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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

E'hemali1ger 7Nutszer e(#488x981)


Hallole,

ich habe seit ein paar Monaten oft Herzstolperer gehabt, hab ewig oft ein EKG machen lassen weil ich Angst habe, aber das war jedes Mal in Ordnung. Zusätzlich habe ich oft einen Druck auf der Brust und muß nach den Stolperern oft aufstoßen. Intercostalneuralgien habe ich auch oft.

Da ich in der BWS 2 Vorfälle habe (und in der HWS 3, davon eine Bandscheibenprothese) war ich letzte Woche beim Orthopäden, der sein Handwerk richtig versteht und hab ihm mein momentanes Leiden geschildert.

Er hat ein Röntgenbild von der BWS gemacht (in dieser Region hatte ich vorher noch nie ein Röntgenbild, nur ein MRT), und darauf hat er dann gesehen, daß ich Scheuermann habe. Da Morbus Scheuermann in der Jugend entsteht wundere ich mich nun nicht mehr, warum meine Wirbelsäule schon so kaputt ist.

Was aber noch viel wichtiger ist: Er hatte mich dann abgetrastet und auf der linken Seite war eine ziemliche Verhärtung. Er sagte mir er wundere sich nicht, warum ich Herzstolperer habe. Eingerenkt hatte er mich dann auch noch und daraufhin waren die Stolperer kaum noch da. Was er auch noch gesagt hat: Beim Bücken können die Stolperer auch auftreten. BINGO sagte ich, denn das ist mir nicht fremd.

Vielleicht hilft das einigen von Euch.

Liebe Grüße, Gaby

ps: ich werd aber trotzdem im März mein Herz mit Ultraschall und Belastungs-EKG testen lassen. Wenn da nix ist ists dann umso besser.

IhtzmyBitzySSpidZer8x9


Ich habe eben gelesen, dass wenn eine Herzmuskelentzündung vorliegt, jede ES zu Kammerflimmern führen KANN.

Kann man das so stehen lassen oder ist das komplexer? Sprich müssen Vernarbungen o.ä. vorliegen, damit diese Extrasystolen während einer HME gefährlich werden können oder reicht alleine die Entzündung für ein Entarten der ES in Kammerflimmern?

Die Ärzte haben mich Ende letzten Jahres ja mit dem Satz "Wir machen uns absolut keine Sorgen mehr um ihr Herz" nachhause geschickt, nachdem sie meine SVES auf einem Langzeit-EKG gesehen haben.

Nach meiner Logik hätten sie diesen Satz wahrscheinlich nicht getroffen, wenn die SVES im Rahmen der VERMUTETEN Herzmuskelentzündung eine Gefahr dargestellt hätten, oder?

MfG, ItzyBitzySpider89.

D;o"csxen


@ Gerhard – Hallo Gerhard,

nach einiger Pause habe ich hier im Forum vorbeigeschaut und freue mich, dass Du Deine Erkenntnisse nach Berlin gesendet hast. Hast Du schon etwas gehört oder ist schon ein Fachartikel wie "Gerhards Hohlvenentheorie" :-) in Arbeit ? Allein schon dieser Threat würde viele Ärzte hinsichtlich der enthaltenen Erfahrungswerte weiterbringen und sollte mal im Ärtzeblatt in Auszügen wiedergegeben werden.

@ Alle bzw. die,

die es "hören" wollen: Wenn man mit Abstand die Beiträge von Euch so überfliegt, ist ja wirklich ein durchgänger Tenor in vielen Beíträgen vorhanden: Ihr spürt mehr oder weniger intensiv Euer Herz – Arzt stellt nichts fest – Ihr kämpft weiter mit Angst / Unwohlsein / Beschwerden – Arzt vermutet psychosomatische Beschwerden oder wenn der Arzt doch etwas feststellt, so hält er eine invasive o.a. Maßnahme am Herzen für notwendig...

Ich hatte es schon vor einiger Zeit einmal gepostet aber möchte nochmal – neben dem Hinweis auf die Probleme durch Histamin, das definitiv massive Probleme verursachen kann und auch in das Verhalten der Körpermuskulatur u.a. eingreift und diverse Reaktionen verursachen kann – den Hinweis geben: Liegt es überhaupt an Eurem Herzen?

Wenn aus meinem Auspuff am Auto Qualm rauskommt, dann wechsele ich auch nicht den Auspuff, sondern überprüfe die Zündung, den Treibstoff etc. So ist es doch bei Vielen von uns auch: Ich glaube, dass das Herz durch Einflüsse irrritiert wird, dabei aber völlig gesund und ohne möglichen Befund ist. Die Ursache für die Störungen liegen oftmals woanders (von echten Herzfehlern einmal abgesehen). Also: Denkt nicht nur über ein krankes Herz nach sondern versucht mal Eure Gewohnheiten (z.B. weniger Histamin!!!) zu ändern. Ehrlich gesag finde ich gerade an dieser Stelle die Schulmedizin extrem hilflos. Es ist wirklich oft nur eine Syptombekämpfung ohne die weiteren Hintergründe zu betrachten und die Ursache zu erforschen.

Bei mir hat die Suche und Finden eines signifikanten Zusammenhanges zwischen meinen Beschwerden und Histamin – und daraus resultierend eine Histaminreduktion in der Erhährung – praktisch zu völliger Beschwerdefreiheit geführt, nachdem es bereits seltsame ärtzliche Theorien gab. Und wenn ich einen Haufen Erdbeeren oder eine gewürzte Tomatensuppe mit Rotwein geniesse, na dann weiß ich bald dass es keine Einbildung ist, sondern Histamin ganz schön intensiv wirken kann und bleibe dann wieder bei meiner Ernährung mit einem lockeren Augenmerk auf Histamingehat in der Nahrung...

Gruß

Docsen

seoOfr@ei


Ich habe erst in der letzten Woche einen Histaminunverträglichkeitstest gemacht. Die genauen Werte kenne ich leider nicht, aber nach Aussage meiner Ärztin liegt keine Unverträglichkeit vor. Kann es trotzdem sein, dass man mit Histamin Probleme hat, auch ohne Nachweis im Blut? Von bestimmten Rotweinsorten bekomme ich schon seit jeher rote Flecken im Gesicht. Und von anderen Nahrungsmitteln auch. Ich habe aber noch nicht so wirklich herausgefunden, welche Lebensmittel die Ursache sind. Koffein weiß ich ja inzwischen, aber ich kann z.B. auch keinen koffeinfreien Kaffee trinken. Schon seit 2 Jahren sage ich bei jeder Untersuchung, dass ich davon überzeugt bin, dass nicht mein Herz das Problem ist.

Schon des Öfteren bin ich auch auf den Hinweis gestoßen, dass eine Überjodierung gewisse Symptome auslösen kann. Was haltet ihr davon?

V>idg)i


Hallo,

ich schaue zur Zeit nicht so oft hier rein, weil es mir ziemlich gut geht und möchte mal etwas ganz anderes in die Diskussion bringen. Da mein Lebensgefährte an Multipler Sklerose erkrankt ist, habe ich mich im letzten halben Jahr intensiv mit Autoimmunerkrankungen und bzw. chronischen Erkrankungen im Allgemeinen beschäftigt. Ich bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass auch Vorhofflimmern eventuell in die Zivilisationskrankheiten einzuordnen ist, d.h. durch eine falsche Lebensweise entstanden ist. Darunter verstehe ich nicht nur, dass wir als Einzelperson falsch leben, sondern dass auch die Umwelt nicht stimmt. Da gibt es Hunderte Faktoren: Gifte überall, im Essen, im Boden, im Wasser, in der Luft, in der Kleidung, in den Zähnen etc. Lichtverschmutzung, Schlaflosigkeit, Stress, überhaupt falsches Essen, zu wenig Nährstoffe, negatives Denken. Wir leben heute vollkommen anders als die Menschen vor hundert Jahren, ganz zu schweigen von Naturvölkern. Und unser Körper scheint diese neue Lebensweise nicht so gut zu verkraften. Mehr Stress, vor allem geistig-psychischer, aber weniger Nährstoffe, um dem entgegen zu wirken. Kein Wunder, wenn es schief geht.

Ich habe mir diese Faktoren bewusst gemacht und im Rahmen des Möglichen versucht, etwas zu verändern. Und ich muss sagen, dass es mir wesentlich besser geht, seit vier Jahren habe ich kaum Beschwerden und bin wieder viel aktiver. Ich traue mich wieder viel mehr, ohne die ständige Angst, ich könnte Vorhofflimmern bekommen.

Ich glaube also nicht, dass das Problem an einem bestimmten Punkt oder einer bestimmten Stelle liegt, sondern dass es umfassender und grundsätzlicher ist.

In meiner Ernährung gibt es jetzt eine Fülle von Nährstoffen, viel, viel Gemüse, bunte Gemüse, dunkelgrüne Blattgemüse, roh und gekocht, schwefelhaltige Gemüse zum entgiften, usw.

Ich vermeide Stress, bin täglich im Wald unterwegs, bewege mich, statt vor dem PC oder Fernsehen zu sitzen, mache positive Affirmationen und die Herzintelligenz-Übungen.

Ich lebe richtig auf und bin voller Tatendrang. Auch bei meinem Lebensgefährten zeigt diese Strategie eine positive Wirkung.

Ich wünsche euch sehr, dass es auch euch gelingt, die Dinge zum Guten zu wenden. @:)

sBigmarx_17


Vidgi

Ein wichtiger und sicher sehr zutreffender Beitrag von dir. Es ist auch die Meinung der Mediziner und Pharmakologen, das Herzrhythmusstörungen, explizit Vorhofflimmern, bereits zu den Zivilisationskrankheiten gehört, denn die Zahl derer, die daran erkranken ist stark steigend.

Du hast es also geschafft und dein früheres Verhalten insofern geändert, sodass es dir nun spürbar besser geht.

Nur müsste man dann halt auch wissen, wie es dir vorher mit den VHF-Episoden ergangen ist, Häufigkeit, Beeinträchtigung deiner Lebensqualität usw., du hast das nicht konkretisiert.

Ich ließe mich nämlich gerne davon überzeugen, dass VHF durch bloße Änderung der Lebensweise, positives Denken usw. in den Griff zu bekommen ist. Von einer gänzlichen Befreiung der Symtomatik oder gar Heilung mal abgesehen.

Derzeit glaube ich jedoch nur, dass man mit einer Lebensänderung, so nützlich und wertvoll sie auch sein mag, das Leiden möglicherweise etwas zu lindern vermag, die Grunderkrankung aber leider bestehen bleibt.

Mich würde deine Erfolgsgeschichte etwas näher interessierenen.

Liebe Grüsse

g'nagfl4owx880


Also ich bin froh, daß ich diesen Beitrag entdeckt habe.

Leide ebenfalls seit ca. 8 Jahren unter Rhythmusstörungen mit Vorhofflimmern.

Nehme 2x täglich 5 mg Bisoprolol, aber abstellen konnte ich diese Beschwerden nie.

Die Ärzt raten mir immer nur Marcumar einzunehmen zur Blutverdünnung, aber das Vorhoffflimmern abstellen konnte bisher keiner.

Auch bei mir entstehen ca. 70% von Vorhofflimmern durch falsche Bewegung, bzw. wenn Bauch und Zwerchfell aufs Herz drücken.

Hatte gestern wieder ein Ereignis, mußte mich an einem engen Parkplatz aus dem Auto quälen, vergaß den Hosengürtel etwas aufzumachen, und schon ging es los, dauert bei mir immer länger an, bis es sich wieder normalisiert, manchmal 24-48 Stunden.

Auch Schalldruck aus Lautsprechern haben es bei mir schon ausgelöst. War mal bei einem Konzert, dann ein rießiger Paukenschlag und schon ging es bei mir los.

Wenn es keine Bewegungsuursachen hat, dann bekomme ich bestimmt Rhythmusstörungen durch Hystamine, sprich Käse, Pizza etc. Oder duch Senf und zuviel Essig im Salat.

Habe hier mal meine Ereignisse aufgeführt.

Die meisten HR fangen an durch folgendes:

Wenn ich nachts oder morgens auf Toilette gehe fängt es manchmal an. Weiß nicht ob durch das schnelle aus dem Bett steigen oder durch komische Bewegung, Rechtsdreh/Linksdreh.

Histaminempfindlichkeit

Geräuchertes, starker Käse, Pizza, scharfe Sachen,

Rotwein (nicht bei Württemberger), Balsamico-Essig

Durch Bewegung links/rechts

Beim Bücken, Gürtel drückt, Schuhe zubinden,

Boden wischen, Bad putzen

Durch Schnarchen (Luftanhalten)

Durch Stress

Durch starke Belastung, z.B. 3 -4 Std. Gartenarbeit

Zwerchfell drückt aufs Herz,

manchmal reicht es schon, wenn ich mit den Fersen auf hartem Boden gehe,

durch die Erschütterung kann es anfangen.

Durch Aufstoßen, bei Blähungen

Beim Autofahren, starke Bodenwellen/Unebenheiten.

Mache beim Autofahren grundsätzlich immer den Gürtel auf

Zu schnelles Umdrehen im Bett

Zu schnelles Aufstehen

Strecke mich im Bett nach dem Aufwachen,

unglücklich bewegt, HR fangen an

Ja ich finde es schwach, daß unsere Ärzteschaft solche Leiden nicht abstellen kann.

Vielleicht kann man hier etwas operativ machen ?

Mich kotzt das alles an. Bin 68 Jahre alt, kein Übergewicht, 180 cm Körpergröße, 79 -80 kg Gewicht. Gehe 2-3 mal die Woche ins Fitness und Sauna.

Wie soll das in der Zukunft weitergehen.

Alles Gute an alle Leidensgenossen.

s%igmYar_x17


Hallo gnagflow880

Deine Leidensgeschichte hat mich sehr beeindruckt, da sie meiner zu 99% ähnlich ist. Ich bin 61 Jahre und leide seit ca. 3-4 Jahren an dieser unerträglichen Symtomatik.

Die Episoden werden auch bei mir so ausgelöst und sind weder mit Nahrungmittelentzug, körperlicher Anstrengung oder Unterlassung derselben, noch Ruhepausen und Schlaf etc. zu vermeiden. Rotwein trinke ich keinen Tropfen mehr.

Auch dem hier immer wieder erwähnten Histamin kommt nicht die erhoffte Bedeutung zu, da Histamin in klar zu diagnostizierenden Einzelfällen die Ursache ist und ernährungsmäßig gut behandelt werden kann.

Die Anfälle kommen regelmäßig im Abstand von 8-10 Tagen. Infolge der von dir beschriebenen körperlichen Bewegungen kommen sie entsprechend öfter und dauern meist 12-24 Stunden, selten nur 10 Stunden an.

Da weder Betablocker, als "Unterdrücker" des schnellen Herzschlages, noch Rhytmusmedikmente helfen, habe ich mich, wie schon in vorstehenden Einträgen ausführlich begründet, zur Kathederablation entschließen müssen.

Nun bleibt mir nur noch der Wunsch, dass alles gut geht und ich danach, wie viele andere vor mir schon berichtet haben, auf eine neue Lebensqualität hoffen darf.

Liebe Grüsse

g*nagfmlow8x80


Hallo Sigmar,

da kann ich Dir nur ALLES GUTE wünschen und viel Erfolg mit Deiner Ablation.

Ich hatte mich auch schon wegen Ablation beraten lassen, man sagte mir, daß die Erfolgschancen bei 60 % liegen. Wo läßt Du es denn machen ? Ich wohne in der Nähe von Stuttgart, da könnte ich nach Tübingen oder auch nach Ulm gehen. Wäre nett, wenn Du nach Deiner Ablation berichten könntest. Also dan Toi, toi, toi.

ePinfFach,nuredel+garxd


Lasst es machen. Ich habe auch viel zu lange damit gewartet. Aber im Januar hatte ich dann endlos langem Zögern endlich die Pulmonalvenenablation in Bad Oeynhausen in der Herzklinik. Die Erfolgsquote liegt dort bei 80 % und ich hatte seitdem keine einzige Rhythmusstörung mehr. Ich kann es manchmal nicht glauben, aber es ist, als hätte ich kein Herz. Ich kann wieder alles essen, ohne dass ich Probleme bekommt. Ich kann mich bücken, drehen, recken, strecken, im Garten arbeiten, alles.

Also macht es. Ich kann es nur empfehlen. Meine Lebensfreude ist wieder da und es geht mir supergut. Wer mehr wissen möchte, schicke einfach eine PN. Bin übrigens 62 und hatte seit über 30 Jahren Rhythmusstörungen.

LG

Edelgard :)=

Glerh@ard


@ Docsen,

danke für Dein Interesse an meinem Publikationsversuch der Hohlvenen-Kompressions-Theorie in Berlin.

Leider wurden dort meine viermaligen Anläufe einfach ignoriert. Dreimal kamen nur die automatischen Posteingangsbestätigungen und einmal ein persönliches Dankeschön eines Professors, aber ohne irgendeine Reaktion auf den Inhalt meines Schreibens.

Ich selbst verstehe die Zusammenhänge meiner These und ich bin durch dieses Verständnis fast beschwerdefrei geworden. Du berichtest ja auch über Beschwerdefreiheit, seitdem Du die Rolle der Ernährung und besonders des Histamins mit beachtest.

Das Ändern von Ernährungsgewohnheiten kann aber genauso schwierig sein, wie z.B. mit dem Rauchen aufzuhören oder mit dem Alkoholkonsum. Da akzeptiert man dann oft doch lieber Extrasystolen & Co.

Wenn man weiß, dass Histamin wasserlöslich ist und zusammen mit allen Flüssigkeiten die man zu sich nimmt, durch die Darmwand direkt in den Blutkreislauf übertritt, dann ist mir klar, warum ich oft Suppen nicht vertrage. Bei dieser Resorption gehen auch solche Stoffe wie Alkohol, Essig, Glutamat etc. aus dem Darm in den Pfortader-Kreislauf über, um nach dem Passieren der Leber die untere Hohlvene und danach gleich das Herz zu erreichen.

Dass Ethanol (Alkohol) im Blut reizend auf die Innenwände des gesamten Blutkreislaufsystems wirken muss, kann man sich je nach Konzentration schon beim Trinken vorstellen, es sei denn man hat schon Hornhaut auf der Zunge und in der Kehle.

Doch zurück zum Histamin, das auch nicht durch Hitze zerstört werden kann und somit, wenn es in den Nahrungsmitteln vorhanden ist, unverändert in den Verdauungstrakt gelangt. Bei Suppen geht es durch das Kochen der Zutaten sogar resorbierfreundlich in die Flüssigkeit über. Es greift in das Verhalten der Körpermuskulatur ein, wie Du es richtig formuliert hast. Hierbei soll es die glatten Muskelzellen der Hohlorgane kontrahieren – also verkrampfen, was bei meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie das krabbelnde, zappelnde Gefühl in der Magengrube sein könnte, was bei mir immer Vorhofflimmerattacken ankündigte.

Da die Blase auch ein Hohlorgan ist und sich vom Histamin verkrampfen kann, wäre doch der auftretende starke Harndrang bei Beginn von Vorhofflimmern erklärbar.

Die ganz Schlauen werden jetzt wieder sagen, dass in der Leber die aggressiven Stoffe aus dem Pfortaderblut schon herausgefiltert wurden, bevor sie nach meiner These anschließend in der unteren Hohlvene und im Herzen die Dehnungsrezeptoren reizen konnten oder das Histamin direkt die Vene verkrampfen konnte.

Wie viele toxische Abbauprodukte, Alkohol usw. in der Leber entgiftet werden können, entscheidet letztendlich der Zustand dieses Organs. Es kommen nach dem ersten Leberdurchlauf oft noch viele solche Schadstoffe im Herzen an, die dann erneut in den Kreislauf gepumpt werden. Mit den auch im Pfortader-Kreislauf ankommenden toxischen Verdauungsgasen wie Co², was in der Lunge abgeatmet wird, ist es ähnlich.

Alle solche Gifte und auch Histamin können sich auf diese Weise im Blut verdichten und die Innenwände samt Rezeptoren, Leitungsbahnen etc. schädigen.

@ sofrei,

ich denke schon, dass das Histamin auch bei einem negativen Unverträglichkeitstest Probleme bereiten kann, denn so eine Untersuchung ist ja nur eine Momentaufnahme. Dies müsste schon über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, um genauere Ergebnisse zu erhalten.

Am besten Du probierst es weiter selbst aus, was geht und was nicht.

@ Vidgi,

da Du Dich hier in letzter Zeit auch ein bisschen rar gemacht hast, freue ich mich besonders darüber, dass es ein erfreulicher Grund ist. Bei mir ist es ja genauso, denn mir geht es auch gut.

Deine Überlegung, ob Vorhofflimmern nicht auch eine Zivilisationskrankheit ist, ist berechtigt, denn hierzu passt ja auch das, was ich bei @Docsen geschrieben habe.

Deine Aktivitäten so wie Du sie beschreibst, können eigentlich nur erfolgreich sein und Erfolg bringt Erfolg. Ich wünsche Dir und Deinem Lebensgefährten viele positive Wirkungen bei dieser Strategie. @:)

@ gnagflow880,

bei Deiner Aufzählung hast Du nichts weggelassen, was ich früher hätte aufzählen können…

Ich bin aus Schaden klug geworden und ich denke bei Dir muss es auch nicht so bleiben, wie es momentan ist.

Versuch es einfach – die Gebrauchsanleitung hast Du vor Dir. Viel Glück dabei!

Auch der Beitrag von Edelgard beweist, dass man sein Schicksal nicht dem Zufall überlassen sollte.

Liebe Grüße an alle die hier rein schauen.

Tschau *:)

s~igCmar_x17


Liebe Edelgard,

Herzlichen Dank für deinen Eintrag. Er hat mir sehr geholfen und in meiner getroffenen Entscheidung zur Ablation neuerlich bestätigt. Da sich nach einer gelungenen PVI relativ wenig zu Wort melden, war deine besonders wichtig.

Mich würde nur noch interessieren, welche Energie bei dir angewendet wurde (RF, Cryo, Laser)?

Ich wohne in Österreich und habe meine Ablation am 08. Mai im KH der Elisabethinnen in Linz.

Bitte melde dich wieder.

Liebe Grüsse

Vqidgxi


@ Gerhard

Danke für die Blumen! Ja, dass ich oft lange vergesse, in dieses Forum zu schauen, ist ein gutes Zeichen.

@ Sigmar

Ich frage mich, ob du meine PN bekommen hast? Na ja, vielleicht kannst du mit dem, was ich geschrieben habe, nichts anfangen...Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass dir die Ablation den gewünschten Erfolg bringt.

s.igmaer=_17


Hallo Vidgi, gnagflow880,

Habe jetzt soeben einen neuen Termin zur PVI bekommen, da ein Patient ausgefallen ist.

Nun muss ich noch heute ins KH und am Mittwoch ist dann die OP.

Ich melde mich dann wieder.

Vielen Dank für eure Glückwünsche an mich.

Liebe Grüsse

e*infac|hnur&e-delgarxd


@ sigmar17

Ich wünsche Dir natürlich ganz viel Erfolg. Schön, dass der Termin vorgezogen wurde und Du nicht mehr so lange warten musst. Ich hatte eine Cryo-Ablation – also mit Eis. Es war nicht einfach, hat bei mir 6 Stunden gedauert. Danach noch eine Stunde Intensiv-Station. Ich bin so froh, dass ich es habe machen lassen und ich würde es auch ein zweites Mal tun, falls die Anfälle wieder auftreten sollten.

Ich drück Dir feste die Daumen und werde am Mittwoch an Dich denken. Meld Dich mal, wenn Du alles überstanden hast.

LG

Edelgard

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