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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

GJerhxard hat geantwortet


@ einfachnuredelgard,

ich kann leider nichts Neues über meinen Versuch berichten, meine "Hohlvenen-Kompressions-Theorie" einem kompetenten Gremium vorzulegen. Ich habe es an verschiedenen Stellen versucht, habe aber nur einmal eine persönliche einzeilige Empfangsbestätigung erhalten. Da bleibe ich in Zukunft lieber nur bei med1 und hoffe, dass sich hier mal ein Arzt dazu äußert. Ich will ja keine Bestätigung, sondern nur eine ehrliche Meinung.

Ich überlege noch, ob ich mit einer aktualisierten Version einen Thread im Forum "Magen und Darm" starte, da es dort ja gleichermaßen hingehört.

Ich schicke Dir eine Kopie davon an Deine E-Mailadresse und Du nimmst sie bitte im Januar mit zu Deiner Pulmonalvenenablation.

@ erwino49,

nach Deiner Aufzählung hast Du ja schon einige sehr unangenehme Krankheitsphasen hinter Dich gebracht, da dürften die Extrasystolen das kleinere Übel davon sein.

Sprich doch einfach mit Deinem Arzt, wenn Du das erneute Auftreten von Extrasystolen mit der Betablocker-Umstellung in Verbindung bringst. Sicher wird es hier Leute geben, die nach einem Medikamentenwechsel plötzlich wieder Extrasystolen verspüren, aber da können noch viele andere Faktoren eine Rolle spielen.

Allerdings lässt mich Deine Formulierung im Text wieder aufhorchen, dass Deine Extrasystolen hauptsächlich in Ruhephasen und nach dem Essen auftreten. Dann lege ich Dir mal ans Herz, meine Hohlvenentheorie zu lesen und möglicherweise Deine Verdauung in Ordnung zu bringen. Auch Medikamente verursachen oft Magen- u. Darmbeschwerden.

Es kann natürlich auch sein, Du nimmst aufgrund des Verdachts auf Schlaganfall jetzt die Extrasystolen wieder etwas ängstlicher wahr. In diesem Fall hilft vielleicht dieser Beitrag von 2005, den ich heute gefunden habe. Hier wird von einem Arzt sehr verständlich die Funktion des Herzens erklärt…

Zitat: "Ich werde Dir einfach mal die Funktion Deines Herzens erklären - inkl. VES und SVES, ok?

Dein Herz befindet sich in einem kleinen Beutelchen, dem Herzbeutel, der ziemlich dünn ist und sogar ein bisschen spiegelt. Dieser schützt es und hält es fest. Das Herzchen liegt dem Zwerchfell auf, ist ungefähr so groß wie Deine Faust und hat ein bisschen die Form eines Kegels. Es ist dunkelrot, wunderschön und fasst sich eigentlich recht angenehm an (ich bin kein Kannibale, ich habe es nur einige Male aus Menschen rausgeschnitten ;-) ) Wenn man es in der Hand hat sieht man die vielen Blutgefäße und Nerven. Man sieht auch von außen, dass das Herz eigentlich aus 2 aufeinandergesetzten Teilen besteht. Oben, der kleinere Teil, ein witzig aussehendes Etwas, das eigentlich vor allem aus fetten und dicken Blutgefäßen besteht.

Der untere Teil des Herzens ist größer und sieht aus wie ein Pilzkopf oder der Hut vom Calimero. Rundherum um Calimeros Hut ziehen sich die Herzkranzgefäße - wie ein KRANZ, drum heißen sie ja Herzkranzgefäße - und versorgen regelmäßig und sicher den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Gefäße sind ca. so dick wie fette gekochte Spaghettis und verästeln sich zu immer kleinerem und dünnerem... na ja, sagen wir mal Schnittlauch, um beim Gemüse zu bleiben.

Innen ist das Herz noch mal geteilt, und zwar der Länge nach durch die Herzscheidewand, so dass rechts der rechte Vorhof und die rechte Kammer liegen und links der linke Vorhof und die linke Kammer.

Der RECHTE VORHOF im oberen Teil des Herzens nimmt das Blut der riesigen Vena Cava (auch Hohlvene genannt), die von der Leber und von den Eingeweiden kommt, auf und gibt das Blut mit den vielen gesunden Nährstoffen, aber wenig Sauerstoff an die RECHTE HERZKAMMER weiter.

Von dort zischt das Blut in die Lunge und wird durchs Atmen mit Sauerstoff angereichert. Von der Lunge fließt das mit Sauerstoff angereicherte Blut dann in den LINKEN VORHOF und dieser gibt das Blut an die LINKE HERZKAMMER weiter. Und was geschieht dann? Richtig, das Blut gelangt durch die kräftige - und Bambusrohrdicke Aorta wieder in den Körper, versorgt die Organe, Muskeln, etc. und das Spiel beginnt von vorne.

Also zusammengefasst: Herz besteht oben aus lustigem Etwas (mit 2 Vorhöfen) und unten aus Calimeros Hut (mit 2 Kammern). Durch die Mitte der beiden geht die Herzscheidewand, die das Herz in rechts und links teilt.

Blut kommt aus dem Körper mit vielen Nährstoffen, aber wenig Sauerstoff in den rechten Vorhof, von dort in die rechte Kammer. Dann ab zur Lunge Sauerstoff tanken! Von der Lunge in den linken Vorhof. Von dort in die linke Kammer und ab geht´s durchs Bambusrohr wieder in den Körper!


Damit das Herz aber das alles durchführen kann und pumpen kann, brauchen die Herzmuskeln Energie bzw. Strom! Und auch dazu gibt´s was. Nämlich Stromkabeln oder auch Nerven genannt.

In der Wand im RECHTEN VORHOF sitzt unser Pilot, der sogenannte SINUSKNOTEN (für Interessierte: auch Nodus sinuitralis oder Keith Flackscher Knoten genannt). Der Pilot ist satte 2 mm breit und enthält jede Menge Nervenfasern und Zellen. Der brave und verlässliche Sinusknoten erzeugt beim Erwachsenen in Ruhephase ca. 60-80 Stromschläge in der Minute, die er weiterleitet. Er ist der PRIMÄRE Schrittmacher des Herzens und passt auf, dass der Flieger nicht in Turbulenzen kommt oder gar abstürzt.

Der Stromschlag zischt dann zum Copiloten, dem Vorhof-Kammer Knoten (für Interessierte: AV-Knoten, Nodus atrioventricularis oder Aschoff Tawara Knoten). Dieser empfängt die Erregung und leitet sie über den Rest der Crew, das Hissche Bündel, an die Muskeln der Herzkammern weiter, damit diese sich zusammenziehen können und damit das Blut kräftig pumpen können. Der AV Knoten ist der SEKUNDÄRE Schrittmacher des Herzens.

Das geniale dabei: Fällt der Pilot, also der Sinusknoten mal aus, übernimmt der Copilot (AV Knoten) die Funktion des Sinusknotens. Zwar nicht mit 80 Schlägen, aber immerhin noch mit 40-60 Schlägen, womit man sehr gut leben kann!!!

Aber genialerweise damit noch immer nicht genug. Selbst wenn Pilot und Copilot keine Freude mehr am Arbeiten haben, stürzt der Flieger nicht ab! Es gibt nämlich noch die Crew, das Hissche Bündel. Die können das zwar nicht ganz so gut, wie die ausgebildeten Piloten, aber sie halten das Flugzeug trotzdem sicher in der Luft. Und diese Crew ist nicht zu unterschätzen!!! Die spannt nämlich ein riesiges Netz an Nervenzellen über die Herzkammern (das Netz nennt man übrigens Purkinje Fasern). Das Genialste dabei: Jede beliebige Nervenfaser aus dem Purkinje Geflecht kann die Erregungsbildung übernehmen und das Herz mit 20-40 Schlägen weiterschlagen lassen. STERBEN ALSO FAST UNMÖGLICH!!!!!!!!! Selbst wenn alles schief geht, ist irgendwo noch ein kleines Teilchen, das das Herzchen weiterpumpen lässt.

Nach diesem kleinen Exkurs (ich hoffe, es war nicht allzu langweilig), nun zu Deiner Frage - SVES und VES.

SVES oder Supraventrikuläre Extrasystolen: Wie ich gerade geschildert habe, gibt es im Herz ein riesiges Geflecht aus Millionen von Nervenzellen, die den Herzmuskel innervieren (erregen). An jeder Millimeter kleinen Stelle sitzt irgendwo eine Nervenzelle, die einen Tausendstel Millimeter kleinen Muskelteil zur Kontraktion bringt. Dass bei Millionen und Milliarden von Nervenzellen nicht immer alles glatt gehen kann ist logisch und wäre nicht durchführbar. Unmöglich! Versuch mal 1 Milliarde Hunde gleichzeitig im Gleichschritt an der Leine gehen zu lassen. Absurder Gedanke, oder? Genauso beim Herz. Millionen von Zellen können nicht immer gleichzeitig in die Höhe hüpfen. Und wenn eine dieser Zellen mal im Vorhof aus der Reihe tanzt, dann nennt man das: Supraventrikuläre Extrasystole (Ventrikel=Kammer, supra=über). Passiert das in der Kammer, dann heißt es: Ventrikuläre Extrasystole.

Sobald so was passiert, passiert aber im Grunde gar nichts, DENN es gibt ja unseren verlässlichen und erfahrenen Piloten: Dieser merkt das nämlich sofort und denkt sich sicher dabei: "Typisch, schon wieder einer aus der Reihe getanzt... Muss da mal durchgreifen!"

Was tut der arme Kerl dann? Richtig! Er muss mit dem nächsten Stromschlag warten, damit wieder alles in der Reihe ist, sonst kommt Chaos raus. Ist so, wie wenn eine Kindergartengruppe in Zweierreihe geht. Tanzt einer raus, muss man ihn wieder reinholen. Damit das funktioniert lässt man alle kurz warten und reiht sie neu. Das ist dann die Pause, die man nach einer Extrasystole spürt.

Der Herzpilot, der Sinusknoten achtet darauf, dass alles perfekt abläuft. Nichts kann ihn verunsichern, nichts kann ihn aus dem Rhythmus bringen. Solche Pausen kann der Sinusknoten Tausendmal am Tag auch machen. Es stört ihn nicht. Vielleicht ist er sogar froh, wenn etwas Abwechslung in sein Leben kommt. Vielleicht ist das Leben seines Menschen einfach zu langweilig - kein Sport, keine Aufregung, immer schonen - deshalb sucht er sich Abwechslung. Vielleicht schlägt das Herz seines Besitzers immer zu konstant? Der Sinusknoten will mal 140 Schläge und dann wieder 60 Schläge austeilen in der Minute. Kann er das nicht, freut er sich vielleicht dankbar über jede einzelne Extrasystole, die daherkommt, damit er wenigstens irgendwas zu tun hat.

Auf jeden Fall: Weder VES noch SVES sind gefährlich, denn unsere Piloten sind auf Draht und haben sicher keine Lust, abzustürzen! Auf die Beiden kannst Du Dich blind verlassen und ihnen vertrauen!"

( aus : [[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/157929/1842557/]] )

Viele Grüße und Tschau *:)

Dbevi\an hat geantwortet


Hallo zusammen, wollte mich nochmal zurück melden leider aber ohne große neue Erkenntnisse.

Also die Ärzte stellten als Diagnose Supraventrikuläre Tachykardie mit vereinzelten kurzen Episoden von paroxysmalen Vorhofflimmern und einigen SES ca. 1300 Stück ( 24H EKG ).

Meine Aussagen bzgl. das ich einen direkten Zusammenhang sehe zwischen den ES bzw. VHF und meinem Magen-Darm wurden leider in letzter Konsequenz ignoriert. Auch das das ich die Vorfälle bewußt vorführen konnte in Form von Essen oder Trinken hat die Ärzte nicht weiter gekümmert. Auf meinem Wunsch hin wurde zwar noch eine Magenspiegelung gemacht jedoch ohne pathologischen Befund ausser halt der schon bekannten kleinen axialen Zwerchfellhernie.

Die Ärtzte meinen das mein Problem wahrscheinlich eine zweite Reizleitung sei ( ganz sicher ist man sich aber nicht ) und ich soll nun Betablocker nehmen. Blutverdünnung meinte man brauche ich nicht aufgrund meines Alters ( 40 ) und der kurzen Perioden des VHF. Sollten die BB nicht den gewünschten Erfolg erzielen, dann wird mittelfristig eine EPU mit Pullmannablation in Erwähgung gezogen.

Ganz toll ..... für mich kommt eine Ablation jedenfalls nicht so schnell in Frage das muss auch anders gehen nämlich die Ursache muss abgestellt werden.

Ich habe mir sehr interessiert die Beiträge zur Histaminarmen Ernährung angesehen und habe bereits damit angefangen und auch wenn es erst ein paar Tage sind, so glaube ich jetzt schon sagen zu können das dies in die richtige Richtung gehen könnte zumindest verspüre ich eine positive Wirkung :-)

Ach Leute frage mich wirklich warum wir so einen Mist haben.

Die BB ( Metohexal succ ) hauen schon heftig rein wie ich finde aber soll wohl normal sein am Anfang. Desweiteren hatte ich diese Nacht als ich auf der linken Seite schlafen wollte eine heftige PA bekommen...super.....vielleicht bin ich aber momentan auch einfach nur etwas übersensibilisiert.....die letzten Tage waren halt nicht so prickelnd.

VAidxgi hat geantwortet


Hi, Devian,

danke für deinen Bericht! Von den Ärzten darf man sich nicht zu viel erwarten. Die haben ihre Leitlinien und nach denen handeln sie und haben wahrscheinlich Angst, belangt zu werden, wenn sie davon abweichen. Es bleibt einem nichts, als selbst zu experimentieren und zu hoffen, die Ursache herauszufinden. Abgesehen von der histaminarmen Ernährung empfehle ich dir noch, eine sehr vitalstoffreiche Ernährung, immer frisch zubereitet (ich meine nicht roh, aber keine Fertiggerichte) und ohne Zusätze, mit viel farbigem Gemüse (wegen der Polyphenole) und viel grünem Gemüse (Magnesium), möglichst biologisch, da der Nährstoffgehalt höher ist. Denn damit deine Herzmuskelzellen fehlerfrei funktionieren können, brauchen sie alle nötigen Bausteine. Unsere heutige Ernährung ist sehr mangelhaft, sodass der Körper darbt, obwohl ihm im Übermaß Nahrung zugeführt wird.

Ich wünsche dir schöne Feiertage

m3oAniRline hat geantwortet


Hallo Gerhard,

ich bin ein fleißiger Leser dieses Fadens, bin auch eine "Leidensgenossin"

Herzrasen über Stunden mit Puls 150, aber seit einigen Wochen kein Anfall,

dafür bin ich dankbar. Laut Ärzten supraventrikuläre Tachykardien,

aber Herz ist gesund, wie bei so vielen hier .

Heute schreibe ich, weil ich mich bei Gerhard und allen , die hier

regelmäßig schreiben, einmal bedanken möchte.

Ich habe so viele Gemeinsamkeiten darin gefunden und die guten Ratschäge

von dir Gerhard beherzigt, und das hat mir sehr geholfen.

Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein

ruhiges neues Jahr am besten ohne Herzrasen.

Gruß an alle

Moni

G|eGrhard hat geantwortet


@ Mavo32,

@Devian, @Vidgi, @moniline,

danke für Eure Beiträge. Dem Bericht @Devians zufolge, über die Reaktion der Experten während seines Krankenhausaufenthaltes, zeigt uns, dass es hinter dem Horizont wirklich nicht weiter zu gehen scheint…

Das war aber vorauszusehen, denn was soll das Herz mit der Verdauung zu tun haben ???

Du hast es ja (frei nach Christian Morgenstern) schon mal angedeutet: …"Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!"

Dann müssen wir eben selbst weiterdenken, so wie es auch @Vidgi schon lange macht.

Die Beiträge von @Mawo32 finde ich auch sehr interessant, allerdings kann ich mich mit seiner Variante nicht so recht anfreunden, wo der Magen einen direkten Druck auf das Herz ausübt. Auf die untere Hohlvene unmittelbar am Herzen - also direkt am rechten Vorhof schon eher. Diese großen Gefäße haben ja durch die gewisse Saugwirkung des Herzens schon fast einen Unterdruck und da ist eine Kompression umso wahrscheinlicher. Dies könnte auch geschehen, wenn das Herz durch den Magen nach oben gedrückt wird und sich verdreht. Ein Abknicken der oberen und unteren Hohlvene direkt am Herzen wäre so denkbar.

Jetzt zu Deiner Frage - was langfristig passieren kann bei Vorhofflimmern und ob es mit zunehmenden Alter immer schlimmer wird? Ich denke, dies ist eine Verlegenheitsaussage der Wissenschaft, denn bei mir ist es anders. In den ersten 25 Jahren wurde es immer schlimmer, weil ich meinem Schicksal und den teilweise hilflosen Ärzten ausgeliefert war. Seit ich selbst "forsche" und mich dementsprechend verhalte, ist Vorhofflimmern immer seltener geworden. Die letzten Jahre bin ich praktisch beschwerdefrei geworden, da ich bei Auftreten der ersten Vorboten Gegenmaßnahmen einleite. Die Gegenmaßnahmen haben zum Ziel, eine beginnende Komprimierung der unteren Hohlvene zu beenden, damit der Blutrückfluss zum Herzen nicht mehr behindert wird. Gründe für eine solche Einengung der Vene können vielfältig sein wie etwa Blähungen im Magen-Darmbereich, opulente Mahlzeiten, Würgen-u. Erbrechen, körperhaltungsbedingte Einengungen im Bauchraum, Histamineinwirkung auf die glatten Muskelzellen der Hohlorgane und so auch auf die der unteren Hohlvene in Form von Krämpfen etc….

Dass unsere Recherchen auf diesem Gebiet nicht nur mir geholfen haben, beweisen die liebevollen Zeilen von Moni. Vielen Dank dafür! Ich glaube, wenn wir uns alternativ zur ärztlichen Meinung ein bisschen mehr auf unser eigenes Gefühl verlassen, dann kann man sich manches Herzstolpern sparen und damit auch manchen Arztbesuch.

Zum Jahreswechsel die besten Wünsche für alle die hier reinschauen!

Tschau *:)

eLrd*mae0nfche.n80 hat geantwortet


hallo gerhard

das ist alles wirklich sehr interessant.also ich bin 31 jahre,kann aber nicht sagen was ich genau habe.ob es Vorhofflimmern oder stolpern ist das würde ich gerne wissen.es kommt bei komischen bewegungen oder bei plötzlich zu dolle körperbelastung.dieses gefühl ist echt schlimm.es ist nur höchtens eine sekunde aber die hat es in sich.ich habe es auch wenn ich mit vollem magen ins bett gehe um zu schlafen :( das habe ich mir aber mittlerweile abgewöhnt.die ärtzte sagen bei mir auch das es nicht schlimm ist aber für mich ist es sehr schlimm.es hat alles angefangen als im vor dem fernseher gegessen habe und von einmal spüre ich wie mein herz schlägt,das hat mich ober nervös gemacht und die nächte wurden immer länger.was aber für mich am allerschlimmsten ist,das ist das ich mich kaum noch belasten kann und ständig erschöpft bin von jeder kleinigkeit.oft denke ich das mein herz schwach ist obwohl ich ein belastungtraining hatte beim artzt.alle denken ich sei ein hypochonder oder wie das heißt.ich würde mich freuen wenn du mir zurückschreibst.......lg sven :D

c at6x9 hat geantwortet


Hallo zusammen und ein Fohes neues Jahr.Bin auf der Suche nach Tips gegen Herzrasen,so das ich es ohne Ärzte oder Medikamente weg bekomme.Hatte es gleich am ersten Tag des neuen Jahres und jedes mal macht es mich fertig.Wie lerne ich damit umzugehen,wie halte ich es besser aus ??? ??? ? Gibt es Übungen,Cd's oder ähnliches? Hoffe es kann mir jemand ein paar Tips geben.L.G Cat 69 ;-) ;-)

C>hrist_ine auBs NR'W hat geantwortet


Hallo zusammen *:)

ich wünsche Euch natürlich zuerst alles Gute für 2012 und daß das Herz immer richtig "tickt"

Morgen habe ich wieder einen Arzttermin (ich war ausserdem auch wieder mal im Krankenhaus), ich werde Euch in den nächsten Tagen noch was dazu schreiben.

Lg Christine

s7toqlperW_ela hat geantwortet


Wünsche allen ein Frohes neues Jahr...

Ich bin Michaela und bin neu hier. Bin 35 und habe seit einem Jahr ständige Herzrhythmusstörungen und tierisch Angst.Ich fühle sie jeden Tag. Manchmal denk ich es bleibt einfach stehen, es fehlen Schläge. Jedesmal wenn ich beim Arzt bin sind sie nicht so ausgeprägt wie zuhause. Durch die ständige Angst mach ich zur Zeit nicht viel. Nach einer BSV-OP an der Halswirbelsäule bin ich noch krank geschrieben (war vor 5 Wochen). War schon bei einem Kardiologen und in einem ambulanten Herzzentrum. Langzeit-EKG und Blutdruck wurde gemacht. Mehrere VES und 1 Salve, erhöhter Blutdruck. Belastungs-EKG bis 150 Watt, Ultraschall vom Herzen ohne Befund. Die Ärzte meinen, ich brauch mich keine Gedanken zu machen, aber wenn man täglich dieses Gefühl hat das das Herz aussetzt oder auch mal doppelt schlägt macht einen das ganz schön kaputt. Es geht über Stunden.

Das war die Kurzfassung von mir und ich hoffe, es ist verständlich was ich damit ausdrücken möchte. Lächel.

Habe schon viel hier im Forum gelesen und nun war es mal Zeit für eine Anmeldung.

Liebe Grüße

Michaela

c}at6x9 hat geantwortet


HERZNEUROSE

Hallo zusammen,habe hier schon viel über das Thema Herzneurose gelesen und bin erstaunt das es vielen so geht wie mir. Ich hatte früher hin und wieder Herzrasen und hab mich nie damit beschäftigt,erst als ich deswegen auf die Intensivstation gekommen bin hatte das Kind einen Namen:paroxysmale Tachyarrhytmia absoluta bei Vorhofflimmern.Dann nahm alles seinen Lauf,Ärzte,Krankenhäuser,Reha´s Therapeuten,Untersuchungen..............Einer der Therapeuten sagt mir ich wäre durch diese ganzen Erlebnisse traumatisiert.Seit mehr als fünf Jahren lebe ich damit,mal besser,mal schlechter,aber die Angst die bleibt,wann kommt es wieder,wie lange dauert es jetzt,was passiert mit mir? Ich weiß das der Kopf wohl die entscheidene Rolle spielt,nur wie kann ich das abstellen?Gibt es etwas das dauerhaft hilft?

L.G Cat 69

c[at69 hat geantwortet


HERZNEUROSE

Hallo zusammen,habe hier schon viel über das Thema Herzneurose gelesen und bin erstaunt das es vielen so geht wie mir. Ich hatte früher hin und wieder Herzrasen und hab mich nie damit beschäftigt,erst als ich deswegen auf die Intensivstation gekommen bin hatte das Kind einen Namen:paroxysmale Tachyarrhytmia absoluta bei Vorhofflimmern.Dann nahm alles seinen Lauf,Ärzte,Krankenhäuser,Reha´s Therapeuten,Untersuchungen..............Einer der Therapeuten sagt mir ich wäre durch diese ganzen Erlebnisse traumatisiert.Seit mehr als fünf Jahren lebe ich damit,mal besser,mal schlechter,aber die Angst die bleibt,wann kommt es wieder,wie lange dauert es jetzt,was passiert mit mir? Ich weiß das der Kopf wohl die entscheidene Rolle spielt,nur wie kann ich das abstellen?Gibt es etwas das dauerhaft hilft?

L.G Cat 69

C5hrist?iSne aus" NRxW hat geantwortet


cat 69

Hallihallo, es liest sich ja wie mein "Herzkasperl". Ich habe aber nicht die schnelle Form, d.h. über 100 Puls sondern die langsame Form. Mein Kreislauf und Puls geht nach ein paar Stunden VHF in die Knie; das war vor 2 Wochen wieder der Fall. Ich wurde ohnmächtig und bin in der Küche umgefallen (hätte ich mich doch nur für eine Zeit ins Bett gelegt). Ich muß Euch sagen, ich hatte mehr Glück als Verstand. Ich schlug mit dem Hinterkopf auf die Tischkante, hatte im Fallen noch einen kleinen Schrank mitgenommen und kam auf der offenen Spülmaschinentür zum Liegen. Spülte derzeit "zu Fuß".

Nach der Untersuchung im Krankenhaus durfte ich wieder nach Hause - meine (u.a.) Beule am Hinterkopf habe ich immer noch - wird aber immer kleiner.

Der Auslöser dieses VHF war meine Unvernunft: Ich war am Weihnachtsmarkt und habe Glühwein getrunken. Ich weiß, ich vertrage keinen Alkohol - er ist bei mir immer ein Auslöser.

Ich habe Akupuntkursitzungen hinter mir - ich gehe davon aus, dass meine Auslöser auch mit Neurose zu tun haben.

Derzeit geht es mir gut. Ich nehme nur Betablocker und habe die Schulung zur Selbstmessung für Marcumar erledigt.

Es grüßt Euch Christine *:)

c!at6x9 hat geantwortet


Hallo Christine,bei deinem Vorfall bekommt man ja einen richtigen Schreck.Da hast Du echt Glück gehabt.Bei mir ist es so das der Puls sehr hoch ist und der Blutdruck niedrig.Ich denk zuviel nach bei jedem Zucken oder Stechen mache ich mir gleich nen Kopf.Können denn Gedanken soviel Einfluß auf unsere Körper haben ??? ??? ??? ??? ?Habe das Herzrasen in der Neujahrsnacht bekommen ich glaube der Auslöser war der Bass der Boxen.Wie überlistet man die negativen Gedanken?

Hoffe bis bald

Cat69 @:)

I@tzyBit*zySpideDr89 hat geantwortet


Ist es eigtl normal, dass SVES gelegentlich in Herzrasen ausarten?

M;awo 32 hat geantwortet


@ Gerhard,

frohes Neues Jahr zunächst einmal allerseits!

Nachdem ich nochmal Deine Artikel gelesen habe, denke ich, es könnte was dran sein an der "Hohlvenen-Theorie".

Ich bin vor ein paar Wochen nachts mit Vorhofflimmern aufgewacht und habe schlecht Luft bekommen. Und mit dem Kopf auf der Matratze hört man den Herzschlag und das pulsierende Blut zum Teil sehr deutlich.

Ich habe dann angefangen den Magen direkt in der Brustmitte unterhalb des Brustbeins zu reiben und zu drücken. Das Vorhofflimmern hat sofort aufgehört. Dann habe ich an der Stelle ein leichtes Druckgefühl im Magen gespürt und weitermassiert. Plötzlich musste ich laut aufstoßen. Danach war der Spuk vorbei. Auch das Pulsieren des Blutes und der Herzschlag war dann nicht mehr so laut zu hören, sondern ruhig und gleichmäßig.

Vielen Dank deshalb auch für den Tipp, den Magen zu massieren! Vom Gefühl her, hätte ich nicht gedacht, überhaupt Luft im Bauch zu haben. Aber es scheint tatsächlich nicht nur den Abgang von Luft zu begünstigen, sondern auch den Blutfluss in der Hohlvene zu beeinflussen.

Ürbigens, das mit meiner "Theorie" vom direkten Druck des Magens über das Zwerchfell auf das Herz, stammt nicht nur von mir. Mein Hausarzt (gleichzeitig Facharzt für Kardiologie) war der Meinung es könnte diesen Zusammenhang geben. Man hätte schon öfters beobachtet, dass viele Herzanfälle besonders nach dem Essen auftreten. Das Problem ist nur, die Ärzte sagen einhellig, dass es ansonsten harmlos wäre und man das nicht vorbeugend behandeln könne. Man müsse halt die üblichen Risikofaktoren vermeiden und dann sei alles gut.

Aus Kardiologensicht sicherlich nicht falsch, nur bleibt uns das ungute Gefühl, wenn man wieder mal einen Anfall hat.

Ich denke, es ist schon so, wie Du sagst: wenn man sich entsprechend danach richtet, sich umsichtig ernährt, rechtzeitig den Magen massiert usw., dann lassen sich die Rhythmusstörungen und Vorhofflimmern weitgegehend vermeiden. Die kleine nächtliche Vorhofflimmer-Attacke war dann auch auf das unvorsichtige Essen in der Vorweihnachtszeit zurückzuführen.

Es beruhigt mich auf jeden Fall, wenn das Vorhofflimmern, auch nach dreizig Jahren, nicht zunimmt. Ich hatte eher die Befürchtung, es würde sich evtl. eine Herzschwäche mit Vergrößerung des Herzmuskels ausbilden können.

Viele Grüße,

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