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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

kKmigchl hat geantwortet


Hallo wiedermal,

ich war lange hier abwesend, hab aber braf nachgelesen.

Ich habe mittlerweile regelmäßig alle 3 Wochen VHF, immer exakt für 20 Stunden. Ich nehme täglich Betablocker Nebiovonol 5mg, bis vor kurzem Kalziumkanalblocker Isoptin. Wirkt beides gleich gut/schlecht.

Ich möchte mit meiner Meldung vorallem auch Brustbeistoplerer unterstützen.

Habe ebenfalls eine Hiastushernie und spüre während, und einige Stunden nach einem VHF Anfall einen stechenden Schmerz von links vorne nach mitte hinten, ähnlich einer kalten Stricknadel. Auch spüre ich vor einem Anfall das Kribbeln. Mein Kardiologe hat schon gemeint, dass das drücken des Magens auf das Herz ursächlich sein könnte. Ich kann seit 3 Jahren nicht mehr links schlafen und muss beim Handwerken auf den linken Arm auspassen.

Was ich bis dato nie im zusammenhang sah ist auch, dass seit dem Auftreten von VHF bei mir Rückenschmerzen, Wirbelprobleme und Verspannungen ums linke Schulterblatt dramatisch zugenommen haben. Ich habe auch Magenkrämpfe und eine Magen/Dünndarmentzündung. Hilfreich zur Abwehr von VHF sind, wie bei Gerhard das Massieren von rechts nach links; die Einnahme von DAOSIN (Histamin) und von PANKREOFLAT (gegen Blähungen).

Auffällig ist, dass es bei mir zu 95% am Wochenende auftritt (bitte nicht an die Holiday-Heart Mär denken). Es kommt meist nach dem Essen (auch bei wenig Essen), mit Vorliebe wenn Süßes oder Alkohol im Spiel ist. Mittlerweile rauche ich wieder, - eine Zigarette hilft ebenfalls ein wenig (leider).

Ich wünsche uns allen Gesundheit. LG Klaus

B4rustbeins>tolperxer hat geantwortet


Soll man eine kleine axiale Gleithernie vernachlässigen? Warum kam bei mir das ganze Packet gleichzeitig? Herzstolpern, Schmerzen am Schwertfortsatz, Atemprobleme, Konditionsverlust, blubbern im Hals, Schluckstörungen, Reflux usw.

Hat das Herz die Speiseröhrensymptome ausgelöst oder umgekehrt? Wieso hatte ich plötzlich Herzschmerzen unter Belastung? Warum kam alles nach Unfall und starkem husten. Warum ist bisher diese Hernie, welche ja bekannt ist für Schluckstörungen, das einzige was man diagnostiziert hat? Nur Zufall? Nur durch Zufall haben rund 6 Leute die ich jetzt von hier kenne, Herzprobleme und gleichzeitig eine Hernie?

BDruswtbei<nst;olpexrer hat geantwortet


Kann die Hernie nicht das Oberbauchsystem durcheinander bringen? Ich hatte vor dem Husten-Anfall nie im Leben nicht mal eine dieser Symptome.

V,idxgi hat geantwortet


Hallo, Rolle 7,

wenn ich lese, dass dir beim Schlucken fast schwarz vor den Augen wird, während du Herzrhythmusstörungen bekommst, muss ich an folgenden Fall denken: bei einer 26 Jahre alten Frau traten beim Schlucken Ohnmachtsanfälle auf im Zusammenhang mit anfallsweisem Vorhoffllimmern, Herzbrennen, vermehrtem Speichelfluss und kleiner Zwerchfellhernie mit Reflux. Die Frau wurde mit Erfolg konservativ, d.h. nicht chirurgisch, mit Diät und einem Protonenpumpeninhibitor behandelt. Als hypothetische Erklärung werden folgende 3 Punkte angeführt:

1 Eine Verbindung zwischen Ösophagus und Herz über den dorsalen Nucleus des Vagus. 2 Reizung des Ösophagus durch die Magensäure aufgrund von Reflux. 3 Wechselbeziehung zwischen oberem Magen-Darm-Trakt und Herz. Es ist bekannt, dass Manipulationen am oberen Magen-Darm-Trakt (z.B. Endoskopie) zu Herzrhythmusstörungen führen können.

Entnommen aus dem Fallbericht von Jackie Gordon, Syed M. Saleem, Dumbor L. Ngaage, James A.C. Thorp, Swallow syncope associated with paroxysmal atrial fibrillation. Gordon und Mitarbeiter weisen noch darauf hin, dass diese Situation keinesfalls harmlos ist und man unter allen Umständen versuchen sollte, die Ursache dieses Phänomens herauszufinden. Natürlich sind diese Beziehungen zwischen Magen, Darm, Ösophagus und Herz bei jedem vorhanden, aber es muss irgendwo eine Veränderung geben, die dieses Phänomen hervorruft. Eine Zwerchfellhernie ist nicht die einzige mögliche Ursache, bei dieser Patientin war sie es aber. Ich würde dir daher das Gleiche empfehlen wie Bruststeinstolperer und nicht nachlassen, bis die Ursache gefunden ist.

@ kmichl

Es gibt einen Zwerchfell-Halswirbelsäulen-Reflex, der wahrscheinlich über den Nervus phrenicus läuft. Über diesen Reflex werden Reizungen von Organen, die direkt unter dem Zwerchfell liegen, zur Halswirbelsäule geleitet und "springen" dort auf andere Nerven über und bewirken Symptome zum Beispiel in Schulter, Arm etc. Daher kommt es wahrscheinlich, dass einem die rechte Schulter weh tut, wenn die Gallenblase nicht in Ordnung ist. Wenn du die linke Schulter spürst, weist das auf ein Organ auf der linken Seite unter dem Zwerchfell oder direkt auf das Zwerchfell hin, das in irgendeiner Weise gereizt, angespannt, vergrößert oder sonstwie geschädigt ist und diese Reizung auf den Phrenicus überträgt. Warum es allerdings meist am Wochenende auftritt, da habe ich keine Ahnung. Bei meinem eigenen Vorhofflimmern hatte ich oft das Gefühl, dass meine eigene Erwartungshaltung mit als Auslöser gedient hat, während es jetzt genau umgekehrt ist.

Meine Vermutung ist, dass alle Organe, die direkt unterhalb des Herzens bzw. des Zwerchfells liegen und die irgendwie geschädigt oder gereizt sind, Herzrhythmusstörungen verursachen können, seien es nun Entzündungen oder mechanische Schäden oder Reizungen.. Es besteht kein Grund, das auf die Hohlvene oder eine Gleithernie zu begrenzen.

B0rust5beinysxtolperer hat geantwortet


danke für die interessanten Hinweise. In meinem Fall ist es jedoch komplett Säure-Unabhängig. Ich könnte Nexium 10-fach überdosieren und es würde rein gar nichts nützen. NULL. Man sitzt keine einzige Minute mal auf einem Stuhl ohne sich unter dem linken Rippenbogen irgendwie verschoben zu fühlen. Da ist etwas anders als früher. Subjektiv ist es so, als wäre der Magen höher (wurde aber per CT nicht belegt). Es ist so als wäre der Magen-Fundus gerutscht oder vergrössert. Als drücke es direkt auf Herz. Man fühlt auch den Herzschlag anders. Mir geht es mit vollem Magen leicht besser. Da ich subjektiv das Gefühl habe mir zieht es dann den Magen etwas runter. Inwiefern dies alles mit diesem Z-Bruch zu tun hat werde ich mit allen Mittel versuchen herauszufinden. Etwas stimmt hier ganz und gar nicht – und es betrifft weit mehr Menschen mit Herz-Problemen als man denkt. Die Medizin "schläft" hier etwas. Es gibt ja Medikamente um die Symptome zu behandeln. Sehr sehr traurig muss ich sagen. Ich war bis zum Zeitpunkt meines Unfalls und der Husten-Grippe kerngesund. War 32ig Jahre lang fit, sportlich, athletisch muskulös – hätte Bäume ausreissen können. Und plötzlich nach 5-wöchigem Husten fühlt sich mein Zwerchfell anders an und mein Herz pumpt anders als zuvor. Plötzlich stolpert mein Herz wenn ich links liege. Plötzlich höre ich Blubber-Geräusche im Hals. Kriege Globusgefühl im Hals und Fremdkörpergefühl auf Aorta-Höhe. Gehe zu insgesamt 11 Kardiologen. Jeder führt Ultraschall durch, Kardio-MRI's werden gemacht. CT und was weiss ich was für Teufels-Zeug. Und alles komplett unauffällig. Entzündungszeichen sind 0.0 von damals bis heute. Plötzlich drückt der Magen gegen Zwerchfell – vorher wusste ich nicht mal wo der Magen liegt und was Zwerchfell bedeutet. Heute tut mir Schwertfortsatz, Brustbein, Brustwirbelsäule usw. alles weh ...das Herz stolpert wenn ich beim bücken nicht aufpasse usw. Ich kann nicht mal einfach da sitzen und gemütlich eine Zeitung lesen ohne die ganze Zeit mein Herzklopfen zu spüren (zu stark).

Allergisch bin ich auf diese Sorte Ärzte die nach einem Röntgen-Bild schon meinen es wäre Stress/Psychisch bedingt. Ich habe in meinem ganzen Umfeld am wenigsten Stress und Sorgen. Habe die letzten 1.5 Jahre damit verbracht nach psychischen Ursachen zu fanden – ohne Erfolg. Ich wäre super glücklich, wenn mein Körper so funktionieren würde wie vor dem Husten. Ich hätte das schönste Leben. Ich werde sauer, wenn ich aus dem Mund von Ärzten die Frage höre "haben sie viel Stress oder Sorgen". Es ist einfach unglaublich. Aber ich denke dieses Problem kennen viele hier. Dabei ist das veränderte Körpergefühl in der linken Zwerchfellgegend dermassen stark – ich bin gespannt was die weiteren Untersuchungen bringen werden. Habe morgen Thorax-Wand-MRT und nächste Woche modernste Speiseröhren-24h-Messung mit einem Gerät das angeblich mehr aufzeigen soll als die vorgänger Modelle. Ich werde berichten.

T,atiJV hat geantwortet


Hallo Brustbeistolperer

Hast du auch schon mal deine Wirbelsäule untersuchen lassen? Wäre es vielleicht möglich daß da vielleicht Wirbel verrutscht sind?

Eine Bekannte hatte auch Herzstolpis genau wie wir beim bücken, liegen usw. Die wurde komplett eingerenkt, sagte dabei daß sie auf einmal noch mehr Stolpis hat, da wurde noch der Atlas richtig hingemacht und sie hatte nun einige Tage ruhe, bis nun schon wieder die Wirbel draußen sind.

LG Tatjana

BWrustUbeins[tolperxer hat geantwortet


hallo liebe TatiV

Vielen Dank für deine Anregung. An Wirbelsäule denkt man bei solchen Sachen natürlich immer. Es ist durchaus so, dass die Stabilisation und die Statik der WS sehr sehr wichtig für die Gesundheit ist. Deswegen trainiere ich auch fleissig meine WS mit verschiedenen professionellen Techniken und unterstütze meine Muskel-Regeneration zusätzlich mit entsprechenden Nahrungsergänzungs-Mittel die ich von meinem Sport her kenne. Meine WS ist sehr gesund, vom Körpergefühl und von allen WS-MRT's her kann ich das so sagen. Bei mir ist es mit 100%iger Sicherheit nicht die WS. Aber solche die mit ihrer WS Probleme haben, sollten tatsächlich entsprechende Therapie einleiten. Ein starker Wirbel kennt keinen Schmerz.

Zurück zum eigentlichen Thema: ich war heute beim Video-MRI des Zwerchfells. Wie ich vermutet habe, ist da tatsächlich direkt unter dem Herzen eine Ruptur. Exakt die Stelle die ständig schmerzt. Man könnte meinen es ist der Magen – jedoch ist es nur eine kleine (4cm) Stelle die weh tut. Direkt im epigastrischen Winkel leicht links unter Rippenbogen. Diese Zwerchfellruptur nennt sich "Morgagni-Hernie". Ich werde nächste Woche alles mit einem der besten Chirurgen in dem Bereich besprechen. Ich hoffe es wird eine Lösung geben dies zu beheben. Mir war eigentlich von Anfang an klar, dass da irgend ein Gewebe-Defekt sein muss. Man hat nicht von heute auf morgen diese Symptome wie in meinem Fall einfach mal grundlos. Das gibt es einfach nicht. Ich bin froh, habe ich einen starken Willen der sich nicht gleich von Ärzten verunsichern lässt. Ich finde es einfach eine Schweinerei, dass man nur ein Röntgen-Bild + Blutbild veranlasst und wenn da nix rauskommt gucken die einem schon blöd an und denken gleich an die Psyche. Das ist echt unglaublich. Ich überlege diese Sache öffentlich zu machen – den Medien zu melden. Was ich in den letzten 1.5 Jahren erlebt habe ist ein riesen Skandal. Ich selbst musste im Internet recherchieren und mich in das professionelle Radiologie Programm "Osix" einarbeiten. Ich musste die Arbeit der Ärzte übernehmen. Erst durch Vertiefung in die Materie wurde mir klar, wofür ein CT und wofür ein MRI sinnvoll eingesetzt werden kann. Immer wieder musste ich mir von Ärzten anhören, dass ich ja ein CT gekriegt hab und dass man damit ja SOWIESO ALLES sieht. NEIN STIMMT EBEN NICHT. CT zeigt fasziale Strukturen schlecht. Und CT zeigt keine Animation des Zwerchfells – ein Video-MRI hingegen schon. Ich musste 45min. in der Röhre verbringen. Etwa 100mal einatmen auf Kommando. Das Zwerchfell wurde genau unter die Lupe genommen. Die Aufnahmen wurden Synchron zum Herz mit EKG der MRI Maschine vorgenommen. Von Aussen wurde die Schmerz-Stelle exakt markiert. Und genau an diesem Punkt, unter Herzspitze ist eine Zwerchfell-Verletzung. Etwas was kein Mensch sehen würde. Kein Arzt käme darauf. Liebe Forum-Mitglieder – ich habe immer wieder von Menschen gelesen die mit mechanischen Bewegungen Herzstolpern auslösen können. Leute die über Oberbauch-Druck oder Druck im Brustkorb berichten. All diese Symptome hatte/habe ich auch. Und wie ihr nun sieht ist es nicht eine Lebensmittelunverträglichkeit, oder Amalgam oder sonst irgend so ein Voodoo-Misst – es ist eine ganz banale fasziale Verletzung im Körper ausgelöst durch Trauma. Geil waren auch die "Naturheiler" die mir für teures Geld Ihre umstrittenen Therapien andrehen wollten. Als Sportler (Krafttraining, Rennrad, Schwimmen) wird die Wirbelsäule immer stark beansprucht. Nun gibt es Leute die Geld dafür zahlen um manuell ihre Dornfortsätze mit den Fingern "gerade zu richten". Das ist kompletter Schwachsinn – kaum steht man auf richtet sich die WS so wie sie veranlagt ist. Dasselbe mit diesen die von Schwachsinn wie "Beckenschiefstand" etc. sprechen. Einmal 90kg Kniebeuge gemacht und das Becken ist da wo es hingehört ;-) ach Leute. Ich weiss echt nicht. Früher dachte ich Scharlatane seien nur im Fahrzeugmarkt oder Versicherungsbrache tätig – doch heute wurde ich eines besseren belehrt. Nirgends wo sonst gibt es soviel Abzocke wie in der Gesundheitsindustrie. Es wird mit Abhängigkeit der Menschen gespielt. Verzweifelte Menschen mit Schmerzen klammern sich an jeden Strohalm – das ist halt einfach so. Auch sage ich öffentlich, dass ich die Rechnung einiger "Naturheiler" nicht bezahlen werde – und froh können Sie sein, wenn es nur dabei bleibt.

V8idgxi hat geantwortet


Hallo, Brustbeinstolperer,

:)= Es freut mich, dass du das geschafft hast! Wie hast du den Arzt dazu gebracht, ein Video MRI zu machen? Ich halte dir die Daumen, dass es weiter gut geht und der Schaden behoben werden kann. Deine Erfahrungen können wahrscheinlich für einige von uns hier von Nutzen sein, auch wenn nicht jeder eine Zwerchfellruptur hat. Wie erklärst du nun das Herzstolpern im Detail?

Bjrustb,einst_olperexr hat geantwortet


lieber Vidgi

Bei mir gab es eigentlich selten Herzrhytmusstörungen einfach so grundlos. Zu 99% traten sie immer nur beim beugen, bücken, links liegen, auf die Hocke gehen (schnell), sehr schnell und stark einatmen usw. auf – also im Grunde genommen immer dann, wenn Zwerchfell mit Herz interagiert. Es gibt ein Experiment für Fälle wie mich: Man steht auf, entspannt den Bauch soweit es geht und lässt die Abdomen-Organe schön raushängen...dann geht man mit hoher Geschwindigkeit auf die Knie. Grösstenteils reicht dies schon um Herzprobleme auszulösen. Grund: Das Zwerchfell schützt Herz und Lunge vor den Bauch-Organen. Wenn nun irgendwo eine Zwerchfell-Relaxation eingetreten ist, kann das Zwerchfell die Bauchorgane sowie epigastrisches Fett nicht mehr genügend stark abfedern. Es kommt zu einer Druck-Irritation der Herzspitze. Auch ganz ohne Bewegungen ist der Druck im Thorax viel höher als im Normalfall. Das spüre ich auch sehr gut. Fühle oft den Puls im Kopf/Hals. Habe oft so komische Druckgefühle im Thorax, Hals und Kopf sogar. Mein ganzer Brustkorb schmerzt – auch meine BWS. Man hat nun diese Zwerchfellrelaxation entdeckt – aber wie es mir gehen wird nach OP und ob dadurch alles behoben wird, steht in den Sternen bzw. weiss nur der liebe Gott. Eins kann ich euch sagen, wenn mein Problem durch OP behoben wird und meine Symptome dadurch grösstenteils verschwinden, werde ich hier aufräumen und tausenden von Menschen helfen. Ich bin nämlich verdammt vielen Menschen mit ähnlichen Beschwerden begegnet.

Interessant finde ich folgendes: Wenn man eine Zwerchfellrelaxation hat, führt dies zu sehr ähnlichen Symptomen wie bei einer Panikattacke. Somit schaue ich hinauf in die Sterne und frage das Universum, wie vielen armen Menschen mit gleichem Problem wurde eine psychische Störung eingeredet? Wieviele schlucken jahrelang Anti-Depressiva und besuchen nutzlose Therapien? Wieviele bekommen Beta-Blocker oder Ähnliches?

Man muss sich dabei folgendes überlegen: die medizinische Literatur wurde aus Menschenhand geschrieben. Was wenn Autoren irgendwelcher Panikstörungs-Theorien genau solche organischen Schäden überflogen haben? Man bedenke auch, dass meine Zwerchfellrelaxation nur durch hochaufwendige Video-MRI diagnostiziert wurde. Dies kam nur durch mich selbst, meinem super Hausarzt (Querdenker) und einem tollen Radiologen zustande. Was geht hier nur ab? Ich habe wirklich einige Berichte über Menschen gelesen, deren Geschichte genau gleich wie meine ist – sie haben die Aussagen der Ärzte geschluckt und lassen sich mit Antidepressiva behandeln. Wie blöd nur, dass sie selber zugeben, dass ihre Symptome sofort wieder zunehmen, wenn sie die Medis absetzen.

RNollxe7 hat geantwortet


Wow, ich drück Dir die Daumen, aähnlichen Schmu im Gesundheitssystem vermute ich auch.

Meine Symptome sind in den letzten Tagen fast verschwunden, mal sehen vielleicht habe ich ja wieder mal ne zeitlang Ruhe. Wenn es wieder stärker wird penetriere ich meinen HA und spreche das hier geschriebene mit ihm durch.

Daumen drück...

Vxidgi hat geantwortet


Hallo, Brustbeinstolperer,

danke für deine ausführliche Beschreibung. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob eine OP dir hilft. Ich wünsche es dir jedenfalls. Was die Ärzte, das Gesundheitssystem etc. betrifft, so sehe ich das etwas gelassener als du. Es ist klar, dass sich da etwas ändern muss, aber das wird nicht von heute auf morgen gehen und du wirst da auch nicht viel Einfluss haben können. Im besten Falle kannst du bewirken, dass ein Kardiologe sich dieses Themas annimmt. Aber das ganze System wird sich kaum ändern lassen. Dem liegen wirtschaftliche Aspekte zugrunde und die sind zu stark, als dass wir sie verändern könnten. Eine Veränderung zum Besseren, die sicher kommen wird, liegt noch weit in der Zukunft. Lenzen schreibt, dass das Wahrscheinlichkeitsdenken in die Medizin Einzug gehalten hat: "...weil die einhundertprozentige Diagnose der Ausnahmefall ist und das Kausalitätsmodell der eindeutigen Rückführung bestimmter Symptome auf bestimmte Krankheiten nicht länger aufrechterhalten werden kann...". Aus Krankheit als Erfindung, Dieter Lenzen, Fischer Verlag. Auch hier bin ich trotzdem gespannt, ob du etwas bewirken kannst. Natürlich, nur wenn man etwas tut, kann sich etwas ändern. Aber ich glaube, das muss auf einer anderen Ebene geschehen, die tiefer liegenden Ursachen müssen beseitigt werden. Das ist wie bei einer Krankheit, man darf nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern muss die Ursachen für diese Misere herausfinden. Warum handeln die Ärzte so, wie sie handeln? Ist das nur Bequemlichkeit, Unwissenheit, Nachlässigkeit, Unwilligkeit, Gleichgültigkeit dem Patienten gegenüber oder eine Laune? Ich glaube kaum. ":/

i|ngeboirglJanger hat geantwortet


Hallo Gerhard,

bin per Zufall auf dieses Forum gestossen. Da ich sehe, dass die letzten Eintragungen von 2007 stammen, möchte ich anfragen, ob du überhaupt noch online bist, bevor ich mit meiner Geschichte anfange.

Ich finde es sehr interessant, denn auch ich glaube immer, dass mein Vorhofflimern vom Bauch ausgeht, obwohl mir das keine Karidologe glauben will.

Um meine Symptome zu vertiefen, würde ich mich freuen, von dir noch vorher eine Antwort zu erhalten, ob du noch zur Diskussion stehst.

Danke im voraus

Ingeborg aus Südtirol

V6idgi hat geantwortet


@ Ingeborglanger

Das Forum ist und war bis jetzt vollkommen lebendig und aktiv, aber manchmal muss man lange auf eine Antwort warten und Geduld mitbringen :-(

MfikaMixk hat geantwortet


Hallo an alle Mitleidenden,

ich muss echt sagen dass ich so froh bin eure Beiträge hier gefunden habe.

Jetzt kurz zu meiner Story:

Bei mir hat vor 7 Jahren mit 21 jungen Jahren das leidige Thema begonnen als ich nachts an meiner Playstation wie wild zockte. Von jetzt auf gleich raste mein Herz, und das im sitzen mit meinem gamepad in der Hand. Der schock war gross. Das schauspiel ging eine viertel Stunde und dann wars auch wieder weg. Darauf ab ins Krankenhaus und die Antwort bekommen " kein Schimmer alles gut".

Natürlich hab ich damals einen Kardiologen aufgesucht, der mir beta blocker verschrieb. Die aber nicht wirklich etwas gebracht haben. Das plötzlicher Herzrasen kam wieder. Zwar immer nur Kurz und 4-5 mal im Jahr. 1 Jahr später setzte ich die Beta blocker ab, da diese nichts brachten.

Um die GEschichte zu vertiefen: Zu beginn dieser ganzen story´litt ich unter furchtbarer sellischer Anspannung die mit einem Krankheitsfall in der Familie zu tun hatte.. Kurze zeit darauf ist mein Vater an einem Herzinfarkt gestorben ( jetzt stellt euch die Angst vor am gleichen zu sterben zu diesem Zeitpunkt ), worauf 6 Monate später wiederum jemand gestorben im Umfeld das mich belastet hat. Aus diesem grund wurde ich zum therapeuten geschickt um mir die schrauben nach ziehen zu lassen, da es ja alles Psychosomatisch sein sollte.. Ergebnis, meine gleichzeitig auftreteten Panik attacken blieben aus aber das Herzrasen blieb. Zu dem auftrettende Herzstolpern die gelegentlich dieses Herzrasen auslösten.

Jahrelang beschäftigte ich mit diesem Thema und den Ärzten die immer sagten mein Herz ist GEsund.

Wann tritt dieses Rasen bei mir auf:

Beim über Kopf Bücken

Falsch bewegen

und ganz oft wenn ich einer starken erschütterung meines Körpers ausgesetzt, bsp aufs Bett fallen lassen.

Herzstolpern infolge mit Rasen ( sehr selten )

ZU meiner Fitness:

bin 1.80cm gross und wiege mittlerweile 78kg ( zu beginn der leids Geschichte 61kg )

meine Fitness war schlecht sehr schlecht zu diesem Zeitpunkt, aber seit dem ich wieder regelmässig sport mache ist es auf 1-2 Mal im Jahr das Rasen zurück gegangen ( herzstolpern ab und an.

Ich rauche, trinke alkohol und genieße einen Kaffee täglich.

Jetzt aber zu dem Interesannten Punkt auf den ich nämlich in diesem Forum gestossen bin, ich leide an einem Reiz MAgen, das bedeutet:

ich hab öfters sodbrennen, einen aufgeblähten Bauch, und Blähungen.

Deswegen bin ich so heil froh einen anhaltspunkt für meine Beschwerden gefunden zu haben, dass ich endlich weiss ich bin kein Hypochonder oder Herzkrank das bisher keiner endeckt hat.

Was ganz interessant ist, hatte in der Kindheit auch ab und an ganz selten und ganz schwach, wenn ich ne stuffe zum bsp übertreten hab nen bissel herzpumpen, war aber nicht weiterhin schlimm. hatte das auch einer von euch?

Was ich mache wenn ich Herzrasen bekomme.:

Ich setze mich hin und atme ganz tief ein und aus, wobei beim einatmen ich die brust stark hebe und strecke und die luft kurz einhalte ( quasi spüren wie diese den Körper durschströmt ) und zack in diesem Moment hab ich es meistens nach einer minute weg meistens.. – Das wäre meine Technick die vlt ja auch einem von euch hilft.

Lieben gruss an alle und danke für dieses tolle forum

Gruss Mika :)=

G/er-haxrd hat geantwortet


Nur mal ein kurzes "Hallo" von mir, obwohl es eigentlich nichts Neues zu berichten gibt.

An Ingeborg habe ich ja gleich eine PN geschickt, da sie nur die Beiträge von 2007 gefunden hatte. Aber das hat sie eh sicher gleich beim Abschicken ihrer Anfrage gemerkt. Wir freuen uns, von ihr interessante Einzelheiten zu erfahren.

Mikas Bericht passt genau zu meinen Vorstellungen über die Ursachen von Herzstolpern, Herzrasen und Vorhofflimmern. Schade, dass sich kaum jemand mit dieser Theorie anfreunden kann.

Ich werde demnächst einen Artikel, den ich vor Monaten an eine kardiologische Forschungseinrichtung geschickt habe, hier zum Besten geben. Leider hält sich das Interesse bei den Professoren dort sehr in Grenzen. Ich möchte das Kapitel aber auf keinen Fall unter den Tisch kehren, weil ich von der Richtigkeit überzeugt bin.

Ach was … ich mach es gleich, denn bei dem schönen Wetter wird es dann auch nicht.

Bis später.

Tschau *:)

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