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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

s:igmaYr_x17


Lieber klampfer62,

über Beiträge deiner Art freue ich mich immer ganz besonders, wo sich Betroffene mit der Thematik bereits ausführlich auseinandergesetzt haben und wissen wovon geprochen wird und man beispielsweise nicht erst lang und breit erklären muss, was eine PVI usw. ist.

Höchstmögliche Information halte ich überhaupt für das Wichtigste, was der Erkrankte für seine angestrebte Heilung vorab gleich einmal selbst tun kann.

Nun zur Sache:

Du hast natürlich völlig recht, wenn du eine erfolgreiche PV nicht gleich als eine echte Heilung ansehen möchtest und daher irreführend findest.

Weiters stellst du richtig fest, dass die tatsächliche Ursache weitgehend ungeklärt bleibt und man damit lediglich die Symtomatik bekämpft, weil dir bisher kein Arzt sagen konnte, woher das VHF wirklich kommt.

Doch das gilt grundsätzlich für alle OPs, da man in der Medzin aus den verschiedensten, logischen Gründen nie eine vollständige Garantie geben kann, die "ewig" hält, wie wir das alle gerne hätten.

Das trifft gerade bei sehr ernsten Erkrankungen wie Krebs zu, wo die Ärzte und vor allem die betroffenen Patienten nur hoffen können, dass bei der OP alles "erwischt" wurde. Zutreffendenfalls spricht man auch dort bereits von Heilung, obwohl man genau weiß, dass diese teuflische Krankheit jederzeit wieder aufflammen kann...

Nur in diesem eingeschränkten Sinne möchte ich meine Meinung von "echter Heilung" im Falle einer gelungenen PVI verstanden wissen, weil sich das Wohlbefinden aufgrund der Beschwerdefreiheit so ergibt.

Wenn du sagst, die Ärzte vermuten nur, dass die falschen Ströme aus den Lungenvenen kommen, so sage ich nein, sie wissen es dank der Forschung, die es nunmehr möglich macht, an der richtigen Stelle anzusetzen und die Beschwerden zum Vorteil des Patienten nachhaltig zu beenden.

Dass der Strom nach einer PVI in den Pulmonalvenen munter weiterfunkt ist möglich, ja sogar sehr wahrscheinlich, aber dennoch irgendwie irrelevant, weil er in den Lungenvenen allein nicht stören, sondern nur bei bestimmten, anatomischen Veränderungen der Vorhofmuskulatur ( foccale Triggerung ) den Sinusknoten im Herzen "befeuern" kann.

Deshalb hat man ja auch früher, um die Herzsmuskelstruktur möglichst zu schonen, mit dem Katheter die LV aufgesucht und dort direkt beim Auslöser innerhalb ablatiert. Doch von dieser Methode hat man wegen dem vermehrten Auftreten von gefährlichen Lungenstenosen wieder abgehen müssen, sodass man heute durch lineare Läsionen außerhalb die gleichen Erfolge erzielt, ohne dass die Lungenvenen beleidigt werden.

Ebenso glaube ich nicht, dass bei Herzrhythmunsstörungen zu schnell operiert wird, sondern genau das Gegenteil ist der Fall, wenn man bedenkt, wie viele daran leiden und lieber unwirksame Medikamente nehmen und damit nicht absehbare Nebenwirkungen in Kauf nehmen müssen.

Genauso verhält es sich mit deiner Befürchtung hinsichtlich dem Wiederauftreten von VHF trotz PVI:

Obwohl Rezidive vor allem nach längerer Zeit nicht sehr wahrscheinlich sind, können sie meiner Meinung nach die Vorteile einer Pulmonalvenenisolation grundsätzlich nicht in Frage stellen, weil bei einer 2. Intervention nur mehr allfällige "Lücken" geschlossen werden müssen.

Insgesamt glaube ich, dass dir in deiner Situation eine PVI sicher helfen und ein ganz neues Lebensgefühl geben würde. Auch ich hatte das in ähnlichen Abständen und oft bis zu 2 Tage andauernd, wodurch mir am Ende schon alles egal war. Ich wolle nur raus aus dieser unerträglichen Symtomatik.

Wenns bei dir schon bis zu 7 Tagen anhält, bist du bereits an der Grenze eines perisierenden Verlaufes und hört dann von selbst gar nicht mehr auf.

Doch auch mir ist die Entscheidung für die OP alles andere als leicht gefallen, aber jetzt bin ich überzeugt, das richtige getan zu haben, denn ich habe das erreicht was ich vorher mit Histaminentzug, Körperübungen, selischen Ursachen usw. in keiner Weise erreicht habe: Beschwerdefreiheit!

Ich bin dir für deinen zT. kontroversiellen Beitrag überaus dankbar und wünsche dir alles Gute, dass du die richtige Entscheidung treffen und deine Gesundheit im vollen Umfang wieder erlangen mögest.

Liebe Grüsse

Doch trifft das nicht auf alle OP, vor allem bei gefährliche Erkrankungen wie Krebs zu, wo man

k!lam.pferx62


@ willyf1

Also der HA ist mit Sicherheit nicht der richtige Ansprechpartner für Herzprobleme.

Zumindest habe ich diese Erfahrung mit meinem HA gemacht.

Gesundes Halbwissen gepaart mit falschem Ehrgeiz sind eher kontraproduktiv. %-|

Geh zu einem gutem Kardiologen, auch wenn Du evtl. Monate auf einen Termin warten musst (mir wurde von einem Bekannten ein Kardiologe empfohlen, Wartezeit 1 Jahr – zumindest für Kassenpatienten wie mich ;-) ).

Dank dem rumtelefonieren einer Sprechstundenhilfe bei meinem HA bekam ich einen Termin bei einem anderen Kardiologen innerhalb von 3 Tagen! Der war auch sehr gut.

Darmspiegelung hatte ich noch keine, aber sollte da was verrutscht sein, hilft Dir zuerst mal ein Arzt (Internist?) sicherlich besser als dieses Forum! :[]

Darf ich fragen wie alt Du bist, Größe, Gewicht, isst Du abends warm und viel?

Hast Du Dir schonmal die Beiträge von "Gerhard" angeschaut (Histamin-Unverträglichkeit etc.)?

Evtl. hilft einfach ein 30-60 Minuten Spaziergang nach dem Abendessen.

Verbraucht Kalorien und regt die Verdauung an. Und kost nix. :)^

Viele Grüße

e9mTisusxi


Hallo,

ich habe auch immer diese Herzrythmus/ Stolperprobleme. Bei einem 24 Stunden EKG konnten sie nur ein oder zwei Stolperer feststellen, Die Beurteilung war /hat Jeder mal). Aber ich habe Tage da ist fast jeder zweite Schlag ein Aussetzer. Mein Internist hat mir dann ein Eventgerät empfohlen, was ich bei Bedarf dann einschalten kann und es für ein oder mehrere Wochen am Körper trage. Endlich knnte ich auch meine Stolper beweisen, worauf mein Kardiologe empfahl meine Schildrüsenmedikamente richtig einzustellen. Die Werte sind aber bei mir in Ordnung. Mein Hausarzt rät mir, mich auch mal auf Borreliose untersuchen zu lassen. Bei meinen Probleme merke ich aber auch, das zwischen meiner Wirbelsäule und Schulterblatt, ein dumpfer Schmerz, was sich anfühlt als wenn eine Rippe auf mein Herz drückt und diese Probleme verursacht.

emisui

k[lampHfexr62


@ sigmar_17

Hallo,

klar hab ich mich gut informiert. Wer informiert ist, hat keine Angst mehr...!

Ich fand es auch extrem interessant, meine Herzkatheteruntersuchung "live" am Monitor anzuschauen. Wann bekommt man schonmal Einblick in sein Innerstes?

Mit den Medikamenten, die ich z.Zt. nehme, fühle ich mich eigentlich ganz gut. Wenn es flimmert, merke ich es zwar ziemlich schnell, aber es hat kaum Auswirkungen auf das normale Leben.

Allerdings hat jedes Medikament Nebenwirkungen, und damit will ich nicht auf ewig leben.

Daher war mir schon früh klar, daß ich die Ablation machen lassen werde.

Ich denke im Moment an einen Termin im August 2012, sofern was frei ist.

Was mich interessieren würde:

- welche Methode wurde bei Dir angewandt? Cryoballontechnik? Oder Radiofrequenz?

- wie lange hat die OP gedauert?

- wo und wann hast Du es machen lassen?

- wie lange warst Du in KH?

Hier übrigens noch ein paar sehr interessante Vorträge von Ärzten/Profs zum Thema:

[[http://www.cardio-symposium.de/index.php?menu=lectures&archiv=0&topicid=17]]

Viele Grüße

sAigmaXr_1x7


klampfer62,

jetzt wirst du vielleicht enttäuscht sein, denn ich bin aus Österreich und da sind meine Erfahrungen für dich hinsichtlich der Klinikauswahl und des methodischen Prozederes nicht sehr hilfreich, dennoch will ich sie dir gerne mitteilen:

Antwort auf deine Fragen:

zu 1.) es wurde die RF-Methode angewendet, da Ketheter viel flexibler als mit Cryo.

zu 2.) die OP dauerte 2 1/2 Stunden unter Analgosedierung.

zu 3.) im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz, OÖ.

zu 4.) Krankenhausaufenthalt von Montag bis Samstag (OP am Donnerstag)

kVlamQpfeMr62


@ sigmar_17

Ich bin nicht enttäuscht, daß Du aus Österreich bist ;-)

Ich meine, aus den Vorträgen (mein Link) herausgehört zu haben, daß Cryo schneller geht, effektiver verödet und weniger risikoreich ist, da das Risiko von Fisteln/Punktuationen praktisch nicht gegeben ist.

Bei der Cryo wird ja "in einem Rutsch" ein Ring um die PV vereist, meist sogar 2 Ringe gelegt, evtl. werden Lücken punktuell nachvereist.

Ich werde mich mal erkundigen, was in Karlsruhe angeboten wird. Dort in der Nähe wohne ich...

Zu meinen Flimmerepisoden:

meist geht das Flimmern nach max. 2 Tagen wieder weg.

Mir ist nur aufgefallen, daß ich dieses Jahr bisher 2 mal 1 Woche in Urlaub war und jedes Mal im Urlaub hat es nach 1 Tag angefangen und 1 Tag nach Rückkehr aufgehört.

Was ist nun anders im Urlaub? Kein Streß. Bessere Luft. Andere Ernährung. Mehr Bewegung. Mehr Alkohol? |-o

Ebenso scheint bei mir Streß das VHF zu begünstigen... die 4 Tage vor meinem Geburtstagsfest (Vorbereitungen, Aufbau etc.) hatte ich VHF –

pünktlich 2 Std. vor dem Fest hat es aufgehört ;-D

Aus den o.g. Vorträgen habe ich übrigens herausgehört, daß (nur) in etwas über 90% aller Fälle die PV der Herd der Störimpulse fürs VHF sind.

D.h. im Umkehrschluß, daß ca. 10% aller Fälle mit PVI nicht erfolgreich zu behandeln sind :)z

Da es bei mir immer über Nacht anfängt, hab ich auch schonmal an eine Schlafapnoe gedacht. Allerdings meine ich, einen erholsamen Schlaf zu haben.

Und frau sagt, ich schnarche nur nach Alkoholgenuß zzz

Viele Grüße

sPigma5r_17


Hallo klampfer,

danke für den Nachtrag. Kurze Antwort was die Wahl der angewendeten Ablationsenergie betrifft: Das kann ohnehin erst bei den Voruntersuchungen im KH festgelegt werden, weil die Cryoablation noch nicht per se bei jedem Patienten angewendet werden kann.

Doch es scheint, dass die Ärzte auch mit dieser Anwendung immer noch nicht ganz zufrieden sind. So wird beispielsweise bei uns an der Universitätsklinik Innsbruck an einem neuen, schonenderen und voraussichtlich noch effektiveren Cryokatheter geforscht und gearbeitet, der nämlich kein Ballonkatheter ist und schon in absehbarer Zeit zur Erprobung kommen soll. Anderseits rückt auch die Laserengie immer mehr in den Mittelpunkt und scheint ebenso sehr vielversprechend zu sein.

Da die RF von meinem Kardiologen schon viele Jahre sehr erfolgreich angewendet wird, habe ich mich mit dieser langjährig erbrobten und bewährten Methode behandeln lassen. Mit ausgezeichnetem Erfolg.

Im Übrigen kann ich nachvollziehen, dass die Cryoenergie wohl schonender sein dürfte, aber effektiver und genauer als die RF ist sie sicher nicht, weil sich das mit dem Ballonkatheter vereiste Gewebe logischerweise leichter erholt als die "Brandwunden" wie du sie bezeichnest.

Ansonsten habe ich alle die von dir geschilderten Beschwerden ich in fast gleicher Weise erlebt und kann dir nur zustimmen, wenn du dich bereits für eine PVI entschlossen hast.

Alles Gute und liebe Grüsse

kclaLmpf#er62


@ sigmar_17

weil die Cryoablation noch nicht per se bei jedem Patienten angewendet werden kann.

Warum sollte das nicht bei jedem Patienten gehen?

Im Übrigen kann ich nachvollziehen, dass die Cryoenergie wohl schonender sein dürfte, aber effektiver und genauer als die RF ist sie sicher nicht, weil sich das mit dem Ballonkatheter vereiste Gewebe logischerweise leichter erholt als die "Brandwunden" wie du sie bezeichnest.

Also totes Gewebe ist totes Gewebe, egal ob es durch -50°C Kälte oder durch hohe Hitze

abgetötet wurde. Wichtig ist, daß es elektrisch nicht mehr leitfähig ist.

Das mit dem "logischerweise leichter erholt " verstehe ich überhaupt nicht...

Effektiver und genauer ist Cryo, weil der Ballon an die Mündung der PV angedrückt wird

und dann in einem Rutsch ein Ring um die PV abladiert wird (nämlich die ringförmige Kontaktfläche).

Ein durchgängiger Ring ist per se "dichter" als eine Aneinanderreihung von Punkten, die einen Ring bilden.

Meist werden ja 2 Ringe um die PV abladiert, zur doppelten Sicherheit (ist sehr schön in den Vorträgen beschrieben, deren LInk ich geschickt habe).

Ist auch Interessant, die Erfahrungen mit Ablation aus der Sicht der Ärzte zu sehen/hören.

Kälte verödet Gewebe schonender und dennoch hocheffektiv

Die Gewebsverödung in den Bereichen, die unerwünschte Impulse erzeugen, mit einem über die Leiste vorgebrachten Katheter hat die Behandlung von Vorhofflimmern revolutioniert. Bei dieser so genannten Ablation zerstört Hochfrequenzstrom mittels Hitze Gewebe und kappt so die betreffenden Leitungsbahnen in der Vorhofmuskulatur. Die Erregung kann nicht mehr an das Herz weitergeleitet werden. "Doch die Katheterablation ist als relativ langwieriger und komplexer Eingriff naturgemäß ebenfalls nicht frei von möglichen Komplikationen", konstatiert Professor Lickfett.

Eine neuartige Methode – der Einsatz eines so genannten Cryo-Ballons zur Vereisung der Lungenveneneinmündungen in die linke Vorkammer des Herzens – beschleunigt die Ablation und ist nebenwirkungsärmer. Dabei wird der Cryo-Ballon über die Leiste in die Lungenvenen vorgebracht, mittels verdampfenden Lachgases entfaltet und gleichzeitig auf Temperaturen von unter -50 Grad Celsius herabgekühlt. An der Einmündung der Lungenvenen entsteht hierdurch eine kreisförmige Narbenzone, die eine elektrische Leitung der Impulse zwischen Lungenvene und Herzen verhindert. "Hierdurch kann ein Großteil der Patienten von Vorhofflimmern befreit werden", sagt Professor Lickfett.

Quelle: Universitätsklinikum Bonn

Aber wie gesagt: egal wie, wenn´s funktioniert hat, dann ist alles gut!

Ich denke, die freie Wahl hast Du nicht, nur das KH kannst Du wählen.

Viele Grüße

s=igm>ar_1x7


Hallo klampfer,

obwohl es mich nicht allzusehr freut hier weiter zu diskutieren, weil ja die Vor-und Nachteile der verschiedenen Ablationsverfahren überall nachzulesen sind und ich keinesfalls gescheiter als die Kardiologen sein will, kann ich so viel Unrichtiges nicht ganz unwidersprochen lassen.

Dein Hinweis über jenen Kardiologen, der dem Cryoverfahren den Vorzug gibt, könnte ich dir ebenso mit einem vollkommen gegenteiligen Statement eines anderen Kardiologen widerlegen.Das ist nichts Neues, was du mir da wissen lässt.

Bei der Cryoablation ist nicht die Kälteenergie sondern der Ballonkatheter noch nicht optimal, weil das in der Theorie schön dargestellte Zerstören des leitungsfähigen Gewebes durch blosses Anpressen in der Praxis halt auch nicht immer so perfekt gelingt und somit die gleichen Lücken bleiben können wie bei der RF.

Deshalb bleibe ich dabei, dass der Kälteballon-Katheter dem der RF zumindest derzeit nicht überlegen ist.

Ebenso sprichst du von totem Gewebe. Das braucht es aber gar nicht zu sein, sondern es sollen ja nur die Leitungsbahnen durchtrennt werden und das ist derzeit noch immer mit der Katheterspitze mit RF ähnlich einem Skalpel besser, weil flexibler und somit auch effektiver zu erreichen.

Warum glaubst du, würde man den sonst nach anderen Verfahren suchen, Beispiel: Laserenergie, wo ebenso mit einem spitzen Katheter (und nicht mit einem großflächigen Ballon) unter möglichster Schonung der umgebenen Herzmuskulatur diese Ziel angestrebt und in absehbarer Zeit auch erreicht werden wird.

Totes Gewebe ist tot stimmt auch nicht, denn es hat sich gezeigt, dass sich ein mit dem Eis-Ballonkatheter behandeltes Gewebe zumindest während der Ablation sogar wieder erholen kann, was bei der RF sehr unwahrscheinlich ist.

Diese Tatsache ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern kannst du beim Thema Cryoablation versus RF-Ablation nachlesen, denn man hat diesen Umstand explizit als einen der Vorteile des Cryoablationsverfahrens genannt.

E[hemaluiger{ Nutz7er1 (#48x8981)


Hallole,

irgendwie habe ich den Eindruck, daß der Ursprungsgedanke dieses Fadens den Bach runter ging. Gerhard hatte ja seine Fragestellung betreffend Magen-Darm und Herz gestellt und es wäre schon schön gewesen, wenn man sich darüber Gedanken machen könnte.

Die Ablationen , Techniken und anderes gehört da für mich nicht dazu. Könnt Ihr nicht mit diesem Thema einen anderen Faden eröffnen?

Kann natürlich auch sein, daß es dafür schon zu spät ist, denn viel liesst man vom Ursprung ja eh nicht mehr.

Gruß, Gaby

P[etNra80x8


Hallo zusammen,

war wieder mal 18 Tg. im Krankenhaus ;-(( hatte wieder extremes VHF.

Bei mir habe ich immerwieder beobachtet das ich das VHF bekomme wenn in meinem Körper irgend eine "Krankheit" ist.Z:B: Grippe, Erkältung, Halsweh oder wie jetzt eine leichte Magen-Darm-Geschicht....sogar bei einer Mygräne hatte ich es schon!

Es wird immer schlimmer und tritt immer häufiger auf!!!!

Nachdem ich vor ca. 10 Wochen erst im KH war und auf Betablocker und Flecainit eingestellt wurde, haben sie mich jetzt auf Cortorex eingestellt....war heftig, man muß jeden Tag bis zu 6 Tab. schlucken und bis auf 8 gramm aufgesättigt werden, danach lebenslang immer nur noch eine Tab. um das pensum zu halten.

Nun habe ich Ängste entwickelt und bekomme auch leichte Paikattacken, da ich das Medikament nicht nehmen möchte (es bleibt mir aber nichts anderes übrig)und Angst habe das es doch nicht hilft, was dann ??? ?

Bin ziemlich fertig...

Hat jemand eine Idee...

Was kann ich tun.....

Kennt einer einen wirklich guten Kardiologen...

oder ein KH wo ich mir noch eine weitere Meinung einholen kann!???!!!??

Bin um jede Antwort dankbar

Euch alles liebe

Petra 808

kilaemp|fexr62


@ Petra808

Hallo,

18 Tage im KH? Wow, was haben die denn da alles gemacht?

Wie lautet denn bei Dir die Diagnose?

Und was haben die Ärzte gesagt, wie es bei Dir nun weitergeht?

Die o.g. Symptome hast Du denen ja sicherlich geschildert...?

Einen guten Kardiologen erkennt man leider daran, daß Du innerhalb 1 Jahres keinen Termin bekommst... so war´s bei mir. Frag Deinen Hausarzt, oder Branchenbuch?

Viele Grüße

P[eptraR808


Hallo klampfer 62

In einigen vorherigen Beiträgen erzählte ich meine ganze Geschichte......

Ich kam Nachts mit Vhf ins Krankenhaus, bekam einen Betablocker gespritzt und dann wars das erst mal.

Dann 24 Std. EKG um herauszufinden was es genau war, dann den hinweis das ich VHF habe und die Betablocker und das Flecainit aud das ich vor 10 Wochen (Krankenhausaufenthalt)eingestellt wurde nichts nützt und ich als "letzte Instanz" ein mittel nahmens Cordorex einnehmen muß, ansonsten bliebe nur noch die Verödung über die Lungenvene, die angeblich sehr gefählich ist und wenige gute Ärzte die das beherschen!!!!

Das Cordorex mußte außgesättigt werden d.h. jeden Tag 6 Tabl. a 200 gr. bis 8 gr. erreicht sind (danach muß man sein lebenlang jeden Tag eine einnehmen) dabei muß man im Krankenhaus unter Kontrolle bleiben danach nochmals ein 24 Std. EKG und wenn alles o.k. darf man Nachhause.

Nur ich hatte starken Schwindel und zum Schluß auch noch Panikattaken (ich berichtete darüber)darauß wurden dann 18 Tg. Klinikaufenthalt.

Nun Zuhause habe ich immernoch leichten schwindel, man sagt mir das braucht seine Zeit, bis der Körper sich daran gewöhnt.

Ich werde am Donnerstag in eine "Psychosomatische-Akut-Klinik" gehen um meine Ängste in den Griff zu bekommen..... :°(

Und hoffe doch irgendwann auf jemanden zu stoßen der mir helfen kann! Damit ich wieder ein normales Leben führe ohne VHF und ohne diese Änste.

Gruß Petra

J!anx74


Hab mal drauf geachtet, ich kriege so gut wie immer exakt einmal Herzstolpern, nachdem ich mich an den Schreibtisch vor den Computer gesetzt hab.

lRinc8he?n`232x0


Hallo,

sagt mal diese Verödung am Herzen was für Risiken gibt es den da? Habe so furchbare Angst, ich warte zwar noch auf meinen Termin beim Kardiologen, um zu besprechen wie es überhaupt mit mir weitergeht.

Ich hatte schon als Kind diese Vorhofflimmer Attacken, und kein Arzt wollte mir glauben weil ich halt jung war, seiddem stehe ich wirklich Todesängste aus, vorallem jetzt wo es mir bestätigt wurde das es VHF ist :°(

Habe 3 Jahre fast ohne Angst leben können weil es nie oft vorkam, und fing an zu leben.

Wurde sogar Schwanger wovor ich immer sehr Angst hatte wegen diesem Vorhofflimmern, bliebe allerdings in der Schwangerschaft bis auf eine Miniattacke verschont!!

Ich fühle mich täglich bald schon Sterbenskrank, und sitze hier mit einem kleinen Kind von 8 Monaten, und weiß oft nicht ob ich das alles noch aushalten kann!!

Ich weiß es gibt hier viele dennen es sicher schlimmer ergeht.

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