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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

tFimeb- hawxk


Hallo Leute,

bin hier auf das Forum gestoßen und wollte euch meine Geschichte mitteilen.

Ich bin männlich, 25 Jahre und leide seit Jahren an ES, RDS und Rückenschmerzen. Es fing vor 5 Jahren an, als ich Probleme mit dem Magen bekam... Ständiges Aufstoßen, Sodbrennen und Übelkeit fingen an, mir Leid zu bereiten. Ein paar Wochen später fingen die Rückenschmerzen im Bereich der BWS an und kurz darauf die phasenweise unzähligen ES.

Meine Arzt-Abklärung ist reichhaltig. 8 Kardiologenbesuche, 5 Magenspiegelungen, unzählige Blutuntersuchungen und Ultraschall von allen Organen. Alles ohne Befund, ausser dass meine Magenklappe nicht richtig schließt.

Dennoch kämpfe ich seit dieser Zeit mit dauerndem Durchfall, Blähungen mit Schmerzen, Sodbrennen, Rückenschmerzen und dem unangenehmsten... den ES.

Laut Kardiologe ist mein Herz gesund, was mir von 8 verschiedenen Kardiologen bestätigt wurde. Mein Puls liegt in der Regel zwischen 60 und 75 und mein Blutdruck schwankt extrem, durch meine Angststörung (Herzneurose) die durch die ES ausgelöst wurden. Manchmal weiß ich nicht mehr weiter...

Immer schlimmerwerdende Panikattacken, rauben mir die Lebensqualität und durch meine Herzneurose, merke ich jeden Herzschlag im ganzen Körper, auch die ES.

Wenn mein Puls zu langsam schlägt, bekomme ich Panik... auch wenn er mal zu schnell schlägt (80-90 pro Minute) macht sich Panik breit. Einzig, wenn ich am Wochenende feiern gehe und Alkohol trinke, ist alles in bester Ordnung! Keine Magenprobleme, mein Rücken ist besser und keine ES mehr. Das kann ich genießen, bis zum nächsten Morgen!

Naja, dieser Leidensweg führte mich zu einem Psychologen. Eine Depression ist auszuschließen, lediglich eine Panikstörung (naja, was ist da besser)...

Nun habe ich gerade aktuell ein Antidepressivum verschrieben bekommen... jedoch habe ich noch nie MEdikamente zu mir genommen und habe schon etwas Angst davor. Es ist das Medikament "Fluoxetin".

Kennt das jemand von euch?

Nur wwas mache ich gegen die ES, Rücken- und Magenbeschwerden ??? Gibt es gute Tipps dafür?

Liebe Grüße

Time-Hawk

L#öckc|hexn1


Nur wwas mache ich gegen die ES, Rücken- und Magenbeschwerden ??? Gibt es gute Tipps dafür?

JA, gegen die Angst, Rücken- und Magenbeschwerden hat Dir Dein Arzt Fluoxetin verschrieben.

Gwerharxd


Hallo!

Ich werde mich nur noch einer speziellen Theorie widmen, mit der ich, davon bin ich überzeugt, mein anfallsweißes Auftreten von Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern erklären kann.

Dabei verschmelzen zwei anfangs getrennte Gedankengänge miteinander, die hier in diesem Thread als Histamintheorie und Hohlvenentheorie von mir schon lange favorisiert werden.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass diese Art Rhythmusstörungen bei mir dem Charakter nach ein Schutzmechanismus ist, der den Blutkreislauf in einer Notsituation aufrechterhält.

Es ist beeindruckend welche Parallelen es hierzu gibt, wenn man die vielen Berichte der Betroffenen seit 2007 aufmerksam liest.

Es gibt eigentlich keine andere sinnvolle Erklärung, die das Auftreten von Extrasystolen & Co. rechtfertigen könnte, wenn man wie ich davon ausgeht, dass nichts einfach nur so ist.

Ich habe nirgendwo anders bisher etwas von histamininduziertem Vorhofflimmern gelesen, was aus meinem Blickwinkel heraus gesehen sogar eine sinnvolle Regulation des Kreislaufsystems sein könnte, wie auch die harmlosen Arten von Extrasystolen.

Diese Zusammenhänge möchte ich hier noch einmal versuchen darzustellen.

Ein gestörter Blutrückfluss zum Herzen ist nach meiner Theorie die Hauptursache von bestimmten Rhythmusstörungen.

Im rechten Herzvorhof, wo das gesamte verbrauchte Blut aus dem Organismus über die obere und untere Hohlvene ankommt, befinden sich Dehnungsrezeptoren, die bei dort auftretendem Blutvolumenmangel im Kreislaufzentrum des Zentralnervensystems Alarm schlagen. In den beiden großen Körpervenen selbst, gibt es auch solche Messfühler.

Wie kommt es zu so einem Blutmangel, wo das Herz in Gefahr gerät, nicht genügend Blut zur Verfügung zu haben, um es durch die Lunge und dann weiter in den Kreislauf zu pumpen?

Ein Grund könnte die Kompression der unteren Hohlvene sein, die durch Blähungen oder sonstige Beeinträchtigungen im Bauch dermaßen gequetscht und eingeengt werden kann, dass der Blutrückfluss zum Herzen ins Stocken gerät.

Begünstigende Einengungsgründe gibt es viele, z.B. krummes Sitzen vor dem Computer, Liegen auf einer bestimmten Seite, Beugen, Bücken, Hocken, Strecken; aber auch opulente Mahlzeiten, Blähungen, Luftschlucken ... einfach alles, was die Platzverhältnisse im Bauchraum negativ beeinflusst.

Bei schon kritischem Platzmangel kann auch durch bloße Anspannung des Bauchmuskels oder ein tiefes Einatmen, wo das Zwerchfell in den Bauch hinein drückt, die untere Hohlvene empfindlich abgedrückt werden. Zudem muss das Blut noch gegen die Schwerkraft nach oben fließen.

Es stellt schon eine hohe Alarmstufe dar, wenn eine solche Situation eintritt und das Blut im Herzen knapp wird, denn es droht ja schließlich eine Ohnmacht. Deshalb ist das Warnsystem mit den Dehnungsrezeptoren auch entsprechend empfindlich eingestellt. Wir merken wahrscheinlich noch gar nichts von einer sich anbahnenden Mangelerscheinung – da stellt sich der Kreislauf schon auf diese Gefahr ein.

Das Herz kann nur soviel Blut durch den kleinen und den großen Kreislauf pumpen, soviel im rechten Vorhof gerade ankommt und keinen Tropfen mehr. Also muss es das wenige Blut so effizient wie möglich einteilen, um die Blutversorgung so gut es geht aufrecht zu erhalten. Das heißt z.B. auch, mit einer hohen Frequenz schlagen zu müssen, um jeweils nur eine kleine Menge Blut zu pumpen (Herzrasen) oder vollkommen unrhythmisch immer nur das Blut zu pumpen was gerade verfügbar ist (Vorhofflimmern??). Der Sinusknoten mit seinem gleichmäßigen Rhythmus könnte sich bei Volumenmangel störend auswirken, da er nicht den Füllstand der Vorhöfe und Kammern berücksichtigt.

Die neuen Druckverhältnisse an den Dehnungsrezeptoren gelten während des Vorhofflimmerns nach kurzer Zeit als Norm. Das ist vielleicht der Grund dafür, dass es längere Zeit anhält.

Bei Extrasystolen und Aussetzern gibt es allerdings kein ökonomisches Beispiel, oder doch?

Auf jeden Fall kann durch die Erschütterungen, die von Extrasystolen über die Aorta in den Bauchraum übertragen werden, eine durch Blähungen kompressierte untere Hohlvene von ihrer Umklammerung freigeschüttelt werden. Das Gleiche kann erreicht werden, wenn wir uns durch den Extraschlag erschrecken und dadurch unsere Körperhaltung ändern oder aufspringen.

Gibt es möglicherweise nur deshalb die unterschiedlichen Extrasystolen SVES bzw. VES - also vom Vorhof bzw. von der Kammer ausgehend, weil sich in den Vorhöfen und in den Kammern solche Rezeptoren befinden also je nachdem wo der Notfall bemerkt wird?

Ich kann mir vorstellen, dass dies ein ganz effektives Schutzsystem ist, denn wie könnte eine gequetschte Hohlvene sonst noch befreit werden? Wenn derjenige schläft oder schon ohnmächtig ist, wäre es doch die einzige Möglichkeit.

Nach einem plötzlichen Herzversagen oder einem plötzlichen Kindstod kann man sicherlich nicht mehr feststellen, ob die Ursache nur ein aufgeblasener Darm war, der die untere Hohlvene blockiert hat. Könnte dies auch damit zusammenhängen?

Sicherlich ist es auch sehr schwierig im akuten Stadium eine schnelle Diagnose zu stellen, denn wie misst man die Druckverhältnisse in dieser Vene kurz vor dem Herzen?

Welchen Stellenwert hat aber nun das Histamin bei dieser Hohlvenentheorie?

Durch die Nahrung aufgenommenes Histamin fördert Verdauungsstörungen unterschiedlicher Art und behindert dadurch wie in einem Teufelskreis selbst den Abbau, sodass es sich im Blut und in den Mastzellen immer höher anreichert.

Es verursacht also die Blähungen, welche dann in der unteren Hohlvene den Blutrückfluss zum Herzen behindern.

Eine andere negative Eigenschaft des Histamins ist die Kontraktion der glatten Muskulatur bei Hohlorganen, also auch die der unteren Hohlvene. Mein krabbelndes - zappelndes Gefühl kurz über dem Bauchnabel, was bei mir Vorhofflimmerattacken ankündigt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit so ein Gefäßkrampf, denn an dieser Stelle durchtritt diese Vene das Zwerchfell.

Auch der bei Beginn des Vorhofflimmerns einsetzende starke Harndrang scheint eine Verkrampfung der glatten Blasenmuskulatur durch Histamineinwirkung zu sein.

Es gibt viele solche Beispiele, die aber nur auffallen, wenn man die Zusammenhänge kennt und sie selbst spürt.

Die Verkrampfung der Bronchien durch Histamin, mit Luftnot und Auswirkungen der Atmung auf die obere Hohlvene hat den gleichen Effekt des behinderten Blutrückflusses zum Herzen und gehört auch in diese Kategorie.

Histamin erweitert aber auch die Gefäße und senkt dadurch den Blutdruck, was ja erstmal ganz gut klingt. Da das aber auch bei der unteren Hohlvene so ist, wird dieser dicke Schlauch durch die aufgeblähten benachbarten Organe noch leichter zusammengedrückt mit all den fatalen Folgen.

Eine plötzliche Histaminfreisetzung aus den Mastzellen geschieht auch durch allerlei Einflüsse wie Erschütterungen, Vibrationen durch laute Musik (Bässe), Hitze, Kälte usw.

[[http://www.allergiezentrum.org/Downloads/Histaminintoleranzsyndrom.pdf Das Histaminintoleranzsyndrom]]

Soviel zum neuesten Stand meiner persönlichen Beobachtungen.

Bei @time-hawk kann es genauso zutreffen wie bei mir, nur dass ich keine Panik davon bekomme. Also dort muss zuerst angesetzt werden.

An @rennrainer geht mein Appell seine Beschwerden in den Griff zu bekommen, anstatt beruflich die Flinte ins Korn zu schmeißen. Ein paar Vorhofflimmerattacken sind kein Grund für Berufsunfähigkeit, da spreche ich aus Erfahrung.

Liebe Grüße

Tschau *:)

l[a g/io/coxnda


Hallo,

leide auch unter ständigen Rhythmusstörungen, dazu habe ich hier schon einen Beitrag erfasst. Nochmal kurz gefasst:

Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen) kommen bei mir dann vor:

IMMER beim Liegen (meistens nur die ersten 5 Min) auf dem Bauch liegen ist es für mich am besten, HRS bei Seite wechseln, Bücken, gekrümmt oder ganz gestreckt sitzen, starkem Husten, Laufen und plötzlich stehen bleiben (also muss immer "ausschleichen" und langsam zum stehen kommen), HRS bei kalt Duschen, Kohlensäuregetränke, viel Essen, tief einatmen, Überanstrengung (körperlich sowie geistig) und am allerschlimmsten bei Aufregung....und jetzt die

neueste Entdeckung: HRS immer während der Herz-Ultraschall-Untersuchung (kein Zufall!) warscheinlich durch den unangenehmen Druck mit dem der Arzt übers Herz fährt und diese Schallwellen spüre ich auch, diese Vibrationen reizen bei mir warscheinlich meinen Vagusnerv. Arzt hält natürlich nicht viel davon, schaut immer nur komisch wenn ich dann Husten und Aufschrecken muss (passiert nämlich immer bei mir wenn ich HRS habe)

Im Internet konnte ich dazu nichts finden...Vielleicht hat ja von Euch jemand die gleiche Erfahrung

gemacht? Oder könnte sich jemand dazu äußern? Ich glaube wohl, das bei Menschen mit empfindlichen Vagusnerv diese mechanische Reizung des Ultraschalls plus Druck vom Arzt HRS auslösen können.

Grüße an alle, vor allem an Gerhard der das alles so gut erforscht

M_au\riqceBxLN


Aber Ultraschall spürt man doch gar nicht, nur den leichten Druck das Schallkopfes. Habe es grad vor einer Woche machen lassen, da ich auch Herzstolpern hatte. Mal ne andere Frage, kann man auch mit Herz Echo eine entzündliche Erkrankung ausschliessen? Also EKG und Langzeit EKG waren bei mir ok. Nur jetzt verspüre ich so einen leichten Druck oder ganz leichten "Schmerz" unterm Brustbein....und mache mir Sorgen natürlich..

l$a giJoconxda


Natürlich spürt man die Vibration von Gerät

MLaurdiceBLxN


komisch bei mir hat nichst vibriert; vielleicht wars eine etwas andere Untersuchung...

jlasonx27


ich muss auch einen kleines stück senf dazu geben. ich habe bei mir festgestellt immer wenn ich mit dem rauchen aufhören verspüre ich mehr extrasystolen ??

M`an*chexn


Hallo

Lese hier immer fleißig mit finde mich auch in vielen Punken ,speziell von Gerhard wieder. Aber sag das mal einenem Arzt. O.k. kennen wir ja alle.

Ich weiss hier soll man keine Fragen stellen sondern Erfahrungen einbringen.

Stelle trotzdem die Frage:

Wem hat es schon mal im Flugzeug beim fliegen erwischt?

Ich fliege so zwei drei mal in Urlaub immer nur Strecken von max. 3,5 Stunden, länger traue ich mich nicht. Meine größte Angst ist jedesmal , schon Tage vorher was ist wenn ich im Flugzeug Herzrasen bekomme.

Bis jetzt ist es zum Glück noch nicht passiert. Nur beim letzen Flug im Oktober hatte ich plötzlich vor der Fahrt zum Flughafen zuhause HR. bekommen.

Bin trotdem mit dem Taxi hin, habe mich auf den Rücksitz gelegt und es war dann nach einer halben Stunden vorbei.

Bin geflogen und hatte nichts mehr.

Am 14. Mai gehts wieder in den Urlaub meine Angst vor HR. im Flugzeug wächst wieder. Frage mich immer was mach ich dann?

LG

B;ell1a600x0


Du lebst doch auch jetzt mit deinen HR-Störungen. Mach im Flugzeug einfach nichts anderes wie sonst auch. Tieeeeeeeef durchatmen und sich nicht in den Teufelskreis "Angst" ziehen lassen.

PS. Ich bin KEINE von den "Schlaumeiern" die nur gut Reden haben..... ich leide seit 6 Jahren unter täglichen, mehreren Tausend ES.

MmanOchxen


Hallo Bella

Danke für deine Antwort.

ich meinte aber nicht die ES mit denen kann ich ganz gut leben sondern wenn es dann zum Herzrasen kommt so mit 180 Puls.

L.G

V?idg?i


@ rennrainer

Ich würde auf jeden Fall versuchen, von den Nachtschichten wegzukommen. Vielleicht kannst du dich umschulen lassen. Der Schlafmangel und das unrhythmische Leben, können ohne Weiteres die Ursache deiner Probleme sein.

@ Gerhard

Obwohl du dich nur noch auf das eine Thema konzentrieren willst, das ja auch für dich relevant ist, möchte ich noch einmal auf etwas zurückkommen, das du am Anfang favorisiert hast, das Glutamat. Aus bestimmten Gründen habe ich mich in letzter Zeit viel damit beschäftigt und möchte hier die Ergebnisse meiner Nachforschungen vorlegen.

Hans Larsen: 10% der Patienten mit Paroxysmalem Vorhofflimmern gaben an, dass dieses durch Mononatriumglutamat, 4%, dass es durch Aspartam ausgelöst worden sei.

Craig G. Burkhart berichtet von einem Patienten (selber Arzt) mit paroxysmalem Vorhofflimmern, der zu einer zweiten Ablatio vorgeschlagen war. In der Wartezeit schloss er jegliches Mononatriumglutamat sowie künstliche Süßstoffe aus seiner Ernährung aus. Zu seinem Erstaunen hörten seine Anfälle von Vorhofflimmern auf. Um seine Annahme zu erhärten, dass das Weglassen dieser Substanzen zum Aufhören seiner Anfälle geführt hatte, machte er drei Provokationstests mit chinesischem Essen (mit Mononatriumglutamat), drei Gläsern Crystal light (Aspartam) und einer Portion ”beef jerkies” (Fleisch, das Mononatriumglutamat enthält). Jede Provokation löste innerhalb weniger Stunden Vorhofflimmern aus.

Glutamat (Ion der Glutaminsäure) und Aspartat (Ion der Asparaginsäure) sind beide Neurotransmitter, und zwar Exzitotoxine. Bekannt ist, dass, wenn von diesen Substanzen zu viel auf einmal ins Gehirn gelangt, das Auswirkungen auf das Nervensystem hat, mit Folgen wie Kopfweh, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit, Muskelkrämpfe, starkes Herzklopfen, Angstattacken, bis hin zu epileptischen Anfällen. Nun wirkt das Glutamat nicht nur im Nervensystem, sondern auch an anderen Organen. Es wurden zahlreiche Glutamatrezeptoren in der Epidermis der Haut sowie im elektrischen Leitungssystem des Herzens und im Herz selbst gefunden. Folglich wirken Glutamat und Aspartat auch am Herzen als Exzitotoxine. In einer Studie mit 200 Herzpatienten waren bei 16% nach der Einnahme von Aspartam messbare Veränderungen der Herzrate und des Herzrhythmus zu finden.

S.S. Gill, et al. haben Untersuchungen an Ratten- und Menschenherzen gemacht. Sie stellen fest: Die bevorzugte Lokalisation der Rezeptoren ist an Nervenendigungen, Ganglionzellen und am Leitungssystem des Herzens. Die Lokalisation der Glutamatrezeptoren lässt vermuten, dass sie für die Erregung des Herzens, die Rhythmik und autonome Kontrollmechanismen der Funktion und Pathologie des Herzens eine Rolle spielen.

Quellen: Craig G. Burkhart, Lone atrial fibrillation precipitated by monosodium glutamate and aspartame, International Journal of Cardiology

Santokh S. Gill, Olga M. Pulido, Reudi W. Mueller and Peter F. McGuire, Immunochemical localization of the metabotropic glutamate receptors in the rat heart

Hans Larsen, Paroxysmal (Lone) Atrial Fibrillation, Frequently Asked Questions

Bleibt noch anzumerken, dass etwa 30% des Weizenglutens aus Glutaminsäure bestehen (im ionisierten Zustand Glutamat). Im allgemeinen geht man davon aus, dass dieses natürliche Glutamat keine negativen Auswirkungen hat, da es zunächst im Protein gebunden ist und nur nach und nach in den Blutkreislauf gelangt. (Burkhart) Auch andere natürliche Nahrungsmittel enthalten größere Mengen Glutaminsäure. Jedoch stellt sich die Frage, ob nicht bei einem gestörten Darm oder einer versteckten Glutenunverträglichkeit doch größere Mengen des Glutamats auf einmal in den Blutkreislauf gelangen. Der Veterinärarzt John Symes berichtet von Verbesserungen seiner ”Patienten” mit Epilepsie nach dem Weglassen von Weizen aus der Ernährung. Getreide werden oft ins Hunde- oder Katzenfutter gemischt, um es zu strecken. Für ihn ist es klar, dass die Epilesie mit dem Weizengluten zusammenhängt. Obwohl es hier um Tiere geht, führe ich das an, um zu zeigen, dass Glutamat aus Weizen möglicherweise doch eine Wirkung haben kann. Diese Zusammenhänge sind leider noch nicht genügend erforscht.

Übrigens bin ich nicht sicher, dass Glutamat durch die DAO abgebaut wird. Ich habe keinen zuverlässigen Beleg dafür gefunden. Es kann also sein, dass Glutamat und Histamin jeweils eine eigene Wirkung haben. Bin noch auf der Suche.

Fazit: ich probiere es mit einer Glutenfreien Diät für eine längere Zeit. Teilweise praktiziere ich das schon, aber nicht konsequent. Mononatriumglutamat und Aspartam nehme ich sowieso nicht zu mir.

S"ummelabrummexl


Hallo zusammen,

ich bin heute über Google auf diesen Threat gestoßen und ich finde mich in vielem, was ihr hier an Symptomen geschildert habt, wieder.

Ich bin 40 Jahre alt, leider auch schon sehr lange unter Herzrasen und - Stolpern. Komischerweise erinnere ich mich noch heute daran, wann ich das erste Mal einen erhöhten Puls bekam, ohne mich vorher angestrengt zu haben. Ich war ca. 16 oder 17 Jahre alt, saß im Berufsschulunterricht, als ich plötzlich Herzrasen bekam. Da ich sehr schüchtern war (und es auch heute in bestimmten Situationen noch bin), war ich vor Angst wie erstarrt. Wollte nicht, dass es irgendjemand mitbekommt.

Als ich es immer öfters bekam, ging ich doch mal zum Arzt. Der attestierte Herzryhtmus-Störungen und verschrieb mir Tropfen (dunkelbraune, fast schwarze Flüssigkeit), die ich täglich einnehmen sollte.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es dadurch wegging. Ich erinnere mich aber, dass ich danach oft im Unterricht wie gelähmt vor Angst war, dass mein Herz wieder stolpern könnte. Im Laufe der Jahre hatte ich immer wieder Phasen, wo es besonders schlimm war, dann hatte ich es wieder lange Zeit nicht.

Leider hat das Herzstolpern und –rasen in letzter Zeit wieder mehr zugenommen. Und ohne diesen Threat gekannt zu haben oder vorher mal im Netz recherchiert zu haben, keimte in mir in letzter Zeit auch immer mehr der Verdacht auf, dass es was mit meiner Verdauung zu tun hat.

Genau beschreiben kann ich es nicht. Aber immer wenn mein Herz aus dem Rythmus gerät, brummelt auch mein Magen. Manchmal bekomme ich schon Panik, wenn es im Bauch rumpelt, weil ich dann denke, dass gleich auch wieder das Herz stolpert.

Ich habe es in folgenden Situationen: Vormittags nach dem Aufstehen (netterweise auch manchmal beim Autofahren, was bei Stau ne kleine Panikattacke verusacht) oder auch abends, wenn ich am Computer sitze.

Also passiert es eigentlich meist im Sitzen oder wenn ich nach vorne gebeugt bin.

Die Herzstolperer nehme ich mittlerweile relativ locker hin. Aber wenn das Herz rast, renne ich auch in Panik durchs Haus, bis es nach ca. einer Minute wieder normal schlägt. Irgendwann habe ich mal gelesen, dass man ein Herz, das aus dem Rythmus gerät, durch Husten wieder in den richtigen Ryhtmus bekommt. Keine Ahnung, ob es wirklich funktioniert, aber nun huste ich eben, wenn ich spüre, dass mein Herz wieder rebelliert und bilde mir ein, dass es etwas hilft ;-)

Jetzt, wo ich die Herzprobleme öfters habe, habe ich auch ne wahnsinnige innere Unruhe in mir. Beim Fernsehen kann ich nicht lange still sitzen. Man möchte nur nicht in sich reinhören, muss immer in Bewegung sein. Und das ist ja für´s Herz wirklich schädlich 

Zur Ernährung: ich esse leider sehr gerne viele Milchprodukte, wie z. B. Nudelauflauf mit Käse und trinke dazu Spezi, also völlig ungesund. Leider ist es nicht einfach, davon loszukommen, das Zeug macht echt süchtig.

Seit einiger Zeit habe ich als Frühstück Schokomüsli mit Milch wiederentdeckt, das ich mir morgens in der Arbeit gönne. Mich beschleicht der Gedanke, dass mir das nicht gut tut. Ich bin danach immer wie erschlagen, könnte nur schlafen.

Ich werde ab morgen mal das Müsli weglassen und gucken, ob es mir dann besser geht.

Meine Eltern waren leider auch schon Herzpatienten (Herzinfarkt und Bypass-OP, beides aber gut überstanden). Deshalb denke ich mir immer, dass mir so was auch irgendwann nochmal bevorstehen wird, weil ich erblich von beiden Seiten so vorbelastet bin.

Zur Zeit kann ich das Leben nicht mehr genießen, weil ich ständig in mich reinhöre und Angst habe, von heute auf morgen tot umfallen zu können. :-(

Ich bin aber froh, diesen Threat gefunden zu haben und zu sehen, dass ich mit meiner Herzensangelegenheit nicht alleine da stehe!

V$idgxi


Hallo, Gerhard,

ich wollte ja schon lange berichten, was ich über den Zusammenhang von Histamin und Vorhofflimmern gefunden habe. Es gibt einige wissenschaftliche Artikel darüber, schon seit Jahrzehnten. Leider sind diese auf Englisch und ich brauche Zeit, um eine vernünftige Zusammenfassung zu schreiben. Sobald ich fertig bin, werde ich sie euch zugänglich machen. Der Zusammenhang tritt klar zu Tage bei einem anaphylaktischen Schock, wo der Organismus mit Histamin überschwemmt wird. Dabei kommt es öfters zu Vorhofflimmern. Bei uns ist die Ursache wahrscheinlich subtiler. Damit geringere Mengen Histamin Vorhofflimmern auslösen, sind wohl noch weitere Faktoren nötig, z.B. ein geschädigter Darm oder eine Histaminintoleranz.

Wer englisch kann, kann sich ja schon mal folgenden Artikel heraussuchen: AA Wolff and R Levi, Histamine and cardiac arrhythmias. Dort steht schon viel drin. Vielleicht nicht für jeden leicht zu verstehen.

Allen Zweiflern an der Histamintheorie kann ich nur ans Herz legen, sich im Internet eine Liste mit histaminreichen Lebensmitteln zu suchen und diese versuchsweise mal ein paar Wochen wegzulassen. Dabei auch beachten, was alles eine Histaminausschüttung bewirken kann, wie Medikamente, Aufregung, Stress, etc. Ich esse schon länger histaminarm und reduziere jetzt noch versuchsweise stark glutamathaltige Lebensmittel, wie oben schon gesagt. Ich fühle mich gut mit dieser Vorgehensweise. Ansonsten versuche ich, mich so vollwertig wie möglich zu ernähren, damit der Körper optimale Bedingungen für eine Selbstheilung hat.

bxenitax27


was ich hier so lese ist ja interessant, mir geht es ebenso habe mit rytmusstörungen zu tun und ganz schön heftig, mein arzt sagt mir es ist chonisch, nehme tabletten, digi merck und nebilet ich habe das gefühl das sie gar nicht helfen, habe keinen stress auch in ruhe rast mein herz, habe kein übergewicht mehr nahm 27 kg. ab ernähre mich gesund und trotzdem stolpert und rast mein herz mit aussetzern vorhofflimmern bin darüber ganz unglücklich, nehme noch marcumar, mein blutdruck ist auch normal, was kann ich noch machen, gruss benita27

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