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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

a4satYryon


ja, ich bekomme auch wieder bisoprolol, da beim ace hemmer mein puls wieder bei 100 war. aber vom betablocker hab ich immer schwindel und drösselig im kopf bin ich davon auch.

am dienstag hab ich eine herzkatheteruntersuchung. und vor der habe isch richtig schiß^^.

C/hristfine axus NRW


Hallo,

ich habe heute diese Seite gefunden (bin natürlich am lesen - derzeit seid Ihr ja schon bei Seite 58 !) und ich finde sie toll.

Ich habe seit Anfang 2010 Vorhofflimmern. Zuerst ganz selten, jetzt plagt mich der Mist mindestens 1 x wöchentlich. Vor 2 Wochen war ich im Krankenhaus (Vorhofflimmern verbunden mit hohem Blutdruck und hohem Puls). Gefunden hat man nichts. Ich wurde " in gutem Allgemeinzustand" entlassen :)= :)= . Meine letzten beiden VHF begannen a) gegen Mitternacht, als ich sehr lange am PC saß (mit Sicherheit nicht mit geradem Rücken) und b) als ich mein Abendbrot zusammengekauert auf der Couch vor dem Fernseher saß. SR kam von selbst, so nach 20 Stunden.

Ich melde mich wieder - übrigens, Stress habe ich keinen. Bin 64 und in Rente :)D

Crhrist/ine aNus NRW


ein herzliches Hallo an alle "Leidgenossen (innen)"

Vielen Dank an Dich Gerhard für die Einrichtung des Forums und an Euch alle, die sich bisher mit Beiträgen daran beteiligt haben. Ich habe sehr viel gelesen - aber seit Januar 2007 sind so einige Seiten zusammengekommen; das dauert bis man da durch ist :-D .

Ich möchte Euch meine letzte Zeit mit meinem Freund >:( "Vorhofflimmern" beschreiben. Vor ca. 10 Jahren (hatte im Beruf sehr viel Stress) wurde bei mir gutartiges !!! Herzrasen festgestellt. Ich bekam eine niedrige Dosis Betablocker. Alles so weit ok. Hin und wieder hatte ich Aussetzer bzw. Extrasystolen. Laut Kardiologe - alles normal, das kann schon mal vorkommen.

Im März 2010 an einem Sonntag, hatte ich ganz schlimmes unregelmäßiges Herzrasen - wurde ohnmächtig - als ich wieder alle Teile meines Körpers kontrolliert hatte und sie ok waren, war das Herzrasen weg. Bin natürlich erst am nächsten Tag zum Arzt. EKG iO. Blutwerte iO. Damals war ich kurz vor meinem Urlaub in die Karibik. Ich bekam grünes Licht für den Flug. In der Karibik (sehr warm und schwül) hatte ich wieder diese Probleme - aber nicht so schlimm.

Zu Hause angekommen habe ich mich untersuchen lassen. Kardiologe, Neurologe, LZ-EKG's. Ich bin herzgesund! Na bravo, aber woher kommt mein Vorhofflimmern (das wurde in der Zwischenzeit auf den EKG's nachgewiesen)?

Ich bekam Bisoprolol 5mg p.Tag und ASS 100 verschrieben, bis im Sommer 2011 meine Beschwerden wieder öfter auftraten. Anfang September wurde ich auf Marcumar eingestellt und mein Arzt meinte, er will mir Multaq 400 (2x) geben, um die VHF-Anfälle im "Keim zu ersticken". Das Ende von der Umstellung war nach 4 Tagen, da mußte ich ins Krankenhaus. Alles wieder zurück, und ich nehme wieder Betablocker. Ich bin der Meinung, es kommt irgendwie vom Essen oder der Körperhaltung bzw Bewegung. Aber wovon? Ich habe das VHF in der letzten Zeit auch nach einem Grillabend festgestellt.

Mein Problem ist, dass mein Puls mit den Betablockern so niedrig ist. So ca. >50. Kann das auch ein Auslöser sein.

Würde mich auf Antwort freuen.

Noch einen schönen Abend

e+infacnhnFurede"lgard


Da hatte ich doch von Montag auf Dienstag, genau um 00.05 Uhr wieder einen Anfall von Vorhofflimmern. Am Dienstagmorgen ging ich dann gleich zu meinem Hausarzt, um ein EKG zu schreiben. Er kam dann auch dazu und schaute das EKG an. Er meinte doch tatsächlich zu mir: Das ist eine Arrythmia absoluta, da müssen Sie sofort ins Krankenhaus fahren und eine Elektrokardioversion machen lassen. Später geht das nicht mehr. Ich musste ziemlich lachen und sagte, dass ich das jetzt bestimmt nicht machen lasse, weil ich diese Vorhofflimmerattacken ja nicht erst seit gestern habe und damit wohl umgehen könne. Da wollte er den Krankenwagen rufen und ich sagte ihm, dass er den dann schon für sich bestellen würde. Er wurde ziemlich zurückhaltend und meinte spitz: Ja, was wollen Sie denn tun? Ich sagte ihm, dass ich erstmal in der Herzklinik in Bad Oeynhausen anrufen wollte und dort nachfragen, was ich machen soll. Ich nahm ihm den Ausdruck vom EKG aus der Hand und ging.

Die diensthabende Kardiologin in Bad Oeynhausen bat mich, das EKG zu faxen. Dann rief sie mich zurück und meinte, dass der Oberarzt mich gerne sprechen würde. Sie hat mich dann weiterverbunden. Der Oberarzt meinte, dass das normales Vorhofflimmern sei und es keinen Grund für ihn gäbe, eine Elektrokardioversion zu machen, wenn ich der Meinung sei, dass dies noch nicht nötig sei. Ich sei marcumarisiert und das wäre die Hauptsache. Ich solle doch einfach mal abwarten. Das war genau das, was ich auch machen sollte, hab mich bedankt und abgewartet. Abends um 19.30 Uhr klingelte mein Telefon. Mein Hausarzt, mit dem ich es eigentlich sehr gut kann. Er meinte, er habe in Oeynhausen angerufen und mit dem Oberarzt gesprochen. Hab ich auch, sagte ich. Der Oberarzt hat ihm dann berichtet, was wir besprochen haben und er bat mich dann noch, am Mittwoch, Donnerstag und Freitag in die Praxis für Kontroll-EKG's zu kommen. Ich sagte ihm das auch zu und er war wohl beruhigt.

Mittwoch Morgen, nach 33 Stunden, sprang dann der Sinusrhythmus wieder an. %:|

EKG in Ordnung, heute auch in Ordnung, morgen wahrscheinlich auch.

Diese Story wollte ich Euch nicht vorenthalten. Ich muss immer noch darüber schmunzeln. ;-D

Ich habe nichts besonderes gemacht am Montag, nur habe ich abends Himbeeren gegessen und im Nachhinein erfahren, dass Himbeeren im Gegensatz zu Brombeeren ziemlich viel Histamin enthalten oder im Körper auslösen. Außerdem hatte ich, bevor es anfing, dieses komische Kribbeln oberhalb des Bauchnabels. Ich wurde sogar wach davon. Als ich merkte, dass das Herz komische Dinge tat, bin ich zwar noch schnell aufgestanden, manchmal hilft das, aber es nützte nichts mehr. Auch die von Gerhard empfohlene Massage brachte nichts. Und so hab ich mal einfach 33 Stunden "Dauerlauf" hinter mich gebracht. Die Frequenz war aber nicht so hoch. Höchstens 110. Und mein Blutdruck war im Keller 90/60! Habe einfach die normalen Medikamente, die ich immer nehme, weitergenommen. Ich sollte eigentlich den Betablocker, den ich in niedriger Dosierung nehme, erhöhen. Hab ich aber nicht getan. Dann wäre mein Blutdruck wahrscheinlich abgeschmiert.

Ich habe es mal wieder überstanden und es geht mir gut. Wenn die nächste Attacke kommen sollte, werde ich mich in Oeynhausen wieder mal vorstellen wegen evtl. Pulmonalvenenablation, war schon etliche Male da und habe da auch schon eine Ablation bei Vorhofflattern bekommen. Ist ein sehr gutes Krankenhaus, das muss ich wirklich sagen.

Jetzt habe ich wieder ein endloses Ding geschrieben, aber ich musste das einfach mal loswerden und vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant. :=o

V2idgxi


@ Christine

Meine Puls ist auch zwischen 50 und 60, im Schlaf vielleicht niedriger. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass das Vorhofflimmern auslöst. Eher, wenn er schneller wird.

@ Edelgard

Soviel ich weiß, verhindert der Betablocker auch, dass das Flimmern auf die Kammern übergreift, was fatal wäre. Insofern wäre es vielleicht doch sinnvoll, während des Anfalls den Betablocker leicht zu erhöhen? 1,25 mg mehr (wahrscheinlich 1/4 Tbl.) würde vielleicht den Blutdruck nicht zu sehr absinken lassen. Vielleicht würde er auch gar nicht absinken, da das Herz, wenn es ruhiger schlägt, eventuell wirkungsvoller arbeitet.

Ich nehme, wenn das Vorhofflimmern sehr heftig ist, manchmal 1/2 Tablette mehr, und wenn es vorbei ist, lasse ich sie wieder weg. Meine Überlegung dabei ist, dass sich der Körper ja durch die Dauereinnahme des Betablockers an diesen gewöhnt hat und die Wirkung nicht mehr so stark ist, wie anfangs (was ich daran merke, dass der Blutdruck wieder auf seinem früheren Niveau ist), sodass bei Vorhofflimmern eine kleine zusätzliche Dosis einen neuen Reiz gibt. Ich habe damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Aber das sind nur meine persönlichen Überlegungen.

Das soll keine Empfehlung von meiner Seite sein, sondern nur etwas zum Nachdenken. Du musst natürlich nach deinem Gefühl bzw. dem Rat deiner Ärzte gehen.

Liebe Grüße,

CPhrist[inde aus xNRW


Ich bin jetzt hoffentlich von meinem "Dauerlauf" wieder im Sinus zurück. Gestern gab's Nudelauflauf und dazu habe ich mir österr. Rotwein (habe hinterher gelesen, dass österr. Rotweine einen hohen Histamingehalt haben) gegönnt. Weil der Auflauf so lecker war, habe ich während des Fußballspiels noch ein Stück nachgeschoben. Dann bin ich im Sitzen eingeschlafen zzz und so gegen 1.00 wach geworden. Mit Vorhofflimmern >:( . Da es aber nicht so schlimm war hoffte ich, dass es in der Früh wieder vorbei ist. Das hatte ich mir aber nur gedacht. Den ganzen Tag bis jetzt hatte ich Probleme. Der Blutdruck ging rauf und runter. Der Puls tat das gleiche. (Zu Mittag habe ich 1/2 Betablocker (2,5mg) zusätzlich genommen).Ob die Anzeigen auf dem Gerät stimmten, das möchte ich bei dem Durcheinander in meinem Körper bezweifeln. Aber es wenigstens ist es ein Anhaltspunkt. Heute wurde mein Vorhofflimmern von starkem Schwindel begleitet. Vor 2 Wochen hatte ich mich bei gleicher Situation ins Bett gelegt - es wurde schlimmer. Heute habe ich meine Hausarbeit weitergemacht; musste mich aber sehr oft hinsetzen um nicht umzufallen. Edelgard, Du schreibst von Erdbeeren mit dem Histamin. Ich bin nächste Woche wieder beim INR und werde meinen Arzt wegen Histamin ansprechen.

Es ist ein tolles Gefühl, wenn der Sinus wieder richtig "tickt". Gruß Christine :)D

eyinfachNnureKde/lgarxd


@ vidgi

Danke für Deine Informationen. Sie sind immer sehr hilfreich für mich. Mit dem Betablocker hast Du Recht, aber ich möchte nicht so gerne so viele Medikamente nehmen und verzichte darum meistens auf den zusätzlichen Betablocker. Aber 1/2 Dosierung mehr, das sollte ich vielleicht noch ausprobieren. ich wäre aber froh, wenn das jetzt mal eine zeitlang wegbleiben würde. :=o

@ Christine

Wo wohnst Du denn in NRW, wenn ich das fragen darf. Oder schick mir eine PN, ich wohne nämlich auch in NRW.

Ich hatte übrigens Himbeeren gegessen, Erdbeeren machen mir nichts aus, obwohl sie auch auf der Histaminliste stehen. Guck mal hier, da kannst Du Dir eine Liste ausdrucken:[[http://www.histaminintoleranz.ch/downloads.html]]. Die Ärzte wollen meistens nicht viel davon hören, Modeerscheinung murmeln sie dann meistens vor sich hin. Aber das stimmt nicht, ich habe mit meinem Endokrinologen auch deswegen gesprochen und er hat meine Theorie bestätigt, dass Histamin Vorhofflimmern auslösen kann. Die Betonung liegt auf "kann". Ich war am letzten Freitag zur Silberhochzeit eingeladen und es gab soooo leckere Sachen zu essen, die ich als Vegetarier auch essen konnte. Ich hab mir einfach vorher zwei Kapsel Daosin gegönnt und habe geschlemmt ohne Ende und es hat mir nichts ausgemacht. Ich will gar nicht wissen, wieviel Histamin drin war. Am Samstag war ich ein bisschen unruhig, ob das damit was zu tun hatte, weiß ich aber nicht. Im Moment bin ich wieder total fit. Es soll jetzt mal endlich so bleiben, wofür nehme ich denn die ganzen Strapazen der histaminarmen Ernährung auf mich? Aber manchmal passe ich nicht auf und zack... alles wieder da. Es fängt im Magen, oberhalb des Nabels an mit einem Druckgefühl, so wie Gerhard es beschreibt, und da es meistens nachts kommt, dann ist es schon zu spät für Gegenmaßnahmen. Habe 2009 jede Woche Anfälle gehabt und jedes Mal Elektroschocks bekommen, bis das nichts mehr nützte, dann in Oeynhausen Ablation gegen Vorhofflattern. Dann Multaq400, aber das ist mir zu gefährlich. Sind schon Leute dran gestorben. Jetzt halt Bisoprolol 2 mal 2,5er und Marcumar. Da warte ich eben ab, dauert es länger, fahre ich nach Bad Oeynhausen in die Herzklinik, die kennen mich und sind meiner Meinung nach die kompetensten. Hier im Wald- und Wiesenkrankenhaus – das kannst Du vergessen. Jetzt hoffe ich, dass es wegbleibt.

Eine gute Woche und ein immer richtiges "Ticken" :-o

C$hris7tinec a]usx NRW


Edelgard

Hallo, sag wurden Dir die Daosinkapseln von Arzt verschrieben (Privatrezept) oder hast Du sie einfach in der Apo gekauft?

Wünsche einen schönen Montag *:)

G~eRrhxard


Vielen Dank für Eure interessanten Berichte. Ich freue mich, dass daraus immer präzisere Erklärungen erkennbar werden, um meine eigenwilligen Auslösevarianten für Extrasystolen & Co zu verstehen.

Irgendwann ist auch mal der entscheidende Hinweis dabei, zu welchem Organ dieses Kribbeln im Oberbauch gehört, was ja einige Leute hier scheinbar so wie ich verspüren, wenn Vorhofflimmern droht.

Für mich ist es die untere Hohlvene, die an dieser Stelle durch das Zwerchfell tritt, um dann unmittelbar danach in den rechten Vorhof des Herzens einzumünden.

Da diese 3 cm dicke Vene am "Hohlvenenloch" mit diesem über den gesamten Bauchraum gewölbten Bauchmuskel fest verwachsen ist, könnte doch der Blutrückfluss zum Herzen bei jeder Anspannung dieses Muskels beeinträchtigt werden. Auch bei Drehungen des Oberkörpers, beim Bücken, Beugen, Strecken usw.

Am gefährlichsten sind unwillkürliche Bewegungen für die Auslösung von Extrasystolen und Vorhofflimmern, wenn man also gar nicht damit rechnet. Dies ist für mich ein Beweis dafür, dass sensible Rezeptoren im Herzen selbst minimalste Druckschwankungen wahrnehmen können, um sofort darauf zu reagieren.

Ich habe den Rat von @Docsen befolgt und die gesamte Thematik der "Hohlvenenkompressionstheorie" vor 3 Wochen nach Berlin in die Charité geschickt. Eine automatische Empfangsbestätigung ist gekommen und ich hoffe nun auf eine Antwort.

Aber ich habe ja Eure Schilderungen als Bestätigung, die identisch mit dem Auslösemechanismus meiner früheren Vorhofflimmerattacken sind. Wie bei @Christine bspw.: Nudelauflauf mit Käse überbacken, dazu Rotwein und danach im Sitzen eingeschlafen… tja somit verschläft man auch noch die möglichen Gegenmaßnahmen. Ein schlechter Traum dabei, durch den man dann aufschreckt und der den Puls hochtreibt macht das Vorhofflimmern dann komplett.

Dabei muss ich sagen, dass Teigwaren generell bei mir in Verruf stehen, Verdauungsbeschwerden und somit auch Rhythmusstörungen zu verursachen. Ganz schlimm wird es mit fertigen Pastasoßen, Bolognese, Ketchup, etc., besonders wenn viel Zwiebel drin ist. Es wird ja fast nur noch Zwiebelpulver aus China verwendet, was herstellungsbedingt möglicherweise viel Histamin enthält.

Einen guten Rat möchte ich noch denen geben, die am Abend nach dem Fernsehen etwas fröstelnd ins Bett gehen, weil die Heizung schon aus war. Wenn man friert spannt man ja den Bauchmuskel an und dabei entsteht bei mir jedenfalls oft dieses kribbelnde Gefühl im Oberbauch (untere Hohlvene?).

Beim Hinlegen wird es dann manchmal heikel und ich muss meine Bauchmassage anwenden, damit das Herz nicht aus dem Takt gerät.

Hier hilft vorbeugend und auch noch im akuten Stadium, ein in der Mikrowelle erhitztes Körnerkissen auf den Bauch legen oder eben eine Wärmflasche.

Es gibt natürlich auch noch angenehmere Möglichkeiten, im Bett nicht frieren zu müssen…und schöner kribbeln tut‘s auch.

Tschau *:)

e<iCn&fa&chnurexdelgard


Hallo Gerhard,

das ist aber toll, dass Du Dich auch mal wieder meldest. Wir haben Dich hier doch sehr vermisst. Deine ausführlichen Erfahrungen in bezug auf Vorhofflimmern haben mir schon oft weitergeholfen, obwohl die Ärzte einen immer so komisch anschauen, wenn man mit diesen Dingen- vor allem in bezug auf Lebensmittel und diesem Kribbeln im Bauch – daherkommt. Die Bauchmassage hilft mir nur, wenn ich das Flimmern früh genug bemerke. Wenn es im Schlaf auftritt, dann ist es meistens zu spät dafür. Das mit der Kälte ist auch eine interessante Sache. Ich bekomme das Flimmern auch oft, wenn ich nachts zur Toilette war und ziemlich kalt geworden bin. Aber dann erst, wenn ich mich wieder hinlege. Wärmflasche ist eine gute Idee, die angenehmeren Möglichkeiten auch, obwohl ich dann mit Sicherheit die ganze Nacht unruhig bin. x:)

Teigwaren – hmmm – auch so eine Sache. Wenn ich so überlege, dann habe ich das auch manchmal nach Auflauf. Ich hatte bisher immer den Käse in Verdacht. Aber vielleicht Käse und Nudeln? Muss ich mal drauf achten.

Du siehst, wie wichtig Deine Erfahrungen sind. Und wie geht es Dir sonst? Hast Du oft Vorhofflimmern und hast Du irgendwas machen lassen inzwischen? Bei mir steht jetzt die Pulmonalvenenablation zur Diskussion. Aber ich weiß nicht... %:|

@ Christine

Ich hab mir die Daosinkapseln selber gekauft. Mein Arzt meinte nur, aber nicht immer nehmen und nur zu besonderen Gelegenheiten und dann nicht mehr als zwei auf einmal. Ich nehme manchmal morgens eine, wenn ich Kiwi oder Banane in meinem Müsli essen möchte. Ich weiß nicht, ob es mir was ausmachen würde, aber ich traue mich auch nicht, das ohne Daosin zu essen. Ich vertrage es gut, es scheint auch zu helfen. Aber was ist, wenn man das Histamin zu weit runter fährt? Was passiert denn dann? Anscheinend soll es auch wichtig sein für den Körper. Das konnte mir bisher noch niemand sagen.

C|hri0stine Xaus NxRW


Hallo zusammen

war heute beim HA. Ich habe ihn wegen meiner (unserer) Vermutung angesprochen, ob das Vorhofflimmern nicht den Anfang im Magen-Darm-Trakt nimmt. Wie vermutet wurde mir gesagt: "Das kann nicht sein". Also habe ich meinen Mund gehalten :-X . Dass mein Herz, ich sage es einmal salopp - nervlich gestört ist und immer wieder verrückt spielt, ist ja durch EKG's bewiesen; aber was löst dann das VHF aus. Antwort: "Es gibt so viele Menschen da weiß man nicht woher es kommt ???"

Am 20. habe ich wieder einen Termin beim Kardiologen. Mein HA hat mir geraten, mit dem Kardiologen wegen einer Ablation zu sprechen, da mich jeder VHF-Anfall die Hälfte der Zeit mit Schwindel- und Ohnmachtsattacken quält %:| . Jedesmal hat eine kräftige Ohnmachtsattacke das VHF beendet :)= .

Ich werde aber trotzdem weiter meinen täglichen Menüplan schreiben - habe es mir für den ganzen Oktober vorgenommen.

Gibt es jemanden hier in der Runde bei dem das VHF auch mit Schwindel und Ohnmacht verbunden ist?

Einen schönen Dienstag wünscht

Christine :)D

SAchoxof


Hallo Zusammen :-)

Ich wollte mal eine Frage einwerfen: Kontrolliert Ihr regelmäßig Euren Blutdruck?

Es würde mich mal interessieren, ob da bei Euch Auffälligkeiten vorhanden sind.

Ich selbst habe vor zwei Wochen damit angefangen.

Davor hatte ich immer nur meinen Puls im Blick, den ich in Ruhe mit ca 60 Schlägen / min ganz ok finde.

Von meinem Blutdruck bin ich aber weniger begeistert.

Ich liege ständig unter den empfohlenen 90 / 60 ... was ja auch durchaus logisch ist, wenn man Betablocker nimmt.

Mir ist allerdings aufgefallen, dass insbesondere der Diastolische Wert häufiger mal nach unten hin ausreisst.

Bemerkenswerter Weise immer dann, wenn es mir besonders schlecht geht.

Ich habe es eines abends auf 82 / 44 gebracht.

Ich bin in diesem Thema nicht wirklich fit, aber das find ich schon bedenklich niedrig, oder?

Hatte allerdings – abgesehen von den mittlerweile gewohnten Extrasystolen – keine weiteren Beschwerden wie Schwindel etc.

Mich würde wie gesagt mal interessieren, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt?

Liebe Grüße!

C)hrisWtin1e au*s NxRW


@ Schoof

Ja, ich kontrolliere täglich meinen Blutdruck. Der ist aber fast immer im Bereich von 120-130/um 70. Probleme gibts nur wenn ich VHF habe, denn da habe ich den reinsten Chaosblutdruck. >:(

Mir ist aufgefallen, dass bei mir der diastolische Wert ansteigt, oft bis 100, wobei der systologische Wert fast gleichbleibt.

Ich bin von meinem Puls nicht begeistert. Der ist auch wenn es mir gut geht eigentlich immer zu niedrig. Ich freue mich schon, wenn er mal die 50 erreicht. :)=

Hauptsache unser aller Herz tickt richtig.

Einen schönen Sonntag :)D

e^infac1hnurHedelgxard


@ schoof

Deinen Blutdruck finde ich extrem niedrig. Fühlst Du Dich nicht schlecht dabei? Das solltest Du vom Arzt abklären lassen, evtl. mit einer Langzeitblutdruckmessung (24 Stunden). Du nimmst Betablocker, welchen und wieviel? Ist vielleicht zu hoch dosiert. Ich muss da auch sehr aufpassen. Wenn ich Vorhofflimmern habe, ist mein Blutdruck auch fast so niedrig wie Deiner, normalerweise ist er bei 110/130 zu 70 oder 80 im Moment. Da fühle ich mich auch leistungsfähig. Aber wie Christine schon sagt: Hauptsache, das Herz tickt richtig, aber bei dem Blutdruck wäre ich vorsichtig. Vielleicht solltest Du den Betablocker reduzieren und dafür ein niedrig dosiertes Rhythmusmittel (Propafenon oder Flecainid oder Dronedaron oder Amiodaron) nehmen. Aber das lass Deinen Arzt entscheiden. Wäre aber eine Möglichkeit. Ständig so niedriger Blutdruck ist nicht gut für den Körper. ":/

Sichuooxf


Hallöchen,

Nein, @ Edelgard, schlecht geht es mir nicht damit... ausser halt den ständigen Extrasystolen, dem eigentlichen Problem... aber kein Schwindel o.ä.

Ich nehme momentan auch eine eher bescheidene Menge Betablocker (Carvedilol 6,25mg – 2x tgl.)

Da gibt es durchaus schlimmere Dosierungen, von denen bin ich aber zum Glück schon lange wieder runter.

Na ja... meine Ärztin meinte der Blutdruck wäre noch ok, solange halt keine entsprechenden Symptome auftreten.

Aber ich werde nochmal nachhaken, ob bei mir nicht auch die von Dir angesprochenen Rhythmusmittel in Frage kommen, statt den Betablockern.

Mal schauen, danke für den Tipp!

@ Christine:

Um Deine Frage weiter oben noch zu beantworten:

Ich hatte während meiner VHF-Atacken nie Schwindel o.ä.

Aber wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es da auch viele verschiedene Variationen.

Bei mir geht das VHF immer Hand in Hand mit Tachykardien, aber das scheint ja bei Dir nicht der Fall zu sein(?), von daher sind wir zwei da wohl auch nicht "vergleichbar".

Ich hatte sehr wohl nach der bei mir überflüssiger Weise durchgeführten Ablation eine lange Zeit lang Probleme mit Schwindel und Ohnmachtsanfällen, aber die standen nicht im Zusammenhang mit VHF.

Kann Dir diesbezüglich also leider nicht weiter helfen :-(

Grüße ins Land und einen ruhigen Puls Euch allen! *:)

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