im Organismus führen, besonders bei bestimmten Bewegungen und Körperhaltungen.

Die Tatsache, dass Dein Herzrhythmus schon in der Lehre beim Bücken verrückt spielte, motiviert mich einmal mehr, gerade dieses Phänomen, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Auch beim Strecken, wenn Du etwas oben aus dem Schrank holst (bei mir besonders mit dem linken Arm) entstehen leicht Extrasystolen. Dabei braucht man sich gar nicht sehr nach vorn beugen, wie auch @Crowwoman so treffend berichtet, nur etwas leicht nach (links) vorn geneigt reicht schon. Auch ihr Kribbeln/Zittern in der Magengegend kommt mir bekannt vor.

Meine bisherigen Gedanken dazu findet man überall in diesem Forum und können nachgelesen werden, nur der Beweis für die Richtigkeit steht noch offen.

Bei @gerdi 55 ist wahrscheinlich nicht das Herzstolpern der Auslöser ihrer Situation, sondern die unbegründete Angst davor. Ich bin der Meinung, dass nach der Magenoperation auch die Rhythmusstörungen verschwinden und alles wird gut – viel Erfolg dabei.

Auch bei @kmichl hat jetzt die Sanierung des Verdauungstraktes Vorrang, damit dieser Faktor als Ursache von Vorhofflimmern ausgeschlossen werden kann. Mich überrascht dieser Befund der Gastroskopie nicht und ich bin gespannt ob bei Genesung die Vorhofflimmerattacken mit verschwinden - alles Gute.

@ SmilingSun

Schon 30mal konnten wir hier in diesem Faden etwas von Dir lesen, und zwar vom 20.02.09 bis 18.03.09 15mal als Mefju und dann ab 14.09.09 15mal als SmilingSun.

Diesen Wandel hat wohl Dein eigener Faden [[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/453762/ Mein Kampf gegen das Herzstolpern]] bewirkt, weil sich in Deinen 286 teilweise chaotischen Beiträgen als Mefju, leider nicht der erhoffte "Sieg" einstellte.

Hier bei uns und in einem weiteren eigenen Faden von Dir berichtest Du nun zum wiederholten Mal über Deine zweifelhafte Feststellung, dass Alkohol bei Dir Herzstolpern verhindert.

Dazu möchte ich sagen, dass dies ein Trugschluss ist, da der Alkohol in diesem Fall, nur durch seine dämpfende Eigenschaft am Anfang seiner Wirkung, erst einmal Rhythmusstörungen zu verhindern scheint. Im fortgeschrittenen Stadium und am nächsten Tag wühlt er regelrecht auf und bewirkt das Gegenteil (z.B.hoher Puls).

Du bist wie ein Wirbelwind bei der Bewertung von möglichen Ursachen Deiner so verhassten "Stolperer". Immer unter dem Motto: "Was heute nicht richtig ist, kann morgen schon falsch sein". Aber ich freue mich über Deinen positiven Wandel in Punkto Angst vor diesen "Dingern", wie du die Extrasystolen nennst.

So viel diesmal.

Jetzt kommt bald der Frühling und dann wird auch der Rechner seltener hochgefahren. Ich habe mir vorgenommen, nur noch in größeren Zeitabständen eine Zusammenfassung von meinen Überlegungen hier einzustellen, wobei ich mich aber weiterhin auf Eure Meinungen und Erfahrungen freue.

Liebe Grüße bis dahin und

Tschau *:)

g2e}rYdi 55 hat geantwortet


hallo war gestern mal wieder ein langzeit ekg bekommen muss ich gleich wegbringen hatte ja oft die stolperer und herzrasen naja wie immer mal schauen was der doc sagt ,und an anikruse ich glaube ja auch das mein magen diese stolperer auslöst und das herzrasen nach dem essen vor allen dingen ganz heftig nach der ersten mahlzeit ,habe aber immer noch die hoffnung das es eine andere lösung dafür gibt.ohne op.glaube ich nicht aber die angst vor dem operieren ist sehr gross da ich angst vor der narkose habe und das dabei oder hinterher was passiert. da ich ja weiss das schluckstörungen und anders auftreten können und man dann noch mal operiert wird. vielleicht liegt das ja auch mit dem tot meiner schwester zusammen kurz vor weihnachten.bringe das gerät weg bis später. übringens erkenne ich auch gemeinsamkeiten mit dem stolpern beim bücken beim sitzen und beim recken und strecken morgens beim aufstehen .man sagt mir das der magen durch diese bewegegungen sich ja auch hochdrückt .einfach nur lästig bin aber froh das die angst mich nicht immer besiegt. bis später gerdi *:) *:) *:)

S1milipngSxun hat geantwortet


Auch interessant..

"Unter Skoliose versteht man eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die mit einer Verdrehung und gleichzeitigen Verformung der Wirbelkörper verbunden ist. Die während der Wachstumsphase zunehmende Verkrümmung geht mit einer weiteren Versteifung einher. Die meist jungen Patienten haben kaum Schmerzen, leiden jedoch unter ihrem äußeren Erscheinungsbild. Die Fehlstellung der Wirbelsäule durch die Skoliose kann im Laufe des Lebens allerdings zu verstärkten Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule führen. Durch verschleißbedingte Veränderungen im Alter kann eine Skoliose auch zunehmen. Außerdem besteht bei einer sehr starken Krümmung die Gefahr, dass innere Organe wie z.B. Lunge und Herz in ihrer Funktion beeinträchtigt werden."

Ich gehe ab nächster Woche mit einem Freund 2mal die Woche schwimmen und habe meinen nächsten Termin beim Orthopäden in 2 Wochen wegen meines Bandscheibenvorfalls in der LWS. Er sieht auch zusammenhänge mit dem Herzen.

Es sind ja nur funktionelle Störungen.

Naja vllt ein Anreiz, werde berichten wie gut das Schwimmen tat :)

Alles liebe an alle!:)*

CVazrsten !Kx. hat geantwortet


guten tag.

ich (m. 183cm, 73kg, NR, kein alkohol, 36 jahre) verfolge das forum schon seit monaten und möchte nun auch gerne mein problem und meine erfahrungen schildern:

meine leidensgeschichte zieht sich nunmehr über mehr als 5 jahre hin. angefangen hat - im nachhinein ist mir das einigermaßen klar - mit der wurzelbehandlung zweier zähne im unterkiefer (einmal linke und einmal rechte seite). diese wurden sodann mit kronen, die palladium/kupfer-haltig sind, versorgt. in den wurzelbereichen ist auf panorama-röntgenaufnahmen nunmehr jeweils ein entzündungsherd sichtbar.

aktuelles befinden: habe nunmehr vermehrt vorhofflimmern, SVES, VES, kurze (2-5s) paroxysmale supraventrikuläre tachykardie und bin nach wie vor extrem müde. will so nicht weiter leben müssen und möchte daher die sache in angriff nehmen.

aber der reihe nach, hier eine "Kurze" Schilderung des "Krankheitsverlaufs" (Beginn der Beschwerden, sonstige Veränderungen):

seit ca. 16.Lj.:

- ein- bis zweimal jährlich plötzliches extremes Herzrasen (paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie, nie bei Untersuchungen aufgetreten), gelegentliches Herzstolpern bzw. Herzrhythmusstörungen

- Kardiologe: Anraten Ausdauersport

märz 2002:

- wurzelbehandlung zweier backenzähne im unterkiefer, versorgung mit palladium/kupfer-haltigen kronen

april 2002:

- Beginn der ersten Beschwerden; schon am Tag: leichter Schwindel, Gefühl des "Unwirklichseins", innere Unruhe

- am Abend, kurz nach Schlafengehen: Herzrasen, Schwindel, Zittern, extreme innere Unruhe; Gefühl des Unwirklichseins, Empfinden als "unreal"

- seitdem ständig Schwindel, innere Unruhe (innerliches "Abgehen")

April 2002:

- Beschwerden unverändert

- daher zu ärztlichem Notdienst

- Blutdruckmessung 180/110, Verschreibung von beloc zoc mite

April 2002:

- kardiologische Untersuchung

- verschiedene Untersuchungen: EKG; Langzeit-Blutdruck; Belastungs-EKG; Ultraschall Herz; Röntgen Herz/Lunge; Ultraschall Schilddrüse; Blutwerte (inkl. Schilddrüse)

April 2002:

- Neurologe - Hirnstrom-Messung (EEG)

- Computertomographie CT

- verschiedene Messungen im Kopfbereich

April 2002:

- HNO-Klinik : "Einrenkung" "Atlas"-Wirbel

- Hausarzt: nochmals Ultraschall Schilddrüse, Blutwerte bzgl. Schilddrüse

- Verschreibung Neurapas Balance; Ende beloc zoc, Blutdruck seitdem i.O.

Mai 2002 – Februar 2003: folgende Symptome (mal mehr, mal weniger):

- innere Unruhe (anfallsartig auftretend)

- Engegefühl Hals (beim Schlucken, ab und an Beschwerden beim Atmen)

- häufig Schleim-Abhusten

- Herzrhythmusstörungen

- Herzstolpern

- zweimal in 2002 aus dem Nichts (abends im Bett; in Apotheke): anfallsartig extremes Herzrasen (paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie)

- Probleme bei Pullover mit Rollkragen, Anzug bzw. Hemd und Krawatte

- teilweise auch bei "öffentlichen Anlässen" bzw. an öffentlichen Orten innere Unruhe (Angst vor der Angst), z.B. beim Essengehen, Kaufhaus, Kino, Geburtstagsfeiern etc.

- Unbelastbarkeit; schnelles Erschöpftsein

- viel Essen, absolut keine Gewichtszunahme

- bei Anfang der Symptome (März/April): Appetitlosigkeit, geringfügige Gewichtsabnahme (2-3 kg)

- oft kalte Hände/kalte Füße

Februar 2003: Homöopathin

- angebliche "Feststellung" einer Amalgambelastung, sofortige Verabreichung von Cinnabaris in Dosierung C 200 (pot. Quecksilber)

- Homöopathin ertastete dabei nur die Hände und Finger (!)

Februar 2003: Facharzt für Radiologie

- erneute Untersuchung der Schilddrüse (Ultraschall, Blut, SD-Antikörper)

- Normalbefund

seit Februar 2003:

- grds. Besserung der Beschwerden, aber Hautausschlag linke und rechte Seite, später auch am Rücken (extreme Austrocknung der Haut), daher zu Hautarzt:

März/April 2003: Hautärzte

- genauer Grund des Ausschlags nicht bekannt, allergische Reaktion denkbar, daher Allergietest

- Verschreibung von leicht cortisonhaltiger Salbe, nach 5-8 Tagen Besserung

- kurze Zeit später erneutes Auftreten des Hautausschlags, erneute Verschreibung von leicht cortisonhaltiger Salbe, dann wieder Besserung

- Allergietest: positiv auf nahezu sämtliche Gräser/Bäume/Pollen

April bis Anfang September 2003: "ganzheitlicher" Zahnarzt

- Feststellung, dass Amalgambelastung bzw. Schwermetallbelastung mittels EAV und Bioresonanztherapie

- Entfernung der Amalgamplomben und vorläufige Ersetzung durch Zementfüllungen

- Panoramaröntgenaufnahme: zwei "Herde" unter überkronten Backenzähnen links und rechts

- "Amalgamausleitung" mittels Bio-Reurella Süßwasseralgen, unterstützend Vitamin C, HELPP-Suppletten, Zink, Calcium

- Besserung der Beschwerden

Ende Oktober / November 2003:

- Ersetzen der provisorischen Zementfüllungen durch Gold-Inlays (Legierung Bio Herador GG)

- Feststellung erneuter Schwermetallbelastung mittels EAV und Bioresonanz

Dezember 2003:

- erneute Verschlimmerung der Beschwerden: Schwindel (Gangunsicherheit und Gleichgewichtsstörungen), innere Unruhe, Probleme beim Einatmen (Engegefühl im Hals), permanentes Abhusten von Schleim (grauer bis heller Schleim, vorwiegend vormittags bzw. morgens nach dem Aufstehen)

Mitte Januar 2004:

- Blutuntersuchung (großes Blutbild, Quecksilber, Gold, Immunologisch), ohne auffälligen Befund

- evtl. geplanter DMPS-Test (Dimaval DMPS Kapseln), aber bis heute nicht durchgeführt, da unklar und Angst davor

Februar 2004: anderer Zahnarzt (Nr.2)

- Panorama-Röntgen-Aufnahme: gleichfalls Feststellung von zwei Zahnherden

- Shiatsu-Therapie

Februar 2004: "ganzheitlicher" Zahnarzt (Nr.1)

- Gold-Inlays werden wieder entfernt und durch provisorische Zementfüllungen ersetzt

März 2004: anderer Zahnarzt (Nr.2)

- Kunststoffprovisorien

- Zwei Zementfüllungen

April – Juni 2004: Privatarzt

- Bestätigung Quecksilberbelastung mittels Elektroakupunktur, "Speichel"-Test

- Akupunktur

Mai 2004: Hautarzt

- Allergietest

- Befund: Allergie gegen Nickel (II)-sulfat und Natriumthiosulfatoaurat (Gold)

Juni 2004: Kardiologe

- EKG, Langzeit-EKG, Blut, Belastungs-EKG

- Befund: leichte Mitralinsuffizienz, Rhythmusstörungen

- Therapie: Kaliumcitronat

Beschwerden danach: - Herzrhythmusstörungen; paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie trifft öfter auf

- selbst bei geringen Tätigkeiten starkes Herklopfen und Herzstolpern; nach langsamen Radfahren p.s. Tachykardie; teilweise bei Liegen auf Sofa/Bett Herzstolpern etc.

november 2007: stationärer aufenthalt in kardiologie / ablation AVNRT

ich kam stationär in die kardiologie, wo mir mittels EPU ein AVNRT abladiert worden ist. das herzrasen trat in der zeit davor beinahe täglich auf und endete immer spontan nach 5-15 s. ein kardiologe wies mich ein und machte einen termin. er meinte, dass sich meine krankheitsgeschichte genauso anhört, als sei es ein AVNRT.

2008-heute:

das herzstolpern ist nach wie vor da. seit der ablation habe ich zudem vorhofflimmern, weshalb ich einmal sogar in das krankenhaus fuhr, da es nach 8 stunden einfach nicht aufhören wollte. dort gab man nur nacl und brachte die SVES und das flimmern mit einem gastroinfekt, den ich da leider auch hatte, in verbindung. naja...

nun habe ich sehr oft in verbindung mit stress starkes vorhofflimmern und SVES. dann aber wieder bei großem stress gar nichts. und was mir kein arzt glaubt bzw. nachvollziehen kann: wenn ich kuchen esse oder fischstäbchen oder generell viel süßes, früher auch bei alkohol (trinke seit ablation gar nichts mehr, vorher auch nur ganz selten wenig), dann kann man quasi darauf wetten, dass es zu vorhofflimmern kommt. also mit essen kann ich es auch in verbindung bringen, weiss aber nicht, ob zB eine vollkommen glutenfreie ernährung helfen würde. weizenmehl lasse ich aber quasi von mir aus schon komplett weg, da ich mir "einbilde", dass es mir nicht bekommt.

oftmals hebe ich meinen kleinen 1jährigen sohn hoch, und schon gehts los und hört nicht auf. manchmal geht es dann erst weg, wenn ich durch reden oder so abgelenkt werde. auf die linke seite legen führt übrigens wie bei vielen von euch auch sofort zu vorhofflimmern. so auch heute: ganz extremes vorhofflimmern, ich fühle mich total müde und platt.

sorry, dass ich jetzt sooooooo viel geschrieben habe %-|

ach ja, bei einem "heilpraktiker" bin ich auch gelegentlich. der meinte es hängt auch mit einer übersäuerung meines körpers etc. zusammen. ich erhielt globuli nux vomica, die mich generell auch etwas ruhiger machten. dann hat er noch selbst globuli erstellt für mich, er nennt es "schlangengift", das hilft aber irgendwie gar nicht. er meinte eben dass die übersäuerung die feine muskulatur gerade in der herzgegend stört. auch sei das wetter oftmals schuld daran, wenn ich viel und oft vorhofflimmern habe.

ein erneuter besuch beim kardiologen, der mich damals zur ablation des AVNRT einwies, brachte gar nix. der nimmt mich nicht ernst und meinte, ach, das sei doch alles in ordnung. hatte auch bei meinem termin bei ihm eine gute phase wo ich nichts hatte. daher waren EKG und auch ultraschall unauffällig. dieser kardiologe meinte noch, dass die anfälle mit vorhofflimmern und auch SVES sowie paroxysmale supraventrikuläre tachykardie sich vermehren könnte. dann müsste man ggf. weitersehen und zur not nochmals eine ablation machen. da sei aber auch die gefahr eines herzschrittmachers :(v was ich absolut nicht riskieren will, ich bin ja noch jung und erst mitte 30!

habt ihr ggf. noch ratschläge?

danke vorab und allen ein schönes wochenende, ohne vorhofflimmern und co :)z

H%asenrpfotxe44 hat geantwortet


Hallo,

ich habe auch immer das Problem mit Herzstolpern da ich Herpatientin bin. Bei mir wurde zudem noch eine Histaminintoleranz festgestellt. Zudem soll ich auf Gluten achten. Ich nehme Pantoprazol 20 mg (auch freiverkäuflich) ein, das hilft auch.

Viele Grüße!

Hasenpfote44 *:)

M<oyirax50 hat geantwortet


Hallo,

ich habe mich gerade neu angemeldet hier im Forum, nachdem ich speziell diesen Thread hier schon seit einigen Wochen mit Interesse verfolgt habe. Ich habe ihn noch nicht komplett aber zu einem großen Teil gelesen.

Mein Interesse rührt daher, dass ich seit Herbst letzten Jahres auch Beschwerden mit gelegentlichem Herzrasen in Verbindung mit Schwindel habe.

Meine ersten Beobachtungen waren, dass es einen Zusammenhang zum Essen geben muss, da meine Beschwerden fast nur gleich nach einer Mahlzeit aufgetreten sind.

Ich weiß nicht, ob es sich bei mir auch um Vorhofflimmern handelt, ich beschreibe einfach mal, wie es sich häufig darstellt.

Beginn, wie gesagt, oft nach einer Mahlzeit, insbesondere, wenn diese etwas hektisch eingenommen wird, bzw. ich gleich danach etwas zu tun habe (vorher Spülmaschine einräume => bücken!). Ich spüre ein Völlegefühl, Druck nach oben, dadurch Atem- u. Brustbeklemmung. Meist beginnt es dann mit Schwindelanfällen (nicht schwarz vor Augen, Druck auf den Ohren, Gefühl von Zittern oder Schwanken insbesondere Oberkörper, wenn es schlimm ist, Taubheitsgefühl in den Händen). Oft kommen davon innerhalb einer halben Stunde mehrere, fühlt sich beängstigend an. Entweder es bleibt dabei, oder das Herz reagiert auch. Das kann ich spüren durch heftiges Pulsieren der Karotis u. kein fühlbarer Puls mehr am Handgelenk. Mein schlimmster Anfall war kurz vor Heiligabend, da dauerte das ganze fast ohne Unterbrechung ca. 6 Stunden. Danach Übelkeit, Durchfall u. schließlich Besserung, nachdem ich ein homöopathisches Mittel genommen hatte.

Ich hatte, auch nachdem ich viel im Internet dazu gelesen habe, ehrlich gesagt keine Lust auf eine große med. Diagnostik. Ich bin in Behandlung wegen Hypertonie (eingestellt mit einem ACE-Hemmer) ansonsten keine Medikamente außer eben homöopathische wenn nötig.

Weiterhin bin ich in Behandlung bei einer Ärztin für TCM. Diese habe ich auch konsultier, sie hat bei mir keine Fehlfunktion des Herzens aber Probleme der Verdauungsorgane diagnostiziert. Ich habe auch an Roemheld-Syndrom gedacht u. hierzu viel gelesen.

Die Histaminhypothese habe ich interessiert verfolgt u. sehe hier zumindest eine mögliche Teilursache. Ich weiß, dass ich Allergikerin bin, aber konkrete Allergien sind nicht bekannt. Mein Arzt damals hat jedoch gesagt, dass eigentlich jeder Allergiker histaminarm essen sollte, auch wenn keine Histaminose speziell vorliegt. Auf Histaminose bin ich auch nicht getestet worden.

Heute morgen habe ich noch mal hier im Forum gestöbert u. bin auf Vidgis Schilderung bzgl. der Atmung gestoßen. Dazu möchte ich Euch einen Link setzen. Diesen Text habe ich vor einigen Wochen gelesen, u. habe gewisse Erfolge mit der Übung dieser Atmung gehabt.

Mir ist auch aufgefallen, dass ich, wenn dieser Schwindel beginnt, sehr nach oben hin atme (fast wie ein Asthmatiker mit hochgezogenen Schultern), jetzt bemühe ich mich natürlich um "Bauchatmung". Die letzten beiden Attacken, nur mit Schwindel, ohne Herzrasen, hatte ich, nachdem ich mir gleich nach dem Aufstehen vom Liegen tief über den Badewannenrand die Haare gewaschen habe (also Bücken in Verbindung mit Druck nach oben). Außerdem hatte ich bei dem letzten Mal am Abend zuvor 3 Gläser Sekt getrunken. Normalerweise vermeide ich Sekt u. Rotwein, da stärker histaminhaltig.

Interessanterweise habe ich auch manchmal das Gefühl gehabt, dass da eine gewisse "Entladung" – ich weiß nicht, wie ich es anders formulieren soll – stattfindet, und dass danach wieder etwas Luft ist, bevor durch vielleicht mehrere ungünstige Faktoren wie Hektik, Bücken, zu schnelles Essen, zu histaminhaltiges Essen etc. es dann wieder zu einem Anfall kommt.

So viel zunächst mal.

Kurze Infos zu mir: ich bin weiblich u. gerade 50 Jahre alt geworden.

Fragen beantworte ich gerne, kann nur vielleicht nicht jeden Tag hier reinschauen.

Grüße von Moira

[[http://www.dpmartinjunghöfer.de/pdf/Atemtraining%20bei%20Roemheldsyndrom.pdf]]

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