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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

RBo[mdy1x000


@ sigmar

sach mal was schreibst du denn da?? Habe jetzt etliche Seiten hier gelesen. Und mir ist aufgefallen, dass einige Aussagen von dir eher Angst wie Mut machen. Was heißt denn hier:" Menschen mit HRS sterben deutlich früher..." Ich will dir ja nicht zu Nahe treten, aber mein Kardiologe sagt was anderes. Woher hast du denn dein Wissen? Natürlich schreibt hier jeder so seine Erfahrungen, aber viele lesen hier auch um sich Mut und Rat zu holen...Mir haben deine Artikel NICHT geholfen. Im Gegenteil...Oder habe ich irgendetwas falsch verstanden oder gar überlesen ???

R(omy1t000


PS: @sigmar

Nu haste mir meine Betablocker aber madig gemacht. Ich weiß gar nicht ob ich die nun noch nehmen soll. Die wurden nicht im KH verordnet.Iich bekam vom HA ein Rezept und habe sie einfach genommen.... ???

U(nluckmyMonkxey


@ Romy

Ich habe auch deinen eigenen Thread bereits verfolgt. Und irgendwie habe ich bedenken, ob dir das Forum nicht noch viel mehr Sorgen bereitet. Wir alle sind nur Laien. Und können nur unsere eigenen Vermutungen aufstellen. Was die Ärzte dir sagen, solltest du jedoch ernst nehmen. Du machst dich viel zu verrückt indem du hier Horrorgeschichten liest.

Zu den Betablockern. Wenn du die bereits länger nimmst, und sie nun einfach absetzt, kannst du erhebliche Probleme bekommen. Besonders dein Herz. Setz sie nicht so einfach ab. Das sollte man bei keinem Medikament machen. Schon gar nicht bei Betablockern wie Metoprolol.

Ärzte verschreiben nur ungerne solche Medikamente. Nur, wenn es wirklich begründet ist. Besonders Kardiologen tun es eher selten. Mir wurde sogar geraten, ich müsse sie nicht einmal einnehmen.

Ich hoffe daher, dein Hausarzt hat dich untersucht, und dir dann die Betablocker verordnet.

Wenn du sie absetzen möchtest, klär das unbedingt mit deinem Arzt ab. Der wird dir erklären wie du das am besten machst. Nun eigenwillig zu handeln kann dir erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Aufgrund eines Beitrages darfst du dich nicht so aus der Fassung bringen lassen @:)

Csha-xTu


Romy,

Du hast aber gelesen, dass Sigmar von VORHOFFLIMMERN spricht ??? Zwischen harmlosen Extrasystolen und VHF liegen WELTEN, ja, geradezu UNIVERSEN...!

Gruss

Cha-Tu

Rhozmyo10x00


Danke @monkey. Na dann hättest du ja bei mir mal was eintragen können. Ich freue mich da immer drüber. Ich möchte ja die BB nicht einfach absetzen. Ich komme gut mitzurecht. Nur Sigmar hat ja geschrieben das die im KH verordnet/probiert werden müssen wegen den Nebenwirkungen.

Ich lese hier gerne... Und Beiträge von Cha-Tu z.B. beruhigen mich oft. In diesem Forum sind ja sehr viele Angsthasen (icke och), und da sollte man doch nicht sowas schreiben wie Sigmar. Naja ich werde heute abend noch mal nachlesen (64 Seiten ":/ )...

;-) Kenne dich auch schon ganz lange vom Lesen. Und ich glaube du machst dich auch oft verrückt. Das Schöne ist doch, man fühlt sich nicht so alleine. Und wenn ich mir mal deine Zeit so anschaue, kannste wohl auch nicht schlafen *:) ...Na denn schreib mal fleißig bei mir!

Rjomyo100x0


@ Cha-Tu du kriegst aber auch ALLES mit. *lach* Schön das hier einer auf uns aufpasst... *:)

Das stand da:" Natürlich gibt es auch ein Risiko, aber wo gibt es kein Risiko. Mein Freund sagte mir, auch wenn du nichts machst, hast ein Risiko und noch dazu kein kleines, denn es ist allgmein bekannt, dass Menschen mit Herzrhythmusstörungen eine deutlich geringeres Lebenserwartung haben und viel eher den gefürchteten, plötzlichen Herztod sterben können." Von Flimmern steht da nix...

Vielleicht sollte ich mich aufs Lesen beschränken... Lg

C^ha-xTu


Es ist aber sicherlich auf VHF bezogen. Harmlose Extrasystolen gelten ja noch nicht einmal als HRS, sondern als Variation des Normalen. Und das will was heissen, denn heute gilt ja ansonsten alles als Störung oder gar Krankheit, denn nur dann kann die Pharmaindustrie Geld scheffeln...

@:) ;-)

LG

Cha-Tu

e;infaPchnuCredOelgaxrd


@ LinaF

Eine Histaminliste findest Du unter www.histaminintoleranz.ch. Da kannst Du die pdf-Datei anklicken und ausdrucken. Ist sehr umfangreich.

@ bertlino und @ Der kleine Prinz

Bei mir hat es 6 Stunden gedauert und ich hatte keine Narkose, nur Schmerzmittel und leichte Beruhigungsmittel, ich war aber die ganze Zeit voll ansprechbar. Da legen sie im HDZ großen Wert drauf. Außerdem hatte ich vier Katheder, alle im Leistenbereich.

Aber mir gehts immer noch gut jetzt nach 3 Wochen – hurra :)=

sYiZgbm6ar_L1x7


Romy1000

Was ich hier schreibe, soll keine medizinische Abhandlung sein, sondern ich wollte nur meine langjährige Erfahrung zum Thema HRS zum Ausdruck bringen, wozu vor allem das VHF gehört und im Wesentlichen auf der Erkenntnis meiner langen konservativen Behandlungsversuche beruht, die leider nichts geholfen haben.

Ich bin 61 Jahre alt und leide medizinisch nachgewiesen an paraxysmalen VHF seit etwa 4 Jahren und MUSSTE mich zur PVI entschließen, weil die konsverativen Therapien bisher völlig versagt haben.

Damit habe ich aber nicht gemeint, dass dies bei allen Patienten mit dieser Symtomatik der Fall sein muss.

Ich habe nicht gewusst, dass es hier im Forum Angsthasen gibt, wie ich nun zu hören bekomme, und auch nicht, dass man hier möglichst viel Mut verbreiten soll (wie immer sich dieses Mutmachen auch anhören soll, etwa eine anstehende OP beiseite zu lassen um vielleicht auf eine wundersame Heilung zu hoffen?).

Das mache ich sicher nicht, denn jeder ist selbst für sich verantwortlich.

Nun, woher der Hinweis auf einen möglichen früheren Herztod: Ich glaube das liegt doch klar auf der Hand, seit Jahren lese ich mich als Betroffener in dieses Thema ein und würde auch dir höflich vorschlagen, dich anhand der seriösen ärztlichen Literatur zu diesem Thema etwas schlau zu machen, dort erfährt man nachvollziehbar, dass eine derartige Herzkrankheit nicht gerade lebensverlängernd wirkt. Dieses Risiko möchte ich jedenfalls vermindern, zumal es da noch die Kathederablation gibt.

Demnach kann! ein Patient mit paroxysmalen bis chronischem VHF deutlich eher den gefürchteten plötzlichen Herztod erleiden als ein Herzgesunder. Für mich völlig verständlich und glaube, dass diesen Sachverhalt gerade auch ein Kardiologe nicht ganz wiederlegen kann. Jeder Patient hört gerne, dazu gehöre auch ich, dass man im Prinzip eigentlich gesund wäre.

Von den übrigen herzverschlechternden Begleiterscheinungen bei VHF, wie zunehmend erweiterte Vorhöfe, Herzschwäche, verminderte Lebensqualität usw.mal ganz abgesehen. Diese Weisheit stammt nicht von mir, sondern kann wissenschaftlich belegt werden.

Und damit wir uns richtig verstehen, ich rede hier ausschließlich von pathologischen HRS und nicht etwa von ein paar ES oder sonstigen psychosomatisch bedingten Herzbeschwerden, die jeder mehr oder weniger mal haben kann.

Aber ich verstehe dich vollkommen, denn bei mir war es anfangs ebenso. Ich habe alles versucht nur um zu hören, dass ein Eingriff nicht nötig, da nicht zielführend sei.

Es liegt mir jedenfalls völlig fern, hier irgendjemand Angst zu machen, den man darf bei all dem Gesagten auch zur Beruhigung sagen, dass dies bloß statistische Daten sind. Das möchte ich mit aller Deutlichkeit klarstellen, und wie das mit der Statistik so ist, wissen wir alle.

Nun zu den Betablockern: Cha-Tu hat wieder mal alles richtig verstanden und erkannt, ich habe niemals geschrieben, dass man eine Betablockertherapie im KH beginne soll, sondern nur bei der Ersteinnahme von sogenannten Anti-Arrhythmika, also nur die medikamentöse RHYTHMUSKONTROLLE nicht jedoch die Frequenzkontrolle, zu der die blutdrucksenkenden Betablocker gehören. Nur die Rhythmusmedikamente halte ich im Einzelfall für nicht ganz ungefährlich.

Auch ich habe Betablocker, Concor usw, viele Jahre eingenommen, aber die Entstehung von VHF dennoch nicht verhindern oder lindern können. Aus diesem Versagen heraus habe ich unter ärztlicher Kontrolle die Betablockertherapie durch langsames Ausschleichen beendet und nehme derzeit nur ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der Sartane (Candisartan) und kann sagen, dass es mir nicht im Geringsten schlechter geht. Im Gegenteil, es erleichtert mir die Zeit bis zur OP spürbar.

Auch diese Erfahrung stärkt mich in der Annahme, dass bei VHF nicht das Herz selbst verantwortlich ist, sondern die Ursache dafür außerhalb zu erforschen wäre. Das ist aber nur meine persönliche Ansicht und ist nirgendwo nachzulesen.

Mit einem Betablocker versucht der Arzt lediglich, die den VHF meist vorangehenden ES zu begegenen, um die Entwicklung eines schnellen Herzschlages möglichst zu verhindern und damit die Ausbreitung von VHF zu unterbinden. Wenn dies gelingt und das VHF zufriedenstellend unterdrückt werden kann ist dem nichts mehr hinzu zu fügen.

Ich habe jedoch nur geschrieben, dass diese Mittel leider viel zu oft nicht die gewünschte Wirkung zeigen, weil die ganze VHF-Problematik vermutlich eine viel komplexere ist als allgemein angenommen und dies den Ärzten vollkommen bewußt ist.

Nicht zuletzt aus diesem Grund, dem Versagen der konservativen Therapien mit Medikamenten, hat man ua. die Entwicklung der Kathederablationstechnik ständig vorangetrieben, gerade auch im Hinblick auf die wachsende Zahl von Patienten mit pat. ausgeprägten HRS.

Würde mich über eine Antwort, wenn auch kritisch, freuen.

Spezielle Grüsse an Cha-Tu.

Liebe Grüsse an alle im Forum

C ha-xTu


Lieber Sigmar,

ich danke Dir SEHR für diese klare, gute, verständliche und sehr kompetente Klarstellung! Besonders die Differenzierung von pathologischen HRS (VHF etc.) und den hier "üblicherweise" als "Herzrhythmusstörung" bezeichneten harmlosen Extrasystolen halte ich für sehr wichtig und Du hast das wunderbar differenziert beschrieben.

Ja, ich sehe das genauso wie Du: Man MUSS zum Spezialisten seiner selbst werden, und dazu braucht es eben auch die Lektüre der Fachliteratur und nicht nur ein Internetforum oder Wikipedia.

Danke sehr und alles Gute für Deinen Weg.

Cha-Tu

sDigJmar_x17


Danke Cha-Tu

Ich sehe, du bist hier der aller Kompetenteste im Forum. Aus diesem Grund habe ich mich gerade auf deine Beurteilung meiner Klarstellung besonders gefreut und kann sicher sein, dass ich nun verstanden wurde und niemand Angst machen will.

Als Freidenker liegt es halt in der Natur meiner Person, dass ich alles ziemlich realistisch sehe, was von anderen nun wiederum leicht mißverstanden werden kann.

Nochmals herzliche Grüsse an dich.

RqomyG10x00


Hallo sigmar,

oh man, ich kann mir gar nicht alles merken, was du geschrieben hast. Also ich würde auch nicht behaupten, dass du absichtlich Angst machst!!

Ich habe pathologische HRS und Extrasystolen nicht unterschieden. Wenn ich nachts wegen der Hüpferei nicht schlafen kann und mich in allerlei Symtome reinsteigere, dann lese ich hier im Forum. Da steht dann wie viele Leute versuchen mit ES umzugehen, oder das Diese nicht schlimm sind und man damit alt werden kann. Mir macht das Mut und ich beruhige mich dann.

Es gibt hier bestimmt viele Angsthasen (wie mich). Das sieht man ja an den Fragen: Was könnte das sein? Ist das schlimm...? Wer kann helfen? Geht das wieder weg? Wer hat Erfahrungen...? etc. Und das ist ja auch das Schöne!! Gerade das man sich mal zwischenmenschlich austauschen kann mit Betroffenen finde ich toll. Und manchmal möchte man eben was Positives hören um nicht ganz meschugge zu werden. Denn sind wir doch mal ehrlich, die Familien sind oft schon genervt (toi toi toi meine halten noch durch) und die Ärzte sagen ja nur das Nötigste. Man versucht sich doch an jedem Strohalm festzuhalten...

Ich war ja nun heute 1,5h zum anstrengenden Rückensport und habe das Gefühl, das seit dem mein Hopsen nicht mehr aufhört. Aber ich werde besser heute nicht mehr nachlesen...

Nun haben mich Cha-Tu und einige Andere ja schon über ES aufgeklärt, was die Sache ja erträglicher macht...Nun mußt du dir vorstellen, sitze ich gestern nacht im Bett mit dem Lappi auf dem Schoß und lese. Nun steht das plötzlich was von frühem Herztod durch HRS. Na da habe ich mir fast in die Hose gemacht. Ich dachte das gibt es doch nicht! Meistens steht hier doch alles nicht so schlimm, man kann gut damit leben, und dann das. Da konnte ich mir nicht verkneiffen einen Eintrag zu machen...

Nimms mir also nicht übel. Ich hoffe du verstehst jetzt wie es dazu kam.

Ich reiche dir die Friedenspfeiffe...upps hier gibts nur Eis :p> Naja auch gut

PS: Du weißt doch: " Nicht jeder der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde" *:)

In diesem Sinne Lg

RqoWmyo10x00


PS:@ Sigmar

Freidenker mag ich sehr gerne, sie entsprechen voll meinem Naturell. Aber büdde nich bei ES! Da is mir die jute Fee mit Zauberstab und rosa Brille lieber, die allet wieder jut macht... ;-D

G{erYharxd


Sehr interessant, was es hier seit meinem letzten Beitrag so zu lesen gibt…

Cha-Tu und Sigmar etwas hinzuzufügen, wäre da doppelt gemoppelt, das kann ich mir mit gutem Gewissen ersparen. Vielen Dank für Eure kompetenten Antworten.

Sehr gefreut habe ich mich auch über die Berichte von Edelgard und Bertlino zu Euren erfolgreich verlaufenen Pullmonalvenenisolationen. Mit Eurem Beweis, dass es dafür auch professionelle Hilfe gibt, baut Ihr so manchen Betroffenen etwas auf.

Eine ebenso erfolgreiche Ablation wünsche ich Dir lieber @Schoof im März. Du wirst sehen wie schnell die Zeit vergeht und Du danach am Rechner sitzen wirst, um uns, an Deinem Erfolg teilhaben zu lassen. Wir drücken Dir fest die Daumen.

Dann war noch Christine, die auch mein Kribbeln in der Magengegend verspürt, wenn sich Vorhofflimmern ankündigt. Ich hoffe, Du kriegst auch bald wenigstens die Gegenmaßnahmen so hin, wie ich. Aber sehr interessant Deine kurze Zusammenfassung – Danke!

Auch die Berichte von Uwe@Skipper56 sind sehr aufschlussreich – ein Dankeschön auch an Dich! So kommen immer neue Einzelheiten in unser Puzzle, die man so noch nicht gehört hat und die man erst einmal verdauen muss.

Ich persönlich bin ja immer noch hauptsächlich auf meine Hohlvenen-Kompressions-Theorie fixiert, was aber nicht heißt, dass mich alles Andere nicht mehr interessiert. Ich erstelle eine neue Zusammenfassung, wo für mich wichtige Einzelheiten aus allen Beiträgen mit rein kommen. Ein Dankeschön auch an alle die Beitragsschreiber, die ich jetzt nicht direkt angesprochen habe aber die sicher irgendjemanden damit helfen.

Liebe Grüße und Tschau *:)

s(ozfrxei


Schön, dass ich dieses Forum entdeckt habe. :-) Vor dem Forum dachte ich, und die Reaktionen der verschiedenen Ärzten haben das auch immer noch unterstrichen, ich wäre die einzige auf diesem Planeten, die genau dieses Problem hat. Jetzt entdecke ich hier, dass es nicht stimmt. Verblüffend finde ich die Tatsache, dass doch ganz viele einen Zusammenhang sehen, zwischen dem Stolpern in der Brust (medizinisch möchte ich hier gar nicht werden) und der jeweiligen Nahrungsaufnahme. Ich bin also doch nicht so blöd, wie es mir manche Ärzte weismachen wollten. Histamine? Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Wäre mal einen Test wert. Gibt es sonst noch Auslöser, die mir nicht bekannt sind? Koffein weiß ich, extrem fettige Speisen weiß ich auch, Laktose bei mir sowieso! Wie sieht die Erfahrung bei euch mit Fruktose aus? Gibt es da Hinweise zu?

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