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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

RKod {Krau]t


Guten Abend,

ich habe seit heute permanentes Herzstolpern (Aussetzer). Heute ist es so extrem. Zwar wurde das im Februar mittel Langzeit EKG als harmlos aufgezeichnet. Aber wieso habe ich es heute so permanent und davor nicht?

Gruss

G=er5haKrd


Hallo!

Obwohl es hier im Forum kaum noch Reaktionen auf meine Gedankengänge gibt - was mich aber nicht weiter stört - will ich trotzdem über den neuesten Stand berichten.

Ein direktes Eingehen auf Beiträge anderer, wie noch am Ende der vorhergehenden Seite, werde ich mir aber sparen können. Meistens hat man es eh schon Xmal geschrieben.

Ich weiß, dass meine Vermutungen ein bisschen weit im Bereich der Fantasie angesiedelt erscheinen, für mich jedoch ist die These mit dem gestörten Blutrückfluss zum Herzen die realste Variante, um das Auftreten von Extrasystolen, Herzrasen und auch Vorhofflimmern zu erklären. Das Histamin spielt dabei mit eine Rolle, aber die Zusammenhänge kann ich teilweise noch nicht ganz verstehen.

Histamin soll ja spasmogen wirken, besonders die glatte Muskulatur von Hohlorganen soll betroffen sein. Aber ist die untere Hohlvene ein solches Hohlorgan?

Vielleicht kann mir mal jemand die Frage beantworten, ob sie sich so verkrampfen kann, dass der Blutfluss darin gedrosselt wird und man es auch deutlich spüren kann. Mit spüren meine ich damit das unmittelbar vor jeder Vorhofflimmerattacke auftretende krabbelnde, zappelnde Gefühl kurz über dem Bauchnabel.

Ich massiere dann diese Stelle mit beiden Händen ganz tief waagerecht von rechts nach links, bis das starke Gefühl nachlässt und sich eine Gasblase den Weg ins Freie sucht. Weiche Knie dabei und danach gehören dazu, was doch für ein Kreislaufproblem spricht.

Wenn ich in einer solchen Situation nicht sofort alle körperliche Belastungen einstelle (z.B. stehen bleiben auf Treppen) und nur massiere, steigt sofort der Puls und geht in Vorhofflimmern über. Das spricht doch für Blutmangel im rechten Vorhof wo die beiden Hohlvenen ankommen, oder?

Hat nun Histamin die untere Hohlvene verkrampft oder hat der aufgeblasene Dickdarm darauf gedrückt und den Blutfluss behindert? Ich denke beides, denn wenn sich diese Vene verkrampft zieht das saugende Herz einen gewissen Unterdruck, was sie von außen noch druckempfindlicher durch Blähungen macht.

Ich habe zwar von Gefäßspasmen gelesen, aber nur im Sinne von allgemeiner Art bei Blutdruckschwankungen usw.

Soviel für diesmal.

Ansonsten gilt weiter meine letzte Zusammenfassung.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/14603972/]]

Liebe Grüße und Tschau *:)

KQerrym(en82


Hallo zusammen,

nach 2 Tagen habe ich nun diesen Faden durch. Erstmal Respekt für die Mühe und die Zeit die von einigen Usern geopfert wird.

Nun kurz zu mir. Bin 28 Jahre, mit ein wenig Fett an den Hüften und einer Körpergröße von 1,98. Wenig bis gar kein Sport und mit einer "empflindlichen Pysche" ausgestattet.

Im Jahr 2005 habe ich das erstemal ein Problem an der Pumpe bemerkt. Hatte seit längerem Magen/Darm Probleme mit Übelkeit. Dies machte mich ziemlich fertig, da erst nach 2 Wochen eine Magenspiegelung gemacht wurde mit der Ergebnis, dass ich eine leichte Magenschleimhautentzündung hatte. War insgesamt 3 Wochen deswegen AU. Habe auch 12 Kilo abgenommen, da ich einfach nichts essen konnte. An einem Samstag haben wir eine neue Küche bekommen. Das bedeutete viel Bewegung und das Tragen von schweren Teilen. Nach 8 Stunden war wir fertig und ich ging irgendwan schlafen. Im verlauf der Nacht bin ich dann wach geworden und merkte das mein Herz schnell und unregelmässig schlug. Das dauerte mis morgens an. Hatte die ganze Nacht Panik. Im letzten Jahr war ich beruflich auf nem ziemlich blöden Termin, außerorts für 3 Tage. Bereits nach der Ankunft hatte ich die gleichen Synthome wie damals. Erst als ich wieder zu Hause war verschwand das Herzrasen wieder. Einige Wochen später war ich beim Arzt wegen ne Erkältung und sprach dies an. Er meinte es wäre eine Kopfsache und ich solll mal ausspannen.

Vor 4 Wochen, an meinem ersten Urlaubstag hatte wir eine Großbestellung bei Ikea abgeholt. Wiedermal schleppen und schwitzen was das Zeug hält. An diesem Tag noch lange aufgewesen, da meine Freundin Geburtstag hatte. Ein Glas Sekt getrunken (ich trinken eigentlich sogut wie nie Alkohol). Am nächsten Tag zum Entspannen in einem Solebecken gewesen. Einfach auf dem Wasser liegen und nix tun. Konnte das nur 10 min geniessen, plötzlich spürte ich meine Herzschlag, ganz komisch und schnell. Jede Anstrengung wurde mir zu viel und ich bekam Atemnot. Da bis nachmittags keine Besserung eingetreten ist, bin ich die Ambulanz gefahren. Die haben Puls und Blutdruck überprüft und meinte alles ok. Ich bestand aber auf ein EKG. Der Arzt schaute sich das an , und meinte: " Das ist aber seltsam".

Wurde mit folgender Diagnose Stationär aufgenommen:

Tachyarrhythmia absoluta bei VHF Herzfreq. 180,IT inkompl. RSB.

Man stellte auch einen leichten Caliummangel fest. Laut Aussage der Ärtze würde man jetzt mit Medis den Sinusrhytmus wieder herstellen. Gegen 23 Uhr folgte ein Kontroll EKG. 10 min später kam die Stationsärztin ins Zimmer und sagte, man müsse jetzt schnell handeln. Es wurde ein Echo und ein Schluckecho durchgeführt. Keine Herzerkrankung und keine Thromben vorhanden. Es folgte dann die erfolgreiche elektronische Kardiversion. Wurde auf Intensiv wach und war erfreut einen normalen Sinusr. zu haben. Belastungsekg und Langzeit waren ohne Befund. (LzEKG"Durchgehender SR (HF44-80), keine Pausen, keine höhergradigen HRST"

Nach 5 Tagen wurde ich entlassen. Musste 14 Tage noch Heparin spritzen und nehme morgens und abends Bisoprolol 2,5mg. Soweit gehts mir ganz gut. Habe aber ziemliche Angst das sowas nochmal passiert. Was kann man gegen diese Angst tun? Wie schnell kann es wieder trotz Medis zum Flimmern kommen? Ich soll nach 3 Monaten die Betablocker absetzten. Habe bedenken, dass ich danach schneller als recht wieder im KH bin.

Essen nun jeden Tag eine Banane und versuche mich zu schonen. Habe die Befürchtung, dass durch schweres und langes tragen wieder zu Problemen kommen kann. Was mir aufgefallen ist, das ich keine Laute Musik mehr vertrage. Weder im Auto noch im Kino. Musste letzte Woche den Film vorzeitig verlassen, da ich ein ganz komisches Gefühl in der Brust hatte und es mir einfach zu laut war. Liegt dies an meiner Pysche ?

Vielen Dank für Antworten

KEeur}ryCmexn82


Etwas habe ich vergessen:

Es wurde bei Aufnahme ein Blutbild gemacht. Man sagte mir dich hätte eine Entzündung im Körper. 2 Tage später waren die Werte wieder ok.

tiinpuxe


Hallo Gerhard

Etwas verstehe ich an deiner Theorie nicht: An der Stelle, die du beschreibst, pulsiert es bei mir. Pulsieren wäre aber keine Vene, sondern eine Arterie: An dieser Stelle ist meines Wissens die Bauchaorta. Ich habe da auch mal draufgedrückt, und dann ist gleich das Herz für einen Schlag stehen geblieben.

Ansonsten kann ich von dieser Stelle aus ähnliche Symptome wie du beobachten. Ein Unterschied: Bei mir gibt's nach der Extrasystole kein Vorhofflimmern, sondern (vermutlich, da bisher nie auf einem EKG) eine Re-Entry Tachykardie. Diese kriegt man wenigstens ohne Krankenhaus selber wieder weg.

Histamin spielt bei mir keine Rolle, ein aufgeblähtes Magen/Darmsystem aber sehr wohl. Bei mir sind es weniger spezifische Nahrungsmittel, die den Bauch blähen (ausser schlichtweg "zu viel" zu essen), sondern Stress. Dieser Schlägt bei mir "auf den Magen" und führt damit indirekt zu Extrasystolen.

Gruss, Martin

G0er)hxard


Hallo Martin,

die Bauchaorta mit ihrem hohen Druck lässt sich sicher nicht durch Blähungen und andere Einflüsse komprimieren, sodass sie für mich nicht in Frage kommt. Sie durchquert meiner Meinung nach auch mehr links von oben das Zwerchfell.

Anders sieht es mit der unteren Hohlvene aus, die, wenn sie nicht missgebildet ist, ganz leicht rechts von unten durch das Zwerchfell zum Herzen verläuft. Ich kann mir vorstellen, dass sie durch die Saugkraft des Herzens sinngemäß sogar einen gewissen Unterdruck hat und somit leicht von benachbarten Organen bzw. bei bestimmten Körperhaltungen und Bewegungen abgedrückt werden kann.

Pulsieren tut es bei mir auch, aber das kann ich von meinem, vor Flimmerattacken immer auftretenden krabbelnden – zappelnden Gefühl, ganz klar unterscheiden.

Dieses Gefühl ist eher krampfartig, tut nicht weh und verbreitet auch keine Angst bei Betroffenen, die die Zusammenhänge damit noch nicht erkannt haben. Bei mir war es jedenfalls so und daher habe ich damals die Gefahr auch nicht abgewendet, so wie heute.

Deine Tachykardieattacken können durchaus auch mit einem gestörten Blutrückfluss zum Herzen zusammenhängen und genau wie Extrasystolen & Co. zum Selbsthilfeprogramm des Kreislaufs gehören.

@ Kerrymen82,

dein Bericht spiegelt einen Teil meiner jahrzehntelangen Vorhofflimmergeschichte wider. Auch dein negatives Erlebnis im Kino mit der lauten Musik muss nicht an deiner Psyche liegen, sondern kann durchaus mit einer durch Vibration ausgelösten Histaminausschüttung aus Mastzellen in den Blutkreislauf zusammenhängen.

Ich denke du solltest probieren, was du aus unseren Berichten nutzbringend für dich anwenden kannst. Viel Erfolg.

Liebe Grüße und Tschau *:)

RJent$ner2x5


Sehr interessant, vor allem was Gerhard schreibt. Alle Threads habe ich in der Tat nicht gelesen. Ich selbst bekomme nachts in Ruhe Herzstolpern durch zu viel Wein, meistens Rotwein, wobei 0,5l da schon ausreichen. Ich habe aber noch eine andere Erfahrung gemacht. Ich weiß nicht, ob die hier schon beschrieben wurde. Bei mir muss es zusätzlich auch noch an der Wirbelsäule liegen. vor einiger Zeit(letzten Sommer) lag ich etwas verdreht unter dem Spültisch und habe die Rohre gereinigt, prompt Herzstolpern in der Nacht. Dann versuchte ich mich zu erinnern, wann ich meistens Herzstolpern hate und beobachtete mich genau. Fas immer nach Sportarten, die mit längerem Joggen oder Springen zu tun hatten. Am, 3. Oktober 2009 beschloss ich, außer Radfahren nichts mehr in der Richtung zu tun. Die Herzstolperer blieben aus. Nur der Wein, konnte sie ab und zu wieder auslösen. Ansonsten habe ich wie von vielen beschrieben ähnliche Magen-Darmprobleme und einiges an Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Warum der Vagusnerv durch Sport gereizt wird, konnte mir natürlich niemand erklären. Wäre medizinsch alles blödsinn, aber das kennen wir ja.

Viele Grüße

Rentner25

idssxa04


hallo hab in der nacht starkes herzrasen und dabei beben des körpers dies dauert ca ne minute an dann ist alles weg ? kennt das jem.? im kh war alles o. b. hab die symptome aber immer noch ! kann auch vorm fernsehen nicht auf der rechten seite liegen da denk ich ich bekomme schlecht luft !! muss dann viel mehr atmen – echt unangenehm denk wenn ich auf dem rücken lieg ist es nicht so !!! das schlimmste ist aber das beben des körpers bekomm dann richtig angst !!!

WiaFter{man3x7


hallo

ich habe mich heute angemeldet als ich das stichwort in google eingab...herzrasen wenn ich mich bücke...und bin auf dieses forum gestossen...als ich mal so die beiträge durch gelesen habe bin ich sehr erstaunt das es tatsächlich soviel menschen genauso geht wie mir oder sehr viel ähnlichkeiten aufweisen.

ich bin langsam am zweifeln meiner nerven gewesen und hab mich zur psychotherapie angemeldet weil es mir auf den zeiger geht mit dem herzkasper da...ja ich bin genervt...aber nun zweifel ich daran das ich eine therapie brauche nachdem ich hier von eingeklemmten darm lese oder was man sich sonst noch so abdrücken kann um herzstolpern oder rasen auszulösen...

nun mal zu meiner problematik...haben tu ich diese mißempfindungen seit 7.jahren,da hab ich es zum ersten mal bewußt bemerkt...es war ab und zu ein extra schlägchen was ich spürte und wahr nahm...dann gab es zeiten da hatte ich es stundenlang...schläge bis zum hals,ein gerumpel in mir drin,angstzustände,atemnot...bekam irgendwann aponal und fluctin psychopharmaka...weil man mir immer schon einredete nicht normal zu sein also frass ich die dinger,jetzt schon gute drei jahre...ja es ist besser geworden,ich wurde entspannter,fazit ich bin verrückt denn die tab.schlugen ja an doch es kommt und geht und es nervt mich langsam,war letztens beim arzt zur blutabnahme weil mein herz vor 4.wochen auf einmal ausser rand und band war,ich wollte mich gerade zum schlafen hinlegen als auf einmal das herz wie ein flummiball hin und her hüpfte als wenns ausser kontrolle ist,wie so ein fisch wenn er ohne wasser draussen liegt,ja genau so würde ich es beschreiben das gefühl,meine angst war groß,ich dachte das wars jetzt denn dieses gehüpfe war mir neu...herstolpern und rasen kannte ich ja schon auch dieses leise zittern was man manchmal so hat,spür es mal im magen mal linke herzgegend oder mitte von der brust...meine blutwerte sind soweit normal ausser die leukos bischen erhöht aber nichts ungewöhnliches...seitdem als nun schon vier wochen hab ich das rauchen aufgehört und paralell die tabletten abgesetzt...ich wollte es jetzt wissen ob es vielleicht daran liegen kann...aber es stolpert immer noch...es rast immer noch...zwar in abgeschwächter form aber es ist immer noch da,ich spür es beim bücken,wenn ich mich auf die linke seite lege,wenn ich schnell laufe und stehen bleibe.wenn ich gebückt sitze...oder vor etwas angst habe oder unsicer bin...

was verflucht normal ist das ??? bin ich wirklich einen fall für den psychater,sind es somatoforme verkrampfungen?ist es organisch?was soll ich noch machen?geht das irgendwann mal wieder weg?ich möchte nicht ewig so leben mit diesen mißempfindungen...es leidet die lebensqualität unendlich...man schränkt sich ein,geht kaum noch weg...immer die angst ja nicht übertreiben sonst kommt das herz wieder und macht dir einen strich durch die rechnung...kennt jemand überhaupt das was ich habe...ich fühl mich schrecklich allein und auch mein arzt belächelt mich irgendwo...denn hilfe krieg ich nicht wirklich...der nächste freie termin beim kardiologe ist am 4.feb.2011...schneller gehts nicht...kann mir jemand was zum problem von mir schreiben damit ich sehe ob es noch mehr menschen haben was ich fühle...wäre sehr lieb...

Woatermsan?37


schade ich dachte ich könnte hier mit anderen betroffenen reden und mich austauschen aber bis jetzt hat es nicht geklappt das mir jemand antwortet...schade ich hatte ein wenig hilfe erhofft nicht ganz allein da zu stehen... :°(

V!id(gi


Hallo, waterman,

in diesem Forum geht es immer schubweise, mal schaut lange keiner rein, mal schreiben alle auf einmal. Was du schreibst, hört sich sehr vertraut an. Warst du denn in all den Jahren noch nicht bei einem Kardiologen? Falls du anfallsweises Herzrasen (paroxysmale Tachykardien) oder Vorhofflimmern haben solltest, so kann man diese nur im EKG feststellen, wenn du sie gerade hast. D.h. wenn es gerade wieder ganz schlimm ist und dein Herz richtig rumpelt, solltest du sofort in eine Klinik in die Ambulanz, um ein EKG machen zu lassen. Dann hast du eine Chance, die Störung zu erwischen. Du musst dann darauf bestehen, dass das EKG gleich gemacht wird. Du könntest auch bei dem Kardiologen anfragen, ob die Sprechstundenhilfe im akuten Fall kurz ein EKG in der Praxis machen würde, selbst wenn der Termin beim Arzt zur Besprechung später ist. Geht natürlich nur tagsüber. Denn wenn du keine Beschwerden hast, kann der Kardiologe auch nichts sehen, dann ist das EKG normal. Es kann also sein, dass der Kardiologe bei deinem Termin im Februar nichts findest und du hast umsonst so lange gewartet. So habe ich es auch gemacht. Nachdem ich mehrmals heftige Rhythmusstörungen gehabt hatte, habe ich mir eines Nachts ein Taxi bestellt und bin in die nächste Klinik gefahren. Dort haben sie dann Vorhofflimmern festgestellt. Das ist das Dumme bei diesen Sachen, dass diese Anfälle von Herzrhythmusstörungen oft relative kurz sind und schon wieder vorbei, bis man zum Arzt kommt. Dann muss man hören, dass alles bestens sei und das Herz ganz gesund. Daher muss man so vorgehen, wie oben beschrieben. Ich kann nicht glauben, dass der Arzt nichts findet, wenn du so heftige Beschwerden hast.

Was die Psyche betrifft, kann ich folgendes sagen: Die Psyche spielt natürlich eine große Rolle beim Herzen. Das muss aber nicht heißen, dass die Ursache für deine Störungen psychisch ist. Wenn du dich aber aufregst oder in Panik gerätst, verschlimmerst du deine Beschwerden. Höchstwahrscheinlich sind deine Rhythmusstörungen nicht bedrohlich, aber sie fühlen sich so an. Immerhin ist das Herz ein lebenswichtiges Organ und instinktiv bekommt man Angst, wenn es nicht richtig funktioniert. Zwei Sachen sind also wichtig: eine Diagnose, damit du weißt, womit du es zu tun hast, und die Ruhe bewahren. Viele hier im Forum haben schon seit Jahren Herzrhythmusstörungen und haben gelernt, damit umzugehen. Mit der Zeit merkt man, dass man ganz gelassen bleiben kann und dass dies das beste ist.

Ansonsten würde ich mal in diesem Faden ausführlich stöbern, es gibt viele nützliche Hinweise, wie man vorbeugen kann. Ich habe mein Vorhofflimmern auf etwa 1 mal pro Jahr reduziert von vorher ca. 15 mal, und zwar durch Vermeiden von stark histaminhaltigen Nahrungsmitteln, sowie durch Gelassenheit und positives Denken. Zur Zeit arbeite ich mit Übungen, um eine Herzkohärenz zu erreichen, d.h. ein harmonisches Zusammenarbeiten zwischen Gehirn, autonomem Nervensystem, Herz und eventuell anderen Organen. Das scheint mir hilfreich zu sein. Außerdem ist es nützlich, die Auslöser für solche Störungen zu kennen, wie z.B. das Bücken. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als sich anzugewöhnen, diese Auslöser zu vermeiden oder vorsichtig damit umzugehen. Man kann z.B. lernen, sie auf eine andere Art zu bücken, vielleicht nicht so lange oder nicht so hastig, einfach bewusster. Oder man kann den Gürtel etwas lockern etc., man muss etwas erfinderisch sein.

Gerhard hat andere Methoden und Ideen, die ihm auch sehr geholfen haben. Und wie gesagt, stöbere ein bisschen in diesem Faden, aber vor allem anderen, fahre in die Notaufnahme, wenn du die Herzrhythmusstörung spürst, damit du eine Diagnose bekommst.

Ich halte dir die Daumen.

i5ssa0x4


hallo hab hier schon mal etwas von mir geschrieben jetzt will ich meine geschichte erzählen wie es eigentlich anfing vill bekomm ich dann etwas mehr tipps von euch!! bei mir fing es in einer langer autofahrt an ich versuchte mich sitzend mit dem oberkörper zur linken seite zu legen um etwas zu schlafen und da passierte es mir nahm es die luft und mein herz raste und pochte laut . ich setzte mich erschreckt auf und der spuck war vorbei . einen woche später lag ich nichts ahnend auf dem sofa und mir wurde es zw. den schulterblättern heiss und brannte sehr danach nahm es mir wieder die luft und das herz raste und pochte laut ich bekam fürchterliche angst . es kam desöfteren sodas ich sogar in die notaufnahme fahren musste mein puls war auf 140 und der RR 180/120 --- hatte ich noch nie mein normaler ist 100/80 meisstens . alle untersuchungen – O.B. und wenn ich meinen rücken verantwortlich machte lachte mich die internistin aus sie fand keinen bezug darauf . kannst mir jemand einen rat geben bin sehr verzweifelt !!!!!

K?nutBsch\ilxe


Mahlzeit issa,

das hat nix mit Vorhhofflimmern zu tun. Ich hab das auch ab&zu, eine "falsche" Bewegung und ich hab eine Tachykardie, ich denke das hat mit den Nervenbahnen zu tun oder es kommt vom Rücken. Dein Blutdruck war durch die Angst so stark erhöht. Diese Rhytmusstörungen sind nicht Lebensbedrohlich, also würde ich mir keine weiteren Gedanken machen.

Alles Gute *:)

T>atei V


Hallo

Ich bin Angstpatient, und mir wurde auch das Roemheld Syndrom genannt. Immer nach dem Mittagessen und nach dem Abendessen und das redurziere ich schon alles, bekomme ich Herzrasen und auch einen kräfigen Herzschlag.

Kann mir mal jemand sagen wieso das ist? Und vor allem sagen wie ich Vorhofflimmern bemerken würde?

Habe ein Blutdruckmessgerät das Arrythmie anzeigt, und das hat es bei mir noch nicht.

LG Tatjana

RwussUell4


Habe ein Blutdruckmessgerät das Arrythmie anzeigt, und das hat es bei mir noch nicht.

ist doch super. Was willst Du mehr?

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