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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

eSinfacLhnure/delg`arxd hat geantwortet


@ mawo32

Das mit der kohlenhydratarmen Ernährung ist für mich z.B. überhaupt nichts. Ich habe dann Rhythmusstörungen ohne Ende, kriege einen total aufgeblähten Bauch und kann nachts nicht schlafen. Seitdem ich viel weniger Eiweiß und wenn, dann nur pflanzliches Eiweiß esse, und mehr vollwertige Kohlenhydrate wie Vollkornreis, Kartoffeln, Vollkornnudeln, nur frisches Obst und Gemüse, kaum Zucker geht es mir erheblich besser und natürlich hilft mir jetzt auch das Daosin. Ich muss feststellen, dass meine Verdauung richtig gut funktioniert. Aber das sind meine persönlichen Erfahrungen, das soll nicht heißen, dass Deine Theorie für Dich und für viele anderen nicht richtig ist. Festgestellt habe ich auch, wenn ich abends sehr wenig esse und auch ziemlich früh – so gegen 17 Uhr – dann kann ich sehr gut schlafen.

@ feuerengel64

Ich glaube, dass Du da eine Angststörung entwickelst, die die Extrasystolen noch schlimmer macht. Du musst versuchen, ruhiger zu werden und Dich auf keinen Fall in die Angst hinein steigern. Ich habe gute Erfahrungen damit, dass ich, wenn diese Angst auftritt – hatte ich früher auch extrem, inzwischen bin ich da gelassenener – mich locker hinsetze, bewusst tief in den Bauch atme, so dass er sich richtig vorwölbt. Langsam bewusst ein- und ausatme. Dann beruhigt sich auch der Herzschlag. So ein Blutdruckgerät habe ich auch. Das zeigt jeden "Pubs" an, da lass Dich mal nicht verrücktmachen. Vielleicht solltest Du mal eine Zeit Johanniskraut nehmen. Da gibt es viele Mittel, es muss nur hoch dosiert sein. Hab ich mal über Jahre genommen und es hat mir sehr gut getan. Besprich es mal mit Deinem Hausarzt. Und Kopf hoch, es ist sicher nichts Schlimmes. :°_

f&euere4ngel@64 hat geantwortet


Ich danke euch allen die mir so lieb geschrieben haben ihr habt mir die Angst etwas genommen heute war ich im Krankenhaus und habe mir einen Termin für das Streßecho geben lassen es soll am 10.11 gemacht werden mir soll dan etwas gespritzt werden so das das Herz unter Stress steht hab schon Angst davoraber muß ja woh sein. Am 04.11 habe ich noch ein vorgespräch mit dem Oberarzt.

Lg Moni ( feuerengel64)

C.hristCine| aus xNRW hat geantwortet


@ Mawo32

Mit Interesse habe ich Deine Beiträge im Bezug auf das Zwerchfell gelesen.

Ich hatte zum Wochende wieder 17 Stunden Spaß >:( . Da mein Vorhofflimmern immer zur langsamen Form wird, kämpfe ich dann immer mit den Ohnmachtsanfällen; wenn ich dann so richtig in die Knie gehe, dann habe ich wieder Sinusrhythmus. Diesen Monat habe ich Tagebuch geführt. Über Essen, Tagesablauf .... besonders aber habe ich die Situationen festgehalten als das VHF begann. Es fängt ja immer mit einem komischen Magengefühl an (als hätte ich da mein Herz), will aufstoßen - kann aber nicht und dann kommt das Druckgefühl am Hals dazu. Dann wird mein Puls unruhig und mein Blutdruck spielt verrückt.

Aufgrund meiner Aufzeichnungen konnte ich feststellen, dass es überwiegend am Abend auf der Couch (gemütlich halbliegend) losging oder wenn ich gekrümmt saß. Als ich Deinen Beitrag mit dem Zwerchfell las fiel mir ein: Da war doch was ???

Vor 30 Jahren war ich bei einem Lungenröntgen und da wurde folgendes festgestellt: "vornehmlich lateral ausgebildete zarte Zwerchfell-Pleuraverschwielung (Brustfell)"

Ich werde auf jeden Fall diesen alten Untersuchungsbefund nächste Woche zum Internisten mitnehmen.

Kann da ein Zusammenhang sein ":/

Noch einen schönen Abend

Mkawo3x2 hat geantwortet


@ einfachnuredelgard

Du hast natürlich Recht, dass es Probleme geben kann, wenn man komplett auf Kohlenhydrate verzichtet. Deshalb auch nur kohlenhydratarm. Es kann sonst leicht zu Verstopfung kommen und dadurch auch zu einem aufgeblähten Bauch und Herzrhythmusstörungen führen. Langkettige Kohlenhydrate wie ihm Müsli, Vollkornbrot und insbesondere Ballaststoffe sind wichtig um den Stuhlgang "geschmeidig" zu halten. Deshalb esse ich beispielsweise jeden Morgen eine kleine Portion Müsli (die richtige Menge sollte man für sich austesten – zu viel gibt eher Blähungen aber zum Glück keinen Blähbauch mit HRS, wie bei einer Verdauung im Dünndarm). Nur leider sind die meisten Kohlenhydrate in unserer heutigen Ernährung als kurzkettige Kohlenhydrate (Zucker) enthalten. Die Verdauung kurzkettiger Kohlenhdyrate geht schneller und findet zu einem großen Teil bereits im Magen und Dünndarm statt. Deshalb kommt es bei mir dann immer zum Aufstoßen und Blähbauch mit Schmerzen am Solarplexus.

@ Christine aus NRW

Was Du geschrieben hast über das Gefühl, dass Du aufstoßen willst, kannst aber nicht, finde ich sehr intersssant. Bei mir ist es oft genauso, zumindest, wenn ich wieder was Süßes gegessen oder getrunken habe. Dazu reicht bei mir schon ein kleiner Bonbon oder ein Kecks. Gerade wenn man auswärts isst, weiß man ja häufig nicht, ob für den Geschmack nicht doch eine Prise Zucker am Essen ist. Wobei ich auch beobachtet habe, dass es nicht ganz so schlimm ist, wenn ich anschließend noch eine größere Portion "normal" (kohlenhydratarm) esse. Das süsse Essen wird dann weitertransportiert und macht nicht mehr so viele Probleme.

Würd mich auch freuen zu hören, was der Internist zur Pleuraverschwielung gesagt hat. Vielleicht gibt es einen Zusammenhang?

Viele Grüße,

fXeueUren~gel64 hat geantwortet


hallo leute bin wieder da hatte am dienstag mal wieder einen anfall bin dan gleich zu arzt und der hatte mich sofort ins krankenhaus einweisen lassen da ich sehr viele extraschläge hatte so nun haben sich mich untersucht das heißt lanzeit ekg stressecho gefäßuntersuchung der leiste und der beine blutuntersuchung alles soweit ohne befund das gute an der sache war alls ich das langzeit ekg hatte hatt man die extraschläge gesehen aber die ärzte sind der meinung das sie ungefährlich sind ich hoffe mal das sie recht haben

einfachnuredelgard du hattest wohl recht den auch die ärzte sind der meinung das ich eine massive

angststörung entwickelt habe ich muß wohl damit leben eine möglichkeit gibt es noch und zwar das ganze zu veröden aber davon haben sie mir ersteinmal abgeraten.

lg moni (feuerengel64)

HGewden hat geantwortet


Hallo an Alle,

ich bin neu hier im Forum und beim Durchlesen erst bei Seite 10. Muss schon sagen, dass ich von Euch begeistert bin. Hab in den paar Seiten so viel erfahren und gelernt, was mir bisher kein Arzt vermitteln konnte. Besonders von Vidgi.

Ich hoffe dass ich den einen oder die andere auch pers. anschreiben darf.

Vielen Dank

Gruß

VFidgi hat geantwortet


@ Heden

Ich hoffe dass ich den einen oder die andere auch pers. anschreiben darf.

Natürlich darfst du. Aber du musst etwas Geduld mitbringen, da viele nur sporadisch hier reinschauen. Im übrigen, willkommen hier @:)

wsölfizn574 hat geantwortet


hallo allerseits,

nachdem ich jetzt seit zwei tagen unermüdlich diese diskussion mitgelesen habe (bis seite 44),

hab ich es nicht mehr ausgehalten und mußte mich anmelden.

beim stöbern wegen dieser furchtbaren herzattacken bin ich hier gelandet.

finde alles sehr interressant,da ich auch im laufe der zeit immer mal wieder gedacht habe, es könnte was mit dem magen oder so zu tun haben.(man beobachtet sich ja und will irgendwann halt auf eigene faust herausfinden,was das eigentlich zu bedeuten hat)

auch die sache mit bestimmten bewegungen hab ich schon festgestellt und auch die psychische komponente ist auf jeden fall gegeben.

leider kann ich glaube ich nicht weiterhelfen, da die meißten hier viel länger die seltsamen probleme haben und auf dieser schiene hier "forschen".

dennoch erhoffe ich mir ein paar antworten für mich selbst. ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel...

also bei mir hat es vor 6 jahren angefangen (bin jetzt 37) in totaler streßsituation.

war extrem angsterfüllt wegen weisheitszahn-op, antibiotikumgabe (bin wohl hypochonder und habe angst vor krankheiten, ärzten, medikamenten,...ziemlich extrem...),kaum gegessen,viel kaffe und zigaretten,mitten im hausbau,kleinkind, sommer-heiß,...

plötzlich ging es von jetzt auf gleich durch meinen körper.

schwindel (hatte ich noch nie),sich ausbreitendes kribbeln, angst umzufallen,herzrasen,

ich hatte logischerweise todesangst und konnte das alles nicht einordnen.

anfangs dachte ich, es wäre eine reaktion auf das antibiotikum und habe es abgesetzt.

noch mehrere tage war ich innerlich sehr unruhig und hatte so ne art druck im brustraum mit dem gefühl,gleich geht es wieder los...und panischer angst, krank zu sein.

bin dann bei meiner hausärztin(welcher ich vertraue) gewesen und habe heulend berichtet,was los ist und das ich glaube irgendwas am herzen zu haben.

nach untersuchung( abhören,zunge kontrolliert, blutdruck messen,ruhe-ekg)

war sie sicher,da ist nichts.

ich war jedoch so voller angst, daß sie mir auf eigenen wunsch eine überweisung zum internisten gab.

so,

nochmal ekg, belastungs-ekg, langzeit-ekg, lungenfunktionstest, herzultraschall,...nichts festgestellt außer völlig untrainiert und einen zu schnellen puls.

in der ganzen zeit kam dann bei mir ein seltsamer herzanfall vor, welcher aber immer wieder abgetan wurde, als psychisch oder verspannungen oder sonst was.

aufgrund meines alters und überhaupt wäre da nichts...

das ist es eigentlich , warum ich euch schreibe.

diese anfälle habe ich in größeren abständen ,manchmal ein mal im jahr, manchmal öfters, und immer mal wieder ein gefühl wie kurz davor.

es ist so,daß urplötzlich und innerhalb von einer sekunde es in der herzgegend (manchmal eher richtung hals oder auch magen) wie "klick" macht und dann fühlt es sich an, als schlägt das herz nicht mehr sondern flattert ganz ganz schnell und dumpf vor sich hin. heutzutage setze ich mich dann hin, klopfe den herzmeridian ab , atme tief und ruhig, versuche innerlich runterzukommen...

dann geht es innerhalb von ca, 1-2minuten langsam weg und ich komme wieder zu mir.

in der anfangszeit bekam ich noch herzrasen und kribbeln und so, das waren dann wohl die panikattacken. jetzt, wo ich versuche ruhig zu bleiben,bleibt das nachspiel meistens aus...

was ist das ??? ?? keiner kann es mir sagen.

ich hab so eine angst.

beim ekg war das ja nicht und die konnten das nicht sehen und es wird irgendwie nicht ernst genommen.

ich könnte betablocker nehmen (mit meiner medikamenzenangst...),muß aber nicht.

nehme sie natürlich nicht.

ist das vorhofflattern oder flimmern, ich finde das so in euren beschreibungen nicht und es ist ja auch schnell wieder weg .

bin auch seit langem bei einer heilpraktikerin, die das ernst nimmt, aber auch sagt, da ist nichts und eher eine angst-panikstörung vermutet.

ich weiß echt nicht mehr weiter.

hab große angst und mein leben wird dadurch bestimmt, meine familie leidet...

bitte helft mir, wenn ihr könnt mit einer antwort .

tut mir leid,wenn es so lang geworden ist.

falls euch das zu viel ist, ist es auch in ordung.

ich weiß nur keinen rat mehr,weil ich stängig angst habe tot umzufallen und keiner konnte mir helfen.

vielen dank schonmal....

die wölfin

DDevi!axn hat geantwortet


Hallo liebe Leidensgenossen. Ich bin auf diesen sehr inetressanten Thread gestoßen nachdem ich vor ein paar Tagen bemerkte das mein Blutdruckmessgerät bei mind. jeder 2. Messung eine RS anzeigte. Schnell erkannte ich durch genaues in mich hinein hören, dass im gleichen Moment während die RS auftraten auch der Oberbauch in irgend einer Form involviert ist Aufgrund von Glucksen, Rumpeln bzw. Grummeln und vor allem dieses Flattern oder vibrieren in Höhe Brustbeinnde und Magenanfang und genauso wie bei euch ist oftmals auch gasentladung in Form von Rülpsen mit dabei.

Auch bei mir wurde vor 3 Jahren ein Zwerchfellbruch bzw. ein Reflux festgestellt.

Nun ja gestern habe ich jedenfalls vermehrt RS vernommen die mich beunruhigt haben so das ich zum ärztlichen Notdienst fuhr. Dieser erkannte auf dem EKG dann auch die RS in Form von ES. Nun war es also gesichert das ich momentan HRS habe :-o

Der Arzt meinte die paar ES wären nicht schlimm und jeder hätte diese nur der eine merkt es und der andere eben nicht. Dennoch überwies er mich in das nebenliegende Klinikum zur genaueren Abklärung.

Dort wurde ich dann wieder an ein EKG angeschlossen und in dem Moment der Aufzeichnung gab es zwar 2 ES aber eben nicht in der Form wie ich es meist beim Essen oder Trinken wahrnehme. Die Ärztin meinte dann auch alles ok und ich sagte ihr nun ja sie hätte ja auch nicht mit bekommen wie es ist wenn mal richtig Rumpelt und Poltert.

Ich wurde dann an einen normalen EKG Monitor ohne Aufzeichnung angeschlossen da ich noch ca. 2 Stunden auf die Blutergebnisse warten müsste. Danach meinte die Ärztin könnte ich wohl nach Hause.

Als ich dann da so lag beobachtete ich natürchlich das EKG und es verhielt sich relativ ruhig. Ich erkannte zwar, das bei kleinerem Rumorem im Bauch sich das sofort auch auf die HF auswirkte die dann von 68 auf 90-100 Anstieg und immer dabei eine ES aber sonst passierte nichts gravierendes.

Da ich denn ganzen Tag nichts gegessen und getrunken hatte, fragte ich nach einem Glas Wasser was mir eine Schwester dann auch brachte.

Nun kam der Kracher ich trank einen wirklich kleinen Schluck und sofort spielte mein Herz verübt HF ging rauf auf 230 und ES vom Feinsten bis hin Vorhofflimmern. Nach ca. 1,5 Minuten war der Spuck vorbei und ich war baff :-o

Ich lies die Ärztin kommen und berichtete über das was mir soeben erfuhr und das ich ihr ja erzählte das es m.M. nach einen Zusammenhang geben müsse mit dem Magen. Sie schaute mich natürlich wieder recht unglaubwürdig an und meinte ok dann holen wir nochmal das schreib EKG und zeichnen mit auf.

Gesagt getan 2 Ärzte standen also nun nehmen mir und ich sollte wieder einen Schluck trinken der Rest könnt ihr euch denken, gleiche Spiel wie kurz vorher HF 220 und RS. Ich kann euch sagen die beiden Ärzte standen da und staunten Bauklötze und meinten das hätten sie noch nie gesehen. Jetzt war natürlich nicht mehr die Rede davon das ich nach Hause dürfte mir wurde gleich ein Zimmer auf der Kardiologie fertig gemacht.

Nun jetzt liege ich hier angeschlossen an der Telemetrie und RS sind recht häufig wie ich feststellen konnnte sogar nur wenn ich Schlücke werden diese ausgelöst. Da heute Sonntag ist passiert natürlich nicht viel d.h morgen wird man mal sehn wie es weiter geht.

GkerhaMrd hat geantwortet


Hallo Devian,

vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Deine momentane Situation könnte ein Glücksfall für uns alle sein, die solche Rhythmusstörungen mit dem Verdauungstrakt in Verbindung sehen.

Wir können nur hoffen, dass die Ärzte morgen aufgrund des EKGs mal neugierig werden und der Sache auf den Grund gehen.

Ähnliches habe ich ja hier schon auf der ersten Seite 2007 beschrieben, wo ich an so einem Überwachungsmonitor angeschlossen war. Ob dabei nun - wie es bei mir damals war - Bigeminusattacken ausgelöst werden oder wie bei Dir Extrasystolen und sogar Vorhofflimmern, ist wahrscheinlich unwichtig. Der Grund für diese"relativ" harmlosen Reaktionen des Kreislaufzentrums ist der Gleiche, so meine ich jedenfalls. Und ich persönlich denke dabei immer noch an eine Kompression der unteren Hohlvene, wie hier beschrieben.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/16964208/]]

Ich schicke Dir gern meine überarbeitete Version in Dein Postfach oder per E-Mail direkt ins Krankenhaus.

Ich wünsche Dir gute Besserung und für morgen neugierige Ärzte. So könnten wir möglicherweise alle ein bisschen schlauer werden.

Bei allen anderen fleißigen Beitragsschreibern möchte ich mich natürlich auch ganz herzlich bedanken.

Liebe Grüße und Tschau *:)

M-awox32 hat geantwortet


Hallo Devian,

das klingt in der Tat sehr interessant und könnte, wie Gerhard schreibt, wirklich für uns alle ein Glücksfall sein!

Die Theorie mit der Hohlvene ist nicht von der Hand zu weisen. Aber ich denke, es könnte vielleicht auch der Magen direkt auf das Herz drücken (über das Zwerchfell oder eine Zwerchfellhernie), wenn man was gegessen oder getrunken hat.

Wenn Du nun bei den Spezialisten in Behandlung bist, könntest Du vielleicht mal nachfragen, wie sich eine Deformation des Herzens durch Druck vom Magen auswirken würde. Vermutlich würde das zu Rhythmusstörungen führen, genauso wie eine Kompression der Hohlvene. Was mich aber noch mehr interessiert ist, was langfristig passieren kann, denn viele Leute hier im Forum, die z.T. bereits seit Jahrzenten Probleme haben, berichten auch irgendwann von Vorhofflimmern, dass mit den Jahren schlimmer wird. Ich denke, dass Herz wird schon versuchen auf die Störungen zu reagieren und sich in irgendeiner Art anpassen. Ist nur die Frage, ob das schädlich ist und ob das Vorhofflimmern dadurch hervorgerufen wird.

Viele Grüße und gute Besserung,

D0evixan hat geantwortet


Hallo und danke für die Genesungswünsche. Also bis jetzt wurden nur die klassischen Untersuchungen gemacht also Belastungs EKG und Herz Echo und bis jetzt alles im grünen Bereich. Ein Arzt sprach gestern davon das meine Sympthome sehr selten sind und erwähnte den Vagusnerv. Eine andere Ärztin heute sah das alles wieder anders und gab mir durch die Blume zu verstehen das es nicht sein kann das der Magen damit was zu tun hatt. Ihr wisst ja was nicht sein darf kann eben nicht sein.

Bekomme jetzt ersteinmal neben der Telemetrie noch ein spezielles EKG wo man den Ursprung bzw. die Ableitung des Reizsignals finden will die zu den HRS führen.

Ich hätte jetzt eher an eine Magenspiegelung oder ähnliches Gedacht aber das sehen die Ärzte wohl dann nicht so ":/

Nun ja ich bleibe am Ball und werde meine bzw. unsere These denen immer wieder vorlegen aber letztendlich will ich eigentlich nur das es wieder weg geht.

@ Mawo

Bis jetzt haben die sich noch nicht geäußert ob und wie schlimm diese RS jetzt sind aber sie wollen mich nicht nach Hause gehen lassen das sagt ja auch schon was aus liegt aber eher daran, das sie nicht wissen woher es kommt.

Ich werde weiter Berichten.

Ps: Sorry für die krummen Wörter teilweise da spinnt ab und dann mal die Worterkennung vom iPad. :=o

GNerhaxrd hat geantwortet


Hallo,

mal eine neue Erfahrung von gestern Abend.

Am Sonntag war ich in einer Gaststätte zum Mittagessen eingeladen und habe ohne nachzudenken kräftig zugeschlagen. Gestern hatte ich als Quittung den ganzen Tag Sodbrennen, bis ich es kurz vor dem Schlafengehen um 23 Uhr mit Quark aus dem Kühlschrank "gelöscht" habe. Dass dies gut tut war mir bekannt - aber nicht ob ein halbes Pfund auf einmal immer noch gut tut ???

Es hat erst mal gut getan, den Becher langsam und teelöffelweise zu leeren. Bin anschließend gleich ins Bett und auch eingeschlafen aber nach kurzer Zeit, so kam es mir jedenfalls vor, ganz komisch wieder so halb erwacht. Es war, als müsste ich gleich ersticken, habe nach Luft geschnappt und fing an ganz tief und schnell zu atmen. Es war aber als hätte die Luft überhaupt keinen Sauerstoff. Gleichzeitig fing mein Herz an zu rasen. Ich lag auf der linken Seite fast auf dem Bauch, den linken Arm hinter mir. Ich kam nun aber trotzdem wieder halbwegs zu mir und wälzte mich in die Rückenlage, worauf ich dann merkte, dass wieder ein bisschen Sauerstoff im Kopf ankam.

Da ich im Oberbauch so ein komisches kaltes Gefühl hatte und zwar an der mir bekannten Stelle kurz über dem Bauchnabel, fing ich dort sofort an mit meiner speziellen Massage. Es dauerte nicht lange und ich war wieder fit.

Es war ja nicht zum ersten Mal, dass ich so eine Atemnot beim Einschlafen verspürte. Schon einige Male trat sie beim Mittagsschlaf auf, nachdem ich wiedermal gefressen hatte wie ein Scheunentor. Ich lag dabei immer auf der linken Seite.

Wie passen diese Episoden nun zu meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie?

Ohne fachliche anatomische Hilfe wird es auch diesmal schwer, den Ablauf zu rekonstruieren. Aber ich versuch‘s erst mal selbst: 250g kalten Quark in einen gestressten Magen füllen ist nicht gerade gut. Das Organ sträubt sich dagegen und schiebt den Klumpen sofort in den Zwölffingerdarm. Nun weiß ich aber nicht weiter, wie weit die untere Hohlvene entfernt ist, damit sie komprimiert werden kann. Kreuzt der Zwölffingerdarm die untere Hohlvene oder verlaufen sie sogar ein Stück parallel zusammen? Ich weiß es nicht - aber nah beieinander sind sie sicher.

Egal wie…nehmen wir mal an die untere Hohlvene wurde komprimiert und der Blutrückfluss zum Herzen gestört. Was ist die logische Konsequenz?...Weniger Blut und somit weniger Sauerstoff im Gehirn – also eine subjektiv empfundene Atemnot = Dyspnoe.

Man empfindet die Hohlvenenkompression als Luftnot und das war bei mir in der vergangenen Nacht so. Deshalb kam durch vermehrtes Atmen auch nicht mehr Sauerstoff ins Gehirn, weil ja auch zu wenig Blut zum Anreichern von Sauerstoff durch die Lunge floss. Durch die Lageänderung wurde die Hohlvene wieder frei und die Dyspnoe beendet.

Meine heutige Recherche über Dyspnoe bei Google hat mir meine Diagnose bestätigt und lässt mich in Zukunft wieder etwas beruhigter mein Mittagsschläfchen angehen.

Übrigens auch beim Roemheld Syndrom, was ja nach meiner Meinung auch eine Hohlvenenkompression ist, ist paroxysmale Dyspnoe als Symptom angegeben.

[[http://www.tk.de/rochelexikon/ro32500/r33535.000.html]]

Einige Beschreibungen über das Vena-cava-Kompressionssyndrom bei Schwangeren, bei dem auch die untere Hohlvene gequetscht wird, verwenden auch für die auftretende Atemnot die Bezeichnung Dyspnoe.

Jetzt hab ich wieder einen Haufen geschrieben und am Ende liest es keiner, ist aber auch egal. Ich bin davon jedenfalls überzeugt und so mancher könnte seine Beschwerden erklären. Es sind aber nur meine persönlichen Vermutungen – so wie es sein könnte.

Tschau *:)

eKi)nfachnu+redeZlgarxd hat geantwortet


Hallo Gerhard, hast Du eigentlich schon was aus Berlin gehört? Ich bin so gespannt, ob und was die von da auf Deine Theorie antworten. Mir geht es im Moment ganz gut. Die Ärzte haben mir Tromcardin complex verordnet. Mein Kaliumspiegel war nämlich bei der Untersuchung in der Herzklinik in Bad Oeynhausen auf 3,7! Jetzt habe ich 4,9 und in der ganzen Zeit kein Vorhofflimmern gehabt. Am 18. Januar habe ich den Termin zur Pulmonalvenenablation mit Eis. Das soll wohl schonender sein. Die Erfolgsquote liegt bei 80 %. Die Beschwerden durch Histaminintoleranz waren in Bad Oeynhausen und auch bei der Deutschen Herzstiftung nicht unbekannt. Nehme seit einiger Zeit Daosin, eine morgens regelmäßig und ansonsten nur, wenn ich weiß, dass ich etwas esse, das ich nicht zuordnen kann.

Natürlich lese ich Deine Postings immer sehr aufmerksam, denn sie sind sehr interessant. Ähnliche Beschwerden, wie Du sie hier schilderst habe ich auch schon mal, kann diese aber immer durch Lageänderung zum Verschwinden bringen.

Bitte melde Dich, wenn Du aus Berlin was hörst und auch so, denn ich freue mich immer, von Dir zu lesen. :)*

Lieben Gruß

ehrwilno4x9 hat geantwortet


Hallo, bin heute zum 1.male auf diese Seite gestoßen und bin überrascht das viele diese Probleme mit Extrasystolen haben. Diese kamen bei mir vor ca. 30 Jahren zum erstenmal vor,daher bekam ich vom Arzt Herzbetablocker die mir auch nach einiger Zeit geholfen haben.

Ich mache einen Zeitsprung , seid 16 Jahren Blasenkrebs 8xRezidiv ca. 148 Chemo, dann kam 2008 noch Kehlkopf-Ca dazu linkes Stimmband entfernt. Die Betablocker die ich solange nehme,sind jetzt umgestellt worden da ich mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus lag

und siehe da kamen die ES verstärkt wieder. Der Schlaganfall hatte sich in der Diagnose ,durch weitere Untersuchungen nicht bestätigt, aber die ES begleitet mich fast jeden Tag in den Ruhephasen und nach dem Essen......Kann mir einer weiterhelfen, dem das mit den ES auch so ergangen ist ??? ??

erwino49 ???

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