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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

C8h5a-Txu hat geantwortet


Na, da sind wir ja gleich alt, aber Zynismus ist mir immer noch fremd (im Gegensatz zur Ironie, die liebe ich...!) ;-)

Gruss

Cha-Tu

Drer kl-eine Pxrinz hat geantwortet


Ich schick dir mal eine PN

a\gnxes hat geantwortet


Nun hatte ich mir also durch meine Sturheit auch noch eine KHK zugezogen.

Wie verkalkt einem Sturheit die Arterien?

DLerP klein/e Prinxz hat geantwortet


Wie verkalkt einem Sturheit die Arterien?

Das könnte ich dir schon erklären, aber ich fürchte, dann sprengen wir den vorgegebenen Rahmen.

aTgnes hat geantwortet


Den Rahmen des Fadens? Dann kannst Du es ja er PN machen.

avgnexs hat geantwortet


Epidemiologisch ist "Sturheit" natürlich heutzutage die Ursache der Mehrheit aller Krankheiten.

D[er kleizne _Prinxz hat geantwortet


Agnes,

ich meine es nicht in einem epidemiologischen Sinne, sondern schon sehr individuell auf mich alleine bezogen.

Ich werde dir eine PN schreiben und dir die Zusammenhänge versuchen aus meiner Sicht darzulegen. Aber das kann ich im Moment gerade nicht, vielleicht im Laufe des Tages oder auf jeden Fall über das Wochenende.

j5asRon2x7 hat geantwortet


Cha tu.

ich glaube dem was die umgefallenen Sportler angeht. Der Kardiologe bei dem ich war , sagte mir 1 Tag Fieber = 1,5 Wochen Pause um sicher zu gehen. Also ich hatte 4 Tage Fieber und sollte 6 Wochen nichts machen um sicher zu gehen. Das ich sowieso nichts mache wusste der Kardiologe natürlich nicht ;-D

K?nutsc{hilFe hat geantwortet


Sport ist nicht nur sehr gesund, sondern ist auch förderlich gegen deine Angsterkrankung, dann hast Du mal bissel Ablenkung und trainierst dein Herzkreislaufsystem. Leute die kein Sport machen, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, das man dann später Herzprobleme bekommt ist doch vorprogrammiert.

4 Tage Fieber = 6 Wochen Pause?? völliger Quasch!!

jBaOsonx27 hat geantwortet


Also mir hat es der Arzt gesagt der auch den Profi-Fussballer vom FC behandelt hat gesagt. Der ist auch auf dem Spielfeld umgekippt. Ich denke nicht das es quatsch ist wenn es mir ein renommierter Kardiologe sagt.

Also ich riskiere es nicht , versuch du es doch und berichte es wenn du es jedesmal überlebst.

K7nut5schilxe hat geantwortet


Dann hat dein Arzt keine Ahnung, die Faustregel ist... Infekt auskurieren + 3-5 Tage bis man sich wieder voll belastet. 6 Wochen ist doch utopisch... dann müssten ja Bauarbeiter 7 Wochen krank geschrieben werden, völliger Quasch!

Cgha-xTu hat geantwortet


Knutschile,

3-5 Tage sind definitiv zu wenig! Mehrere Kardiologen im Freundeskreis, aber auch solche, die mich behandelt haben gehen von 1-2 Wochen als Standard aus. 6 Wochen halte ich persönlich auch für überzogen, aber 2 Wochen würde ich jedem raten, und wenn eine Grund-Herzkrankheit vorliegt (wie bei mir), dürfen es auch 3 sein.

Gruss zur Nacht

Cha-Tu

Kgnutscohilxe hat geantwortet


Cha-Tu,

vllt. hab ich grad wieder meine Sportbrille auf, aber wir werden spätestens wieder nach 3-4 Tagen auf das Feld geschickt, natürlich abgesprochen mit den Ärzten. Unser/mein Kardiologe (immerhin Chefarzt im Herzzentrum) sieht da auch kein Problem drin. Sicher sind das alles sportbezogene Ärzte, ein Kardiologe der mit Sport wenig am Hut hat, sieht das vllt. anders.

Wünsch Dir ein tolles we *:)

RCohk*ostU-Fan hat geantwortet


Hallo an alle,

ich möchte Eure interessanten Beobachtungen vom Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern (VHflimmern) und Gewichtsreduktion bzw. Ernährungsumstellung aufgreifen.

Bin 54 Jahre und bekam vor gut 3 Monaten erstmals heftiges VHflimmern mit Akut-Einlieferung ins Krankenhaus inkl. 7 Tagen stationären Aufenthaltes zwecks Untersuchung. Keine Herzfunktionsstörungen; im Entlassungsbefund paroxysmales (anfallartiges) VHflimmern attestiert.

Auslöser, ganz klar: massiver, wochenlanger Alkohol-"Genuss", sozusagen als Krönung einer über vier Jahrzehnte praktizierten Alkohol-Karriere (wenn auch mit recht häufigen monatelangen Pausen, bis max. 11 Monate). Bei KH-Einlieferung 103kg/1,85m Größe. Geraucht habe ich im Leben nicht eine Zigarette, keine Droge. Kein Joint, nix.

Seither in trauriger Regelmäßgikeit von 5 bis 6 Tagen stets für fast genau 24 Stunden heftiges VHflimmern, einsetzend immer extrem pünktlich am Morgen quasi beim Aufstehen, begleitet von tagsüber teils starken Schwindelanfällen und dem üblichen Pipapo.

Ich frage mich: Ist das unheilbar?

Entgegen dem ärztlichen Rat, langsam abzunehmen, entschied ich mich konsequent – ich merkte, ich brauchte dringend, Gichtanfälle hin und her, Entlastung – für eine Radikalkur: Ich stellte meine Nahrung von heute auf morgen auf Rohkost um. Sie nimmt täglich mindestens 95 Prozent meiner gesamten Ernährung ein. Die restlichen 5 Prozent sind ausschließlich – noch – meine geliebten Falafel. Ich praktiziere meine Rohkost nach David Wolfe ("Die Sonnendiät), also ohne (verschleimendes) Getreide.

Grundlage sind erstens süße (z. B. Äpfel, Orangen, Weintrauben) oder nichtsüße (Tomaten, Gurken) Früchte, zweitens Blattgemüse (Das Mineralien-Kraftwerk überhaupt; täglich 500 Gramm entsafteter Spinat, selbst gezogene, äußerst wertvolle Alfalfa-Keimlinge, Mangold, Wildkräuter; das alles schmackhaft vermixt mit Ananas, Apfel und Apfelsine) und drittens Fette (jeden 2. Tag eine oder eine halbe Avocado, gelegentlich Kokosfleisch). Für Salate nehme ich nur Öle mit hochwertigsten ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl (ich liebe es!!), Rapsöl oder (seltener) Olivenöl. Wichtig: Alles kaufe ich zur konsequenten Entgiftung ausnahmslos im Bio-Laden.

Ergebnis: In 5einhalb Wochen 14 Kilo Gewichtsreduktion auf jetzt 89kg. An meinen beschwerdefreien Tagen nicht für möglich gehaltene Leistungsfähigkeit bei meinen Ausdauerläufen (wöchentliche vorsichtige Steigerung der Laufzeit um 1 bis 2 Min., z. Zt. jeden 2. Tag 30 Minuten) bei dem ständigen starken Drang meines Körpers, "richtig Gas" geben zu wollen, das heißt deutlich über den 120er Puls hinausgehen zu wollen.

Und jetzt zum Vorhofflimmern: Erfreulicherweise registriere ich, dass die Anfälle, wenn auch – noch – nicht kontinuierlich, so doch schwächer bzw. harmloser werden. An zwei der "etatmäßigen" Tage mit VHflimmern hatte ich nur sehr gering zu leiden. An den "normalen" Tagen mit VHflimmern beobachte ich, dass die Salven deutlich seltener werden; Dreier-Extrasystolen habe ich nicht mehr. Das Herz schlägt ohne schnelle Schläge einfach nur unregelmäßig.

Im übrigen teile ich Beobachtungen von Euch, wonach scharfes Essen den Ausbruch von VHflimmern begünstigt: Ich habe meine jahrzehntelange Gewohnheit, extrem scharfe Chilis (Habaneros bis zu Bhut Jolokia, also 1 Mio Scoville-Einheiten) zu essen, leider beibehalten, was prompt immer wieder zu Anfällen von VHflimmern führte. Das Absetzen der scharfen Kleinen hatte eine spürbare Besserung zur Folge.

Ich werde meine Rohkost auf lange Sicht beibehalten. Ich bin sicher, dass ihr Geheimnis primär in einer fundamentalen Verbesserung der Enzym-Funktionen begründet ist (alle gekochte Nahrung zerstört das Gleichgewicht der verschiedenen Enzymarten und beschädigt ihre Aufgabenstellungen stark bis sehr stark). Ein intaktes Enzym-Milieu begünstigt die Herzfunktion nachweislich. Ich strebe mein früheres Idealgewicht von ca. 73kg an und bin mir sicher, dass sich damit mein Vorhofflimmern verabschieden wird.

Gzerhnaxrd hat geantwortet


Hallo @ Der kleine Prinz

Hallo @ Rohkost Fan

Vielen Dank für Eure ausführlichen und perfekt zu meinem Thema passenden Ergänzungen.

Kleiner Prinz, es tut mir sehr leid, dass das Vorhofflimmern bei Dir chronisch und eventuell kaum noch beeinflussbar geworden ist. Du gibst Dir jetzt selbst die Schuld dafür.

Doch am Ende eines Weges ist man immer schlauer, weil man dann weiß, wo man hätte abbiegen müssen. Ich bin, nicht zuletzt dank dieses Forums hier, an der richtigen Stelle abgebogen und bin von Verapamil auf Betablocker umgestiegen, die Dir sicherlich auch gut getan hätten.

Aber das wichtigste war für mich, dass ich den Zusammenhang zwischen Vorhofflimmerattacken und bestimmten Ernährungsgewohnheiten erkannt hatte. Dadurch konnte ich ohne Risiko unmittelbar in das Geschehen eingreifen.

Deine Schilderungen, wie das Vorhofflimmern vor 15 – 20 Jahren bei Dir ausgelöst wurde, deckt sich genau mit meinen persönlichen Beobachtungen vor 20 - 30 Jahren. Also ist für mich die Histamintheorie realistisch.

Solche Aussagen geben mir immer wieder Kraft um nach dem letztendlich ausschlaggebenden Auslösemechanismus zu suchen, bzw. um meine Hohlvenentheorie tatsächlich auch beweisen zu können.

Es ist für mich denkbar, dass selbst Dein permanentes Vorhofflimmern noch einen realen Sinn haben könnte, wenn z. B. der Blutrückfluss zum Herzen gestört ist.

Das Herz kann nur pumpen was es kriegt und da könnte doch eine absolute Arrhythmie die ökonomischste Variante sein, den Kreislauf aufrecht zu erhalten. Aber das habe ich ja schon ausführlich beschrieben.

Schade finde ich, dass Dein Erfahrungsaustausch mit @agnes und @Cha-Tu nur noch im Verborgenen per PM ausgetragen wurde. Gerade die kurzen, präzisen, kritischen und vor allem fachlichen Kommentare von @agnes, hätten diesen Faden hier mal gut getan.

Bei @Rohkost-Fan wundere ich mich bei einigen seiner Gewohnheiten nicht, dass es zu Vorhofflimmerattacken kommt.

Doch Gegenmaßnahmen wie Gewichtsreduktion und Ernährungsumstellung hören sich schon erstmal gut an. Mit Deiner radikalen Rohkostdiät würde ich aber sicherlich das Gegenteil erreichen. Wenn ich täglich ein Pfund rohen Spinat essen würde und dazu noch die frittierten Falafel aus getrockneten Kichererbsen, wäre das Vorhofflimmern schon wegen des hohen Histamingehaltes und der starken Blähungen vorprogrammiert.

Aber was bei mir mit Sicherheit so wäre, muss bei Dir noch lange nicht sein.

Ich wünsche Euch alles Gute.

Tschau *:)

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