» »

Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

G4erh+ard


Hallo allesamt,

hier sind doch wieder gute Schilderungen eingegangen, vielen Dank dafür. In einigen Punkten trifft es ja meine Vorstellungen, die aber nicht unbedingt richtig sein müssen.

Dass meine Theorien sehr umstritten sind, sieht man ja an der geringen Anzahl derjenigen Betroffenen hier im Forum, die es so ähnlich empfinden wie ich.

Ein gewisser Anteil der hier mitlesenden Hilfesuchenden wird erstmal abwarten, was aus meinen durchaus absurd erscheinenden Thesen herauskommt, bevor man sich vielleicht auch noch lächerlich macht.

Das gleiche trifft möglicherweise auch auf hier im Forum anwesende Experten zu, oder sind meine Vermutungen wie z.B. in punkto Histamin und untere Hohlvene doch zu weit im Bereich der Phantasie angesiedelt??

Wie auch immer – ich freue mich über jede Meinung, ob zustimmend, ablehnend, belehrend oder einfach nur informativ, denn nur so kann sich das Richtige herauskristallisieren.

@ Carsten K.

Eine für mich bestätigende Formulierung hast Du am Schluss in Deinem ausführlichen Bericht geschrieben.

Zitat:

2008-heute:

das herzstolpern ist nach wie vor da. seit der ablation habe ich zudem vorhofflimmern, weshalb ich einmal sogar in das krankenhaus fuhr, da es nach 8 stunden einfach nicht aufhören wollte. dort gab man nur nacl und brachte die SVES und das flimmern mit einem gastroinfekt, den ich da leider auch hatte, in verbindung. Na ja…

Diese Beteiligung des Magen-Darmtraktes ist unser Problem, wie in dem Krankenhaus schon richtig erkannt wurde. Egal wie zufrieden Du mit der Diagnose warst und wie herum Du es im letzten Satz mit dem Na ja… am Schluss auch gemeint hast, für mich ist es eine Bestätigung – danke.

Deine genauen Angaben sind für mich zum Nachschlagen sehr wertvoll. Der Zahngeschichte gebe ich persönlich nicht so viel Aufmerksamkeit, aber dem allergischen Geschehen besonders mit dem Hautausschlag schon. Das passt perfekt zur Histamintheorie.

@ Hasenpfote44

Du hast den Vorteil, dass bei Dir schon eine Histaminintoleranz diagnostiziert wurde. Beobachtungen in Verbindung mit dem Histaminkonsum wären bestimmt interessant.

@ Moira50

Vielen Dank für Deinen Beitrag, der in vielen Passagen auch in das gleiche Raster passt, wie es oft hier beschrieben wird.

Ich denke nicht, dass es bei Dir Vorhofflimmern war, denn dann kann man immer noch den Puls am Handgelenk fühlen, allerdings vollkommen unrhythmisch.

Viele Grüße für heute und

Tschau *:)

C'arst-en K.


das stimmt wohl, gerhard. so hatte ich das gar nicht in zusammenhang gebracht bisher :)^

allerdings ist es trotzdem unbefriedigend, wie ich dort abgekanzelt worden bin.

was mir noch auffällt: sowohl bei der einlieferung ins krankenhaus als auch bei dem schlimmen anfall vom vergangenen wochenende war jeweils vollmond. ist schon komisch, dass das auch solche auswirkungen hat. hat noch wer ähnliche erfahrungen?

sollte ich einen histamintest oder so machen lassen? bzw. kann man unverträglichkeit auf histamin und gluten schulmedizinisch feststellen?

grüße,

carsten

VKidgi


Hallo, Carsten,

du schreibst, in den wurzelbereichen ist auf panorama-röntgenaufnahmen nunmehr jeweils ein entzündungsherd sichtbar. Daraus schließe ich, dass diese Entzündungsherde weiter bestehen. Entzündungsherde gehören zu den anerkannten Ursachen für Vorhofflimmern und sind daher nicht zu vernachlässigen. Das ist auch kein Widerspruch zur Histamintheorie, da bei jeder Entzündung Histamin im Spiel ist, denn das Histamin ist es ja, das die Entzündungssymptome wie Rötung, Schwellung etc. hervorruft. Entzündungsherde sind daher mit verantwortlich, wenn der Histaminspiegel erhöht ist. Vor allem anderen würde ich also versuchen, diese Herde loszuwerden. Dazu muss man nicht die Kronen entfernen, sondern kann sich ganz elegant durch den Kiefer zu den Wurzelspitzen durchbohren. Das macht am besten ein guter Kieferchirurg. Ein Freund von mir hatte damit gute Erfahrungen. Ein anderes Beispiel: Bei meiner Homöopathin selbst hatte ein eitriger Zahn heftige Herzrhythmusstörungen ausgelöst. Nachdem der Zahn saniert war, war der Spuk vorbei. Daher hat sie darauf bestanden, dass ich meine Zähne auf Herde untersuchen lasse, vorher wollte sie mich nicht weiter homöopathisch behandeln. Allerdings habe ich die Homöopathie bezüglich Herz inzwischen aufgegeben, da es mir nichts gebracht hat. Auch die chinesische Medizin war unwirksam.

Es gibt Tests auf Histaminintoleranz, dabei wird das Enzym getestet, das das Histamin abbaut (DAO). Wenn davon zu wenig vorhanden ist, steigt der Histaminspiegel an. Kann sein, dass dieser Test noch nicht überall bekannt ist und man einen Arzt suchen muss, der damit Erfahrung hat. Außerdem ist dieser Test nicht sicher und dazu kommt noch, dass es auch andere Enzyme gibt, die das Histamin abbauen, die aber wohl noch. nicht getestet werden können oder nur schwer. Es schadet nicht, mal zu versuchen wie es dir geht, wenn du die schlimmsten histaminhaltigen Nahrungsmittel weglässt.

Was die Glutenunverträglichkeit betrifft, geht es mir ähnlich wie dir. Ich weiß nicht, ob ich eine Unverträglichkeit habe, es kommt mir aber so vor und deswegen meide ich glutenhaltige Nahrungsmittel im Großen und Ganzen, aber nicht total. Sicher kann man das testen, habe ich aber noch nicht gemacht, da ich hier in Schweden keine Möglichkeit habe. Es gibt eine angeborene Unverträglichkeit (Zöliakie) und eine erworbene. Kann sein, dass die erworbene schwieriger festzustellen ist, da nicht so eindeutig.

Das Quecksilber aus dem Amalgam könnte auch eine Rolle spielen, da bei der Entfernung viele Dämpfe frei werden und über die Geruchsnerven direkt ins Gehirn gelangen können und von dort aus über das Nervensystem auf das Herz einwirken können. Aber das ist schwierig festzustellen. Da ich hier sowieso nichts machen kann, beschäftige ich mich nicht weiter damit. Ich glaube, dass ich unter einer Krone noch Amalgam habe und benutze daher eine fluorfreie Zahnpasta. Denn Fluor verbindet sich mit dem Quecksilber und löst es dadurch leichter aus dem Amalgam. Das ist für dich ja nicht relevant, da du keins mehr hast. Die Frage ist, ob noch Amalgam im Zahnfleisch oder Kiefer ist. Soweit meine Gedanken zu deinem Bericht.

@ Moira

Ich weiß nicht, ob das, was du beschreibst, Vorhofflimmern sein kann, bei mir fühlt es sich nicht so an. Wenn das Herz nicht richtig arbeitet, kann natürlich Schwindel auftreten. Solltest du aber so starke Störungen haben, solltest du dich wirklich untersuchen lassen. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie. Wenn du nicht weißt, was los ist, kannst du kaum das Richtige tun. Gut zu atmen ist sicher wichtig, aber kein Ersatz für eine Therapie. Hast du Angst vor einer Diagnose? Das ist nicht notwendig, es gibt verschiedene therapeutische Möglichkeiten, wie du hier im Forum siehst. Ich bin nach dreijährigem häufigem und langem Vorhofflimmern seit eineinhalb Jahren frei davon. Gerade bei Vorhofflimmern ist die Diagnose wichtig, da es zu Schlaganfall führen kann und man in dieser Hinsicht vorbeugen muss und kann. Es kann sein, dass man die Störungen, die du hast, nur im EKG sehen kann, wenn du sie gerade hast. Dazwischen ist alles normal. Du bräuchtest also eventuell ein Langzeit-EKG. Da gibt es heute auch schon alle möglichen schlauen Varianten.

Was das Atmen betrifft: Ich übe es regelmäßig eine Weile vor dem Schlafengehen und zwar nicht nur die Bauchatmung, sondern auch die Tiefenatmung in den Brustkorb, sofern mein Herz friedlich ist. Danach fühle ich mich immer richtig erfrischt, als ob ich eine Energiespritze bekommen hätte. Mit der Zeit entsteht ganz von alleine ein richtiges Bedürfnis nach tieferer Atmung und man integriert allmählich eine bessere Atmung in den Alltag. Gerade, wenn es dem Herzen schlecht geht, braucht es, sowie der ganze Körper, vermehrt Sauerstoff. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu viel einatmet und dadurch zu viel Sauerstoff bekommt. Also immer lange ausatmen. Übrigens, der Link hat nicht funktioniert!

Im übrigen habe ich es mir angewöhnt, zu Hause eine Kleidung anzuhaben, die nicht den Bauch einengt. Das macht viel aus. Wenn ich fühle, das mein Herz zu stolpern anfängt, öffne ich den Hosenknopf und fühle sofort eine Erleichterung, wenn der Bauch Raum bekommt und das Zwerchfell nach unten sinken kann. Dann geht auch das Bücken eher, ohne dass das Herz anfängt, zu stolpern. Mit einer guten Selbstbeobachtung und so kleinen Tricks kann man viel erreichen. Z.B. verzichte ich auch auf aufregende Fernsehfilme am Abend, die sind Gift für mich und versetzen mein Herz in Aufruhr.

Noch ganz allgemein: Vorhofflimmern kann auch eine genetische Komponente haben, wie man jetzt herausgefunden hat. Es hat mit den Kaliumkanälen zu tun. Vielleicht führt das zu besseren und gezielteren Medikamenten. Aber das dauert.

D'ocxsen


Hallo zusammen,

hallo Gerhardt,

Ich habe mich nun zwischenzeitlich auf HIT testen lassen mit folgenden Ergebnissen:

- Histamin im Plasma war vor ca. 9 Monaten stark erhöht (Bluttest)

- DAO-Wert 8 Monate später 63 (Normal um 80)

- Triptase-Test (Mastozytose) negativ

Aufgrund meiner eigenen Probleme mit Kreislaufsymptomen, ES, Unwohlsein, Schwindel, allergieähnlichen Beschwerden, etc. hatte ich schon länger nach Ursachen gesucht und nach dem Blutplasmatest meine Erhnährung auf deutlich histamreduziert umgestellt und bin heute praktisch total beschwerdefrei. Eine längere Histamindiät kann den DAO-Spiegel wieder normalisieren und eine HIT weitgehend wieder verschwinden - Grund noch unbekannt, Beobachtungen eines spezialisierten Arztes. Daher ist mein DAO-Wert evtl. auch wieder ok, obwohl schon noch deutlich erniedrigt.

Für mich sind meine Symptome klar histaminverursacht und Histamin ist definitiv ein Übeltäter für unser Wohlbefinden. Deshalb mein wiederholter Ratschlag: REDUZIERT DOCH MAL DAS HISTAMIN IN DER ERNÄHRUNG! - und guckt ob es Euch nach 2-3 Monaten besser geht.

Aber auch klar: Hier im Forum sind viele Betroffene, bei denen andere Ursachen die Probleme verursachen können, Histamindiät ist kein Allheilmittel. Aber ich glaube auch viele Ursachen für die Probleme haben relativ einfache Ursachen (Ernährung, Lebenssituation (unverträgliche Materialien), etc.) - schulmedizinisch wird aber oft zu sehr am Körper selber herumgebastelt und es ist nicht genug Zeit für eine echte Analyse...

Gruß

Docsen

G#erhxard


Hallo!

Wenn sich @Vidgi und @Docsen hier einklicken, gibt es immer etwas dazu zu lernen, so auch diesmal. Vielen Dank!

Auf Docsen’s angekündigten Testbericht, ob bei ihm eine Histaminintoleranz besteht oder nicht, habe ich schon gewartet. Das Ergebnis ist so, wie ich es vermutet habe und auch ich empfehle jedem Betroffenen mit Herzrhythmusstörungen, es einmal mit einer histaminarmen Ernährung zu versuchen. Aber diese Erkenntnis geht nicht so leicht in die Köpfe hinein, das merke ich auch bei meinen Kindern und Enkeln, obwohl sie meine diesbezügliche Genesung direkt miterlebt haben.

Es ist hier im Forum auch ganz klar zu erkennen, denn nur ganz wenige schreiben bei der Suche nach den Ursachen ihrer Herzrhythmusstörungen von eventuell falschen Ernährungsgewohnheiten.

Wenn aber jemand verkündet, dass alles von der Psyche kommt, dann will jeder der Erste sein, um in das Horn mit reinzututen. :=o

Doch gut Ding braucht Weile…

Vor 3 Jahren war es noch erlaubt hier seine E-Mailadresse mit einzustellen. So bekomme ich heute noch Mails von Betroffenen, die sich hier absolut nicht anmelden möchten, aber uns trotzdem über wichtige Details informieren wollen.

Einen Bericht davon möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Zitat

Hallo Gerhard,

erstmal ein dickes Lob für deine Selbstbeobachtungen und dass du uns immer treu über deinen neuen Kenntnistand ausführlich informierst. Ich finde es super, dass Leute sich solch eine Arbeit machen.

Mein Name ist Sebastian, ich bin 26 und gehe denselben "Leidensweg" wie die meisten hier im Forum.

Das erste Mal bekam ich Vorhofflimmern im Juni 2005 auf der Arbeit. Vorher hatte ich immer wieder Extraschläge, ca. 20mal am Tag, egal ob beim Sport oder in Ruhephasen. Bin dann von der Arbeit aus selbst zum Arzt und von da aus ins KH. Wie dem auch sei, die übliche Prozedere, was ja auch ok war. Ultraschall, Belastungs- EKG, Langzeit EKG, Blutwerte genommen, alles ohne Befund, top gesund.

Sollte dann erstmal eine Zeit lang Beta Blocker nehmen. Hab sie auch gut vertragen. Dann hatte ich Ruhe bis November 2009, von den einen oder anderen Extraschlägen mal abgesehen.

Dann kam es auf dem Heimweg von der Uni im Zug wieder. Ich bekam tierische Panik. Als ich zu Hause war riefen wir den Notarzt und ich kam wieder ins KH. Wurde wieder auf den Kopf gestellt, aber war doch alles gesund. Wurde wieder auf Beta Blocker gesetzt 2,5mg. Hatte 6 Wochen zuvor aufgehört sie zu nehmen. Naja, soweit so gut.

Letzten Sonntag jedoch kamen sie wieder. Hatte 3 Tage lang Brechdurchfall, zuvor auch gut Flüssigkeit verloren (Sauna, Abende mit viel Alkohol), dementsprechend war der Mineralienhaushalt im Keller Jedoch muss ich sagen, dass ich es diesmal gut verkraftet hatte. Hatte kaum Panik und bin erstaunlich ruhig geblieben.

Ich war freitags mit den Jungs gut was trinken. Ich bin da auch eigentlich ausschließlich der Biertrinker. Hatte so in etwa sieben 0.5er Pils getrunken.

Am Samstag bin ich dann abends mit meinem Vater zweimal in die Sauna. Hatte auch tagsüber über wenig getrunken (wenn ich nicht drauf achte trinke ich wirklich gar nichts).

Nach der Sauna ging es, nachdem ich weiße Bohnensuppe gegessen hatte, los mit den Bauchschmerzen. Lag dann die ganze Nacht wach. Übergeben hab ich mich dann so gegen 4 Uhr sonntags morgens. Gegen 6 Uhr dann das zweite mal und dann hatte ich den Tag über Ruhe. Hab auch nichts gegessen, nur Tee getrunken. Übergeben hatte ich mich nicht mehr, hatte nur weiter Magenschmerzen.

Als ich dann sonntags abends auf Toilette ging, um meinen Tee mal wieder durch den Darm zu entsorgen (hatte tierischen Durchfall), saß ich halt, salopp gesagt, auf dem Klo und habe gedrückt. Synchron dazu fing direkt das Vorhofflimmern an. Ich bin halt ruhig geblieben und hab noch versucht eine Nacht drüber zu schlafen, in der Hoffnung, dass es weg geht.

Allerdings bin ich dann am nächsten Tag doch ins Krankenhaus. Am Monitor hatte ich eine Frequenz von 120-170, stark schwankend und Vorhofflimmern.

Die Ärzte dort sagten mir halt, dass es ungefährlich sei, allerdings hatte ich durch den Brechdurchfall katastrophale Nierenwerte, mein Kaliumspiegel war ebenfalls im Keller.

Dies nahmen sie dann auch als Auslöser für das Vorhofflimmern. Abends wurde dann mit einer Kardioversion das Vorhofflimmern beendet und konnte am nächsten Morgen nach Hause.

Nun versuch ich der Sache natürlich auf den Grund zu gehen und Gründe dafür zu finden. Aufgefallen ist mir folgendes, was ich hier mal stichpunktartig aufzähle:

-Die Sache mit dem Kribbeln im ganzen Körper, was du häufig beschreibst, kann ich eins zu eins so wiedergeben. Wenn ich das bekomme sind das meist die ersten Vorboten für Extraschläge, Panikattacken und Vorhofflimmern.

Ich kann definitiv sagen, dass ich dieses Kribbeln auch in der Magengegend verspüre. Dies geht dann einher mit einer ganzkörperlichen Unruhe, welche sich durch Schwitzen (vor allem unter den Armen), kalten Händen und Füßen bemerkbar macht. Allerdings ist es mir noch nicht gelungen, das Vorhofflimmern durch das Drücken auf den Punkt über dem Bauchnabel auszulösen bzw. zu stoppen.

Das Kribbeln kommt oft nach bestimmten Lebensmitteln. Dazu zählen Dinge mit Geschmacksverstärkern (Burger King, MC Donalds, etc). Im November, kurz bevor ich das Vorhofflimmern bekam beispielsweise, war ich beim Asiaten was zu essen holen (gebratene Nudeln mit dem typischen Gemüse, dazu Hühnchen). Kurz darauf bemerkte ich schon eine tierische Unruhe in mir.

Auch habe ich ab und an kurze Angstschauer. Schlecht zu beschreiben, fühlt sich an wie ein schwacher Stromstoss, der durch den ganzen Körper geht, und ehe man sie genau analysieren kann sind sie in einem Bruchteil von einer Sekunde auch wieder weg.

-Extraschläge bekomme ich in 90% der Fälle wenn ich mich bücke, beuge, strecke oder krumm liege oder krumm sitze. Oft auch dann, wenn ich abends im Bett auf der linken Seite liege.

-Nun noch etwas wichtiges, was ich leider viel zu selten als Lösungsansatz lese. Ich war nach meiner ersten Attacke von Vorhofflimmern, 2005, beim Arzt und habe mir die Brustwirbel einrenken lassen, da ich häufig zwischen den Schulterblättern Verspannungen hatte. Von da an hatte ich schlagartig für knapp 4 Jahre Ruhe, abgesehen von Extraschlägen die ja normal sind. Wenn ich dann doch wieder etwas verspürte bin ich wieder hin und habe mich wieder einrenken lassen.

Ich denke also, dass da auch ein Zusammenhang zwischen besteht, zwischen den Brustwirbel und dem Bauch mit all dem was man gegessen hat, so banal es sich anhören mag.

Aber ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin der so fühlt. Das tut schon mal gut. Wenn ich mir einige Beiträge hier durchlese, dann könnten die glatt von mir sein, weil sie eins zu eins meine Empfindungen wiedergeben.

Gruß Sebastian

Solche detaillierten Berichte sind sehr wichtig für das richtige Verstehen unserer Störungen.

Vielen Dank Sebastian und alles Gute.

Ich hatte letztes Jahr mal ein paar Gedanken über Histamin und Allergien aufgeschrieben, die im gewissen Sinne auch hier zu unserem Thema passen.

[[http://www.med1.de/Forum/Allergien/499893/13325601/]]

Tschau *:)

gNerkdCi 5x5


hallo zusammen hatte ein paar tage weniger stolpern ich muss mich mich glutenfrei ernähren und darf auch kein vollei oder was damit essen .dann kam es wieder öfter vielleicht hatte ich ja was gegessen was falsch war man muss sich ja erts richtig da rein denken mit der nahrung weiss es seit gut 1 jahr ich möchte gerne wissen was man ist wenn man histaminfrei sich ernährt nur gemüse reis oder was trinkt man möchte es ausprobieren , und kann ich meiem haut-oder hausartzt sagen er soll mich daraur untersuchen und was muss getestet werden *:) *:) gerdi vielleicht schreibt ja einer was er so ist oder trinkt wäre nett

g#erdi 555


hallo gerhard habe meine probleme bezüglich herzstolpern hier geschildert ,da ich das erste mal in so einem forum bin ,bin ich noch nicht so geübt und regelinformiert.

aber du hast ja geschrieben , dass es niemanden interressiert, wann und wie oft ich herzstolpern habe,ich habe ja nur hilfe gesucht.

Ok werde, da sie mir es geraten habe, Ihren so genannten Faden nicht mehr anklicken.

Bin aber froh darüber das es hier noch andere personen gibt die mein problem ernst nehmen, so wie ich denen ihr's auch.

Hätten sie ruhig öffentlich schreiben können, dass ich ihren faden nur noch lesen soll.

Die private nachricht hätten sie sich dann sparen können und ihnen privat fragen zu stellen obwohl es diesen faden gibt verstehe ich dann nicht, trotzdem viel erfolg bei ihrer ,,unterstützung,,.

p+eter6pan2x010


hallo gerhard,

deine beiträge kenn ich auch schon aus 2007. ich habe viele jahre es gehabt.mal ein paar wochen stark und dann wieder ein paar wochen absolut garnix. ich habe vieles versucht. nichts hat geholfen. selbst ein es tagebuch habe ich eine sehr lange zeit geführt. dann habe ich mir eine gesprächstherapie vor ort gesucht. das hat mir richtig gut getan. ich konnte über meine beruflichen ängste sprechen und natürlich auch über meine es. ich kann es nicht erklären aber nach ca. einem jahr war ich es beschwerdefrei. bis heute habe ich keien großartigen es verläufe mehr. ab und zu mal spühr ich mal so einen extra schlag aber nicht mehr viele an einem tag - wochen lang... die zeiten sind vorbei ! hoffe ich doch ... (-;

meine freude war auch nur von kurzer dauer. denn nun hatte ich ein anderes problem. bis heute habe ich dieses problem 3 mal erlebt! eine tachykardie mit rythmusstörungen und vorhofflimmern. hier mal eine kleine zusammenfassung. ich bin der meinung du findest hier übereinstimmungen mit deinen vermutungen.

das erste mal

ich war im urlaub mit meiner familie ( gran canaria ). am dritten tag hatte ich starke kopfschmerzen. ich habe eine tablette genommen und mich hingelegt. ein bisschen übel war mir auch. ich habe mich dann übergeben wollen. jedoch ohne erfolg. ich wollte das übergeben dann erziwngen und habe mich richtig angstrengt. tja und dabei ist es dann wohl passiert. auf einmal ging mein herz richtig schnell. mein brustkorb bewegte sich richtig nach vorne. zum glück kam dann meine frau ins zimmer und hat mich begleitet zur reception um einen arzt zu. ich hatte richtig panik. mega angst. ich kam dann in die klinik und in der notaufnahme konnten die ärtze mich nicht beruhigen. mir wurden medikamente gegeben womit man eigentlich eine ganze fussball mannschaft beruhigen hätte können. die ärzte waren ratlos. denn nach den wichtigsten untersuchungen am herz war angeblich alles ok. ich wurde dann aufs zimmer gebracht und über nacht hat sich mein herz von allein wieder normalisiert. am nächsten tag wurde ich nach divs. untersuchungen als "gesund" wieder entlassen. seit diesem tag nehme ich einen betablocker jeden morgen.

das zweite mal

1 1/2 jahre hatte ich ruhe. dann an meinem geburtstag haben wir ein volksfest besucht. ich hatte was getrunken - ich war aber nicht betrunken! nachdem wir schön gefeiert hatten haben wir zum abschluss an eine fritten bude noch was gegessen. schaschlik! meine frau ist zum nachbars stand gegangen uns wollte noch was zu trinken holen. in diesem moment hatte meine frau nicht gesehen. ich hatte mich erschrocken und beim schlucken vom rest schaschlick bemerkte ich wie mein brustkorb sich wieder nach vorne bewegte.es war also wieder soweit. krankenwagen. notaufnahme. wieder eine ganze nacht vollgepumpt mit beruhigungsmitteln lag ich auf der intensivstation. am nächsten tag kam dann der chefarzt und meinte zu mir. so herr xxx dann wollen wir mal ihr herz wieder in den normalen rythmus bekommen. wir haben zweii möglichkeiten. sie bekommen nun eine tablette von mir. danach sollte alles wieder ok sein. falls nicht? müssen wir ihr herz unter nakose mit ein paar stromstößen wieder in den richtigen takt bekommen. zum glück hat die tablette funktioniert !!!! nach ca. 30 minuten konnte ich am ekg sehen wie sich mein herz langsam normalisierte. nach einer stunde war alles wieder normal. tja,.. und auch hier wurden diverse untersuchungen gemacht. 4 stunden später konnte ich das krankenhaus verlassen !! angeblich bin ich ja gesund !

das dritte mal

vor 3 wochen habe ich nach der arbeit einen döner teller gegessen. ich hatte richtig viel probleme das essen runterzuschlucken. warum ? kein plan... ich hatte hunger. also musste ich immer mit ein bischen trinken das essen runterspühlen. ich bin dann mit dem bus heimgefahren und musste vom bahnhof nach hause zu fuss gehen. anschluss bussen waren leider nicht verfügbar. ich war richtig sauer ! kurz nachdem ich das bahnhofsgelände verlassen hatte um über schleichwege nach hause zu gehen wollte ich mit joggen die wegzeit nach hause verkürzen ! das war keine gute idee! als ich loslaufen wollte, tja da legte auch schon mein brustkorb los. es war wieder soweit. leider war ich diesemal allein. abseits von menschen auf einem schleichweg. ich musste also zurück zum bahnhof gehen. und das mit meiner tachykardie und rythmusstörungen. da ging mir richtig die sause. ich bin also ganz langsam zurück zum bahnhofe gegangen und habe dort einen taxifahrer gebeten mich nach hause zu fahren. auf dem weg nach hause habe ich meine frau angerufen und gebeten einen krankenwagen zu rufen. aber was hat meine frau gemacht ? nix ! sie hat mir empfohlen mich hinzulegen. ich solle mich doch beruhigen. ich wär doch gesund und das ganze würde sich doch von selbst lösen. nach einer halben stunde habe ich meine frau dazu gedrängt einen arzt zu rufen. als der arzt dann vor ort war und meine zustand betrachtete wurde sofort ein krankenwagen gerufen. meine frau war der meinung das dieses alles nicht not sei und hat bei meinen psycho dokter angerufen. diese kam sofort und hat mir zur beruhigung zwei tabletten auf die zunge gelegt und danach war ich sowas von gut drauf das ich dachte das ekg wär nen fernseher. mein psycho dokter hat dem arzt und den krangenwagen leuten empfohlen die sache abzubrechen denn ich bräuchte angeblich nur ruhe. naja.... der arzt fand das garnicht witzig. mein psycho doktor hat dann die verantwortung für "alles weitere " übernommen. ich habe dann weitere starke beruhigungstabletten bekommen. mit der tachykardie und der rythmusstörung habe ich mich dann schlafen gelegt. am nächsten tag war die tachykardie noch da. ich habe dann tv geschaut und einer situation wo ich ein telefonat geführt hatte ? bemerkte ich das plötzlich alles wieder normal war...

sämtliche kliniken habe gesagt ich hätte ein gesundes starkes herz... meine hausärztin sagt ich solle die ursache für die rythmusstörung mal weglöten lassen... meine psycho doktoren sagen das kommt von den nerven...

wer hat nun recht ?

tja,... was sagst du dazu ? was sagen deine erfahrungen dazu ? siehst du die ursache ähnlich ? psychisch ? an den speisen ? an den situationen ? hatte ich bis jetzt nur glück das alles nach nur einem tag wieder normal war ? was würderst du mir empfehlen ?

ich brauch antworten (-; ... dann ich habe aufgehört sport zu machen ... aus angst mein herz zu schädigen! ich gehe treppen aufwärts wie eine schnecke ... aus angst einen schnellen puls zu bekommen... so macht das leben kein spass...

beste grüße

sascha

M5rs.Pukschel


Liest sich wie ein Drama.....

Vsidgi


Hallo Sascha,

das Wichtigste erscheint mir zunächst zu betonen, das Tachykardien oder Vorhofflimmern sich zwar sehr unangenehm anfühlen, aber in sich erst mal nicht so schlimm sind. Wenn man richtig mit ihnen umgeht, muss man davor keine Angst haben. Aber sie rein mit Beruhigungspillen zu behandeln, finde ich nicht klug. Dein Psycho-Doktor – ist er wirklich Arzt? – scheint nicht zu wissen, dass bei Vorhofflimmern immer die Gefahr eines Schlaganfalls besteht, vor allem, wenn das VHF länger anhält. Auf lange Sicht kann auch das Herz geschwächt werden. Es ist also wichtig, entweder das Vorhofflimmern zu beenden oder ein blutverdünnendes Mittel zu geben, damit das nicht passieren kann. Du bist ja Herr über dich selbst und wenn du wieder in diese Situation kommst, solltest du die Sache selbst in die Hand nehmen und nicht andere über dich bestimmen lassen. Das heißt, du solltest in eine Klinik fahren oder zum Kardiologen gehen.

Eine andere wichtige Sache scheint mir Folgendes: wenn die Ärzte sagen, das Herz sei vollkommen gesund, bedeutet das nur, dass sie rein organisch am Herzen nichts gefunden haben. Sie wissen also nicht, woher das VHF oder die ES kommen. Aber in dem Moment, wo die Vorhöfe flimmern, kann man nicht sagen, dass das gesund ist. Natürlich ist man in dem Moment krank und das kann Folgen haben. Du darfst also dieses "Das Herz ist vollkommen gesund" nicht so auffassen, als ob alles in Ordnung sei, so wie es deine Frau offensichtlich tut.

Was die Ursache betrifft, ist das schwieriger. Ich gehe mal davon aus, dass die Ärzte deine Elektrolyte, den Blutdruck und die Schilddrüse kontrolliert und nichts gefunden haben, so wie es bei den meisten von uns im Forum ist. Nachdem die Ärzte sich nicht die Mühe machen, und auch nicht das Geld aufwenden wollen, weiter zu suchen, müssen wir das selbst tun. Was du beschreibst, geht sehr in die Richtung von Gerhards Theorien und ich möchte es daher ihm überlassen, etwas dazu zu sagen. Ich möchte nur abschließend anmerken, dass, selbst wenn die Psyche nicht die Ursache ist, es trotzdem förderlich ist, sich nicht aufzuregen. Das bringt dir gar nichts und verschlimmert nur deine Situation. Versuche, das Ganze vernünftig und in Ruhe anzugehen. Du könntest dir ja schon im Vorhinein einen Plan machen, wie du vorgehen wirst, wenn dir das wieder passiert. Außerdem würde ich mich gründlich über Vorhofflimmern informieren, z.B. durch ein Büchlein über das Thema. Je mehr du weißt, desto besser kannst du damit umgehen.

Schöne Grüße,

@ Gerhard

Ich habe mir deinen Link über Histamin und Allergien durchgelesen und fand ihn sehr interessant und wert, darüber nachzudenken. Wenn ich bei Sascha Schaschlik und Döner lese, muss ich auch daran denken.

mkigjmax


Ich habe am 1.2.2010 eine Ablation machen lassen und der Arzt hat mir gesagt alles suoer verlaufen!

Ich habe in letzter Zeit sehr grossen Druck auf der Brust ind hinten am Rücken.

Ich habe den Professor gefragt ob er sicher sei das ich nicht beschädigung der Lungenvene oder der Speiseröhre habe.

Er hat alles verneint aber ich habe grosse Angst.

Gestern ging ich notfallmässig zu dieser Privatklinik und liess mich durchchecken.

Blu,EKG,Ultraschall alles super aber der Druck blieb und Probleme beim Atmen!

Kennt jemand das und gehen diese symptome eventuell wieder vorbei nachdem die verödung verheilt ist.

bin dankbar für jede antwort

migmax

Vzidxgi


Hallo Migmax,

habe keine Erfahrung mit Ablation, aber ich würde so bald wie möglich noch einmal von einer anderen Klinik Herz und Lunge überprüfen lassen. Nach 6 Wochen sollte die Ablation eigentlich verheilt sein. Vielleicht ist unabhängig davon etwas Neues aufgetreten. Bist du seit der Ablation frei von Herzrhythmusstörungen oder was auch immer du vorher hattest? Merkst du immer, wenn du solche Störungen hast oder können sie auch unbemerkt verlaufen? Ich würde nicht warten, sondern die Meinung eines zweiten Spezialisten einholen.

G-e]rhard


@ peterpan2010

Hallo Sascha, für mich gilt Dein Bericht als eine Bestätigung meiner Vermutungen.

Vidgi hat das Wichtigste ja schon dazu gesagt und was besonders gut zu meinen Theorien passt, hast Du selbst schon erkannt und durch Unterstreichen hervorgehoben.

Abweichend von meinen Vorhofflimmerepisoden ist, dass bei Dir Angst- und Panikattacken mit dabei auftreten, die bei mir eigentlich nie eine Rolle spielten. Natürlich hatte ich auch immer den Kanal voll, wenn es dann wieder mal soweit war. Hat es doch gewöhnlich aus dem normalen Alltag heraus zugeschlagen und oft sogar bei Ereignissen wie Feiern, Urlaub, Wochenenden…also wie bei Dir auch.

Wahrscheinlich wäre der Spuk jedes Mal auch ohne ärztliches Zutun am nächsten Tag wieder weg gewesen, aber wer weiß das so genau? Bei meinen ersten Bekanntschaften mit Vorhofflimmern vor mehr als 30 Jahren war es jedenfalls so, bis es 1983 dann einmal nach 10 Tagen noch nicht weg war und ich dann erst zum Arzt gegangen bin. Von Blutverdünnung war damals noch keine Rede, auch dann nicht als ich weitere 3 Wochen im Krankenhaus zubrachte, bis es endlich weg ging. Man hatte damals noch keine Erfahrung mit dieser Erkrankung. Ich war ein regelrechtes Versuchskaninchen, was voll gestopft mit Faustan (Diazepam), Meprobamat (Tranquilizer), Digitoxin, Chinidin usw., wie in Trance alles über sich ergehen lies. Geholfen hat aber nur das Chininpräparat, auch in den ca. nächsten 10 Jahren.

Psychopharmaka wie Faustan und Meprobamat und wie ich später festgestellt habe auch Tavor (Lorazepam), waren und sind für mich kontraindiziert. Gegebenenfalls greifen sie zu sehr in den Histaminhaushalt ein. Aber auch aufputschende Genussmittel wie Kaffee oder Tee fördern Extrasystolen und begünstigen die Auslösung von Vorhofflimmern.

Meine Meinung ob Psyche oder nicht kennst Du ja, wenn Du meine Berichte gelesen hast. Fakt für mich ist, dass besonders plötzlicher, psychischer Stress wie Gedanken, Angst, Schreck, Wut, usw. Histamin aus den Speichern des Körpers freisetzen können, was dann über Rezeptoren die Herzfrequenz auch negativ beeinflussen kann. Eine Reduzierung des Histamins über eine entsprechende Ernährung könnte dieses Risiko verringern.

Konkretere Antworten kann, will und darf ich Dir nicht geben. Bild Dir Deine Meinung selbst aus meinen und Deinen Erfahrungen. Aber fang bei der Bekämpfung der Angst an, denn die brauchst Du wirklich nicht zu haben.

@ Mrs.Puschel,

in einem anderen Faden habe ich eine Selbsteinschätzung von Dir gelesen, wo Du Dich als gute Krankenschwester darstellst, was ich Dir auch glaube.

Ich war schon einige Male im Krankenhaus und fand die etwas polternden Schwestern immer sympathisch. Meistens sind sie auch ehrlich, direkt und kritisch, also genau so wie Du Dich auch selbst einschätzt.

Mit Deinem kurzen Auftritt hier im Bezug auf die Schilderungen von @peterpan2010 konntest Du jedoch niemanden helfen. Ein paar aufmunternde Worte einer Krankenschwester wirken manchmal Wunder, das spürst Du doch sicher täglich in der Klinik.

Als Du die 4 Worte in der Nacht um ¾ 2 geschrieben hast, hattest Du bestimmt Nachtdienst und hättest Dein Wissen auch hier weitergeben können.

Viel Freude und viel Erfolg weiterhin bei Deiner verantwortungsvollen Arbeit. @:)

Tschau *:)

V id>gi


@ Docsen

Was Histamin betrifft, sind meine Erfahrungen wie deine. Nach langer konsequenter histaminarmer Diät und eineinhalb Jahren ohne Vorhofflimmern ging es mir wohl zu gut. Ich habe meine Diät etwas gelockert, wenn auch moderat. Bestimmte Nahrungsmittel wie Rotwein, Essig, Käse, Salami, Sauerkraut sind und bleiben für mich tabu. Aber mit Tomaten, Bananen, Spinat bin ich großzügiger geworden. Um meine Vitaminzufuhr zu verbessern, habe ich in meiner Unwissenheit angefangen, Sprossen zu essen, die mir recht unschuldig vorkamen. Zu Unrecht. Ich vermute, dass sie es sind, die mir eine Nacht Vorhofflimmern beschert haben. Ich nehme an, dass beim Keimen das Eiweiß zu Aminosäuren abgebaut wird, zumindest teilweise, und durch Zersetzungsvorgänge durch Mikroorganismen, die ja immer auch vorhanden sind, das Histidin zu Histamin abgebaut wird. Man denkt nicht gleich daran, da die Keimlinge ja so frisch aussehen. Aber es sind immer auch Samen dabei, die nicht keimen und vor sich hin faulen.

Was ich sagen möchte, ist: die Histaminintoleranz kann besser werden, man kann aber auch langsam wieder hineinrutschen. Man kann sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, die Tendenz zur HIT bleibt wohl bestehen. Leider.

rnen;nrai[nxer


Berufsunfähigkeit durch Vorhofflimmern ?

Guten Abend alle zusammen. Seit einiger Zeit bin ich Mitleser dieses hochspannenden und informativen threads und kann als selber Betroffener viele der zahlreichen Beiträge nur allzu gut nachvollziehen.

Ich selbst bin 54 Jahre alt und in letzter Zeit häufen sich leider meine Flimmerepisoden, lassen sich allerdings -bis jetzt- relativ gut mittels pill-in-the-pocket Konzept kontrollieren. Eine elektrische Kardioversion war bislang noch nicht erforderlich und diese möchte ich auch gerne, soweit möglich, verhindern. Sollten die Episoden weiter zunehmen, würde ich mich eher ablatieren lassen, um den Plagegeist wirklich nachhaltig abzustellen.

Ich habe im Zusammenhang mit dem Vorhofflimmern eine Frage zu Erfahrungen in bezug auf Berufsunfähigkeit. Die Leistungsfähigkeit ist ja nun schon ganz gewaltig eingeschränkt mit dieser Erkrankung:

Während des Flimmerns ist zumindest bei mir nicht daran zu denken, normal zur Arbeit zu gehen, da ich einen sehr aufreibenden, stressigen Beruf -unter anderem auch mit Nachtdiensten- habe, wobei das Flimmern im übrigen vor allem nach diesen Nachtschichten und unter Schlafentzug auftritt. Nehme ich dann Flecainid zur medikamentösen Konversion, bin ich i.d.R. so platt und hypoton, dass auch nicht an geregeltes Arbeiten zu denken ist. Und der beta-Blocker, den ich zur Vorbeugung nehme (Metoprolol) bremst mich insgesamt eben auch ganz schön ein…

Hat hier irgendjemand Erfahrung, ob das Vorhofflimmern als Grund einer Berufsunfähigkeit von den Versicherungen anerkannt wird? Wenn ich da mal in die Gründe für Berufsunfähigkeit schaue, stehen an den ersten drei Stellen Psychische Erkrankungen, degenerative Wirbelsäulenleiden und eben Herz-Kreislauferkrankungen - Frage ist eben, ob hierzu auch gehäuftes Auftreten von Flimmern bei starker Belastung am Arbeitsplatz zählt…

Kennt sich hier vielleicht jemand aus?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH